Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Wie gespalten sind die USA?"

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Ein Mann hat eine Kappe mit der Aufschrift "Make America great again" auf, während er eine Waffe während einer NRA-Veranstaltung in der Hand hält

Wie gespalten sind die USA?

Nach den Anschlägen im texanischen El Paso und in Dayton, Ohio, mit zahlreiche Toten wird auch US-Präsident Donald Trump von Kritikern wegen seiner „aggressiven“ Rhetorik eine Mitschuld vorgeworfen. Wie wichtig ist ein verschärftes Waffengesetz? Wie stark ist der Rassismus? Was können Worte tatsächlich anrichten? Wie gespalten sind die USA?

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242 Beiträge

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Forum

Nicht so sehr wie Europa!

limbo, 14.08. 06:17

Aber das spielt weniger eine Rolle weil das ja nahe bei Zu Hause ist. Über die Probleme anderer lässt sich leichter reden.
Ich finde aber die Diskussion und Auseinandersetzung mit der Spaltung in Europa eine wichtige.
Amerika ist schon zusammen, wir müssen noch zusammen finden.

wald4, 14.08. 08:04

Deiner Meinung kann ich mich nicht anschließen.
Es gibt Trumpbefürworter und Trumpgegner beide Seiten haben aber sowas von anderen Ansichten, das es gespaltener nicht mehr geht, meiner Meinung nach.

bananarama, 14.08. 12:22

Auch in Europa sind die Gesellschaften zunehmend polarisiert. Man hat das in Österreich deutlich bei der Wahl zum Bundespräsidenten gesehen. Oder bei der Flüchtlingsfrage. Klimawandel. EU. Es gibt wieder einen deutlichen Rechts-Links-Gegensatz. Ein Stadt-Land-Gefälle. Einen Gegensatz "Eliten" vs. "einfaches Volk". Das ist nicht wegzuleugnen...

na recht hat er, der Trump:

dergrossenagus, 13.08. 23:22

https://orf.at/stories/3133636/

fest schleichen aus der WTO!!! Ohne Amis läuft eh nix und von der WTO braucht sich der nicht ins Handwerk pfuschen lassen, genau wie d´UNO, d´NATO, der Iran, die ganzen Länder wegen dem Klimaabkommen und die depperten Europäer dem immer und überall dreinreden wollen!!!

Soziale Ungleichheit

bananarama, 13.08. 13:35

Es ist altbekannt, dass der Unterschied zwischen Arm und Reich in den USA skandalös hoch ist (übrigens auch bei uns, aber dort noch ausgeprägter).
Heute lese ich im "Spiegel", dass die amerikanische Kleinstadt Medina (nahe Seattle), in argen finanziellen Schwierigkeiten ist und Gefahr besteht, dass u.a. Polizei, Feuerwehr und Parkkbedienstete bald nicht mehr ordentlich bezahlt werden können. An sich nicht so was Ungewöhnliches, wäre Medina nicht Wohnsitz der zwei reichsten US-Bürger (Gates, Bezos) und anderer schwerreicher Unternehmer und Promis. Die Immobilienpreise in der schmucken Kleinstadt steigen unaufhörlich, die Steuereinnahmen kaum. Eitle Milliardäre spielen sich gerne als Philantropen auf, Steuern zahlen sie weniger gern. Bringt auch keinen Glamour. Das amerikanische Steuersystem, teils auch föderal geregelt, begünstigt diese Schieflagen.

bananarama, 13.08. 13:41

Was noch dabei steht: Google, Apple, Facebook usw nutzen seit Jahren Länder wir Irland oder die Bermudas als Steuerschlupflöcher.

bananarama, 13.08. 13:44

Was ich noch lese: Die Polizei ist den Leuten in Medina wichtig, obwohl es praktisch keine Verbrechen gibt. Polizeichef Steve Burns sagt, die Bürger rufen ihn an, wenn ein ortsfremder Spaziergänger durch die Straßen geht.
Gruselig...

mviertler, 13.08. 17:49

Von den Reichen abgesehen geht die Bevölkerung bereits am Zahnfleisch.
Ich erinnere nur an den letzten Shutdown.
Oder kann sich bei uns jemand vorstellen, dass Angestellte im öffentlichen Dienst (so gesehen eh die Privilegierten unter den Angestellten), wenn zB die Gehälter ein paar Monate ausbleiben, die Strom- oder Gasrechnung nicht mehr zahlen können. Einen Notgroschen in Höhe von ein paar Gasrechnungen hat bei uns jeder im öffentlichen Dienst.
So gesehen blinkt schon dauernd das Lamperl, da die alle schon "auf Reserve" fahren.

