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Park & Ride in Neulaa

Wie sehr nervt das Pendeln?

Der Weg von und zur Arbeit wird für immer mehr Beschäftigte länger. Das belastet die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch angesichts der Klimakrise braucht es wohl Änderungen – Stichwort CO2-Steuer und Pendlerpauschale. Was muss die Politik ändern? Was können Betroffene und Unternehmen tun? Wie sehr nervt das Pendeln?

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261 Beiträge

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Forum

Das "Pendeln" selbst nervt nicht.

bock, 13.11. 13:04

Nahezu jeder Österreicher pendelt, da ja wohl nur die wenigsten den Arbeitsplatz im Haus oder in der eigenen Wohnung haben.

Was allerdings nerven kann, hier sehe ich 2 Hauptthemen:
a.) die Entfernung welche sehr viel der Freizeit verbraucht, wenn diese zu hoch wird.
b.) dass sich in diesem Zwergenstaat die Bundesländer nicht endlich mal auf vernünftige Konzepte einigen können. Da wird so getan, als wäre NÖ oder Wien oder das Burgenland sowas, wie wenn man mit Nordkorea anrufen würde. Solange man es nicht schafft, G.E.M.E.I.N.S.A.M mit VOR und ÖBB ein vernünftiges Konzept zu erstellen, welches von Pendlern auch angenommen wird, braucht man sich nicht wundern, wenn man im Verkehr ersäuft.

Gesünder im Auto

sonnenfreund, 13.11. 09:20

Ich pendle täglich 25km je Strecke mit dem eigenen PKW, habe gratis Parkplatz, und keine Öffis als Alternative, aufgrund der Lage meines Arbeitsplatzes.
Für mich ist es auch gesünder, da ich nicht täglich hustenden und schnupfenden Menschen in überfüllten und überheizten Öffis ausgesetzt bin.
Hatte diesen Herbst übrigens noch keinen Infekt !

jetztredowai, 13.11. 11:23

gratuliere!

phoebe07, 13.11. 11:24

allein schon der Weg an der frischen Luft von und zur nächsten Haltestelle ist gesünder als aus der Haustür ins Auto und aus dem Auto zwei Meter über den Parkplatz.

batuo, 13.11. 11:40

25km kann man auch mit dem Rad zurückzulegen.
Falls das zu anstrengend ist, gibt es auch die Möglichkeit es zu elektrifizieren.
Fahrzeit 1 Stunde, das liegt durchaus in Bereich des Möglichen.
Kosten für das Auto: 2000.- Euro pro Jahr
Kosten für das Ebike: einmalig 500-100.- Euro; laufende Kosten (Reparatur & Akkutausch): rund 200.- Euro pro Jahr und Stromkosten ~30.- Euro pro Jahr.

Nach ein paar Monaten sind die Anschaffungskosten amortisiert. Es bleibt einem viel Geld übrig, abgesehen davon ist es noch gesünder als mit dem Auto.

batuo, 13.11. 11:53

@sonnenfreund, 11.11. 11:41
Alle zwei Tage den gleichen Post reinkopieren, damit er ganz oben steht ist auch nicht Ziel dieser Diskussion.

Ich bin jahrelang 25km mit dem E-Bike zur U-Bahn gefahren, bei jedem Wetter und das ist gar kein Problem.
Heute habe ich gewechselt auf 12km Ebike und der Rest Öffi oder die kompletten 40km mit dem Rad ohne Motor.

Jeder, der bis 30km pendelt und sagt, er habe keine Alternative, will sich nicht mit dem Thema befassen und pfeift bewusst auf die Umwelt.

Würde die Politik elektrische Leichtfahrzeuge bis 45km/h (Ebike, E-Velomobil,....) entbürokratisieren und letzendlich einmal ermöglichen wären Strecken bis 45km auch kein Problem umweltbewusst im Individualverkehr zurückzulegen.

portofrei, 13.11. 12:11

@batuo
Und das ziehst auch im Winter bei Schnee und Finsternis durch?

