Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Geht die britische "Brexit"-Taktik auf?"

"Brexit"-Button

Geht die britische "Brexit"-Taktik auf?

Mit einer möglichst frühen Wahl will sich die britische Premierministerin Theresa May für die anstehenden "Brexit"-Verhandlungen rüsten. Werden die Konservativen im Juni den erwarteten Wahlsieg schaffen? Oder sorgen die proeuropäischen Wähler für eine Überraschung? Geht die britische "Brexit"-Taktik auf? Wie geht es in Großbritannien weiter?

Beitrag schreiben

weitere Debatten

519 Beiträge

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

xx1xx, 22.05. 22:17

Die EU ist die einzige Institution, die den Linksverkehr in GB stützt. Ist die EU weg, kommt früher oder später die Umstellung. Nicht, dass das wichtig oder für irgendeine Seite von Bedeutung wäre, aber es zeigt das Missverständnis der EU am besten auf.
Solange GB in der EU ist, werden technische Standards, Normen auch den Linksverkehr berücksichtigen (müssen). Nun aber nicht mehr. Autonomes Fahren schafft viele neue Standards über Forschung in der EU. Auf diesen Normen bauen weitere auf, bis das Industriewerk der meist deutschen Autoindustrie für autonome Fahrzeuge in die Schiene gerät. Eine Umrüstung auf Linksverkehr wird dann nicht so einfach möglich sein wie bisher, weil es so nicht getestet und standardisiert wurde. GB wird also gar nichts anderes übrig bleiben als umzustellen. Man fährt ja auch in den USA rechts.

Antworten

springbox, 22.05. 22:53

>>xx1xx; Ist mir eigentlich egal auf welcher Seite sich die Brexshiter derstessen. Die Fertigungsstrassen in den Werken der ausländischen Automobilhersteller in UK sind so schnell abgebaut und wo anders installiert, dass gar nicht mitkommen. Es wird das Minzeblättchen sein!
Was mir aber nicht egal ist: Dass hier gelöscht wird, was wirtschaftlich zutreffend ist und wirre , populistische post von gewissen usern unbehelligt stehen bleibt. Muss man aufpassen, um welche Uhrzeit man sich in dieses Forum einklinkt? Oder ist vielleicht sogar MI5, od. MI6 am Werk? Du wirst wissen, was ich meine ....

GB wird es packen

apoll123, 22.05. 18:13

Firmensteuern runter, Steuerzuckerl für die Multis ohne Ende, Anlockung des Kapitals bis hin zu Bitcoin. Ohne Rücksicht auf andere, alles für mich, für die anderen nichts. (Ist ja für Großbritannien keine neue Verhaltensform im geschichtlichen Rückblick) Natürlich ist reiner Kapitalismus die produktivste Wirtschaftsform; je kapitalistischer ein Land ist, desto höher ist das BIP, aber auch desto größer ist die Ungleichheit im Inneren. Aber auch dieses Problem ist lösbar: Gib der Verlierern in diesem System ein klein bißchen Nationalstolz, und sie machen freudig mit (auch wenn die Brotlade zuhause immer leerer wird).

PS: Man stelle sich vor, Deutschland ginge diesen Weg. Und es hieße satt "Britain First" "Deutschland, Deu . . .". Die deutschen Wirtschaftsdaten würden in den Himmel schießen, das wäre gar nicht verhinderbar.
Eine Mitgliedschaft in der EU oder eine Austritt ist zuallererst eine moralische Frage.

Antworten

plapperforum, 22.05. 18:17

Natürlich kann man die Firmenbesteuerung reduzieren. Aber was macht man, wenn keine Firmen mehr da sind. Ich denke GB wird voll auf die Schnauze fliegen.

ruckzuck, 22.05. 18:24

plapper Wie viele sind schon weg?

ökonom, 22.05. 18:27

Ich denke GB wird voll auf die Schnauze fliegen.
-----
Wer sich wider besseren Wissens und/oder unvorbereitet aufs Glatteis begibt, ist in höchstem Maße gefährdet, auf die Schnauze zu fallen. Wenn das kleinen Kindern passiert, sagen sie dann: "Das böse Eis ist schuld, dass ich gestürzt bin." Dieser infantile Zugang macht sich auch in so mancher Hirn-Block-ade bemerkbar ...

ukglobal, 22.05. 18:38

ökonom,schrieb am 22.05. 18:27eine Antwort:
"
Ich denke GB wird voll auf die Schnauze fliegen.
Wer sich wider besseren Wissens und/oder unvorbereitet aufs Glatteis begibt, ist in höchstem Maße gefährdet, auf die Schnauze zu fallen."
- - - - -
Wann wird das sein? When Hell freezes over

ökonom, 22.05. 18:44

Wann wird das sein?
-----
Ein Wesen von Naturgesetzen ist es, dass sie täglich ihre Anwendung finden. Manche erkennen das, manche unterstellen lieber "böse Mächte" oder "Blöcke", die dafür verantwortlich sind ...

ukglobal, 22.05. 18:50

>>18:44
Verstehe ich nicht;
aber "when Hell freezes over" ist anders ausgedrueckt "never"

ökonom, 22.05. 19:12

Verstehe ich nicht;
-----
Das verstehe ich ...

prisma, 22.05. 20:12

uk
willst hier auch Argumente bringen oder nur Imponierzeilen produzieren ?

Bloc obstinence threatens trade talks

ukglobal, 22.05. 17:48

Der Block der EU-Staaten hat heute neuerlich darauf beharrt, keine Handelsgespraeche mit dem Vereinigten Koenigreich zu beginnen, solange nicht London einer noch zu praesentierten Rechnung aus Bruessel vorbehaltlos zugestimmt hat.

Es wird von London erwartet, einen Schuldschein ueber £55 bis 65 Milliarden anzuerkennen, ohne darueber Diskussionen zu fuehren. Es ist ganz offensichtlich, dass der Block jegliche Einigung mit GB verhindern will, und in fast bellikoser Form das Land als Feind zu positionieren.

