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Autobahnnetz

Wie sieht moderne Verkehrspolitik aus?

Am Lobautunnel entzünden sich seit fast 20 Jahren die Geister: auf der einen Seite jene, die trotz Klimaerwärmung und Versiegelung den Ausbau des Straßennetzes weiter für unverzichtbar halten. Klimaaktivistinnen und -aktivisten verweisen auf der anderen Seite darauf, dass ein Drittel der CO2-Emissionen in Österreich vom motorisierten Verkehr stammen, Tendenz steigend. Wie sieht moderne Verkehrspolitik aus?

Kein Normalo gibt zigtausende Euro für etwas wie ein Auto aus wenn er die gleiche Komfort/Transportleistung von irgendwoher billiger bekäme. Die Autofahrer dauernd von zu bashen löst das Problem nicht. Alternativen sind – obwohl billiger – wenig attraktiv.
franko

Die E Mobilität richtet so gut wie keinen Schaden mehr an, zumindest keinen Motorenlärm, kein CO2 keine Abgase. Jetzt benötigt man nur noch gut ausgebaute Verkehrsverbindungen, damit man möglichst staufrei und damit ohne Energieverlust an sein Ziel gelangt.
bartolini

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Forum

straßen rückbauen und e-autos fördern

swann53, 24.07. 22:11

dazu schienenanschlüsse für gewerbebetriebe. Und natürlich: lastenfahrräder. Das wirds bringen ;-)

Antworten

bemannte/befraute drohnen

candycool, 24.07. 21:05

verkehr in die dritte dimension verlagern. strom aus sonnenkollektoren in afrika. eine win-win-situation....

Antworten

ballaststofffrei, 24.07. 21:23

Das ist wohl noch ein paar Jahre weg. Obwohl das supercool wäre. Auch das Lärmproblem der Rotoren müsste man noch lösen.

natura2000, 24.07. 21:38

Das wäre dann wirklich das erste Mal, dass uns der Verkehr so richtig auf den Kopf fällt.

matschgerant, 24.07. 21:44

Eine Nische. Wenn alle oben wären, ein fürchterliches Geschwirre, aber technisch machbar.

natura2000, 24.07. 21:48

erfrischend und wunderschön.

Den einspurigen Verkehr innerhalb weniger Jahre auf E-Antrieb umstellen!

alpensprinter, 24.07. 20:50

Ein Motorrad mit Verbrennungsmotor wird immer einen störenden Lärm erzeugen. In einem Interview hat der Chef des einzigen österreichischen Motorradherstellers einmal gesagt, die Zukunft des Motorrades liegt im elektrischen Motorrad. Genau jetzt mit der Corona-Krise wäre der richtige Zeitpunkt den einspurigen Verkehr in Österreich innerhalb von 2-3 Jahren komplett auf E-Motorräder umzustellen und ab 2025 ein generelles Fahrver-bot für Verbrennungsmotorräder zu verhängen. Mit dem eigenen Hersteller im Land, würde diese Lösung enorme wirtschaftliche Impulse setzen. Nur mit der Mehrwertsteuer würde der Staat 1 Mrd. Euro dadurch einnehmen. Ein positiver Nebeneffekt dieser Lösung, einen Teil der enormen Kosten der Corona-Krise würden Bürger über-nehmen, die es sich leisten können, 20.000.- Euro und mehr für ein reines Spaßgerät auszugeben.

Antworten

perigord, 24.07. 21:04

Solange bei uns 2 Takter mit Gemischschmierung verkauft werden, de facto ein Umweltverbrechen der Extraklasse, kann ich über sowas nur müde lächeln...

umnixbessa, 24.07. 21:12

@alpensprinter schrieb:
"...komplett auf E-Motorräder umzustellen und ab 2025 ein generelles Fahrver-bot für Verbrennungsmotorräder"
----
lieber @perigord, das würde die von dir angesprochenen 2-Takter mit Gemischschmierung ja wohl auch ausschließen.

alpensprinter, 24.07. 21:12

perigord, daher spreche ich auch vom gesammten einspurigen Verkehr.

trigo, 24.07. 21:24

Der Anteil der Zweiräder ist überschaubar und der Effekt würde es wohl ebenso sein.

perigord, 24.07. 21:26

umnixbessa....lieber @perigord, das würde...,

jaheh, was nicht alles sein/geschehen WÜRDE, täten Gesetzgeber und Konsument ein Minimum an Geist/Verstand einsetzen..

Von hätte/würde/könnte hat die Umwelt nichts!

perigord, 24.07. 21:29

Der Anteil der Zweiräder ist überschaubar und der Effekt würde es wohl ebenso sein.

Jaheh: Die Zweitakter-Emissionen. Krafträder mit Zweitaktmotoren, die mit Benzin-Öl-Gemisch fahren, stoßen 124 Mal so viele gesundheitsschädliche Kohlenwasserstoffe (u.a. das krebserregende Benzol) und 771 Mal so viele organische Aerosole (Feinstaub) aus wie Viertakter.

natura2000, 24.07. 21:56

@perigord, 21:29
Das ist wie bei den fahrenden Oldtimern.
Es gibt nicht viele, aber die haben es dafür faustdick hinter den Ohren.

bösendorferflügel, 24.07. 21:59

@perigord, 2104:
"Umweltverbrechen der Extraklasse"
Ja, da bleibt mir der Atem weg.
Die Klärung dieses Desasters ist natürlich der unglaublich hohe Anteil der zweitaktenden Motorisierung in österreich.
Nebenbei wäre es nett, wenn du deinen vergleichenden Zahlen die absoluten Zahlen zu Grunde lägest.
Dann wäre der Wahrheitsgehalt überprüfbar und vor allem der Schwachsinn der Verhältnismäßigkeit offensichtlich.

natura2000, 24.07. 22:06

@bösendorferflügel,
die hältst es wie mein verstorbener Schwiegervater:
Derstunken ist noch keiner, erfroren schon viele.

perigord, 24.07. 22:08

Nebenbei wäre es nett, wenn du deinen vergleichenden Zahlen die absoluten Zahlen zu Grunde lägest. Dann wäre der Wahrheitsgehalt überprüfbar ...

Hat zwar keine Ahnung von nix, aber erkennt Schwachsinn..
Ein Hellseher, dem Atem und Geist wegbleibt...

bösendorferflügel, 24.07. 22:14

@natura2000, 2206:
Ich kannte deinen Schwiegervater nicht.
und es liegt weit weg von mir, deine verstorbene Verwandtschaft ein eine Diskussion einzubeziehen.

bösendorferflügel, 24.07. 22:17

@perigord, 2208:
Zumindest reicht meine Ahnung, Deinen Gedanken zu folgen.
was ist nun der reifere Prozess?

auch das hochgelobte Elektro Auto

großauer, 24.07. 20:09

braucht eine Straße zum fahren. Eine gelungene Verkehrspolitik ist dann der Fall wenn der Verkehr ohne Stress fließt und dann arbeitet auch jeder Kübel am umweltfreundlichsten. Sinnlose Beschränkungen oder rot geschaltete Folgeampeln und Stauchaos belasten die Umwelt und sind daher sinnlos. Gebaut muss da werden wo ein Dauerproblem ist (zB. Tangente) das Geschwätz mit dem Zug bringt nichts, das Angebot muss passen (und es passt dzt. eben nicht).

