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Verkehrsflugzeug

AUA-Sparplan: Welche Zukunft hat die Luftfahrt?

Die Strategie, mit den Billigairlines in Wettkampf zu treten, ist zumindest bisher für die AUA nicht aufgegangen. Nun werden bis zu 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gekündigt. Gleichzeitig kommen Airlines wegen der Klimakrise unter Druck. Welche Zukunft haben die Luftfahrt generell und die AUA speziell? Welche Rolle haben dabei Konsumentinnen und Konsumenten?

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231 Beiträge

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aha,

dergrossenagus, 11.11. 19:49

https://orf.at/stories/3143898/

seit März also stehens am Boden d'737er...

bis Jänner also 10 Monat... mi würd keiner in so an Flieger mehr kriegen, weil wenn was so lang steht rostet ja alles an daweil... g'sehen am Auto, das was nur übern Winter in der Garage steht, wo daweil s'alte zamgrissen wird und dann d'Bremsen angrostet waren, der Auspuff und d'Trommeln!!!

Will nicht wissen was daweil alles in Flugzeugturbinen anrostet oder der Hydraulik...

reminder, 11.11. 21:55

Kauf dir einen Range Rover oder Jaguar. Die sind wie
Flugzeuge großteils aus Aluminium gefertigt und rosten
nicht....

fortis, 11.11. 22:28

@reminder - der Witz des Tages?

lausbua, 12.11. 01:02

bei nem modernen Flugzeug sind kaum Teile dran, welche rosten können... alles hochwertig Metalle, von Alu, Chrom- und Edelstahl bis Titan...
von nen russischen red ich da jetzt nicht...

Die Luftfahrt hat sicher Zukunft, die AUA weniger..

leser, 11.11. 17:56

Auch der Flughafen Wien als reine Prolotouristen-Drehscheibe, wo man auf Quantität statt Qualität setzt, braucht langfristig sicher keine 3. Piste.
Derzeit wird ja versucht sämtliche Pauschaltouristen Osteuropas über Wien nach Antalya, Mallorca oder Hurghada zu locken. Mit entsprechend billigen Airlines und ebensolchen Fluggästen. Die AuA kann da mitspielen oder sich einen seriösen Flughafen suchen.

dergrossenagus, 11.11. 19:53

kommen d'Grünen, kannst sicher sein, dass die nicht baut wird!!!

maxheadroom, 12.11. 07:30

Die Forderung nach der dritten Piste hat aus meiner Sicht einen Grund: die erste Piste ist nach der meistens herrschenden West-Ost Windrichtung ausgerichtet (daher meist Anflugrichtung vom Neusiedlersee), die zweite Piste fast quer dazu wird daher selten benutzt. Eine dritte Piste müsste daher parallel zur ersten gebaut werden, rein um nur die Frequenz erhöhen zu können. Die gesetzlich aus Lärm- und Abgasgründen vorgeschriebenen Einflugschneisen wird man daher nicht ändern müssen (und auch nicht können).
Selbst Heathrow kommt mit zwei Pisten und einem weit höherem Flugaufkommen aus, allerdings sind auch hier die beiden runways parallel.
Wie Vieles, z.B. auch das Terminal 3 oder dessen schwachsinnige Zufahrt, hat Schwechat also schon bei der Planung des zweiten runways die Sache ordentlich verbockt.

Das Problem ist doch anders gelagert...

lampenbaer, 11.11. 16:20

Ich pers. sehe das ganze Preismodell und das Geschäftsmodell hinter all diesen Billigfluglinien und diesen quasi Gratistickets als das Hauptproblem und da gehört angesetzt. Flugzeug über irgendein komplexe Leasingkonstruktion geliehen, Wartung irgendwo wo es billig ist, DienstnehmerInnen je nach Verwendung im dafür günstigsten Land angemeldet und dort am Besten auch nur über Personalleasing für die Stunden in der Luft bezahlt - weil Wartezeiten am Boden sind ja keine Arbeit...

...ähnlich läuft es doch auch bei den Piloten ab.