Pendlerzeit

hanusch68, 12.11. 21:07

Echt seltsam wenn man am Land wohnt bekommt jeder eine Pendlerpauschale in Wien wo man die längste Zeit benötigt nicht also Wirklich gerecht.......

alpensymphonie, 12.11. 21:35

Ich hab in Wien studiert. Die einzelnen Institute waren kreuz und quer auf ganz Wien aufgeteilt ... und es war mit den Öffis überhaupt kein Problem.

zwosi, 12.11. 21:53

Ist auch keines.

ösirepublik, 12.11. 22:11

Öffis sind gut für Studenten und Rentner ..
die haben Zeit ....

knudelaug, 12.11. 22:18

ösi

WOW, du bist wichtig ! Der einzige der keine Zeit hat die Öffis zu benutzen …..

zwosi, 12.11. 22:22

zumindst in Wien sind die Öffentlichen auf fst jeder Strecke schneller als ein Auto.

alpensymphonie, 12.11. 22:28

@Ösirepublik: Dämliche Meldung. Schneller und effizienter als mit den Öffis kommst in Wien nicht herum. Das macht's z.B. möglich, in Mindeststudienzeit zu studieren.

geier, 13.11. 09:01

kommt es nicht überall auf den Einzelfall an? Also so generell sagen, alle Öffis sind langsam (zB Wr. Neustadt-Wien Hbf mit dem rail jet in ca. 30 Min) oder sind schneller ( Neustift nach Liesing in ca.1,5 Std) ist ...nun ja... realitätsfremd.

phoebe07, 13.11. 09:13

wenn man das Netz kennt also häufig dieselben zwei oder drei Punkte verbinden muss und ev. bei passendem Wetter auch ein Stück mit dem Rad fährt (beispielsweise zur U-Bahn oder Schnellbahnstation) wird man in vielen wenn auch nicht allen Fällen schneller sein als Im Stau. Innerhalb der Randbezirke 21-23 kann es sein dass das Auto effizienter ist, u.U. aber auch das Fahrrad wenn das Wetter passt.(Durchnässt oder verschwitzt am Arbeitsplatz ankommen ist nicht unbedingt günstig)

geier, 13.11. 09:28

ich halte mich ans Quando Wien und fahre fast nur öffentlich. Übrigens... entgegen aller Unkenrufe: die Pünktlichkeit der wr. Öffis ist toll. Wenns natürlich einen Unfall gibt... aber dann steht das Auto halt auch.

poli2, 13.11. 09:29

Sobald man mehrmals umsteigen muss, und das ist von und/oder zum Stadtrand meist nötig, wird's mit den Fahrzeiten Öffis vs. PKW leider problematisch.

Ich erspare mir (innerhalb Wien!) mit dem PKW im Schnitt 1h Fahrzeit pro Tag und bei aller Liebe, die 1h mehr Freizeit bringt mich eben nicht auf die Öffis; von den anderen Nachteilen gar nicht erst zu reden.

alpensymphonie, 13.11. 09:39

Alles verständlich, @Phoebe. Aber reicht das für die Jammerei im Eingangstext bezüglich Pendlerpauschale?

geier, 13.11. 09:53

statt phoebe... "nein" ist meine Meinung. Vor allem auch, weil der Autoverkehr in der Stadt stets auch auf Kosten der Mitbewohner geht ( Lärm, Gestank, Gefährdung). Warum den noch fördern?

zwosi, 13.11. 11:10

geier: für Neustift nach Liesing weisen die Wr Linien untertags 59 min aus. Das wirst bei lebhaftem Verkehr mit dem PKW schwer schaffen. Anders natürlich in der Nacht, da verlieren die Öffis.

geier, 13.11. 11:24

ich weiß, fahre nämlich das oft. Allerdings mit Fussweg in Neustift und mit Autobus vom Liesinger Bhf, Dadurch meine 1,5 Std. Mit Auto meistens schneller, aber derartig nervend,dass ich meistens darauf verzichte.