kicker61, 13.08. 19:26

ist das bei uns anders?

alpensymphonie, 14.08. 00:37

Find's selbst heraus ;-)

bpcs, 14.08. 09:36

@bananarama 13:35 - Medina hat 3400 Einwohner, ungefähr so viele wie Anthering bei Salzburg. Ich glaube, die Anzahl der öffentlich Bediensteten bei einer solchen Größenordnung ist überschaubar. Medina ist hauptsächlich Wohngebiet in der Nähe von Seattle. Man müsste wissen, wie sich diese Stadt finanziert - so viele Unternehmen werden dort nicht sein, und Anwohner zahlen halt hauptsächlich Steuern für Ihren Wohnbesitz oder auf ihre Miete. Da werden Herr Bezos und die anderen auch nicht drum herum kommen. Warst du schon mal in Seattle und Umgebung? Ich schon. Das hilft dabei, die Umstände dort und die Infos die man sich darüber besorgen kann, vielleicht etwas besser in Zusammenhang zu bringen.

bpcs, 14.08. 09:42

@Bananarama 13:35 zu deiner Aussage über "eitle Milliardäre" und wie sich sich benehmen: um Milliardär zu werden haben viele hart gearbeitet, nicht jeder wird reich geboren oder erbt viel. Auf das erreichte darf man wohl stolz sein, oder? Man ist dann nicht gleich eitel. Viele dieser Leute zahlen ihre Steuern in angemessener Höhe, und sie betätigen sich, wie Bill Gates, auch für die Förderung von Kindern und jungen Menschen weltweit. Wie genau kennst du das amerikanische Steuersystem? Hast du dort als Steuerberater gearbeitet? Ich hoffe, dass sich nicht zu viele Leute von deinen Aussagen in ihrer Meinung beeinflussen lassen, und sich selbst ein Bild machen.

bananarama, 14.08. 12:11

@bcps
Ich war nie in den USA und kenne das Steuersystem nicht im Detail. Ich kenne auch die Herren Gates und Bezos nicht persönlich. Deshalb darf ich aber trotzdem meine Meinung schreiben, oder nicht?
Meine obigen Ausführungen beziehen sich großteils auf einen "Spiegel"-Artikel, der mir einigermaßen seriös erscheint.
Zu meiner Hauptaussage stehe ich: Es ist einfach bedenklich, wenn Superreiche wenig Steuern zahlen und sich stattdessen bestenfalls als großzügige Gönner präsentieren, die sich selber aussuchen, welche Projekte sie finanzieren.
Außerdem kann niemand so tüchtig sein, dass ihm Milliarden zustehen. Ist doch eine Verarschung für jeden normalen Arbeiter...

bananarama, 14.08. 12:24

Der Kapitalismus ist in den USA die inoffizielle Staatsreligion. Und der hat nun mal gehörige Defizite.

bpcs, 14.08. 12:41

@bananarama 12:11 - natürlich darf man seine Meinung schreiben. Allerdings kommt es darauf an, wie man sich seine Meinung bildet. Im von dir genannten Fall, war es keine eigene Meinung, sondern das nachschreiben eines "seriösen" Spiegel Schreiberlings. Deine Hauptaussage ist legitim - ich denke aber, dass viele Superreiche auf der ganzen Welt "zu wenig" Steuern zahlen, nicht nur in USA. Ich würde mir die Projekte, die ich finanzieren will, auch selber aussuchen. Und wie "tüchtig" jemand sein muss, damit ihm Milliarden zustehen ist etwas "naiv". Je mehr man hat, desto grösser fallen Zugewinne aus, rein rechnerisch ist das schon so. Viele haben es nicht darauf abgesehen, Milliardäre zu werden, aber das ist irgendwann ein Selbstläufer. Und wenn es keinen geben würde, der sich über das "normaler Arbeiter Ausmass" beruflich engagieren würde, wäre unsere Welt um viele Hilfsprojekte und Jobs ärmer. Abgesehen von Erfindungen, Innovationen etc - wenn alle normale Arbeiter sein wollten, würde die Welt nicht weit kommen. Wenn du durch dein Haus oder deine Wohnung gehst, würde es mich interessieren, auf wieviele Produkte zu kommen würdest, die direkt oder indirekt ihren Ursprung in USA genommen haben. Im Kapitalismus also.

