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Gleichstellung: Wo sind die größten Widerstände?

Dass Frauen in der Gesellschaft, insbesondere in der Arbeitswelt, gleichgestellt und als gleichrangig geachtet werden, ist großteils noch immer eine Forderung, nicht Realität. Das zeigt auch der aktuelle EU-Gleichstellungsbericht, in dem Österreich nur mittelmäßig abschneidet. Das Problem: In vielen Ländern verschlechtert sich die Lage auch noch. Wo sind die größten Widerstände gegen Gleichstellung?

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449 Beiträge

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Forum

ice123, 17.10. 11:30

Wenn man bei der Wahl schaut haben die Parteien mit Männern an der Spitze alle dazugewonnen , die mit Frauen nicht so .
Wenn man das auf die Wirtschaft umlegt kann ich mir denken warum es keine Gleichstellung gibt.

Antworten

kohlröserl, 17.10. 11:48

Na jo, so is a ned, die Elisabeth Schaeffler, ( Schaeffler Holding, Conti ) oder Inzersdorfer wurde bis 2003 von Frau Pecher geführt, es gibt schon Frauen, die´s drauf haben, nur ist das nicht die Regel.
Meistens sind es Familienunternehmen, wo aus Ermangelung männlicher Erben oder Interesse die Frauen einspringen, durchaus toughe Frauen, die den Laden bravourös schupfen.

kohlröserl, 17.10. 13:43

Oder nimm die Elisabeth Köstinger, die wird auch ihren Weg machen, am besten du schaust ins Parlament, Frauen genug zugegen, oder Johanna Mikl Leitner; jede, die´s drauf hat, wo es geht, die machts auch, da hab ich keine Angst um den weiblichen Führungsnachwuchs und die anderen machen eben das, was sie können..........

kohlröserl, 17.10. 13:45

Wäre ich jetzt boshaft, könnt ich sagen bei den Roten sind nicht so viele in Führungspositionen, tu ich aber nicht, weil´s völlig wurscht ist, ob es eine Frau, oder ein Mann ist, gut muss er/sie sein, mehr brauchts nicht....

kohlröserl, 17.10. 13:56

P.S. Die fittesten werden sich immer durchsetzen; das Gute auch, da hab ich keine Angst.

lokivonasgard, 17.10. 18:41

@kohlröserl, 17.10. 13:56
Ja, das nennt sich Sozialdarwinismus und dieser hat zu einigen der widerlichsten Verbrechen der letzten Jahrzehnte geführt.

kohlröserl, 17.10. 19:48

Ich weiß nicht, was du hast; ist es in einer Leistunggesellschaft wie der unsrigen nicht so?
Oder ist es anders, dann erklär es mir.

kohlröserl, 17.10. 19:50

P.S. Mit Schlagwörtern kannst mich nicht abspeisen, ich will mehr lesen....

lokivonasgard, 17.10. 21:00

@kohlröserl, 17.10. 19:50
Hier hast du was zum Lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdarwinismus

mahner, 17.10. 21:09

@loki

Irgendwie bist du hier am falschen Ort.

Hier ist nicht ein soziologisches Kolloqium, sondern hier diskutieren Menschen mit ihrer eigenen Lebenserfahrung.

Und mit hochtrabenden Wörtern wie "widerlichste Verbrechen" klärt man Niemanden auf, sondern stößt nur ab.

Ich werde nicht jedes Mal bei einem Beitrag von dir stundenlANG googeln.

Mir ist in Österreich kein Verbrechen des "Sozialdarwinismus" bekannt.

Nur zu deiner Aufklärung: ich denke Sozialdarwinismus überträgt tierische Verhaltensweisen auf menschliche. In einer zu groben Art. Denn der Mensch stammt vom Tier ab, aber entwickelte neue Qualitäten. So meine ich ohne nachzuschauen.

Gleichstellung im EU-Vergleich?

alduran, 17.10. 11:28

Ich bin der Meinung, dass man Gleichstellung zwischen den Ländern der EU nicht vergleichen kann.
Thema Bezahlung, warum funktioniert es "scheinbar" in anderen Ländern besser als bei uns. Das ist ganz einfach. Es gibt in diesen Ländern erhebliche demografische Unterschiede zu uns. Z.B.:
1. In der Schweiz darf man erst im letzten Monat der Schwangerschaft in Mutterschutz gehen und hat grundsätzlich nur 8 Monate nach der Schwangerschaft schon wieder zu arbeiten.
2. Beliebtes Beispiel Schweden. Dort werden die Kinder im Durchschnitt mit 1 bis 1,5 Jahren in die Kinderbetreuung übergeben und das dann meist schon ganztägig. D.h. Frauen arbeiten dort auch mit Kindern schneller wieder Vollzeit. Für die Menschen dort ist das normal und selbstverständlich (habe Bekannte dort).
3. Malta. Hier verdienen die Frauen scheinbar gleichviel wie Männer. Bei genauerer Betrachtung fällt allerdings auf, das die Frauenerwerbsquote bei 52% liegt. In Österreich haben wir aktuell 67,7%. Betrachtet man dies genauerer, dann sieht man, dass in Malta die Frauen mehr Vollzeit arbeiten. Sprich all jene die bei uns Teilzeit arbeiten sind in Malta gleich gar nicht am Arbeitsmarkt vertreten.
Ob man die Situation in anderen Ländern gutheißen soll sei dahingestellt. Ich bin jedoch der Meinung, dass wenn man sich Kinder wünscht, dann sollte man sich auch um diese kümmern. Übergabe in eine ganztägige Kinderbetreuung mit 8 Monate bzw. 1 bis 1,5 Jahre ist für mich ein No-Go. Und ja, auch ich war bei meinen beiden Kindern jeweils ein halbes Jahr in Karenz. Das ich damit auf eine tolle Karriere verzichtet habe war mir klar und traf mich nicht überraschend. Das Kind und Karriere in Österreich zum Großteil nicht möglich ist, ist ein Faktum. Das Warum ist auch ausreichend bekannt. Die österreichische Gesetzgebung sieht vor, dass die frühkindliche Erziehung von den Eltern selbst übernommen werden soll. Erst ab 2 bis 2,5 Jahren ist daher der Eintritt in die Kinderbetreuung möglich. Grundsätzlich ein guter Ansatz. Führt allerdings zu bekannten Nebenwirkungen. Zusätzlich ist das Betreuungsangebote noch schlecht und nicht flächendeckenden sodass vielen keine andere Möglichkeit bleibt als die Kindererziehung weiterhin selbst bzw. in Teilzeit zu übernehmen. Löst man diese Problem, sodass man eine echte Wahl hat die Kinder in leistbar ganztägige Betreuung zu geben werden sich die anderen Probleme zu einem gewissen Grad von selbst lösen. Man hätte zumindest die Wahl.
Quelle ist EUROSTAT.

Antworten

kohlröserl, 17.10. 11:59

Kind und Karriere, was man halt darunter versteht, ist bei uns nur möglich, wenn du Freiberufler bist. Dann teilst du es dir so gut wie möglich ein. Sobald du in einem Abhängigkeitsverhältnis bist, wird´s schwierig, wenn nicht oft unmöglich, weil du von deinen Träumen immer weiter wegkommst, bis dich die Realität knallhart eingeholt hat.....

phoebe07, 17.10. 12:33

Die österreichische Gesetzgebung sieht vor, dass die frühkindliche Erziehung von den Eltern selbst übernommen werden soll.
Von den Eltern - sehr gut. Dazu gehören aber auch die Väter.

kohlröserl, 17.10. 13:46

phoebe und was machst mit den Alleinerzieherinnen, sollen sich die einen Leihvater anlachen?

mahner, 17.10. 21:18

@phoebe

In den meisten beständigen Familien ist das auch so.

Aber der Staat kann das nicht anschaffen.

Er kannnur die Normalfamilie bezeichnen und unterstützen.

Derzeit unter roter und grüner Herrschaft wird ein anderer Weg bestritten.

Wien rühmt sich, 40% Plätze für Kleisntkinder 0 - 3 Jahre geschaffen zu haben (auf Steuergeld alles), nicht nur die 33% der vopn der EU geforderten.

Mütter, gebt die Kinder nach der Geburt ab und geht arbeiten.

Der Staat betreut.

Fazit: arme Kinder, arme Mütter. Viele Krankheiten und mit 45 bist du als Frau unvermittelbar.

Bei Frauen hat man halt Angst,

ausserirdischer, 17.10. 10:08

dass die weniger leistungsfähig sind und Babypause machen. Dazu kommt, dass die viel leichter in Klatsch und Tratsch mit Kolleginnen verfallen und die Arbeit liegen bleibt. Seh ich ja auch bei uns. Kaffepause mal eben um 5 Minuten ausdehnen, Mittagspause um 10 Minuten und am Nachmittag auch nochmal 5 - macht 20 Minuten Klatsch und Tratsch.

Antworten

phoebe07, 17.10. 10:51

und wie viel Zeit vertratschen Männer über Sportereignisse?

iwasois, 17.10. 10:59

Männer tratschen nicht, sie diskutieren!!!!!

phoebe07, 17.10. 12:34

Frauen tratschen nicht sie tauschen ihre Meinungen aus.

kohlröserl, 17.10. 13:57

phoebe, und das dauert meistens viel länger, heißt es doch ein Mann, ein Wort, eine Frau, ein Wörterbuch.......

phoebe07, 18.10. 07:45

dassselbst Frauen so dumme Vorurteile weiter tragen ist eigentlich nur traurig.

Der Fakt

iwoaßjaanitwarum, 16.10. 13:41

das frauen nicht gleichrangig behandelt werden ist darauf zurückzuführen, dass sie nicht gleichrangig sind.

Frauen haben gewisse nachteile, zb. in vielen berufen körperliche unterlegenheit und das risiko schwanger zu werden, die vorteile hingegen die vorallem in der sozialen kompetenz liegen, werden von der arbeitswelt heute nicht so sehr gebraucht (in zukunft jedoch sehr wohl, während gleichzeitig die körperliche überlegenheit immer irrelevanter wird)

Angestellte / arbeiter usw. verkaufen ihre arbeitskraft und männer verdienen deshalb besser, weil sie ein besseres angebot haben, bzw. eines das mehr nachgefragt wird.