Antworten

ösirepublik, 24.07. 20:11

derzeit ? es paßt seit 40 Jahren nicht !

butterfliagn, 24.07. 20:12

Die grüne Gewessler ist ja ein globales Polit-Schwergewicht und wird demnächst die Produktion der E-Autos in der ganzen Welt zum Stillstand bringen....

großauer, 24.07. 20:18

die grüne Gewessler bringt gar nix zum Stillstand. Aber man könnte ja einen PKW der für 5 Personen zugelassen ist auf 70 PS beschränken (reicht locker für 130) und dann aber auch die Elektroautos. Die Dinger haben 200 bis 500 PS !!!!! geht's noch

alpensprinter, 24.07. 20:20

Vor allem braucht das Elektroauto eine Steckdose und jedes E-Auto das an der Steckdose hängt, kann zur gleichen Zeit nicht im Stau stehen, vielleicht ist das die Politik hinter den E-Autos, was wissen wir schon.

ballaststofffrei, 24.07. 21:26

200 bis 500 PS? Das wird sich die Mehrheit eh ned leisten können. Da wird es sich wohl eher um vernünftige +/- 100 PS einpendeln.

natura2000, 24.07. 21:46

@großauer, 20:09
#Gebaut muss da werden wo ein Dauerproblem ist (zB. Tangente)#
Da es damals einen Mangel an Stau gab, wurde die Tangente gebaut. Ein erfolgreiches Projekt. Die Staus sind wirklich gelungen.

mozartkugel24, 24.07. 21:54

Am besten wir betonieren alles zu, dann haben Autos genug Platz und es gibt keinen Stau - umweltfreundlicher geht’s nicht.

natura2000, 24.07. 22:01

Nur die Tiefbau Wirtschaft wäre dann ein für alle Mal erledigt.

Die Piefke Saga Teil 5

alpensprinter, 24.07. 19:16

Die Familie Sattmann berät sich, wo sie denn heuer den Sommerurlaub verbringen könnten. Alle Sehenswürdigkeiten der Welt wurden bereits angeflogen. Elsa meint es wäre wieder einmal Zeit, nach so vielen Jahren das Zillertal zu besuchen. Gunnar ist sofort begeistert und schlägt einen Motorradurlaub in Tirol vor. Da Karl Friedrich, Elsa, Sabine und Gunnar jeweils einen Motorradführerschein haben, wird beschlossen zur bestehenden Harley in der Garage noch drei dazu zu kaufen, damit jeder selber Gas geben kann. Mit vier Harleys auf einem Anhänger reisen sie nun mit ihrem großen SUV nach Lahnenberg. In Lahnenberg angekommen, ist Karl Friedrich sehr überrascht, dass das Hotel über eine eigene Motorradgarage verfügt, Franz Wechselberger der Hotelbesitzer erklärt ihm, dass im Sommer ein Großteil der Gäste nun mit Motorrädern auf Anhängern anreisen. Am nächsten Tag wird ein Motorradausflug zum Arlberg, Flexenpass und Hahntennjoch geplant.
Am Abend kommt Karl Fridrich ganz fuchsteufelswild zu Franz Wechselberger und beschwert sich, dass es überhaupt keinen Spaß gemacht hat, da zuerst auf der Inntalautobahn kilometerlanger Stau war und auf den Pässen tausende Motorradfahrer unterwegs waren, auf der Passhöhe haben sie die Motorräder nicht einmal mehr abstellen können so voll war alles.
Franz Wechselberger sagte dann zu Herrn Sattmann: „Karl Friedrich, was soll ma denn tuan? Desto mehr Motorradfahrer desto mehr Kohle kommt rein, da traut sich keiner irgend eine Beschränkung zu machen. Aber lasst die Motorräder doch stehen und nutzt unseren neuen Wellnessbereich der mit Sonnenenergie geheizt wird.“ „Aber Franz die Sonnenkollektor werden doch vom Hotel voll abgeschattet.“ Entgegnete ihm Karl Friedrich. „Aber Karl Heinz, die Sonnenkollektoren haben wir doch nur wegen der Förderung aufgestellt, bei unserem Wetter kannst doch nie den Wellnessbereich damit heizen, das geht nur mit Öl.“

Antworten

ösirepublik, 24.07. 19:34

geh auch mit Holz, Hackschnitzel, Abwärme, Müllverbrennung, Fernwärme, Solar + Wind ....

alpensprinter, 24.07. 19:42

Ösi, in Lahnenberg kannst Wind und Solar vergessen, Abwärme von was? Von der Seilbahn? Fernwärme geht auch nicht bei den großen Abständen zwischen den Hotels, Müllverbrennung in Tirol, versuch es einmal eine zu genehmigen! Hackschnitzel werden nur in der Küche zubereitet. Holz? So etwas habe ich zuletzt in einem TV Bericht über Indien gesehen, da wurde ein Baumstamm in einen Holzboiler langsam hineingeschoben.

ösirepublik, 24.07. 19:46

ziemlich ahnungslos, die sprinter ...

alpensprinter, 24.07. 19:55

Ösi, dann geh mal die Zillertaler Hotelbesitzer beraten, setz dir aber einen Stahlhelm auf.

bartolini, 24.07. 19:56

Pellets gehen immer.
Solche Heizungen werden derzeit bei vielen Neubauten eingesetzt.
Wärmepumpen boomen derzeit auch.

bartolini, 24.07. 19:58

Seit der Pandemie ist allseits bekannt, dass viele Zillertaler einen ziemlichen Huscher haben.

alpensprinter, 24.07. 20:06

bartolini, 95% der Hotels in Tirol heizen fossil, also mit Gas oder Öl. Pellets gehen so lange, bis jeder Pellets haben will, dann kann die Nachfrage nicht mehr befriedigt werden.
Aber der ganze Beitrag ist eine Satirie, die zeigen soll, wohin sich der Tourismus in Tirol entwickelt hat, es ist doch pervers wenn Leute mit Motorrädern auf Anhängern zum Motorradurlaub nach Tirol kommen. Diesen Wahnsinn auf dem Hahntennjoch musst du dir mal ansehen. Wo andere Ruhe und Erholung suchen, knattern tausende durch die Gegend.
Nur noch ein Gedanke zu Solar, die Hauptsaison ist Dezember-Februar, da musst du froh sein wenn du 2-4 Sonnenstunden auf die Kollektoren bringst. Und ja, es gibt Solaranlagen bei Hotels die vom eigenen Gebäude abgeschattet werden. Die Vorderansicht will man sich ja nicht verschandeln.