NO SCHISM IN THE U.S.

ukglobal2020, 13.08. 10:42

In den USA gibt es, mit Ausnahme von zwar chancenloser aber trotzdem regional unterstuetzter vagen Spaltungstendenz (Northern & Southern California, zum Beispiel), keine Gefahr einer "Spaltung"; jedenfalls keiner tief oder nicht tief waere. Zuletzt war das der Fall waehrend des Civil War, und in gewisser Hinsicht waehrend der Zeit des Vietnam War. [Wenn zum Beispiel 55% der Amerikaner waehrend der Nixon Aera die Erschiessung von Studenten auf Campus Gelaenden, die gegen den Krieg protestierten, fuer gut hiessen, kann man sowohl von Zusammenbruch von buergerlicher Moral sprechen, wie auch Spaltung der Gesellschaft (bis hin zu Familien, die untereinander durch den Konflikt zerstritten waren. Mein Vater hat mir davon anschaulich berichtet)

Man soll heute die ganz bestimmt stark divergierende Auffassung ueber Mogul Trump nicht als Beispiel hinzuinterpretieren, dass das eine "Spaltung" der Nation darstellt. Unterschiedliche Meinungen und politische Lager sind in einer Demokratie zumutbar und normal; Regierung und Opposition machen (wenigstens in einer Demokratie) keine Spaltung aus.

America ist nicht gespalten, aber von sehr unterschiedlicher Bewertung der augenblicklichen Praesidentschaft. #45 ist Mr 41%, laut aktuellen Umfragen. So what?

[auf Winterurlaub]

kakanien, 13.08. 12:53

"...Das Land ist heute tief gespalten, und der Grund für die Spaltung ist hauptsächlich Donald Trump selbst. Einwanderung, Rassismus, das sind alles kontroverse Themen, ebenso wie Sozialpolitik, Abtreibung, Waffenkontrolle. Wir sind als Amerikaner über viele Themen geteilter Meinung, aber Trump hat mit seinen Lügen und mit seiner Demagogie eine bittere, eine wütende Spaltung geschaffen..."
Robert Reich, Politikprofessor an der Berkeley-Universität in Kalifornien

[da es um mich nicht geht, das Thema steht oben, spare ich mir zu schreiben was ich gerade mache]

Die sind weit weniger gespalten, als es sich viele linke

grasti589, 12.08. 17:03

Zeitgenossen herbeiwünschen würden. Der AMI dat eine vollkommen andere Sicht auf die Welt und sein Leben, als wir hier glauben, (Wir ohne mich, natürlich). Wer sagt, daß unser Weltbild auch nur einen einzigen Amerikaner dazu veranlassen könnte, so zu wähl'n, oder zu handeln, wie wir glauben es wäre gut? ( Für wen überhaupt). Was kümmert unsere Bauern und Umweltsepperln die CO2 Bilanz, wenn es darum geht Murkraftwerke oder Windrad'ln oder eine 380KV Leitung zu verhindern, damit's dort schön bleibt, wo sie wohnen?

signorerossi, 13.08. 08:46

wofür nicht alles die Linken herhalten müssen, womöglich sind sogar die Demokraten die Linken in deinen Augen.
heheeee

kakanien, 13.08. 09:14

also wenn das keine Spaltung ist, was dann?

https://news.gallup.com/poll/203207/trump-job-approval-weekly.aspx

grasti589, 13.08. 12:18

@kakanien, JA, wie schaut so ein Schaubild bei uns zwischen den ROTEN und den Schwarzen oder den Blauen aus? oder den Grünen? Sind wir ein gespaltenes Land?

grasti589, 13.08. 12:25

@signererossi, Geh, lies Dich mal ein, was in Amerika los ist ist nach Beschreibung liberal. Aber eben, America first. Was ja, keine so schlechte Ansage ist. Wir wähl'n ja auch unsere Politiker, um primär uns und unserem Land zu dienen( Austria first), oder?
Wir zahl'n denen eine Lawine, wofür? Nicht dafür, daß sich die primär um uns kümmern? Oder?

kakanien, 13.08. 12:44

ach ich wusste nicht, dass wir ein Präsidialsystem mit zwei Parteien haben...

grasti589, 13.08. 17:04

@kakanien, daß macht nichts, viele wissen vieles nicht und was glaubst, was bei mir alles fehlt. Allein, mit dem was bei mir fehlt, kann einer doppelter Doktor und Universitätsprofessor wer'n.

