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Eine Frau trägt eine Mund-Nasen-Schutzmaske vor einem Lokal

CoV: Wie kommt Österreich am besten durch den Sommer?

Im Vergleich zum „Lock-down“ hat sich das Leben hierzulande in vielen Bereichen wieder normalisiert. Wie erwartet, gibt es aber immer wieder Coronavirus-Cluster. Wie gut funktionieren regionale Verschärfungen? Was bringt die Wiedereinführung der Maskenpflicht in Supermärkten, Post und Banken? Wie kommt Österreich – pandemiemäßig – am besten durch den Sommer?

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Forum

ein Schulstart unter Unsicherheit

helmut71, 07.08. 14:04

- Planungsunsicherheit bei Bildungsdirektionen und Schulleitungen
- verunsicherte Eltern und Schüler

Wie sollen Eltern, Lehrer, Schulen bei Verdachtsfällen reagieren?
Wie und wo kommt man zu Corona-Tests?
Was passiert mit der Klasse / Schule? Offen lassen oder Quarantäne?
Wie schützt man Lehrkräfte?
Wie vorerkrankte Schüler und Eltern? Sin die Schüler da automatisch (wie letztes Schuljahr) entschuldigt?

Die Antwort auf diese und andere Fragen bleiben die Entscheidungsträger leider, wenige Wochen vor Schulbeginn, schuldig. Anschobers konfuse Ampel kann darauf wohl keine Antwort sein.

Antworten

hyperbol, 07.08. 14:10

auch mit schulen verknüpfte betriebe, wie schüler- und berufsschülerheime stehen ziemlich plan- und orientierungslos da.

meloku, 07.08. 12:14

Was ist eigentlich aus den 65000 Tests für Gastronomie- und Tourismusbetriebe geworden? Wer zeichnet sich für das ominöse ´Safe A´ Projekt verantwortlich? Köstinger und Mahrer anscheinend nicht, obwohl von ihnen angekündigt... McKinsey auch nicht. Die PR-Agentur vom ORF-Stiftungsrat Schütze etwa?
Sehr, sehr undurchsichtig das Ganze, obwohl es sich doch um ein 150 Millionen Steuergeld Projekt handeln soll. Wer profitiert davon? Man weiß es nicht und alle waschen ihre Hände in Unschuld!
Ein einziges Desaster und hier im ORF wird nicht mal darüber berichtet, sehr schwach!
Hat nicht gerade ein ÖRR die Pflicht über verbrennen von Steuergeld (außer für ein paar unbekannte Profiteure) zu informieren?

Antworten

yingyang, 07.08. 12:55

Die Frage ist doch: Welche Tests wurden wo in welcher Anzahl durchgeführt und wieviel Geld wurde ausgegeben.
Steuergeld kann ja nur verbrannt werden wenn auch wirklich Testmaterial angeschafft, Personal zur Testung angeheuert und Labore mit der Auswertung beauftragt wurden.

Ich kann nur eines aus meiner ehemaligen Heimat sagen: Im Murtal werden zumindest in allen Mateschitz Objekten und allen anderen Hotels im Umkreis jede Woche alle MA durchgetestet.

meloku, 07.08. 13:13

Das mag ja sein, aber es läuft komplett intransparent ab. Man bekommt keine Antworten. Teilweise nicht mal die Labore selbst... Ein Durcheinander sondergleichen! Ich verweise auf die ORF-Grafik ´durchgeführte Tests pro Tag´ da müssten ja schon alle dieser Tests nur im Tourismus durchgeführt werden um auch nur annähernd auf die gewünschte (65000 pro Woche) Anzahl zu kommen! Frag nach bei Labors.at, das verantwortliche Labor-Konsortium und du (auch ich) bekommst keine Antwort. Nicht einmal eine Antwort, geschweige denn zu Auskünften!

Ich wage eine Prognose

reservebuddha, 07.08. 11:58

Falls und sobald Kurz aufgrund von Umfragen draufkommt, dass die Maßnahmen gegen COVID einer Mehrheit auf die Nerven gehen und nicht mehr erwünscht sind (falls das je passiert), wird er umschwenken, und das Thema wird mehr oder weniger einschlafen.

Antworten

wiesonicht, 07.08. 12:08

dann geht es ihm so wie seinem Ratgeber Bibi

zimmy, 07.08. 12:09

hmmmm, selbst ich gestehe Kurz im Kampf gegen Corona neben viel Marketing auch ehrliche Motive zu.

reservebuddha, 07.08. 12:46

Naja, @zimmy, ich tu mich damit schwer. Seine recht humanistisch geprägte Aussage, dass wir eine neue Willkommenskultur brauchen, klingt mir immer noch in den Ohren, und dann kam der Wahlkampf. Kann schon sein, dass er ehrliche Motive hat, aber dann wärs vermutlich eine Premiere.

researchit, 07.08. 13:05

@reservebuddha das kann durchaus sein, wobei man im schlimmsten Fall der Fälle die mediale Stimme der Krankenhäuser nicht unterschätzen sollte.

helmut71, 07.08. 13:47

rb: ned bös sein, aber was hat bitte Kurz mit der Gefährlichkeit eines derartigen Virus zu tun? Ich hätt dich eigentlich für klüger und weitsichtiger gehalten und für fähig, Parteibrille und Pandemie zu trennen.

Rühren deine teilweise coronaleugnenden und bagatellisierenden Aussagen zu Corona nur daher, dass du Kurz offenbar abgrundtief hasst?

nicht der Raumname, sondern die Personen darin!

researchit, 07.08. 10:58

Wie oft muss man eigentlich manchen erklären, dass es nicht vom Namen eines Raumes abhängig ist, ob ich mich mit einem Virus infiziere oder nicht, sondern es AUSSCHLIESZLICH auf die sich im irgendwie genannten Raum auf die darin befindlichen Personen ankommt.

Antworten

researchit, 07.08. 11:26

Man hat es weder per gesetzlichen Verordnungen noch virologisch oder medizinisch im Griff, ob eine oder mehrere infizierte Personen, von denen man es NICHT weiß (asymptomatischer Verlauf) infiziert zu sein, irgend einen Raum betreten.

Und eine Aussage, dass da oder dort, bzw. je nach einem irgendwie genannten Raum mehr oder weniger UNBEKANNTE Infizierte diesen betreten ist somit Nonsens.

Ich kann mich praktisch überall anstecken, wo sich auch nur eine infizierte Person in irgendeinem geteilten Raum mit mir aufhält.
Der kleine aber feine Unterschied ist jedoch, WIE ich mich und WIE sich die Infizierte Person sich in diesem Raum verhalten!

hyperbol, 07.08. 11:38

naja, a bissl wirds schon auch auf die raumgröße, die luft- und belüftungsverhältnisse, die anzahl und den abstand der personen im raum ankommen.
und auf die dauer des aufenthaltes in dem raum.
nicht nur auf das verhalten.

researchit, 07.08. 11:42

@hyperbol Sie haben natürlich recht, nur kann man damit kein 1:1 Verhältnis zum Raumnamen schaffen ... das war und ist einfach ein grober Unfug!

researchit, 07.08. 11:47

Es war auch absolut dämlich je nach Raumfläche seinerzeit Geschäfte offen oder geschlossen zu halten, da die Raumgröße allein überhaupt nichts mit der Wahrscheinlichkeit einer Ansteckungsgefahr zu tun gehabt hat.
Dagegen wäre Personen je m2 Fläche hierfür schon eher ein Maßstab gewesen.

zimmy, 07.08. 12:02

Natürlich! Wenn man von der Maske überall in geschlossenenen Räumen träumt, muss man die Frage nach dem sinnhaften Wo als "groben Unfug" abwürgen, zumal man ja empirische Belege seit Beginn der Debatte schuldig bleibt.
Noch aber bedient die Politik derartige Maßlosigkeiten nicht:
"Anschober geht derzeit davon aus, dass der Schulbeginn 'normal', also ohne Maskenpflicht, bewerkstelligt werden kann."
Danke, Herr Minister! (https://kurier.at/politik/inland/anschober-startet-corona-ampel-wir-wollen-keine-rote-zonen/400993853).
Übrigens, der WU-Absolvent und RK-Kommandant Gerry Foitik, auch so einer, der uns am liebsten in allen geschlossenen Räumen Masken aufsetzen möchte, hat seinen eigenen Laden nicht im Griff:
"Gesichtsmasken sind nur nötig, wenn Sie den Verdacht haben, krank zu sein oder kranke Menschen betreuen." (https://www.roteskreuz.at/site/coronavirus-sind-wir-bereit/risiken-minimieren/)

inn, 07.08. 12:11

Researchit, meine Achtung, dass du nicht müde wirst zu erklären... auch wenn manche nicht hören wollen, was Medizin und Hausverstand seit Wochen im Chor brüllen.

reservebuddha, 07.08. 12:18

"auch wenn manche nicht hören wollen, was Medizin und Hausverstand seit Wochen im Chor brüllen."