Die Gegenreaktion aus GB ist unschwer zu erahnen:
Der Milliardenforderung der Kommissare in Bruessel steht eine Milliardenforderung der gewaehlten Britischen Regierung gegenueber.

Antworten

ökonom, 22.05. 17:50

Das ist gedankliches Schattenboxen gegenüber einem "Block", den es nur in der Vorstellung des Posters gibt.

ecomo, 22.05. 18:07

es ist seitens gb absurd zu denken, man müsse wegen dem brexit seine verträge nicht erfüllen! wie naiv muss man sein, dies zu glauben?

ukglobal, 22.05. 18:07

>>17:50
Die gesamte englische und franzoesische Medienlandschaft kennt einen "EU bloc" und " le bloc européen" ...

plapperforum, 22.05. 18:08

@ ukglobal... ob es ihnen passt passt oder nicht, wir sind die EU und das ist die Abkürzung für Europäische Union.. aber man kann auch ein Leben in 'Little Britain' führen, wen man mag.

ukglobal, 22.05. 18:09

Ich weiss man kann moegen "wen man mag"; aber was hat das mit dem Thema zu tun?

ecomo, 22.05. 18:12

@plapper
"little britain" beschreibt ukglobals gedankenwelt ganz gut :-)

ukglobal, 22.05. 18:13

ecomo plaudert - wie immer fernab vom Thema - ueber seine kleine Welt
" :-) "

ukglobal, 22.05. 18:15

>>plapperforum
Ich bin noch nie in Oesterreich gewesen

plapperforum, 22.05. 18:19

Ukglobal... ein herber Verlust ;)

ukglobal, 22.05. 18:22

Kaum; kann ich aber nicht abschaetzen. Meine Heimatlaender sind aber die besten der Welt.
;-)

ecomo, 22.05. 18:26

@apoll
ukglobal ist so viel brite, wie ich peruaner bin aber das wissen ohnehin die meisten hier :-)

ukglobal, 22.05. 18:28

>>ecomo
Auch wenn es hier gar nicht um mich geht, so sei trotzdem geantwortet: ich bin Sohn britischer Eltern, und selbst eingebuergerter Brite. Aber meine Nationalitaeten sind US und SA

apoll123, 22.05. 18:31

Südafrika. Das erklärt viel.

ukglobal, 22.05. 18:33

>apoll
Western Cape.. the best in the West

apoll123, 22.05. 18:42

Ich kenne Südafrika. War erstesmal dort, als die Schwarzen noch Bürger von Bophuthatswans, Transkei und Ciskei waren. Dieses Land prägt.

ukglobal, 22.05. 18:45

Oh, da bin ich "zu" jung.

Aber meine Eltern wohnen bei Stellenbosch, haben ein winery; ich reise wieder am 28. Juni fuer 4 Wochen dorthin. Ich arbeite eng mit der Democratic Alliance zusammen

xx1xx, 22.05. 18:59

Ukglobal, du solltest unbedingt einmal Wien besichtigen, nachdem du perfektes Wienerisch schreibst. Ich

ukglobal, 22.05. 19:04

I rather not

tibetterrier, 22.05. 19:09

haha.
Es ist immer wieder amüsant, neue, abweichende Lebensgeschichten von uk zu lesen.
Man muss ihm lassen: Phantasie hat er !

querdenker, 22.05. 16:54

...."EU gerüstet für Brexit Gespräche"....

Das wäre das erste Mal, dass dieser Haufen gegen etwas ernsthaft gerüstet ist ....

Aber wir werden es in den nächsten Monaten und ggf. Jahren erleben wie es ausgegangen ist ...

Antworten

ecomo, 22.05. 18:01

gegen was sollte man deiner meinung nach gerüstet sein? bei mir ist man für etwas gerüstet, solange es um gespräche geht!

Grundsätzlich ist es ganz einfach

anrex, 22.05. 16:24

Die Briten können nach einem Austritt nicht besser gestellt sein als vor einem Austritt. Wäre das der Fall würden andere Staaten welche wirtschaftlich gut aufgestellt sind auch die EU verlassen.
Aber die Geschichte zeigt uns ja auch, das kein System ewig hält.

Antworten

bregenzer, 22.05. 16:28

anrex
wobei man dazuschreiben muss dass die bisherigen Systeme in Europa ALLE auf Gewalt aufgebaut waren, nicht auf Freiwilligkeit.
und mit Gewalt erzwungene Systeme können nicht halten

ukglobal, 22.05. 16:28

Philosophisch betrachtet:
Wenn ein Block mit Strafmassnahmen verhindern will, dass seine Mitgliedsstaaten Dinge wie volle Souveraenitaet und Selbstbestimmung suchen, erinnert das frappierend an Qualitaet und Zweck des einst errichteten "Eisernen Vorhanges" und unterminiert die demokratischen Bausteine des Blocks insgesamt.

anrex, 22.05. 16:32

@bregenzer
Der nationalsozialismus wurde gewählt, in Österreich der Beitritt abgestimmt, in 12 Jahren war alles vorbei.
Soviel zum Thema Zwang.
Sonnst noch Fragen.

tubalkain, 22.05. 16:43

anrex, 22.05. 16:32
"in Österreich der Beitritt abgestimmt"
---------------------------------------------------------------------------------
Ja, aber unter folgenden Versprechen:

Das österreichische Bankgeheimnis wird unverändert bleiben.
Der österreichische Schilling wird erhalten bleiben.
Die Lebensmittel werden nach dem EU-Beitritt billiger.(„Ederer-Tausender“)
In der EU sind die Pensionen gesichert.
Ein Nicht-Beitritt wird 31.000 Arbeitsplätze kosten.
Eine Überfremdung Österreichs ist keinesfalls zu befürchten.
In der EU ist das Preisniveau niedriger - die Preise werden um bis zu 70% fallen.
Als Mitglied können wir mitreden, ansonsten wird über unser Land bestimmt.
Ein EU-Beitritt erhöht die Sicherheit im Land.
Es wird keine Steuererhöhungen geben.
Die Anonymität des Sparbuches bleibt in der EU erhalten. 
Die EU ist keine Transferunion.

xx1xx, 22.05. 16:56

Ukglobal, du solltest nicht über dein WW2 Trauma philosophieren.
Niemand will die Souveränität verhindern und GB ist alles andere als ein demokratisches Vorzeigeland. Die EU hat sich weiter entwickelt.

