Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Wie E-Autos sinnvoll fördern?"

Hinweisschild einer Elektro Tankstelle

Wie E-Autos sinnvoll fördern?

Die Regierung geht beim Ausbau der E-Mobilität weiter in die Offensive. Wie erfolgsversprechend sind die Maßnahmen? Welchen Sinn haben Zuschüsse für die Anschaffung? Was für eine Rolle spielt die Infrastruktur? Wie E-Autos sinnvoll fördern?

Um alle Vorteile und Fakten der sog. alternativen Energieformen rascher zu lösen als auf die neuerliche Entstehung von fossilen Energieträger zu warten, ist die Sonnenenergie die wirklich unendlich erscheinende Resource
grasti506

täte mich interessieren, warum es nicht gelingt, elektrische energie zu speichern. zb hat der weitest entwickelt e pkw, der tesla s ein gewicht von 2 to, davon wiegt der akkusatz 1 to. mit dieser 1 to kann man gerade 400 km fahren.
bartolini

Mehr zum Thema:

Beitrag schreiben

weitere Debatten

778 Beiträge

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

Wie E-Autos sinnvoll fördern?

passagier055, 23.03. 14:37

Norwegen zeigt es ja vor.
Obwohl Norwegen selbst Erdöl hat wird es einer der ersten europäischen Länder sein die voll auf Elektroantrieb setzt.

Warum muss man immer alles fördern?
Hat man die Handys auch fördern müssen damit Menschen sie kaufen?...........NEIN !
Wenn etwas sinnvoll und gut ist und die Menschen es liebend gerne annehmen muss man im Grunde gar nix fördern.

Gefördert gehört einzig alleine das Umweltbewusstsein !

Antworten

bock, 23.03. 14:50

Und Norwegen plant auch den Bau eines AKWs. Noch immer so juhu?

bock, 23.03. 14:50

"Wir wollen ein kommerzielles Thorium-Atomkraftwerk südwestlich von Oslo bauen“, bestätigt Wilhelm Rondeel, Atomphysiker einer Tochterfirma des staatlichen Energiekonzerns Statkraft. Es könne zwar noch zehn bis 15 Jahre dauern, bis alles von politischer Seite genehmigt sei. „Aber“, so Rondeel, „die Stimmung ist durch alle Parteien hinweg atomkraftfreundlicher geworden.“

passagier055, 23.03. 14:58

Ja da bin ich aber noch gespannt, @bock
Kann mir nicht vorstellen das man überhaupt ein Atomkraftwerk nähe einer Großstadt baut. Das halte ich im Moment eher für Gerüchte.

bock, 23.03. 15:00

Ich hoffe, dass sie das nicht machen. Die Dichte an AKWs in Europa ist ohnehin schon bedrohlich hoch!

effenbeisser, 23.03. 15:01

passagier - ich denke aber, dass ein handy um einiges leichter zu finanzieren ist, wie ein 70.000.- teurer tesla?!

Wie E-Autos sinnvoll fördern?

tiefflieger, 23.03. 14:31

was mich Interessieren würde wie es aussieht wenn "alle" E Autos fahren und voll abhängig vom Ladestrom sind, um fahren zu können...und es keine Alternativen ( sprich Diesel Fzg. usw ) mehr gibt.
Was kostet dann eine Schnelladung von ca. 3Std. wenn dabei 10-15KW Strom fließen???

Antworten

E-Autos sinnvoll

mozarttaler, 23.03. 14:12

wennst dafür a paar Kraftwerke dazubauen musst um die E-Autos aufladen zu können?
Der Strom kommt zwar aus der Steckdose und der Verbrauch ist dann umweltschonend. Nur für die Produktion haust ganz schön was in die Umwelt raus. Und die Landschaft wird auch nicht unbedingt schöner für neue Strommasten und "Zapfsäulen".
Ach ja, und so eine Batteriedeponie hat auch was an sich.
Vor allem leckeres Trinkwasser in der Gegend dann.

Antworten

solidstate, 23.03. 14:14

mozartaler
Klar, Benzin und Diesel kommen aus dem Zapfhahn. Das versiegt nie - wie du vom Bier weisst.
;-)

ösirepublik, 23.03. 14:14

Batterien kann man recyclen, Windkraftwerke und PV-Anlagen stören nicht, im Gegensatz zu Kohlekraftwerken ...

ösirepublik, 23.03. 14:15

oder gar Raffinierien und Ölbohrinseln ...
und Tankschiffe, die ganze Küstenabschnitte verseuchen ...

solidstate, 23.03. 14:22

Lithium im Trinkwasser senkt wenigstens die Selbstmordrate, wie die Statistik beweist und wie es auch in der Medizin angewendet wird.

emperor, 23.03. 14:24

so stellt sich der kleine maxi die grosse technik vor... kraftwerke gäbs hierzulande genug. strom ist aktuell am markt auch mehr vorhanden, als abgenommen werden kann - daher auch der niedrige preis. noch nie stillstehende windturbinen gesehen? die stehen meist, weil zu viel produktion aktuell da ist, nicht weil die kaputt sind.
man muss alte batterien/akkus übrigens nicht zwangsläufig im wald abladen oder in den bach schmeissen - meist kann man die rohstoffe sogar halbwegs gut recyclen.

effenbeisser, 23.03. 14:31

emperor - mich würde interessieren, wie groß der stromhunger wäre und wie schnell der überschuss aufgebraucht wäre? ich denke, dass bei millionen von e-autos der bedarf auch gigantisch wäre!! für mich ist diese technologie noch zu wenig entwickelt. erst wenn man mal akkus entwickelt, die weit unkonventioneller erzeugt und eine weit höhere ladedichte aufweisen, wird diese technologie vielleicht interessant.
derzeit und das weiss ich von einem e-auto-besitzer ist der umgang mit einem e-auto noch dermassen umständlich, dass es mich ordentlich ernüchtert, anstatt motiviert hat, über einen umstieg nachzudenken!!

solidstate, 23.03. 14:51

effenbeisser
Dazu gibt's die Brennstoffzelle. In meinen Augen (ich bin vom Fach) werden sich Brennstoffzellenfahrzeuge (auch diese benötigen Akkumulatoren) langfristig durchsetzen.
Die Erzeugung des dazu benötigten Wasserstoffs ist bestens kompatibel mit erneuerbaren Energiequellen wie Sonne und Wind.

effenbeisser, 23.03. 14:57

solid - wie sieht es da mit dem wirkungsgrad bei der h2-erzeugung aus??