Die gesellschaft entlohnt auf diesem weg die ihr zur verfügung gestellte arbeitskraft. Dieser natürliche konkurrenzkampf ist ein marktwirtschaftliches grundprinzip, dieses grundprinzip jetzt über bord zu werfen indem man frauen gleichviel bezahlt wie männern, obwohl sie nicht die gleiche leistung erbringen, ist schlichweg absurd und widerspricht sämtlichen marktwirtschaftlichen grundideen.

Die freie marktwirtschaft ist DER grund warum es uns so gut geht und wir uns wirtschaftlich und technologisch so starkt entwickelt haben in den letzten jahrzehnten. Man sollte äußerst vorsichtig dabei sein, solch ein system zu untergraben.

Antworten

lokivonasgard, 16.10. 15:54

@iwoaßjaanitwarum, 16.10. 13:41
"das frauen nicht gleichrangig behandelt werden ist darauf zurückzuführen, dass sie nicht gleichrangig sind."
Schon klar, dass Neandertaler gerne die Steinzeit 2.0 ausrufen würden...

iwoaßjaanitwarum, 16.10. 16:02

lokivonasgard, 16.10. 15:54
@iwoaßjaanitwarum, 16.10. 13:41
"das frauen nicht gleichrangig behandelt werden ist darauf zurückzuführen, dass sie nicht gleichrangig sind."
Schon klar, dass Neandertaler gerne die Steinzeit 2.0 ausrufen würden...

--------------

Männer sind doch alleine schon körperlich überlegen, was in gewissen berufen von vorteil ist (zb. bauarbeiter), was genau ist an dieser, relativ einfachen erkenntnis, denn bitte steinzeitlich?

tynun, 16.10. 17:25

> iwoaßja
Weißt, der oder die Loki wird das nie kapieren.
Aber du hast natürlich recht: Die größten Widerstände gegen die Gleichberechtigung kommen aus der Natur.

iwoaßjaanitwarum, 16.10. 17:45

Zum nicht kapieren ist diese tatsache schlichtweg zu offensichtlich.

Eingestehen tut er es nicht und das ist das übliche "es kann nicht sein, was nicht sein darf" denken der linkslinken, bei denen hört gleichberechtigung erst auf, wenn jedes kind in österreich auch der felsenfesten überzeugung ist, dass männer und frauen haargenau gleich sind, selbst wenn es wissenschaftlich noch so unsinnig ist.

phoebe07, 16.10. 17:52

gleich nicht - aber weil männer größere Körperkraft haben sind sie es auch die in den Spitälern und Pflegeheimen Patienten in die Badewanne oder den Rollstuhl heben - oder machen das nicht doch mehrheitlich die angeblich so schwachen Frauen? Und bei allen Jobs die weniger Körperkraft und mehr Hirnschmalz brauchen sind Frauen mindestens (!) gleich gut.

iwoaßjaanitwarum, 16.10. 18:24

phoebe07, 16.10. 17:52

------

Was willst du uns jetzt mitteilen? Sind männer im gesamten stärker oder nicht?

Falls ja, auf alle vorhandenen berufe gerechnet, gibt diese tatsache den männern einen vorteil, oder nicht?

Sind frauen besser für hirnschmalz-jobs geeignet als männer?

Bitte um klare standpunkte und kein gesudere aus dem man rein gar nichts ableiten kann, denn ich spreche von strukturellen unterschieden, einzelbeispiele sind für die erfassung einer gesamtsituation vollkommen irrelevant.

Wenn männer und frauen nicht gleich sind, sind sie auch nicht gleich gut für jobs geeignet, also muss die logische konquenz sein, dass in der heutigen arbeitswelt im gesamten eines der beiden geschlechter besser abschneidet als das andere, welches ist das deiner meinung nach?

trigo, 16.10. 18:51

Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur physisch sondern auch in der Ausprägung ihrer Talente.
Dazu bräuchte es eigentlich keine Studien (natürlich gibt es sie)
das sollte eigentlich jedem klar sein.

mäander, 16.10. 18:55

"...was genau ist an dieser, relativ einfachen erkenntnis, denn bitte steinzeitlich?"

Vielleicht ist es tatsächlich steinzeitlich - aber diese Erkenntnis ist vollkommen richtig.

Mich wundert ja immer, daß gewisse Kreise die Vielfalt so loben und gleichzeitig in manchen Bereichen alles gleich haben wollen.
Also was jetzt?

phoebe07, 16.10. 20:11

trigo,schrieb am 16.10. 18:51 eine Antwort:

Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur physisch sondern auch in der Ausprägung ihrer Talente.
Komisch nur dass ich meinem Bekanntenkreis so viele Naturwissenschaftlerinnen habe - wo das doch angeblich eine Männerdomäne ist.

inventor, 16.10. 20:30

In Pflege- und Altersheimen leben mehr als doppelt soviel Frauen als Männer.
In der Pflege arbeiten sehr viele (nur männliche) Zivildiener.
@phoebe ist blind für beide Tatsachen.

lokivonasgard, 16.10. 20:37

@phoebe07, 16.10. 20:11
Was gibst du dich mit jenen ab, die noch nicht kapiert haben, dass wir nicht mehr mit der Keule in der Hand auf die Jagd gehen?

Kein Wunder, dass sich von dieser Sorte Mann viele von neuen Entwicklungen in der Industrie (Industrie 4.0) bedroht fühlen, dürfte doch diese in Zukunft körperlich schwere Arbeit weitgehend obsolet machen.

Ob sie dann genauso höhere Gehälter der Frauen verteidigen, weil diese doch offensichtlich von der Natur bevorzugt sind? Immerhin erreichen Frauen im Schnitt häufiger einen Hochschulabschluss...

diogenesderhund, 16.10. 20:50

Lieber iwoaßjaanitwarum!
Leider ist Ihre Meinung aus verschiedenen Gründen nicht haltbar, Ihre Vergleiche hinken, in Summe ist Ihre Ansicht in der Tat steinzeitlich.
1. Ist schon der Eingangssatz abzulehnen, denn eine Gesellschaft in der ein Mensch auf Grund des Geschlechts nachrangig ist, ist schlichtweg abzulehnen. Vielleicht haben sie es nicht so gemeint, aber sie haben es so formuliert und wenn Sie es nicht besser vermögen sollten sie lassen, viel mehr aber glaube ich sie wollten es - bewusst oder unbewusst - zwischen den Zeilen so sagen.
2. hinkt Ihr Vergleich mit den Bauarbeitern, denn schließlich wird ja auch nicht zwischen großen und kleinen Männer, starken und schwachen, dicken und dünnen unterschieden, die aufgrund Ihrer Körperstatur unterschiedliche Leistungen bringen.
3. Schwangerschaft ist ein "Risiko" - wenn man es so formulieren will - das in einer modernen Gesellschaft beide Geschlechter betrifft, auch wenn es dem feigen unanständigen Mann leichter fällt sich aus der Verantwortung zu stehlen.
4. Ist es zumindest wissenschaftlich fragwürdig die Arbeitsleistung rein mechanistisch auf die "Erbrachte Leistung" reduzieren - jedenfalls relativiert sich Ihr Argument diesbezüglich bei der Betrachtung Ihres Beispiels vom Bauarbeiter.
5. ist der Grund warum es uns wirtschaftlich so gut geht nicht die "freie" Marktwirtschaft, sondern wenn man es positiv sieht die von der Politik (Gemeinschaft) regulierte oder wenn man es negativ sieht die Ausbeutung der Armen und Schwächeren womit wir wieder bei der Steinzeit wären.

fraukoziber, 17.10. 00:07

hat jemand von euch das posting von iwoaßjaanitwarum überhaupt aufmerksam gelesen?

da steht: "frauen sind nicht gleichrangig"
nicht: "ffrauen sind nicht gleich", nein: "frauen sind nicht gleich_rangig_"
für die, die damit immer noch probleme haben:
synonyme für gleichrangig: auf einer/auf der gleichen Stufe stehend, ebenbürtig, gleich, gleichberechtigt, gleichgestellt, gleichstehend, von gleichem Rang.

will noch jemand das posting von iwoaßjaanitwarum verteidigen?

alpensymphonie, 17.10. 00:25

@Inventor: Interessant, dass es in Pflege- und Altersheimen doppelt soviele Frauen gibt, die als Männer leben - vermutlich damit sich die männlichen Zivildiener nicht allzu exotisch vorkommen ;-)

iwoaßjaanitwarum, 17.10. 00:35

@ fraukoziber, 17.10. 00:07

Die ganze debatte bezieht sich auf die arbeitswelt, selbstverständlich sind frauen grundsätzlich vollkommen gleichberechtigt, gleichgestellt, gleichwertig whatever, das in frage zu stellen liegt mir fern.

@ diogenesderhund, 16.10. 20:50

1) auch hier, es bezieht sich auf die arbeitswelt, daran ist nichts beleidigend. Es ist lediglich einer von vielen faktoren, egal ob ich nun darüber spreche ob junge, alte, gebildete, ungebildete, männer oder frauen besser oder schlechter qualifiziert sind, daran ist nichts falsch.

2) selbstverständlich wird zwischen kleinen und großen männern unterschieden. Wie schaut der durchschnittliche türsteher aus? Und der sepp 1,90 der zwei zementsäcke schleppt wird auch lieber gesehen sein (und damit besser verdienen) als horst 1,55 der nicht mal einen sack schafft.

3) auch hier, ich betrachte das ganze aus einer ökonomischen perspektive und da ist schwangerschaft ein risiko.

4) daran ist rein gar nichts fragwürdig. Die frage wieviel jemand verdient hängt auch überhaupt nicht davon ab wieviel derjenige objektiv leistet, sondern nur wieviel er subjektiv für den chef leistet und da wird eben auf irgendwelche wissenschaftlich nicht erfassbaren, nicht mechanischen ergebnisse wenig rücksicht genommen.

