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Eine Pflegerin hält die Hand einer Frau

Welche Änderungen braucht es im Pflegebereich?

Am internationalen Tag der Pflege hat die Regierung ein Maßnahmenpaket präsentiert, mit dem Betroffene, Personal und Angehörige entlastet werden sollen. Was ist von den Maßnahmen zu halten? Was sind die drängendsten Probleme? Wie kann die Pflege in Zukunft finanziert werden? Welche Änderungen braucht es im Pflegebereich?

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375 Beiträge

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Forum

Engagement - Energie und Tatendrang

satiriker, 22.05. 10:46

Wenn man in die Pflege älterer Mitmenschen jenes Potential und jene Mittel stecken würde, welche man in das Militär investiert, hätten wir keine Probleme.

Antworten

frauvonholle, 22.05. 17:43

schlechter vergleich, da sowohl das militär als auch die pflege ausgehungert wurden.

candycool, 22.05. 20:25

wieviel prozent des bip sind uns pflege- & hilfsbedürftige menschen wert?

Pflege

pepi432, 22.05. 06:29

Seit 35 Jahren arbeite ich am Krankenbett und ebenso lange gibt es Personalmangel. Die SPÖ hätte genug Zeit gehabt, sich um die Missstände in der Pflege zu kümmern. Keine Partei hat jemals etwas für uns getan.
Während der Pandemie wurde geklatscht. Unsere Berufsgruppe wird in Wirklichkeit nicht ernst genommen! Mehr Respekt und wirkliche Lösungen sind gewünscht!

Antworten

mike71, 22.05. 08:26

Interessant, die övp ist seit 35 Jahren durchgehend in der Regierung und die spö ist schuld? Komisch

xx1xx, 22.05. 08:31

Viele (Ex-?) ÖVPler sind Funktionäre in der SPÖ. Warum? Es geht um den Posten. Vorraussetzung sind immer die Kontakte zur ÖVP in Niederösterreich.

pepi432, 22.05. 08:47

Mike 71 : in Wien hatte stets die SPÖ dad Sagen

pepi432, 22.05. 08:59

Und wie die SPÖ in der Bundesregierung vertreten war können Sie in den gv.at Seiten genauestens studieren.

mike71, 22.05. 09:03

Wo steht im eingangsposting Wien?

geier, 22.05. 09:44

Wer immer "schuld" am Pflegenotstand sein soll, das Problem dürfte weltweit gleich sein: wachsender Bedarf und zu hohe Kosten für eine für alle bezahlbare privat finanzierte Pflege. Dass "Pflege" - unabhängig von der bescheidenen Bezahlung - sowieso kein Traumberuf ist, kann man wohl auch einmal aussprechen. Lösung weiss ich auch keine, hoffe aber (wie wohl die meisten Menschen), selbst kein "Pflegefall" zu werden.

8 Millionen Impfungen gegen Affenpocken

dosimeter, 21.05. 22:41

mindestens ?

Zum Glück gibt es die ja, und sind seit zwei Jahren zugelassen.

Antworten

dosimeter, 22.05. 06:49

Und Übertragungswege innerhalb von Spitälern rechtzeitig ansehen ? Wer dort jetzt nicht mehr arbeiten darf, hat vielleicht sogar Glück gehabt ?

vibes1, 22.05. 17:20

Unbedingt, gegen alles sollte man sich impfen lassen.
Fangen wir mit den Erkältungsviren an, wären dann schonmal 200 verschiede Impfungen die wir da benötigen.

frauvonholle, 22.05. 17:45

fällt das auch unter sarkasmus?

Solange man die IST-Situation nicht beim Namen nennen will

fragedesgewissens, 20.05. 18:37

solange wird man den Steuerzahler zwingen mehr Geld in die Pflege zu pumpen und das Geschäftsmodell der SPÖ weiterhin zu finanzieren. Das kann bei aller Liebe zur Pflege nicht zum System werden, dass eine SPÖ darüber entscheidet wieviel die Pflege an Lohnerhöhung erhält (siehe SWÖ Verhandlungen) und sich dann als Retter der Pflege aufspielt.

