Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Wie schmerzhaft wird der "Brexit"?"

EU-Flagge und GB-Flagge werden zerschnitten

Wie schmerzhaft wird der "Brexit"?

Die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens laufen auf Hochtouren. Welche der Verhandlungsparteien ist im Vorteil? Wie viel Entgegenkommen soll die EU zeigen? Wie schmerzhaft wird der "Brexit" - und könnte er letztlich zum Verlustgeschäft für alle Parteien werden?

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1015 Beiträge

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Forum

Man kann nicht gleichzeitig Tag und Nacht haben

xx1xx, 18.10. 09:16

Daher ist ein neuerliches Referendum über den Austritt des UK aus der EU mit der Frage ob damit automatisch Nordirland, Schottland, Wales und Gibraltar in die Unabhängikeit entlassen werden zu koppeln.

Antworten

Und die OECD zum Thema Brexit :o)

lokivonasgard, 17.10. 15:34

Die britische Wirtschaft hat nach Einschätzung der OECD an Stärke eingebüßt, nachdem der Beschluss zum Verlassen der EU gefallen ist. Um die Produktivität zu steigern und künftig einen hohen Lebensstandard zu sichern, müsse das Königreich nach dem Brexit enge Beziehungen zur Union aufrechterhalten, erklärte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einer Länderstudie.

"Das Vereinigte Königreich steht vor schwierigen Zeiten. Der Brexit verursacht ernsthafte Unsicherheiten, die das Wachstum über Jahre hinaus belasten können", sagte Generalsekretär Angel Gurria. "Es ist absolut entscheidend, dass es weiter engste wirtschaftliche Beziehungen zur EU gibt - sowohl im Handel mit Güter und Dienstleistungen als auch beim freien Verkehr von Arbeitskräften."

Der wirtschaftliche Fortschritt hänge von einem erfolgreichen Ergebnis der Brexit-Verhandlungen mit der EU ab, fügte Gurria hinzu. Wichtig seien auch gute Handelsverträge mit anderen Staaten außerhalb der EU. Die OECD empfiehlt Großbritannien, sich für eine hohe Integration bei industriellen Lieferketten einzusetzen sowie für einen guten Zugang seines Dienstleistungssektors in überseeische Märkte.

Derzeit stecken die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens in der Sackgasse. Die EU will erst über Handelsfragen sprechen, wenn Großbritannien feste Zusicherungen zu den künftigen Rechten von EU-Bürgern, zur Grenzfrage in Irland und zur Abschlussrechnung gemacht hat. Besonders festgefahren sind die Gespräche bei den Finanzforderungen, denn Großbritannien will erst über Beträge reden, wenn es Zusicherungen für einen großzügigen Handelsvertrag gibt.
Quelle: https://news.guidants.com/#!Artikel?id=5562542

Antworten

ökonom, 17.10. 18:39

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass dies "No-Na-Erkenntnisse" sind.
Besonders die Erkenntnis "Es ist absolut entscheidend, dass es weiter engste wirtschaftliche Beziehungen zur EU gibt." zeigt auf, dass es so etwas wie einen "Brexit" real-ökonomisch gar nicht geben kann. Es geht bloß um eine neue Definition, wie sich diese Beziehungen in Zukunft nennen sollen.
Die Beweggründe für den Brexit lassen sich, trotz fieberhafter Suche, anhand ökonomisch plausibler Argumente nicht begründen.
Sie liegen demnach in einem virtuellen Empfindungsbereich jener, die diesen "Brexit" initiiert haben.
Jetzt wird um des Kaisers Bart "verhandelt", bis die Zeit davonläuft ...

xx1xx, 18.10. 07:15

Die OECD empieht auch ein neues Referendum. Natürlich ist das die alleinige Entscheidung der Briten. Aber es zeigt, dass die Tür in die EU weit offen steht.

Mohamed El-Erian

ecomo, 17.10. 10:09

Investorenlegende El-Erian zum Brexit

SPIEGEL ONLINE: Aktuell stecken die Verhandlungen fest. Wie groß ist die Gefahr, dass man sich nicht einigt und am Ende ein ungeordneter Austritt steht?

El-Erian: Bei Scheidungen gibt es oft so eine schwierige Phase. Aber am Ende wird eine Vereinbarung stehen. Die Europäer haben die besseren Karten. Sie können einen harten Brexit viel leichter überleben als die Briten.

Antworten

Mir tut nix weh.

ausserirdischer, 17.10. 10:04

Ob England bleibt oder geht, kratzt mich Nüsse.

Antworten

manz, 17.10. 14:05

Es ist ein politisches Lehrstück und hat sich zweifellos auch auf die öffentliche Meinung in Österreich ausgewirkt. Die hat auch die FPÖ mitbekommen, sodass sie jetzt jegliche Öxit-Gedankenspiele sein lässt.

Ich denke es gibt eine große Mehrheit im UK,

xx1xx, 16.10. 01:02

die einen hard brexit ohne deal ablehnt. Zurecht fordert sie daher, dass ein deal Voraussetzung für einen brexit wird.

Antworten

manz, 16.10. 09:12

Diese Frage stand bei der Brexit-Abstimmung nicht zur Debatte. Die, die den Brexit grundsätzlich abgelehnt haben, sind natürlich auch gegen die verschärfte Variante, aber denen, die aus einer diffusen Stimmung heraus dagegen gestimmt haben, dürften solche Feinheiten egal sein.

beachviper, 16.10. 19:45

may kommt schon angekrochen, um um einen neustart der verhandlungen zu betteln...

ecomo, 17.10. 10:12

Ihr bleibt auch nichts Anderes übrig! Den Briten wird schön langsam klar, dass sie nicht in der Position sind Forderungen an die EU zu stellen!

Brexit als Befreiung GB

champ, 15.10. 10:31

Ein Öxit wäre auch für Österreich eine Befreiung vor dem EU-Diktat!