5) halte ich für unsinn.

alpensymphonie, 17.10. 00:54

@Fraukoziber: Manchmal hilft Satire ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=oVvz-teyBFs

fraukoziber, 17.10. 01:01

*loooooooool*

kohlröserl, 17.10. 05:48

Punkto gleichrangig: Das sind sie ja untereinander schon nicht, oder? Woher würde sonst die Stutenbissigkeit oder das mobben, eine besonders boshafte, hinterfotzige Variante der "Nächstenliebe" rühren? Das habe ich bei Männern nie erlebt. Die machen eine Ansage und dann kannst du dich behaupten oder nicht, aber sie sind gerade heraus und nicht hinten rum, was ich sehr verabscheue......

effenbeisser, 17.10. 06:39

iwoaßjo... ich habe dein posting schon nach wenigen sätzen gekübelt, als ich mir die frage stellte, wieviele fälle es gibt, wo frauen als bauarbeiter sich betätigen und sich darüber beschweren, weil sie weniger verdienen?!
es wäre genauso hirnrissig, argumente damit zu begründen, indem ich von den tausenden männern als hebammen rede!
wer mit solchen fällen argumentiert, die im promille-bereich liegen - wenn überhaupt? - der hat wohl nicht kapiert, worum es hier geht?!

effenbeisser, 17.10. 06:43

und kohlröserl arbeitet wieder ihre persönlichen probleme mit anderen frauen auf, indem sie am thema vorbeiredet! vorallem wie immer die gewohnten einfachen und verallgemeinernden ansichten!! ich kenne auch frauen, die ihre meinung mit rückgrat klar heraus artikulieren und männer, die gerne hinterrucks agieren! und wos moch ma do jetzt, frau der unendlichen lebenserfahrung?? damit wäre dein wischi-waschi-statement auch schon wieder entkräftet!!

kohlröserl, 17.10. 11:50

effe, du machst deinem Namen alle Ehre, beiß wen andern. Wenn ich zurückbeiß werde ich gelöscht, darum lass es, es führt zu nix. Reagier dich woanders ab.
Pinkel wem andern ans Bein.

kohlröserl, 17.10. 14:02

Vielleicht erreichen sie "unter anderem" den Hochschulabschluss eher, weil sie fleißiger sind, mehr Sitzfleisch haben, durch nichts abzulenken sind, und sehr konsequent, wenn sie sich was einbilden, dann erreichen sie das auch.......

mahner, 17.10. 21:30

@effenbeisser

Ich frage mich seit langem, worüber hier gestritten wird:

Mir ist seit 40 Jahren kein Kollektivvertragbekannt, der nur für Frauen oder nur für Männer gemacht wurde oder der für änner und Frauen verschiedene Entlohnung vorsieht.

Also theoretisch ist die Gleichstelllung vollkommen.

Praktisch gibt es in dem so turbulenten Wirtschaftsleben natürlich Unterschiede heraus, die die Genderisten käftig aufbauschen. Krankenschwester und Polizist sind solche Beispiele. Da muß man dann Pfleger anschaffen und Polizistinnen. Im Wesentlichen bleibt es aber gleich: denn Männer eigenen sich eben besser als Frauen fürt Polizei. Und dasselbe bei der Krankenpflege.

Gleichheit ist geschaffen und das weitere überlasse man dem Leben.

Mein Bruder und ich

bpcs, 16.10. 12:19

sind von unserer Mutter vollkommen identisch erzogen worden - ich musste nicht mehr als mein Bruder z.B. bei der Hausarbeit mithelfen. Mir wurde niemals eingeflüstert, Bildung zahle sich nicht aus, da ich sowieso mal hauptberuflich heiraten und Kinder erziehen würde. Man kann alles erreichen, wenn man nur will, egal ob Mann oder Frau - das wurde uns von unserer Mutter immer gesagt. Und so ist es auch gekommen. Ich hatte niemals das Gefühl, von Männern unterbuttert oder als weniger wert behandelt zu werden. Im Gegenteil - mein Einsatz und mein Interesse haben mich damals in den 90ern zur Quotenfrau in einem grossen Automobilkonzern gemacht. Nicht, weil ich so wahnsinnig viel besser als andere Frauen war, sondern weil schlicht und einfach andere Frauen weniger Biss und Zielstrebigkeit und Spaß am Job hatten. Ich würde sagen, daß sich das nicht geändert hat. Ich bin verheiratet und habe keine Kinder - aber Kinder bekommen wurde mir immer nur als Möglichkeit dargestellt, nie als Pflicht oder vorbestimmter Lebensweg. Und ich habe das niemals bereut. Aber wie gesagt, hatte ich gute Voraussetzungen und jede erdenkliche individuelle, geschlechtsneutrale Förderung durch unser Elternhaus.

Antworten

aucheiner, 16.10. 17:04

Ohne Kinder stimmts schon - da ist Erfolg eine Frage der Berufswahl und der Leistung, auch bei Frauen.

Problematisch wirds halt in dem Moment, wo eine Frau Kinder haben will und sich, für dieses volkswirtschaftlich durchaus wertvolle und notwendige Vorhaben, zeitweilig aus dem Berufsleben zurückziehen muss. Da fällt sie auf der Karrierleiter zurück, es sei denn, Mann und Großeltern involvieren sich weit überdurchschnittlich in der Kindererziehung.

ponyhof, 16.10. 17:32

Es soll doch auch tatsächlich Frauen geben, die gerne in Teilzeit arbeiten und eigentlich kein Problem damit haben, auf der Karriereleiter zurück zu fallen wenn die Kinder noch sehr klein sind und es für die Familie leistbar ist.

kohlröserl, 17.10. 09:49

ponyhof, wenn eine Frau "Familie leben will" kann sie gar nicht anders, als sich selbst ein wenig, zugunsten derer, die sie sehr mag zurücknimmt. Das dauert eine Weile, bis sie aus dem Gröbsten raus sind, auch für die Partnerschaft selbst ist es sehr gut, weil man sich so am besten kennen lernt und weiß, was jeder so braucht. Sonst sind Mißverständnisse und Streit vorprogrammiert. Ich wette, sehr viele anfangs gute Partnerschaften gehen so kaputt, ohne dass es sein müsste, nur weil die Grenzen nicht oder falsch abgesteckt werden. Frauen lassen "gute" Männer viel zu früh. gehen, weil sie ihnen Dinge aufbürden, die sie nicht zubringen imstande sind. Zwang hat noch nie gefruchtet nur Widerstand genährt und einen Tunnelblick gescchaffen. Es gibt Männer, die das gerne und freiwillig machen und welche, die das nicht "mögen" Ja, um Himmelswillen, warum soll ich so einen zwingen, wenn er sonst vollkommen o.K. ist. Das wäre doch diktatorisch, auch gemein. Bei uns hat jeder von Anfang an gewusst, was Sache ist und wie der Hase läuft. Ich bin meinem Mann in keiner Sekunde die Karriere neidig gewesen, weil ich weiß, dass er es nicht einfach gehabt hat. Viel Verantwortung, wenig Schlaf, sogar in der Freizeit war man lästig, das hat "Mann" mitgenommen, der Familie zuliebe. Ich habe mich auch daheim nicht saniert, ich war auch Chefin und verantwortlich, mir hat nie wer drein geredet.
Und wenn mir heute eine weißmachen will oder mich fragt: Was war deine Leistung, dann kostet mich das ein müdes Lächeln. Eine große, intakte Familie, in der jeder jeden sehr gut kennt und einschätzen kann, absoluter Zusammenhalt, Kinder die man lieb hat und auf die man stolz ist, aber nicht wegen der Leistung, sondern weil sie so sind, WIE sie sind und einen Mann, der absolut liebenswert, verläßlich und integer ist, mit dem ich in zwei Jahren den halben Hunderter verheiratet bin. Das ist unbezahlbar, zumindestens für mich und dafür hat es sich gelohnt, ich würde es wieder so machen, weil ich sonst nie die geworden wäre, die ich heute bin........

iwasois, 17.10. 11:06

Männer dürfen meist nicht so sein wie Frauen.
Frauen müssen nicht so sein, wie Männer.
Jeder sollte "seinen" Aufgaben nachkommen so gut er kann und dafür gerecht Entlohnt werden, egal ob Mann oder Frau.
Jeder muss sein leben, leben dürfen wie ihm es zusagt, mit allen Konsequenzen (auch den Nachteilen) die daraus entstehen.

kohlröserl, 17.10. 11:52

iwasois, du sagst es. Aber heut müssen´s zwangsweise alle über einen Leisten scheren, das ist schon ein Reflex.........

Punkto Gleichstellung: Sind es nicht die Frauen selbst, die ihre...

kohlröserl, 16.10. 12:05

...Söhne auf ein Stockerl stellen?

Die tatsächlich so tun, als sei er etwas einzigartiges, besonderes? Regelrecht verliebt sind sie in ihre Herrn Söhne; wehe es kommt die falsche, wird sie weg gebissen. Hörte zufällig eine Unterhaltung zweier Damen , bei der die eine allen ernstes sagte, Gottseidank ist´s ein Bub geworden, Mädchen sind ja nichts wert. Deklassieren sich die nicht selber? Ich dachte, in welchem Land leben wir? Da wundert mich nichts mehr. Auch solche Aussagen habe ich schon gehört: Zum "üben" tun die leicht, aber heiraten muss er einmal eine Ordentliche. Also sind es oft die Frauen selbst, die an ihrem Image sägen und die Gleichberechtigung erst gar nicht aufkommen lassen.
Andersrum hab ich´s so noch nicht gehört.......

Antworten

Bei diesem Thema wäre es nützlich,

molsheim, 16.10. 11:52

die Beiträge mit der Angabe des Geschlechts zu ergänzen (m)

Antworten

alpensymphonie, 16.10. 16:34

Verleugne niemals die weibliche Seite an dir ;-)

kohlröserl, 17.10. 13:48

P.S. Du wirst es nie bereuen, Mann........
Und umgekehrt ist´s auch recht schön.......