Und am Ende ist es doch so: Mit dem sinnlosen Herumfliegen in diesem Ausmaß wird die EU niemals ihre Klimaziele schaffen:
Fliegen trägt, dass ist unverrückbar bewiesen, ganz relevant zur Klimaerwärmung bei und zwar gegenüber dem Straßenverkehr mit PKW/LKW vielfach größeren Ausmaß. Nur die großen Frachtschiffe und Kreuzfahrtschiffe stossen noch mehr Dreck aus - haben aber auch interessanterweise ein ähnliches Geschäftsmodell :-)
So viele Autos können gar nicht als E-Autos unterwegs sein als ein Flugzeug das nicht im Vorbeiflug egalisiert und auf Kurzstrecken ist es ganz extrem und diese Kurzstrecken unter 500km müsste eine CO2 Besteuerung so drakonisch verteuern das es einem Verbot gleichkommt. Das mag unbequem sein, aber die EU-Mitgliedsstaaten sind bei den Steuern sehr autark und wie man sieht ist der Markt als solches nicht in der Lage dem Klimathema gerecht zu werden.
Die Lösung in Zukunft wird es sein Kurzstrecken statt mit dem Flugzeug mit der Bahn zu fahren - es wird also der Markt für Flüge schrumpfen müssen, samt schrumpfenen Anbietermarkt.
Die Pleite der AirBerlin, die Schwierigkeiten von Condor oder auch die Verluste von Lauda-Motion usw. zeigen doch wie dünn die Liquiditätsdecke der Carrier ist - wie sinnvoll ist das - und das obwohl die Arbeitszeitregeln schon sehr "herausfordernd" sind.

Die AUA mag mit sich zu Tode schrumpfen oder nicht: Fakt ist das hier kaputte Geschäftsmodelle, unter Ausnutzung jeglicher Optionen von obskurrer Beschäftigung, verbunden mit minimalsten Eigenkapitalquoten und dünnster Finanzmittelabsicherung genutzt werden um nachhaltigen ökologischen Schaden anzurichten UND gleichzeitig etwas konservativer operierenden Gesellschaften wie AUA oder deren Mutter das Leben schwer machen: Also klingt doch eher nach einem System wo "weiter so" eine gefährliche Drohung darstellt?! Warum lassen wir das zu?

Die AUA hat nur dann eine ...

kurtsgeschichte, 11.11. 09:21

... gesicherte Zukunft, wenn ihre Piloten (=Taxler der Lüfte) auch nur so bezahlt werden wie Taxler, um die Kosten zu senken.

phoebe07, 11.11. 10:14

dann dürfte allerdings die Pilotenausbildung auch nicht mehr kosten als der Führerschein.

manz, 11.11. 13:05

Das ist mitnichten so. Die Konkurrenz wird ja nicht dadurch kleiner, dass man genauso kostendeckend arbeitet wie sie.

derintellektuelleprolo, 11.11. 16:35

Kurt, würdest du gerne hinten in der Kabine sitzen, wenn du wüsstest, dass ich als Kapitän vorne die Verantwortung über einen 70-Millionen-Dollar Flieger und knapp 200 Paxe habe, und dafür mit ca 1000 Euro monatlich entlohnt werde?
Das kann ich mir nicht vorstellen...

Was am dringendsten gesucht wird: Begeisternde Alternativen.

dosimeter, 10.11. 20:06

Was gibt es denn, was heutige junge Menschen
in Zukunft LIEBER tun wollen und werden,

lieber als CO2-produzierend von Ort zu Ort zu flüchten -

weil man es ja bisher
nirgendwo für längere Zeit
mitsammen aushält ?

Spannende neue Ideen, neue Ziele, neuartige Abenteuer,
die ohne(!) CO2-Expansion besser(!) erreicht werden können,

leichter als mit den bisherigen Technologien und Sozialformen !