Über die USA schimpfen

leserbrief, 12.08. 14:15

und die eigenen Probleme unter den Tisch kehren.
Was geht uns die USA an. Schauen wir lieber doch einmal selbst auf unsere Probleme und lösen diese

kakanien, 12.08. 14:47

es zwingt dich niemand aber lass wenigstens andere in Ruhe, die sich für etwas mehr interessieren als du.

effenbeisser, 13.08. 07:22

das klingt fast wie "ich hab selber stress mit meiner frau! was kümmert es mich, wenn der nachbar die seinige halb erschlägt?"

totorohime, 14.08. 06:32

die probleme der anderen ignorieren bedeutet nur sie sehr bald selber zu haben.
ein trump, wie die meisten populisten, leben nur davon probleme auf andere abzuschieben.

Wenn im texanischen El Paso

mozarttaler, 12.08. 12:18

Anschläge gemacht werden, kann das auch ein verschärftes Waffengesetz in den USA nichts ändern.

kicker61, 12.08. 13:24

so einfach ist das nicht - da hat schon trump die schuld

manz, 12.08. 14:05

Woher stammen denn die Waffen von El Paso, wenn nicht aus den USA?

mozarttaler, 12.08. 14:06

Und die Erderwärmung hat sicher auch mit Schuld, ja villeicht sogar Rußland und vor allem die FPÖ.

mozarttaler, 12.08. 14:07

@manz Vielleicht waren es ja Waffen aus deutscher Produktion, ist jetzt Merkel schuld?

manz, 12.08. 14:12

Warum sollte sich auf dem amerikanischen Kontinent mühsam und schwierig Waffen aus deutscher Produktion beschaffen (siehe deutsche Waffengesetze), wenn er sie in den USA an jeder Ecke formlos und einfach bekommt?

mozarttaler, 13.08. 07:08

Woher stammen SIG Sauer oder die Glock, aus den USA???

Wir haben keinen Einfluss auf die Spaltung in den USA

limbo, 12.08. 08:15

Auf Spaltung in Europa haben wir Einfluss. Europa hat es in der Hand den Briten anzubieten nach einer Wahl oder Volksabstimmung bei der EU zu bleiben. Absolut formlos. Genauso formlos wie das oberste Gericht festgelegt hat dass GB jederzeit Brexit zurücknehmen kann. Boris J. würden damit die Uberrumpelungs- Möglichkeiten genommen, und die EU kann sich am Volkswillen und am Parlament orientieren. Ein 3 Jahre alter Volksentscheid der nie einen harten Brexit als Frage hatte ist absolut ungültig. Auch wir in Österreich wählen jetzt wieder neu und das letzte Wahlergebnis hat seine Gültigkeit verloren.

manz, 12.08. 14:08

Na ja, als formlos kann man den Spruch eines obersten Gerichtshofes nicht gerade bezeichnen. Die Spaltung in den USA hat aber nur am Rande mit Förmlichkeit oder Formlosigkeit zu tun: Trumps formlose Gossensprache transportiert primitive Inhalte und polarisiert.

http://trumpdonald.org

rammsteiner, 11.08. 20:17

:-))

Gespalten sind die USA schon sehr lange

zähhörnchen, 11.08. 14:47

Das kommt von einem 2-Parteiensystem, wo man praktisch schon in eines der beiden Lager hineingeboren wird.
Wenn man nun aktuell den Eindruck hat, die USA seien noch gespaltener als bisher, dann liegt es mehr daran, dass eine Seite so UNDEMOKRATISCH ist, nicht anerkennen zu wollen, dass die andere Seite DEMOKRATISCH (nach dem sehr föderalistischen US-Wahlsystem) deutlich gewonnen hat und deshalb regieren darf.
Trump ist auch einer der wenigen Politiker, der konsequent daran arbeitet, das zu realisieren, was er vor der Wahl versprochen hat. Das haben viele nicht erwartet.
Dazu kommt noch, dass die meisten klassischen Medien zutiefst frustriert sind, dass zu viele Amerikaner nicht ihren Meinungsvorgaben gefolgt sind.
Randbemerkung: Das Gesagte ist nicht nur in den USA zu beobachten.