"BEI DEN FRAUEN SELBER"

iwasois, 16.10. 10:53

Das Männer Karriere machen ist normal und natürlich, sie werden dahin erzogen und von ihren Frauen gedrängt, weil sie ja ihren Nachwuchs bestmöglich zu versorgen haben.
D.h. ihr Interesse ist es üblicherweise erfolgreich zu sein und für ihre Frau und Kinder "Fleißigst" zu arbeiten.
Frauen dagegen werden nicht unbedingt dazu erzogen um erfolgreich Karriere machen, weil sie sich ja eher um die Nachkommen zu sorgen haben. Auch im Jahr 2017
ERGO; Frauen können für ihre Karriere nicht, die selben Anstrengungen an den Tag legen wie Männer und möchten das auch Großteils gar nicht.
Außer sie verzichten auf Nachwuchs und dann fragt sich wozu Frauen Karriere machen möchten, für WEN???
Ohne Kinder, leisten sie eher ein bequemes Leben in der 2ten Reihe, mit geringerem Einkommen, als die "erfolgreichen Karrieristen" die von ihren Familien eingespannt dann mit 50-60 den ersten Herzinfarkt erleiden.

Antworten

Das größte Problem scheint mir zu sein, dass viele beruflich

dosimeter, 15.10. 10:19

erfolgreiche Frauen zwar selber gleichgestellt sein wollen, dies aber der Geschlechtsgenossin von nebenan nicht gönnen wollen

(sodass sie z.B. niemals eine Mitarbeiterin mit Kleinkindern anstellen würden).

Und dann wäre noch der Typ der Frau, die intensiv für Frauenrechte kämpft, aber ihren 50:50-Partner nicht in ihr Küchenrevier lassen will, sondern alle gemeinsamen Entscheidungen statt ihm treffen will (weil er ja so unfähig ist).

Und ein weiteres Problem ist das brufliche Mobbing gegen junge Väter, die es wagen in Kinderkarenz zu gehen. Die werden durch Kollegen und Kolleginnen gleichermaßen an Beförderungen gehindert.

Antworten

dosimeter, 15.10. 10:48

Folge: Männerclubs sichern - vorsorglich - lieber weiterhin ihre Vorrangstellung in der Berufswelt ab

- und bekommen gerechte Begründungen dafür sogar noch taxfrei ins Haus geliefert durch das Verhalten solcher

schein-emanzipierter Frauen.

kohlröserl, 15.10. 10:49

dosi, genau so ist es, da könnte man noch viel weiter ausholen, Futterneid, viele andere Neidvariationen, Frauen sind da sehr erfinderisch und viel subtiler, als Männer je sein können, weil, hoffentlich entschuldigen mir die Männer das, es ist gewiss nichts schlechtes, sie viel "einfacher" gestrickt sind und für eine gewisse "Art" von Frauen "leicht lesbar", daher leicht zu gängeln, zu durchschauen und auszunehmen, emotional und auch geldmäßig.
Das ist einzig und allein Charaktersache, es gibt auch eine gewisse Art von Männern, die das tun,womit wir wieder bei der Gleichberechtigung im negativen Sinne sind, alles gibt es........

dosimeter, 15.10. 10:56

Denn die Ergebnisse mangelnder männlicher Vorsicht findet man dan bei (z.B.) www.vaterverbot.at.

Selber schuld, wer heute noch Vater wird - während er (umgekehrt) fürs Samenspenden bezahlt würde.

So entstehen heute immer neue Männer-Lobbies und Seilschaften.

Das ist männlicher Selbstschutz (also teils vorsorgliche Notwehr-Überschreitung) einem bestimmten Frauen-Typ gegenüber.

kerberos, 15.10. 22:19

Ahja... Sexismus und Frauenfeindlichkeit sind also "vorsorgliche Notwehr-Überschreitung"... alles klar!

kohlröserl, 16.10. 05:20

kerberos, typisches Beispiel: Harvey Weinstein. Warum erst jetzt?
Warum nicht schon viel früher? Weil Frau da etwa die Traumrolle im Focus hatte und deshalb nichts unternahm? Kannst du mir das erklären?
Übrigens die Besetzungscouch gab es doch schon immer. Davon haben stets zwei profitiert, einer bekam die Rolle, einer das Vergnügen........
Manche tun ja grad so, als sei das eine neue Erfindung.

kohlröserl, 16.10. 16:28

P.S. Und sei mal ehrlich, wieviele Frauen haben schon mitgespielt, wenn sie gesehen haben, dass für sie was rausspringt.
Da fahren sie dann eben die "Weibchenschiene", um das zu bekommen, was sie wollen. Ein ehrlicher geradliniger Typ von Frau, die soll´s ja auch geben, ist da chancenlos. So ist das Leben. Bei Einstellungsgesprächen spielt das mitunter mit und das ist eigentlich schlimm, weil die, die qualifiziert und tüchtig ist, aus diesem Grund nicht mit kann. Hab schon gehört:" Die muss ich mir ja jeden Tag anschau´n, chauvinistisch, nicht?
Also müssten erst mal die Frauen untereinander gleichberechtigt sein.......

Der Mann ist von Gott

jaklar, 14.10. 19:44

und die Frau aus dem Manne seiner Seite erschaffen worden.
Männer und Frauen haben unterschiedliche Aufgaben und Geschlechter.
Der Mann muss säen und ernten, was wir als Arbeit und die Bibel als Werke bezeichnet.
Die Frau soll Kinder bekommen und diese Kinder für das Leben vorbereiten und großziehen.
Die Frau soll sich dem Mann unterordnen und der Mann soll seine Frau so lieben, wie Jesus seine Gemeinde geliebt hat, dass nennt man auf neudeutsch(Familie)

Antworten

mlasp23, 14.10. 19:56

es werden bald die ersten Proteste kommen, wetten?

alpensymphonie, 14.10. 20:05

Wogegen? Die Frau von Jaklar darf eh nix sagen, und wir sind mit Jaklar ja nicht verheiratet. Also einfach ignorieren.

phoebe07, 14.10. 20:32

(noch) kein Protest sondern eine - bewusst in der biblischen Diktion bleibende - Frage: Wenn Gott einer Frau besondere Talente (vgl Mt 25, 14ff) gegeben hat, egal ob zur Spitzengeigerin, zur Atomphysikerin oder zur Architektin soll sie dann ihr(e) Talent(e) begraben?

jaklar, 14.10. 20:39

Kein Problem Bruder mlasp23. Auch Jesus Apostel, Propheten und Nachfolger sind überall auf der Welt verfolgt gedemütigt und zu Tode gekommen. So ist es auch in der Endzeit und im Internet, dass man gehasst, gedemütigt und bedrängt wird, nur weil man Jesu nachfolgt.
Aber Jesus sagte schon, wer mich liebt der verleugne sich selbst und nehme sein Joch auf sich und folge mir nach.

iwasois, 14.10. 20:43

Sie begraben sie ja nicht sie sind nur in der Minderzahl auf allen Linien und allen Berufen. Zum Glück!!!!
Sonst wäre unsere Welt noch eher an Übervölkerung kollabiert.

iwasois, 14.10. 20:49

Ich hab mich schon immer im Religionsunterricht gefragt, wieso Mann und Frau gleich viele Rippen haben???
Den Männer müsste doch eine fehlen, Oder nicht????

phoebe07, 14.10. 20:52

jaklar
statt deiner Wehleidigkeit hätte ich lieber eine Begründung dafür bekommen warum Frauen ihre ausserhäuslichen Talente begraben sollten - oder das Eingeständnis dass man nicht alle Menschen über einen Kamm scheren kann.

inventor, 14.10. 23:24

@jaklar ist auf die primitiven Lügen über Gott Jahwe in Genesis 2 und 3 hineingefallen, dass Elohim erbarm'!

Wahr ist vielmehr Genesis 1:
Der Mensch, die beiden Menschen Mann und Frau, sind von Gott! Und Mann und Frau sind von Gott geschaffen und gesegnet worden sowie gleichberechtigt mit gleichen Aufträgen, Aufgaben und gleichem Niesbrauch und Fruchtgenuss bedacht worden.

kohlröserl, 15.10. 07:35

phoebe, die Frau kann daheim aufgeigen, weißt du das nicht? Da ist sie die Chefin, Innenministerin. ich weiß nicht, warum ihr das alle beruflich festmacht: Nur, weil eine auswärts tätig ist hat sie automatisch den Trumpf in der Hand. Die kann samt ihres Talentes ein Mordswaserl sein, das von der Männlichkeit beschützt werden will, trotz ihres ausgelebten Talentes. Manchmal kommt mir vor, es denkt keiner. Was ist denn dann, wenn die Superfrau in Pension geht, worauf wird sie zurückgeworfen???

lokivonasgard, 15.10. 09:06

@jaklar, 14.10. 19:44
Tja, du - und offenbar auch einige andere User - habt das Problem der späten Geburt. Denn solche schwachsinnigen, mittelalterlichen Chauvi-Ansichten sind schon lange nicht mehr aktuell.

kohlröserl, 15.10. 09:33

Der späten Geburt? Da verwechselst du etwas, loki, rein rechentechnisch.
Es heißt: Der frühe Vogel fängt den Wurm, und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.......

kohlröserl, 15.10. 09:34

P.S. Ich bin nicht alt, ich bin nur schon ein bisschen länger jung als andere.....

lokivonasgard, 15.10. 09:40

@kohlröserl, 15.10. 09:34
Geistig sind deine Ansichten uralt und eigentlich schon lange mumifiziert.

butterfliagn, 15.10. 09:42

.... und woher kam dieser ominöse Gott? Vom vorherigen Gott oder 'Schöpfer'? Woher kam eigentlich der vorherige Schöpfer? Richtig: Vom Schöpfer des Schöpfers, und der Schöpfer des Schöpfers kam vom Schöpfer des Schöpfers des Schöpfers..... etc....
Unfassbar so ein Schöpferunsinn.