Die Zukunft entscheidet sich in der menschlichen Fantasie zuallererst.

manz, 11.11. 01:57

Wenn man sich den Einheitschrott ansieht, der derzeit auf 50 Fernsehkanälen oder mehr als "Unterhaltung" angeboten wird, muss man daran zweifeln, dass die menschliche Phantasie gerade eine Hochblüte erlebt.

hauser, 11.11. 09:17

"am dringensten gesucht" die dritte Piste um noch mehr Flüge zu bekommen, Bratislava ist nicht weit weg und billiger.
Die Tricks mit dem Gepäck, Platzunterschiede im Flieger, Parkgebühren am Flughafen usw. hier holen sich die Betreiber Geld. Eine sehr aufgebrachte Person regte sich auf dass von Linz (Hörsching) keine passende Flugverbindung nach Wien möglich ist, dürfte nicht wissen, auch ein Zug fährt und ist schneller im Zentrum von Wien.

phoebe07, 11.11. 09:54

und in der Zwischenzeit nicht nur im Zentrum von Wien sondern auch (stündlich) am Flughafen - In Linz (teilweise auch Salzburg) einsteigen und bis zum Flughafen Schwechat durchfahren wenn man denn irgendwo in die weite Welt fliegen will oder auch muss.

vollgegeneu, 12.11. 06:20

ja, von linz direkt nach VIE mit zug und dann nach innsbruck um 19.- fliegen......

Auch wenn die AUA

ballaststofffrei, 10.11. 19:03

aus den verschiedendsten Gründen zugrunde gerichtet werden sollte. Die Luftfahrt generell ist ein Wachstumsmarkt. Irgendwer macht das Geschäft.

satiriker, 10.11. 19:19

Ach ja, wenn Marktmacht zu Monopolbildung führt, ist Korruption, Freunderl- und Vetternwirtschaft nicht weit.
Und solange "Investoren" und Eigentümer satte Profite generieren, wen Mücken dann ein paar Össis?

Wenn weltweit permanent ca. 5.000 Flieger unterwegs sind, Dan sollte man in Zeiten der klimatischen Herausforderung schleunigst Mal daran denken, den Flug -&Flugfrachtverkehr, um 50% zu reduzieren !

Alles andere fährt den Karren an die Wand!

manz, 11.11. 02:02

Dieses Phänomen haben wir im Lebensmittel- und im Textilhandel erlebt. Zuerst haben die großen Ketten die kleinen Nahversorger zugrunde gerichtet, und jetzt diktieren einige wenige Angebot und Preise (sowohl gegenüber dem Endkunden als auch gegenüber den Lieferanten). Das Ergebnis ist entweder schlechte Qualität, Massenware oder überhöhte Preise. Schuld ist sind die Konsumenten, die nicht auf Qualität, sondern auf niedrige Preise schauen.

batuo, 11.11. 07:54

"Schuld ist sind die Konsumenten"
Das kann man so nicht stehen lassen. Der Konsument wird manipuliert und belogen was das Zeug hält und dann soll er selbst für das Konsumverhalten verantwortlich sein? Zumal er oft nur ein Mindesteinkommen hat?
Nein, um die fairen Rahmenbedingungen zu schaffen ist schon die Politik zuständig und solange deren Bibel der Kapitalismus ist, die Menschen kein Mitspracherecht (abgesehen der Scheinstimme alle 5 Jahre) haben wird sich nichts ändern.

Ich gebe dir insofern recht, dass die Konsumenten sich in ihrem bescheidenen Wahlverhalten ebenso beeinflussen lassen und nicht selber nachdenken, wem sie ihre Stimme geben. Mindestens 95% haben ihre Stimme dem Wirtschaftskapitalismus (Alle im Parlament vertretene Parteien) gegeben und man sieht was daraus wird.

Insider wussten längst, dass Niki Lauda seine Fluglinien nicht mehr selber führen wird, trotzdem hat die Politik ihm den Zuschlag gegeben. Dieser, sofort um ein paar Millionen reicher, hat die Fluglinie innerhalb 2 Wochen an Ryanair verkauft und man weiß wie dort gewirtschaftet wird. Personaldumping, Umgehen der Kollektivverträge, maximaler Druck auf die Mitarbeiter, Ticketpreise die niemals wirtschaftlich kostendeckend sein können nur um die Mitbewerber alla AUA ruinieren, all das lässt unsere Politik zu und fördert es auch noch.