Antworten

vollgegeneu, 15.10. 11:03

Genau. Und Firmen die mit Abwanderung drohen, sollten gleich alle EU Förderungen rückzahlen!
Firmen die gerade jetzt vermehrt in die Insolvenz gehen, sind genau aus diesem Grund in die Pleite gegangen.

facts, 15.10. 13:33

Nachdem es kein EU-Diktat gibt ist es müßig von einer "Befreiung" zu schwafeln.

40pips, 15.10. 14:34

1000. Beitrag!

nullnullsieben, 15.10. 22:02

gratuliere, pips!
Du darfst 1 x gratis posten.

ökonom, 16.10. 05:56

Ein Öxit wäre auch für Österreich eine Befreiung vor dem EU-Diktat!
---
Wer sich so eine Realität zurechtzimmert muss in einer schrecklichen Welt leben ...

manz, 16.10. 09:15

Vor zwei Jahren gab es solche konkrete Überlegungen in der FPÖ. Jetzt hört man sie nur mehr hinter vorgehaltener Hand.

lokivonasgard, 16.10. 17:00

@champ, 15.10. 10:31
Ein Öxit wäre auch für Österreich eine Befreiung vor dem EU-Diktat!"
Vor allem wäre es eine geistige Befreiung vom Großhirn.

@vollgegeneu, 15.10. 11:03
"Genau. Und Firmen die mit Abwanderung drohen, sollten gleich alle EU Förderungen rückzahlen!"
LOL - wieso das? Es waren EU-Förderungen. Nix mehr EU, nix mehr mitreden über EU-Förderungen.

"Firmen die gerade jetzt vermehrt in die Insolvenz gehen, sind genau aus diesem Grund in die Pleite gegangen."
So stellt sich der kleine Maxl die Welt vor...

@facts, 15.10. 13:33
"Nachdem es kein EU-Diktat gibt ist es müßig von einer "Befreiung" zu schwafeln."
Also wirklich, das sind doch nur Fake News. Wir alle leider so unendlich unter diesem ach so schrecklichen EU-Diktat...

@ökonom, 16.10. 05:56
"Wer sich so eine Realität zurechtzimmert muss in einer schrecklichen Welt leben ..."
Unser BP van der Bellen hat das so herrlich formuliert: Da versuchen uns einige weiszumachen, dass wir alle im Alpen-Mordor zu leben...

@manz, 16.10. 09:15
"Vor zwei Jahren gab es solche konkrete Überlegungen in der FPÖ. Jetzt hört man sie nur mehr hinter vorgehaltener Hand."
Ich geh mit dir jede Wette ein, wenn die FPÖ es als opportun wahrnimmt, dann ist der Öxit sofort wieder lautstark am Programm...

Tories Infernale

springbox, 13.10. 10:10

Das häßliche Schauspiel geht weiter.
Davis, der Brexit-Sherpa, hat wegen seiner Weigerung, 50 Geheimstudien über die Auswirkungen des Brexit zu veröffentlichen, rechtliche Folgen zu befürchten.
50 Studien zu den Auswirkungen des Brexit auf verschiedene Branchen wurden Anfang des Jahres in Auftrag gegeben, aber die Regierung hat argumentiert, dass die Veröffentlichung dieser Dokumente die Verhandlungsposition Großbritanniens mit Brüssel schädigen könnte. Unter dem Common Law bestünde aber für die Regierung eine Pflicht, die Studien über mögliche Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Lebensstandards zu veröffentlichen, zumindest diese allen Abgeordneten zur Verfügung zu stellen. Jolyon Maugham, QC (Queen's Counsel=a British lawyer of high rank) der die GLP mit der Grünen-Abgeordneten Molly Scott Cato leitet, sagte, dass er den Fall nicht ohne den Glauben einbringen würde, dass es ernsthafte Aussichten auf einen Erfolg gäbe.
Die Regierung läßt hier nicht nur die Bürger, sondern auch die Abgeordneten im Parlament im Dunkeln. Es ist daher zu befürchten, dass die Studien aus rein politischen Gründen nicht zugänglich gemacht werden, weil deren Ergebnis das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten wesentlich beeinflusst hätte, bzw. noch beeinflussen würde.
Mal sehen, wie das wieder weitergeht. Supreme Court 2.0?
Und der rechte Flügel der Tories meint, dass man Hammond feuern sollte, weil er Geld für einen No Deal-Ausstieg erst im letzten Moment und Ernstfall freigeben will.
Sind ganz schön in der Bredouille, diese Tories!

Antworten

ukfatal, 13.10. 10:19

Gegenwärtige Tory-Praktiken im normalen zivilen Leben angewandt würden höchstwahrscheinlich vor dem Richter und in weiterer Folge im Knast enden.
Wenn man es nicht direkt sehen würde, könnte man gar nicht glauben, welch verlogener Haufen das ist.
Und die glauben sicher auch, dass der normale Mann von der Straße zu dumm ist, das alles zu durchschauen.
Zum großen Teil haben sie sogar recht damit.

xx1xx, 13.10. 10:29

Das sind bereits Wahlkampftöne. Nächstes Jahr wird es Neuwahlen geben.

springbox, 13.10. 11:40

Es geht ja seit geraumer Zeit auch das Gerücht um, dass über den Bargeldschub für Krankenhäuser, Schulen, Straßen und Landwirtschaft für NI, auf den der Rest des Vereinigten Königreichs nicht zählen kann, also die Milliardenspende der Tories an die nordirische DUP, eigentlich auch noch im Parlament abgestimmt werden müßte.
Es handelt sich ja um öffentliches Geld, das die Tories jetzt großzügig an ihre Abstimmungsgehilfen verteilen, um an den Machthebeln der Nation weiterhin schalten und walten zu können.
Investitionen dieser Größenordnung wären jedoch im Parlament vorzulegen, zu prüfen und vom Parlament nach Abstimmung freizugeben, oder eben nicht.
Hier kommt sicher auch noch was nach, sollte an diesem Gerücht was dran sein.
Ja, man fragt sich wirklich immer heftiger, welche Bombe platzen muß, um die britischen Bürger aus ihrer Lethargie zu holen.
Sie sind so weltoffen und freiheitsliebend und nicht in der Lage, sich aus der offensichtlichen geistigen Versklavung einiger reichen Brexit-Booster wieder zu befreien.
Naja, typisch nach britischem Laissez-faire. Es passiert uns einfach, was passiert!

