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Wer steigt ab, wer wird Meister?

Im Herbst hatten sich in der Bundesliga mit Altach, Salzburg, Sturm und Austria vier Teams im Kampf um den Meistertitel positioniert. Mittlerweile sorgte Titelverteidiger Salzburg an der Spitze wieder für recht klare Verhältnisse. Für Rapid scheint der Zug in Richtung Europacup endgültig abgefahren zu sein. Am Tabellenende wird es spannend. Wer steigt ab, wer wird Meister?

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4472 Beiträge

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Beiträge

Wenn MK den Alaba schon nicht links hinten aufstellt

ronaldo34, 20.03. 12:46

dann führt am Andi Ulmer wohl kein Weg vorbei, außer man plant schon für 2020 ...

schmalzbrot, 20.03. 14:07

Alaba spielt in Hinkunft links hinten.
Denken Sie, Lieber @Ronaldo34 an meine Worte.

Habe die Ehre
Ihr Schmalzbrot

nezzi, 20.03. 14:28

Wenn dann, spielt Alaba auf der kompletten linken Seite und Koller lässt mit 3 Innenverteidiger spielen, bin nur gespannt was er dann mit Arnautovic vor hat.

schmalzbrot, 20.03. 15:12

Koller bleibt bei der Viererkette mit Alaba links hinten.

nezzi, 20.03. 15:13

Am Freitag sind wir gscheiter :-)

dersichnenwolftänzelt, 20.03. 15:18

@ nezzi: Bei einem 3-4-3 ist ein Arnautovic vorne links gesetzt.
Goalie
Dragovic-Prödl-Hinteregger
Schöpf-Baumgartlinger-Ilsanker-Alaba
Junuzovic-Burgstaller-Arnautovic

Alternativ: Sabitzer, Harnik

nezzi, 20.03. 15:27

So in etwa hätte ich mir das auch gedacht, bei Rapid kann ich dieses System nicht mehr sehen, aber das Nationalteam hat genau die richtigen Spieler für dieses System.
Ruttensteiner hat den Systemwechsel auch so gut wie bestätigt:

Frage: Im A-Nationalteam steht eine Änderung des Spielsystems auf drei Innenverteidiger im Raum. Welche Auswirkungen hätte das auch auf die Nachwuchsauswahlen und die Spielidee des ÖFB im Ganzen?

Ruttensteiner: "Für mich ist das überhaupt nichts Neues. Der moderne Fußball geht dorthin, kein starres Spielsystem zu haben. Heutzutage variiert man innerhalb eines Spieles. Für den Gegner ist es dann wesentlich schwerer, sich einzustellen. Wir haben das in den Spielphilosophien schon seit Jahren drinnen. Wichtig ist, zwischen Spielsystem und Spielphilosophie zu unterscheiden. Das ist ein großer Unterschied. Unsere Prinzipien sind von der U15 bis zum Nationalteam durchgängig, da hat sich nichts geändert."

Frage: Bei der EM hat es gegen Island nicht funktioniert. Ist es auch ein gewisses Risiko, einer Mannschaft ein System aufzuzwingen, das sie möglicherweise noch nicht in der Form beherrscht?

Ruttensteiner: "Das ist ein wichtiger Punkt. Es hat in Frankreich in dem Spiel in der ersten Hälfte nicht so funktioniert, wobei man genauer hinschauen muss. War es wirklich das Spielsystem, oder war es die Form der Spieler? In Phasen der zweiten Hälften wurde mit drei Verteidigern das Spiel aufgebaut, das hat funktioniert. Es ist mit Risiko verbunden, keine Frage. Aber die große Zielsetzung ist es, die Spieler in ihren besten Positionen zu haben. Ich denke schon, dass man das unmittelbare System irgendwo nach den Spielern auszurichten hat."

Frage: Wie stehen Sie diesbezüglich zur stets heiß diskutierten Position von David Alaba? Ist er im Mittelfeld am besten aufgehoben? Oder kann er auch auf dem Flügel - gerade in einem System mit drei Innenverteidigern - sehr viel bringen?

Ruttensteiner: "Das macht er bei Bayern München Woche für Woche. Die Diskussion ist fast ein bisschen müßig. Er hilft uns im zentralen Mittelfeld wahnsinnig, er würde uns auch auf der Seite wahnsinnig helfen. Letztendlich obliegt es dem Trainer, dass er sagt, wo die größte Effektivität im Sinne der gesamten Mannschaft gegeben ist. Marcel Koller stellt ihn ins Zentrum, weil er glaubt, dass er von dort aus der Mannschaft mehr helfen kann. Dass er auch auf der Seite Weltklasse spielen kann, ist sowieso klar."

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