ösirepublik, 24.07. 20:12

wie wärs am dach, wie in anderen gegenden (außer Tirol) auch ?

alpensprinter, 24.07. 20:15

Ösi, am Dach liegt in Tirol im Winter ca. 1 Meter Schnee, da kommt die Sonne auch nicht wirklich durch.

ösirepublik, 24.07. 20:25

nicht nur in Tirol , trotzdem schaffen es alle anderen in europa ....
aber Tirol ist halt anders ..
wir haben es im Pinzgau auch geschafft

alpensprinter, 24.07. 20:36

Ösi, und wie viel bringt deine Solaranlage im Dezember und Jänner wo man es am dringensten braucht?
Mein Haus steht an einem der sonnigsten Plätze in Tirol und meine Photovoltaik bringt im Juni 880 kWh im Dezember 135 kWh und im Jänner 120 kWh. Im Winter macht sich die Sonne einfach rar.

bartolini, 24.07. 20:36

Alpensprinter
Den Irrsinn gibt's bei uns in Kärnten genauso.
Ich sage nur als Beispiel Heiligenblut oder Nockalm Straße.

alpensprinter, 24.07. 20:44

bartolini, so ist es, alle Passstraßen sind betroffen. Vor 35 Jahren bin ich zum ersten Mal von Innsbruck nach Nizza über so viele Pässe wie möglich mit dem Rad gefahren, da trafen wir auf der gesamten Strecke vielleicht 20 Motrradfahrer, jetzt wären es 10.000nde, deshalb kann man jetzt diese Strecke nicht mehr mit dem Rad fahren. Mein Vorschlag daher, in der gesamten EU den einspurigen Verkehr rigeros auf E-Antrieb innerhalb von wenigen Jahren umstellen.

ösirepublik, 24.07. 21:43

gedankensprinter .. zum Heizen nimmt man auch nicht PV sondern Solarthermie, die bringt 10mal soviel , auch im Winter

Alles nur zubetonieren!

limbo, 24.07. 16:45

Autobahnen unten und oben. Volle individuelle Mobilität. Das ist unser Wunsch. Die Klimaziele haben damit nichts zu tun. Die schafft der Kurz mit Innovation und Technologie. Wer‘s glaubt kann ihn ja nächstes Mal wieder wählen!

Antworten

ebenerdig, 24.07. 17:01

solange Autobahnbau bis der Zug abgefahren ist !

coachman, 24.07. 17:03

@limbo
Die Alternative ist zurück in die Steinzeit.
Ich denke, hirnbefreite Linksgrüne Verzichtsfantasien brauchts wirklich nicht.

diskutant123, 24.07. 17:11

Na wenns der Bundesmaturant sagt! Der kennt sich aus!!!

perigord, 24.07. 17:15

Die Alternative ist zurück in die Steinzeit.

Da sind wir bereits!

Zur Überwindung des Tauernkammes zu Hauptreisesaison sind Zeiten nötig, die zu Fuss fast möglich sind...

perigord, 24.07. 17:18

Im Vergleich zu geist- / kritiklosen Alleskonsumenten sind "hirnbefreite Linksgrüne Verzichtsfantasien" ein Lichtblick für das Überleben der Menschheit....

ösirepublik, 24.07. 17:19

richtig .. dank Türkiser Bundesregierung und ebensolcher landesregierungen sind wir bereits am Weg zurück in die Steinzeit ! Nämlich schon im feudalen Mittelalter mit deutlichen Privilegien der Fürsten !

segler, 24.07. 17:27

Hier zwei gute Nachrichten: Etwa die Hälfte der Fläche Österreichs ist Wald. Und - die Waldfläche in Österreich nimmt zu! Bezogen auf die Fläche Österreichs ist die Fertigstellung des Autobahn und Schnellstraßennetzes der sprichwörtliche "Klacks".

perigord, 24.07. 17:33

Hier die schlechten Nachrichten:

https://www.oesterreich.com/de/staat/bodennutzung

Über 60 % des österreichischen Staatsgebietes werden nicht zum Dauersiedlungsraum gerechnet und sind somit Wälder, Gewässer, alpine Weiden und Ödland des Hochgebirges. Der Prozentsatz des nicht besiedelbaren Landes ist vor allem in jenen Bundesländern, die im Gebirge liegen oder daran großen Anteil haben, beachtlich. In folgender Tabelle sind neben der allgemeinen "landwirtschaftlichen Nutzfläche", das sind Äcker, Wiesen und Weiden (in Tallagen), Weingärten und Alpen gesondert angeführt.

Der mögliche Dauersiedlungsraum in Tirol macht stolze 12,3 % aus...

Viel Glück beim Zubetonieren und -Aspaltieren ...

limbo, 24.07. 17:48

Segler, das Problem sind weniger die Autobahnen sondern was drauf rumfährt!

limbo, 24.07. 17:50

Perigrod, wenn‘s nur 12,3% sind warum jammerns denn über den Verkehr??

ebenerdig, 24.07. 18:36

coachman 17:03
na gut, sag mir bitte wie du dir das richtige Verkehrskonzept vorstellst.
Ich bin der Meinung, dass wir mit den derzeitigen Verkehrsproblemlösungen in eine Sackgasse fahren.

wiesonicht, 24.07. 18:43

was sagt eigentlich die EU zum "Steinzieit"Hinweis von Herrn Kurz?

coachman, 24.07. 18:44

@ebenerdig
Es gibt ein Verkehrskonzept. das benötigt zur Fertigstellung das schließen einiger Lücken. Das halb fertig liegen lassen ist definitiv kein neues Konzept.
Die Wiener haben sich die lustige Traisenbrücke und die berühmte 'gesperrte Ausfahrt Simmering' geleistet.

Nichts spricht dagegen, nun ein neues Konzept zu beginnen.

ebenerdig, 24.07. 19:15

coachman
ja es gibt die Konzepte, ich meinte aber welche du für sinnvoll hältst, ich bin der Meinung dass die Verkehrsentwicklung nicht mit veralteten Konzepten stur weitergeführt werden sollen.
Die neuen Erkenntnissen dürfen sich nicht in einer weiteren Fahrspur erschöpfen.

clintwestwood, 24.07. 19:31

@limbo. Individuelle Mobilität ist Lebensqualität. Wer hat schon gerne weniger Lebensqualität.

ösirepublik, 24.07. 19:32

die Mobilität könnte ja bleiben, nur mit weniger Krach, Gestank und weniger Fußabdruck ..

lokivonasgard, 24.07. 19:34

@limbo, 24.07. 16:45
"Wer‘s glaubt kann ihn ja nächstes Mal wieder wählen!"
Das traurige ist: Genau das scheint zu passieren...

lokivonasgard, 24.07. 19:36

@coachman, 24.07. 17:03
"Die Alternative ist zurück in die Steinzeit."
Dieser Individualitätswahn spottet jeder Steinzeit.