lokivonasgard, 13.10. 18:21

@springbox, 13.10. 10:10
Auch wenn ich deinem Beitrag inhaltlich durchaus zustimme, finde ich es sehr bedenklich, dass auch du dieselbe unsägliche Diktion (Sherpa für Verhandler) wählst, wie ein User, der für seine Meldungen aus der Echokammer bekannt ist. Ich denke, dass das in einer Diskussion nichts verloren hat, wenn man über eine der beiden Verhandlerseiten schreibt.

reservebuddha, 13.10. 18:56

Was ich nicht verstehe: Inwiefern wäre "Sherpa" ein ehrenrühriger Begriff? Das ist ein Berufsstand mit Tradition, der von sich zurecht sagen kann, dass es ohne ihn viele Besteigungen nie gegeben hätte, bzw. sie oft noch vor den "Ersten" dort oben waren.

Da man offenbar den Begriff auf die Eigenschaft von Sherpas, kompetenter zu sein als ihre Chefs, reduziert hat, verstehe ich es erst recht nicht.

Wie kommt man auf die Idee, daraus ein Schimpfwort zu machen?

springbox, 13.10. 19:02

@loki;
Als Sherpa im Sinne von „Chefunterhändler einer Regierung“ – abgeleitet von der Bezeichnung der Träger und Bergführer im Himalaya (Sherpa) – wird im Politik-Jargon der für die Vorbereitung des jeweiligen Regierungschefs. Er ist vor allem in der Europäischen Union und bei Treffen der wichtigsten Wirtschaftsnationen bekannt.
Also bitte nicht böse sein über ein Wort, das ich (!) politisch korrekt verwende.
Auch die Träger und Bergführer im Himalaya schätze ich übrigens sehr.
Ich habe auch noch Neuigkeiten aus UK. Langsam neigen sich nun doch die Zeiger in die richtige Richtung.
YouGov Brexit tracker: 42% leave zu 47% remain
Bei den Frauen unter diesen 1680 Befragten 49% remain zu 40% leave.
86% von den leave-Wählern sind überzeugt richtig gewählt zu haben, 7% sagen,dass sie sich falsch entschieden hätten und 7% geben an, unsicher zu sein.

lokivonasgard, 14.10. 09:13

@springbox, 13.10. 19:02
Das sehe ich anders. Für mich ist die Bezeichnung "Sherpa" in einem politischen Kontext herabwürdigend gegenüber dem Tun der entsprechenden Person.

springbox, 14.10. 10:27

@lokivonasgard
Guten Morgen,
ich finde nichts Herabwürdigendes daran, dass eine Regierung ihren Chefunterhändler Sherpa nennt. Es gilt als Zeichen des Vertrauens.
So wie sich eben die Bergsteiger im Himalaya den Sherpas anvertrauen, die sie sicher durch das ihnen gut bekannte Gebiet und die dünner werdende Luft zu ihrer Erfolgsgeschichte führen, welche sie sonst nicht schreiben könnten.
Nur durch sie können gesetzte Ziele erreicht werden.
Daran soll meinerseits aber keine Diskussion scheitern und du solltest mich, aufgrund meiner bisherigen Beiträge eigentlich wirklich nicht in der Nähe von Herabwürdigung und Diskriminierung sehen.

meeting, 14.10. 11:43

@springbox, @lokivonasgard
Worte haben keine in Stein gemeiselte Bedeutung.
Die Bedeutung richtet sich danach, in welchem Zusammenhang und daraus folgend auch von wem sie verwendet werden.
Im Zusammenhang mit einer Himalayabesteigung wen als Sherpa zu bezeichnen empfinde ich persönlich nicht negativ.
Aber in Zusammenhang mit politischen Posten sehr wohl
UKGlobal will uns mit Sherpa ärgern und ich ärgere Ihn mit dem Begriff Machthaber für die Britische Regierung.
Übrigens ändern sich Worte auch im Laufe der Zeit. So ist das Wort "Weib" heutzutage meistens negativ bestetzt was es nicht immer war.

springbox, 14.10. 12:49

@meeting;
No way - nicht meine Meinung und ich stehe zu der von mir kommunizierten Erklärung, warum das Wort Sherpa von mir in Verbindung der Brexit-Verhandlungen genutzt und in diesem Fall als politisch korrekte Anrede angewandt wurde.
Die, die sich daran stoßen, sollten sich eher Gedanken darüber machen in welche Schublade sie Sherpas schieben, wenn sie die Bezeichnung als unkorrekt oder diskriminierend empfinden.
Ein Mann, ein Wort! Gilt für mich zumindest immer noch, wobei ich nicht die Naivität besitze, das bei vielen Mitmenschen voraussetzen zu wollen.

lokivonasgard, 14.10. 13:04

@springbox, 14.10. 10:27
"und du solltest mich, aufgrund meiner bisherigen Beiträge eigentlich wirklich nicht in der Nähe von Herabwürdigung und Diskriminierung sehen."
Das tue ich keineswegs. Aber gerade vor dem Hintergrund, dass ein bestimmter User genau das zur Genüge macht, bin ich vielleicht auch besonders dünnhäutig...

springbox, 14.10. 13:31

@lokivonasgard;
Dünnhäutigkeit zeigt oft nur eine liebenswerte und sehr achtenswerte Sensibilität bei überdurchschnittlicher Intelligenz :-)

manz, 14.10. 18:53

Wenn ich "Brexit-Scherpa" höre, denke ich an einen Handlanger der Brexit-Befürworter. Von anderen, weniger abwertenden Bedeutungen habe ich noch nie gehört. Dass das Laienlexikon so eine Verwendung behauptet, hat nichts zu sagen.

meeting, 14.10. 20:23

"Die Welt ist die Gesamtheit er Tatsachen nicht der Dinge"
Ich denke, dass der Austrobrite Ludwig Wittgenstein folgendes meint. Es ist müssig über einzelne Dinge (Worte) wie auch Scherpa zu dikustieren, weil Aussagen eine Verbindung von mehreren Worten ist. Man wird nie herausfinden was das Wort "Glück" wirklich bedeutet. Sehr wohl kann man daran wie das Wort verwendet wird eine Bedeutung ablesen, die dem Wort zugewiesen wurde.

xx1xx, 15.10. 11:32

Jetzt fehlt noch das Höhlengleichnis ...

