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Euroscheine in Geldbörse

Welche Folgen hätte der Sozialhilfe-Plan?

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) schlug vor, dass EU-Ausländer erst nach fünf Jahren Anspruch auf Sozialhilfeleistungen haben sollen. Wie ist der Vorstoß mit der Personenfreizügigkeit der EU vereinbar? Welche Reformen braucht das System? Welche Auswirkungen hätte eine Einschränkung der Leistungen?

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549 Beiträge

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Beiträge

Warum so kompliziert?

mraugustus, 20.03. 20:56

Die EU-konforme Lösung die auch dem ja anscheinend sehr kostenbewussten Hrn. Kurz sicher freuen würde, ist ja so nah, so verständlich, so einfach: Alle Sozialhilfen für alle ab sofort ersatzlos streichen und fertig. Eine einfache, kostenbewusste, für jeden verständliche, ohne Tricks und Hintertürchen, für alle gerecht UND natürlich EU-konform. Der brave, felißige, anständige Bürger, ganz gleoch ob Österreicher oder sonstiger EU-Bürger braucht das ja nicht und der Rest kann (und soll sich ja aus der Sicht vieler) gefälligst schleichen.
Warum diskutieren wir überhaupt noch? ;-)

lehmansfatcat, 20.03. 21:00

Kostenbewusst ist Herr Kurz im Sinne der Steuerzahler...Deinen Votschlag unterstütze ich vorbehaltlos....

bittersweet21, 20.03. 21:03

@mraugustus
Jo, vielleicht findet der Herr Kurz für die Armen auch noch eine Insel.

bittersweet21, 20.03. 21:04

@lehmansfatcat
Sarkasmus sollte man erkennen, wenn man ihn trifft. :-)

lehmansfatcat, 20.03. 21:04

Ich schlage die Donauinsel vor, da ist es nicht weit....

lehmansfatcat, 20.03. 21:06

Ist schon klar, dass solche sinnvollen Vorschläge nicht ernsthaft aus Deinem Mund kommen können....;-)

fortis, 20.03. 21:07

Die EU-konformen Lösungen sind so brauchbar, dass manche Länder beginnen auf diese Union zu verzichten. Lernfähig sind die nicht - lustig weiter so in Richtung -exit.

reservebuddha, 20.03. 21:14

Eigentlich hätte man sich solche Vorschläge eher von der a"sozialen Heimatpartei" erwartet, die bekanntlich immer dann Krokodilstränen vergießt, wenn sie einheimische Notleidende gegen ausländische Notleidende aufrechnen kann, ansonsten aber bei jeder Kürzung sofort dabei ist, und statt von "Unseren" lieber von "Sozialschmarotzern" redet.

Aber mittlerweile ist auch klar, dass man in der ÖVP, und leider auch schon in der SPÖ das Heil am rechten Rand sucht, aus Angst, die FPÖ könnte zuviele Stimmen gewinnen.

Dumm nur, dass die Vorschläge, die dabei herauskommen, mit der Realität der Republik wenig bis gar nichts zu tun haben. Aber sie brauchen auch nicht wirklich konstruktiv sein. Wichtig ist ja nur, dass "Krone" und "Österreich" sich nicht auf den Abweichler einschiessen.

lehmansfatcat, 20.03. 22:27

Und wieder Hetze gegen den normalen Österreicher, der einfach nur seine tägliche Zeitung lesen will....nachdem nun aber eh schon alle rechts sind, sollten sich gewisse Leute überlegen, ob sie vielleicht nicht auswandern wollen. In so einem Unrechtssystem zu leben, muss ja eigentlich der blanke Horror sein, oder?

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