Elektromobilität bietet folgende Vorteile :

grasti506, 23.03. 14:08

*Sonnenenergie kann kurzfristiger und schneller genutzt werden als über den Umweg des Erdöls, welches ja letztendlich auch Sonnenenergie speichert. *Auch Windenergie ist letztendlich Sonnenenergie, oder ? *Auch Wasserenergie (Wasserkraftwerke) sind letztendlich Sonnenenergieumwandler, oder ? Es geht schneller als auf die neuerliche Entstehung von fossilen Energieträger zu warten
*Erdöl und fossile Brennstoffe machen politische Abhängigkeiten, weil Vorkommen regional beschränkt sind.
*Umweltverschmutzung, die nachweislich an der Erderwärmung Anteil hat >> Um alle Vorteile und Fakten der sog. alternativen Energieformen rascher zu lösen als auf die neuerliche Entstehung von fossilen Energieträger zu warten, ist die Sonnenenergie die wirklich unendlich erscheinende Resource, Deswegen kommt Strom als Energieform, Weltweit, die Sonne scheint übrerall, um sie brauchst Du keine Kriege zu führ'n., oder ?

Antworten

ösirepublik, 23.03. 14:16

letztlich kommt (und kam) alle energie auf dieser Kugel aus der Sonne !
die Ölvorkommen sind früher oder später trocken !

solidstate, 23.03. 14:19

Kernspaltungsenergie kommt nicht von der Sonne, sondern von einer früheren Sonne.
Kernfusionsenergie (derzeit nur militärisch nutzbar) kommt von gar keiner Sonne.

solidstate, 23.03. 14:20

Ergänzung:
Somit kommt z.B. Geothermie nicht von der Sonne.

ösirepublik, 23.03. 14:29

hast du ein Kernfusionsauto in Aussicht ?

grasti506, 23.03. 14:35

@ösi, was willsd ' mit der Kernfusion, ist letztendlich auch nur ein Kukuksei,oder trojanisches Pferd, wie es vor 50 Jahren schon die herkömmliche Atomenergie war.
schau mal, ob's noch geht :
https://ksi.jimdo.com/konzept/kernfusion-keineswegs-so-unproblematisch/
lg.

Fahrverbot in Innenstädten

powermetal, 23.03. 14:01

bock:
"In Stuttgart gilt ab 2018 ein Fahrverbot für Diesel-Karren, die die Euro6-Norm nicht erfüllen. Und auch nur bei "Feinstaubalarm".

Wär für Wien auch spannend. Damit würden mal ein riesen Aufschrei in Wien erfolgen, wenn man mit der Protzkarre nicht mehr entlang der U4 von daheim ins Büro fahren darf.

Und Ivan und Dragan mit die 3er Bäh Em Wäh auch nix mehr fahren tut...

Ob das die Politik durchsteht?"

Ich wäre ja generell für ein Fahrverbot. Machen wir die Ringstraße der Fußgängerzone oder reißen sie ab und bauen die Stadtmauer wieder auf. Dann ist Wien um eine Attraktion reicher. :-)

Außerdem hat sich Sobotkas "Aber die böhsen Proteste auf der Ringstraße behindern den Verkehr!", dann erledigt. :D

Antworten

mozarttaler, 23.03. 14:08

Musst dann aber ganz schön lange aufs Packerl von Amazon & Co warten, wenns die Post mitn Drahtesel ausliefern muss.

reminder, 23.03. 14:19

@powermetal,schrieb u. a. zu den "Protzkarren"

die böhsen (!) Proteste....

Das ist aber böse. PISA schrei auf!

Stromspeicher,

grasti506, 23.03. 13:47

schau mal :
http://www.kreiselelectric.com/technologie/batteriesystem/
musst Dich mal einlesen, leider selbstfinanziert, die Burschen, die brauchen nichtmal Investoren. Natürlich bereits eine Partnerschaft mit Porsche, Will Herr Piech deshalb seinen VW-Anteil verkaufen? Das ist das nächste Milliardengeschäft der Welt!
Ich bin der Meinung, die ganze Energieumstellung , Neuausrichtung ist ein Jahrtausendgeschäft, so, wie sich, z.B. das Automobil anfänglich darstellte. Es hat halt nur nicht jeder gleich überrissen.

Antworten

da ich kein physiker bin,

bartolini, 23.03. 12:26

täte mich interessieren, warum es nicht gelingt, elektrische energie zu speichern.
zb hat der weitest entwickelt e pkw, der tesla s ein gewicht von 2 to, davon wiegt der akkusatz 1 to.
mit dieser 1 to kann man gerade 400 km fahren.
mit 1 to benzin oder diesel fahre ich aber 15.000 km.

Antworten

effenbeisser, 23.03. 12:30

benzin hat eine unglaublich hohe energiedichte!! darum kommst du mit benzin um soviel weiter...das werden akkus nie schaffen!! weiters bieten verbrennungsmotoren als nebeneffekt die umwandlung der energie in strom und wärme - was für uns im winter selbstverständlich ist. all das muss zusätzlich bei e-autos durch die akkus sichergestellt werden. das schwächt die performance nochmals spürbar!!

schachmeister, 23.03. 12:31

ich bin zwar auch kein Physiker, aber elektrische und chemische Energie sind zwei völlig unterschiedliche Bereiche.
Was sie gemeinsam haben ist, dass sie im Auto irgendwie zu kinetischer (also Bewegungs-) Energie umgewandelt werden müssen.
Die Verbrennungsmotoren haben eben aufgrund der unglaublich hohen Energiedichte von fossilen Brennstoffen ihren Aufschwung erlebt. Man kann sich genau so gut die Frage stellen, warum eine Tonne Holz nicht die selbe Energie hat wie eine Tonne Benzin oder Diesel.... aber das geht mir schon zu viel Richtung Chemie, was mich eigentlich noch nie interessiert hat... ;)

bartolini, 23.03. 12:38

es ist interessant, dass es trotz grösster bemühungen und forschungen nicht gelingt, die energiedichte eines akkus wesentlich zu heben.
es schaut fast so aus, als ob es gar nicht möglich ist.