Barnierte Feststellung: "We are deadlocked"

ukglobal, 12.10. 17:16

Ober-Sherpa Michel Barnier verdeutlichte heute den Kommissaren, EU-"Parlament" und den Regierungschefs der 27 Reststaaten, dass er die Verhandlungen mit UK in eine Sackgasse gefuehrt hat.

Die stoerrische Haltung, von GB erst bis zu £90 Milliarden abzukassieren und erst im Anschluss ueber das Wirtschaftsverhaeltnis zwischen dem UK und der Kommission verhandeln zu woollen, ist so irrsinnig wie unmoralisch, und letztendlich unmoeglich. London wird keinen Cent ab 2019 ueberweisen ohne Garantien dass der gegenseitige Handel ungetruebt weiterlaeuft.

Die negativen Auswirkungen wird die Kommission eines Tages den Buergern besonders in jenen Staaten erklaeren muessen, deren Exporte von UK-Einfuhren abhaengig sind. Ein Handelsbilanzueberschuss von jaehrlich £60-70 Milliarden in diesen Laendern (D, F, ES, I und PT) steht auf dem Spiel.

Barnier's Deadlock is Britain's goldilocks.

Antworten

nullnullsieben, 12.10. 17:50

du solltest dir lieber über deine eigene Borniertheit Gedanken machen, statt einen Mann, welcher dir geistig haushoch überlegen ist, zu verunglimpfen.

xx1xx, 12.10. 20:53

Barnier hat das volle Vertrauen der 27 EU Staaten.

unwissender, 12.10. 21:43

Warum sollte Barnier die Verhandlungen in eine Sackgasse geführt haben? Er hat deutlich gemacht, dass 3 Themen zu allererst positiv abgehandelt werden müssen. Nur weil dies GB nicht passt, heisst das nicht, dass hier die EU anzupatzen ist. UK sollte ein wenig Flexibilität zeigen und einmal Vorschläge für die 3 Themen bringen. Leider hat Ober-Sherpa Davies wieder nicht veröffentlicht, was sein Vorschlag zu diesen Themen war. Möglicherweise hat er gar keine Vorschläge übermittelt. Wenn dies so ist, dann hat wohl Ober-Sherpa Davies UK auf das Abstellgleis geführt.

ukfatal, 12.10. 22:31

Das Regime in London spielt rein auf Taktik.

"Wenn wir wissen, was wir bekommen, werden wir (vielleicht) verraten, was wir zahlen wollen".

Das ist die übliche verkehrte britische Denkweise.
Die Zahlungen können nicht vom künftigen Deal abhängig sein, weil es bei den Trennungskosten um in der Vergangenheit geschlossene Vereinbarungen geht.

Die EU ist gut beraten, solche Spielchen nicht mitzumachen und ihrer Linie treu zu bleiben.
Andererseits bleibt den Briten nach ihren impertinenten und skrupellosen Lügen an ihr Volk nichts anderes übrig als zu hassardieren und bei jedem Misserfolg die Schuld der EU in die Schuhe zu schieben.
Das nennt man vermutlich die "feine englische Art".

lokivonasgard, 12.10. 23:06

@ukglobal, 12.10. 17:16
Entgegen dir Sherpa hat Barnier seine Hausaufgaben erledigt. Er hat mit seinem Team einen klaren Fahrplan für die Austrittsverhandlungen ausgearbeitet. Allein es fehlt an irgendwelchen entsprechenden Aktivitäten auf britischer Seite. Vielleicht sollte sich diese - um in deiner widerlichen Diktion zu bleiben - auch ein paar Sherpas zulegen, dann würde vielleicht auch mal was vorangehen?!

"Die stoerrische Haltung, von GB erst bis zu £90 Milliarden abzukassieren und erst im Anschluss ueber das Wirtschaftsverhaeltnis zwischen dem UK und der Kommission verhandeln zu woollen, ist so irrsinnig wie unmoralisch, und letztendlich unmoeglich."
Ah, da jammert jemand, weil die EU sich nicht in eine erpressbare Position begeben will. Wie amüsant. Nur sind die Zahlungen ALTlasten, müssen also zunächst besprochen werden, bevor man über NEUE Beziehungen verhandelt.

"London wird keinen Cent ab 2019 ueberweisen ohne Garantien dass der gegenseitige Handel ungetruebt weiterlaeuft."
Dann sollte sich London Anwälte nehmen, die besser arbeiten, als ihr derzeitiges Verhandlungsteam, denn dann werden sie von der EU wahrscheinlich auf Einhaltung eingegangener Verpflichtungen verklagt werden.

"Die negativen Auswirkungen wird die Kommission eines Tages den Buergern besonders in jenen Staaten erklaeren muessen, deren Exporte von UK-Einfuhren abhaengig sind."
Gähn. Wieder ein (eh schon lange nicht mehr nötiger) Beweis, dass du von Wirtschaft Null Ahnung hast. Noch dazu, wo dir das von verschiedenen Usern in der Vergangenheit mehrfach auseinandergesetzt wurde...

"Ein Handelsbilanzueberschuss von jaehrlich £60-70 Milliarden in diesen Laendern (D, F, ES, I und PT) steht auf dem Spiel."
Schon klar, weil die Briten aus Selbstversorgung umstellen. ROFL!

@nullnullsieben, 12.10. 17:50
Ich glaube nicht, dass der User in der Lage ist, dies wirklich nachzuvollziehen. Daher auch seine permanente Selbstüberschätzung in seiner Phantasiewelt....

@ukfatal, 12.10. 22:31
So schauts aus.