Der vom Billa?

Ernsthaft, ich sehe schon Sinn hinter den Aussagen von @researchit, allerdings auch hinter denen von @zimmy. Klar ist es für geschlossene Räume völlig irrelevant, wie sie von aussen heissen, oder wie groß sie sind, es geht um die Konzentration von Menschen drin, und wie sie interagieren.

Wenn aber in Supermärkten die Fälle erfreulich wenige sind, andererseits man in Massenschlafquartieren ("fürsorglicher" Arbeitnehmer) immer wieder Cluster züchtet, lässt daraus sich schon einigermassen vernünftig schließen, dass flüchtiger Kontakt mit oder ohne Maske eher sehr selten zu Ansteckungen führt.

Das wäre auch plausibel, denn eine Infektion entsteht nicht dadurch, dass ein einziger Virus den Körper erreicht, sondern dadurch, dass Millionen ihn erreichen, und die vorgeschaltenen Immunreaktionen nicht alle gleich abwehren. Es ist eine Sache der Wahrscheinlichkeit.

Zudem sind Infizierte mit Symptomen wesentlich ansteckender als solche ohne Symptome. Die mit schweren Symptomen gehen aber eher sehr selten in einen Supermarkt.

Ich sehe also keinen Widerspruch zwischen beiden Aussagen.

researchit, 07.08. 12:19

@zimmy Kennen Sie eigentlich den Unterschied bei der Wahrscheinlichkeit eines Ansteckungsrisikos zwischen einer SARS-CoV-2 infizierten Person mit asymptomatischen Verlauf (OHNE Krankheitssymptome) und MIT symptomatischen Verlauf (MIT Krankheitssymtomen)?

researchit, 07.08. 12:23

@reservebuddha Sie schreiben: "Zudem sind Infizierte mit Symptomen wesentlich ansteckender als solche ohne Symptome."
Das trifft bei der Grippe (Influenza) noch zu, aber eben nicht bei SARS-CoV-2, da es sich um einen asmyptomatischen Ansteckungsverlauf, wie bei HIV, handelt.
Ein HIV Erkrankter trägt bereits zig-HIV Viren in sich, hat Jahre keine Krankheitssymptome, und ist in dieser Zeit dennoch ansteckend.

researchit, 07.08. 12:28

@reservebuddha Sie schreiben: "Denn eine Infektion entsteht nicht dadurch, dass ein einziger Virus den Körper erreicht, sondern dadurch, dass Millionen ihn erreichen."
Bei dieser Aussage wäre ich etwas vorsichtiger.
Die Reproduktion von SARS-CoV-2 in der Schleimhaut ist nicht nur um das doppelte (R-Wert) höher als bei der Influenza, sondern zum Erstaunen so mancher Virologen um ein zig-faches.

reservebuddha, 07.08. 12:30

"Das trifft bei der Grippe (Influenza) noch zu, aber eben nicht bei SARS-CoV-2, da es sich um einen asmyptomatischen Ansteckungsverlauf, wie bei HIV, handelt."

Ich habe es bisher so verstanden. Man kann mich gerne eines besseren belehren:

Man produziert und atmet mit Symptomen massiv Viren aus. Ohne Symptome können es nicht so viele sein. Wo sollten die herkommen? Wären die bereits in derartiger Massenproduktion, dann ginge das nur über Symptome.

"Ein HIV Erkrankter trägt bereits zig-HIV Viren in sich, hat Jahre keine Krankheitssymptome, und ist in dieser Zeit dennoch ansteckend."

Aber nicht durch die Luft, und darum gehts ja hier.

reservebuddha, 07.08. 12:33

"Bei dieser Aussage wäre ich etwas vorsichtiger."

Ja, wobei die Wahrscheinlichkeit, dass ein Virus es schafft, astronomisch gering ist. Sie ist nicht Null, und insbesondere bei immunschwachen Menschen sicher höher.

Statistisch gesehen steigt aber die Wahrscheinlichkeit mit der Anzahl der Viren. Ich denke nicht, dass es viele Fälle gibt, die sich durch eine geringe Anzahl Viren anstecken haben lassen. Ich denke schon, dass die überwiegende Mehrheit durch einen heftigen Ansturm infiziert worden ist.

Für mich ist das eine teilweise Erklärung, warum in Supermärkten recht wenige Angestellte angesteckt worden sind. Heißt nicht, dass man nicht vorsichtig sein bräuchte. Wahrscheinlich ist ein Teil der Erfolgs grade dieser Vorsicht zu verdanken.

inn, 07.08. 12:36

Meine Kenntnisse der Virologie und Immunologie sind zwar nicht Null, aber begrenzt. Somit halte ich mich zusätzlich an den Hausverstand, den ich glücklicherweise in völlig ausreichendem Maße besitze und mir nicht wie manch andere vom Billa holen muss. Ich meide allzu große Menschenansammlungen, wasche bzw desinfiziere mir die Hände und trage in sämtlichen Geschäften für die kurze Zeit, die ich normalerweise brauche, eine Maske. Weder habe ich Angst, noch halte ich mich für hysterisch. Es ist mir schlichtweg egal. Somit kann ich mir diesbezügliche stundenlange Diskussionen mit ewig Unbelehrbaren, ewig "Eingeschränkten" und ewig Panischen einfach sparen, bis irgendwann die Medizin ausreichend Kenntnisse gesammelt hat, um klarere Richtlinien formulieren zu können.

researchit, 07.08. 12:41

@reservebuddha der Übertragungsweg ist dem Virus egal, denn die Eigenschaften eines Virus richten sich nicht nach einem Übertragungsweg.
Sie haben viele unterschiedliche Viren über den gleichen Übertragungsweg, aber dennoch hat jeder Virus für sich andere Eigenschaften die dieser im Körper mehr oder minder auslösen kann.

Influenza ist, wie Sie richtig geschrieben haben, eine symptomatische Erkrankung ... Sie stecken jemanden erst an, wenn Sie Symptome zeigen bzw. daran erkrankt sind.

Das verhält sich aber bei SARS-CoV-2 anders, weil es eine asymptomatische Infektion ist, bzw. man eben nicht an COVID-19 oder deren Verläufen erkranken muss, um das Virus an einen anderen Menschen zu übertragen.

reservebuddha, 07.08. 12:42

"Meine Kenntnisse der Virologie und Immunologie sind zwar nicht Null, aber begrenzt."

Das ist wohl hier kein Einzelfall. Geht mir nicht anders. Ich kann auch nur den Eindruck hier loswerden, den ich nach einigen Gesprächen mit wirklichen Experten gewonnen habe, und auch der kann falsch sein.

"Somit halte ich mich zusätzlich an den Hausverstand, den ich glücklicherweise in völlig ausreichendem Maße besitze und mir nicht wie manch andere vom Billa holen muss."

Das ist meistens ein guter Ansatz.

"Ich meide allzu große Menschenansammlungen, wasche bzw desinfiziere mir die Hände und trage in sämtlichen Geschäften für die kurze Zeit, die ich normalerweise brauche, eine Maske."

Nichts dagegen einzuwenden. Ist ja auch nicht unvernünftig.

"Weder habe ich Angst, noch halte ich mich für hysterisch. Es ist mir schlichtweg egal. Somit kann ich mir diesbezügliche stundenlange Diskussionen mit ewig Unbelehrbaren, ewig "Eingeschränkten" und ewig Panischen einfach sparen, bis irgendwann die Medizin ausreichend Kenntnisse gesammelt hat, um klarere Richtlinien formulieren zu können."

So ungefähr halte ich es auch. Ich hab hier nur abgeladen, was ich so an Eindrücken gewonnen habe, immer natürlich mit der Möglichkeit, dass die allesamt falsch sind.

Das Problem ist natürlich, dass wir viele Verantwortungsträger haben, die selber nicht grade Experten auf dem Gebiet sind, aber allgemeingültige Entscheidungen treffen sollen.

Ich beneide die überhaupt nicht, denn wie sie es machen, ist es falsch, und egal, was sie entscheiden, werden sie von irgendeiner Meinungsblase sofort fürchterlich beschimpft.