alpensymphonie, 15.10. 10:07

Jaklar kreist in einer Schleife der Tautologie: Religiös motivierten Unsinn verzapfen - Widerlegungen als Nägel des Märtyrertums verkaufen und damit den Unsinn rechtfertigen. Und dann kann es wieder von vorne losgehen. In dieses hermetisch abgeschlossene System kommen Diskussionswillige nicht hinein. Wozu die Mühe?

justemilieu, 15.10. 10:15

@lokivonasgard "@justemilieu, 14.10. 22:10
Deine "Ansicht" ist jedoch irrelevant, weil von harten Fakten widerlegt.""
Wo sind die harten Fakten ? Ich glaube kaum, dass bei den zitierten Studien auch die Karenzzeiten bzw. die Berufserfahrung mitberücksichtigt wird. Das wäre viel komplex.
Auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit habe ich sehr wohl Einblick hinter die Kulissen von Firmen. Einmal hatte ich eine Firma mit fast ausschließlich Frauen wobei die einen 4-5000 Euro brutto, die anderen 1-2000 Euro brutto verdienten. Als ich nachgefragt habe, hat man mir geantwortet, dass die erste Gruppe von Frauen höherwertige Jobs hatten und ohne Kinderverpflichtungen waren und man hat von ihnen auch erwartet, dass diese auch bis um 22h am Abend verfügbar waren. Die anderen hatten Kinder und wurden nur für einfachere Tätigkeiten herangezogen. Ich habe auch immer wieder aus Bekanntenkreisen gehört, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes degradiert wurden.
Fakt ist auch, dass die Kollektivverträge meist keine Anrechnung von Karenzzeiten bei den Vorrückungen vorsehen. Erst in den letzten Jahren hat man damit begonnen, dies zu berücksichtigen.

lokivonasgard, 15.10. 10:21

@alpensymphonie, 15.10. 10:07
Also ich bin ja in dieser Frage ein Fan des Kults der Ahnenmutter. Da in diesem Kult die Natur verehrt wird kommt der Frau - als lebensspendender Teil der Menschen eine besondere Ehre zu. Sie ist daher - ins moderne übersetzt - doppelt so hoch zu bezahlen wie die Männer ;o)

@justemilieu, 15.10. 10:15
"Wo sind die harten Fakten ? Ich glaube kaum, dass bei den zitierten Studien auch die Karenzzeiten bzw. die Berufserfahrung mitberücksichtigt wird. Das wäre viel komplex."

Vielleicht für dich, aber nicht für Studienautoren:

https://www.glassdoor.com/research/app/uploads/sites/2/2016/03/Glassdoor-Gender-Pay-Gap-Study.pdf

oder auf deutsch für dich: oder: http://www.zeit.de/karriere/2016-03/gender-pay-gap-frauen-maenner-gehalt-unterschiede-studie

Daraus:
"Bei gleicher Tätigkeit, Ausbildung und Erfahrung erhalten Frauen 5,5 Prozent weniger als Männer."

Aber wie schon an anderer Stelle zitiere ich auch hier gerne noch einmal Einstein: Gegen Vorurteile helfen Argumente wie Schokolade gegen Verstopfungen.

justemilieu, 15.10. 10:46

@lokivonasgard Ich habe mir das kurz angesehen "In der Glassdoor-Studie wurden mehr als eine halbe Million Gehaltsangaben von Arbeitnehmern in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA und Australien miteinander verglichen. "
Das riecht schon danach, dass mann hier nicht das Problem der Karenzzeiten berücksichtigt hat. Ich kann dies hier nicht ex cathedra beweisen, du aber das Gegenteil auch nicht. Im übrigen : Was ist gleiche Erfahrung ? Wenn die ehemalige Abteilungsleiterin zur Sekretärin degradiert wird und jahrelang als solchige arbeitet ?
Oder wenn jemand jahrelang Teilzeit arbeitet, ist das auch dieselbe Berufserfahrung.
Wie gesagt durch meine berufliche Tätigkeit habe ich einen sehr großen Einblick was Bezahlung betrifft und ich sehe permanent, dass Frauen die Kinder betreuen müssen, schlechtere Positionen haben und auch schlechter bezahlt werden.

lokivonasgard, 15.10. 11:00

@justemilieu, 15.10. 10:46
Wie schon erwähnt: Gegen Vorurteile helfen Argumente wie Schokolade gegen Verstopfungen.

justemilieu, 15.10. 11:12

@lokivonasgard Tja dir gehen die Argumente aus. Du kennst nicht die genauen Parameter einer Studie und stellst Behauptungen auf. Du versuchst andere lächerlich zu machen, die einen permanenten Einblick in das Berufsleben bzw. in das Thema Bezahlung haben.
Das nenne ich sehr sachlich. Ironie off.

kohlröserl, 15.10. 11:25

So, loki, glaubst du das? Siehst du, da liegt bei uns der Unterschied, deine sind mir wurscht, vollkommen wurscht. Die Zeit der Aufmüpfigkeit habe ich schon lange hinter mir gelassen, auch eine Gnade der frühen Geburt.......

lokivonasgard, 15.10. 12:36

@justemilieu, 15.10. 11:12
Mir gehen nicht die Argumente aus, sondern ich bin keine defekte Schallplatte, welche die immer wieder selben vorgebrachten und bereits widerlegten Argumente noch einmal beantwortet.

Es steht "wissenschaftliche Studie" gegen "Meinung eines anonymen Users". Was soll ich noch weiter dazu sagen...

zwosi, 15.10. 14:15

zur Erinnerung: in Ö liegt der Median-Stundenlohn (brutto) für Frauen bei etwa 11 €, für Männer bei 14 €.

justemilieu, 15.10. 14:18

@lokivonasgard Eine Studie von der ich annehme, dass du die einzelnen Details (zb. wie wurde Erfahrung definiert ?, wie wurde die Bewertung der einzelnen Arbeitsplätze definiert bzw. evaluiert ?
wurden Karenzzeiten berücksichtigt und in welcher Art und Weise ?
Wenn du dies mir alles darlegen kannst, dann kann ich mich vielleicht deiner Ansicht anschließen.
Es gibt auch Studien, die zu dem Schluss kommen, dass Frauen weniger verdienen weil sie zu selbstkritisch sind.
https://idw-online.de/de/news656891 https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/darum-verdienen-frauen-weniger-als-maenner/150/3099/326549
Abschliessend noch etwas : Studien muss man auch richtig interpretieren können. Es werden immer wieder Studien zitiert, dass Frauen eine erfolgreichere Karriere hätten, wenn sie eine kürzere Karenz nehmen und dass Männer weniger Schwierigkeiten bei einer Karenz hätten. Bei den Frauen ist es in Wirklichkeit so, dass diejenigen Frauen die mit einer Kündigung rechnen bzw. diejenigen die keine Arbeit (und meist keine Ausbildung haben) natürlich möglichst eine lange Karenz nehmen, damit sie nicht so schnell aus dem Sozialsystem herausfallen. Die eine kurze Karenz nehmen, sind diejenigen Frauen (meist im öffentlichen Dienst) die einen guten Job haben und die damit rechnen können, diesen auch zu behalten. Bei den Männern ist es so, dass sich nur eine verschwindende Minderheit an Männern sich traut eine Karenz anzutreten. In der Hauptsache sind das Männer, die eine starke Position in der Firma haben bzw. fachlich unentbehrlich sind. Überdies sind dann diese Karenzen nur sehr kurz, ähnlich wie ein längerer Urlaub. In der Realität und das ist allgemein bekannt, haben Männer aber mehr Schwierigkeiten als Frauen bei einer Karenz.

kohlröserl, 15.10. 14:37

loki. es steht wissenschaftliche Studie gegen Meinung eines anonymen users.....
Glauben sie nur das, was mit wissenschaftlichen Studien belegt werden kann? Das ist nicht immer klug - wie ein US - amerikanischer Journalist unlängst bewies. Er verfasste eine komplett gefälschte Studie und schickte sie dann über 300 - Online
Zeitschriften mit der Bitte um Veröffentlichung. Normalerweise müssen wissenschaftliche Studien vor Publizierung von weiteren Experten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden. Wieviele wurden veröffentlicht? Es kamen 150 Zusagen und nur 99 Ablehnungen.
Weiteres unter zentrum-der-gesundheit.de/wissenschaftliche-studien-faelschung-ia.html

kohlröserl, 15.10. 14:55

phoebe, sagt die Pensionistin dann auch wie so manche Männer: Unter mir ist das so und so gewesen, habe ich das und das veranlasst, in meiner beruflichen Laufbahn.
Das höre ich eigentlich in erster Linie von Männern......

kohlröserl, 15.10. 15:01

iwasois, wegen der Rippen; da täuschst du sich; heute fehlen eher den Frauen die letzten zwei, die lassen sie sich rausnehmen, um eine Wespentaille zu haben, intelligent nicht wahr?
Wahrscheinlich ist das auch der Gleichberechtigung geschuldet, wäre doch erbärmlich, aus der Rippe eines Mannes erschaffen worden zu sein, oder?

justemilieu, 15.10. 15:13

@zwosi Fakt ist, dass typische Frauenberufe wie Friseur sehr schlecht und typische Männerberufe wie zb. Bau sehr gut bezahlt sind.

justemilieu, 15.10. 15:18

@kohlröserl Zuerst muss man sich anschauen was genau in einer Studie steht. Wobei ich ja gar nicht unterstellen will, dass die Studie gefälscht ist. Aber oft sind kleine methodische Mängel oder Fehler darinnen, die das Ergebnis verfälschen. Mann muss schliesslich auch eine Studie richtig interpretieren können, siehe das Beispiel von der Karenz.

zwosi, 15.10. 16:10

mmilieu, 15:13
das ist in der Tat so und der Hauptgrund für das geringere Einkommen der Frauen.

lokivonasgard, 15.10. 18:44

@justemilieu, 15.10. 14:18
Wozu? Lies die Studie, den Link hast du. Und egal, wie sehr du versuchst, die Studie zu diskreditieren: Es bleibt bei "persönliche Meinung eines anonymen Users" vs. "wissenschaftliche Studie". Und dann kommst du mit einer Argumentation einer arbeitgebernahen Publikation.

