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Donauauen

Was ist Umweltschutz wert?

Umweltschutz steht immer auch in Konkurrenz zu anderen - zum Beispiel kurzfristigen wirtschaftlichen - Interessen. Doch wer entscheidet, was Vorrang hat? Welche Kompromisse sind nötig, welche noch vertretbar? Was ist Umweltschutz wert?

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598 Beiträge

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Umweltschutz NUR, wenn er Profite bringt

kurtkant, 23.04. 19:25

Es ist immer das gleiche: Überall dort, wo man massenhaft Profite lukrieren kann, werden UMS-Gesetze erlassen, sei es beim Kfz-Verkehr, mittels der Rauchfangkehrer, im privaten Energieverbrauch.
Kaum geht es um "die Wirtschaft", also Unternehmen, Aktionäre, Investoren etc., also keine Massen mehr, sondern die "wirtschaftliche Elite",... da plötzlich ist UWS hinderlich und kann enttarnt werden als ein politisches Lippenbekenntnis!
Und dann kommt noch das Totschlagargument: Arbeitsplätze.
Ja, Leute! Macht Kohlekraftwerke, dann habt ihr Arbeitsplätze en masse! Unter und über Tage.
Und bitte die 4. Piste in Schwechat, und die 5. Und noch mehr Flugplätze auch, bitte... Arbeitsplätze! - Völlig verrückt!

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Das ist schon belustigend

fortis, 23.04. 11:58

der O.Ö. LH - was wir da bauen muss eine politische Entscheidung sein. Offenbar hats der noch immer nicht verstanden - unsere Gesetze, die das regeln (Baurecht, Wasserrecht usw. ....)sind politische Entscheidungen. Die Gerichtshöfe treffen ihre Entscheidungen nach diesen Gesetzen (Punkt) Man könnte jetzt ein Verfahren der LR f. O.Ö. heranziehen - der Bürgermeister im Vorstand der Baugesellschaft, er makelt die Wohnungen und verdient damit u.a. sein Geld Herr LH - und das wollen sie eine politische Entscheidung nennen (siehe oben). Die Wasserrechtsgutachten bekommen wir von den Technikern des Gewässerbezirks - dem sitzt wieder der Bürgermeister vor und die diesbezüglichen Entscheidungen d. Gerichtshöfe über das Verfahren kann ich gern zur Verfügung stellen - da stellts die Haare auf und rollt die Zehennägel ein was sich die Verwaltung da leistet..
Ein Politiker ist unfähig eine objektive Entscheidung zu treffen - dazu brauchen wir ja die unabhängigen Gerichte. Man möge sich dazu die Aussagen des O.Ö. LH im ORF anhören. Die Politik schreibt auch noch in die Entscheidungen hinein, dass sie die Bebauungspläne ausdrücklich im Interesse der Baugesellschaften geändert haben!! - die nehmen sich da kein Blatt vor den Mund. Und dann legen die 14 eidesstattliche Erklärungen vor, das sie das eigentlich gar nicht so beschließen wollten - das ist ein Fall für den Staatsanwalt. So schaut das in echt aus bei uns - nicht dieses politische TV Bla Bla mit dem ohnedies keiner was anfangen kann.

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Klimaschutz wird in Europa seit Jahren auf Kosten

bastiat, 22.04. 17:47

von Gesundheitsschutz betrieben.
Die europäischen Normen führen dazu, dass zwar der Klimawandel durch das an sich nicht gesundheitsschädliche CO2 der Emissionen des Straßenverkehrs immer weniger beeinflusst wird, als Preis dafür werden die hochgradig gesundheitsschädlichen Stickoxide (Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der Atemwege, Krebs und verringerte Lebenserwartung) der europäischen Bevölkerung zugemutet.
Anders die diesbezügliche Politik in den USA, wo selbst ein moderner 8-Zylinder Benziner mit 400 PS nur einen Bruchteil dieser krebserregenden Substanzen ausstößt im Vergleich zu einem üblichen europäischen Klein- oder Mittelklassewagen mit Dieselmotor. Freilich geschieht dieser Gesundheitsschutz dort auf Kosten des Klimaschutzes durch CO2 Verringerung.