blackraven, 11.08. 15:24

Das gilt aber für beide Seiten. Ich erinnere nur daran, dass in Oregon 11 republikanische Senatoren abgetaucht sind, um ein Klimaschutzgesetz zu verhindern... Das zeugt auch nicht gerade von einem ausgeprägten Demokratieverständnis...

jreese1, 11.08. 15:55

Man weiß wirklich nicht ob man lachen oder weinen soll wenn man noch immer liest, Trump löse seine Wahlversprechen ein. Er hat nichts von dem gehalten was er vor der Wahl gesagt/versprochen hat. Nur weil er sich hinstellt und es behauptet ist es wahr? Unglaublich.

zähhörnchen, 11.08. 17:23

@jreese1 15:55
Ich habe geschrieben: "ARBEITET konsequent daran ...".
1. Er ist 2,5 von 4 Jahren im Amt, hat also noch Zeit weiterzuarbeiten. Während dessen prügeln sich mindestens 22 Demokraten darum, wer gegen ihn ran darf.
2. Er hat an allen seinen Versprechen bereits jetzt gearbeitet. Wenn er dabei immer wieder von irgendwelchen Gerichten kurz gestoppt wird - es dauert eben, bis etwas zum Obersten Gerichtshof gelangt.
3. Auch wenn ihm vielleicht nicht alles gelingen wird, er hat es schon bis jetzt zumindest in Angriff genommen.
Achja 4. Es ist mir wurscht, ob du lachst oder weinst oder etwas unglaublich findest, wenn du nicht in der Lage bist, etwas einigermaßen objektiv zu sehen.

jreese1, 11.08. 17:56

ok, ich bin also nicht objektiv. Gut, betrachten wir mal seine 2 größten Wahlversprechen und Du sagst mir wo ich mich irre:

1) Replace Obamacare with something "terrific". Trump hat immer gesagt er habe einen viel tolleren Ersatz für Obamacare. Etwas was bessere Leistung bei deutlich weniger Kosten bringt. Was das ist hat er nie gesagt und er hat diesen wahnsinnig tollen Ersatz nicht mal durchgebracht als er überall die Mehrheit hatte. Das heißt er konnte nicht mal die eigene Partei von diesem "terrific" überzeugen. Merkwürdig - oder?

2) I will build a wall and Mexico will pay for it: Obwohl Mexico für die Mauer zahlen sollte hat er um Geld für die Mauer zu bekommen den längsten Shutdown der US-Geschichte verursacht. Das hat viele Leute in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Geld hat er durch den Shutdown keines bekommen. Inzwischen hat er aber ein paar Mrd aus US-Steuergeld (soviel zum Thema Mexico) bekommen. Die Mauer kostet lt. seinen eigenen Aussagen einen zweistelligen Mrd. Betrag, die komplette Mauer wird er also nicht bauen.
Man könnte jetzt natürlich sagen, ja er arbeitet am Wahlversprechen, da aber jetzt doch die USA für die Mauer zahlen ist es trotzdem gelogen.

PS: wenn er immer wieder von Gerichten gestoppt wird - findest Du das nicht zumindest fragwürdig, dass er immer Dinge probiert welche rechtlich nur schwer durchsetzbar sind?

xcorleone1985x, 11.08. 20:36

@jreese
Ich weiß schon, das du nicht mit deinem Pendant diskutieren möchtest, aber abgesehen von deinem täglichen Trumpbashing werden deine Beiträge immer mieser. Oberflächiges Getöse aber kein detailliertes Hintergrundwissen. Du hast absolut nichts zu bieten.

jreese1, 11.08. 21:14

@xcorleone: Ich bin mir jetzt nicht sicher, was genau von dem was ich geschrieben habe Deiner Meinung nach nicht stimmt.

