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Hurrikan in der Karibik

Werden Katastrophen häufiger?

Schwere Überschwemmungen in Südasien, zwei Hurrikans binnen kürzester Zeit in den USA bzw. der Karibik. Alles nur Zufall? Oder werden Katastrophen tatsächlich häufiger? Welche Rolle spielt der Klimawandel?

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1196 Beiträge

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Beiträge

Naturkatastrophen nicht - aber politische Katastrophen schon !!!

satiriker, 12.09. 16:45

Antworten

prisma, 12.09. 17:47

Satiriker
da ist der Klimawandel nicht mehr zu negieren !

shogunczek, 12.09. 18:12

Den Klimawandel gibt es seit 3 Milliarden Jahren, seit es das Wetter gibt. Na, und?

prisma, 12.09. 18:16

shogum
nur die Fakten dazu setzten sich anders zusammen.
Jetzt wo wir mitwirken könnten wir aber etwas dagegensteuern

regionaut, 12.09. 20:15

Man kann die Klima Schwankungen der vergangenen 500.000 Jahre erforschen und vieles davon ist auch beweisbar, zB wissen wir von 4 Eiszeiten in Abständen von rund 100.000 Jahren. Einen Wetterablauf kann man 2 Wochen halbwegs genau voraussagen. Solche Naturkatastrophen wie jetzt in Amerika drüben und zum Teil auch in Italien und anderen Gegenden in Europa kann man nicht einmal 2 Monate vorher voraussagen. Das meiste wird ausgelöst durch den Unterschied von kalter und warmer Luft und die aufgeladene Feuchtigkeit und die ist sehr davon abhängig, wie warm das Meerwasser ist.

rebekka7, 12.09. 21:43

regionaut,schrieb am 12.09. 20:15eine Antwort:

Man kann die Klima Schwankungen der vergangenen 500.000 Jahre erforschen und vieles davon ist auch beweisbar, zB wissen wir von 4 Eiszeiten in Abständen von rund 100.000 Jahren. Einen Wetterablauf kann man 2 Wochen halbwegs genau voraussagen. Solche Naturkatastrophen wie jetzt in Amerika drüben und zum Teil auch in Italien und anderen Gegenden in Europa kann man nicht einmal 2 Monate vorher voraussagen. Das meiste wird ausgelöst durch den Unterschied von kalter und warmer Luft und die aufgeladene Feuchtigkeit und die ist sehr davon abhängig, wie warm das Meerwasser ist.

@regionaut

Also von der prähistorischen Klimaforschung hat man inzwischen seit den letzten Jahrzehnten doch einiges herausbekommen, stimmt, aber bei Weitem noch nicht alles.

Auch heute, trotz modernster vernetzter Rechner und Wettersatelliten, ist es noch immer nicht möglich und wird es wohl nie sein, Wetterabläufe mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als drei, maximal vier Tage vorherzusagen. Kann jeder selbst feststellen, wenn er Wissenschafter der Meteorologie, deren Prognosen verfolgt.

Was stimmt, man kann Wettertendenzen aus den vielen Daten und aus den Aufzeichnungen inzwischen heraus rechnen. Etwa für die nächsten drei Monate. Aber es muss nicht zutreffend sein.

Dafür können einige wenige "Bauernregeln", wie der Siebenschläfertag, dass mit einer zum Teil hohen Trefferquote. Beim Siebenschläfertag (um den 29. Juni) kann man von einer ähnlichen Wettersituation für die kommenden zwei Monate mit bis zu einer 80 prozentiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen. Ist heuer 2017 in Europa voll eingetroffen.

Naturereignisse wie ein Hurrikan, sind im Einzelfall überhaupt unberechenbar. Was man vorhersagen kann, dass ab einer Meerestemperatur von 26,5 Grad Celsius, die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Tropenstürmen, Zyklonen oder Taifunen, als Grundvoraussetzung als gesichert angesehen wird.

Aber ob, wann und ob auf der Nordhalbkugel der Erde aus einem Tropentief im Atlantik oder in der Karibik, ein Hurrikan, Stärke und Zugrichtung, das weiß man alles trotz modernster Rechner und Wettermodelle vorhersagbar nicht.

So war es auch bei den letzten Hurrikans: Harvey, Karina, Irma, José..
Irma hat sich aus einer Tiefdruckwelle am 26. August vor der Westküste Afrikas dann in den folgenden Tagen, zum stärksten je auf dem Atlantik beobachteten Hurrikan entwickelt, mit Windgeschwindigkeiten bis 360 km pro Stunde.

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