Ergänzend dazu werden die Pflegekosten in immer höhere Sphären getrieben und all die "parteinahen" Träger holen sich das Geld von jedem einzelnen Österreicher und wachsen und wachsen.

Die Pflege wird seit Jahren von der SPÖ massivste geschädigt und es wird Zeit, dass man endlich die Dinge beim Namen nennt.

Was waren denn in Wahrheit die Probleme in den Krankenhäusern? Da wurden DGKPs von Ärzten wie Putzfetzen behandelt und zur Unterstützung kam noch die Krankenhausverwaltung und hat der Pflege mit deren Maßnahmen so richtig die Freude am Job genommen. Der Dank, waren dann die Pflegeassistenten und wenn man sich Heute in einem KH als Betroffener umsieht, ist es schwer jemanden aus der Pflege zu finden, der noch motiviert seinen Dienst verrichtet.

Dann haben wir noch die Altenpflege die entgegen den Missständen die in Krankenhäusern geschehen dürfen zu den meist geprüften Branchen Österreichs zählen. Meine MA arbeiten inzwischen in einer 37h Woche und trotz Pflegeschlüssel bin ich der Meinung, dass dieser für die Pflege völlig ausreichend berechnet ist. Was natürlich niemand anspricht, sind die in der Branche wie ein Flächenbrand wütenden Krankenstände, die dazu beitragen, dass man eigentlich mehr Personal einstellen muss um einen "Normalbetrieb" gewährleisten zu können.

Antworten

fragedesgewissens, 20.05. 18:41

Man kann diese Krankenstände nicht unter den Teppich kehren und die Schuld alleinig beim Arbeitgeber suchen. Wenn der AG wirklich so falsch handeln würde, warum fallen dann Köche, Reinigung, Physio, usw., kaum nennenswert aus? Wir reden hier von keinem Phänomen sondern von einer weit verbreiteten Situation.

fragedesgewissens, 20.05. 18:45

Weiter geht mein Flächenbrand mit der Fülle an Pflegebedürftigen die wir nicht in der Pflege hätten, wenn diese in einem barrierefreien Wohnraum oder in einer nicht durch die sozialistische Idee vernichtete Familie leben könnten.

Wenn ich die Zahlen meiner Kollegen zusammenführe, wären dies rund 1/3 weniger Pflegebedürftiger.

Das ist eine Lawine wenn man es in Österreich hochrechnet und einfach lösbar, nur WIE kommen dann all die parteinahen Träger zu ihren geplanten Umsätzen?

Da die Antwort ungeklärt bleibt, wird man hier nicht gegensteuern, weil es nie um die Pflege selbst ging.

candycool, 20.05. 21:04

die pflege als "geschäftsmodell der spoe" darzustellen ist kühn. die caritas (oevp nahe) zb, verlangt in graz für einen langzeitpflegeplatz in der "seniorenresidenz" 4.500 € im doppelzimmer. kein arzt anwesend. dgkp schaut mit viel glück einmal in der woche 'vorbei'.... den rest machen plegeassistenten, heimhilfen und zuvieldiener (vom inneministerium subventioniert)

zur relation der gehälter: im kollektivvertrag der ordensspitäler bekommt der computertechniker ca. 30% mehr gehalt als der gehobene dienst in der pflege.... hmm...die professionelle pflege bewahrt in schichtarbeit tagtäglich menschen vor schweren gesundheitlichen komplikationen, rettet leben, trägt hohe verantwortung und muss sich den herausforderungen von schmerzen, leid, depression, sterben, tod, trauer, angehörige, erbrechen, harn, stuhl, blut, sputum..... stellen. wäre vergleichbar mit welcher branche? ob bei all dem 2,500€ netto zuviel sind? ehrlich?