"Ich denke, hirnbefreite Linksgrüne Verzichtsfantasien brauchts wirklich nicht."
Um Notwendigkeiten einzusehen braucht es halt auch An- und Verstand.

ösirepublik, 24.07. 20:14

das war allerdings zur Regierungsbildung nicht verlangt ....

limbo, 24.07. 20:32

Clint, genau diesen Wunsch habe ich ja Eingangs ja geäußert!

Der unbedarfte Herr Kurz verkennt die Situation,...

perigord, 24.07. 16:27

denn natürlich wären Zustände wie im letzten Jahrhundert -aus Sicht der begeisterten Mobilisten- wünschenswert, ohne Zweifel, blendet man die Umweltbelastung der Verbrennerfahrzeug völlig aus...

Nahezu frei Fahrt für frei Bürger, die Strafen fürs Autobahn Schnellfahren eine Sach der Portokasse, regelmässig mit 180 auf der West unterwegs, vornehmlich Nachts bei +/- Null Verkehr - von 1976 bis 1981- damals hätte der Kübel gerne so schnell laufen können wie mein Aktueller es -von mir weitaus noch nie genutzte 225+ - angeblich leistet.

1985 dann der erste Diesel mit 65 PS, Spitze keine 160, Gewicht knapp über 1000 kg. Würde -bei heutiger Verkehrsdichte- aktuell völlig genügen. Allerdings mit der Gefahr, bei Autobahnsteigungen von einem Volvo Truck angeschoben zu werden. Und Überholen auf Bundesstrassen, bei dieser Verkehrsdichte, auf Grund des Überholweges mit sowas völlig unmöglich.

PS: Für Anfang August Bahnfahrt 1. Klasse nach Bregenz gebucht. Brauch im Hochsommer weder die A8 noch das Inntal.

Vor dem Kulturgenuss kommt der Reisegenuss. Und Reise-Zeit spielt einen sehr untergeordnete Rolle. Solang nicht auf der Autobahn in brütender Hitz im Stillstand, von Abgasschwaden umnebelt, mit vom Ozon brennenden Augen verbracht ;-)

Antworten

nureingedanke, 24.07. 17:28

>perigord " PS: Für Anfang August Bahnfahrt 1. Klasse nach Bregenz gebucht. " Vor vielen Jahren fuhr ich mit der Bahn von Wien nach Dornbirn - um 7.- Euro. Es war eine Sonderaktion der ÖBB, der Zug hielt in St Pölten und wurde um etliche Waggons verlängert, da viele Fahrgäste stehen mußten. Ich suchte damals einen Beiwagen für meine BMW und nützte das Angebot. Ja - es war bequem - wir wurden befördert - statt selbst zu fahren. Aber wieviele Male wäre ich gerne stehen geblieben, um die Landschaft zu genießen, ein kleines Gasthaus zu besuchen, ein wenig spazieren zu gehen. Da bleibe ich schon lieber bei meinen Gefährten - wenn man die Zeit der Abfahrt gut überlegt, kann man den meisten Staus ausweichen. Früher - ich denke jetzt weit zurück - gab es oft die interessantesten Plaudereien über Reiseziele, Technik und auch Persönliches während eines Staus. Das hat sich geändert - nicht erste seit den verschiedenen Elefanten...

segler, 24.07. 17:39

Stichwort Reisegenuß: Und schon sind wir wieder beim Allrad-SUV mit Klimaanlage, heizbaren Ledersitzen, wärme- und schalldämmender Verglasung, Innenraum Luftgüteüberwachung und Luftreinigung, in den Sitzen integrierte Videospiele für die Kinder, Dolby surround Soundsystem, Getränke aus der kühl- oder heizbaren Peltier-box, per TomTom staufrei und bequem, mit marginalen Mehrkosten gegenüber dem stehenden Fahrzeug, von Tür zu Tür ...

perigord, 24.07. 17:40

Es gibt zur Haupsaison "dort" aber schon garnix, wo ich stehen bleiben möcht..

Ih war vor einer Woche, nach gut 25 Jahren, wieder amal in Kaprun. Mich hätte bald der Schlag getroffen. Nix mehr Dorfcharakter, Hotel neben Appartmentanlage neben futuristischem Modernismus. Einfach grauenhaft.

Und so ähnlich schauts aus bis Krimml. Die Speisen sind touri-like, ned gut und sauteuer...

Danke, ich verzichte mit Wonne....

perigord, 24.07. 17:46

Stichwort Reisegenuß: Und schon sind wir wieder beim Allrad-SUV...

Nah, wir mit Geist ned, wir mit Hirn brauchen keinen Panzer zum Reisen. Dem kein TomTOM bei Dauerstau auf allen Nord-Süd Verbindungen weiterhilft.

Wir sind auch ohne komplexbehaftetes Protzgehabe irgendwo in Frankreich unterwegs, wo es gar keine Verkehrsmeldungen braucht. Weil schlicht nix los is..;-)

Wenn mal gearbeitet würde in der Politik

zeroando1, 24.07. 14:33

Wären Wohnungen in der Stadt finanzierbar.
Dann bräuchten nicht so viele am Land leben und der Pendlerverkehr wäre geringer.
Dazu müssten die Stadtregierungen handeln! Dazu kommt der Bund der alles macht nur nicht Gesetze beschließt.
Wie wäre ein Leerstandsgesetz, Mietwucher Bremse, Regulierung des privaten Wohnbaus.

Dann wäre die Verkehrspolitik gefragt- Baustellen forciert abarbeiten, sinnvollen Öffi Verkehr fördern.
Unrentable Kleinorte zusperren zum Umweltschutz und Kostenersparnis.

Antworten

nureingedanke, 24.07. 15:29

>zeroando1 " Unrentable Kleinorte zusperren zum Umweltschutz und Kostenersparnis. " Was ist das, ein " unrentabler Kleinort " ? Gibt es Beispiele ?

altlemur, 24.07. 16:18

Wie willst du das erreichen @zeroando?
Das Hauptproblem der hohen Mietkosten in den Städten sind die exorbitant hohen Grundstückspreise, die dann natürlich durchschlagen. Geringes Angebot - hohe Nachfrage, das macht extrem hohe Preise.
Außer Zwangsenteignung deutlich unter dem Marktpreis fiele mir dazu nichts ein - was würdest du tun wollen?
Und „unrentable Kleinorte zusperren“ ist sowieso Unsinn - wer will denn das festlegen?

trigo, 24.07. 16:29

Die USt auf Mieten könnte man ganz streichen.

altlemur, 24.07. 16:34

@trigo, damit würde aber gleichzeitig auch der Vorsteuer Abzug fallen - also alle bezogenen Leistungen um 20% teurer, womit sich das de facto kaum preisreduzierend auswirken würde.
So weit sollte man halt schon mitdenken, bevor man das wie PRW fordert und damit nur beweist, dass man von wirtschaftlichen Zusammenhängen keine Ahnung hat...