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wald4, 22.04. 17:59

Auch bei uns geht's den Diesel an den Kragen, es dauert holt a bisserl.

rebekka7, 22.04. 19:06

@wald4

Entschieden ein bisschen zu lange. Denn die großen Autohersteller denken nicht daran.

ösirepublik, 23.04. 09:07

CO2 ist genauso schädlich oder unschädlich wie Stickoxide oder Feinstaub ...
von "verringerter Lebenerwartung" ist rundum nichts zu bemerken ..
auch só eine Krone-Ente ..
ein 400 PS 8-zylindern stößt garantiert nur reinen Sauerstoff aus, keinerlei Verbrennungsrückstände ..
aus der Motor-Bild ?

wald4, 23.04. 15:30

Oh ja die großen Autohersteller haben die Schubladen schon voll davon, nur müssen sie es vorher noch finanzieren mit den ach so beliebten Dieselauto.
In den USA ist halt die Rechnung nicht aufgegangen das hat wahrscheinlich viele Gründe über die in der VW Debatte eh schon ausreichend diskutiert wurde.

Umweltschutz

niloteur2, 22.04. 13:26

Dass die Länder entmachtet gehören, steht schon lang außer Zweifel. Deren Begehrlichkeit, die Gerichte auszuhebeln, bestärkt diese Notwendigkeit. Dass aber unser Kanzler im Bund die Wirtschaftsinteressen explizit verankern will, sieht gar nicht nach Verbesserung aus. Die Bürgerinteressen über alles andere zu stellen und die Wirtschaft in Schranken zu weisen, das wäre wohl der richtige Schritt, und längst überfällig.

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geier, 23.04. 10:30

Genau. Nach diesem Vorschlag sollte man wohl konsequent alles verhindern....beib nicht alles, das Floriani Prinzip das wär's

Offenbar versteht man das Problem

fortis, 22.04. 12:34

nicht. Es gibt Raumordnungs-, Bebauungspläne usw.. Wer z.B. sein Eigenheim errichtet trifft seine Standortwahl nach diesen rechtlichen Vorgaben und hält sich im Wesentlichen daran, baut seine Existenz darauf auf. Er hat einen Rechtsanspruch auf die Einhaltung dieser Gesetze. Plötzlich fällt es einem Politiker ein, hebt die Bebauungspläne auf setzt sich in den Vorstand der Baugesellschaft und baut wider sämtlichen geltenden Bau- und ev. auch wasserrechtlichen gesetzlichen Vorgaben seine Projekte auf, verkauft und makelt diese Wohnungen auch noch und verdient damit ordentlich Geld. Diese bauten hätten aber auf Grund der geltenden bau- und wasserrechtlichen Gesetze nie so errichtet werden können. Die Dummen sind nunmehr jene die sich an die gesetzlichen Vorgaben gehalten haben. Diese Vorgangsweise ist Standard in Österreich. Stoppen nun die Verwaltungsgerichte einen solchen Bau, interessiert das nicht wirklich jemanden. Die Verfahren werden von den Behörden vorsätzlich verzögert usw. usw.. Dieser Fall existiert in O.Ö. ist nachvollziehbar und mit höchstgerichtlichen Entscheidungen zu belegen. Politiker treffen in der Verwaltung die Entscheidungen machen Druck auf die Gerichtshöfe und beeinflussen diese (wie wir hören). Diese Denkweise ist in die Köpfe unserer Politiker eingemeißelt und ist wider jeder Rechtsstaatlichkeit. Herr Prof. Maier hat das ohnedies im ORF gut erklärt. Eine B.........republik erster Rangordnung mehr kann man dazu nicht mehr sagen.