schachmeister, 23.03. 12:43

@bartolini
Es schaut zwar fast aus, aber trotzdem werden Akkus immer besser.
Ich bin sogar der festen Überzeugung, dass das eines Tages sehr brauchbar wird. Aber bis dort hin dauert es noch wohl ein wenig. Und vorher macht für die breite Masse kein E-Auto Sinn.

bartolini, 23.03. 12:45

schachmeister
die bsten akkus haben 1/50 der energiedichte von zb diesel.
https://de.wikipedia.org/wiki/Energiedichte

und diese sind noch gar nicht verwendbar.
ein lithium akku hat 1/80.

bartolini, 23.03. 12:49

schachmeister
Und vorher macht für die breite Masse kein E-Auto Sinn.

sehe ich auch so.

schachmeister, 23.03. 12:51

Was für mich aber sogar ein noch größerer Minuspunkt ist:
Die Ladedauer. Denn selbst wenn ich nur 200 km komme aber dafür in 5 min wieder voll bin, ist das ja kein Problem. Aber das ist ja nicht der Fall. Und für Fahrzeuge wie LKW und Traktoren etc. die wirklich viel Leistung verschlingen und Drehmoment brauchen, kann ich mir das garnicht vorstellen.

emperor, 23.03. 13:19

zum thema gewicht: vergleichbare autos in der klasse der grösseren tesla mit leistungsstarken motoren sind auch nicht viel leichter als der tesla.

ösirepublik, 23.03. 13:23

"mit 1 to benzin oder diesel fahre ich aber 15.000 km"..
aber nur einmal ... und die Verbrennungsrückstände ?
die werden dir bald das Knallmotorfahren verbieten ...
in städtischen Bereichen .. also NULL Kilometer mit 1 to Sprit !

ösirepublik, 23.03. 13:35

andere, Verbrenner Motoren haben halt Getriebe + Öl, Motor + Öl, Ölwanne, Kurbelwelle, Antriebswellen um 1 To nutzlos rumschleppen !

bock, 23.03. 13:35

Definiere "bald". 2025? 2045? In the year 2525?

powermetal, 23.03. 13:36

Wenn man mal bedenkt, dass Öl eine Million Jahre braucht, Unmengen von Kohlenstoff, Hitze und Druck um überhaupt zu entstehen, danach technisch aufwendig gefördert, transportiert und raffiniert werden muss, ehe es als Treibstoff verwendbar ist, dann ist die Energiebilanz von fossilen Brennstoffen gar nicht mehr so gut. Nur sehen wir eben nicht die Entstehung des Öls und was alles dazu notwendig ist. Wir pumpen es raus, fertig.

Danach vergleichen wir das Resultat eines Energiespeichers, der über Jahrmillionen angereichert wurde, mit elektrischem Strom, welcher fast im selben Moment wieder in Bewegungsenergie umgewandelt werden kann, nachdem er erzeugt wurde.

Oder um es in einer Analogie auszudrücken: Wer nur Apfelsaft im Supermarkt kauft, hat keine Ahnung davon, wieviel Zeit man erstmal reinstecken muss, um ein Glas, das in 30 Sekunden leergetrunken ist, erstmal herzustellen.

bock, 23.03. 13:42

In Stuttgart gilt ab 2018 ein Fahrverbot für Diesel-Karren, die die Euro6-Norm nicht erfüllen. Und auch nur bei "Feinstaubalarm".

Wär für Wien auch spannend. Damit würden mal ein riesen Aufschrei in Wien erfolgen, wenn man mit der Protzkarre nicht mehr entlang der U4 von daheim ins Büro fahren darf.

Und Ivan und Dragan mit die 3er Bäh Em Wäh auch nix mehr fahren tut...

Ob das die Politik durchsteht?

emperor, 23.03. 14:03

bock
genau so etwas gehört sofort gemacht!
in wien war man ja aber auch so gscheit, die lpg busflotte durch diesel zu ersetzen. man wird ja mit dem kopfschütteln gar nimmer fertig...

zum thema umweltschutz....

effenbeisser, 23.03. 12:14

ad blue ist ein zusatz in der abgasanlage von lkws, der die stickoxide reduzieren soll!! ist so eine anlage eingebaut, bekommen die spediteure eine steuererleichterung von 2000.-!! in osteuropa ist es aber der gag (rund 20%) einen emulator einzubauen, der diese anlage umgeht. damit erspart man sich das tanken des ad blue!! dadurch werden aber auch stickoxide im großen stil ausgestoßen, obwohl der lkw offiziell abgasreduziert ist. dadurch entstehen jedes jahr bis zu 14000t stickoxide - das ist die doppelte menge als der ganze abgasskandal bei vw!!
es ist irre was da an beschiss abgeht und wie naiv man damit umgeht. es fehlen klare regelungen sowas zu unterbinden. ein polizist in deutschland meinte - es sei wie geschwindigkeitsbegrenzungen wo man gar keine radarmessgeräte dazu hat!!

Antworten

bartolini, 23.03. 12:18

ist mir bekannt.
eine schweinerei, dass da der ö staat mehr oder weniger wegschaut.

bartolini, 23.03. 12:20

würden die ersten zehn, die eine umgehung eingebaut haben, radikal und augenblicklich aus dem verkehr gezogen werden, ist der spuk zu ende.
so etwas spricht sich schnell herum.

effenbeisser, 23.03. 12:24

in einer doku sah ich, dass sich in rumänien und bulgarien eine regelrechte industrie entwickelte - die machen daraus ein geschäft im großen stil bei der manipulation von lkws!! wo ist da die eu?? wo bleibt da eigentlich der umweltschutz?? und hier glauben welche, wenn sie strom tanken, dann tun sie dem klima so viel gutes und zahlen dabei länge mal breite!!
gerade wenn es um solche enormen ausstoßmengen geht könnte man viel mehr für die umwelt tun als mit den elektroautos!!

effenbeisser, 23.03. 12:26

und vorallem macht man eine klassifizierung von lkws nach ausstoßmengen und hat nicht mal messgeräte das zu überprüfen?? das ist wiedermal so unglaublich naiv und offenbar für viele auch eine sehr schwierige schlußfolgerung, ob so eine maßnahme vielleicht kriminell umgangen werden könnte??

veterus, 23.03. 12:30

Das Problem ist, dass diese Zusatzgeräte
1. ohne eingehende technische Inspektion gar nicht so leicht zu finden sind.
2. von einem gewieften Fahrer im Falle eines Abgastests ausgeschaltet werden können und man damit -für den kurzen Testbetrieb an einer Abgaskontrollanlage- die originalen Euro-6-Werte rausgeblasen werden.