ökonom, 12.10. 23:28

Die negativen Auswirkungen wird die Kommission eines Tages den Buergern besonders in jenen Staaten erklaeren muessen, deren Exporte von UK-Einfuhren abhaengig sind. Ein Handelsbilanzueberschuss von jaehrlich £60-70 Milliarden in diesen Laendern (D, F, ES, I und PT) steht auf dem Spiel.
-----
Unglaublich, zu welch abstrusen Schlussfolgerungen jemand kommen kann, der offensichtlich keine Ahnung von Ökonomie geschweige denn Ökonomik hat.

xx1xx, 13.10. 01:09

Die negativen Auswirkungen werden durch eine Verlagerung der Fertigungsstätten aus dem UK mehr als kompensiert.

reservebuddha, 13.10. 18:59

"ohne Garantien dass der gegenseitige Handel ungetruebt weiterlaeuft."

Die EU IST primär ein Handelsraum. Also wozu dann der Brexit? Entweder - oder.

EU vs. UK

thinkvision, 12.10. 15:54

Diese Debatte kommt mir ein wenig vor wie Nationalratswahlen bei denen die beiden Grossparteien an Mandaten verloren haben aber beide fühlen sich als Sieger.
UK wird viel verlieren aber vielleicht auf Dauer gleich gut dastehen wie in der EU.
Die EU wird verlieren, kann aber auf Grund von intern.Verträgen das UK nicht schlechter stellen als zB: SUI, USA, NOR. was für die EU bedeutet das sie schleunigst Reformen starten muss um das austretten von anderen Staaten zu verhindern. Der Bürger wird nicht mehr lange zusehen !!!

Antworten

springbox, 12.10. 16:09

Traumbildlich gesehen vielleicht durchaus ok !!!

ecomo, 12.10. 16:11

@think
Völlig falsch!

springbox, 12.10. 16:25

Richtig, @ecomo.
Träume sind eben Schäume ....

ukglobal, 12.10. 16:46

>>thinkvision
Ob UK "etwas verlieren wird" ist gaenzlich ungewiss. Auch laesst sich die Frage, was ist Unabhaengigkeit und Souveraenitaet wert, nicht beziffern. Der Gewinn fuer Briten duerfte betraechtlich sein, laesst sich aber in anderen Laendern nicht wiederholen. So muss man andere Voelker davon abhalten, und abwarten bis der Block-27 implodiert.

tibetterrier, 12.10. 17:19

Als "Block 27" wird eine Baracke im KZ Auschwitz bezeichnet, in der sich nun eine Dauerausstellung zur Shoa befindet.
Dieser Vergleich von ukglobal zwischen Auschwitz und EU ist äusserst taktlos und gedankenlos.
Wenn der Vergleich absichtlich ist, ist es letztklassig, wenn er auf Unbildung beruht, ist eine Entschuldigung angebracht

ukglobal, 12.10. 17:34

>>tibettier
Es ist beschaemend, dass du alleine solche Vergleiche heranziehst, wo fuer die gesamte Welt klar ist, dass nach dem Exit des UK eus einem Block-28 ein Block-27 wird.

tibetterrier, 12.10. 17:38

"Block 28" war in Auschwitz der Spitalsblock, in dem die "Arztvisitationen" durchgeführt wurden. Deine Vergleiche, ukglobal, werden immer übler

unwissender, 12.10. 21:38

@ukglobal, einfach einmal googeln, dann wird man sehen, dass unter Block 27 vieles aufgelistet wird, u.a. auch die Baracke in Auschwitz, aber NICHT ein Eintrag über die EU. Wenn man schon in einem nicht seiner Muttersprache geführten Forum postet, dann sollte man auch deren spachliche Ausprägungen kennen. In Österreich verbindet man den Ausdruck Block 27 (28) mit Ausschwitz und wird niemals mit der EU in Verbindung gebracht.

ecomo, 12.10. 21:51

@tibetterrier
Ich denke diese Bezeichnung ist von ukglobal wohl gewählt! Wenn man seine übrige Kriegsrethorik betrachtet, passt das ins Bild!

Viel Lärm um nichts

nathan, 12.10. 13:51

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Brexit wie er derzeit noch von der britischen Regierung gemalt wird, so nicht stattfinden wird. Entweder GB nimmt so einen Deal wie ihn die Schweiz hat (Zugang zum Binnenmarkt gegen hohe Zahlungen in den EU-Pott ohne Mitspracherecht) oder der Brexit findet gar nicht statt, weil die britische Bevölkerung nochmals abstimmt und anders entscheidet, weil die EU-Mitgliedschaft billiger ist als ein Deal a la Schweiz. Ich bin auch überzeugt, dass die EU einen Brexit-Rückzieher von GB akzeptiert und sich freut, wenn GB an Bord bleibt und dafür sogar noch ein Zuckerl drauflegt, zB einen Britenrabatt für weitere 3 Jahre. Damit GB nicht völlig das Gesicht verliert und wenigstens irgendetwas erreicht hat.

Antworten

ukglobal, 12.10. 14:23

Obwohl ich seit vielen Monaten sehr in den Brexit-Verhandlungen involviert bin, ist mir kein Bild bekannt, das die Britische Regierung von 'Brexit' gemalt haette.

The situation is in flux, und noch weiss niemand wie die Einigung ausfallen wird, und ob es ueberhaupt zu einer kommen kann.

ukglobal, 12.10. 14:25

Die Idee von einem "Modell Schweiz" fuer UK wurde bereits im July 2016 verworfen.

ecomo, 12.10. 14:34

Obwohl ich seit vielen Monaten sehr in den Brexit-Verhandlungen involviert bin,...
----------------------------------
Ich glaube darin liegt der Hund begraben! Wenn alle "Involvierten" nur annähernd so drauf sind wie du daher fantasierst, na dann "habe die Ehre".....

nathan, 13.10. 13:27

>ukglobal
Ich bin überzeugt, dass keiner der unfähigen Lügner in GB, die den Brexit verbrochen haben, diesen Jahrhundert-Schwachsinn politisch überstehen werden. Viele haben ja bereits wie die Ratten das sinkende Schiff verlassen. Daher ist es auch völlig unerheblich, was sie gesagt haben oder noch sagen werden. Die Nachfolger werden vernünftiger sein und den Schwachsinn revidieren, den ihnen die Lügner eingebrockt haben.
...
Und nochmals: Viele Menschen in der EU wünschen sich eine Reform der EU (ich auch). Aber in eine völlig andere Richtung als die Brexit-Clowns. Ich bin für eine komplette Abschaffung des Vetos. In ganz wenigen Punkten könnte eine noch schärfere qualifizierte Mehrheit vorgeschrieben werden, zB 3/4 der Staaten und 3/4 der Bevölkerung der EU. Aber ein Veto bedeutet ja, dass ein einziges Land alle anderen Länder erpressen kann. Was oft vorkommt und natürlich extrem undemokratisch ist und in 99% aller Fälle der Ursprung für Stillstand ist.