Ich bin, wie bekannt, sicher kein politischer Freund der Türkisen, aber in diesem Fall halte ich mich mit Häme sehr zurück, weil mir völlig klar ist, wie immens schwer die Materie ist, und wie leicht man daneben steigen kann.

inn, 07.08. 12:48

Und das ist genau der Punkt - die Entscheidungsträger möchte ich derzeit nicht abtauschen müssen. Bei allen Unstimmigkeiten möchte ich ihnen doch nicht absprechen, sich zu bemühen. Eine völlig neue Situation zu händeln ist immer schwierig und für mich haben sie's bisher nicht schlecht gemanagt. Man kanns nie jedem recht machen.

researchit, 07.08. 13:02

PS: wahrscheinlich ist es besser symptomlos zu schreiben, als nicht daran zu erkranken.
Aber im Endeffekt ist es leider das Gleiche, da der Virusträger ohne Symptome ja leider nicht weiß, dass er dieses Virus an seine Mitmenschen übertragen kann.
Daher haben ja erfreulicherweise so manche Virologen nicht am Anfang gemeint, dass ein Mund Nasen Schutz sinnbefreit wäre.
Es geht ja laut den meisten Virologen dabei "weniger" um den eigenen Schutz, als primär mein Gegenüber vor einer natürlich unwissenden Übertragung durch mich zu schützen.
Und gerade bei einer Übertragungsmöglichkeit die per Luft/Aerosol möglich ist, ist dass noch dämlicher als bei HIV, wo eben die Übertragungswege eingeschränkter sind.

immer unübersichtlicher

helmut71, 07.08. 08:59

https://www.krone.at/2206358

Corona-Regeln werden immer unübersichtlicher
Da darf man, dort nicht: Die Corona-Regeln werden immer unübersichtlicher. Ein Schmankerl: Unterschiedliche Regeln in Kuranstalten - sogar im selben Ort.

>>> leider wahr. Die Ampel wird kaum Klarheit schaffen, da man hier große Gremien installiert hat, wo so ziemlich jeder mitreden darf, auf ganz viele regionale Besonderheiten Rücksicht genommen werden muss und man gleich mal 4 statt 2 oder 3 Farben gemacht hat.

>>> auch bei Schulen, Bildungseinrichtungen, UNIs gibt es keine klaren Regelungen, Faßmann scheint im Sommerschlaf, mehr als "wir wollen einen normalen Schulstart im Herbst" ist nicht zu entlocken.

Antworten

ösirepublik, 07.08. 09:29

Hauptsache der Bürger wird bestraft …
auch wenn man nicht mehr durchblickt ...

alleskönner, 07.08. 09:33

ich blicke auch nicht durch, aber bestraft wurde ich auch noch nie.

helmut71, 07.08. 09:36

Ich vermisse die klaren Regelungen und die klare Kommunikation der Regierung im März. Was jetzt kommt ist nur mehr Wischiwaschi, geprägt von Einzelinteressen der Wirtschaft bzw. einzelner Sparten, des Tourismus, einzelner Bundesländer und politischer Akteure, die eher auf Umfragen schauen als auf eine gute Strategie. Ich sehe nur mehr Verwässerung, schade. Das wird uns im Herbst und Winter vielleicht teuer zu stehen bekommen - der Impfstoff in Österreich kommt frühestens Frühjahr / Sommer 2021.

heposut, 07.08. 09:40

@all: Ich bin für klare Regeln und Massnahmen, und die leichteste wäre endlich eine flächendeckene Schutzmaskenpflicht in allen öffentlichen Gebäuden (einzige Ausnahme ist der eigene Wohnbereich), und gut ist.

Jeder würde sich auskennen, die Situation ist für alle Personen gleich, keiner kann sich mehr ausreden o.d.g.

helmut71, 07.08. 09:41

heposut: das würde aber auch UNIs und Schulen mit einschließen.

heposut, 07.08. 09:46

@helmut71: Natürlich, aber das wäre kein Problem, die Masken tragen sie ja nicht rund um die Uhr.

Die Angestellten im Handel müßen auch ihre Masken tragen, also schaffen es auch die Kinder.

zimmy, 07.08. 09:59

Da die Maskenpflicht im Handel nach zwei Wochen keinen signifikanten Effekt gezeigt hat, was wissenschaftlich denkenden Menschen schon vorher klar war, bringt wohl auch eine Ausweitung nichts.
Aber die wahren Egoisten glaubten ja immer sich um die Empirie herummogeln zu können. Es gab keine signifikanten Zahlen für Ansteckungen im Supermarkt vor der Einführung der Pflicht, weder bei Kunden noch bei Personal. Es gab daher auch keine Effekte durch die Einführung. Aber das eine wie das andere für irrational denkenden Menschen egal, sie fordern vielmehr mehr vom Wirkungslosen.

zimmy, 07.08. 10:01

ein "ist" für den letzten Satz wird nachgereicht

zimmy, 07.08. 10:09

Maske ja, wo immer man länger und ohne Möglichkeit zu ausreichendem Abstand zusammen sein muss.

helmut71, 07.08. 10:09

das Tragen von Masken schützt.
https://science.orf.at/stories/3200903/
https://www.dw.com/de/studie-die-schutzmaske-sch%C3%BCtzt-tats%C3%A4chlich-vor-corona/a-53726103

Das zeigen viele Studien. Man sollte die überall in der Öffentlichkeit tragen und zwar überall dort, wo man mit anderen Menschen Kontakt hat.

helmut71, 07.08. 10:10

zimmy - wo ist das Problem, für 30 min im Supermarkt eine Maske zu tragen??

schuarl23, 07.08. 10:16

mit widerstrebt es aufs Höchste, mir mein Gesicht und meine Atemwege mit irgendetwas zu bedecken, um so weniger Sauerstoff zu bekommen bzw darunter zu schwitzen. Ich mach es, weil ich sonst bestraft werden könnte.
Es ist einfach nur ärgerlich, wenn man spontan einkaufen gehen möchte und dann hat man das Fetzerl nicht dabei, dann wirds mühsam.
Man könnte ja auch eine Helmpflicht für Fußgänger einführen. Es könnte ja ein Ast oder Blumentopf herabfallen. Bringt wahrscheinlich auch sehr wenigen etwas, würde aber jedem immer wieder ins Bewußtsein rufen "habt Angst vor herabfallenden Gegenständen".
Ich weiß, herabfallende Gegenstände sind nicht ansteckend, aber zwengan Bewußtsein warats!

zimmy, 07.08. 10:26

helmut71
ich hab es jetzt wirklich schon zig mal gesagt. Die Maske im Supermarkt an sich ist nicht wirklich das Problem. Das ist aber nicht die entscheidende Frage. Die entscheidende Frage ist: hilft sie? Und eben dafür gibt es keinen messbaren Beleg. Auch ihre zitierten Quellen sind hier keineswegs - was eben den Supermarkt betrifft - eindeutig.
Das Problem ist dass verängstigte Menschen, bestätigt durch diese Wiedereinführung, nun mehr wollen und damit die Interessen von Menschen, die rational mit dem Virus und den damit verbundenen Risiken umgehen wollen, einengen.
In diesem Zusammenhang sehe ich auch den Vorschlage des Rot-Kreuz-Chefs mit WU-Ausbildung (!) nach Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen, also auch am Arbeitsplatz.
Ich hoffe, die Regierung kennt in dieser Hinsicht die Grenzen, und ich hoffe ein aufkeimender kultureller Konflikt kommt nie zum Wachsen.

researchit, 07.08. 10:40

@zimmy natürlich gibt es einen messbaren Beleg.
Nehmen Sie eine Sprühflasche und sprühen den Inhalt frei in die Luft.
Danach nehmen Sie die gleiche Sprühflasche und halten in wenigen Zentimetern Abstand ein Textilgewebe vor dem Auslass.
Den Unterschied im Durchlass und in der Sprühweite sollte man erkennen können.
Es geht nicht um einen 100%igen Schutz ... den haben Sie nicht mal in einem OP-Saal, ABER es geht um das Vermindern eines Ansteckungsrisikos, und das ist mit einem MNS (egal ob OP-Maske oder FFP-Güte) sicherlich eher der Fall, als wenn Sie ohne einem Textilgewebe Ihre Tröpfchen in das Aerosol komplett frei abgeben.

researchit, 07.08. 10:43

@schuarl23 die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen ein Blumentopf auf dem Kopf fällt mit der Wahrscheinlichkeit einmal eine Grippe zu bekommen, ist schon ziemlich dämlich.

zimmy, 07.08. 10:44

>researchit
ich spreche nicht von Sprühflaschen, ich spreche von signifikanten statistischen Zahlen von Ansteckungen im Supermärken, besonders beim Personal. Zeigen Sie diese, und Sie haben mich überzeugt.
Was für ein plumper Versuch, vom Wesen der Frage abzulenken.

researchit, 07.08. 10:47

@zimmy denken Sie einfach einmal mit Ihrem Hausverstand, WIE eine Grippe übertragen wird, und NICHT WO?

zimmy, 07.08. 10:52

>researchit
hier geht es aber nun mal um das Wo.

researchit, 07.08. 10:52

PS: kein seriöser Virologe wird Ihnen im Nachhinein sagen können WO und wie Sie sich mit einem Virus angesteckt haben.
Das ist purer Unfug. Wahrscheinlichkeiten gibt es ja, aber es wäre ziemlich naiv und dämlich zu behaupten, dass es dabei eine Absolutheit gäbe.

schuarl23, 07.08. 11:05

researchit: ich weiß, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, aber um in der Sprache bzw Argumentation der regierungstreuen Anderemeinungsverteufler zu schreiben: Sag das derjenigen Person bzw deren Angehörigen, der der Blumentopf auf den Kopf fällt und die dann daran stirbt oder Langzeitschädigungen davonträgt...