JA - es ist ein Wahnsinn und es sind auf das Jahr gerechnet Unsummen, um die der Staat (bzw. die Asfinag) an Mautgebühren betrogen werden.
JA - Unternehmer, die derartige Manipulationen vornehmen, gehören hart bestraft. Ich würde Ihnen sogar die EU-Transportlizenzen aberkennen.

ABER:
@ bartolini: sofort wieder auf den Staat zu schimpfen, ist ebenso unangebracht. Die Sachlage ist halt nicht immer so einfach gestrickt, wie sich das der kleine Maxi vorstellt...

bartolini, 23.03. 12:36

veterus
auf der südautobahn bei völkermarkt gibt es eine pkw und lkw kontrollstation. hin und wieder muss man die a2 verlassen und wird zu dieser station umgeleitet.
es wäre für einen fachmann wohl nicht zu viel verlangt, auch den motordeckel zu öfnen und hineinzuschauen.
kontrolliert werden aber lediglich bremsen, bereifung, aufhängung usw.
was natürlich auch wichtig ist.

veterus, 23.03. 12:40

@ effenbeisser:
Auch an Sie: offensichtlich kennen Sie diese Geräte und deren Funktionsweise und -umfang nicht wirklich. Aber sofort wieder krakeelen und auf Politik und Behörden schimpfen.

JA, es gibt vieles zu kritisieren. Aber bitte sachlich und -bestmöglich- KONSTRUKTIV.
Mit Biertischparolen ist niemandem geholfen und wurde noch kein Problem gelöst!

bartolini, 23.03. 12:43

vetreus
reg dich ab.
es ist eine ganz normale diskussion.
also führ dich nicht so auf.

effenbeisser, 23.03. 12:45

veterus - ich habe eine gute doku über diese problematik gesehen und ich denke eher sie kennen sich nicht aus und behaupten einfach ins blaue!! gerade die polnische polizei weiss komischerweise sehr schnell, wie und wo die verbaut sind!!
ausserdem kamen fachexperten in deutschland zu wort, die eben das pure gegenteil von dem was sie behaupten festgestellt hatten!! diese geräte werden oft in bulgarischen hinterhöfen eingebaut, wo man sich schockiert zeigte, wie einfach diese dinger einzubauen sind. bitte informieren sie sich mal wirklich über das thema als hier halbwahrheiten von sich zu geben!! danke!!

veterus, 23.03. 12:49

Sie haben wohl meinen ersten Beitrag nicht vollständig gelesen.
Diese Ad-Blue-Emulatoren sind nicht viel größer als ein Handy und benötigen lediglich einen Anschluss an die Fahrzeug-Elektronik. Damit simulieren Sie den Abgassensoren im Fahrzeug ordentlich gereinigte Motorabgase.
Dieses Kästchen lässt sich in einem LKW so versteckt verbauen, dass es bei einer Routinekontrolle nur durch Zufall entdeckt werden kann. Außerdem können die meisten dieser Geräte ausgeschaltet werden und dann läuft der Motor ganz normal mit AdBlue im Euro6-Modus.

Selbst wenn an solchen Schwerpunktkontrollstellen, die es in ganz Österreich an den Autobahnen gibt, eine mobile Abgaskontrollanlage im Einsatz ist, sind derartige Betrügereien nur schwierig aufzudecken. Wenn, dann agiert meistens der Fahrer zu auffällig oder dumm und man beginnt, intensiver zu suchen.
Mit "Motordeckel öffnen" geht gar nichts.

Zum jährlichen Service fahren diese Stickbomber selbstverständlich zuhause in RO, BG usw. Denen ist das so was von egal, was im Fahrzeug verbaut ist....

effenbeisser, 23.03. 12:53

Das Problem ist, dass diese Zusatzgeräte
1. ohne eingehende technische Inspektion gar nicht so leicht zu finden sind.
2. von einem gewieften Fahrer im Falle eines Abgastests ausgeschaltet werden können und man damit -für den kurzen Testbetrieb an einer Abgaskontrollanlage- die originalen Euro-6-Werte rausgeblasen werden.
--------------------
es tut mir leid!! ersteres ist leider falsch!!
ad 1) eine uni in deutschland hat einen online-messwagen entwickelt der mit einer messsonde während der fahrt hinter einem lkw seinen stickoxidausstoß messen kann. richtig ist, dass darüber die polizei keine solche messwagen verfügt!! man könnte darüber hinaus alle tankbestätigungen insoweit erweitern, dass auch die rechnungen über ad blue dargelegt werden müssen!! ausserdem ist ein leerer ad blue-tank schon ein ganz starker hinweis. insbesondere wenn dann keine warnleuchte angeht und der lkw in keinen sicherheitsmodus wechselt!!
ad 2) das diese emulatoren wieder weggeschalten werden können wurde in dieser doku auch gezeigt! ändert aber nichts daran, weil es eben auch noch andere möglichkeiten gäbe, dies zu testen!
drogen werden auch immer und überall versteckt, also ist es nur eine schwache ausrede hier so zu tun, als könnte man solche geräte nicht auffinden?! das glauben sie doch selber nicht.....

effenbeisser, 23.03. 12:56

veterus - noch sind ro und bg in der eu und dann muss man wenigstens hier druck auf einheitliche standards machen!! vielleicht ist dann die eu wenigstens für irgendwas gut...

effenbeisser, 23.03. 12:58

diese geräte sind auch überhaupt nicht versteckt verbaut!! die plastikabdeckung runter und schon sieht man die zusätzlichen kabeln!! was glauben sie, was sie in bulgarischen hinterhöfen finden?? elektronik-genies??

effenbeisser, 23.03. 12:59

sie haben auch extra diese leute gefragt, wielange sie für den umbau benötigen?? antwort: keine 30 min!!

veterus, 23.03. 13:04

@ effenbeisser und bartolini.
Die Empfehlung zur Abregung kann ich nur zurückgeben.
Zu Ihrer Information: Ich arbeite bei einem großen Nutzfahrzeughändler mit mehreren Werkstatt- und Verkaufsstandorten in Österreich und Bayern, habe daher tagtäglich mit LKWs zu tun. Diese Geräte, die uns als Händler und Werkstätte -und so ganz nebenbei auch als Steuerzahler- ein Dorn im Auge sind, sind uns also sehr wohl bekannt.