„Manche in der EU wollen Großbritannien offenbar bestrafen“,

ecomo, 12.10. 10:10

sagt ein Regierungsvertreter. „Wie einen Häftling, der aus dem Gefängnis entkommen ist und mit gebrochenen Beinen zurückkehrt - damit nie wieder jemand flüchtet“.
-----------------------------------------------
Niemand will die Briten bestrafen!
Zahlt eure Schulden, akzeptiert die Regeln, dann bekommt ihr ein Abkommen wie die Norweger, die unterm Strich ähnlich viel bezahlen wie ein EU-Mitglied aber nichts mitbestimmen können.
Die Rosinenpickerei ist "over" liebe Briten!

Antworten

ukglobal, 12.10. 11:07

Es gibt Dutzende Wortmeldungen von Kommissaren und deren Sherpas, die auf eine "exemplarische" Vorgehensweise pochen, um die Gefahr zu bekaempfen, dass ein erfolgversprechender Brexit Nachahmer findet (was wohl unausbleiblich ist).

UK hat keine Schulden die es bedienen muesste um aus dem Block zu scheren, muss keine Regeln akzeptieren ausserhalb des Blocks, muss nicht warten dass es "ein Abkommen erhaelt," (schon gar nicht eines wie Norwegen, das sich Zugang mit $550 Millionen im Jahr billigst ermoeglicht - weitaus billiger als es als Mitglied der EU moeglich waere!). "Rosinenpickerei" hat es - jedenfalls von Britischer Seite - nie gegeben, und erfolgt natuerlich schon gar nicht als Nicht-Mitglied.

Eigentlich sollte man hier wenigstens minimales Wissen voraussetzen, das in dem Posting so komplett fehlt.

meeting, 12.10. 11:31

Mit einem chaotischen Brexit, mit dem die chaotische Britische Regierung schon rechnet (Eines können Johnson, May und Co , nämlich Chaos) ist die Bevölkerung gestraft. Johnsonn, May und Co haben sowieso schon ausgesorgt.
ich habe noch immer die Hoffnung, dass mit Mitteln, welche die eigentümlich britische Verfassung oder Gewohnheitsrechte zulassen diese Regierung rechtzeitig abdankt. Dazu braucht es freilich Abgeordnete in der Tory-Partei, welche die englische Parlamentspeitsche nicht fürchten, auch wenn sie dreimal unterstrichen ist. (Die parlamentarischen Peitschenregeln sind akribisch festgehalten, für die Verfassung glaubt man ohne Schriftliches auskommen zu können)

meeting, 12.10. 11:36

dafür hams Zeit:
http://www.parliament.uk/about/mps-and-lords/principal/whips/
"Three-line whips

Important divisions are underlined three times - a 'three-line whip' - and normally apply to major events like the second readings of significant Bills.

Defying a three-line whip is very serious, and has occasionally resulted in the whip being withdrawn from an MP or Lord. This means that the Member is effectively expelled from their party (but keeps their seat) and must sit as an independent until the whip is restored"

lokivonasgard, 12.10. 12:08

@ecomo, 12.10. 10:10
Es wird halt fleißig daran gearbeitet, die Schuld für das Negativ-Desasters des Brexit zukünftig der EU umhängen zu können.

Allerdings wird das nicht gelingen. Die EU hat von Anfang an klar kommuniziert, wie die Gespräche ablaufen werden. Die Briten haben das belächelt und geglaubt, dass die EU ihnen mal wieder entgegenkommen wird. Doch warum sollte die EU das nun noch tun? Es gibt schlicht keinen Grund, warum die EU von ihrem im Vorfeld klar kommunizierten Weg abweichen sollte...

@ukglobal, 12.10. 11:07
"Es gibt Dutzende Wortmeldungen von Kommissaren und deren Sherpas, die auf eine "exemplarische" Vorgehensweise pochen" Na für diese Behauptung wirst du Sherpa uns sicher entsprechende Quellen angeben können...

"UK hat keine Schulden die es bedienen muesste um aus dem Block zu scheren,"
LOL! Schon klar. Unabhängige Wirtschaftsexperten (also echte, meine ich - nicht welche, die das nur von sich behaupten) sehen das anders. Die kommen allesamt zum Ergebnis, dass GB gegenüber der EU rechtlich verbindliche finanzielle Verpflichtungen in der Größenordnung von 60-75 Mrd EUR hat.