ökonom, 22.05. 17:04

Die Briten können nach einem Austritt nicht besser gestellt sein als vor einem Austritt. Wäre das der Fall würden andere Staaten welche wirtschaftlich gut aufgestellt sind auch die EU verlassen.
Aber die Geschichte zeigt uns ja auch, das kein System ewig hält.
----------
Auch wenn es vielleicht überraschend sein mag, so gibt es keinerlei kausal begründbaren Zusammenhang zwischen Satz 1 und Satz 2. Somit ist das das einzige was "ganz einfach" ist, der Umstand, dass das Posting "ganz einfach" auf non-kausalen Annahmen beruht.

+++ BRAKING NEWS+++

mamsi, 22.05. 16:16

Die Engländer führen ab 2020 Rechtsverkehr ein, um guten Willen zu demonstrieren im Zuge des Starts der Beirtrittsverhandlungen in die EU 2021. Seitens Schotland (EU Mitglied seit 2018) werden hohe Auflagen erwartet.

Antworten

ukglobal, 22.05. 16:24

"Braking for an idiot"

anrex, 22.05. 16:28

Prancing News

MANDAT ERTEILT

nosnbura, 22.05. 16:02

ORF bitte den Namen korrigieren

Außenminister Sebastian Kruz (ÖVP) wiederholte am......

Antworten

Die tolle britische Automobilindustrie....

ecomo, 22.05. 15:56

Das Zugpferd der Fahrzeugbranche im Vereinigten Königreich, Jaguar LandRover ist Teil des indischen Tata-Konzerns. Rolls-Royce und Mini gehören zu BMW, Bentley zu Volkswagen. Vauxhall ist die britische Schwester von Opel und die großen Arbeitgeber der Branche in Großbritannien sind japanische Hersteller wie Nissan oder Toyota.

@ukglobal
So schaut die Realität aus....

Antworten

xx1xx, 22.05. 15:57

Und für die zählt nur der Profit, den es ja bei Zöllen nicht mehr geben kann.

ecomo, 22.05. 15:58

Das habe ich ja erwähnt :-)

bregenzer, 22.05. 16:26

ecomo
und mg stellt in GB die Produktion ein und verlagert sie entweder nach Europa oder China.

ukglobal, 22.05. 16:33

>>ecomo
Es ist voellig sinnlos mit dir zu diskutieren, da du keine Kenntnis darueber hast, dass UK 2016 das beste Produktionsjahr fuer Autos hatte (1.72 Million) und das hoechste Exportjahr der Geschichte hatte mit 1.35 Millionen Autos.

xx1xx, 22.05. 17:17

Ukglobal, das ist nur, weil sie noch in der EU sind.

xx1xx, 22.05. 17:20

Das abgewertete Pfund macht die Löhne billiger, daher steigt der Profit für die Eigentümer in der EU.
Das ist aber kein Modell für die Zukunft. Nach wenigen Jahren sind die Facharbeiter im burn-out, neue können nicht mehr herbeigeschafft werden, die Produktion wird in den Osten verlegt.

ecomo, 22.05. 18:06

ich habe das gefühl, ukglobal versteht die einfachsten zusammenhänge nicht!? es ist auf jeden fall zu beobachten, dass er die endlosschleife startet, sobald er argumentativ in der sackgasse gelandet ist.

zwosi, 22.05. 21:19

ukglobal: wenn ich also bedenke, dass das ganze UK etwa 15 % des Ausstoßes von VW erreicht hat, bin ich wenig beeindruckt.

Mit den USA im Rücken..

katuneu, 22.05. 15:32

werden ´s die Briten schaffen und das Brüsseler Bestreben konterkarieren, dem Geschiedenen nur ja keine Erfolge mehr zu gönnen. Viel zu wenig besprochen, brechen mit dem Brexit schwere Zeiten für den EU-Wohlstandsblock mit Deutschland an der Spitze an. 35 % der EU-Rats-Mitglieder bilden die Sperrminorität im obersten Gremium. Die ökonomisch erfolgreichen Länder, zu welchen auch Österreich zählt, haben aber nur noch 25 %, der mediterrane Block (der mit dem neuen Franzosen womöglich gestärkt wird) tendiert Richtung 50 % und kann/wird Deutschland & Co. überstimmen, heißt: alles läuft Richtung Transfer-Union. Das budgetär monströs marode Italien droht auch immer unverblümter mit dem EU-Austritt, wenn der Süden nicht bekommt, was er will: unser Geld. Krübisrot quittiert das mit Achselzucken. Ökonomen schüttelt´s bei der Vorstellung: dass selbst verschuldete Wettbewerbs-Defizite weiter mit billigen Milliarden zementiert werden. Und auch in der EZB werden südländischen Stimmen gegen eine nun angezeigte Zins-Wende lauter - was allen Sparern weiterhin eiskalte Enteignung beschert. Das ist - keine gute EUro-Vision..
Karl Turecek, Linz

Antworten

mamsi, 22.05. 16:03

Die EU baut primär auf europäischen Wirtschaftsinteressen auf, mit einer Win-Win Idee im Hintergrund. Die EU kann froh sein solche Staaten wie DE, die ein ideologisches Bild der EU verfolgen als potente Mitglieder Ihr eigen zu nennen. Auch wenn die "Mediterranen" eine Mehrheit haben, so hat immer noch der, der zahlt ein gewichtiges Mitspracherecht, und auch die Möglichkeiten, Zahlungen einzufrieren! Dänemark, Deutschland und Österreich sind gemessen am BIP pro Kopf die Wirtschaftlich erfolgreichsten Staaten in der EU (abgesehen von den durch Finanzprodukte verzerrten Stats von Irland und Luxenburg).
Und was die Geldpolitik angeht.... da nun mal wesentlich mehr Menschen in der EU Geld benötigen (Häuschenbauer) ale es Menschen gibt, die Sparen weil sie Schuldenfrei sind erübrigt sich für mich die Diskussion bzgl. der Geldpolitik! Wenn die Zinsen "wieder" 2,3 oder 4% erreicheichen sollten.... bringt es genau jenen etwas, die ohnehin keine Geldsorgen haben, auf Kosten deren die Finanzierungen benötigen.