@kohlröserl, 15.10. 14:37
"Glauben sie nur das, was mit wissenschaftlichen Studien belegt werden kann?"
Ich glaube dem deutlich mehr, als dem, was anonyme User hier ohne jegliche Belege behaupten.

kohlröserl, 15.10. 19:09

loki, das mit dem Glauben ist so eine Sache, da es doch heißt: Glauben heißt nix wissen. Glauben kann ich viel, aber ich muß nicht. Es heißt hör dir die andere Seite an, aber glaube wenig........

justemilieu, 15.10. 21:51

@lokivonasgard Offenbar hast Du meinen Link nicht genau gelesen. Die zitierte Studie war von der internationalen Hochschule Bad Honnef (Bonn) und wurde nur in der arbeitgebernahen Zeitschrift zitiert. Mir sind auch ähnliche Studien aus dem englischsprachigen Raum bekannt, aber ich habe mir nicht die Mühe gemacht sie herauszusuchen. Ich habe mir auch die Mühe gemacht und die von dir zitierte Studie betrachtet. Man kann leider überhaupt nicht nachvollziehen, wie die Berufserfahrung ermittelt wurde. (zb. wie Karenzen die innerhalb der Firmenzugehörigkeit genommen wurden bzw. auch Teilzeitarbeit berücksichtigt wurden.
Ebenso ist unklar wie man verschiedene Arbeitstätigkeiten als gleichwertig eingestuft hat.

lokivonasgard, 15.10. 22:16

@justemilieu, 15.10. 21:51
Stimmt, ich habe die Links zunächst nicht öffnen können, weil ich nicht gesehen habe, dass es zwei Links waren. Wo der erste publiziert wurde, kann man aus deinem Link nicht entnehmen. Im übrigen, hier ein paar Worte aus der Bad Honnef Studie: "Frauen verdienen nachweislich weniger bei formal gleicher Qualifikation und Tätigkeit (Statistisches Bundesamt, 2014) und besetzen nur zu knapp 15% Führungspositionen in deutschen Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern (Statista, 2015)." Du bestätigst also sogar damit das, was ich die ganze Zeit schreibe.

Der Rest ist dein übliches Geschwafel.

Was bedeutet gleich?

reminder, 14.10. 17:46

nehmen wir den "unteren" Bereich:

Entlohnung meist nach Kollektivvertrag, also nicht gut!
KV´s sind nicht geschlechtsspezifisch.
Überzahlung bestimmt der Chef und der ist autonom
das zu tun und ob gerecht ist eine andere Frage.
Auch in diesem Bereich gibt es Unterschiede und das zu
beurteilen und entlohnen ist nun mal Chefsache.
Chef kann durchaus auch eine Frau sein....

nehmen wir den gehobenen Bereich:

KV als Basis plus Überzahlung für "gehobene" Position.

Verträge meist mit Zielen und Leistungskriterien verknüpft.

Nun machen mehrere Personen die "gleiche" Arbeit aber
mit unterschieden in den Ergebnissen.

Es ist schwer vorstellbar, dass ein Chef nach Geschlecht
und nicht nach dem Ergebnis die Gehälter, Prämien und
Boni bezahlt. Es wäre Demotivation und nicht Motivation.

Im öffentlichen Bereich scheint das kaum ein Thema zu
sein wobei Beförderungen zu mehr Geld auch in Frage
gestellt werden können.

Gerechtigkeit objektiv zu messen: viel Erfolg!

Antworten

reminder, 14.10. 17:48

korrekt: Unterschied in den....

ösirepublik, 14.10. 20:15

Gerechtigkeit zu messen: ganz einfach:

gleiche Gehälter für gleiche Berufe und Positionen ..
bisher: weit gefehlt ..

iwasois, 14.10. 20:34

"Gerechtigkeit" kann es niemals geben weil es zu relativ ist.
Und jeder Unternehmer entscheidet, um wieviel er Mitarbeiter Überzahlt.
Wichtige Mitarbeiter, die für den Betrieb "leben", immer da sind wenn sie gebraucht werden, sich selber weiterbilden um das zu wissen was fortschreitend notwendig ist usw. usf.
Also die "Standbeine" eines Unternehmens sind, würden ungerecht behandelt werden, wenn sie nicht entsprechend Überzahlt würden.
Jetzt darf sich jeder selber einen Reim bilden, ob das eher Männer oder Frauen sind, die Überzahlt werden.
Bei Beamten ist es anders, da bekommen Frauen soviel wie Männer und fleißige soviel wie faule und keiner wird Überzahlt?!? Frauen aber, werden zwangsweise eher befördert als Männer, soviel zur Gerechtigkeit und Gleichstellung.

reminder, 14.10. 20:42

der Neid ist ein Hund den man sich hart erarbeiten muss!

nochmals: hart erarbeiten...

und nicht: im Betrieb nur "anwesend" sein.

Aber der Tote weiß es ja auch nicht dass er tot ist....

ösirepublik, 14.10. 21:06

doch, er weiß es ..
oder hast Du andere Erfahrungen ?

sage, 15.10. 07:24

ja also ich gehe einmal davon aus dass in jenen Unternehmen wo der Chef eine Frau ist diese Ungleichbehandlung nicht gibt

Frauen verdienen

lokivonasgard, 14.10. 13:29

bei gleicher Tätigkeit, gleicher Qualifikation, gleichem Alter/Erfahrung und gleicher Arbeitszeit 5.5% weniger als Männer. (siehe https://www.glassdoor.com/research/app/uploads/sites/2/2016/03/Glassdoor-Gender-Pay-Gap-Study.pdf )

Was folgt daraus?
1. Auch wenn es einige User nicht wahrhaben wollen: Es ist Fakt, dass Frauen in den meisten Branchen in diskriminierender Weise geringer bezahlt werden, als die Männer. Der Unterschied ist übrigens - sehr löblich - im Bereich der öffentlichen Hand am kleinsten.

2. Die Zahl ist deutlich geringer, als jene, welche häufig in den Diskussion (über 20%) ventiliert wird. Der Unterschied basiert auf zwei Gründen
a) Frauen arbeiten in Jobs, die prinzipiell schlechter bezahlt werden. Dies ist jedoch auch offenbar auch ein Gender-Problem, denn es impliziert, dass Frauen im Mittel weniger produktiven sind, als Männer. "Sie sind selber schuld" kann man also nicht gelten lassen.
b) Frauen arbeiten häufig Teilzeit. Dieser Umstand wird in den Studien normalerweise herausgerechnet, indem man Stundenlöhne vergleicht. Was sollte es rechtfertigen, dass Personen, welche die halbe Zeit arbeiten, nicht auch den halben Lohn der Vollzeitbeschäftigten erhalten? Hinzu kommt, dass man nach der Ursache für die Teilzeit fragen sollte: Frauen arbeiten weit häufiger Teilzeit als Männer, weil ihr Gehalt VOR dieser Entscheidung bereits unter jenem der Männer lag und auf diese Weise das Familieneinkommen weniger belastet wird. Die Anzahl der in Teilzeit arbeitenden Frauen ist also nicht URSACHE des Gender-Pay-Gap, sondern eine Folge desselben, welcher das Problem am Ende zusätzlich verschärft.

3. 5.5% Unterschied (bei gleicher Leistung) klingt erst einmal wenig. Betrachtet man aber diese Unterschiede über ein vollständiges Erwerbsleben, so macht der Unterschied ein kleines Einfamilienhäuschen (in einer günstigen Wohngegend, etwa dem Waldviertel, meinetwegen ein Wochenendhaus, wir reden hier von ca. 100.000 EUR exkl. Steuer) aus. Glaubt hier wirklich jemand ernsthaft, dass es irgendwie zu rechtfertigen ist, dass ein Mann in seinem Berufsleben ein ganzes Haus samt Grundstück mehr verdient, als eine Frau?

Antworten

it21, 14.10. 14:19

Was soll eine Studie, die Österreich nicht einbezogen
hat, bringen ?
Soll die österreichische Regierung deshalb gegen
die USA und Australien vorgehen ?

40pips, 14.10. 14:25

Eines fehlt noch ..... im selben Betrieb?

D. h. Verkäufer/in in der Wurstabeilung der Firma Maier im selben Laden mit den selben Arbeitszeiten an den selben Tagen, gleich alt, genau gleich viele Arbeitsjahre, gleich lange im Betrieb, die genau gleiche Karriere inkl Schulbildung usw.?
Das wurde alles berücksichtigt?

zarael, 14.10. 15:26

"Glaubt hier wirklich jemand ernsthaft, dass es irgendwie zu rechtfertigen ist, dass ein Mann in seinem Berufsleben ein ganzes Haus samt Grundstück mehr verdient, als eine Frau?"

Und genau so, wie diese Aussage dasteht, ist es Blödsinn. Weil es einfach nicht auf jeden zutrifft. @lokivonasgard du hast mir weiter unten verallgemeinerung aller User hier vorgeworfen. Was bitte ist dann das?
Was auch in keiner dieser Studien berücksichtigt wird, ist der Faktor, das Frauen, welche Kinder haben, zumeist eine potentielle Gehaltserhöhung verpassen (bedingt durch 1-3 Jahre Karenz). Hier wäre ein Punkt um anzusetzen. Ebenso wichtig wäre eine Angleichung von Gehälter in ähnlichem Jobs (ein studierter Softwareentwickler verdient im Schnitt 50% mehr wenn er Anwender Software entwickelt, als ein gleich ausgebildeter Entwickler, der im industriellen Bereich arbeitet). Vernünftige Mindestlöhne wären auch wichtig (ein(e) Fililleiter StellvertreterIn In einem Supermarkt, darf bei Vollzeit einfach nicht mit ca. €1000,- monatlich abgespeist werden)
Es gibt noch so viele andere Ungerechtigkeiten, dass es zu ausufernd wäre alle zu nennen. Im Gegensatz dazu ist diese stets nur neu aufgewärmt Thematik der Diskriminierung der Frauen für mich nicht mehr als ein Ablenkungsmanöver.

lokivonasgard, 14.10. 15:37

Voll faszinierend, was ich auf mein Posting als Antworten bekomme. Das lässt wahrlich tief blicken.