ösirepublik, 24.07. 17:17

"Unrentable Kleinorte zusperren zum Umweltschutz und Kostenersparnis. " Was ist das, ein " unrentabler Kleinort " ? Gibt es Beispiele ?"
- ganz einfach: Wien, Salzburg, Graz, Linz, Innsbruck wären unrentable Orte, weil äußert umweltschädlich !

nureingedanke, 24.07. 17:37

>ösirepublik Groß = Klein. Also suchte ich nach einem Großort und fand Durbuy in Belgien. Angeblich 30 Einwohner und idyllisch, zum Verlieben. Also wäre eine gute Idee : Brüssel zusperren und Durbuy zur Hauptstadt erheben. :-) Von Ersterem wäre ich sofort begeistert. :-)

trigo, 24.07. 19:19

@altlemur
Ich denke du verwechselst da etwas.

Kurios !

alterwiener, 24.07. 14:07

Kein Benzin mehr für die Rasenmäher wegen CO2 Ausstoß, aber ein Fug ins Weltall um Millionen Euro darf gemacht werden.

Antworten

bluemeranz, 24.07. 14:12

Diese Egotripps von ein paar gelangweilten Milliardären hält ohnehin niemand für sinnvoll, der noch alle Latten am Zaun hat. Ich habe bis jetzt jedenfalls noch keinen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn vernommen.

satiriker, 24.07. 14:16

ich schon;
Dummheit stirbt nie aus und ist in alles Gesellschafts--& Vermögensschichten vorhanden.
Besonders gut verteilt und durch Egozentrik kascheirt- bei den scheinbaren Finanzeliten;

ösirepublik, 24.07. 14:25

siehe Geissens, Trump & Co

7plus, 24.07. 14:46

Aber gewonnen hat nicht der Richard Branson, wie viele glauben.
Dagobert Duck war mit seinen Neffen um viele Jahre früher im Weltraum.

chromjuwel, 24.07. 14:55

Solche Egotrips von Milliardären belegen nur, dass ihre Produkte überteuert sind.

nureingedanke, 24.07. 15:35

>alterwiener " ...ein Flug ins Weltall um Millionen Euro darf gemacht werden. " Wer sollte den verbieten ? Falls Du genug Geld hast - und die Freude daran - kannst Du ja auch einen glitzernden Stein um ähnliche Summen kaufen und daheim in den Tresor stellen, damit ihn niemand sonst sehen kann.

alterwiener, 24.07. 15:42

Nureingedanke:
Sehr lustig, wenn man als kleiner Rentner jeden Euro zweimal umdrehen muss.
Muss ich in Hinkunft mein Gras im Garten abbeißen ?

nureingedanke, 24.07. 15:51

>alterwiener " Muss ich in Hinkunft mein Gras im Garten abbeißen ? " Ich stelle mir 2 Möglichkeiten vor : 1.) Bei einer normalen Tankstelle mehr als 2 Liter Kraftstoff kaufen ( Mindestmenge ) und 2.) Ein Schaf oder eine Ziege ausborgen. Die Stadt Wien macht das in manchen Gebieten auch so. Vielleicht borgen sie Dir so einen entzückenden, flauschig - weich - wolligen Mäher ? :-))

Nadelöhre ausbauen

homer, 24.07. 14:04

wie jährlich staut es wieder auf den Urlauberstrecken. Bereits um 5:00 Uhr Früh Blockabfertigung auf der A10 Katschbergtunnnel, danach Mega Stau vorm Karawankentunnel. Diese Tunnel gehören schon seit Jahrzehnten 4 spurig ausgebaut, aber man lässt lieber die Autofahrer mit ihrem Familien schmoren. Mittlerweile nutzt es auch kaum, in der Nacht zu fahren, am Karawankentunnel staute es sich schon um 3:00

Antworten

ösirepublik, 24.07. 14:07

und 50 jahre Maut kasssiert !
WO ist das geld ?

satiriker, 24.07. 14:10

tja wenn Urlaubszeit ist, dann wollen alle auf einmal fahren.

Und mal ehrlich - in Zeiten von Corona an die Adria oder Italien - dort dann womöglich in Quarantäne im Hotellzimmerchen schmoren-, dann noch 3-4 Tage Baden in einem Meer mit Algen (Jesolo-Rimmini-PIPI-Ohne-Effekt), um anschließend wieder nach Hause zu fahren um dort mehrere Tage in Quarantäne zu schmachten - sieht so ein Traumurlaub 2021 aus?

Junge junge, da lob ich mir die daheimgebliebenen.

satiriker, 24.07. 14:13

@ösirepublik
hi hi, ein Geheimnis, ich habs nicht, hi hi;

Vielleicht wurde es ja als Provisionen für gewisse Parteien abgezweigt? Siehe Vorkommnisse rund um Goldfunde in St. Dupfing, oder die Tempelanlage für scheinbare Spitzenforschung entlang der Donau, etc.

perigord, 24.07. 14:16

"...Bereits um 5:00 Uhr Früh Blockabfertigung auf der A10 Katschbergtunnnel, danach Mega Stau vorm Karawankentunnel..."

Gt so, sehr gut. Erst wenn der Erste wegen Dehydrierung an Kollaps kriegt, beginnt das Nachdenken.

Solange auf Grund von Allgemeinverblödung stundenlange Staus in Kauf genommen werden, solange dieses kranke System funktioniert, solaneg ist nichts zu tun, ausser alle KFZ Kosten stetig zu erhöhen..

ösirepublik, 24.07. 14:23

der WÄhler geht solange zum türkisen Brunnen bis er bricht ....

lokivonasgard, 24.07. 15:08

@homer, 24.07. 14:04
"Bereits um 5:00 Uhr Früh Blockabfertigung auf der A10 Katschbergtunnnel, danach Mega Stau vorm Karawankentunnel."
Die jammernden Leute stehen nicht im Stau, sie SIND der Stau. Aber das wird wohl in deren Hirnen nie ankommen.

"Diese Tunnel gehören schon seit Jahrzehnten 4 spurig ausgebaut, aber man lässt lieber die Autofahrer mit ihrem Familien schmoren."
Warum fahren die Familien nicht Zug? Da könnten sich die Eltern sogar aktiv mit ihren Kindern beschäftigen, anstatt ein deppertes Asphaltband anzustarren und am Ende noch einen Unfall zu verursachen...

lokivonasgard, 24.07. 15:11

@perigord, 24.07. 14:16
"Gt so, sehr gut. Erst wenn der Erste wegen Dehydrierung an Kollaps kriegt, beginnt das Nachdenken."
Wie du dem Eingangsposting entnehmen kannst, überschätzt du da wohl die Österreicher...