urgrok, 20.05. 22:56

hallo! ich empfehle die fortbildung „leadership“ um eine aktuelle management situation herzustellen. es reicht nicht mehr einen arbeitsplatz anzubieten, der beruf ist komplett unattraktiv geworden weil sich die bedürfnisse der arbeitnehmer geändert haben und die arbeitgeber zeigen sich jetzt überrascht.
in einem modernen unternehmen würde man das management fehler nennen daher die säge eher oben ansetzen als unten, wir unten sind nämlich die letzte bastion. hinterfragen warum gibt es so viele krankensände, wie kann man etwas verbessern, ist der pflegeschlüssel an die aktuelle situation angepasst, wäre supervision eine möglichkeit die kommunikation zu stärken (man glsubt es kaum aber über belastende situationen zu sprechen hilft den mitarbeitern, besonders in einem professionellen rahmen)
viele probleme die es von den oberen zu lösen gilt.
lg vom arbeitsplatz bett

phoebe07, 21.05. 07:51

fragedesgewissens, 20.05. 18:45

Weiter geht mein Flächenbrand mit der Fülle an Pflegebedürftigen die wir nicht in der Pflege hätten, wenn diese in einem barrierefreien Wohnraum oder in einer nicht durch die sozialistische Idee vernichtete Familie leben könnten.
Wenn die (von der ÖVP) immer wieder geforderte "Flexibilität" dazu führt dass Kinder in einer anderen Stadt leben und arbeiten müssen als ihre Eltern und/oder zumindest zeitweise 12 Stunden am Tag arbeiten ist eine geordnete Versorgung in den eigenen vier Wänden schlicht und einfach nicht möglich (ganz abgesehen davon dass die wenigsten Privatpersonen in der lage sind die ersten Anzeichen eines Decubitus zu erkennen und sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen)

geier, 22.05. 12:21

Frage des unsinns... schon bemerkt, dass "Pflege" weltweit ein "Personalproblem" hat.
Und die "Spitze der Dummheit" ist, der SPÖ zuzuschreiben, die Familien vernichtet zu haben, die angeblich selbstverständlich und überall für ihre eigenen Alten gesorgt haben.
So argumentieren kann wirklich nur ein ideologisch verblendeter Dummkopf.

Es braucht eine starke SPÖ

fragedesgewissens, 19.05. 17:03

die wie bisher, den Pflegefachkräften erklärt, an deren Seite zu stehen und für die Erhöhung der Gehälter eintritt

und in Wahrheit, dann die eigenen Funktionäre - siehe SWÖ-KV den Pflegefachkräften zeigen, dass diese doch nur Stimmvieh sind.

Oder sind das auf Seite 2 etwa keine SPÖ Funktionäre: http://www.sozialwirtschaft-oesterreich.at/folder/1203/SW%C3%96%202021_PDF.pdf, sondern etwa der Kickl und der Hofer die Schuld an der Pflegekrise haben?

Antworten

candycool, 19.05. 18:12

und du glaubst, ALLE pflegenden seien im kollektivertrag der sozialwirtschaft österreich abgebildet?

candycool, 19.05. 18:13

und du glaubst, pflegeschlüssel werden von der swö erstellt?

fragedesgewissens, 19.05. 19:17

candycool, 19.05. 18:12
und du glaubst, ALLE pflegenden seien im kollektivertrag der sozialwirtschaft österreich abgebildet?
===*
Du kannst ja weiterhin deine SPÖ wählen. Dies nimmt dir soundso keiner.

Nur lass doch andere darüber entscheiden ob eine SPÖ die Wahrheit sagt oder Menschen in der Pflege anlügt.

fragedesgewissens, 19.05. 19:21

candycool, 19.05. 18:13
und du glaubst, pflegeschlüssel werden von der swö erstellt?
===?
Das hat mit dem Thema genau nichts zu tun, aber ich weiß, dir gehts ja um etwas anderers. Du willst wegsehen und auf andere Themen hinzeigen.

Aber dir einfaches Gemüt helfe ich gerne und sehe als GF einer Pflegeinrichtung, dass der Schlüssel reichen würde, wenn in der Pflege weniger Krankenstände vorkommen und dadurch nicht andere genötigt werden einzuspringen.

Inzwischen muss ich schon Personal fürs Personal einstellen.

candycool, 19.05. 19:36

jessas, es gibt nicht DEN pflegeschlüssel. herrje, was bedeutet "gf"? doch wohl nicht geschäftsführer? warum kommen in der pflege so viele krankenstände vor?

übrigens, die caritas und das rote kreuz (beide oevp sozialisiert) haben mit die schlechtesten kollektivverträge, beinahe so schlechtbwie der berüchtigte französische pflegebatterienkonzern. kann jeder gerne nachlesen.

fragedesgewissens, 19.05. 20:28

Weil durch die Jammerei der Nichterwerbstätigseinwollenden, die ganze Branche jammert.