Spielt auch keine Rolle. Du hast aber mit einem Recht: ich verbringe hier zu viel sinnlose Zeit. Keiner der pro Trump ist wird mir in irgendeinem Punkt recht geben. Und ich werde nie mit Trump Anhängern einer Meinung sein. Das einzig positive das mir zu Trump einfällt ist dass er selbst noch keinen neuen Krieg gestartet hat. Ansonsten fällt mir nichts positives zu ihm ein. In diesem Sinne verabschiede ich mich aus dieser Diskussion.

karlsbader, 12.08. 05:32

Zu den demokratiefeindlichen Tendenzen in Europa ist festzuhalten, dass Frau Merkel unwidersprochen (!) sagte, oft müsse man sich in der Politik über Entscheidungen des Volkes hinwegsetzen.

effenbeisser, 12.08. 07:01

@zähhörnchen - findest du es nicht bedenklich, wenn man mit seinen ideen ständig an einem richter scheitert?? sagt das nicht sehr viel über den ideengeber aus??
deine zeilen wirken ja wirklich so, als wären gerichte für dich und trump bloß "lästige" hindernisse...?! sag mal, welches rechtsverständnis hast du?? da wird einem nur noch schlecht - und noch viel schlechter wird mir bei der vorstellung, dass du scheinbar auch nicht die funktion des wohl mächtigen amtes eines politikers weltweit verstehst.

effenbeisser, 12.08. 07:06

xcorle - bevor du wiedermal unendlich beleidigt auf einen user reagierst, weil er dein trump-herrgottsbildchen verbal beschmutzt hat, solltest du dir mal überlegen, was du zu bieten hast?!
ich kenne user @jr seit kurzer zeit und was er von sich gibt, das klingt schon nach einer person, die noch alle tassen im schrank hat.
wem hingegen ein präsident sympathisch ist, dessen antwort auf ein weiteres blutbad nur ein dreckiger deal mit den demokraten ist, welcher ja einer ungeheuerlichen verhöhnung der opfer und angehörigen gleich kommt, dem empfehle ich gaaaanz leise mit der kritik an anderen usern hier zu sein.

zähhörnchen, 13.08. 01:49

Ad Richter: Es ist weithin bekannt, dass es in den USA so viele Gerichte gibt, dass man immer wieder einen Richter findet, der im gewünschten Sinne entscheidet. Bis es dann zum Obersten Gericht kommt (das entscheidend ist) dauert es eben.
Mein Rechtsverständnis ist intakt, man verzeihe mir, dass ich an der US-Gerichtsbarkeit Zweifel habe (da stehe ich nicht allein da).
Ad Mauer: Mexiko hat die Zahlung der Mauer abgelehnt, sie haben aber auf Druck von Trump jede Menge Truppen an ihre Südgrenze geschickt, um bereits dort die Migranten abzuhalten und nehmen außerdem "Illegale" zurück. Das kostet vermutlich mehr als 5 Milliarden und wirkt besser als die Mauer. In Angriff genommen und auf Umwegen erfüllt.
Ad "Obamacare": Trump hat auch daran gearbeitet und eben nicht durchgebracht. Wird auch noch gelingen und schließlich ist "Obamacare" auch nicht der große Wurf.
Ad "Daran arbeiten": Ich habe geschrieben, dass Trump an der Erfüllung aller seiner Wahlversprechen ARBEITET (was er bereits hat), nicht dass er bereits aller ERFÜLLT hat. Er hat ja auch noch Zeit.
Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass alle Politiker, die Wahlen gewonnen haben. wenigstens DARAN ARBEITEN würden, ihre Versprechen zu erfüllen.

Mir ist es auch ein Rätsel,

bürgermeinung, 11.08. 09:14

wie so ein Staat wie die USA
mit dieser Vorgeschichte von der Achse des Bösen und von
Schurkenstaaten sprechen kann! Die USA ist in der heutigen
Vorgangsweise das Hauptproblem für den Weltfrieden.

außerirdischer, 11.08. 09:23

nürger - naja, einfach alles in einen Topf werfen. Das ist mir jetzt zu "russisch".

(Man soll die Dinge so einfach wie möglich sagen - aber nicht einfacher. Albert Einstein)

meschek, 11.08. 10:13

Was wurde da in einen Topf geworfen? Die Geschichte erklärt das derzeitige Verhalten.

Die Amerikaner verbieten lieber die Kino-Satire "The Hunt"...

außerirdischer, 11.08. 09:14

..bevor sie sich aus dem Würgegriff der Waffenkonzerne befreien. Die verbieten bald "Der große Diktator" von Charlie Chaplin

Trump bekommt Wahlkampf Geld von NRA und Saudis. Und macht 1:1 Lobbypolitik für Waffen, Kohle & Erdöl.