ökonom, 22.05. 16:38

Ökonomen schüttelt´s bei der Vorstellung: dass selbst verschuldete Wettbewerbs-Defizite weiter mit billigen Milliarden zementiert werden.
-------
Ökonomen schüttelt es, wenn ihr Berufsstand in Zusammenhang mit so einem Unfug vereinnahmt wird. Das was da gepostet steht, ist billige Anti-EU-Propaganda voller Widersprüche, fern jeglicher Gedankenleitbilder eines ökonomisch begründbaren Zuganges.

sheepshagger, 22.05. 19:06

ich bin ja auch der Meinung, man solle in ökonomisch schwächeren Gebiete die Leute einfach verhungern oder das land veroeden lassen. wie kommen denn die Teile Oesterreichs dazu, die erfolgreich sind, Gebiete zu unterstützen, die wirtschaftlich nicht mithalten können. /zyn off

Soviel dazu....

No deal? So what!

ukglobal, 22.05. 15:19

"It would be a walk to a beach, not a cliff-edge drop to destruction."

In dem wahrscheinlichen, aber nicht gewollten, Scheitern im Bemuehen um ein faires post-Brexit Abkommen zwischen einer Kommission und der Britischen Regierung heisst das Resultat "global default", einem Regulationskonvolut im Rahmen der WTO; praeziser: MFN, Most Favored Nation Status.

Anhaenger von "Project Fear" - in UK genauso wie in Uebersee - sehen darin zu Unrecht einen post-apocalyptic abyss, was es natuerlich nicht ist.

Tariffs sind ein Bruchteil dessen was sie zur Zeit waren, als GB Mitglied des Common Market wurde. Davor muss man sich also nicht fuerchten; schon eher wenn Quoten fuer Handel errichtet werden. Die Gefahr von reciprocation freilich daemmt den Appetit auch dafuer.

Klarheit ueber Begriffe ist essential. Wenn ueber "WTO terms" philosophiert wird vergisst man (meist absichtlich) oft, dass solche WTO Bedingungen einen weiten Bereich von anderen Vereinbarungen inkludieren und so internationalen Handel erleichtern, foerdern und bedingen.

Ohnehin wird es nicht zu einem "default WTO status" zwischen der Rest-EU ('rump EU') und GB kommen. Es sei denn, einer von 2 Faellen tritt ein: es tritt entweder ein Handelskrieg ein (der in financial terms den geschrumpften Block weit teurer zu stehen kaeme); oder unser "Department fuer EU Exodus" unter Minister David Davies unterhaelt eine Animal House-style Party ueber 24 Monate und weigert sich das EU Gebaeude zu verlassen. Beide Szenarien sind unwahrscheinlich.

So lange die abschaetzbaren Tories in Whitehall regieren, wird geduldiges wenn auch prinzipientreues Verhandeln in Bruessel Kopfzerbrechen bereiten. Am Ende stehen jedoch Aussichten fuer beidseitigen harmonischen Handel, befreit von hemmenden Restriktionen die den Block so typisieren, und zum Vorteil jener Staaten, die den post-Brexit Accord mitunterzeichnen.

Keep calm and bravely march on.

Antworten

ukglobal, 22.05. 15:24

Korr:
"Department fuer EU Exodus" unter Minister David Davis... "

happydingo, 22.05. 15:26

" Aussichten fuer beidseitigen harmonischen Handel"
wozu?
die brits wollen weg, sollen sie gehen. ich freu mich jedenfalls schon drauf, wieder sehr billig einzukaufen, weil das halbe land zusperren muss, wie weiland unter thatcher.
und die besuche auf der museumsinsel mit zoll, pfund und linksverkehr werden herrlich retro.

xx1xx, 22.05. 15:27

Ich denke die Briten wollen gar nicht handeln . Die haben doch eh schon alles.

ecomo, 22.05. 15:28

@happy
Linksverkehr wird's bei ukglobals angekündigten 30%igen Strafzöllen bald nicht mehr geben. Es sei denn, die Engländer bauen sich selbst ihre Autos oder importieren fleissig aus Indien :-)

happydingo, 22.05. 15:29

ich glaube, ukglobal ist der orf-nick vom boris johnson.
anders kann ich mir so eine position nicht erklären.

:-)

happydingo, 22.05. 15:30

briten sollten keine autos bauen! man weiss schließlich, was rauskommt...

ukglobal, 22.05. 15:31

happydingo,schrieb am 22.05. 15:26eine Antwort:
"" Aussichten fuer beidseitigen harmonischen Handel"
wozu? die brits wollen weg, sollen sie gehen..."
- - - -
Wenig ueberraschend hast du mein Posting nicht verstanden, und phantasierst ueber den Grund des Brexit vorbei an jeder Realitaet.

happydingo, 22.05. 15:31

aber immerhin werden die "armen iren" nach jahrhunderten einmal gelegenheit haben, zur abwechslung auf die "armen briten" runterzuschauen.

tibetterrier, 22.05. 15:33

dingo
Eher der nickname von Boris Jelzin

happydingo, 22.05. 15:34

ganz ehrlich uk, des posting war zu lang, um eine position draus zu entnehmen, mit der man was anfangen kann.

der grund für den brexit sind ein paar wenige querköpfe und hintengebliebene, die eine menge eingesetzt haben, um andere von ihrer rückständigkeit zu überzeugen. darum seid ihr jetzt weg vom fenster.

ukglobal, 22.05. 15:34

ecomo,schrieb am 22.05. 15:28eine Antwort:
"Linksverkehr wird's bei ukglobals angekündigten 30%igen Strafzöllen bald nicht mehr geben..."
- - - - -
Wenig ueberraschend hast du mein Posting nicht verstanden, und phantasierst ueber von dir erfundenen "Strafzoellen", Ende des Linksverkehrs und zeigst Unkenntnis ueber englische Fahrzeugindustrie und Produktionen.

ecomo, 22.05. 15:38

ukglobal,schrieb am 22.05. 13:07 eine Antwort:

"....Denn Importe aus allen EU-Laendern wuerden mit 30% Importsteuern belegt werden...."