Die Politik soll endlich einmal eine Antwort auf ein alternatives Wirtschaftssystem geben, denn diese hochgebildeten Leute kennen offensichtlich die Grundlagen der Physik nicht, die der Kapitalismus in Frage stellt.
Ewiges Wachstum und speziell exponentielles Wachstum in der Finsnzwirtschaft stehen ganz im Gegensatz zu dem, was ich in der Schule gelernt habe.

???

jörg1955, 10.11. 14:11

Zukunft? Wenn man bedenkt, dass eine Woche im Parkhaus am Flughafen München fast an die rd. 200 € kostet, dann ist das Fliegen doch recht günstig.
In den 1960er kostete ein Flug von Wien nach Madagaskar rd. 20.000,-- ÖS (rd. 1.500 €)
DN Einkommen in den 1960er, rd. 1.000,-- ÖS. ( rd. € 150,--)
Diese Flüge waren Kostendeckend, trotz 2 x Menü und Getränke inkludiert.
Ergo dessen, Flugpreise anpassen!!!
Dann vergeht es uns allen, um € 50 - 100 quer durch Europa zu fliegen.

mviertler, 10.11. 15:29

$jörg, Dann vergeht es uns allen, um € 50 - 100 quer durch Europa zu fliegen.
~~~
Was heißt um € 50 - 100? Um 15,90 werden Flüge nach London angeboten, oder um 19,90 nach Stockholm.

mviertler, 10.11. 15:33

Und wenn der Wiener Flughafen vergrößert wird, dann kommen um so mehr Billigstdorfer nach Wien und drängen die AUA von der Piste.
Wundern, dass die Entwicklung so ist, braucht man sich nicht.

maxheadroom, 10.11. 17:42

Die AUA (seit Jahrzehnten: Austrian) wird von der deutschen Mutter ebenfalls in einen Billigstdorfer umgewandelt, war schon beim Kauf eine klare Aussage.

Um die Kostenwahrheit wird man nicht herumkommen.

dosimeter, 10.11. 12:40

Wenn man aus philosophischen und philanthropischen Gründen Massenflugverkehr weiter fördern will (was ja sinnvoll sein kann),

dann gehört aber auch dazu gesagt, was der Preis dafür war und ist:

Nämlich die Umwelt und Lebensgrundlagen der nächsten(!) Generationen.

"Liebe Deinen Nächsten(!) wie Dich selbst
(und Gott - Quelle allen Lebens - liebe über alles)".

inventor, 10.11. 15:27

Du sollst vor deinem (israelitischen) Volksgenossen Hochachtung haben wie vor dir selbst!
oder
Du sollst deinen Stammesbruder gut bewirten!
Soviel zum altestamentarischen Gebot aus dem Tanach.

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karlsbader, 10.11. 09:32

Die AUA hat als nationale Airline versagt, was ja auch zu ihrer Übernahme führte. Der Standort Flughafen Wien ist, wie viele hier richtig erkennen, provinziell und bedroht in einem beengten Umfeld die Umwelt und Menschen umso mehr.
Möglicherweise müssten weitere Pisten einer dritten folgen, um die Infrastruktur "wettbewebsfähig" zu machen. Es fragt sich nur: Wofür?
Wenn wirklich ein Zeichen zu setzen ist, dann ist es die ersatzlose Streichung der Kurz-und Mittelstreckenstreckenluftfahrt und bestenfalls die Schaffung von einzelnen örtlich passenden Anlagen am Rande von Kontinenten und die Verbindung per Bahn zu Zielen innerhalb. Das würde sinnlose Reisen und damit verbundene Emissionen einbremsen. Niemand kann mir vormachen, dass die Menschheit fliegen muss, um mobil zu sein.
Entschleunigung ist angesagt. Aufgrund fortgeschrittener Informationstechnologie ist sowieso persönliches Erscheinen an weit entfernten Punkten längst nicht mehr erforderlich.

Eine große Zukunft,

kaunitz, 10.11. 09:17