Trump ist der größte Spalter der US-Gesellschaft. Politik für die Superreichen. Leute gegeneinander aufhetzen.

Und Trump ist Rassist: er war in den 1970er Jahren der Nixon-Regierung zu rassistisch für eine Mitarbeit. Das will was heissen

meschek, 11.08. 10:19

Die Zukunft ist vielleicht nicht " The Hunt", eher "Purge". Hoffentlich sieht Trump das nie, das setzt er sonst sofort um.

jreese1, 11.08. 10:28

Natürlich ist Trump ein Rassist. Wenn jemand laufend betonen muss, wie "wenig rassistisch" er doch ist....

Die USA sind ein "eigenes" Kapitel; man muss die Vorgeschichte,...

kohlröserl, 11.08. 06:56

...die Geschichte überhaupt kennen,

um sich hier ein Urteil bilden zu können.....

meschek, 11.08. 07:42

Die Geschichte der USA sowie die Vorgeschichte sind bekannt: Jeder einzelne Konflkt (JEDER!) wurde gewaltsam gelöst. Von der gewaltsamen Landnahme unter Ausrottung der Ur-Bevölkerung durch die ersten Einwanderer (wahrscheinlich die kriminellsten der Immigranten der US-Geschichte, vgl Prämien für Indianerskalps. Weil die sich wehrten, kam auch das Recht auf Waffenbesitz in die Verfassung) war, über Kriege gegen Briten und Spanier .... über gewaltsame Abschaffung mißliebiger ausländischer Staatschefs bis zur dzt Einkreisung anderer Nationen mit einem atomwaffenbestückten Aggressions-Kordon. Sogar die Staatsgrundung war nur durch einen Bürgerkrieg möglich... Und der Einsatz der zweiten Atombombe war "nötig", weil einige Meßdaten des ersten Abwurfs unklar waren.
Würden die USA auch nur einen internationalen Gerichtshof anerkennen, wären die Urteile sogar rechtskräftig.
Das Shoot Out der Westernfilme ist die Kurzform des politischen Handelns.

inventor, 11.08. 10:53

Ita est.

kohlröserl, 12.08. 06:55

Danke, man kann euch ja doch was herauskitzeln......
Deo gratias

Populisten ...

stolfi, 11.08. 04:18

Können nur spalten - aus dem beziehen sie ihre Unterstützung
Ich fürchte nur falls es so mit der Wiederwahl nicht klappt - wird er das amerikanische Volk wieder einigen mittels einer kriegerischen Auseinandersetzung potentielle Gegner baut er gerade auf ( Iran ist sicher die erste Wahl)
So was hat schon öfter funktioniert ( Bush,....)

außerirdischer, 11.08. 09:20

stolfi - ganz genau : )

(Populisten greifen echte Probleme auf und schütten Öl ins Feuer. Statt die Probleme zu lösen. Und mit den (a)sozialen Medien - postingforen, Twitter & Co - ist das Feuer so groß wie noch nie)

meschek, 11.08. 10:21

Sie greifen nicht nur echte Probleme auf, sie erfinden auch welche, die nur in ihren Parallelwelten existieren. Funktioniert aber ganz offensichtlich, traurig, aber wahr.

Mit Trump werden wir noch länger leben müssen

rammsteiner, 10.08. 16:16

als US-Presi. Der wird auch voraussichtlich die Wahl in einem Jahr wieder gewinnen. Der Maulheld und narzisstische Allesbesserwisser ohne fundierters Hintergrundwissen. So einen echten Vollholler als US-Präsidneten hatten wir echt noch nie. Aber es gibt gut formierten Widerstand gegen den senilen Deppen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer, wenn sich die US-Medien auf Trump mit seriösen Berichterstattungen im Kollektiv gegen #45 einschießen und noch dazu viel Senf von der EU, Russland und China kommt.

jreese1, 10.08. 22:39

Es bringt nichts, sich auf Trump einzuschießen. Die Medien tun das bereits und es hat null Auswirkungen auf Trump Wähler. Sie glauben nur das was er sagt - und wenn er morgen was anderes sagt als heute, glauben sie auch das.