Pendler brauchen meistens das Auto.

pako, 12.11. 17:09

Es wird immer davon gesprochen, Pendler sollen öffentliche Verkehrsmittel verwenden. Klingt gut, ist eber in sehr vielen Fällen unmöglich. Um z.B. aus dem Südsteirischen Raum nach Graz in einen Betrieb mit Öffis zu pendeln ist meist eie kleine Weltreise. die meisten Betriebe sin am Stadtrand angesiedelt wo teilweise gar kein Öffi vorhanden ist oder die Anfahrt zum Betrieb dauert, je nach Lage, bis zu 3 Stunden. mit Vor- und Nachlaufzeit ist man mindestens 16 Stunden unterwegs. Die atypische Job`s mit täglicher Arbeitszeit von 2 bis 3 Stunden Arbeitszeit, manchmal gesplittet auf 2 Zeiten am Tag, sind auch ein groes Problem. All jene die in der Stadt wohnen können eine Straßenbahn oder den Bus nehmen, fahren aber mit dem Auto um 2 3 Blocks zu ihrer Arbeitsstelle. Da müßte angesetzt werden.

anmo, 12.11. 17:47

Da muss man gar nicht erst davon reden, dass in der Industrie großteils Schicht gearbeitet wird. Unmöglich dort mit Öffis den Erfordernissen der Betriebe nachzukommen.

Bei den Stadtbewohnern sollte man wirklich ansetzen. Musste jahrelang durch die Stadt Salzburg mit dem Auto pendeln. Wenn Ferien waren hatte ich eigentlich immer freie Fahrt, wenn Schule war, dann war nicht nur mehr Verkehr, sondern SUV-Stau vor den diversen Schulen.

geier, 12.11. 18:00

ihr habt ja sooo recht.... bei allen anderen muss man ansetzen, aber nicht bei Euch beiden! Hauptsache ihr wisst, wie es geht: allen anderen etwas verbieten, hier eben das Auto.

clarissa, 12.11. 15:21

da ist sicher noch einiges zu tun, was den Service betrifft. Aber die ÖFFIS müssen nicht kostenlos sein, das verlangt die Bevölkerung nicht. Aber sie verlangt äusserste Pünktlichkeit und dass man raschest von A nach B kommt. Im Prinzip ist es auch Sache von sehr großen Betrieben, da was anzubieten. Sammelbusse o.ä.

zwergnase01, 12.11. 16:40

Ich habe festgestellt, daß in Wien die Rollteppen das Einzige sind die pünktlich sind.

mozarttaler, 12.11. 16:48

Vorausgesetzt sie funktioniert jnd ist nicht in Dauerwartung.

xcountry, 12.11. 17:40

und sind so was von überflüssig. Ich trag sogar mein Fahrrad über die normale Stiege, da ich nicht behindert bin. Und für Behinderte gibt es die Aufzüge.

phoebe07, 12.11. 20:10

und was glaubst du wie lange ein Behinderter auf einen platz im Aufzug warten müsste wenn es keine Rolltreppen gäbe? Am Stephansplatz (mittlere Ebene zur Oberfläche, nur ein kleiner Lift) vermutlich bis in die Nacht hinein. Nur durch die Rolltreppen verteilen sich die Menschenströme einigermaßen.
Im übrigen: ich fahre sehr viel mit den Öffis und habe relativ selten Probleme mit der Pünktlichkeit (sicher weniger als derjenige der tagtäglich auf der Tangente parkt). Und Wien-Innsbruck kann ein Autofahrer der sich an die Verkehrsregeln hält kaum so schnell bewältigen wie die ÖBB.

zwergnase01, 12.11. 21:05

Meine Frau sitzt wegen eines Schlaganfalles im Rollstuhl und man glaubt es kaum wie viele Liftkabinen nicht rollstuhltauglich sind.
Ob beim Zahnarzt, ob beim Internisten, ob beim Stammcafe im Hochparterre, mit dem Rollstuhl kommt man nur hinein wenn die Fußstützen abmontiert werden und ich als Begleitperson muß mich ins Eck zwängen.
Meine Frau wurde vom Bundessozialamt wegen Einstufung des Pflegegeldes zu einer Ärztin bestellt, die Ordination im 3. Stock und kein Lift.
Also von überall Barrierefreiheit ist noch lange keine Rede.

xcountry, 12.11. 23:54

phoebe, der Aufzug sollte auch nur für Behinderte und Kinderwägen beriet gestellt werden.

phoebe07, 13.11. 08:31

1. funktioniert das nicht (weder bei Wienern noch bei Touristen - da müsstest du einen Aufzugwärter dazustellen) und
2. brauchen ihn auch Menschen denen du die Behinderung nicht sofort ansiehst (Asthmatiker beispielsweise) oder vorübergehend auch Menschen die akut übermüdet sind (beispielsweise eine Verkäuferin die seit Stunden auf den Beinen ist).
3. kannst du auch einer nicht behinderten älteren Frau zumuten einen vollen Einkaufstrolley oder einen schweren Koffen über viele Stufen zu tragen - gerade an der U3 liegen einige Stationen extrem tief.