Meine DGKPs arbeiten 3 Tage die Woche in Vollzeit und jammern. Im Stationsbereich seh ich sie entweder beim Kaffeetrinken, Rauchen oder Tratschen. 3x geimpft und 3x Covid positiv, Brust OP in der Haupturlaubszeit, usw.

candycool, 19.05. 21:01

na, da hast deinen laden scheints nicht im griff. stehen deine pa, die pfa, die hh, die fsb, die dsb, die serviceassistenz, ehrenamtliche und zivis auch nur herum? wird da etwa im durchführungsnachweis 'abghakelt' was gar nicht erbracht wurde? die covid impfungen und brustops heben die krankenstandstage, aber nicht die physische und psychische überbelastung? hmm.....

vibes1, 20.05. 07:13

Vollzeit sind 40 Stunden, diese Summe schafft man nicht mit 3 Dienste in der Woche.
Das müsste man als GF sogar wissen..
Wer genehmigt die Brust OP in der Haupturlaubszeit? Wer lässt sich im Sommer operieren, schwimmen oder in der Sonne liegen ist da nicht drin.
Zudem muss man für eine Brust OP Urlaub konsumieren, dafür gibt es keinen Krankenstand, da es eine Schönheits OP ist und nicht medizinisch notwendig.

alpensymphonie, 20.05. 09:39

Ui, da werden aber viele demotivierte Mitarbeitende beschrieben.

Leadership schaut anders aus.

fragedesgewissens, 20.05. 17:02

vibes1, 20.05. 07:13
Vollzeit sind 40 Stunden, diese Summe schafft man nicht mit 3 Dienste in der Woche.
Das müsste man als GF sogar wissen..
===*
Bevor du dich hier in einer Abwertung übst, solltest du schon inhaltlich auf meiner Stufe stehen. Aber ich bin ja geduldig und gerne bereit einem Troll wie dir vorzurechnen, dass man im SWÖ-KV inzwischen 37h arbeitet. Ich weiß, dass kannst du ja nicht wissen, weils Kopferl eben nur das weiß, was es wissen muss. Ich helf dem Blinden aber gerne weiter: Pro Nachtdienst bekommst man 2NA Stunden. Ich nehme an du weißt ja nicht was das ist, bzw. anders gesagt, du scheinst ein Gewerkschafter mit einzig dem Parteiprogramm im Kopf zu sein. Soll ich weiter schreiben, oder wird das Brettl vorm Kopf zu sehr erschüttert?

fragedesgewissens, 20.05. 17:08

alpensymphonie, 20.05. 09:39
Ui, da werden aber viele demotivierte Mitarbeitende beschrieben.
Leadership schaut anders aus.
===*
Ich muss dich das fragen, Wie sieht denn Leadership für dich aus?
Ich habe ja nur im steirischen Raum als Privater eine der besten Auslastungen, volle Wartelisten und seit Pandemieausbruch keinen Covid Fall. Offensichtlich ist es ein Mangel, wenn man bei den Pflegeheimkontrollen keinen einzigen pflegerischen Mangel zu beklagen hat und als eines der Top Häuser gilt.

Du hast sicher wesentlich mehr Kompetenz wie ich und ich lade dich gerne ein, mir deinen Laden vorzustellen und ich bin gerne bereit von deinem Wissen lernen zu dürfen.

Also zeig mir doch deine Leadership Kompetenzen!

candycool, 20.05. 21:19

nun, was @fragedeswissens geflissentlich verschweigt ist die tatsache, dass die allerwenigsten pflegepersonen einen kollektivbertrag genießen wie ihn der swö organisierten betriebe bieten. dass oevp nahe, börsennotierte 'pflegekonzerne' frischlinge der pflege auszuzeln, ausspucken und neue frischlinge rekrutieren. und, dass der dienstplan noch immer von der pflegedienstleitung geschrieben wird, nicht von der swö. aber so ist das mit den gfs und ceos, keinen einzigen tag in der pflege gearbeitet, ABER genau wissen wie es geht. kündigst halt diejenigen, die deiner meinung nach zuviel krankenstand haben.... hmm?... geht nicht?....brauchst die mitarbeiter?.... tip gratis: zahl besser und behandle deine mitarbeiter besser.