40pips, 14.10. 16:06

"Das lässt wahrlich tief blicken."
-----------------------------------------------------------
Ja, die Antwortenden blicken tiefer in die Sache rein als deine Studien.

kohlröserl, 14.10. 17:01

Mit Studien kann man alles und nichts beweisen. Der größte Mangel einer Studie ist, das im Gegensatz zu einem Experiment jeder leicht eine Studie duchführen kann. Daher gibt es viele Studien, die keiner wissenschaftlichen Nachprüfung standhalten. Meldungen, die besagen, dass diese oder jene Studie dieses oder jenes beweist müssen kritisch bewertet werden.
Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast. Dieser Spruch wird Winston Churchill zugeschrieben.
Die Statistik ist die wichtige "Hilfswissenschaft" in der Gesellschaft; sie liefert das Maß für gesellschaftliche Tätigkeit......
Mit sind die meisten schlicht und einfach suspekt, weil man nie genau sagen kann, wie sie zustande gekommen sind.

lokivonasgard, 14.10. 17:41

@40pips, 14.10. 16:06
LOL! Was für eine grandiose Selbstüberschätzung. Aber schauen wir uns einmal die Gegen"Argumente" an:

@it21, 14.10. 14:19
Deutschland ist ebenfalls in der Studie angeführt. Und die Verhältnisse in Deutschland sind denen in Österreich sehr ähnlich. Du kannst aber gerne eine entsprechende Studie auch in Österreich durchführen, wenn du dazu befähigt bist.

@40pips, 14.10. 14:25
Ja, auch im selben Betrieb. Das schöne an Statistiken ist nämlich, dass damit nicht nur Einzelfälle erfasst werden, sondern eben Mittelwerte. Und selbst wenn es nicht im selben Betrieb ist: DAS rechtfertigt deiner Meinung nach dann, dass Frauen auf diese Weise diskriminiert werden?

Dein Argument ist genau dasselbe, welches in ähnliche gelagerten Diskussionen immer wieder angewendet wird (und welches von einer echten oder bewusst vorgetäuschten Unkenntnis der wissenschaftlichen Methode einer Statistik zeugt). Du versucht mit deiner Ausführung die Wissenschaftlichkeit einer Studie in Frage zu stellen, bzw. ob sie überhaupt auf das Thema angewendet werden kann. Dasselbe Vorgehen gab es auch beim Tabakkonsum. Da wurde auch immer wieder gefragt: Ist dieser eine konkrete Lungenkrebstote nun auf das Rauchen zurückzuführen? Oder in der Diskussion über FCKW, sauren Regen, Klimawandel, Glyphosat, ... Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

@zarael, 14.10. 15:26
Deiner Antwort entnehme ich, dass du es für gerechtfertigt hältst...

Wenn du der Meinung bist, dass ein solcher nicht zu rechtfertigen ist, dann würdest du wohl kaum Argumente suchen, um ihn eben zu rechtfertigen. Sozusagen die "biologische" Komponenten...

Mit dem restlichen Posting lenkst du vom Thema ab. Es geht um den Gender Pay Gap.

@kohlröserl, 14.10. 17:01
Schon klar. Wem die Argumente fehlen, der versucht die Glaubhaftigkeit der Argumente des Gegenüber in Frage zu stellen. Billiger rhetorischer Trick. Aber du bist gerne eingeladen, gegenteilig lautende Studien zu zitieren.

"Dieser Spruch wird Winston Churchill zugeschrieben."
Dieser Spruch wird dem Umfeld Göbbels zugeschrieben, der versucht, ihn Churchill unterzujubeln. Churchill seinerseits war ein großer Freund sauber durchgeführter Statistiken. 8https://blog.psiram.com/2012/07/traue-keiner-statistik-die-du-nicht-selbst-gefalscht-hast/)

"Die Statistik ist die wichtige "Hilfswissenschaft""
Wunderbar. Ich ersuche dich ab heute auf Medikamente zu verzichten, denn auch deren Wirksamkeit wurde nur statistisch erhoben.

kohlröserl, 14.10. 17:51

loki, mach ich, hab mich der Homöopathie verschrieben, war noch nie im Krankenhaus. Der Arzt kuriert, die Natur heilt.

mäander, 14.10. 18:17

"Das schöne an Statistiken ist nämlich, dass damit nicht nur Einzelfälle erfasst werden, sondern eben Mittelwerte."

Es geht aber immer nur um Einzelfälle - denn jede/r verdient für sich alleine.

"Frauen arbeiten in Jobs, die prinzipiell schlechter bezahlt werden."

Das ist eine Tatsache.
...aber kein Grund gleich "Ungerechtigkeit" oder Schlimmeres zu rufen.
In einem Frisörsalon verdient man nun mal weniger als in einem Stahlwerk.

"5.5% Unterschied (bei gleicher Leistung) klingt erst einmal wenig."

Ich sehe mich gezwungen mich zu wiederholen:

In meinem Betrieb verdienen alle das Gleiche - natürlich nach Qualifikation, Position und Dienstjahren.

kohlröserl, 14.10. 19:40

Hoffentlich hat sie es jetzt verstanden.

lokivonasgard, 14.10. 20:37

@kohlröserl, 14.10. 19:40
Ja, ich verstehe. Ich habe es mit Usern zu tun, die geistig im letzten Jahrtausend stecken geblieben sind.

Der Rest ist das Ignorieren von Fakten - was in diesem Fall aber nicht sonderlich verwunderlich ist.

iwasois, 14.10. 21:21

Im letzten Jahrtausend stecken geblieben zu sein, hat manchmal Vorteile, weil es einen erhöhten Überblick verschafft.
So wie man auf einem Berg von Wissen und Erfahrungen steht und nicht im Tal von "Fakten".
Fakt ist das es einfache Begründungen gibt, warum Männer anders entlohnt werden als Frauen, die jedem logisch erscheinen sollten.

justemilieu, 14.10. 22:10

@lokivonasgard Meiner Ansicht nach und das habe ich auch schon oft wiederholt gibt es keine allgemeine Benachteiligung der Frauen mehr sonder nur mehr der Frauen, die Kinderbetreuungspflichten haben. Wie der user zarael richtigerweise angemerkt hat, scheinen die 5,5 % auf die fehlenden Berufsjahre (während der Karenz) zurückzuführen sein, wodurch auch gesetzliche (und auch freiwillige) Gehaltserhöhungen verloren gehen. Gleich vorweg ist, dass ich das weder begrüssen oder rechtfertigen will. Wie selbst die SPÖ-Politikerin Ederer ausgesagt hat, ist es mit Kindern nicht möglich dieselbe Karriere zu machen wie als Kinderloser. Die Konsequenz sollte daher sein, dass die Allgemeinheit, Frauen (und auch Männer) dafür entschädigt, wenn sie durch Kinderbetreuung Einkommensverluste erleiden. Dies wäre einerseits durch Steuererleichterungen möglich andererseits durch einen Aufwertungsfaktor bei der Pension.

lokivonasgard, 14.10. 23:16

@iwasois, 14.10. 21:21
Dann viel Spaß im Neandertal.

@justemilieu, 14.10. 22:10
Deine "Ansicht" ist jedoch irrelevant, weil von harten Fakten widerlegt.

dosimeter, 15.10. 11:05

Frauen verdienen weniger ?
Nein: Sie kassieren weniger.

Verdient hätten sie gleichen Lohn.

lokivonasgard, 15.10. 11:06

@dosimeter, 15.10. 11:05
Wie wahr.

kohlröserl, 15.10. 14:44

loki, warum gibst du dich überhaupt mit unsereins ab, die wir geistig im letzten Jahrtausend stecken geblieben sind?
Andersdenkende abzuqualifizieren, deutet auf keine tolerante wie weitsichtige Einstellung hin. Eher dürftig........

kohlröserl, 15.10. 14:51

iwasois, 21:21., schöner Vergleich....

justemilieu, 15.10. 15:02

@iwasois Das ist wieder eine andere Baustelle. Aber typische Frauenberufe wie Friseur, sind Niedriglohnberufe, während Männerberufe wie Bauarbeiter sehr gut bezahlt sind.

lokivonasgard, 15.10. 18:35

@kohlröserl, 15.10. 14:44
Weil es auch noch viele andere User gibt, die hier mitlesen. Und gegenüber Diskriminierung tolerant sein?! Das hättest du wohl gerne...

schäferdackel, 15.10. 19:58

ich verdiene das gleiche, wie ein mann in meiner position. wenn meine geschlechtsgenossinnen das nicht schaffen, dann müssen sie sich einen anderen job suchen. meine bekannten egal ob weiblich oder männlich verdienen alle das gleiche bei gleichartiger tätigkeit und die meisten haben kinder die sie aufziehen und teilen sich ihre arbeitszeit entsprechend ein und es gibt auch aupair mädchen, die locker leistbar sind und gerne unsere sprache in einer familie für ihr studium lernen. frauen müssen nicht diskriminiert werden, sie müssen sich dagegen wehren.

iwasois, 15.10. 21:00

Prinzipiell: Wer sich in die 2te Reihe stellt darf sich nicht wundern wenn er im schnitt weniger kassiert.
Das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen.
Wobei zu bemerken ist, das sich Frauen oft gerne selber in die 2te Reihe stellen.

lokivonasgard, 15.10. 22:18

@iwasois, 15.10. 21:00
Schon klar. Die Frauen sind selbst dran schuld, dass sie für gleiche Leistung weniger bezahlt werden. Geht's noch primitiver?

kohlröserl, 16.10. 05:42

loki, Gottseidank lesen noch viele andere mit, denen der Hausverstand noch nicht abgekommen sein dürfte......

zarael, 16.10. 08:56

"Und gegenüber Diskriminierung tolerant sein?"