Nervt mich ziemlich

obergscheita, 12.11. 13:44

Aber die Alternative wäre mit den Öffis zu fahren, was mindestens doppelt solange dauert. Als erstes mit dem Auto zum Bahnhof, danch müsste ich 2-3 mal umsteigen und den letzten Kilometer zu Fuß in die Arbeit gehen!
Also da ist das Auto leider immer noch die bessere Lösung!

klippundklar, 12.11. 16:41

ob mit privatem Auto oder Öffi - alles fällt unter pendeln.

so viel halt zur Heimarbeit...

dergrossenagus, 12.11. 13:01

habens ja schon seit 30 Jahr gesagt, dass künftig 80% daheim arbeiten werden... sonst noch was???

Denen Hacklern will ich auf d´Finger schauen und abgesehen davon bei uns müssen eh alle vor Ort Hand anlegen!!!

das Pendeln nervt mich selten bzw. gar nicht

bpcs, 12.11. 09:26

seit vielen Jahren fahre ich täglich 2 x 45 Minuten (im Winter etwas länger) zur Arbeit und retour - eine Entfernung von ca. 35 km, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln mindestens 3 x so lange dauern würde.
Zum Glück fahre ich über Land, also keine Ampeln und kein Stau - durch wunderschöne Landschaft. Ich höre Musik und nutze die Fahrt zur "Meditation" - nur gelegentlich, wenn einige LKWs oder Schleicher vor mir sind, wird es "interessanter", denn ich fahre gerne "zügig" - diese Situationen nutze ich dann aber gerne zur Erhöhung des Adrenalinspiegels.

zwosi, 12.11. 10:45

zügig ? mit 47 km/h ? Und meditierend, statt auf den Verkehr zu achten ?

fredvomjupiter, 12.11. 11:19

Beachtlicher Schnitt - habe ich einst annähernd mit dem Rennrad geschafft...

Ich bin Pendler, und ja, es nervt sehr.

knasti, 12.11. 09:08

Aber leider kann man mit seiner Wohnortwahl nicht jedem und alles gerecht werden.
Wir haben unseren Wohnort so gewählt, dass meine Frau nicht pendeln muss. Daher muss ich pendeln.

Der ländliche Raum wird von der Politik brutal vernachlässigt. Vor jeder Wahl wird zwar immer die Stärkung des ländlichen Raumes versprochen, hinterher ist aber leider alles vergessen.

Der öffentliche Verkehr bei uns ist eine Katastrophe....mein Sohn, der Elektriker lernt, braucht vom Wohnort bis zu seiner Arbeitsstelle mit den Öffis unglaubliche 2,45 Stunden....für 21 km!
Eine Seite....und muss dreimal umsteigen...ist ja nicht normal.
Die Politik versagt total.

geier, 12.11. 12:01

was könnte ganz konkret in ihrem Fall bzw. im Fall ihres Sohnes "die Politik" machen?

knasti, 12.11. 12:51

Den öffentlichen Verkehr ausbauen, anstatt ihn einzustellen.

knasti, 12.11. 12:53

Übrigens betrifft diese Situation nicht uns allein. Ich würde sagen, es betrifft ca. 10 000 Menschen in unserer Region.

geier, 12.11. 13:50

es gibt auch Gemeinden, die Abhilfe schaffen als Teil der Gemeindepolitik. Es muss halt jemand tun und sich um die Finanzierung kümmern.... zB Sammeltaxis, z.B. in Perchtoldsdorf.