alpensymphonie, 20.05. 23:25

@FdG: Ich hab meine Truppe so im Griff, dass die Projekte, die wir durchziehen, auch entsprechend gut sind. Jammerei, Tratsch, BrustOPs und Kaffeetrinkerei statt Arbeit sind keine Probleme, mit denen ICH mich herumschlagen muss. Du offensichtlich schon, was nicht für deine Führungsqualität spricht, oder?

2 Jahre still halten?

saubertl, 19.05. 14:51

Da gibt es die Pflegereform
und sie gilt für 2 Jahre! Bummmmm! Zwei Jahre wird sich niemand über die Problematik streiten und danach wird der Länderausgleich einmal das Geldproblem lösen - oder auch nicht! Das Echte Problem mit einem "Pflasterchen" zugepappt, dann wird zwei Jahre in Ruhe nicht darüber gesprochen und dann beginnt das Spielchen von vorne. Als Pfelgender kann der Mensch nur sagen ich geh nicht hin - als Gepfelgter sage ich: "so eine Schei - - - -"? wo bin ich in der Schei - - "???

Antworten

So lange man das Pflegepersonal nur lobt

backduetoreason, 19.05. 00:41

aber nicht gewillt ist diesen herausfordernden Job entsprechend zu dotieren wird sich wenig ändern!
Wie finanzieren? Für "akute Probleme" standen kürzlich allerlei Milliarden zur Verfügung, denke aber, dass auch der Pflegebereich ein akutes Problem ist, allerdings im Vergleich zu den bisherigen "akuten Problemen" ein langfristiges!
Man wird eine Lösung finden müssen, den Einsatz des Pflegepersonals mit peanuts abspeisen zu können wird langfristig nicht funktionieren!

Antworten

kicker61, 19.05. 09:02

du hast vollkommen recht

candycool, 19.05. 10:18

alles spricht neuerdings von "exponentiellem anstieg", kaum wer ahnt, dass die gesellschaft beim umgang mit ihren pflege- & hilfsbedürftigen mit exponentieller rate und sehenden auges in die schlimmste versorgungskatastrophe rast. die pflege MUSS verstaatlicht werden, jetzt. schluss mit dem abkassieren der stakeholder und ihren kickbacks!

fragedesgewissens, 19.05. 18:13

backduetoreason, 19.05. 00:41
aber nicht gewillt ist diesen herausfordernden Job entsprechend zu dotieren wird sich wenig ändern!
===*
Was verdient denn eine Pflegekraft derzeit - weißt du das?
Und ist es dir möglich die derzeitigen Löhne mit anderen Branchen zu vergleichen um feststellen zu können, dass die Pflege zu wenig verdient?

candycool, 19.05. 18:41

und mit welcher anderen körpernahen branche wäre die pflege deiner meinung zufolge vergleichbar @fragedeswissens? schmerzen, leid, depression, sterben, tod, trauer, angehörige, erbrechen, harn, stuhl, blut, sputum..... wäre vergleichbar mit?

76000 fehlen bis 2030.....

bonanza, 18.05. 12:59

... man kennt das Problem seit Langem und immer wurde eine Pflegereform zurückgereiht. Besser gesagt die Probleme der Pflegenden war jeder Regierung egal.
Das Einzige was gemacht wurde ist eine Anpassung der Ausbildung was ein völliger Schmarrn war. "Pflegestudium" nur mit Matura? Alleine da fallen Tausende weg.
Umschulung in die Pflege Fehlanzeige weil zu grosser Einkommensverlust.
Und als Draufgabe die überzogene Pflegedokumentation die Stunden des Pflegers weg vom Klienten hin zum PC verschiebt.
Man hatte Milliarden für die Banken, für die Flüchtlinge, irgendwelche Rettungsschirme, übertriebenen Umweltschutz oder auch für eine Lotterie.
Jetzt ist es 5 nach 12 und die jetzigen Maßnahmen sind ein Minimalstart...
Wir alle sind die Leidtragenden wenn es keine Pflegeressourcen mehr für die Menschen gibt..
Mehr Gehalt, weniger Arbeitszeit und vor allem Wertschätzung aber im richtigen Ausmaß...