Zähl mal deine britischen Autobauer auf, die mehr als 1000 Autos im Jahr bauen :-)

xx1xx, 22.05. 15:40

Wenn England letztlich ein Teil der USA wird, werden sie auch den Rechtsverkehr übernehmen müssen. Linksverkehr wird man dann mit Kutschen aus dem vorigen Jahrtausend gleichsetzen.

ukglobal, 22.05. 15:43

>>ecomo
Es ist voellig sinnlos mit dir zu diskutieren, da du keine Kenntnis darueber hast, dass UK 2016 das beste Produktionsjahr fuer Fajrzeuge hatte (1.72 Million) und das hoechste Exportjahr der Geschichte hatte mit 1.35 Millionen Fahrzeugen

ecomo, 22.05. 15:43

Was anderes wird den Briten gar nicht übrig bleiben als der 51. Bundesstaat der USA zu werden!

ecomo, 22.05. 15:44

ukglobal
Beantworte bitte meine Frage....welche britischen Autobauer gibt es denn, die mehr als 1000 Autos produzieren?

ukglobal, 22.05. 15:45

>>ecomo
Siehe 15:43

Und suche dir restliche Informationen selbst

ecomo, 22.05. 15:45

@ukglobal

dass UK 2016 das beste Produktionsjahr fuer Fajrzeuge hatte (1.72 Million) und das hoechste Exportjahr der Geschichte hatte mit 1.35 Millionen Fahrzeugen
---------------------------------------
Und um welche Fahrzeuge handelt es sich dabei? Und wer sind die Hersteller?

ecomo, 22.05. 15:47

ukglobal,schrieb am 22.05. 15:45 eine Antwort:

>>ecomo
Siehe 15:43

Und suche dir restliche Informationen selbst
--------------------------------------------------------
Komm schon....du musst sicherlich nicht suchen, müssen ja gewaltige Automobilhersteller sein!?

Vauxhall zählt nicht....ist kein englischer Autohersteller :-)

ukglobal, 22.05. 15:47

Google selbst

Dein Unsinn von 15:28 ist widerlegt

ecomo, 22.05. 15:52

@ukglobal

Blöd, wenn man den Unterschied zwischen Auto und Fahrzeug nicht kennt :-)
Wird doch nicht so schwer sein ukglobal:

Nenne mir 3 namhafte BRITISCHE Automobilkonzerne, die Autos herstellen. Und damit meine ich natürlich keine militärischen Fahrzeuge oder Baumaschinen, sondern KFZ für dich und mich!

ukglobal, 22.05. 15:56

ecomo,schrieb am 22.05. 15:28eine Antwort:
"Linksverkehr wird's bei ukglobals angekündigten 30%igen Strafzöllen bald nicht mehr geben. Es sei denn, die Engländer bauen sich selbst ihre Autos oder importieren fleissig aus Indien :-)"
- - - -
Dieser Dummheit wurde ueberzeugend widersprochen:

ukglobal,schrieb am 22.05. 15:43eine Antwort:

"Es ist voellig sinnlos mit dir zu diskutieren, da du keine Kenntnis darueber hast, dass UK 2016 das beste Produktionsjahr fuer Fahrzeuge hatte (1.72 Million) und das hoechste Exportjahr der Geschichte hatte mit 1.35 Millionen Fahrzeugen."

Als weiterer Leitfaden fuer Beduerftige:
Fahrzeug = Auto(mobile), car

ecomo, 22.05. 15:58

Gut, dann fahren die Briten halt zukünftig links lenkende Panzerspähwagen oder Traktoren....gibt es da britische Hersteller @ukglobal?

ukglobal, 22.05. 16:01

Du uebersiehst das Thema im Forum und des Thread.
Dein dazu passendes (aber inhaltlich voellig absurdes) comment von 15:28 wurde ja bereits entsprechend verworfen.

xx1xx, 22.05. 16:06

Ich denke ukglobal wollte uns sagen, dass nachdem alle Autos in England hergestellt werden der Rest der Welt ebenfalls auf Linksverkehr wird umstellen müssen, wenn GB keinen guten Deal mit der EU bekommt.

ecomo, 22.05. 16:11

@xx1xx
Der gute hat halt leider übersehen, dass die Hersteller, die in England PKWs produzieren zu einem großteil aus der verhassten EU kommen.
Ist halt blöd, wenn man diese durch Strafzölle aussperren möchte!

ukglobal, 22.05. 16:12

>>xx1xx
Du bist schon im Lesen und Verstehen von einfachen Texten ueberfordert; du solltest daher nicht auch noch versuchen, eigenwillige Interpretationen von Ungesagtem abzuliefern

ukglobal, 22.05. 16:14

>>ecomo
Der Dumme hat "halt" leider uebersehen, was "Exporte und Importe" eigentlich bedeuten.

ukglobal, 22.05. 16:16

Wenn jemand "halt" sagt und dann weiter in die Irre dahinsiniert, sollte derjenige sich an eigenes Wort halten und anhalten.

Die Frage der Briten in der EU

xx1xx, 22.05. 12:40

ist leicht zu lösen. Sie werden Staatsbürger ihres Aufenthaltslandes werden. Die Frage der EU Ausländer in Britonien ist dagegen sehr viel schwieriger. Welchem der beiden Lager sind sie verpflichtet, zugerechnet?