Gemeinden

trigo, 12.11. 06:57

locken Firmen mit Vergünstigungen an. Größere Firmen nutzen das und siedeln sich öfter in kleinen Gemeinden an.
Auswirkungen auf den Verkehr spielen bei der Standortwahl keine Rolle.

xx1xx, 12.11. 07:40

ÖVP Gemeinden werden jetzt von der Vignettenpflicht ausgenommen. Das nenn ich Föderalismus, keine einheitlichen Bundesgesetze mehr!

geier, 12.11. 08:33

zB das Umweltbundesamt nach Klosterneuburg verlegen. Das soll den ländlichen Raum lt. ÖVP fördern (in Wirklichkeit nur den Großgrundvesitzer in Kloburg) und das Pendeln einschränken (aber nur, wenn nur das Pendeln nach Wien registriert wird)

freelancer, 12.11. 09:03

xx1xx - was ist dein Problem?
Sollen die Anrainer im Dreck ersticken?
Lebe selbst an einer Durchzugs- und Raserstrecke!
Offensichtlich hast mit der ÖVP ein Problem,
blöd, dass die Grünen und NEOS mit gestimmt haben!

logopezi, 12.11. 09:20

@geier
aber jetzt können es diewiener vormachen,w enn sie verlangen, dass leute vom land immer ihrer jeweiligen Arbeitsstätte nachsiedeln!
also, Mitarbeiter des umweltbundesamtes: auf, übersiedelt nach Klosterneuburg!

zwosi, 12.11. 10:56

soso, verlangen das "die Wiener"... Ich bin (unter anderem auch) Wiener, käme aber nie auf die Idee, solche Forderungen aufzustellen. Kann es sein, dass die SIcht von Graz nach Wien der großen Entfernung wegen etwas getrübt ist ?

geier, 12.11. 11:27

logo meint wohl die Övp, die die AMS-Zumutbarkeitskriterien diesbezüglich ja verändert hat in der Exregierung

zwosi, 12.11. 11:37

du meinst, er setzt "Wiener" gleich mit "ÖVP" ? Wo diese beiden Begriffe doch eigentlich völlig inkomptibel sind ?

geier, 12.11. 11:49

Wiener = Bund und Regierung ... auch diese Vereinfachung gibts oft.

borntobeunique, 12.11. 12:26

@xx1xx 07:40

Seit wann ist Linz eine, wie Du schreibst, "ÖVP Gemeinde"?

Möge "die Politik"

andi0810, 11.11. 18:27

die Jobs vor die Haustüre zaubern!

Die Pendlerpauschale soll dafür als Teilfinanzierung genutzt werden und für das nervige Pendeln sollten Strafzahlungen eingeführt werden. Dabei könnte jeder gefahrene Kilometer für die Beschäftigten je nach Transportmittel mit der neuen Rettet-unseren-Planeten-steuer belegt werden. Fußgänger und Radfahrer ohne Elektro werden als Helden verehrt und erhalten eine Gutschrift, die von den Unternehmen und Betroffenen gegenfinanziert wird.

mozarttaler, 11.11. 18:40

Ich wäre da eher für eine Deppensteuer für notorische Linksschleicher auf Autobahnen. Auch die Linksblinker im Kreisverkehr dürfen da gerne mit einbezogen werden.

mozarttaler, 11.11. 18:41

Damit könnte man so richtig Kohle machen.

andi0810, 11.11. 18:50

@mozart, man könnte das auch über eine App "Fahren auf Anordnung" lösen. Über die Verkehrsleitzentrale wird jedem Verkehrsteilnehmer die Pendlerspur vorgegeben und der Verkehr wird so staatlich neu geregelt.

mirabeau, 11.11. 21:46

"für das nervige Pendeln sollten Strafzahlungen eingeführt werden"
-------------------------

Klar!
Die Leute, die täglich 3 Stunden nach Wien pendeln müssen, machen das ja nur zum Spass und aus persönlichen Vergnügen.
Um 4.00 aufstehen ist purer Hedonismus.
Dafür gehören sie bestraft!

Vielleicht ziehen dann die 400.000 Menschen, die täglich aus Jux und Tollerei nach Wien pendeln, mitsammt ihren 800.000 Angehörigen endlich nach Wien.