;-)

researchit, 07.08. 11:07

@schuarl23 wissen Sie was das "Gute" ist:
Einem Virus sind Aussagen gewisser Politiker oder "Experten" so ziemlich xxxegal!

jnpew, 07.08. 11:41

@helmut71
Auch im März hat es keine klaren Regelungen gegeben, wie der Vgh festgestellt hat.
Z. B. Besuche bei Verwandten/Bekannten waren angeblich verboten, es wurde wegen Corona bestraft. Später wurde behauptet es wurde nicht wegen Corona, sondern wegen Lärmbelästigung bestraft.

reservebuddha, 07.08. 11:43

https://orf.at/stories/3176528/

Sowas kommt noch hinzu. Und ich kann mir gut vorstellen, dass dann viele sowieso drauf pfeifen. Ich täts. Wenn ich irgendwo um viel Geld einen Platz ergattert habe, und dann schwitzend dort sitzen darf, weil jeder "laterale Lufthauch" - also genau das, was mich abkühlen könnte - verhindert werden soll, dann wars das mit der Kultur. So viele Masochisten gibts nicht.

reservebuddha, 07.08. 11:53

"Das wird uns im Herbst und Winter vielleicht teuer zu stehen bekommen - der Impfstoff in Österreich kommt frühestens Frühjahr / Sommer 2021."

Wers glaubt wird selig. Mit einem wirklich guten - nämlich zugleich für alle wirksamen und harmlosen - Wirkstoff rechne ich in 20 Jahren nicht. Entweder er wirkt, dann ist er für manche Menschen genauso tödlich wie die Immunreaktion auf den Virus, oder er wirkt nicht sonderlich gut.

Interessant könnte ein Flickwerk aus verschiedenen Symptombekämpfungsmethoden sein, jeweils abhängig vom konkreten Einzelfall. Einen Teil dieses Flickwerk gibt es bereits, nämlich Erfahrungen mit spezifisch wirksamen Medikamenten und umfassende Erfahrnungen im Umgang mit ernsthaft Erkrankten. Da hat man sehr viel dazu gelernt, und vermeidet heute bereits viele Todesfälle, die es am Anfang der Pandemie so noch gegeben hat.

Die Eierlegende Wollmilchsau für alle halte ich für vergebliche Hoffnung. Die gibts in einfachen Fällen, und nicht einmal in denen ist sie immer unproblematisch, aber das hier ist kein einfacher Fall.

Letztlich werden wir damit leben lernen, und sobald die nächste, völlig anders gelagerte Katastrophe über uns hereinbricht und die Medien dauerbeschäftigt, wird man sich mit COVID halt teilweise abfinden, teilweise die Symptome besser im Griff haben.

helmut71, 07.08. 13:45

rb: du schreibst hier groben Unfug. Nach Ansicht namhafter Virologen gibt es längst einen verträglichen Impfstoff - mehrere sogar. Die müssen nur mehr durch die letzte Phase der Entwicklung und dann durch die Zulassung.

Eierlegende Wollmilchsau wird das zwar keine, aber eine Wirksamkeit von 90% und mehr würde schon große pandemisch Abhilfe sein.
Deine teilweise bagatellisierenden Aussagen hier sind verstörend.

Das ganze Geurschtel dauert gottseidank eh nimmer lang, dann kommt...

kohlröserl, 07.08. 06:59

...der Herbst, im Gebirge herbstelt

es ab Mitte August ohnehin schon etwas, dann muss man sich genug einfallen lassen, hoffentlich in einem halbwegs vernünftigen Ausmaß, sodass es nicht lähmend auf die Bevölkerung wirkt, gearbeitet und in die Schule gegangen werden kann. Man sollte zunehmend schauen, WAS bei UNS so läuft und abgeht und nicht ständig mit EINEM Auge wie ein Chamäleon auf die anderen schielen. WIR sind WIR und nicht die anderen, das ist das Geheimnis einer guten Versorgung, landesweit, sonst können wir gleich jede Menge Psychologen dazu rekrutieren, ob das Sinn machen würde, das bezweifle ich arg, die Folgen kann ich nicht abschätzen, weil die lange NACHWIRKUNGEN haben können, VIEL längere, als CORONA selbst, das muss man wissen, behirnen, beherzigen.......
Ich bezweifle, dass das gelingt, weil, wenn manche einmal in einem für sie guten Fahrwasser sind, ist alle andere ausgeschaltet, so einseitig und zielstrebig denken die und vergessen ALLES andere völlig, weil sie nicht imstande sind, über den Tellerrand zu schauen, aus Angst vor dem Absaufen, sie können nicht schwimmen........

Antworten

kohlröserl, 07.08. 07:02

P.S. Für mich persönlich ist die Corona Ampel eine teure Spielerei.....

kohlröserl, 07.08. 07:11

GEWURSCHTEL heißt es und noch was: Angst ist ein schlechter BERATER, aber das wissen doch längst alle, oder nicht? Sie lähmt das Hirn und ist sonst auch am Fortkommen, Fortschritt wesentlich beteiligt.......

ösirepublik, 07.08. 08:31

das ist politische Absicht der Regierung ... damit man ihre Schlamperei und Freunderlwirtschaft nicht durchschaut

ösirepublik, 07.08. 08:32

Konservatives Parteidenken und "Fortschritt" sind wie Hund & Katz ..

heposut, 07.08. 09:50

@kohlröserl: Ich sehe es genauso wie du.

Für mich macht die Corona Ampel auch keinen Sinn, im Gegenteil, ich befürchte da wird nur Chaos und Unsicherheit dabei rauskommen.

Und Solidarität sowie Vernunft sind für die meisten Menschen leider nur Fremdwörter, aber nicht nur in Österreich, anscheinend überall auf der Welt. :-(

reservebuddha, 07.08. 11:54

"dann muss man sich genug einfallen lassen, hoffentlich in einem halbwegs vernünftigen Ausmaß, sodass es nicht lähmend auf die Bevölkerung wirkt,"

Wenn bis dahin die Wirtschaft noch zu retten ist, ja.

diese regelungen sind teilweise vollkommen zahnlos...

effenbeisser, 07.08. 06:39

erst gestern mit einem buslenker gesprochen. habe ihm gesagt, dass ich es zwar super finde, dass er als einziger (!!!!) von allen anderen fahrern beim einstieg kontrolliert, dass jeder fahrgast eine maske auf hat, aber es ist relativ sinnlos, wenn er später z.b. in haltestellen (natürlich nicht während der fahrt!!) sich nicht von der einhaltung dieser regel mit einem blick in den spiegel überzeugt, denn viele nehmen das fetzerl sobald sie platz genommen haben einfach wieder ab, was den sinn dieser regelung endgültig in den nonsens treibt.
er meinte er habe nicht die befugnis wen während der fahrt auf einhaltung der regelung zu kontrollieren, das macht nur die polizei. ob das wirklich so ist, weiß ich nicht?!
jetzt wissen wir doch alle, wie hoch die wahrscheinlichkeit ist, dass ein bus der vl. noch dazu irgendwo durch die pampa fährt, von der polizei aufgehalten und kontrolliert wird?! passiert natürlich nicht!!
das ist wiedermal so ein herrliches beispiel, wo ich mich frage, ob selbst der theor. und pädagogische grundgedanke überhaupt einen sinn ergibt und ob man unwillige nicht erst recht in ihren leicht anarchistischen grundzügen bestärkt?!
wenn so eine regelung einfach nicht kontrolliert wird oder werden kann, dann ist diese regelung auch sinnlos. das wär ja so, wie wenn es zwar eine höchstgeschwindigkeit auf straßen gäbe, aber keine möglichkeit dies zu kontrollieren.