"Eigentlich sollte man hier wenigstens minimales Wissen voraussetzen, das in dem Posting so komplett fehlt."
Wow. Soviel Selbstkritik hätte ich dir gar nicht zugetraut. Nun musst du nur noch deine Wissenslücken auffüllen...

ukglobal, 12.10. 12:17

meeting,schrieb am 12.10. 11:31eine Antwort:
"Mit einem chaotischen Brexit, mit dem die chaotische Britische Regierung schon rechnet..."
- - - -
Beides ist in GB unbekannt, also eine beschraenkte Wahrnehmung allenfalls aus dem fernen Ausland.

ukglobal, 12.10. 12:22

lokivonasgard,schrieb am 12.10. 12:08eine Antwort:

"Unabhängige Wirtschaftsexperten (also echte, meine ich - nicht welche, die das nur von sich behaupten) sehen das anders. Die kommen allesamt zum Ergebnis, dass GB gegenüber der EU rechtlich verbindliche finanzielle Verpflichtungen in der Größenordnung von 60-75 Mrd EUR hat."
- - - - - -
Echte Wirtschaftsexperten, zu denen ich eben zaehle, kennen den Unterschied zwischen Staatsschulden und finanziellen Verpflichtungen. Fuer manche empfehle ich, die eklatanten Wissensluecken zu schliessen versuchen.

springbox, 12.10. 12:50

@uk;
Ja, mit dieser paranoiden Einstellung stehen alle Brexiteers morgens auf und gehen mit ihr auch in's Bett.
Philip Hammond forderte gestern im HoC eine schnelle Reaktion der EU27 auf das Angebot des Premierministers für einen Übergangsabkommen und warnte sogar davor, dass zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU kein Flugverkehr mehr bestehen würde, wenn keine Ausstiegsgeschäfte irgendwelcher Art vereinbart werden könnten. Meinst du solche Aussagen, uk?
Im Juli erkannte das Vereinigte Königreich, dass es Verpflichtungen außerhalb des Brexit-Datums hat. Eh zeitig, immerhin nur 4 Monate nach Art.50. (!)
Aber dann erklärte das Vereinigte Königreich, dass diese Verpflichtungen auf ihre letzte Zahlung an den EU-Haushalt vor dem Austritt beschränkt wird. Es gibt jedoch gemeinsame Verpflichtungen gegenüber "Drittländern". Z.B. wurden gemeinsam langfristig Darlehen an die Ukraine gesichert. Es wird gemeinsam die Entwicklung in Afrika, den karibischen und pazifischen Ländern durch den Europäischen Entwicklungsfonds unterstützt. Nun stellt sich heraus, dass sich das Vereinigte Königreich nicht gesetzlich verpflichtet fühlt, diesen eingegangenen Verpflichtungen nach dem Austritt nachzukommen. Man hat sich auch gemeinsam verpflichtet, bis 2020 innovative Unternehmen und grüne Infrastrukturen in europäischen Regionen zu unterstützen. All das wurde von UK mitbestimmt und wird vom Vereinigten Königreich jetzt nicht als gesetzliche Verpflichtung anerkannt. Es wird nicht einmal darüber verhandelt, um eine Lösung finden zu können.
Diese Regierung schafft es, der ganzen Welt zu zeigen, dass UK sich zumindest als verlässlicher Partner für langfristige Verträge disqualifiziert.

meeting, 12.10. 13:14

meeting,schrieb am 12.10. 11:31eine Antwort:
"Mit einem chaotischen Brexit, mit dem die chaotische Britische Regierung schon rechnet..."
ukglobal, 12.10. 12:17
"Beides ist in GB unbekannt, also eine beschraenkte Wahrnehmung allenfalls aus dem fernen Ausland."

Warum sollte zum Beispiel ein in England lebender Österreicher einen Artikel der
Finanzial Times anders wahrnehmen als zum Beispiel ein in Tirol lebender reinrassiger Brite.
https://www.ft.com/content/ad75838c-5011-11e7-a1f2-db19572361bb?mhq5j=e5

"Sleepwalking towards a chaotic Brexit

The likelihood that there will be no deal is now even higher than before the election

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https://www.ft.com/content/ad75838c-5011-11e7-a1f2-db19572361bb?mhq5j=e5

Theresa May promised strength and stability. She has delivered the opposite. It would be funny if it were not so serious. Donald Trump is fixated on the idea that the world is laughing at the US. In the case of the UK, it has to be true: David Cameron launched an unnecessary referendum on EU membership; his successor Mrs May follows by destroying her political position. The country looks ridiculous. The general election has also increased the likelihood of “no deal”. Contrary to the idea that “no deal is better than a bad deal”, this would be a calamity, for both sides."

lokivonasgard, 12.10. 13:17

@ukglobal, 12.10. 12:22
Ach weißt du, ich vertraue da eher den Experten der FT, als dir selbsternannten und selbstbeweihräucherten "Experten".

@meeting, 12.10. 13:14
Weil der User offenbar der Meinung ist, dass die FT keine Experten sind. Denn er behauptet ja auch immer noch, dass die FT nicht selbst auf die 60-75 Mrd Restkosten für GB gekommen ist...

ecomo, 12.10. 13:20

ukglobal,schrieb am 12.10. 12:17 eine Antwort:

meeting,schrieb am 12.10. 11:31eine Antwort:
"Mit einem chaotischen Brexit, mit dem die chaotische Britische Regierung schon rechnet..."
- - - -
Beides ist in GB unbekannt, also eine beschraenkte Wahrnehmung allenfalls aus dem fernen Ausland.
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Na wenn man die chaotische Regierung in GB als solche nicht wahrnimmt, dann habe ich ernsthafte Bedenken um das Land!

ecomo, 12.10. 14:18

ukglobal,schrieb am 12.10. 11:07 eine Antwort:
" (schon gar nicht eines wie Norwegen, das sich Zugang mit $550 Millionen im Jahr billigst ermoeglicht - weitaus billiger als es als Mitglied der EU moeglich waere!).
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Natürlich wieder einmal kompletter Nonsens von @ukglobal!

The thinktank Open Europe estimates that the UK would pay 94% of its current costs (£31.4bn annually) if it left the EU but adopted a Norway-type arrangement.

https://www.theguardian.com/politics/2015/oct/28/the-norway-option-what-is-it-and-what-does-it-mean-for-britain

http://www.taz.de/!5310908/

Das kann ein amerikanischer Südafrikaner natürlich nicht wissen....

ukglobal, 12.10. 16:42

Wie zumeist versucht einer zu antworten auf etwas was gar nicht angesprochen wurde, und verweigert eine Antwort darauf was sehr wohl geschrieben wurde (und zitiert wurde).

So laesst sich leider nicht diskutieren.