"Solange auf Grund von Allgemeinverblödung stundenlange Staus in Kauf genommen werden, solange dieses kranke System funktioniert, solaneg ist nichts zu tun, ausser alle KFZ Kosten stetig zu erhöhen.."
Stimmt.

wacherbürger, 24.07. 15:38

Ist ja schön, mit Papas Lieblingsspielzeug auf der Autobahn stundenlang zu parken, viele Gebühren bezahlen und dann dieses Spielzeug ein bis 2 Wochen vor dem Hotel zu parken. Retour gilt wieder die selbe Methode, eventuell mit Quarantäne oder PCR-Test. Super Urlaub, hat dann der Papi zur Omi gesagt.
Da gibt es nur eines Gebühren rauf und Spritpreise maximal erhöhen.

wacherbürger, 24.07. 15:41

Heute am Vormittag gesehen, Zufahrt Fußgängerzone, 30er Zone, Fahrzeug steht auf breitem Gehsteig, Motor läuft für die Klimaanlage und alle Fenster offen, Mann spielt mit dem Handy. Besser geht es nicht mehr.

anmolorbitante, 24.07. 18:09

Die zweite Röhre beim Tauerntunnel ist gerade erst 10 Jahre alt! Hat ja nur 300 Mio. € gekostet. Ja, wo ist die ganze Maut hin? Unglaublich.

ösirepublik, 24.07. 19:45

"Die Mauteinnahmen betrugen im Jahr 2017:

Lkw-Maut: 1,37 Mrd. Euro
Vignette: 492 Mio. Euro
Streckenmaut: 168 Mio. Euro

Quelle: ASFINAG[9]"

ösirepublik, 24.07. 20:10

das heißt, sie haben 40 Mrd eingenommen über die jahre, bis sie den Tunnel um 300 Mio endlich gebaut haben !

anmolorbitante, 24.07. 20:38

Dir ist aber schon klar, dass das die gesamten Mauteinnahmen in ganz Österreich in einem Jahr sind? Einmal abgesehen davon, dass es weder die Vignette noch die LKW-Maut besonders lange gibt in Österreich. Dummerweise müssen sie eben nicht nur den einen Tunnel bauen und erhalten, sondern das gesamte Autobahn- und Schnellstraßennetz.

ösirepublik, 24.07. 21:51

und ? was wurde denn "erhalten" ?? die Spurrillen der Jahrzehnte ? erneuert wurde auch kaum etwas .. und die meisten Tunnels waren Einspurig hergestellt .. mit jahrzehntelangen Staus und Blockabfertigung .. trotz Maut ! allein der Staat Österreich zieht 100 Mio Ertrag aus der Asfinag ! wieviele Kilometer Autobahn wurden in den letzten 40 jahren neu gebaut ? das geld wird beim fenster rausgeworfen, aber nicht für den verkehr . und alle wichtigen Alpenübergänge kassieren nochmal Maut, zusätzlich zur Vignette , das gibt's NUR in österreich, sonst nirgends !

ösirepublik, 24.07. 21:53

und wohin sickert seit 50 Jahren die Mineralölsteuer ? in die Erhaltung der radwege ?

schickaneder, 24.07. 13:41

An ösirepublik: Ein Beispiel von vielen: Im Bereich um Gänserndorf wurde viel Land in Bauland umgewidmet, und es wird auch kräftig gebaut. Gleichzeitig wurde der Intervall der Schnellbahnlinie nach Wien ausgedünnt. Das brachte eine sofortige Verlagerung des Model Splits (Aufteilung der Verkehrsmittelbenutzung) von 50:50, auf 65:35 "zugunsten" des Autoverkehrs. So etwas dürfte in Zeiten der Klimakrise nicht mehr passieren, das nenne ich Steinzeitpolitik!

Antworten

ösirepublik, 24.07. 13:50

das ist beides richtig ..
sowohl die Siedlungspolitik ist um 100.000 Wohnungen hinten, als auch die weitere Ausdünnung der Öffis ...
aber die Österreicher wählen immer wieder die "Zurück in die Steinzeit" Partei ...

gorgi2305, 24.07. 13:53

In meiner Heimatstadt ist neben der Mur wieder eine Wiese für einen Hausbau gestorben. Dabei höre ich von Wohnungsbesitzern, dass sie ihre Wohnungen nicht mehr alle vermieten können. Für wen wird da gebaut, fürs Kapital zurAnlage?

ösirepublik, 24.07. 13:55

richtig erkannt , nur um Geld vor der Inflation und den Negativzinsen zu verstecken !!

wacherbürger, 24.07. 15:44

Genau so sieht es auch Basti Geröllheimer.

nureingedanke, 24.07. 15:57

>wacherbürger Gefällt mir ! Ich stelle mir den verzweifelten Ruf nach " Wilma !! " ( Wagner ) vor. :-))

9 Milliarden Euro

diskutant123, 24.07. 13:23

könnten in Klimaschutz investiert werden! Denn das ist die Strafe die Österreich fürs nicht erreichen der Klimaziele zu zahlen hat! Was machen wir? Neue Straßen bauen…ned schlecht!

Antworten

xx1xx, 24.07. 13:42

Man wird Straßen abbauen müssen, z. B. in Tirol. Dafür kann man dann in Vorarlberg weitere Straßen bauen, z. B. um schneller nach Lichtenstein flüchten zu können.

trigo, 24.07. 13:54

Straßenbau ist ein Lieblingsprojekt der EU.

ösirepublik, 24.07. 13:57

falsch ... die EU baut keine Straßen, sondern fördert den - sinnlosen - Hin & Hertransport (Export?) der Waren ....

bluemeranz, 24.07. 14:11

@ösirepublik
"sinnlosen - Hin & Hertransport (Export?) der Waren"

Was schlägst du stattdessen vor? Österreich kann viele Dinge einfach nicht, z. B. Computer bauen, medizinische Produkte herstellen. Allumfassende Subsidiarität klingt verlockend, ist aber illusorisch.

ösirepublik, 24.07. 14:22

schwere Bildungslücken .. die EU fördert: Parmesan von Bayern nach Italien, Kartoffeln aus Holland nach Italien zum Waschen, dann nach Rumänien zum schneiden, und zurück nach Holland zu Pommes .. der Liter Milch fährt inzwischen 1.000 km von der Kuh zum Verbraucher, das Milchpulver von der Molkerei wieder zurück zum Kalb ... da sind die Erdbeeren zu Weihnachten aus Argentinien .. die Container aus China landen in Hamburg oder Rotterdam und fahren mit dem LKW (auch) nach Italien oder Spanien and so on ... 70% der Mastschweine aus Deutschland fahren ins Ausland ... Rinder als Lebendtransport bis in die Türkei ...