Wir müssen dann nur die völlig unterbelegten Bobovierteln innerhalb des Gürtels und in der Cottege einebnen, und mit ökologisch wervollen Plattenbauten versehen.
Dann haben wir sicher Platz für die 1,2 Millionen Pendler und ihre Angehörigen. Und dann können alle endlich frohgemut und als Helden verehrt, mit dem Rad zur Arbeit fahren.

feu92, 12.11. 06:47

Eine Erweiterung der Deppensteuer auch auf andere Lebensbereiche würde die Armutsgefahr der Bevölkerung drastisch erhöhen.... Und den Staatshaushalt auf Jahrzehnte sanieren^^

effenbeisser, 12.11. 06:56

sorry mirabeau, dass ich deine herzzerreissende geschichte mit dem 3-std-pendler nicht abkaufe. aber selbst wenn, dann darf schon die frage gestellt werden, warum jemand sowas auf sich nimmt.
entweder war er so dumm und hat sein haus irgendwo hinterm nirgendwo gebaut und hat weit und breit keine möglichkeit ein öffi zu benutzen, welches ihn auch über größere entfernung wesentlich schneller in die stadt bringt oder jemand ist beim job unflexibel und will für keinen cent weniger bei einer firma arbeiten, die ihrerseits besser mit den öffis erreichbar sind.

trigo, 12.11. 07:29

Das mit der Bestrafung war wohl nicht ganz ernst gemeint.
Andererseits macht es auch wenig Sinn das Pendeln generell zu unterstützen.
Es sei den armen Pendlern ihre Unterstützung gegönnt aber es gibt unerwünschte Nebeneffekte.

effenbeisser, 12.11. 07:44

trigo - vorallem liegt es auch in der eigenverantwortung sich über den weg zur arbeit gedanken zu machen. natürlich kann es mal vorkommen, dass sich die lebensumstände überraschend ändern, aber es muss wohl klar sein, wenn ich im hintersten eck wohne, dass es in jedem fall schwierig wird, ausser ich habe einen job, wo ich jederzeit direkt in der umgebung meines wohnortes was finde. ich denke diese verantwortung zu sehen und sich damit auseinanderzusetzen ist teil des erwachsenseins, genauso wie einem klar sein muss, dass sich das leben ändert, wenn man nachwuchs bekommt. aber es soll auch bei diesem thema leute geben, für die das ganz neu und unerwartet ist.
und jene die sich ganz bewusst für eine lange pendlerei entschieden haben, jammern eh ned, weil sie es genau so wollten.

logopezi, 12.11. 09:22

@effen
sagst du das auch den Städtern, die am Wochenende raus aufs land wollen: Pech gehabt, lebts halt nicht in der Stadt, wos keine Natur gibt - aber rausfahren gibt's ned!
von den Arbeitnehmern verlangst ja auch, dass sie gefälligst dort wohnen sollen wo sie arbeiten...

mirabeau, 12.11. 11:16

"sorry mirabeau, dass ich deine herzzerreissende geschichte mit dem 3-std-pendler nicht abkaufe. aber selbst wenn, dann darf schon die frage gestellt werden, warum jemand sowas auf sich nimmt."

Schreibe ich ja: Aus Jux und Tollerei!

PS.:
Haben sie tatächlich keine Ahnung, wie ganz normale Menschen Leben? Sind sie wirklich so abgehoben?
39 Prozent der Burgenländer pendeln in ein anderes Bundesland zur Arbeit, alleine 60.000 davon pendeln nach Wien.

Warum werden die das wohl machen?
Weil sie das Klima hassen?
Oder weil der ÖVP, Wirtschaftskammer, IV und sogar der AMS Chef "mehr Mobilität bei Arbeitssuche" fordern?

Die Wohnbaupolitik

doncarlos1, 11.11. 14:26

bringt alles um. Es werden zig Wohnungen am Stadtrand oder Umfeld gebaut und die Infrastruktur schafft das einfach nicht mehr.
Wäre 1000x effizienter, wenn man die inneren Bezirke (2-20) erneuern würde, um dort mehr Leute unterzubringen, anstatt Grünflächen am Stadtrand zu vernichten.

doncarlos1, 11.11. 14:26

Ich meine natürlich Wien. In den anderen Bundesländern kann ich das nicht beurteilen.