Antworten

Ich darf da gar nicht schreiben, was ich denke; nur...

kohlröserl, 18.05. 07:16

...eines: Als ich jung war, gab es bei weitem

weniger Pflegefälle. ich kann mich wirklich nur an ganz wenige erinnern, die im Altersheim gelandet sind, warum ist das in dieser Zeit so gewesen und nicht so wie heute ??? Das muss doch einen trifftigen Grund haben. Ich habe alte Menschen gekannt, die ihr Leben bis zum Schluss gemeistert haben, also autark waren, wo alte Frauen zu und ins Geschäft gekommen sind, eingekauften , das zwischenmenschliche gepflegt, also ein wenig getratscht und dann wieder nach Hause zum kochen gegngen sind und ihre Männer haben sich beschäftigt mit ihren Hobbies, oder dem, was sein musste, die Arbeiten, die sie nicht gekonnt hat, die haben auch ihren Mann bis zum Schluss gestanden. Ich war da meistens, nicht immer auf dem Laufenden, weil in der Gaststube ja schließlich alle Neuigkeiten auf's Tapet kamen; ich habe schon den Eindruck, so arg wie jetzt war es noch nie. Freilich ist unser Ort sehr klein, was sind schon 1600 EW, im Grunde nicht viel, aber es funktioniert gut, das zwischenmenschliche sowieso und das ist der Klebstoff für all das, was eine Gemeinschaft zusammenhält. Die Anonymität der Großstadt würde mich krank machen, ich spreche da NUR für ich, damit das klar ist.......

Antworten

kohlröserl, 18.05. 07:17

P.S. Und ich glorifiziere das nicht, es war so......

phoebe07, 18.05. 08:12

und wie "hoch" war die Lebenserwartung? Und wie viele Fälle von Decubitus hat es gegeben (na ja, die wurden wohl kaum dokumentiert und behandelt, was ich nicht weiß macht mich nicht heiß).

fragedesgewissens, 18.05. 09:15

kohlröserl, 18.05. 07:16
===*
Es gibt genau 2 entscheidende Einflussfaktoren:

1.) das von der SPÖ gelebte Businessmodell, mit dem zerstören der Familien und gleichzeitigem anbieten von Dienstleistungen beginnend bei der Kinderkrippe bis zum Hospiz.
2. die Alterserwartung durch Medikamente

phoebe07, 18.05. 11:07

Aha, die verlängerten Arbeitszeiten die von der ÖVP eingeführt wurden fördern also das Familienleben?
Und die halb demente Oma fördert ihr Enkerl natürlich viel besser als eine gelernte Elementarpädagogin.
Und die Angehörigen wissen natürlich viel besser wie ein Decubitus zu vermeiden oder zu behandeln ist als eine DGKP.

kohlröserl, 18.05. 17:45

Nein phoebe, ich rede nicht vom 17. Jahrhundert, ich spreche von den 60ern, 70ern, also nicht ewig her, du scheinst heute nicht in bester Verfassung zu sein, ergo ist es nicht gut diskutieren mit dir. Ich weiß ja nicht, ob du mein Jahrgang bist, dir das vorstellen und mir folgen kannst. Es hat auch in dieser Zeit JEDER seinen Hausarzt gehabt, der demjenigen wesentlich mehr Zeit gewidmet hat, wie heute der Wahlarzt, ersterer kannte alle Familienmitglieder und konnte so für ihn wichtige Schlüsse daraus ziehen, und er wusste sogar, was offene Beine sind und zu deiner Beruhigung, das hatte längst nicht jeder, die Leute sind nicht soviel gesessen, haben nicht soviel gef.....en, also körperlich mehr gearbeitet und sind nicht JEDEN Meter mit dem Auto gefahren, so schaut's aus.........

phoebe07, 18.05. 20:09

aber irgendwann sind doch viele bettlägrig zu Hause gewesen - und das führt fast immer zum Decubitus. Erzähl mir bitte nicht dass immer jemand da war der die Urli ständig ( und fachgerecht) umbetten konnte.