Antworten

ecomo, 22.05. 15:17

Ich denke die EU wird auch ohne die paar englischen Buchmacher und Finanzdienstleister auskommen. Viel mehr hat das UK an Fachkräften eh nicht zu bieten. Ein paar Wissenschaftler vll noch.

uk & global

springbox, 22.05. 12:07

ukglobal schrieb um 10:13;
Das eroeffnet die entzueckende Moeglichkeit, nach einem Brexit ohne "Einigung" einen Rechtsstreit zu fuehren, der Jahrzehnte dauern koennte, und waehrend dessen GB keine einzige Zahlung ab Maerz 2019 machen wird, da eine solche als vorweggenommene Akzeptanz der kommissarischen Forderungen gedeutet werden koennte.
----------
Das eröffnet dann für GB ab Maerz 2019 sogar noch mehrere entzückende Möglichkeiten:
Kein Zutritt zum Binnenhandel so lange der Rechtsstreit nicht beigelegt ist
Finanzdienstleistungen für EURO-Geschäfte komplett futsch
Grenzziehungen in Gibraltar und Nordirland
Wollen wir alles nicht hoffen. Daher glauben wir fest daran, dass die Verhandlungen seitens UK, ohne den Rechtsbeistand ukglobal's geführt werden :-)

Antworten

xx1xx, 22.05. 12:19

Es ist das gute Recht der Engländer Gerichte einzuschalten. An das Ergebnis werden sie sich auch halten müssen.

tibetterrier, 22.05. 12:25

Zusatz:
Wer möchte schon international und nachhaltig mit Ländern zu tun haben, die Streithanseln sind und/oder keine Vertragstreue kennen ?

springbox, 22.05. 12:30

>>xx1xx; Natürlich! Allerdings wäre es ziemlich blöd, wenn man als Patient im RTW eine Klage wegen Ruhestörung durch das Martinshorn einreichen würde!

ukglobal, 22.05. 13:07

"Kein Zutritt zum Binnenhandel so lange der Rechtsstreit nicht beigelegt ist
Finanzdienstleistungen für EURO-Geschäfte komplett futsch"
- - - -
Ich Weiss nicht was "futsch" heisst, daher kenne ich die vermutete Auswirkung nicht.

Dass aber der schwer defizitaere Binnenhandel, in dem ueber £60 Milliarden mehr importiert als exportiert wird, zu Ende geht ist eher unwahrscheinlich. Vor allem Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien (in dieser Reihenfolge) wuerden schwerste negative Auswirkungen erfahren. Denn Importe aus allen EU-Laendern wuerden mit 30% Importsteuern belegt werden, hingegen 0% der Nicht-EU Laender in Europa.

ukglobal, 22.05. 13:10

Die EU-FTS und gleichzeitige Senkung von Steuern fuer Finanzfirmen in London auf 12% wird auch diesen Markt relativ unberuehrt lassen, da diese Steuern in EU-Staaten bei 25-35 Prozent liegen.

grossknecht, 22.05. 13:14

immer wieder lustig, wie ukglobal bei ansonsten guten deutschkenntnissen die unkenntnis banaler vokabel vorgibt, um den anschein eines englischen muttersprachlers aufrechtzuerhalten.
☺☻

xx1xx, 22.05. 13:17

@ukglobal. Die EU Produkte werden von den Britonen weiterhin gebraucht und müssen auch weiterhin importiert werden. Nur um welchen Preis!
Vermutlich werden die EU Produkte von England subventioniert, d.h. der eigenen Bevölkerung billiger angeboten werden, als der Einkaufspreis inkl. Zöllen ausmacht.

ukglobal, 22.05. 13:21

Bretonen haben nichts mit GB zu tun

xx1xx, 22.05. 13:23

Die EU wird ihre Produkte auch mit Zöllen ungemindert nach GB exportieren, weil für diese Qualität der höhere Preis auch bezahlt werden wird.

zwosi, 22.05. 13:34

ziemlich sicher wird das UK weiter fleißig importieren, da es mit der eigenen Wertschöpfung an landwirtschaftlichen sowiwe gewerblichen und industriellen Produkten die Bevölkerung nicht ausreichend versorgen kann.
Das ist auch die Hauptschwäche der britischen Position. Sie brauchen Importpodukte, während die Finanzdienstleistungen, die sie als Ausgleich "exportieren", jederzeit überall anders selbst erbracht werden können.

ukglobal, 22.05. 13:43

>>zwosi

Natuerlich warden Importe ungezuegelt weitergehen, wobei die Hauptmaerkte dafuer aber auf Laender wie Suedafrika, Nordafrikas und Asiens staerker zunehmen werden, die ohne Steuern belegt sein werden. Auch Mexico und America sind dank Freihandelsabkommen zunehmend von Bedeutung.

tibetterrier, 22.05. 13:51

uk
wenn Du den völkerrechtlichen Begriff der "Retorsion" kennen oder begreifen würdest, dann würdest Du auch nicht solchen Unsinn wie den von "30prozentigen" Importzöllen schreiben.

zwosi, 22.05. 13:56

tt: Retorsionsmaßnahmen für den Warenhandel würden allerdings verpuffen, da das UK ohnehin so gut wie nix exportiert.

springbox, 22.05. 14:02

>>uk; Ja, ja und schon wieder haltlose Drohungen. Strafzölle sind das neue Schlagwort! Da würde die WTO aber wütend werden, wenn nicht tatsächlich wichtige Gründe angeführt werden können. Was bei einem selbsterwählten Austritt schwer sein dürfte. Gilt für UK genauso wie für die USA: Das Vereinigte Königreich könnte auch aus dem GATT und der WTO aussteigen. Das wäre dann für den geplanten Handel mit Drittstaaten besonders interessant und günstig.
Deine wirtschaftliche Kompetenz ist wirklich rührend. Erinnert an Boris Johnson's Prosseco-Argument gegenüber dem italienischen Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Carlo Calenda.
Johnson: "Ich möchte keinen freien Personenverkehr, aber Zugang zum Binnenmarkt"
Calenda hat das zurückgewiesen, woraufhin Johnson argumentiert hat: "Dann verkauft ihr weniger Prosecco."
Calenda konterte: "Ich verkaufe an ein Land weniger Prosecco, während Sie in 27 Ländern weniger Fish & Chips loswerden."

ukglobal, 22.05. 14:03

>>tibetterrier
Da ich den Begriff "retorsion" dir erst im Vorjahr erklaeren musste, und mir seit Kindheit an bekannt ist (weil er aus meiner Muttersprache kommt), bin ich enttaeuscht, dass du ihn faelschlich im Zusammenhang mit angedachten Importzoellen brings.