bittersweet21, 11.11. 15:17

Naja, in manchen Dörfern entstehen neue Siedlungen auch am Ortsrand, weil dort die jungen Leute bauen oder Genossenschaften. Während im Ortskern immer mehr Häuser leer stehen, sanierungsbedürftig sind, wenn die Alten wegsterben.

kapazunder, 11.11. 16:02

Genauso ist es. Jedes Geschäft oder altes Einfamilienhaus wird abgerissen und ein Wohnbau hingestellt. Der 22.Bezirk wird zubetoniert ohne Ende. Jedes Feld wird verkauft und tausende von Wohnungen hingestellt. Daneben machen wir einen Campus. Ein Bus soll das alles abfangen. Keine Stadtstraße die schon fertig sein sollte, keine Umfahrungen, aber eine U-bahn die alle 15 Minuten fährt ohne Park and Ride!

geier, 11.11. 18:00

innere Bez. weiter verbauen als "neue Lösung"... bitte, geht mit offenen Augen durch Wien: überall werden Baulücken mit Neubauten gefüllt, überall werden Wohnhäuser aufgestockt... also, das passiert schon längst.

reservebuddha, 11.11. 20:55

Jüngst haben sie sogar das Rinter-Zelt deswegen gesprengt. Ich war sehr traurig, weil für dessen Wiederaufbau wird sicher niemand spenden.

Klar, in meiner Kindheit hats noch überall die Gstätten gegeben, in die man als Kind niemals nicht hineindurfte - und drin waren wir ständig, no na.

Heute stehen da längst Wohnbauten und anderes.

mirabeau, 11.11. 21:50

"Wäre 1000x effizienter, wenn man die inneren Bezirke (2-20) erneuern würde, um dort mehr Leute unterzubringen, anstatt Grünflächen am Stadtrand zu vernichten."
----------
Ganz meine Meinung! Der Spittelberg gehört mit einer ökologischen Plattenbauten verdichtet, Währing mit grünen Großfeldsiedlungen bereichert.

logopezi, 12.11. 04:23

jawoll! planiert alles innerhalb des gürtels und und füllt diese baulücke dann mit 20stöckigen plattenbauten!

Gegenfrage: Wie sehr nerven die Öffis?

poli2, 11.11. 12:02

Wenn man in Wien (Ok, am Stadtrand, aber trotzdem) man sich mit dem PKW pro Tag trotz SO-Tangente hin und retour in Summe 1h Fahrzeit erspart oder der Finanzamt-Pendlerrechner für die Fahrt quer rüber in den Nachbarbezirk "unzumutbar -> große Pauschale" (!) auswirft, dann darf man sich nicht wundern, dass sogar innerhalb Wiens mit dem PKW "gependelt" wird.

Und nein, das sind ganz normale Arbeitszeiten unter der Woche.

mozarttaler, 11.11. 12:18

Tip: Über die S1 ausweichen ;-)

kapazunder, 11.11. 13:13

Pendlerpauschale im gleichen Bundeland. Sicher ein Scherz!
Geht mir auch so. Wohne am Stadrand fahre mit dem Auto 20 Minuten und öffentlich 55 Minuten pro Strecke. Ist halt schon ein Unterschied! Muss halt Parkplatz bezahlen. Dafür mehr Freizeit und keine stinkigen Öffis

murphyslaw42, 11.11. 16:08

@kapa
Kein Scherz, die große Pendlerpauschale beginnt bei 2 km und es wird die Luftlinie gemessen. In Tirol kann es schon passieren das ein Tal durch ein paar hundert Höhenmetern vom Nachbartal getrennt ist.

poli2, 11.11. 17:50

Es zählen die Öffi-Kilometer/Fahrzeit

https://www.bmf.gv.at/steuern/arbeitnehmer-pensionisten/pendlerpauschale/unzumutbarkeit-der-benuetzung-von-massenverkehrsmitteln.html

logopezi, 12.11. 04:29

öffis? bei mir am land ist der bahnhof auf halbem weg zwischen arbeitsplatz und wohnort (ca 3km auseinander), würde ich den zug benützen, wäre die nächste haltestelle ca 5km von meinem arbeitsplatz entfernt. weitere öffis gibts nicht.
öffis fürn arbeitsweg: abgehakt!