Der Bericht (den ich übrigens ebenso gesehen habe) zeigte nur einen Aspekt. JA, viele kleine Frächter aus Südosteuropa kaufen sich derartige Emulatoren im Internet und lassen sie sich von Hinterhofwerkstätten einbauen, die das Kastl entweder gleich neben dem Sicherungskasten oder sonst wo "reinpicken" - oft sogar ohne die von mir angesprochene Ein-/Ausschaltmöglichkeit.
DIE sind dann leicht zu finden.

Doch Frächter mit einer halbwegs intakten kriminellen Energie und etwas Knowhow wissen mittlerweile ganz genau, dass man hier "vorsichtiger" zu Werke gehen muss. Dann gibts eben eine "ordenliche" Installation mit Ein-/Ausschaltknopf am Armaturenbrett und einem gut versteckt eingebauten Emulator. Dann findet weder die polnische noch die österreichische Polizei diese Geräte "sehr schnell".

Man kann sich natürlich eine Fernseh-Doku ansehen, sich fürchterlich über das Gezeigte aufregen und Anderen dann sofort Unwissen oder Halbwissen vorwerfen.
Dumm nur, dass ich ganz genau weiß, wovon ich rede...

Wobei dies ein Nebenschauplatz ist. Im Kern des Themas sind wir ohnehin einer Meinung: Es müssen von der EU Strafmöglichkeiten für diesen Sachverhalt geschaffen werden. Das bedarf jedoch AUCH der Mithilfe der jeweiligen Staaten, die dann "ihren" Frächtern konsequent auf die Zehen steigen.
So einfach gestrickt ist dieses Problem halt leider nicht!

ösirepublik, 23.03. 13:26

es fehlt "nur" an Kontroll-Kompetenzen der deutschen Polizei ..
die Polnische Polizei darf die Geräte suchen, finden und rausbauen .. dann fährt der Truck nur mehr 20 km/h .. bis zur nächsten Werkstatt oder AdBlue Tankstelle

veterus, 23.03. 13:31

@ effenbeisser 12:33h
Ich möchte auf Ihre sachlichen (DANKE dafür!) Argumente, die sie in der Zwischenzeit gepostet haben, gerne auch sachlich antworten.

ad 1) ja, den Online-Versuchsmesswagen einer deutschen Uni gibt es. Ich habe gesagt -und das haben Sie fairerweise auch bestätigt- dass die POLIZEI keine derartigen Kontrollmöglichkeiten hat. Ob/wie solche Messgeräte in Großserie erzeugt und zB von Zivilstreifen beim nebenher fahren in Zukunft eingesetzt werden können, DAS WEISS ICH NICHT!

Geräte finden:
Suchen Sie bitte PHYSISCH ein etwa handygroßes Gerät irgendwo in einer Sattelzugmaschine. Geschulte Fahrzeugelektroniker, die den kontrollierten Fahrzeugtyp gans genau kennen und so zB nachträgliche Kabelabzweigungen in der Elektrik erkennen, tun sich natürlich etwas leichter. Trotzdem ist das nicht so einfach wie Sie sich das vorstellen. Sie können ja nicht jeden LKW eine Stunde lang nur nach einem kleinen Kastl durchsuchen.

Ad-Blue-Tank:
Ein Frächter/Fahrer mit Hirn hat im Ad-Blue-Tank immer 5, 10 Liter. Damit kann er jederzeit "umschalten", wenn eine Kontrolle ansteht. Wer mit total trockenem AdBlue-Tank herumfährt, gehört zu der von mir angesprochenen "dummen Spezies", die dann eben viel leichter auffliegen.

AdBlue-Tankbelege:
Kein LKW-Fahrer muss einer polizeilichen Kontrolle Tankbelege etc. vorweisen können. Man fährt europaweit mit Tankkarten (DKV, Shell u.v.a.) oder hat eine eigene Firmentankstelle. Außerdem: Es gibt noch immer genügend Tankstellen, wo sie auf den angeschlossenen Parkplätzen (wenn man es weiß wo!) gegen 20,-- Euronen jede erbetene Tankquittung kaufen können...

ÜBRIGENS:
ei unserem Fabrikat hat der AdBlue-Tank ein Fassungsvermögen von 90 Litern. Der Verbrauch liegt bei 2 - 5% des Dieselverbrauches.
da ein Sattelzug im internationalen Fernverkehr mit rund 30 Litern/100 km unterwegs ist, verbraucht man im ordnungsgemäßen Euro6-Betrieb maximal 1,5l Ad-Blue auf 100 km. Das macht bei einem 90-Liter-Tank eine Reichweite des Harnstoffs von rund 6.000 Kilometern (maximal)! Das können bei optimalen Temperaturen und Fahrbedingungen aber auch bis zu 15.000 km sein.

Wie gesagt: was die notwendigen Konsequenzen betrifft, sind wir absolut einer Meinung.
NUR: es ist eben nicht so leicht.
Damit sage ich weder, dass es nicht gemacht werden muss, noch, dass es nicht notwendig ist.

Mich stört nur, dass sofort wieder auf Alle und Jeden geschimpft wird, weil etwas falsch läuft...

ösirepublik, 23.03. 13:33

man schimpft ja nur auf Maut- & Steuer-Betrüger ...

veterus, 23.03. 13:36

@ösirepublik 13:26
So einfach ist es eben -siehe meine Erläuterungen- leider nicht.

Außerdem: was nützt es, wenn dieser LKW dann vielleicht 500 km bis nach Hause brav als Euro6 fährt und sich dann das nächste Kasterl um 100,-- ins Fahrzeug einbaut - diesmal besser versteckt.

Was man hier bräuchte wären ERHEBLICHE Strafen, die meines Erachtens bis zum Entzug der EU-Transportlizenzen gehen können.
Doch diese werden wiederum von den Nationalstaaten ausgestellt.
In RO bekommen Sie eine EU-Lizenz (wenn das Unternehmen schon welche hält) in einem Tag.