>>zwosi
Die Exporte des UK koennen nicht "nixed" werden, betrugen sie doch £515 Milliarden 2016. Aber du hast natuerlich recht dass "rétorsion" in diesem Themenbereich nichts verloren hat.

ukglobal, 22.05. 14:04

springbox,schrieb am 22.05. 14:02eine Antwort:
">>uk; Ja, ja und schon wieder haltlose Drohungen. Strafzölle sind das neue Schlagwort!"
- - - - -
Niemand hat Strafzoelle genannt; es muss sich also ausschliesslich in deinem Kopf abspielen.

tibetterrier, 22.05. 14:05

Zwosi.
Wurscht, denn eine derartige Gewitteridee wie eine 30 % zu 0 % Ungleichbehandlung würde zu viel weitreichenderen Retorsionsmassnahmen wie alleine den Warenhandel betreffend, führen.
Sich sowas seitens einer Mittelmacht gegenüber einem Wirtschaftsriesen wie der EU auch nur anzudenken, zeigt ein sehr laienhaftes Verständnis von Wirtschaftskreisläufen (und das von einen angeblichen Ökonomen).
Dürfte an der Lumumba-Universität die Voodoo-Wirtschaft studiert haben.

tibetterrier, 22.05. 14:07

uk, übrigens:
der juristische Begriff der "Retorsion" stammt aus dem lateinischen.
Interessant, was Du für eine Muttersprache hast.........

ukglobal, 22.05. 14:11

Der Begriff rétorsion ist in der Diplomatie aus dem Franzoesischen entliehen, also eine meiner Muttersprachen.

Interessant dass du das immer noch nicht begriffen hast, nachdem ich es dir schon einmal ausfuehrlich erklaert habe

tibetterrier, 22.05. 14:32

uk
Ich sehe also schon ein, dass weder Latein noch die Rechtskunde etwas ist, von dem du eine Ahnung hast. Aber jetzt solltest Du bitte wieder zum Thema dieses Forums zurückkehren. Du langweilst.

ukglobal, 22.05. 14:41

tibetterrier
Ich sehe also schon ein, dass weder Latein noch die Rechtskunde etwas ist, von dem du eine Ahnung hast. Aber jetzt solltest Du bitte erstmals zum Thema dieses Forums schreiben. Du langweilst.

ecomo, 22.05. 15:12

@ukglobal
Latein war also deine Muttersprache....so, so.....?

grossknecht, 22.05. 18:03

betr. retorsion
klar, französisch ist ja eine eigenständige sprache und hat ihre vokabeln selbst erfunden und nicht etwa aus dem lateinischen entlehnt.

gibt es eine Brexit-Taktik ?

zwosi, 22.05. 10:55

Bisher versuchen sich ja beide Seiten bloß in einem Drohszenario.

Antworten

xx1xx, 22.05. 11:09

Wir wissen z.B. nicht genau ob TMay nach ihrer Wahl überhaupt den PM macht. Bei den Konservativen ist es zur Zeit Mode sich wählen und mit allen erdenklichen Vollmachten ausstatten zu lassen um sich gleich danach in die Privatgemächer zurückzuziehen. Das Land mögen dann andere retten.

zwosi, 22.05. 11:13

Du übersiehst die Möglichkeit, dass es auch Konservative mit Charakter geben könnte.

ukglobal, 22.05. 11:22

xx1xx,schrieb am 22.05. 11:09eine Antwort:
"Wir wissen z.B. nicht genau ob TMay nach ihrer Wahl überhaupt den PM macht."
- - - - - - -
Nein, den Unsinn "weisst" nur du. Der Rest der Welt weiss es besser.

ukglobal, 22.05. 11:23

"Bei den Konservativen ist es zur Zeit Mode sich wählen und mit allen erdenklichen Vollmachten ausstatten zu lassen um sich gleich danach in die Privatgemächer zurückzuziehen."
- - - - -
Was ist damit gemeint, und gibt es auch nur EIN Beispiel dafuer?

reservebuddha, 22.05. 11:48

"und gibt es auch nur EIN Beispiel dafuer?"

Nein. Es gibt mehr als nur EIN Beispiel dafür.

ecomo, 22.05. 12:20

@zwosi
wüsste nicht, dass die eu droht. drohungen kommen allein von der britischen regierung die, in die ecke gedrängt, aus mangel an alternativen, die zähne fletscht und um sich beisst!

zwosi, 22.05. 12:31

nun, bislang werfen beide Seiten mit Zahlen um sich, was sie denn ncht alles verlangen werden. (Ohne eine Idee, wie sie etwas durchsetzen können).
Ein Bemühen, einen allseits befriedigenden Weg zu finden, legt derzeit niemand an den Tag. Kann aber noch werden.

ukglobal, 22.05. 13:13

>>reservebuddha
Wenig ueberraschend konntest du kein einziges Beispiel finden. Der Grund dass das nicht ueberrascht ist allerdings ein peinlicher.

ecomo, 22.05. 14:57

@zwosi
Naja....die Zahlen und Forderungen der EU kommen mir realistischer vor (vertraglich geregelte Zahlungen leisten) als das Gebell der Briten, die ja gerne einen Ausstieg ohne Nachteile hätten! Was natürlich absurd ist!
Und auch noch der Erpressungsversuch mit dem Faustpfand EU-Bürger in GB zeigt, wie planlos, fast schon mitleiderregend, die britische Regierung, einem Volltrunkenen gleichend, in der Weltgeschichte herumeiert, weil sie nicht wissen, was sie tun sollen...

reservebuddha, 22.05. 16:33

"Der Grund dass das nicht ueberrascht ist allerdings ein peinlicher."