Autofahren gesünder

sonnenfreund, 11.11. 11:41

Ich pendle täglich 25km pro Strecke, hab am Arbeitsplatz gratis Parkplatz, fahre für die einfache Strecke 30 min. Habe keine Alternative zum Auto, da es praktisch unmöglich ist, dorthin öffentlich zu fahren.
Außerdem bleibt man im Auto gesünder, in den Öffis holt man sich jeden Infekt, da man ständig auf hustende und schnupfende Menschen trifft. Hatte in diesem Herbst noch keine Verkühlung,

mozarttaler, 11.11. 12:17

Bei mir sinds 33 km, aber sonst genau gleich :-)

xcountry, 11.11. 12:41

freund der sonne, gesünder ist mit dem Rad. Komm grad von einem Arbeitsplatz zum nächsten und bin fit.

phoebe07, 11.11. 12:44

anstecken kann man sich auch beim Einkaufen oder von den Arbeitskollegen - aber wenn man zumindest am Heimweg eine oder zwei Stationen zu Fuß geht (zusätzlich zum Weg von und zur nächsten Station) bewegt man mehr als nur den Gasfuß. Da Bewegung und frische Luft das Immunsystem stärken verringert das letztlich auch das Risiko einer Ansteckung.

geier, 11.11. 13:15

gsd, es gibt 2, die fürs Auto eintreten. Klar, öffis ein Jammer, wenn noch einer drinnen sitzt. Und die Zeit, die einem verloren geht! Nichteinmal das Vorabendprogramm im TV sehen die 2 sonst.... was sollen da die Umweltdebatten ausrichten...

oppe, 11.11. 15:21

@phoebe
Also in den Öffis fahren mittlerweile fast nur Asosziale und Subjekte, denen körperliche Hygiene und Benehmen vollkommen fremd sind. Ergo holt man sich dort zig mal mehr Keime und negative Vibes als etwa im gut sortierten Supermarkt, geschweige denn im Auto!!!

bittersweet21, 11.11. 15:49

@oppe
Na servas. Pass auf, dass du nicht platzt vor lauter Arroganz und Vorurteilen. :-(

phoebe07, 11.11. 17:13

also sind Schüler, alte Menschen, Sehbehinderte und umweltbewusste verantwortungsvolle Menschen per se asozial? Asozial sind vielmehr diejenigen die die Umwelt unnötig verschmutzen und die auf andere herabsehen.

altlemur, 11.11. 20:49

@sonnenfreund: wenn dein Gratisparkplatz von der Firma ist, ist er entweder nicht gratis oder du hinterziehst Steuer: das ist nämlich als Sachbezug Einkommensteuerpflichtig

altlemur, 11.11. 20:50

@oppe: kompletter Unsinn, den du da verzapfst.

reservebuddha, 11.11. 20:52

@altlemur, nicht, wenn das Parken dort generell gratis ist.

reservebuddha, 11.11. 20:53

"Also in den Öffis fahren mittlerweile fast nur Asosziale und Subjekte, denen körperliche Hygiene und Benehmen vollkommen fremd sind. "

Lauter so Burschen wia i!

vollkoffer, 11.11. 21:15

sonnenfreund

hoffentlich hat deine Personalverrechnung nicht auf die Sachleistung des Parkplatzes vergessen

sicher nervt das pendeln

144volvo, 11.11. 11:19

erst wurden die Nebenbahnen, dann die Ersatzbusslinien eingestellt, (nachdem die Fahrpläne so gelegt wurden dass kein Pendler diese mehr nutzen konnte) und jetzt wundert man sich dass alle pendeln müssen - und jeder verdonnert diese Pendler -
die aber gezuwungen sind zu pendeln!!! undd wenn diese Pendler - zum Teil sind diese NEBENERWERBSBAUERN - nicht mehr pendeln sondern dann in der "nähe" der arbeit wohnen würden -
wer würde dann die bäuerliche arbeit machen und die Landschaft in Ordnung halten??? Also in die nähe der Arbeit übersiedeln und den ländlichen Raum verkommen lassen !? ist das die FRAGE ????
Ich kenne leider genug leerstehende Häuser u. Bauernhöfe im Wald u. Mühlviertel!