phoebe07, 18.05. 20:32

heute müssen Menschen beruflich mobil sein - wer beispielsweise in Innsbruck arbeitet kann nicht für seine Eltern in Linz sorgen, und da Innsbruck ein teures Pflaster ist auch nicht die Eltern dorthin nachholen.
Und auch in derselben Stadt werden sie nach einem Zwölfstundentag keine Betreungspflichten mehr übernehmen können.

kohlröserl, 19.05. 06:21

phoebe, ich spreche dir keineswegs deine Sichtweise der Dinge ab, jeder kann nur von dem authentisch erzählen, was er erlebt hat, sonst gebibt er sich auf's Glatteis und wird durchschaut......

bolivar1, 18.05. 02:42

Weniger Kranke.
Die Asylanten schmarotzen unser mühsam von unseren Eltern und Grosseltern aufgebautes Sozialsystem.
Wenn es so weiter geht werde ich mir überlegen was ich da machen kann.....

Antworten

fragedesgewissens, 18.05. 09:16

bolivar1, 18.05. 02:42
===*
Es ist falsch auf jene hinzuhauen die Hilfe annehmen. Richtig wäre es, auf jene zu zeigen, die mit unserem Geld sich selbst finanzieren und so tun, als wären sie die Hilfegebenden.

Ein absolut wichtiger

fortis, 17.05. 20:11

Teilbereich - würde das Intensiv-Pflegepersonal Dienst nach Vorschrift machen, steht die „Mühle“ - was doll das sein? Eine Reform?? Dieser Minister beschäftigt sich mit politischen Bereichen die absolut nichts mit seinem Zuständigkeitsbereich zu tun haben und liefert unreife Reformen, die allenfalls als Flickwerk zu bezeichnen sind!

Antworten

bittersweet21, 17.05. 21:08

Es ist wie immer. Weder zukunftsorientiert noch klarsichtig. Veränderungen in der Gesellschaft werden ignoriert, strukturelle Probleme erst recht. Ein Herumbasteln an Kurzfrist"lösungen". DAS ist kein Konzept. Weil ein echtes Konzept würde nicht nur den Pflegebereich einbeziehen, sondern Alles.

fragedesgewissens, 18.05. 09:18

bittersweet21, 17.05. 21:08
Es ist wie immer. Weder zukunftsorientiert noch klarsichtig. Veränderungen in der Gesellschaft
===*
Die Gesellschaft ändert sich nicht von selbst. Es ist die Politik der SPÖ die Familien zerstört und dazu beiträgt, dass Babys in Krippen müssen und Alte in Heime.

bittersweet21, 18.05. 10:41

@fragedesgewissens
So wird's sein. *looooool*
Weil die SPÖ ist ja weltweit tätig.

Viele,mein Finanzierungskonzept liegt schon beim Herrn Minister, in der Hoffnung,...

michi58, 16.05. 17:22

...sein Büro leitetet

es an ihn weiter.

Antworten

gemobbter17, 18.05. 20:42

oh

Viele,mein Finanzierungskonzept liegt schon beim Herrn Minister, in der Hoffnung,...

michi58, 16.05. 17:20

...sein Büro leitetet

es an ihn weiter.

Antworten

fragedesgewissens, 16.05. 17:31

Damit unsere Konzerne noch größer werden können?

michi58, 17.05. 16:10

@fragedeswissens, was meinst Du damit?

michi58, 17.05. 16:11

@fragedeswissens, was meinst Du damit?

michi58, 17.05. 19:52

@ fragedesgewissens, 16.05. 17:31, WAS MEINST DU? Oder bist Du nurein Stichwortdummschwätzer?

mike71, 18.05. 11:33

Lustig da hat der bot die keywords falsch interpretiert

Wie man sieht, hat die Pflege keine Stimme

fragedesgewissens, 16.05. 14:10

und wird maximal als Wahlstimmenbeschaffer betrachtet.

Antworten

phoebe07, 16.05. 16:56

natürlich hat "Pflege" keine Stimme - es hat auch "Flüchtlingsbetreuung", "Elementarpädagogik" usw. keine Stimme, Personen haben eine Stimme aber nicht ganze Bereiche.