Du bist dir selber peinlich? Naja, das ist eher dein Problem.

Die sozialen Spannungen werden von den Torys

xx1xx, 22.05. 10:12

weiter angeheizt, wenn sie das Ende der Sotialversicherung wahlkampfmäßig in Aussicht stellen. Wer wählt solche Toren? Offenbar eine immer größer werdende Mehrheit, die tatsächlich glaubt, dadurch in irgend einer Form profitieren zu können. Die anderen sollen aber verhungern?

Antworten

ukglobal, 22.05. 10:16

Die "Toren" zu solchem Unsinn bleiben Briten verschlossen. Wer von einem Ende einer "Sotialversicherung" stammelt hat offensichtlich keinen Zugang zu der Politik in einem Land das eben zu weit weg vom Poster liegt.

Briten sollen alle Brexit-Kosten schultern

comentarista, 22.05. 09:33

Großbritannien soll die durch den Austritt entstehenden Kosten "vollumfänglich tragen", darunter auch den Umzug von EU-Behörden. Das zumindest steht im Entwurf von Barniers Verhandlungsmandat, dem die zuständigen Minister der EU-Staaten am 22. Mai noch zustimmen müssen.

Bisher hieß es oft, die Rechnung könnte sich um die britischen Anteile an EU-Vermögen reduzieren, etwa an Immobilien. Dem aber erteilte die Kommission eine klare Absage: "Das Vermögen der EU" - egal ob Gebäude oder Geld - "gehört allein der EU", sagte ein Mitglied der Brexit-Taskforce. Warum? "So ist das Gesetz."

Antworten

comentarista, 22.05. 09:34

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-chefunterhaendler-michel-barnier-legt-plaene-vor-a-1145915.html

ukglobal, 22.05. 09:36

Dem landesfeindlichen Wunsch des Barnier und seiner Kommissare stehen eine Phalanx von britischen Diplomaten gegenueber, die die Wunschtraeume platzen lassen, und eine Rechnung Bruessel praesentieren werden

ukglobal, 22.05. 09:38

Es sind auch keine "Plaene" des Barnier, sondern versuchte Revanchakte und Strategien gegen ein zum Feind hochstilisierten Grossbritannien.

xx1xx, 22.05. 09:49

Tja ukglobal, wenn GB die Brüssler Gebäude weiter nutzen möchte, kann es ja wieder beitreten. Ein Abriss der Gebäude außerhalb Londons wird nicht stattfinden

ukglobal, 22.05. 09:52

??

xx1xx, 22.05. 09:59

Es ist ganz einfach, ukglobal. GB kann keine Forderungen an andere Länder wegen ihrer Berge, Seen, Äcker und Gebäude stellen. Im Gegenzug muss es aber vertragliche Verpflichtungen weiter erfüllen, bzw. ablösen.
Bei der Staatsverschuldung, die GB nun hat, muss langsam bezweifelt werden, ob GB noch zahlungsfähig ist.

ukglobal, 22.05. 10:02

>>xx1xx
Ich weiss schon laengst dass du auch in diesem Forum heillos ueberfordert bist.

xx1xx, 22.05. 10:05

Bei einer Abwertung des Sterling um 30% steigen auch die Staatsschulden in Sterling um den gleichen Prozentsatz. Insgesamt werden sich die Staatsschulden innerhalb von nur zwei Jahren verdoppekt haben. Und das ohne, dass auch nur ein Schilling in das Land geflossen wäre.

ukglobal, 22.05. 10:09

Siehe Kommentar von 10:02

ukglobal, 22.05. 10:13

>> comentarista
"... die Kommission "Das Vermögen der EU" - egal ob Gebäude oder Geld - "gehört allein der EU", sagte ein Mitglied der Brexit-Taskforce. Warum? "So ist das Gesetz."
- - - - - - - - -
Das eroeffnet die entzueckende Moeglichkeit, nach einem Brexit ohne "Einigung" einen Rechtsstreit zu fuehren, der Jahrzehnte dauern koennte, und waehrend dessen GB keine einzige Zahlung ab Maerz 2019 machen wird, da eine solche als vorweggenommene Akzeptanz der kommissarischen Forderungen gedeutet werden koennte.

xx1xx, 22.05. 10:16

ukglobal, die EU kann sich das leisten. Am Ende bekommt sie ihr Geld mit Zinsen.

regionaut, 22.05. 10:20

einfach ist es nicht, bis alles abgerechnet ist. Die Brexit Geschädigten haben aber noch lange die Möglichkeit Schaden Ersatz gerichtlich einzuklagen. Auf der Anklagebank könnten sich dann der Farage, Johnson die Missis Thresa Mai und viele andere versammeln. Dieser Brexit Spuck ist noch lange nicht vorbei.

xx1xx, 22.05. 10:22

Regionaut, für die EU geht es nur ums Geld . Politiker einzusperren ist nicht die Aufgabe der EU.

ukglobal, 22.05. 10:23

>>regionaut
Das laesst sich in GB nicht durchfuehren. Und auslaendische Gerichte haben ab 2019 fuer GB keine Gueltigkeit mehr.

ukglobal, 22.05. 10:25

"Dieser Brexit Spuck ist noch lange nicht vorbei."
- - - -
Was soll das heissen? Spitting image?

xx1xx, 22.05. 10:26

Ukglobal, regionaut schreibt "Anklagebank" und meint damit eine strafrechtliche Verfolgung von Politikern. Das ist absurd. Zahlen werden sie müssen, aber ganz ohne "Anklagebank".