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ösirepublik, 23.04. 09:09

wir sind über das "Bananen" Stadium schon hinaus ....
"Planet der Affen" schon näher am Ziel ?

Bei Fragen, die mehrere Bundesländer betrifft, sondern

grasti506, 22.04. 11:31

viele, oder gar alle Staasbürger, hat der Bund zu entscheiden.
Bei " bundesandlokalen" Fragen die Länder. Dafür würde ich auch die Einhebung von Steuern "verbundesländern", nein, ich würde sogar einen Teil der Einnahmen eines Landes vom Bund kassieren, damit dessen landesübergreifende Aufgaben abgegolten sind. Die Republik wurde doch von den Bundesländern gegründet, oder ? Damit scheint es legitim, dass sich die Bundesländer einen Bund, für wichtige, länderübergreifende Aufgaben "leisten", oder ? Wo und seit wann lief die Geschichte eigentlich aus dem Ruder ?

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Kern hat recht

plinius, 22.04. 09:25

Wenn die Politik Gesetze beschließt, die dann nach richterlicher Umsetzung zum falschen Ergebnis führen, sind nicht die Gerichte schuld am Schlamassel, sondern eine zuvor nicht die Konsequenzen bedenkende Gesetzgebung. Hier muss seitens der Politik zurück an den Start und entrümpelt werden. Viele Köche verderben den Brei, daher sind einfachere Verfahren und vernüftigere Werte anzusetzen. Der Wirtschaftsstandort hat hier zumindest den selben Wert als die Umwelt. 100% Umwelt und 0% Wirtschaft ist genauso übertrieben wie umgekehrt. Auch die Umwelt muss Federn lassen, ansonsten leidet die Volkswirtschaft. Und diese politische Frage gilt es nun endlich einmal zu klären.

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sage, 22.04. 10:44

nicht unbedingt. Finland hat beispielsweise im Parlament eine separate Gruppevon nicht Parlamentariern deren Aufgabe es ist die Gesetzgebung auf deren Nachhaltigkeit zu kontrollieren. Eines der Ziele ist es dabei alle Rohmaterialien aus Wiederverwertung und die gesamte Energie aus erneuerbaren Quellen zu bekommen. Diesen Weg zu erarbeiten ist ein wichtiger Schritt. Die immer nur fuer 4 Jahre gewaehlten Abgeordneten koennen ja gar nicht laenger planen!

grasti506, 22.04. 11:37

@plinius, 22.04. 09:25, JA, und weil so manches unlogisch und blöd erscheint, denken manche, ein "starker Mann" machte es besser, Du hättest auch einen definierten Verantwortlichen, was bei Mehrheitsentscheidungen weniger leicht zu fassen ist. Wer ist verantwortlich für eine Volksentscheidung, die sich als offensichtlichen Unsinn, oder gar Schaden für die Republik erweist?

Umweltschutz

niloteur2, 22.04. 01:34

Wenn einige Landeshauptleute die Gerichte für den Umweltschutz erübrigen wollen, sollte man eher darüber nachdenken, ob nicht die Landeshauptleute verzichtbar wären. Überhaupt könnte unsere Demokratie wahrscheinlich ohne Föderalismus zeit- und kostensparender funktionieren.

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hakim, 22.04. 11:26

jö. und die Wasserversorgung in gigritzpotschn soll Bundesangelegenheit werden?

neueste meldung am 21.4.17 abends ......

naeben, 21.04. 23:46

75% der befragten halten verbot der 3. piste am flughafen wien für nicht notwendig. wen und wie hat GFK befragt und wie lautete die fragestellung?
dieses ergebnis ist doch unglaubwürdig.
GFK sollte einmal in 15km umkreis des flughafens diese fragen stellen und dann das ergebnis öffentlich machen. aber das werden sie nicht tun!

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mrspex, 22.04. 10:46

Wenn man in Wien bzgl. Koralmtunnel fragt, kommt selbes Ergebnis raus.