@lokivonasgard: also ist jeder, der eine andere Betrachtungsweise einzubringen versucht, für dich ein Befürworter von Diskriminierung? Intoleranter geht's wohl kaum noch. Der Sinn und Zweck einer Debatte, nämlich der Austausch mit anderen Meinungen und evtl sogar das finden eines gemeinsamen Konsens, dürfte sich zu dir noch nicht herumgesprochen haben. Vielleicht würde es nicht schaden mehr zu kommunizieren, als zu missionieren.

iwasois, 16.10. 10:17

@loki; Wer sich in die 2te Reihe stellt, will meist nicht so viel arbeiten und nicht so viel Verantwortung = leisten.
Frauen haben auch noch anderes (oft besseres) zu tun und kümmern sich nicht so intensiv für ihren Beruf.
Ergo: weniger Leistung, weniger verdienst.

lokivonasgard, 16.10. 13:06

@zarael, 16.10. 08:56
"also ist jeder, der eine andere Betrachtungsweise einzubringen versucht, für dich ein Befürworter von Diskriminierung? "
Für jemanden, der eine so offensichtliche Diskriminierung zu relativieren versucht, lautet die Antwort Ja.

zarael, 16.10. 13:47

@lokivonasgard: falls es dein ursprüngliches Ziel war innerhalb dieser Debatte Überzeugungsarbeit zu leisten, lass dir gesagt sein, dass dies mittels herabwürdigen deiner Mitdiskutanten nicht funktionieren kann. Im grunde ist deine art dich hier zu präsentieren und mit anderen umzugehen auch nichts anderes als diskriminierend.
Leider erinnert mich dein verhalten sehr an religiösen Fanatismus. Jeder der die absolute Wahrheit der heiligen Schriften (in diesem Fall Studien) anzweifelt, wird ähnlich einem Ketzer "angeprangert". Andere Ansichten als die in genannten Studien überhaupt anzuhören oder gar zu diskutieren scheint dir absolut zuwider, wahrscheinlich weil einfach "nicht sein kann, was nicht sein darf"...

iwasois, 16.10. 13:47

Erfolgreiche Frauen die für ihren Beruf leben, beweisen das Frauen die Erfolg haben möchten, nicht mehr und nicht weniger diskriminiert werden als Männer auch.
Der Kampf um die ersten Plätze ist nicht einfach, nur die Besten setzen sich durch.
Es wird niemanden etwas geschenkt und das ist gut so.

Solange der Trend zur Teilzeitarbeit

klartexten, 14.10. 11:38

bei Frauen ungebremst anhält, sind Verbesserungen bei der Einkommensschere unmöglich.
Ein weiblicher Bundeskanzler in Teilzeit funktioniert auch nur in den Träumen der Hardcore- Frauenrechtlerinnen.
Sieht man sich erfolgreiche Länder wie Schweden an, liegt in der Bekämpfung langdauernder Teilzeitarbeit der Erfolgsschlüssel.
Alle anderen Diskussionen lenken nur vom eigentlichen Problem ab.
Österreich hat historisch die Weiche falsch gestellt und befindet sich nun auf dem Blindgleis. Und die Frauenrechtlerinnen machen es nur schlimmer, wenn sie gleiche Bezahlung für Teilzeit verlangen. Sie haben sich für den " populistischen" Weg entschieden, der attraktive Teilzeit und Spitzeneinkommen vereinbaren soll. Funktioniert leider nur als Wahlversprechen und erklärt den katastrophalen Wert Österreichs im Vergleich.

Antworten

lokivonasgard, 14.10. 13:30

@klartexten, 14.10. 11:38

Nur geht es hier nicht um Monatsgehälter, sondern um Stundenlöhne.

Womit der Rest der Ausführungen hinfällig ist.

inventor, 14.10. 23:27

Nein, es geht um Monatsbezüge sowie einkommensteuerlich um das Jahresnettoeinkommen (in Bezug auf gleiche Arbeitszeit).

lokivonasgard, 15.10. 09:54

@inventor, 14.10. 23:27
Hör auf, solche Fake News zu verbreiten. OK!? Es geht um Stundenlöhne, denn nur die sind vergleichbar und unabhängig von der individuellen Arbeitszeit.

Erst im Gender Pay Gap werden dann oftmals die Gesamtlohnunterschiede aufgelistet (wo dann auch die unterschiedliche Arbeitszeit einfließt). Hier liegen die Unterschiede weit jenseits der 35%. Im reinen Stundenlohn liegen sich über 25%. Bezieht man sich auf die Lohnunterschiede bei gleicher Arbeit, gleicher Ausbildung und Erfahrung, beträgt der Einkommensunterschied immer noch über 5%. Über ein Arbeitsleben betrachtet machen diese 5% allein schon ein Häuschen im Waldviertel aus. Der Unterschied aus dem Gender Pay Gap dürfte hingegen schon ein Häuschen in der Nähe von Wien sein...

inventor, 15.10. 21:36

Es geht nur um das Jahresnettoeinkommen, siehe Arbeitnehmerveranlagungsbescheid.
Alles andere ist Schwindel beim Diskutieren, @loki...

lokivonasgard, 15.10. 22:25

@inventor, 15.10. 21:36
"Es geht nur um das Jahresnettoeinkommen, siehe Arbeitnehmerveranlagungsbescheid.
Alles andere ist Schwindel beim Diskutieren, @loki..."

OK, da du weiter dabei bleibst, lügst du offenbar wider besseren Wissens, siehe z.B. hier:
https://www.glassdoor.com/research/app/uploads/sites/2/2016/03/Glassdoor-Gender-Pay-Gap-Study.pdf

wenn die Frauen dem Mann

aeiou, 14.10. 09:00

gleich gestellt werden, was überhaupt Nonsens ist, denn sie sind es ohnehin, sind die Kinder die Opfer, denn die bleiben auf der Strecke.

Antworten

astrein2l, 14.10. 09:39

Vielleicht kann man die Männer ummodeln, dass sie auch Kinder kriegen können, bis es so weit ist, sind alle Diskussionen dazu Holler.

inventor, 14.10. 09:49

Ita est.

phoebe07, 14.10. 10:18

wenn Väter ihre Kinder - auch intensiv - betreuen sind diese Kinder Opfer die auf der Strecke bleiben?

kerberos, 14.10. 11:45

aeiou, astrein, ich hoffe, ihr pflanzt euch nicht fort. :-(

alpensymphonie, 14.10. 12:36

Aeiou, du schreibst: "Wenn die Frauen dem Mann gleichgestellt werden," (1) "was überhaupt Nonsense ist," (2) "denn sie sind es ohnehin," (3) "sind die Kinder die Opfer," (4) "denn die bleiben auf der Strecke." (5)

(1) impliziert: Sie sind es nicht ("Wenn sie werden")
(3) widerspricht (1) diametral: ...weil sie es eh sind
(4) bedeutet, dass Kinder Opfer sind, wenn (1) eintritt, was laut (3) eh schon der Fall ist
(5) bleibt ohne sinnfällige Begründung.

Du bist also der Meinung, dass die Frauen den Männern nicht gleichgestellt sind, obwohl sie es sind, und für diesen Zwitterfall sind die Kinder Opfer. Bleibt nur mehr (2) als einzig wirklich zutreffende Aussage stehen.

lokivonasgard, 14.10. 13:32

@alpensymphonie, 14.10. 12:36
Touché!!!

Danke für das Schmunzeln, welches du in mein Gesicht gezaubert hast.

alpensymphonie, 14.10. 15:59

In gebotener Kürze und mit Dreck unter den Fingernägeln, weil ich heute den ganzen Tag schon mit Frau und Kindern unseren Garten "winterfit" mache: Gern geschehen ;-)

lokivonasgard, 14.10. 17:16

Ja, das mit Winterfit kenne ich... Ich bin bei weitem noch nicht so weit, dass ich fertig bin, habe heute aber mal den Winterrasen-Schnitt gemacht... wobei, wenn das Wetter so bleibt, wird noch einer fällig werden ;o)

Mann und Frau sind verschieden

jaklar, 14.10. 01:57

vom Schöpfer erschaffen worden, ein jeder für das wozu er bestimmt ist.

Mann und Frau sind nicht gleich und werden auch nie gleich sein.

Das fängt beim Geschlecht an und hört bei den unterschiedlichen Aufgaben(Werke) auf.

Doch der Widersacher geht umher wie ein brüllernder Löwe und bringt Leid Not und Tod und Elend mit und zerstört so ganze Familien.

Antworten

phoebe07, 14.10. 08:31

wo liegt der Unterschied zwischen einem sehr guten Geiger und einer sehr guten Geigerin? Wo liegt der unterschied zwischen einem Atomphysiker und einer Atomphysikerin (ausser dass er die besseren Karrierechancen hat, selbst wenn er 4 Kinder zeugt)?

inventor, 14.10. 09:54

Laut Genesis 1 hat der Schöpfer (Elohim) Mann und Frau gleichzeitig, gleichberechtigt und gleichbeauftragt erschaffen und gesegnet.

Der dem grob widersprechende Bericht in Genesis 2 ist dem bösen Demiurgen Jahwe geschuldet. Auch Genesis 3 ist Unfug.

40pips, 14.10. 09:56

>phoebe
Hast nicht den Unterschied verstanden zwischen "gleich sein" und "gleiches tun"?
Dann denk mal nach.

phoebe07, 14.10. 10:21

ein Geiger und ein Atomphysiker unterscheiden sich jedenfalls wesentlich mehr als ein Atomphysiker und eine Atomphysikerin.

40pips, 14.10. 10:29

????
phoebe, meine Frage von 09:56 scheint viel zu optimistisch gewesen zu sein.
Da liegt bei dir wohl schon bei den einfachsten Basics ein Verstehensproblem vor.

phoebe07, 14.10. 10:33

Und du hast noch immer nicht kapiert dass jeder, absolut jeder Mensch ein Individuum ist und sich somit von allen anderen Menschen unterscheidet - und dieser Unterschied ist noch fundamentaler als der zwischen diesem konkreten Mann und dieser konkreten Frau.

ösirepublik, 14.10. 21:09

ist aber trotzdem kein grund für Schlechterstellung ...

inventor, 14.10. 23:13

Die rechtliche Schlechterstellung des Mannes in Österreich im Vergleich zur Frau stinkt zum Himmel.