Antworten

schuarl23, 07.08. 07:18

genauso wie Geschwindigkeitsüberschreitungen bei Privat-PKWs nicht immer und überall kontrolliert werden können (bei LKWs geht das zumindest im Nachhinein), genauso kann es keine lückenlose Überwachung einer zum Großteil symbolischen Verordnung geben. Da müßte in jedem Bus, in jedem Supermarkt, in jeder U-Bahn Station ein Polizist sein. Das geht nicht.
Ich reg mich zb viel mehr auf über das noch viel zahnlosere Gesetz des "nicht mit dem Handy spielen während des Autofahrens". Da passieren wahrscheinlich mehr Unfälle pro Tag deswegen, als es tägliche "Neuinfektionen" mit Corona gibt. Kontrolliert wird aber genau nicht, weil es eben nicht möglich ist bzw man nicht die Ressourcen hat. Gleiches gilt für ignorante Hundebesitzer, die ihre Viecher unangeleint überall hinscheißen lassen und dann die Scheiße nicht wegräumen.
Wenn man freundlich ist und die Leute mit einem gewissen Schmäh drauf anspricht, kann man oft viel mehr erreichen, als wenn man sie sofort anschnauzt. Auch werden bei einer "normalen" Aussprache weniger Aerosole ausgestoßen als bei einem Streitgespräch, also nicht laut werden, sonst ist man ein Lebensgefährder ;-)
Wenn man als Privatsheriff Pech hat, kann es natürlich auch passieren, daß man bedroht, verprügelt oder abgestochen wird.
bin übrigens gestern seit längerem wieder Öffis gefahren - Maskendichte im Gesicht lag bei 100% - auch bei mir, obwohl ich nichts davon halte, aber ich möchte mir Diskussionen darüber und eine eventuelle Strafe ersparen.

effenbeisser, 07.08. 07:45

wer redet denn von lückenloser überwachung??

tobias, 07.08. 08:05

Der Busfahrer kann beim einsteigen die Fahrgäste auf die Maske aufmerksam machen, sonst hat er sich auf den Verkehr und sonst gar nichts zu konzentrieren. Er ist auch nicht das Kindermädchen der Fahrgäste der ihnen sagt was sie zu tun haben und was nicht.

tobias, 07.08. 08:11

schaurl23@ - die von dir angesprochenen "Privatsheriffs" sind die schlimmsten. Ich lass mir doch von keinem Passanten sagen was ich zu tun habe. wenn ein solcher mal eine auf die Nuss bekommt dann hat er es verdient.

ösirepublik, 07.08. 08:29

80% der Anordnungen sind nicht nur zahnlos, sondern auch sinnlos … dienen nur der Beruhigung von Kleingeistern und haben nichts mit Gesundheit oder Infektionsvermeidung zu tun .. wie schon seit dem Mittelalter auch Hexenverbrennungen nicht das gewünschte Ergebnis gebracht haben , sondern nur dem Machterhalt dienten .

effenbeisser, 07.08. 11:34

tobias - naja ganz so ist es nicht. geh in ein schwimmbad und halte dich dort nicht an die vorgegebenen baderegeln....
nur mal so als hinweis, dass es genügend bereiche gibt, wo man schon das einhalten von regeln kontrolliert und auch solche herrschaften aus dem bereich entfernt, wenn sie meinen, diese regeln würden für sie nicht gelten.
wenn wir regelungen überall nur als freundliche empfehlung werten, dann haben wir irgendwann eh nur mehr anarchie. an das auch schon mal gedacht? denn es könnte dann ganz leicht passieren, dass jemand deine definition von haus und garten gar nicht passt und sich dort einnistet oder dir gleich eine über die rübe zieht?! sorry aber das ist der falsche ansatz!!
das hingegen gewissen dinge rein kapazitätsmäßig nicht exekutierbar sind ist klar, aber dann haben diese regelungen auch keinen sinn bzw. nur dann, wenn man sie im fall des falles als grund für strafen heranzieht. z.b. wenn du angesoffen einen unfall mit personenschaden produzierst, ist dein leben danach garantiert ein anderes, obwohl andere jahrelang ohne unfall nie erwischt werden und trotzdem angesoffen autofahren.

ich bin sehr froh ...

hawkeye, 06.08. 19:09

... dass PraktikantInnen über die Härtefall-Zuwendungen befinden, weil die wissen, was es heißt, (oft ungerechtfertigt) mit wenig Geld auskommen zu müssen und werden daher nicht knausrig sein ;-)

https://zackzack.at/2020/08/06/aschbacher-laesst-praktikanten-ueber-haertefonds-entscheiden-ausbeutungsministerin/

Antworten

ibins, 06.08. 20:10

Naja, geschultes Personal wächst nun einmal nicht auf den Wiesen. Die Frage ist, ob die Angelegenheit in einem Turnus Praktikanten erledigt ist.

"Wieder Maskenpflicht in großen Museen"

frizzdog, 06.08. 19:01

ab jetzt macht jeder was er will.
die "!ampelregelung" wird dann wieder versuchen, alles durcheinanderzubringen, aber letztlich wird jeder chef in jedem geschäft, jeder schuldirektor in jeder schule, jeder kindergarten, einfach bestimmen, was beim eintritt in seine mauern gilt.

corona macht alle chefs stark.
diktatur von unten? von obern? von überall!
nein, neue normalität. Basti hats porophezeiht.

Antworten

heposut, 06.08. 19:07

@frizzdog: Ich hoffe das es bald flächendeckend in ganz Österreich in öffentlichen Gebäuden eine Schutzmaskenpflicht geben wird.

Aber keine Schals, auch keine anderen selbstgebastelten Pseudomasken sondern verifizierte und ÖNORM gerechte Masken.

Nur so ist ein Schutz gewährleistet.

chalev, 06.08. 19:28

Jeder kann in seinem Haus die Hausordnung festlegen und Besucher die sich nicht dran halten rauschmeissen.
Sie dürfen dass auch.

ibins, 06.08. 20:05

Ich wüsste nicht, was an Schutzmasken in großen Museen falsch sein soll. Ich trage meine in allen geschlossenen Räumen, in denen ich auf mir nicht näher bekannte Menschen stoße.

phoebe07, 06.08. 20:05

wenn nur "verifizierte" Masken zugelassen werden müsste es auch für jede(n) eine entsprechende Gratisversorgung mit wiederverwendbaren Masken geben - wie sollen sich sonst SozialhilfeempfängerInnen oder MindestpensionistInnen die notwendigen Masken leisten?

heposut, 06.08. 21:34

@phoebe07: Für Leute die kein Geld haben natürlich gratis, aber alle anderen sollten bitte dafür bezahlen.

limbo, 06.08. 22:27

heppsut, Die Administration die es braucht zu regeln wer die Maske gratis bekommen oder bezahlen müssen übersteigt deren Kosten bei weitem. Also: Sparen, koste es was es wolle!
Übrigens. Alles was man vor Mund und Nase tut schränkt die Verbreitung der Aerosole ein. Und um das geht es. Selbstschutz mit FFP 2 ist im Alltag ja kaum möglich.

ösirepublik, 07.08. 09:33

übrigens : bei längeren Arbeiten mit FFP2 Masken müssen Pausen eigehalten werden ...

ösirepublik, 07.08. 09:37

"Die maximale Tragezeit beträgt grundsätzlich längstens 2 Stunden mit anschließender Mindesterholungsdauer von 30 Minuten. Bei einer FFP-Maske ohne Ausatemventil beträgt die maximale Tragezeit längstens 75 Minuten mit anschließender Mindesterholungsdauer von 30 Minuten"

querdenker, 06.08. 17:58

Wichtiger ist, wie kommt man als Österreicher durch den Sommer.

Nichts riskieren, aber auch nicht deppart ängstlich sein.

Abstand halten und nicht jedes Geschöpf nicht wie früher gleich abschmussen .... selbst wenn sie noch so guat ausschaut.

Urlaub und Ausflüge sind ka Problem ... nur die übereifrigen in Uniform können a bißi lästig sein .... man kann ja zum nächsten Grenzübergang fahren wenns zu deppert wird.

Antworten

heposut, 06.08. 18:31

@querdenker: Es wäre in der Realität so einfach wenn die Menschen sich an die sinnvollen Massnahmen und Verordnungen halten würden.

Leider tun das nicht alle, es gab und wird immer einige verhaltensauffällige, sonderbare, egoistische, und zum Teil auch dumme sowie kriminelle Zeitgenossen geben die sich um Regeln und Gesetze nichts scherren.

Auch hier im Forum sind ein paar dieser negativen Kandidaten immer wieder auffällig, ich muss keine Namen nennen, wir alle kenne sie.