Welche Änderungen....

mannohmann, 15.05. 11:13

.......die vielen neuen Kompetenzmanager, Psychos... ect. ..haben dau geführt ( auch im Landes- , Bundesverwaltungsbereich), das für Pflege ( waschen, füttern.....)Zeitvorgaben eingeführt wurden wie lange jemand dafür brauchen darf.....das Schreibarbeiten mehr Zeit in Anspruch nahmen als die Pflege, persönliche Gespräche sich auf dreh dich um, auf die Seite... beschränkt waren, sind...Hausverstand durch Restriktive Vorgaben ersetzt werden.... und das alles, die Vorgaben, von Mitarbeitern:innen, welche zwar eine Ausbildung gemacht haben, den Alltag jedoch in keiner Weise kennen. Und diese MA werden dann zum Beteruungsschlüssel gerechnet, somit heist es mehr MA als jemals......Da muss angesetzt werden, den Verwaltungsapparat entflechten, im BUND, im LAND, in den EINRICHTUNGEN der Pflege..., den Betriebsräten und Gewerkschften sei ins Stammbuch geschrieben, IHR SEID VERTRETTER DER BELEGSCHAFT, von diesen gewählt, und keine Günstlinge der Obrigkeiten

Antworten

1wolf359, 15.05. 11:30

"IHR SEID VERTRETTER DER BELEGSCHAFT, von diesen gewählt, und keine Günstlinge der Obrigkeiten"

Das funktioniert in Ö leider so gut wie nirgends.

knudelaug, 15.05. 14:58

" im BUND, im LAND, in den EINRICHTUNGEN der Pflege..., " , in der Gemeinde gehört noch dazu

Vielleicht ist das ein wesentlicher Teil des Problems ?

logopezi, 16.05. 08:52

die Sache beginnt ja schon ganz am Anfang zu stinken, wenn der Pflegebedarf fürs Pflegegeld von einem *Arzt* eingeschätzt wird - als nächstes machen dann im Gegenzug die Krankenschwestern die OP-Planung, oder wie?

lumen, 16.05. 13:09

Auch im Handwerksbereich gibt es Fachkräftemangel.
Nun bleiben im Handwerklichen die Leute zu Hause damals unter Corona und prompt stehen die Baustellen, keine Leute!
Genauso ist es im Pflegebereich!

Alle Kinder der Österreicher müssen studieren, keiner erlernt mehr einen Beruf, und dann sind wir auf die ausländischen Kräfte angewiesen. In den Schulen sinkt das Niveau, kein Wunder alles studiert.

Wenn weniger studieren können weil die Aufnahmen sortierter werden, dann bekommen wir wieder Menschen die ein Handwerk mit golden Boden.

fragedesgewissens, 16.05. 15:31

mannohmann, 15.05. 11:13
.......die vielen neuen Kompetenzmanager, Psychos... ect. ..haben dau geführt ( auch im Landes- , Bundesverwaltungsbereich), das für Pflege ( waschen, füttern.....)Zeitvorgaben eingeführt wurden wie lange jemand dafür brauchen darf.....das Schreibarbeiten mehr Zeit in Anspruch nahmen als die Pflege, persönliche Gespräche
===*
Ich weiß nicht welche Vorstellungen dich reiten solche Aussagen zu treffen.

Gerade in der Pflege die immer teurer wird, sollte man sehr genau drauf sehen können, was in der Pflege wirklich geschieht. Den Anspruch eines Buttlerservice, den du dir hier erhoffst kannst du dir in deinem sozialen Umfeld aufbauen. Dazu sollte der Staat und seine Bürger nicht zur Kasse gebeten werden.

xcountry, 16.05. 22:47

13:09 "Alle Kinder der Österreicher müssen studieren, keiner erlernt mehr einen Beruf, und dann sind wir auf die ausländischen Kräfte angewiesen. In den Schulen sinkt das Niveau, kein Wunder alles studiert." ist das dein Ernst?

michi58, 17.05. 16:16

@ lumen, 16.05. 13:09, warum ist es kein Wunder, daß alle studier‘n? Schau, ohne Studium und ohne Berufsausbildung kannst bei uns in Österreich sogar Bundeskanzler werden.