Trump Wähler sind jenseits der Erreichbarkeit. Die einzige Hoffnung ist, dass der demokratische Kandidat (wer immer das auch sein wird) genug der restlichen Wähler mobilisieren kann.
Aber man muss aufhören zu versuchen Trump schlecht zu machen. Trump lügt nachweislich wie gedruckt und es ist seinen Wählern egal. Er hat den längsten Shutdown der US-Geschichte zu verantworten, was viele Amerikaner in Schwierigkeiten gebracht hat - auch das ist seinen Wählern egal. Er hat einen Wirtschaftskrieg mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt gestartet (welcher obwohl "leicht zu gewinnen" sich jetzt schon ein Jahr hinzieht) und dieser schadet den US und der ganzen Weltwirtschaft - und ja, auch das ist seinen Wählern egal. Es gibt NICHTS, womit man Trump Wählern die Augen öffnen kann. Also muss man seine Wähler vergessen und sich auf die konzentrieren, die man erreichen kann.

meschek, 11.08. 07:53

jreese ... ich hab´ die Auseinandersetzungen der demokratischen Kandidaten im TV verfolgt, das ist einer der Fälle, in denen die Hoffung zuerst stirbtm bzw e schon starb. Wenn das das Reservoir ist, aus dem ein geeigneter Kandidat kommen soll, kann man sich die Wahlen und die neuerliche Megablamage ersparen.
Ad "Trumps Wähler": Trump ist´s ja nicht. "Trump" ist bloß der Fleisch gewordene kurze, prägnante Slogan republikanischer Politik! Unsere Populisten brauchen dazu oft genug drei Worte, um ihre faktenresistente Wählerschaft bei der Stange zu halten..

außerirdischer, 11.08. 09:29

jrsee - korrupte Rechtsextreme wie Trump nehmen sich kein Blatt vor den Mund. Sagen alles ungefiltert was in gerade in den Sinn kommt. Lügen ohne jede Hemmung. Und alle anderen sollen schweigen??

Na sicher nicht : ))

jreese1, 11.08. 09:52

@Meschek: ich habe die Debatten nicht gesehen. Für mich ist es aber unvorstellbar, dass dort kein einziger Kandidat vorhanden ist der eine Alternative zu Trump darstellt. Trump ist ein chronischer Lügner der inzwischen unfähig ist, zu irgendwas die Wahrheit zu sagen. Er schadet wegen seiner kompletten Ahnungslosigkeit auch dem eigenen Land massiv. Da ist sogar die schwächste Alternative noch immer besser.

@außerirdischer: ich sage nicht schweigen. Aber nicht soviel darauf bauen ihn schlecht zu machen. Trump hat bei seinen Wählern einen Gott Status. Er kann gar nicht soviel Sche… reden oder bauen dass sie sich von ihm abwenden würden.

meschek, 11.08. 10:11

Ich hab´auch gehofft, ein oder zwei mögliche Alternativen zu sehen - aber da ist nichts, absolut nichts. Und wenn da etwas durchschimmert, zertrümmern das jetzt schon die Mitbewerber um das Amt, die Mitglieder der gleichen Partei, die Trump los werden wollen, die ja selber "innerparteilich" gewinnen wollen. Da gönnt keiner dem anderen auch nur einen Pluspunkt - das kommt dann im "echten" Wahlkampf natürlich vielfach verstärkt alles wieder zurück.
Superschwache Kandidaten - in einem völlig kontraproduktiven öffentlichen TV-Ausscheidungskrampf, der- so schon innerparteilich! - jeden Lösungsansatz bei jedem Thema vom Tisch wischt.., Wenn einer konstruktiv wird (Gesundheitssystem etwa, Steuern ...) wischen das die anderen 9 blitzartig weg.

jreese1, 11.08. 10:26

na super. Ok, dann können wir uns schon mal auf eine Rezession/Wirtschaftskrise der Superlative einstellen. Trump spaltet sein Land, schadet dem eigenen Land extrem und somit auch der restlichen Weltwirtschaft. Wenn man diesen Irren noch weitere 4 Jahre ertragen muss, werden wir eine Wirtschaftskrise bekommen welche die von 2008 wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen wird. Trump hat ganz klar keine Ahnung - und darf trotzdem Entscheidungen treffen die jemand mit seinem nicht vorhandenen Wissensstand nie treffen dürfen sollte.