Naja, ich für meinen Teil befolge die Massnahmen der Bundesregierung und bin bis jetzt immer gut damit gefahren, mehr kann ich als braver, anständiger Bürger und Steuerzahler nicht machen.

krähe77, 06.08. 18:44

heposut, bist du nicht der, der vorschlug nichtmaskentragende öffifahrer mit polizeihunden und pfefferspray zur verwendung des mns zu motivieren?

heposut, 06.08. 18:58

@krähe:

Ja das war ich gestern, aber nicht als Einschüchterungsmassnahme sondern falls die Gewalt vom Fahrgast ausgeht.

Brave, unbescholtene Fahrgäste die ihre Maske tragen sind davon natürlich ausgenommen. ;-)

Aber ich wurde gestern belehrt und aufgeklärt das ein Hund in einen engen Bus/Bahn/Bim/U-Bahn Wagon ein Sicherheitsrisiko darstelle, und ich denke jetzt auch das das stimmt.

Daher nehme ich meinen Vorschlag mit den Wachhunden wieder zurück.

Wir alle wollen nur gesund und ohne Probleme, Stress, Ärger und körperlicher Gewalt von A nach B kommen. :-)

ösirepublik, 07.08. 08:56

und ohne Tyrannei und sinnlose Gesundheitsgefährdung durch Atmungsbehinderung wo nicht notwendig !

loveissuicide, 06.08. 17:41

Wieso muss der ÖVPler nach der Promiparty in Quarantäne, obwohl er negativ getestet wurde?

Antworten

mozartkugel24, 06.08. 17:56

Weil er möglicherweise noch negativ ist und in einigen Tagen positiv.

loveissuicide, 06.08. 18:02

Ich war auch negativ und musste nicht in Quarantäne.

researchit, 06.08. 18:11

Die Aussagewahrscheinlichkeit EINES Tests im asymptomatischen Bereich ist nicht wirklich zuverlässig. Auch eine dt. BK Frau Merkel wurde 3x getestet.
Sollte er noch positiv werden und nicht erkranken (asymptomatisch bleiben), dann darf er aufgrund der nun verkürzten Quarantänedauer nach 10 Tagen mit höherer Wahrscheinlichkeit SARS-CoV-2 natürlich unwissend weiter geben.
Mich würde mal interessieren, ob nach Quarantäneende tatsächlich JEDER nochmal mittels PCR-Test auf SARS-CoV-2 getestet wird, oder nur aktiv Erkrankte.

Schulen auch bei Corona-Infektionen offen?

helmut71, 06.08. 17:06

Zu schnellen Schul- und Kindergärtenschließungen wie in Oberösterreich im Frühsommer soll es jedenfalls nicht kommen: „Wir wollen nicht, dass Schulen oder Klassen geschlossen werden, wenn nur ein Infektionsfall vorliegt“, sagte der Minister.

https://www.diepresse.com/5849381/zib-2-und-puls-24-gut-gelaunt-in-den-corona-herbst

Das ist ja an Naivität und Fahrlässigkeit kaum mehr zu überbieten. Man kann nur allen Lehrkräften raten, beim geringsten Halskratzen oder Kopfschmerzen gleich einen längeren Karankenstand anzutreten.

Antworten

researchit, 06.08. 17:23

Starkes Mediengeplänkel, da man im Hinterkopf ohnehin weiß, dass sich dann bei einem erkennbaren Symptom zwischenzeitlich schon mehrere Schüler angesteckt haben, womit ohnehin die "Klasse" geschlossen werden wird.
Ein Naturgesetz kann auch die Politik nicht umschreiben.

spanheimer, 06.08. 17:40

@helmut71
Mann, was wirklich schon nervt ist dieses andauernd Belehrende und Erklärende. Ich möchte wirklich sehr gerne einmal von vielen hier im Forum wissen, aus welchem beruflichen Umfeld sie kommen, um immer wieder und im steigenden Maße so zu argumentieren, wie es allem, nur nicht realen und unter allen Umständen trotzdem "normalen" Zuständen entspricht. Nicht an Arbeitsplätzen, nicht in Schulen, Kitas usw. Nur subjektive Betroffenheit, Ignoranz oder Egomanie und eine daraus resultierende Angst bis zur Hysterie und Panik können dafür verantwortlich zeigen.

researchit, 06.08. 17:55

@spanheimer geht's da nicht eher um ein gewisses Maß an "Haus"verstand, bzw. um jenes Wissen, dass man sich seither betreffend unbemerkte Ansteckungen (asymptomatisch) durch SARS-CoV-2 angeeignet hat, oder soll es je nach Wählerlaune mal mehr oder weniger reale Fakten geben?

Noch eine Zugabe ...

werbinich, 06.08. 15:20

"Gerry Foitik, der Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes, hat sich gegenüber der Tageszeitung „Die Presse“ (Donnerstag-Ausgabe) für eine Maskenpflicht in Innenräumen ausgesprochen.

Das solle unabhängig von der im September startenden Coronavirus-Ampel geschehen. „Masken zählen für mich zur Basishygiene“, sagte Foitik. Er selbst trage seit eineinhalb Wochen drinnen immer eine Maske.

„Ich plädiere dafür, dass wir spätestens mit September zu ganz einfachen Hygienemaßnahmen zurückkehren. Dazu gehört, dass man Mund-Nasen-Schutz in Innenräumen trägt, wenn eine Person dabei ist, die nicht zum Haushalt gehört.“

Tja, aber Sauerstoffmangel soll offensichtlich nicht ganz ungefährlich sein ...

Antworten

researchit, 06.08. 15:31

Sauerstoffmangel als Begründung anzugeben, um MNS-Maßnahmen zu boykottieren ist einfach lächerlich.
MNS-Maßnahmen schützen zwar nicht zu 100%, ABER es verringert das Risiko einer Ansteckung, als wenn man infizierte Tröpfchen vollkommen frei, also ohne einer Gewebestruktur vor dem Mund oder der Nase in das Aerosol abgibt.

nosky, 06.08. 15:43

An Masken im Supermarkt, im Zug, in Amtsgebäuden etc., wird für die „Besucher“ wohl (zumindest politisch & uU auch Infektiologisch) kein Weg vorbei führen. Sollte auch kein Problem sein.
Für die dort arbeitenden wird sich das aber einfach nicht ausgehen. 8-12h eine Maske zu tragen und das täglich ist einfach nicht zumutbar.
In allen Innenräumen ist halt auch ein bisschen unglücklich, weil das Impliziert, dass ich die Maske auch tragen soll wenn z.B. meine Schwester zu Besuch ist.
Auch das wird sich nicht ausgehen.

Btw. Erscheint der Foitik schon seit März a bissl fertig...

researchit, 06.08. 15:48

@nosky gibt es wirklich während eines 8-12 Stunden Tages keinen Zeitraum, in welchem ich einen vorbeugenden Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern erzielen kann?

zimmy, 06.08. 15:54

Von einem Mindestabstand hat der Herr Foitik allerdings nicht gesprochen, zumindest nicht in der zitierten Stelle.

researchit, 06.08. 16:00

@zimmy denke jeder Mensch mit Hausverstand weiß doch wann man in geschlossenen Räumen jedenfalls eine Maske verwenden sollte und wann es nicht unbedingt erforderlich ist.
Und ich bin mir sicher, dass selbst ein Herr Gerry Foitik nichts dagegen hat, wenn man am stillen Örtchen seinen MNS abnimmt.

effenbeisser, 06.08. 16:03

Wer - über Leute die sich vor zu wenig Sauerstoff und zuviel Kohlendioxid wegen dem Fetzerl fürchten lachen wir uns in der Arbeit fast täglich die Bäuche wund.

effenbeisser, 06.08. 16:05

Search wenn man nicht will wird sicher auch dein Beispiel mit dem stillen Örtchen nicht klar sein.

zimmy, 06.08. 16:05

>researchit
dann hat der WU-Absolvent (!) Foitik seine Worte ohne Hausverstand gewählt.

nosky, 06.08. 16:07

Wenn ich im Büro Sitz, soll ich dann aufs häusl gehen zum durchschnaufen?
Ich bin ja dabei, dass man aufpassen muss aber unnötig Leute einsperren und zum stundenlang in an fetzn schnaufen is a bissl gar viel Vorsicht

mozartkugel24, 06.08. 16:15

Es soll Berufe geben, die jetzt schon die ganze Zeit Masken tragen.

milou77m, 06.08. 16:16

@ nosky

Da im Gesetz nicht genau definiert ist wie der Mund-Nasen-Schutz zu sein hat, kann man diesen genauso häkeln - damit sollte man ganz gut Luft bekommen ;-)

zimmy, 06.08. 16:17

>nosky
kummt eh nicht, und wenn, dann setzen wir die reisgänger in ein Büro zusammen, da können sie sich verhüllen wie sie wollen.

milou77m, 06.08. 16:17

@ mozartkugel24

Ja, vor allem im klimatisierten OP.