Offentliches interesse....

truckolix, 21.04. 22:40

Von wegen! Ich seh da mehr private Interessen... So verbissen wie man gegen den gerichtsentscheid wettert hat man fast den Eindruck als wäre die 3. Landebahn schon fix mit jemandem abgemacht gewesen und nun bekommt man Probleme versprochenes ein zu halten... Ist wahrscheinlich Blödsinn aber so kommts mir vor...

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klausii, 21.04. 22:50

Den Eindruck haben viele Österreicherinnen mittlerweile

fortis, 21.04. 23:20

Warum wäre sonst unser Bürgermeister im Vorstand der Wohnbaugesellschaft? und jetzt kann er nicht liefern. Das ist normal,man kauft sich Politiker ein um seine Interessen durchzusetzen. Und plötzlich tun da die Gerichtshöfe nicht mehr mit. Was ist da los? Haben die erkannt dass es so nicht mehr weitergehen kann?

da wir aus Kern ein Schwarzer

wurstinsel, 21.04. 22:36

Wirtschaftsinteressen als Staatsziel. Das klingt ein bisschen nach den Vorstellungen der Leute aus dem Silicon Valley.
Aus dem Weg mit den Vögeln, dass die Amazondronen weniger Hindernisse haben.
Leider sind auch die Grünen zur Zeit zu viel damit beschäftigt, ihre Jugend mundtot zu machen, anstatt an ihre (zumindest früheren) Werte zu erinnern.

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klausii, 21.04. 23:01

Wo ist eigentlich der Umweltminister Rupprechter? Von dem hört man gar nichts mehr in Umweltfragen? Hat der schon frühzeitig seinen Job beendet?

inventor, 22.04. 21:53

Landwirtschaftsminister sind prinzipiell als Umweltminister ungeeignet!

Umweltschutz mit Füssen treten

klausii, 21.04. 22:32

Der Umweltschutz hat in Österreich leider keine Vertretung mehr.
Das Umwelt-und Klimaschutz Arbeitsplätze langfristig sichert, wird nicht mehr argumentiert. Die Öko-soziale Politik wurde in den letzten Wochen in Österreich zu Grabe tragen. Der Höhepunkt ist die Forderung der Entmachtung der Richter in Österreich.
Man ist nur mehr fassungslos!

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Was ist Umweltschutz wert?

sülzheimer, 21.04. 22:03

Bei einer derart formulierten Frage, kommt zwangsläufig häufig die kürzestmögliche Antwort.

Antworten

ungläubiger, 21.04. 22:06

und die wäre ?

fraukoziber, 21.04. 22:08

nur von denen, die nicht in der lage sind auch vier zeilen text zu lesen. :-)

(jaja, ich weiß, die "verdächtige fraukoziber, die immer den orf verteidigt ..." ;-p)

bösendorferflügel, 21.04. 22:13

Was ist Umweltschutz wert?:
Alles, sülzheimer, Alles.
Denn "umweltschutz"="menschenschutz"
sonst noch Fragen?

fraukoziber, 21.04. 22:16

das ist doch nicht wahr, bösendorfer. ich denke im alltag von wohl beinahe jedem von uns geht im zweifelsfall nicht nur die bequemlichkeit vor, sondern beim kauf von umweltschädlichen produkten auch noch in vielen fällen die gier nach besitz und prestige (und ich schließe mich da wahrlich nicht aus).

ungläubiger, 21.04. 22:21

bösendorferflügel, überlegen Sie mal: was wäre im Fall eines Verschwindens der Menschheit ? Wäre das nicht ein Fest für alle anderen Lebewesen ?