Das ist IST-Zustand:
Seltsamer Weise wird hier gefordert, dass die EU da sofort tätig werden und den Nationalstaaten dreinreden muss, dass sowas nicht geht.
In anderen Foren wird auf die EU geschimpft, weil sie sich überall einmischt.

Fällt ihnen das auch auf?

ösirepublik, 23.03. 13:40

wie in Amerika und VW-Skandal:
in Amiland bekommen die "Geschädigten" tausende Dollar schadenersatz, der deutsche VW-Käufer verliert die Zulassung, weil an seinem Auto manipuliert wurde ...

effenbeisser, 23.03. 14:23

veterus - danke für ihre interessante darstellung!! aber am ende des tages gehört weit mehr und weit strenger kontrolliert!! vorallem auch bei rechnungen, die man nachdrucken lassen kann etc.!! und ich sehe auch die zukunft eher daran "online" zu messen und zu prüfen! im idealfall, wenn der fahrer gar nicht damit rechnet!!

effenbeisser, 23.03. 14:25

und noch ein wort zur rolle der eu! ja es wird oft bemängelt, dass sich die eu zuviel einmischt und dann wieder zu wenig! das muss aber kein widerspruch sein, weil z.b. die bezeichnung marmelade oder doch eher konfitüre letztendlich in keiner internat. tragweite stehen, als gemeinsame umweltstandards, da ja bekanntlich der umweltschutz nicht an der grenze halt macht!

veterus, 23.03. 15:02

@ effenbeisser
Ich freue mich, dass auch zu diesem Tema mit Ihnen eine vernünftige, sachliche und anregende Diskussion möglich ist. Von mir aus - jederzeit gerne!

ad Rechnungen - Kontrolle etc.:
EIN kleiner Baustein hin zu besserer, möglicher Kontrolle sind die Registrierkassen mit dem ab 01.04.2017 vorgeschriebenen "QR-/Bildcode" und der Online-Anbindung der Kasse an die Finanzbehörde. So kann leicht und rasch überprüft werden, ob eine vorgelegte Rechnung auch genau gleich in der Buchhaltung des Rechnungserstellers enthalten ist.
Was wurde in anderen Foren nicht gewettert über die Sinnlosigkeit der Registrierkassenverordnung.
HIER sehen wir an einem konkreten Beispiel, dass dies EIN Puzzleteil zu tatsächlich nötiger, vermehrter Kontrolle der Behörden ist.

Dieses etwas weitere Blickfeld wünschte ich mir (ich weiß, ein Traum...) von so manchem Forenuser hier - Angesprochene mal ausdrücklich ausgenommen. Man kann nicht ständig alles nur verteufeln und verurteilen, was unsere Politiker und Behörden machen. Ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus täte da Manchen sehr gut...

Noch ein -an sich uraltes- Beispiel:
Die berühmt-berüchtigte "Gurkenkrümmungs-Verordnung der EU".

Fakten sind:
1. Diese Verordnung wurde auf intensives Betreiben des HANDELS erlassen. Die Forderung zielte in Bezug auf genormte Transportmittel (E2-Kisten etc.) auf die bessere und einheitlichere Berechnung des Kisteninhaltes ab.
2. Bei uns in Österreich besteht diese Verordnung bereits seit den 60er-Jahren über Empfehlung der in Genf ansässigen UN-Wirtschaftskommission für Europa (der ECE), also Jahrzehnte vor unserem EU-Beitritt!
3. Erst 1988 übernahm die EU diese schon lange bestehende Handelsnorm.
4. Die EU kippte diese so viel kritisierte und als Fanal für die Überbürokratisierung aus Brüssel verwendete Verordnung im Jahr 2009 - gegen eine Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten sowie verschiedener Handels- und Bauernverbände!
5. Es besteht weiterhin die UN-ECE-Norm, die aber (nach Auslaufen der EU-Verordnung) keine Gesetzeskraft hat. Trotzdem hält der Handel (insbesondere ALDI und LIDL) noch heute weitläufig an dieser Regelung fest.

Trotz all dieser Fakten wird noch heute landauf bis Biertisch-ab die "Gurkenkrümmungsverordnung" als beispielloses Versagen der EU zitiert, kolportiert und als Argument verwendet.

Hauptsache, man kann "auf die da oben" hinhauen...

Dagegen kämpfe ich meinen Don-Quichote-Kampf hier im Forum
*lach*

für großen Ansturm nicht gerüstet

motto, 23.03. 11:57

der Strom, ist das problem es sind nicht genug kapazitäten vorhanden, weitere Kraftwerke zu bauen werden die Grünen verhindern.
die entsorgung alter Akkus werden mit umweltprohlemen verbunden sein, als bleibt das E-Mobil eine kleine Niesche!

Antworten

bock, 23.03. 12:43

Also da nicht binnen 24 Stunden alle von Verbrenner auf E umsteigen werden, kann man das Stromnetz als auch die Kraftwerke ja entsprechend aufrüsten.

Aber ja - die Partei ist in sich nicht ganz sauber. E-Mobilität fordern, aber Kraftwerke verhindern. Das geht nicht zusammen.

Und nicht jeder findet Windkraftparks wahnsinnig attraktiv und eine Verschönerung für die Landschaft. Abgesehen von den Schwankungen bei der Energieproduktion, welche man bei Wasserkraftwerken wesentlich weniger hat.

ösirepublik, 23.03. 13:27

Strom und Wasser lassen sich speichern ..
noch immer nicht notiert ?

Ein Elektro-Nutzfahrzeug

pikzehn, 23.03. 10:58

geht in Serienproduktion.
In Österreich !!

Also würde ich Österreich nicht als Hintertupfinger bezeichnen, was Forschung und Entwicklung angeht.