So manch Irrer fordert ja sogar dass Schulkinder in der Klasse Maske tragen sollen. Man sieht was die Hysterie und Angstmache bei vielen bewirkt hat :-(

jimmyantipolis, 06.08. 16:30

zimmy, 06.08. 16:17
....
kummt eh nicht, und wenn, dann setzen wir die reisgänger in ein Büro zusammen, da können sie sich verhüllen wie sie wollen.

Diese Argumentation hat mit sachlicher Diskussion nichts zu tun. Man sollte schon das für und wider abwägen, pauschale Verunglimpfung der vorsichtigen ist genausowenig angebracht wie die von denen, die diverse massnahmen kritisieren..

researchit, 06.08. 16:30

Na jetzt weiß ich's auch, dass viele deutsche Bundesländer hysterisch sind und Angst verbreiten.
Wenn einem sonst nichts anderes einfällt und man zum Thema nichts anderes beitragen kann, als pauschale Ablehnung, dann zieht das anscheinend noch immer.
Mich wundert nur, dass so viele asiatische Kinder und Jugendliche noch nicht aufgrund Sauerstoffmangels verstorben sind.

mozartkugel24, 06.08. 16:31

Ich dachte an Supermärkte, Banken, Arztpraxen, Apotheken, Postfilialen etc.
Dort überall arbeiten Menschen mit MNS. Aufregen tun sich aber meist diejenigen, die sie für 5 Minuten tragen.

zimmy, 06.08. 16:31

Herr Foitik!
Ich hab ein Einzelbüro :P.

zimmy, 06.08. 16:34

>jimmyantopolis 16:30
des is richtig, ich polemisiere.
Darf mir auch so gesagt werden, auch ven wem, der das auch gelegentlich macht, da bin ich liberal.

milou77m, 06.08. 16:36

@ mozartkugel24

Also die Supermarktmitarbeiter bei uns haben mehrheitlich ein Schild und wenn MNS hängt meist die Nase raus (verständlich, man bekommt so besser Luft).
Und zur Rauchpause vorm Lieferanteneingang wird die Maske schnell unters Kinn geschoben oder in die Hose gesteckt.

Ich reg mich eh nicht auf, mir ist es egal. Beim Betreten hab ich den MNS oben, in den Gängen wandert er runter. Ist auch kein Problem wenn kein Leute im Gang sind (bei uns am Land sicher anders als in der Stadt).

mozartkugel24, 06.08. 16:38

Siehst das mein ich: 5 Minuten sind offenbar für manche unzumutbar.

milou77m, 06.08. 16:40

@ mozartkugel24

Zumutbar schon, aber völlig irrelevant. Wen soll man schützen wenn keiner da ist?

mozartkugel24, 06.08. 16:47

Mir wäre das zu blöd, den dauernd rauf oder runter zu geben, je nachdem ob wer in der Nähe ist. Aber wie gesagt, ich finde es auch lächerlich von Einschränkung zu reden.

bittersweet21, 06.08. 17:41

milou77m
Es geht um die Raumluft in geschlossenen Räumen. Um Aerosole, die du ausstösst und die die nächsten nach dir einatmen.

bittersweet21, 06.08. 17:43

Weil diese feinen Mikrotröpfchen lange in der Luft schweben...

ösirepublik, 07.08. 08:58

auch nur, wenn de Luft steht ..
was laut Arbeitsschutz gar nicht vorkommen darf ...

researchit, 07.08. 09:16

@ösirepublik ein Aerosol bzw. die Luft kann gar nicht stehen, weil es ein heterogenes Gemisch aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen in einem Gas ist.
Ein Aerosol ist ein dynamisches System und deren Schwebeteilchen, u.a. auch in Form von kleinsten Tröpfchen, unterliegen ständigen Änderungen.

Der Psychologische Aspekt

langeselend, 06.08. 15:07

Mich interessiert schon länger die Tatsache,warum man Menschen offensichtlich mit mahnenden bzw. sogar mit Angstmachenden Argumenten besser bei der Stange halten kann,als eher mit beruhigenden,vernünftigen nicht Panikverbreitenden Argumenten.
Nicht dass ich Argumente der wissenschaftlichen Mahner als unvernünftig bezeichnen möchte.
Das jedoch Umfragewerte für polit.Angstmacher(Kurz,Söder,etc.) explodieren,Leute wie Drosten etc.,die sagen,dass der 1.Lockdown der Wirtschaft viel erspart hat(!),für den Herbst ein Kontakttagebuch für jeden Bürger fordert und ne düstere Zukunft mit mind.2,3.weiteren Wellen vorhersagen,während Leute wie Streek,Sprenger etc.die nicht mit weiteren großen Wellen rechnen,so manche Maßnahme als polit.,symbolisch tw.nicht notwendig bezeichnen, als Quacksalber,falsche Experten,ja gar Coronaleugner,oder Verschw.theoretiker bezeichnet werden,egal welche wissenschaftliche Reputation sie haben,Schreckensmeldungen über Todesraten von bis zu 10%,angebliche schreckliche Langzeitfolgen,nicht möglicher Aufbau von Immunität gegen Covid19 etc.auf mehr Gehör treffen,als alles Gegenteilige,überrascht mich dann doch etwas.Vor allem,da wir ja schon längst nicht mehr am Anfang der Pandemie stehen,wo ich das noch halbwegs verstanden habe.
Die Polarisation und Spaltung waren somit auch in diesem Fall vorprogramiert und eine Versachlichung der Diskussion wurde,wie leider zu erwarten,von Emotionalisierung und Polarisation,gegenseitigen Vorwürfen,ja gar Verleumdung und Pauschalisierung zu fast 100% ersetzt.
Ein wunderbares Abbild dessen ist ja u.a auch dieses orf Forum.
Nur wird das auch heftigst bei weitem nicht nur von der gesellschaftlichen,sondern auch von polit.Seite betrieben,was ich ehrlich gesagt sehr traurig finde.Hier werden Demonstranten durchgehend als Idioten,rechtsextreme,Verschw.theoretiker,Wissenschaftler als Verharmloser und inkompetent,seltener aber doch auch andersrum als Hysteriker und Panikmacher bezeichnet,was mich wieder zurück zum Anfang bringt den psychologischen Effekt betreffend wo düstere Zukunftsprognosen und Aussichten noch immer auf fruchtbarerem Boden treffen,als eher beruhigende Aussichten,oder Tatsachen egal von wem sie kommen.

Antworten

researchit, 06.08. 15:16

@langeselend ich würde fast behaupten es gibt ein Patentrezept gegenüber der Polarisierung von generell mal genannten Verharmlosern und Panikmachern, und das ist ...
... WISSEN

Wissen beide Seiten gleich viel aus gleichen Quellen über die Sache an sich, dann würde wohl kaum eine solche Polarisierung möglich sein.
Natürlich spielt dann dennoch der individuelle Charakter eine Rolle ...

zimmy, 06.08. 15:30

>langeselend

Das Problem bei der Angstmache ist, dass sie meist genau einmal funktioniert. Ich glaube ja, dass Kurz in bestem Gewissen von den vielen Toten gesprochen hat, um die Drastik der Lage zu unterstreichen. Doch jetzt ist das Pulver verschossen, wer wird nach diesen offensichtlich übertriebenen und manipulativen Worten noch irgendwas glauben?
zu Herrn Drosten mag ich nur sagen, dass mir fast scheint, er habe Wochen-, wenn nicht sogar Tagesmeinungen, die von Mutation zum Schnupfen bis hin zur Gefahr von weiteren Wellen reichen. Er ist sowas wie der Superstar in der Szene und genießt seine Warhol'schen "Minuten", hoffe ich tu ihm nicht unrecht.

dwh, 06.08. 15:32

Eine große Rolle spielt dabei, wem die Medien eine Plattform gewähren. Z.B darf Bundesrettungkommandant Foitik, ein studierter Betriebswirt, auf ORF.at seine Ideen zur Maskenpflicht unters Volk bringen. Diese Präsenz suggeriert fälschlich Kompetenz.

langeselend, 06.08. 15:33

@researchit
Das glaube ich nicht.Bei nicht,oder wenig Wissen,was bei Covid ja vorallem Anfangs so war,sollte nicht vor einer sachlichen Diskussion Abstand gehalten werden(wie derzeit sonst schon:) auch wenn natürlicherweise die Spekulation das Wissen in der Anfangsphase übertraf.
Mittlerweile haben wir August und schon eine Menge über das Virus gelernt und erfahren.
Eine Versachlichung konnte ich bei bestem Willen noch nicht,oder kaum feststellen...leider.Das würde vieles einacher machen und zwar nicht nur in Sachen Corona...