Solange es noch Leut 'gibt, die aus Langeweile Auto fahr'n,...

kohlröserl, 24.07. 12:59

...nur damit der Tag vergeht,

solange man wegen jedem Schmarrn, ob es sich um ein paar Frühstückssemmerl oder ein Schachterl Zigaretten handelt, in das Auto setzt, solange wird sich nix ändern. Die leben sinnbefreit in den Tag hinein und denken nicht. Wie will man solchen Menschen beibringen für die Umwelt und gegen die Klimakrise etwas zu unternehmen? Ein irrwitziges Unterfangen, schad' um die Energie, die sind nicht lernfähig und geistig viel zu träge dass sie da aus eigene, Antrieb etwas ändern........
Weil ihnen alles am Allerwertesten vorbei geht, das ist Fakt.

Antworten

ösirepublik, 24.07. 13:07

niemand - außer der Politik - hat Einfluß wo der Ort seines Arbeitgebers hinwandert ... und die müssen aus dem Stadt- oder Ortszentrum raus (Flächenfraß) . der Arbeitnehmer muß mit ...

ösirepublik, 24.07. 13:09

nur eine kleine Nachhilfe für etwas Bildungsentrückte ...
auch Realitätsverweigerer

schickaneder, 24.07. 12:58

Eigentlich müßte man logischerweise annehmen, daß die ÖsterreicherInnen ungehinderter Autofahren können (ohne Staus) als vor 30 Jahren, oder als EinwohnerInnen aus Deutschland oder Italien. Denn Österreich hat in diesen 30 Jahren eifrig neue Straßen gebaut, und besitzt mittlerweile ein dichteres Straßennetz als diese Autofahrernationen schlechthin. Das Gegenteil ist aber der Fall, die Stauzeiten nehmen weiterhin zu! Was ist jetzt das Gegenmittel von Herrn Kurz,Ludwig, Mahrer u.s.w.: Erraten, weitere Straßenneubauten, denn wir wollen ja nicht in der Steinzeit leben. Die Erkenntnisse der Verkehrswissenschaft, das neue Straßen zusätzlichen Verkehr in die Region bringen (Induzierter Verkehr) werden ignoriert und verschwiegen. Und das es auf diese Weise das ehemalige Umweltmusterland Österreich geschafft hat, eines der Schlußlichter in der EU bei der Reduktion von CO2 -Emissionen zu sein. Alle Einsparungen der anderen Sektoren (Industrie, Gebäude u.s.w.) wurden von der überbordernden Zunahme des Verkehrs wieder wettgemacht. Ein weiterer Straßenbau würde diese Entwicklung fortschreiben, und Österreich müßte ( das wird ebenfalls von Herrn Kurz verschwiegen), ab 2030 Milliarden an Strafzahlungen für die Nichteinhaltung der Klimaziele zahlen. Steinzeit (und damit schlechte Politik) ist für mich, nicht auf diese Faktoren zur reagieren, und weitermachen zu wollen wie bisher!

Antworten

ösirepublik, 24.07. 12:59

"weitermachen wie bisher" ist das Parteiprogramm der Türkis-Schwarzen ...

servus, 24.07. 13:40

Die Klimaziele erreicht man nicht, wenn keine Straßen mehr gebaut werden, sondern indem die Autos schadstofffrei fahren. Auch klimaneutrale Fahrzeuge werden dereinst Straßen brauchen.

mozartkugel24, 24.07. 13:57

Wir haben aber schon genügend Straßen.

ösirepublik, 24.07. 14:03

nein, aber überaltet und dem Verkehr seit Jahrzehnten nicht mehr angepaßt ... dieser hat sich verzehnfacht .. durch das greißlersterben z.b., die Bankfilialen schließen, überall werden die Wege länger ... und nirgends werden Straßen oder gar Schienen neu hingelegt ..

anmolorbitante, 24.07. 18:02

Eine Schnellstraße zieht aber nicht Leben in eine sterbende Region, sondern zieht sie davon ab. Schnellstraßen ziehen Arbeitsplätze, Geschäfte usw. in die Zentren. Die Greißler sind ja nicht gestorben, weil sie so eine schlechte Verkehrsanbindung haben, sondern weil alle in die Stadt einkaufen gefahren sind, in das neue Einkaufcenter oder den Interspar vor der Stadt.

ösirepublik, 24.07. 20:05

nein, sondern weil am Weg zur Arbeit ein Einkaufszentrum entstand ... und zuhause hatten sie alles schon mitgebracht ...
es schließen auch sehr viele bankfilialen , aber nicht wegen der Straße, ebenso die Wirtshäuser ...
du verwechselst Ursache und Wirkung

anmolorbitante, 24.07. 20:50

Aha, und der Greisler lag nicht auf dem Weg, der stand im letzten Loch weit draußen vom Ort.

Ja, selbst die Raika macht zu. Liegt aber wohl eher daran, dass die meisten Menschen den Großteil ihrer Bankgeschäfte online abwickeln.

Kann mich ja ganz gut erinnern, als die Schnellstraße gebaut worden ist. Und die Geschäfte im Ort sind komischerweise erst danach verschwunden nicht davor. Auch hat sie jetzt nicht unbedingt einen Impuls gebracht in den Seitentälern, sondern eigentlich nur in den größeren Städten und den Gemeinden, die eine eigene Abfahrten hatten und eben neben dieser Schnellstraße lagen.

Jeder

ehegal, 24.07. 12:08

sagt ... bzw. fast alle sagen .... wir sollen verzichten ... der Großteil meint dabei auch natürlich nicht sich selbst ... sondern die anderen ... Sobald wieder geflogen werden kann setzen sich alle/viele wieder ins Flugzeug ... je weiter weg ... je billiger ... desto cooler ... Grüne Aktivisten cruisen mit ihren Motorräder bewundernd durch die Landschaft ... aber auf die Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind ... um von a zu b kommen wird hingepeckt ... dazu sage ich nur bravo. Wie sang schon Hansi Lang: Ich will wieder gut sein ...

Antworten

perigord, 24.07. 12:16

"...aber auf die Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind ... um von a zu b kommen wird hingepeckt..."

Oba geh, wer billig im Grünen Irgendwo im Nirgendwo wohnen will -schön ruhig und mit 2000qm Grund-, aber in der Stadt doch erheblich mehr an Geld verdienen, der muss nicht autofahren, der WILL.

Viele Pendler haben sich bewusst, ohne Not, zum Pendeln entschieden. Und fordern nun quasi Autobahnen bis in ihr persönliches Niemandsland vor die Haustür.

NEIN, das spielens nicht. Wer A sagt muss auch B sagen.

perigord, 24.07. 12:22

Es ist nicht mein Problem als Mittelösterreicher, wenn sich der Alltagsirrwitz auf den Wiener Ein/Ausfallsstrassen abspielt, wenn die Tangente zum grössten Parkplatz mutiert.

Ich will diesen Irrwitz nicht alla long mitfinanzieren müssen. Meine damals sauteuer Stadtwohnung, die mir über die Jahrzehnte 100.000 de Pendel-Km ersparte, hat auch niemand aus Hintertupfing mitfinanziert.