Quelle: http://steiermark.orf.at/news/stories/2832413/

Antworten

langweiler, 23.03. 11:01

Mei, is des Auto schiach....
Bevor ich mit sowas fahre, trage ich das Ladegut am Rücken und gehe zu Fuß.

powermetal, 23.03. 11:16

@langweiler
Bevor du sowas fährst, musst du erst mal bei der Gemeinde arbeiten.

grasti506, 23.03. 14:29

@pikzehn, 10:58, Ja, schau mal:
http://www.kreiselelectric.com/technologie/batteriesystem/
Wenn ich mir jetzt vorstell, dass bei Magna in Gratz schon heute signifikante Mengen von Autos gebaut werden, so kann ich mir vorstell'n, dass auf diesem Gebiet noch Grossartiges passieren wird. Richtig gestaltet kann Österreich am Jahrtausendgeschäft einiges mitschneiden. Ich würd mal einen riiieeesigen Fonds auflegen, an dem sich alle Österreicher beteiligen können soll'n, um das Knowhow, welches heute schon bei uns vorhanden ist, endlich mal in Kohle umwandeln zu können. Fa. Schäffler, z.B. verkauft überigens schon fertige Antriebseinheiten für Elektroautos. Der Weg zu einem kompletten Fahrzeug scheint vorgezeichnet. Kommen die richtigen Phantasieträger mit einem visionären Gedanken an einen Tisch, wird es mächtig rappeln in der Ökonomie, >Schau dass du dann richtig investiert bist, oder zumindest im einem Unternehmen mit Zukunftsvisionen arbeitest.

Wie funktioniert das Aufladen

langweiler, 23.03. 10:54

im Ausland?
Schadet das meinem E Auto, wenn ich da minderwertigen Strom lade?

Antworten

ösirepublik, 23.03. 10:56

verstopft den Spannungs-Abfall-Filter volkommen ...

ösirepublik, 23.03. 10:59

auf die passenden Stecker achten, mehr nicht ...

ösirepublik, 23.03. 11:15

der normale Universal-Stecker benötigt zum laden halt 6-8 Stunden, der spezielle Schnellade-Stecker braucht nur 2 Std ...

ibins, 23.03. 11:18

Ich denke, das machen wir dann ähnlich wie mit den Handys. Einfach anstecken, gg.

leserbrief, 23.03. 11:20

"Nur"..... :)
Bei einer Reichweite je nach Witterung und Verbraucher von sagen wir einmal 150 Kilometer bei moderater Fahrweise auf einer Ebene brauchst dann einen Tag von Wien nach Innsbruck.
Fühle mich wie auf einem Planwagen.

powermetal, 23.03. 11:27

Den Weg von Wien nach Innsbruck könnten wir (wenn wir wollten) schon längst mit der Magnetschwebebahn in einem Bruchteil der Zeit bewältigen, die wir mit dem Auto brauchen.
Nur sind wir eben alles Hinterweltler. Wir, die Regierung... alle.
Deswegen haben wir keine Magnetschwebebahnen.
Wir haben nicht mal einen normalen, ordentlich ausgebauten Schienenverkehr, nicht zuletzt weil Individualverkehr billiger ist. Den Schienenverkehr sollte man Subventionieren.

ösirepublik, 23.03. 11:42

der "Schienenverkehr" wird mit Miliarden am Leben erhalten ..
diese Milliarden kommen natürlich ebenso vom Individualverkehr ...

powermetal, 23.03. 11:48

Nur ist der Schienenverkehr nicht attraktiv genug. Warum soll man sich vier Stunden in den Zug hocken, für eine Strecke die man mit dem Auto in der halben Zeit bei halben Kosten zurücklegt?

In den Schienenverkehr gehört mal ordentlich investiert, so dass man zumindest mal zwischen den Hauptstädten mit 300... 400 km/h reisen kann. Dann wird das ganze interessant, weil dann erscheint das Auto vergleichsweise langsam.

ösirepublik, 23.03. 13:36

der schienenverkehr ist "verstaatlicht" , beamtisiert und schafft daher nur ca. 10% des Personen und Warenverkehrs !

Die Deutschen sind der Welt schon wieder einen Schritt voraus

bergler, 23.03. 09:57

Bei n-tv.de/wissen kann man sich informieren.
Mit einer künstlicher Supersonne plant man syntetischen Treibstoff herzustellen, dann könnten auch Flugzeuge umweltschonend fliegen. Es wird auch geforscht um Wasserstoff günstig herzustellen. Vermutlich sind wir nur zu früh geboren worden, so können wir nicht mehr alles nutzen.

Antworten

bergler, 23.03. 10:23

Das beste ist, mit Hilfe von Solarzellen wollen diese Forscher aus der Luft das schädliche CO2 Abgas absaugen und damit einen neuen Kraftstoff herstellen. Damit kann man dann auch große Anlagen betreiben, das gibt es alles bei n-tv.de/wissen heraus zu lesen.

powermetal, 23.03. 10:49

Klingt unlogisch. Man baut eine "Supersonne" weil man unter realen Umständen nicht genug Leistung erzielt, mit dem Ziel unter realen Umständen Wasserstoff durch Sonnenenergie herzustellen? wtf? XD

ibins, 23.03. 11:16

Wenn man sich schon ein paar Mal n-tv angeschaut hat, weiß man, dass dieses Format nicht einmal "Bild"-Qualität hat. Man muss deren "Information" deshalb noch genau nachrecherchieren um einigermaßen was sinnvolles heraus zu bekommen.
In einem hat bergler aber wirklich recht: Für den kommenden Fortschritt sind wir alle zu früh geboren. Nur ohne uns zu früh Geborenen gäb's auch den Forschritt nicht.
Ich komme noch immer nicht so mit den Akku's zurecht. Die funktionieren bei allen anderen durch sie betriebenen Geräten ja auch schon nicht so richtig. Drum denke ich auch, dass E-Mobile als Ersatzmobilität für Fahrzeuge generell nur sehr eingeschränkt tauglich sind. Und als Zweitfahrzeug für Kurzstrecken ist mir so ein Ding einfach zu teuer.

veterus, 23.03. 12:13

@ ibins:
"Ich komme noch immer nicht so mit den Akku's zurecht. Die funktionieren bei allen anderen durch sie betriebenen Geräten ja auch schon nicht so richtig."

Also ich finde, dass sich hier schon IMMENS VIEL getan hat.
Wenn ich dran denke, wie rasch man sich noch vor 10 Jahren Akkus durch den "Memory-Effekt" ruinieren konnte.
Oder wenn ich die(ich glaube mittlerweile vierte!) Generation meines Akku-Schraubers mit den Leistungen, Ladezeiten und dem Akku-Gewicht meines ersten vergleiche - da sind WELTEN dazwischen!