researchit, 06.08. 15:43

@langeselend Wissen erhält man nicht durch eine Diskussion, sondern durch eine entsprechende Ausbildung und dem Aufsetzen eines immer wiederkehrenden Studiums bei neuen bisher nicht bekannten Fällen.

researchit, 06.08. 15:45

Jedes Naturgesetz lässt sich nicht auf eine Diskussion ein.

langeselend, 06.08. 15:45

@dwh
Für mich darf jeder seine Meinung auch öffentlichen breitreten,solange diese nicht gegen irgendein(Verbots)gesetz verstößt.Auch auf großen Plattformen.
Ja selbst die Verschwörungstheoretiker und diejenigen die bewusst Angst verbreiten aus welchen Gründen auch immer.
Es ist sogar gut so,um mit denen in einen Diskurs treten zu können,ihnen einen Spiegel vorzuhalten,ihnen zuzustimmen,oder sonstwie zu reagieren.
Womit ich ein Riesenproblem habe ist es gewisse Menschen mundtot zu machen mittels zB Verleumdungen,Verurteilungen,Verbote,oder Löschungen auf sozialen Medien,was mittlerweile gehäuft vorkam wie ich zB auf youtube mitbekommen habe,wo Sachen gelöscht wurden,die nicht mal in der Nähe einer Verschwörungstheorie,geschweige denn einer Gesetzeswidrigkeit waren.
Eigentlich gehören solche Maßnahmen mit zu den ersten Aktionen eines diktatorischem Regimes nämlich die Einschränkung,bzw. Abschaffung der Meinungsfreiheit.Und dagegen würde selbst ich auf die Strasse gehen :)

researchit, 06.08. 15:54

@langeselend Es soll sogar Personen geben die dafür zahlen in einem gewissen Etablissements ohne Schutz zu verkehren.
Würden Sie ein solches Vorgehen nicht verurteilen?

langeselend, 06.08. 15:54

@researchit
Schließen sich denn Diskussion und anlernen von Wissen gegenseitig aus?
Wäre schlimm wenn nur Fachmänner untereinander diskutieren dürften :)
Für mich isses nicht schlimm wenn Diskutannten untereinander "dilettieren" solange es halbwegs sachlich bleibt und nicht in gegenseitigen Vorwürfen ausartet.
Übrigens kann man auch voneinander lernen und Wissen erlangen selbst in einer Diskussion,solange man nicht stur,komme was wolle,auf seinen Standpunkten verharrt,sondern zumindest auch offen für andere Meinungen ist,anstatt diese gleich zu verunglimpfen und gerinzuschätzen,wie es auch(aber nicht nur) während Corona leider allzu häufig vorkommt.

zimmy, 06.08. 16:00

Ein Naturgesetz teilt sich auch nicht 1:1 einem Wissenden mit, auch wenn researchit offenbar der Meinung ist, bei ihm wäre das der Fall, sondern viele forschen viele Aspekte und das Wissen entsteht im Diskurs. Gerade beim vorliegenden Thema sieht man ja, dass die "Erkenntnisse" über das Virus "pluralistische" sind, dass es also einen Meinungsstreit gibt.

langeselend, 06.08. 16:04

@researchit
Solange die Dienstleisterinnen in solchen Etablissements nicht dazu gezwungen werden,sondern dankend ablehnen dürfen bzw. eigenverantwortlich entscheiden dürfen ob mit oder ohne Schutz,dann habe ich absolut nix dagegen.

effenbeisser, 06.08. 16:09

Ich frag mich eher warum jeder zu beurteilen glaubt was richtig und was nicht sein soll wenn Kapazunder wie Streeck und Drosten ihre Argumente darlegen?! Nur weil einem die Meinung eines Experten mehr in den Kram passt?!

researchit, 06.08. 16:12

@langeselend ja, es wäre schlimm, würden nur Laien bei SARS-CoV-2 / COVID-19 diskutieren und darüber hinaus auch die entsprechenden Maßnahmen setzen.

@zimmy ein Naturgesetz lässt sich nicht einmal von einer demokratischen Mehrheit beeinflussen bzw. ändern ... das wollte ich zum Ausdruck bringen.
Über Naturgesetze kann man noch so viel diskutieren ... sie ändern sich deswegen dennoch nicht.
Ein Naturgesetz entsteht nicht, denn es ist von Anfang an unverrückbar da. Ein gewisser Wissensstand kann aber jedem mehr oder minder ein Naturgesetz näher bringen.

zimmy, 06.08. 16:29

>researchit
danke, ich brauche keine wissenschaftstheoretischen Belehrungen Ich weiß sogar, dass menschliches Wissen über die Naturgesetze relativ ist und im günstigen Fall ein Prozess von zunehmenden wahren Erkenntnissen ist. Wer diese gesellschaftlich-historische Determinante im Erkenntnisprozess, die auch immer die Möglichkeit von Irrtümern einschließt, nicht sehen will, setzt letztlich Wissen mit dem Gegenstand des Wissens gleich, und das ist falsch. Zu Ihnen passt es allerdings, denn Sie glauben offenbar die absolute Wahrheit schon gefunden zu haben.

bregenzer, 06.08. 16:30

langeselend
während Leute wie Streek,Sprenger etc.die nicht mit weiteren großen Wellen rechnen
-------------------
wie kommen sie auf den Ast?
ganz im Gegenteil Streek sagt sogar mehrere folgende Wellen voraus:
https://rp-online.de/panorama/fernsehen/maybrit-illner-streeck-sagt-zweite-und-dritte-corona-welle-voraus_aid-52119659

langeselend, 06.08. 16:33

Du schweifst ab bzw. verwechselst was.Es geht nicht darum wer welche Maßnahmen setzten darf.Aber über diese reden in einer halbwegs Vorwurfsfreien Diskussion ohne verunglimpft zu werden,wird man wohl schon dürfen.
Für mich artet das viel zu schnell in Polarisation und gegenseitigen Anpatzungen aus,wozu nicht nur die Gesellschaft,sondern auch die Politik ihr Schäuflein dazu beiträgt.Die Wissenschaft zum Glück nicht trotz auch dort unterschiedlicher Meinungen bzw.Kommunikationsweisen!Denn inhaltlich sind sich die meisten Experten ziemlich einig.
Das war eigentlich mein Punkt ,der bei weitem nicht nur für die Corona Debatte gilt.

langeselend, 06.08. 16:45

bregenzer
Eine "Dauerwelle" mit ups and downs.Was ja auch logisch ist,da das Virus nicht verschwinden wird.
Mit 2.Welle ist ein wiederholtes exponentielles Wachstum der Infektions- und somit Todeszahlen gemeint wie es Anfang des Jahres der Fall war.Dieses sagte er ganz bestimmt nicht voraus.
Interwiew auf t-online:"Bonner Virologe Streeck glaubt nicht an eine 2.Welle.Der Begriff Dauerwelle sei passender,da die Infektionen nicht verschwinden würden"
https://www.focus.de/corona-virus/corona-pandemie-virologe-streeck-ich-kann-nicht-erkennen-dass-wir-in-einer-2-welle-sind_id_12285515.html

researchit, 06.08. 16:46

@zimmy Über was regen Sie sich auf?
Lesen Sie was ich geschrieben habe, dann werden Sie erkennen, dass wir übereinstimmen.
Beispielsweise war das Naturgesetz der Schwerkraft von Beginn an da, und das Wissen darüber hat sich der Mensch aber erst mal aneignen müssen.

bregenzer, 06.08. 17:30

langeselend
dann bitte beide Sachen noch mal vergleichen
Streek sagt eine zweite und sogar dritte Welle voraus!!!
in dem von ihnen verlinkten Artikel sagt er nur aus dass wir "noch nicht in einer zweiten Welle sind"
DAS sind grundlegende Unterschiede in den Aussagen.

Ein Gesundheitsstadtrat bei

esistwieesist, 06.08. 14:08

einer Party mit 80 Personen in einer Villa.
Das kann man nicht erfinden.
Was denkt sich der Typ dabei?

Antworten

zimmy, 06.08. 14:20

Doktan worn eh a dabei, das wird ihn beruhigt haben, den ÖVP-Mann.
"Es war eine illustre Gästeschar, die sich während der Kirchtagswoche auf einer privaten Gartenparty in einer Villa in Villach getroffen hat. Neben Gesundheitsstadtrat Pober sollen Anwälte, Ex-Politiker, viele Unternehmer und auch Ärzte betroffen sein."

bittersweet21, 06.08. 14:20

A Kärntner denkt ned, der feiert. :-)

zimmy, 06.08. 15:02

vl. wars auch eine Großfamilie.

bittersweet21, 06.08. 15:39

Eh. Lauter Großkopferte.