Banale Frage

ungläubiger, 21.04. 21:35

vermutlich fast jeder weltweit wird Umweltschutz für sehr wichtig erklären.
Nur: worin der Umweltschutz besteht, ist keinesfalls erwiesen. Der CO2 Hype wird von physikalisch völlig ungebildeten Journalisten bis zum Kotzen vertreten, doch kann ja jeder für sich selbst überlegen, ob die Zunahme eines Spurengases in der Atmosphäre von etwa (zu Beginn der Messungen waren diese noch ungenau) 0,036 % auf 0,04 % eine Bedrohung sind und ob diese Zunahme durch humane Aktivitäten hervorgerufen wurde. Österreichs Paradephysiker Werner Gruber hat in einem Interview mit dem "Kurier" wohl die Interviewerin geschockt, als er den menschlichen Anteil an der CO2 Produktion mit etwa 10 % bezifferte, danach erhielt er via Internet hasserfüllte Kommentare.
Was zeigt, dass die Frage indes zu einer Glaubensfrage geworden ist, und Gläubige sind die gefährlichsten Menschen weltweit.
Übrigens: der Anteil des CO2 in der Atmosphäre war schon zehnmal so hoch wie jetzt und das Leben hat geblüht.
Nun, die vom politischen, keinesfalls wissenschaftlichen UNO Organ IPCC vertretene Hypothese kommt nicht nur linken Kapitalismus - Hassern, sondern auch konservativen Finanzministern gerade Recht. Lässt sich doch mit dem Schlagwort "Umweltschutz" jegliche Ausplünderung der Bürger so begründen, dass allfälliger Widerstand kaum aufkommt. Die angebliche Schädlichkeit der Dieselmotoren hat beispielsweise dem österreichischen "Umweltminister" schnell die Idee einer zusätzlichen Steuer gegeben. Klar, der Staat, der unser aller Geld beim Fenster hinausschmeißt, braucht immer mehr, mehr, mehr...
Da gibt es noch die "NGOs", gehätschelt von den Medien. Das sind Leute, deren Lebensstandard davon abhängt, wie dramatisch sie Gefahren darstellen können, um an mehr Spendengelder zu kommen. Ist o.k., jeder denkt zunächst an sich, doch muss man nicht darauf reinfallen.
Ich halte Umweltschutz für sehr wichtig. Der beste Weg dazu wäre eine drastische Verringerung der Waldvernichtung und der Menschenvermehrung.

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krimineller, 21.04. 21:45

Gestempelt und unterschrieben.

murmeletier, 21.04. 22:23

Ja sicher, gesund ist das Zeug, das aus dem Auspuff kommt, am liebsten würd ich dran nuckeln. Sicher nur ein Zufall, dass sich das Erdklima ändert, seit die Menschen flächendeckend Kohlendioxid in die Atmosphäre pustet. Nein, die industrielle Revolution ist völlig ohne Konsequenzen. Böse, wer anders denkt!

menschlicher, 21.04. 22:42

Das Tragische an dieser Ansicht von "ungläubiger" ist, dass technische Sachverhalte politisch beantwortet werden.
Mir geht es wie Arnold Schwarzenegger. Er steht weltanschaulich 100% hinter Trump, muss ihn aber als Invironmentalist öffentlich ablehnen. Es will nicht in meinen Kopf hinein, weshalb die AFD, die FPÖ, Wilders usw auf Umweltthemen herumreiten müssen. Das kostet ihnen 30% ihres Stimmenpotentials und bringt NULL. Damit gewinnen sie keine müde Stimme. Es ist nur Opposition gegen Grün.

ungläubiger, 21.04. 23:35

murmeletier, kaufen Sie sich ein leicht verständliches Buch über die Erdgeschichte, da finden Sie alle Klimaänderungen, die ohne den jetzt gepredigten Schwachsinn stattgefunden haben.

ungläubiger, 21.04. 23:39

menschlicher, an meinem Statement ist nichts "Tragisches", tragisch ist Nichtwissen wie das Ihre. In meinem Statement ist nichts Politisches, sehr wohl in Ihrem.

mozartkugel24, 22.04. 07:02

Dieses "es hat schon immer Klimaänderungen gegeben"-Argument ist wirklich entbehrlich. Wer hätte das je negiert?! Es geht um die nie dagewesene Geschwindigkeit der Veränderung, an die sich viele Lebewesen nicht anpassen werden können.