ösirepublik, 24.07. 12:27

niemand entscheidet sich ohne Grund zum Pendeln .. nur wenn der Arbeitsplatz immer weiter weg rückt ...
vor 100 Jahren war die Arbeit im Dorf !
heute muß das Büro, die Firma in die Großstadt oder in den Speckgürtel ... die Häuser siedeln leider nicht mit .. sollte auch der größten Leuchte einleuchten ..

anmolorbitante, 24.07. 12:32

@ösirepublik

Das ist lustig. 51% der Wiener bauen ihr Haus in Niederösterreich. Wahrscheinlich weil das Büro in Niederösterreich ist.

perigord, 24.07. 12:37

niemand entscheidet sich ohne Grund zum Pendeln...

Schlicht und ergreifend FALSCH. Immer mehr Leute, auch bei uns, ziehen immer weiter vom Arbeitsplatz weg. Natürlich aus Kosten-Gründen für Immobilien.

Was 30 / 40 Jahre Pendeln an nutzlos im KFZ verbrachter Zeit, an Spritkosten, an KFZ Anschaffungen generieren, was da sinnbefreit Abgase produziert werden, des kalkuliert selten wer hoch. Jedenfalls wirds unterm Strich teurer!

Zuerst billig kaufen, dann dauernd jammern. Typisch ÖSI!

derpatriot, 24.07. 12:40

Viele sind aufs Auto angewiesen. Bin ich auch, aber nicht nur das...ich liebe mein Auto und auch das Fahren. Das lass ich mir von Öko GutmenschInnen nicht versauen.

perigord, 24.07. 12:43

Wohnraumkosten sind +/- weniger kalkulierbar. Meine damals sauteuer Stadtwohnung in exquisiter Grünland Randlage hat in 40 Jahren den Wert ver 5 facht.

Was Autofahren in 5/10 Jahren kosten wird, das weiss heute kein Mensch! Ebenso was ein aktuell neuwertiger Diesel in den nächsten 5 Jahren an Wert verliert!

ösirepublik, 24.07. 12:44

"das ist lustig. 51% der Wiener bauen ihr Haus in Niederösterreich"
lies selber mal: "Haus" und nicht "Büro" ... die pendeln ebenfalls alle täglich nach Wien ...

ehegal, 24.07. 12:44

Perigord ... ich bin genau so wie du vom Land nach Wien gezogen ... aber das können leider nicht alle machen ... und du wirst es nicht glauben ... Österreich besteht nicht nur aus Wien und seinem Umland ... stell dir mal vor du bist in Burgenland auf die Welt gekommen und findest dort keine Arbeit ... da bleibst natürlich zu Hause bist traurig und lebst vom Notstand .. du Träumer ... und gratuliere, dass du dir eine sauteure Wohnung in Wien leisten konntest ....

perigord, 24.07. 12:45

So ein nick "derpatriot" und so eine Aussage "liebe mein Auto und auch das Fahren"

Alles gesagt ;-)

anmolorbitante, 24.07. 12:50

@ösirepublik

Menschenskind. Das meine ich ja. Die siedeln nicht nach Niederösterreich weil dort die Arbeit ist, sondern weil die ein eigenes Haus haben wollen, aber weiterhin in Wien arbeiten. Die Infrastruktur dafür darf dann die Allgemeinheit bezahlen.

ösirepublik, 24.07. 12:54

richtig ..
also wenn eine "Citymaut" kommen soll, dann muß es auch eine "Countrymaut" geben für die Auspendler ...

perigord, 24.07. 12:55

anmolorbitante, es bleibt schwierig mit Leuten zu kommunizieren, die Zusammenhänge nicht herstellen können, dafür aber -völlig sinnbefreite- unverrückbare Meinungen vor sich hertragen..;-)

Ein Patriot, was ist das wohl, ist stolz darauf, mögichst viel Umwelt-Schaden durch Sinnlosfahrten an der vielgeliebten Heimat anzurichten..

Was soll man darauf antworten...

ösirepublik, 24.07. 13:16

mit Geschichten aus der eigenen "Blase" ...

perigord, 24.07. 13:22

also wenn eine "Citymaut" kommen soll, dann muß es auch eine "Countrymaut" geben für die Auspendler ...

Richtig erkannt, Autofahren gehört exorbitant verteuert!
KFZ Steuern, Spritkosten, Mautgebühren...

..Strassenausbau? Dann nimma nötig ;-)

ehegal, 24.07. 13:48

ich leb allein in meiner welt ... wunder wunder welt ... lieber perigord .... schön, dass du es dir schön für dich richten tätest, wenn du könntest ...

ösirepublik, 24.07. 13:55

wer weiß, was der arzt verschrieben hat ...

perigord, 24.07. 14:04

ehegal fast richtig, leider nur fast....
schön, dass du es dir schön für dich richten kannst...

wer weiß, was der arzt verschrieben hat ...
Abstand von Degeneration Marke ÖSI....

ehegal, 24.07. 14:11

ja wer weiß das schon ... bei dir macht der arzt das schon länger ... denn von der Realität bist du schon sehr abgehoben ... fast möchte ich sagen degeneriert ... marke perigord

perigord, 24.07. 14:23

"denn von der Realität bist du schon sehr abgehoben", nahnah, genau in dieser Realität lebe ich, sehr zufrieden wohlgemerkt, ohne Stress, Stau und leere Kilometer, und hab mich geistig "re"generiert ...so isses, tut leid, ganz richtig..

War ich immer schon, ich hab nach 2 Jahren Pendeln dieses Unding eingestellt. Das Ergebnis gibt mir recht. Und die Pendel-Jammerer amüsieren mich!

ösirepublik, 24.07. 14:30

ja , eher realitätsfremd , ohne Job keine Pendeln, ohne Pendeln kein Job ... warum arbeiten die Wiener nicht selber ? dann braucht keiner einpendeln ..

perigord, 24.07. 15:05

ja stimmt , eher realitätsfremd , ohne Hirn viel Pendeln, ohne Pendeln ein schlechtbezahlter Job im Nirgendwo ... warum bauen die Wiener in Niederösterreich, weit weg vom Job? Um dann täglich die Sinnloskilometer + Sinnloszeitvergeudung im Stau retour in die Stadt zu absolvieren und jammern...

Es wird ned anders, ob von so/so oder so betrachtet...

rogoshin, 24.07. 16:58

Perigord, Sie sprechen mir aus der Seele. Im Grünen wohnen und in der lauten dreckigen Stadt gut verdienen, geht auf Kosten der Umwelt. Wenn diese Leute nur aufhören würden, zu predigen.

ehegal, 24.07. 17:57

Perigord. Ohne Hirn viel Pendeln. Ich sehe das so ... nur ohne viel Hirn ist man imstand so etwas von sich zu geben ... warum sind Sie eigentlich nach Wien gekommen? und sind gependelt ...