So schaut's aus

springbox, 11.10. 19:40

Sehr guter Artikel für alle, die Warnungen negieren, was wirtschaftlich auf UK alles zukommen wird. Nicht wissen, was Binnenmarkt wirklich bedeutet, die WTO-Regeln nicht richtig zuordnen wollen, oder können und glauben, eine Reindustrialisierung des UK gibt es von heute auf morgen und dazu fast gratis.

https://www.theguardian.com/commentisfree/2017/oct/11/brexiteers-trade-brexit-molly-scott-cato-greens

Antworten

ukglobal, 11.10. 23:39

Genauso "schaut's nicht aus."

Von einer "Reindustrialisierung des UK" zu philosophieren ist unsinnig.

springbox, 12.10. 07:45

@uk
ukglobal, 10.10.,19:24
>>meeting 19:22
Der Plan ist, durch erhoehte Investitionen aus aller Welt neue Produktionsstaetten in UK zu errichten, und sukkessive das enorme Importvolumen zu drosseln.
------
Wie nennst du ökonomischer Luftpud..er das sonst?

lokivonasgard, 12.10. 12:10

@springbox, 12.10. 07:45
Aber aber... Du verlangst nun aber schon recht viel, wenn du wünscht, dass er sich an das erinnert, was er vor zwei Tagen gepostet hat...

springbox, 12.10. 13:26

@loki; Sagen wir mal, es war mir ein Bedürfnis :-)
Hoffe, das wird jetzt nicht wieder zensiert ......

TMay hat die EU Verschandlungen abgebrochen

xx1xx, 11.10. 16:40

Nun liegt es an den Briten ob sie noch einmal nach Brüssrl kommen wollen. Man wird sie jedenfalls willkommen heißen.

Antworten

ukglobal, 11.10. 16:57

Kann man das aus RT erspaehen, und doch eigene Erfindung?

xx1xx, 11.10. 21:17

Die EU ist unendlich geduldig mit dem UK und das ist auch richtig so. Die Presse ist da ungeduldiger.

ukglobal, 11.10. 23:43

Es ging um die diversen Unwahrheiten im Posting.

"Let's make Little Britain great again" vs. "Trump means Trump"

nullnullsieben, 11.10. 15:22

Briten erwägen nach Brexit Beitritt zur Nafta
https://www.onvista.de/news/zeitung-briten-erwaegen-nach-brexit-beitritt-zur-nafta-75286963
Wie zu erwarten wirft sich England seinem Big Brother an den Hals . . . in totaler Verkennung der offensichtlichen Signale von dessen derzeitigem Häuptling, dass diesen nur seine eigene Person interessiert, andere Länder und Völker nur insofern als sie sich zum eigenen Profit ausbeuten lassen.
Viel Glück, England, du wirst es brauchen können!

Antworten

ecomo, 11.10. 15:38

War zu erwarten!

ecomo, 11.10. 15:40

Ob sich damit die Unabhängigkeit realisieren lässt, die die Briten gerne hätten und die sie aus der EU flüchten lässt, wage ich zu bezweifeln.

lampenbaer, 11.10. 15:51

"Briten erwägen nach Brexit Beitritt zur Nafta"

Die Briten sind nach ihrem EU-Austritt für ihre Wirtschaftspolitik selbst verantwortlich und wenn sie meinen das Nafta eine Perspektive für sie hat: Sollen sie doch - ist dann ihre Sache!

Es stellt sich nur die Frage ob mittelfristig bzw. bis zum EU-Austritt der Briten von NAFTA noch genug übrig ist um noch irgendetwas beitreten zu können...?

Was stand heute am Programm?

springbox, 11.10. 14:00

1.Phase der Verhandlungen: Vermeidung eines Rechtsvakuums, Schutz der Bürgerrechte und Lösung der irischen Grenzprobleme, sowie Erreichen einer finanziellen Abwicklung.
Scheint für die Briten nicht so wichtig zu sein.
2.Phase: den "Rahmen" der künftigen Handelsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU zu vereinbaren.
Eine eventuelle Übergangsperiode kann als Teil in dieser zweiten Phase vereinbart werden, aber die Einzelheiten der zukünftigen Beziehung können sowieso erst nach Austritt ausgearbeitet werden.
Das UK möchte schnell in die zweite Phase ziehen. Aber, um in den Gesprächen über die zukünftige Beziehung so viel Hebelwirkung wie möglich zu erhalten, soll die finanzielle Abwicklung so lange wie möglich verzögert werden.
Ein "No-Deal" -Ergebnis ist ernst zu nehmen und wird immer wahrscheinlicher, nachdem auch die Brexit-Gespräche heute auf Wunsch der Briten ausgesetzt wurden, wo heute Gespräche über die finanzielle Abwicklung am Plan standen.
Es wird mit dieser, in sich zerstrittenen britischen Regierung anscheinend wirklich keine Möglichkeit geben, zeitgerecht einen allseits, zumindest erträglichen Austrittsmodus in den Verhandlungen zu finden. Während das Kabinett seine Spaltung in der Presse ausspielt, setzen sie die wichtigen Verhandlungen, von denen Millionen von Menschen abhängig sind, in den Sand.

Antworten

xx1xx, 11.10. 14:58

Die Briten tun mir leid.
Von solchen Leuten hängt der zukünftige Wohlstand für Generationen ab.

ecomo, 11.10. 15:51

@xx1xx
Dann sollen die Briten auf die Strasse gehen! Immerhin 60% haben diese Regierung gewählt und 54% stimmten für den Austritt! Wo ist der Rest, der angeblich nicht aus der EU will?

ukglobal, 11.10. 16:04

ecomo,schrieb am 11.10. 15:51eine Antwort:
"Dann sollen die Briten auf die Strasse gehen! Immerhin 60% haben diese Regierung gewählt und 54% stimmten für den Austritt!"
- - - - -
Das ist ebenso komplett falsch (und kann von Neffen und Google rasch erfahren werden) wie das Posting (da sind die Fehler in jedem Satz!).

Da es eben nicht so ist wie um 15:51 vermutet, brauchen die Briten auch nicht "auf die Strasse gehen." Das muessen zum Beispiel Spanier, Belgier und Franzosen.