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Eiffelturm

Welche Richtung schlägt Frankreich ein?

Der parteilose Ex-Wirtschaftsminister Emmanuel Macron und die rechtsextreme Euro-Gegnerin Marine Le Pen gehen Hochrechnungen zufolge in die Stichwahl zur französischen Präsidentschaft am 7. Mai. Wie geht die Wahl aus? Was ändert sich? Welche Richtung schlägt Frankreich ein?

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491 Beiträge

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Beiträge

Wie kommt die ZiB Dame dazu, Fr. Le Pen als...

gscheitbär06, 20.04. 19:45

...rechtsextrem zu bezeichnen?

matschgerant, 20.04. 20:08

Dann korrigiere doch die Dame und sage, was der FN und Marine Le Pen für dich darstellt!

bergler, 20.04. 21:14

Also diese Madame le Pen ist nicht nur rechtsextrem, darüber hinaus vertritt sie Ansichten die Frankreich in ein wirtschaftliches Elend stürzen würde. EU Austritt und aus der Eurozone austreten wären der falsche Weg. So viel Hirn haben die meisten Franzosen auch noch um das zu erkennen. Bei der Stichwahl würde sie nicht über 30% kommen.

dergrossenagus, 20.04. 21:31

@bergler: i fürcht eher, dass die gewinnen wird...

im Gegensatz zum Hofer ne Blondine, schaut süß drein, gibt sich volksnah und versteht es bestens, d'Franzosen einzulullen.

Gut, dass der Strache ein Mann ist... weil wär der so süß, wär der schon lang Kanzler!!!

Leider beim falschen Verein dabei, das Mädel...

panagoulis, 20.04. 21:43

baerli:
faktenbasiert?

Aber die Burschenschaft Olympia hat ja andere Sorgen:
"So sieht also die „objektive Berichterstattung“ der heutigen „Zeit im Bild“-Sendung zur Präsidentschaftswahl in Frankreich aus. Marine Le Pen, Chefin des Front National wird im Beitrag der ORF-Korrespondentin Eva Twaroch mit keinem einzigen Wort erwähnt, während den übrigen Kandidaten – seien sie noch so chancenlos – ausreichend Raum geboten wurde."

:-)))

gscheitbär06, 20.04. 22:11

@panagoulis

tut mir leid, habe zwar schon von dieser Burschenschaft gehört, allerdings habe ich ansonst keine Ahnung darüber

panagoulis, 20.04. 22:14

*lach*

Martin Graf - der ja immerhin Dritter Nationalratspräsident war für die FPÖ - ist zum Beispiel dort beheimatet!

UND natürlich eben die SEHRsehr FPÖ-nahe Plattform *m*ensuriuert.at,
aus der ich oben zitierte

leserbrief, 21.04. 09:01

@pana...ich habe den Bericht nicht gesehen, aber eine bescheidene Frage...Und, war es so?

xcountry, 21.04. 09:02

bärli, das ist ja das Problem: Information ist sehr wichtig.

ginkgobiloba, 21.04. 09:03

@bär, der Standort (rot-grün) bestimmt den Standpunkt und danach wird etikettiert !

ginkgobiloba, 21.04. 09:11

Stichwort: "Burschen", der Bursche dürfte auch ganz nicht ohne sein...

"Mélenchon gehört zu den schärfsten französischen Kritikern der von der EU verfolgten Sparpolitik und wirtschaftsliberaler Reformen.
Im Präsidentschaftswahlkampf 2017 kündigte >>Mélenchon an, im Fall seines Wahlsiegs die europäischen Verträge vollständig neu zu verhandeln und den Stabilitäts- und Wachstumspakt abschaffen. Falls diese Verhandlungen scheitern sollten, werde Frankreich unter seiner Führung die europäische Währungsunion oder nach einem Referendum gleich die Europäische Union verlassen. Die Europäische Zentralbank solle ihre Unabhängigkeit verlieren." (wiki)

bergler, 21.04. 09:11

Da beißt sich die Katze schon ordentlich in den Schwanz, der Delegationsleiter der FPÖ für das EU Parlament Harald Vilimsky mischt bei den Madame le Pen Wahlveranstaltungen auch noch kräftig mit. Beide sind vom EU Geldsegen gut bedient, zum Dank möchten beide die EU zerstören, wie passt das zusammen?

ginkgobiloba, 21.04. 09:13

"Der Mindestlohn soll nach Mélenchons Wahlprogramm von monatlich 1480 Euro brutto auf 1700 Euro erhöht werden. Die Wochenarbeitszeit soll auf 32 Stunden verringert werden, der Jahresurlaub für Arbeitnehmer um eine Woche auf sechs Wochen verlängert."

so wird Frankreich sicher zum 2. Griechenland... oder Frankreich verlässt den Euro.

ginkgobiloba, 21.04. 09:18

"Weiterhin strebt Mélenchon für die französischen Überseegebiete eine Mitgliedschaft des Landes in dem auf Initiative von Hugo Chávez von Venezuela (!) und Kuba gegründeten Bündnis Bolivarianische Allianz für Amerika an, was ihm scharfe Kritik einbrachte.[17][19] Sympathien für die sozialistischen Regierungen und Führungspersönlichkeiten der beiden lateinamerikanischen Länder hatte Mélenchon schon zuvor geäußert. So hatte er nach dem Tode Fidel Castros eine Demonstration in der Pariser Innenstadt einberufen, auf der er Castro und sein Regime rühmte. "(wiki)

Da wundert mich nicht, dass für viele Franzosen(innen) Marine Le Pen als geringeres Übel erscheint.

PS: ich persönlich glaub nicht an das geringere Übel, das ist der größte Selbstbetrug.

reservebuddha, 21.04. 09:18

Das ist ein Denkfehler. Genau solche Maßnahmen würden langfristig verhindern, dass es dazu kommt.

reservebuddha, 21.04. 09:20

Er wäre zweifellos das geringste aller Übel, verglichen mit den anderen. Le Pen ist ohnehin ein klarer Fall, und die anderen beiden vertreten die Politik, die Le Pen in die Hände spielt. Er wäre der Einzige, der das nicht täte.

ginkgobiloba, 21.04. 09:23

ob jetzt Le Pen die EU in die Luft sprengt oder Mélenchons ist im Ergebnis egal.

reservebuddha, 21.04. 09:24

Melenchon ist kein absoluter EU-Gegner. Ausserdem gibt es eine Menge anderer relevanter inhaltlicher Positionen.

ginkgobiloba, 21.04. 09:31

@buddha, betest du dir den versteckten Kommunisten gesund .... lese seine Aussagen im Original!

reservebuddha, 21.04. 10:28

Ich brauche mir nicht "gesundbeten", was ich sowieso in großen Teilen befürworte, und ich halte die Schubladisierung als "Kommunisten", die eigentlich nur den Zweck hat, seine Standpunkte ohne inhaltliche Argumentation zu desauvoiren, nicht für zielführend.

Aber selbstverständlich werde ich mich noch genauer mit seinen Standpunkten befassen, dann kann ich im Einzelfall mehr sagen.

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