Dazu aktuelle Forschungen in neue Akku-Technologien:

http://www.zdnet.de/88289213/akkuforschung-neue-technik-fuer-hoehere-kapazitaeten-vorgestellt/

oder die neue Akkutechnologie eines oberösterreichischen Unternehmens:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/e-mobilitaet-kreisel-electric-elektrisiert-mit-neuem-akku-a-1097291.html

Ich sehe da in einem Zeitrahmen von maximal 10 Jahren noch gewaltige Entwicklungen auf uns zukommen!

ösirepublik, 23.03. 13:29

richtig ..
diese kleinen Akku-Schrauber sind genial ....
auch mit E-Bikes kann man 60-70km fahren, mit ner kleinen Keksdose voll Energie

ösirepublik, 23.03. 13:31

beim E-Auto und Hybrid sind die deutschen weit hinter den Japanern und Koreaner zurück ...

Ein deutscher "Umwelt-Verein" wollte

rifleman, 23.03. 09:50

10 Stk. eSmart kaufen.

3 wurden geliefert, dann hieß es "Mehr haben wir nicht, wird auch nicht mehr produziert..." !!!
Aber führende E-Mobil Nation sein wollen!

Antworten

zackprack75, 23.03. 10:12

der konsument muss sich halt informieren welche e-autos angeboten werden und nicht ausläufer oder eingestellte ware versuchen zu bekommen. wird auch lustig wenn die die 3 smart servicieren wollen...ersatzteile etc in 3,5 jahren???

man sieht: der konsument ist teils sehr dumm und das nutzt man auch gerne und gut aus! alle werden grad auf den nicht nachhaltigen akku scheiss eingeschworen!

ösirepublik, 23.03. 10:58

besser wie die russende, NO + Nox + Abgase + Gestank + Lärm produzierenden Knallmotoren ....
der Energie-Nachschub wird auf jeden fall eines Tages enden !

zackprack75, 23.03. 13:29

schön zu sehen wie sehr der dumme mensch sich auf das thema verbrenner auto hetzen und sich was neues, völlig unausgegorenes wie das e-auto mit akkus aufschwatzen lässt......und dabei den flugverkehr und die schiffsdieselbrummer sowie den horrenden lkw verkehr aussen vor lässt. gratulation!

ösirepublik, 23.03. 14:26

apropos unausgegoren ..
Elektro-Autos gab es schon um 1900 ..
unausgegoren sind nur die Benzinschnüffler ...

Förderitis!

carlo, 23.03. 09:48

Österreich gibt jährlich (!!!), für Förderungen zwischen 14 bis 17 Milliarden Euro aus.
Ich vermute niemand kennt die exacte Zahl.
Wahrscheinlich will man sie gar nicht wissen.

Da kommt mir immer wieder der österreichische Nobelpreisträger Friedrich A. von Hayek in den Sinn.

„Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozeß des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.“

Quelle.
(Recht, Gesetzgebung und Freiheit, Bd. 1, München 1980)

Antworten

reservebuddha, 23.03. 09:51

Fragt sich bloß, welche brauchbare Alternative Hayek vorgeschlagen hat.

Das ist nämlich genau der Punkt, an dem "Demokratie-Kritik" regelmässig scheitert.

carlo, 23.03. 10:35

Fragt sich bloß, welche brauchbare Alternative Hayek vorgeschlagen hat.
.....................................
Man kann sich über ihn einlesen.Vorausgesetzt man will.
So z.B. über
"Demokratiereform"

„Die Demokratie, die wir kennen, muß scheitern, und so viele Menschen werden enttäuscht sein, daß sie sich eventuell gemeinsam gegen die Demokratie wenden. Ursache ist aber nur ein ganz spezieller Fehler unseres demokratischen Systems.
Es ist überhaupt nicht notwendig, daß Demokratie ein allmächtiges Parlament bedeuten muß.

Die meiste Zeit der neueren Geschichte zeigt das Ringen um eine Beschränkung der Regierung. Es war eine unglückliche Entwicklung, daß die Leute glaubten, daß eine Beschränkung der Regierung hinfällig sei, wenn man die Macht der Repräsentanten der Mehrheit der Bevölkerung gegeben habe.

So wurden all die langen Bemühungen um eine Beschränkung der Regierung weggespült. Die Macht wurde einer einzigen Gruppierung gegeben, die sowohl die Gesetze machen kann, die sie für ihre Zwecke wünscht, als auch regieren kann.

So haben wir eine unbeschränkte Demokratie bekommen, wo die Mehrheit des gewählten Parlaments machen kann, was sie will. Und was sie will, deckt sich überhaupt nicht mit der Meinung der Mehrheit, weil der Prozeß der Mehrheitsbildung darin besteht, bestimmte Gruppen mit bestimmten Vorteilen zu bezahlen.

Und solange die gewählte Versammlung die Macht hat, muß sie dies tun. Man kann in einer Vertreter-Versammlung keine Vertreter-Mehrheit bilden, wenn man die vorhandene Macht nicht dazu benutzt, bestimmten Gruppen bestimmte Vorteile zu gewähren.

Quelle.
(Interviewfilm „Inside the Hayek-Equation“, World Research Inc., San Diego, Cal. 1979, frei übersetzt von Roland Baader)

immer das selbe

hannes2343, 23.03. 09:33

Handy? Brauch ich nicht.
Smartphone? Brauch ich nicht, hab doch ein Handy.
Sprachassistent?Brauch ich nicht, ist doch nur was für Nerds.
E-Auto? Brauch ich nicht, hab doch an Diesel.
Selbsfahrendes Auto? Wieso, bin doch eh der besste Autofahrer.

Und weil wir Österreicher das alles und noch viel mehr nicht brauchen, werden wir das alles auch nicht erfinden und produzieren.
Und in Zukunft auch kein Geld damit verdienen. Das tun dann die anderen.

Antworten

übrigens, 23.03. 09:37

Schon mal was von AVL List gehört?

hannes2343, 23.03. 09:39

na eh, als Zulieferer sind wir spitze.

powermetal, 23.03. 10:43

Es gibt immer nur wenige Pioniere die voran gehen. "Wir Österreicher" stimmt so auch nicht "der Österreicher" ist eher jemand, der in Fabrik arbeitet und dem egal ist was er tut, hauptsache die Kasse klingelt. Wenn die Fabrik ein innovatives Produkt herstellt das international vermarktet wird, dann liegt das nicht am Durchschnittsmichel in der Produktionshalle, sondern an ein paar wenigen Personen welche die Innovationen erfinden.