ösirepublik, 22.04. 08:33

falsch ..
es sind immer ganze Arten ausgestorben, wenn es gravierende Klimaänderungen gab, so z.b die Dinosaurier ..
Gravierenden Klimaänderungen waren die Folge von Meteorit-Einschlägen oder Vulkanausbrüchen .
der Mensch ist das einzige Lebewesen, das sich selber wegrationalisieren kann !
Weiter so !

ungläubiger, 22.04. 19:28

mozartkugel, Ihr Statement ist weder höflich noch wissenschaftlich. Die letzte Erwärmung vor ca. 11000 Jahren war ziemlich schnell und hat wahrscheinlich die Legende vom Paradies geboren. Klar, nach einer Eiszeit war die Erwärmung das "Paradies". Die gut dokumentierte Warmperiode zwischen ca. 900 und 1300 unserer Zeitrechnung hat in etwa jene Erwärmung gebracht, die heute als katastrophal bezeichnet wird (nicht von wissenschaftlich denkenden Menschen natürlich). Offiziell heißt diese Periode "Klimaoptimum" Lustig.
Der heutige Klimahype ist politisch motiviert, da gibt es Bücher darüber

ösirepublik, 23.04. 09:13

unser Gesundheits-Unsystem verdient sich krumm an den Folgen ...
die Flüchtlingsströme aus Afrika, mangels Nahrung und Trinkwasser sind wahrscheinlich auch "politisch motiviert" ...
die Erdöl-Lobby überweist sicher gerne auf deren Konto ...

mozartkugel24, 23.04. 09:26

Die Warmperiode im Mittelalter in Europa war kein globales Phänomen. Und gerade ein Blick in die Vergangenheit zeigt sehr gut, wie stark unser Klimasystem auf eine Änderung der CO2-Konzentration der Atmosphäre reagiert. Man muss nur noch aus der Vergangenheit lernen wollen.

Was ist Umweltschutz wert?

mraugustus, 21.04. 21:16

Aus der Sicht mancher gar nichts. Wir könne ja gerne zu den Zuständen zurückkehren, wo Bürgermeister von Gemeinden Wie Ober- oder Unterschasklappersdorf Überschwemmungsgebiet zu Baugebiet deklarieren, irgendwelche "gscheite" Häuslbauer ihre Eigenheime auf ganz billigen Grund hinklatschen und dann mit Tränen in den Augen den Zuseher in den Nachrichten vorheulen, dass ihre Bleibe früher oder später beim nächsten starken Regen abgesoffen ist. Die "Deppen" die eben nicht nicht so gscheit waren, in Hochwasser gefährdete Gebiete billiges Bauland zu kaufen und dort ihren Hauptwohnsitz hinzubauen, dürfen dann dank ihrer Steuern und irgendwelcher Spendenaktionen den Preis für die Habgier aller unmittelbar Betroffenen bezahlen. Aber kein Problem, wozu denn sonst zahle ich Steuern?/Ironie off

Antworten

ungläubiger, 21.04. 22:17

Ihr Statement betrifft auch die Leute, die zunächst Baugrund mit oder ohne Haus kaufen, der billig ist, weil er im Einzugsgebiet eines Flughafens liegt und wenig später eine Bürgerinitiative gründen (das ist kostenlos) mit dem Ziel, den Flugverkehr zu behindern oder zu verunmöglichen. Diese Typen können mit der Unterstützung der wohl bekannten Organisationen rechnen...

ösirepublik, 23.04. 10:28

Häuselbauer, die neben einer Autobahn wohnen, haben auch ein Recht auf Lärmschutz ... (siehe Westautobahn)