denn man kann das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Die Flieger werden halt mit Wasserstoff oder als Zeppelin betrieben, aber die Reiselust der Erdbewohner wird nicht kleiner. Auch das Auto wird nicht verschwinden, nur andere Energieformen kommen.

dosimeter, 10.11. 12:45

Diese Versprechen (Wasserstoff-Technologie) hört man seit den 1960er-Jahren.
Geschehen ist nie etwas Sinnvolles.
Obwohl es damals schon machbar war.

dritte Piste, mehr private Flieger usw.

eurotiger1, 09.11. 22:12

unsere AUA wird verschrottet. Christian Kern und Norbert Hofer freut es jedenfalls, wenn ausländische Billigfliegern sich bei uns niederlassen, so im TV heute zu sehen gewesen.
Nach dem Transitverkehr noch mehr Flugverkehr. Österreich wird ohnehin überrumpelt. Gruß von den Umwelt-, bzw. Klimaschützern. Ob dass auch "Sozialgerecht" ist ?

zwosi, 09.11. 22:21

die AUA ist auch ein ausländischer Biligflieger.

reminder, 09.11. 23:39

Vienna Airport ist aktuell provinziell....
in der Größe und im Passagier Aufkommen.

Egal ob N.Y. L. A. oder der neue Airport in Beijing.....als
nun in der Welt der größte Airport.... dort startet und
landet jede Minute eine Maschine!
Auch gegen München, London und München ist Wien
eher klein und unbedeutend.

Stagniert man, freut man sich am Bratislava Airport.....

reservebuddha, 09.11. 23:42

Ja dann sollen sie sich freuen, solange sie noch können. Ewig geht das mit der überdimensionierten weltweiten Luftflotte eh nicht weiter. Man muss nicht jedes Geschäft um jeden Preis an sich reissen.

reminder, 10.11. 09:11

es war glaube ich 1974, als mir ein Lenker eines kleineren PKW sagte:
"mit der Ölkrise werden sie ihre "Kutsche" (war ein normaler
6 Zylinder) nur mehr parken können aber nicht mehr fahren"!
So klug sind sie halt, die großen "Vorherseher".......
Ich machte ihn höflich aufmerksam, dass er bei Wassernot
sein Auto nicht mehr gießen kann damit, es zu einem Auto
heranwächst.... Dann war er ruhig!

Übrigens parken am Las Vegas Airport mehr Privatjets (auch
4 -strahlig) als am Vienna Airport....

Schön, wenn wir die Welt vor dem Untergang retten.....
aber nicht vergessen, dass wir auch Waldbrände und
Vulkanausbrüche vermeiden, bzw. Co2 Steuer in Staaten
verlangen, wo das immer wieder vorkommt....

bei der AUA sollt ma sich fragen,

dergrossenagus, 09.11. 21:55

was d´Billiganbieter besser und was sie selbst schlechter gemacht haben:

ich kann´s euch gleich sagen:

d´Billigen sind billiger!!!

Wer isn leicht so deppert und zahlt fürn Namen???

reservebuddha, 09.11. 23:45

Ich bin so deppert, und zahle für

- Sicherheit, von der ich bei Billig-Linien nicht sonderlich überzeugt bin
- gewohnten Service, bei dem ich nicht jeden Schluck Wasser extra bezahlen muss
- Mitnahme-Garantie, weil sie nicht ständig bis zum Anschlag überbuchen

Wie schon des öfteren gesagt: Lieber gehe ich zu Fuß, als mir ein vermeintliches Billig-Angebot anzutun.

reservebuddha, 09.11. 23:47

Und innerhalb Europas bin ich sowieso froh, wenn ich so eine Aluminium-Wurscht nicht von Innen sehen muss, und keinen Flughafen. Wenn ich behandelt werden will wie ein Krimineller, dann bitte ich meine Frau drum, das ist billiger.

reservebuddha, 09.11. 23:48

Wenns sichere Autobahnen oder gute Zugsverbindungen quer durch Eurasien gäbe, wären die sowieso meine erste Wahl.

dergrossenagus, 10.11. 13:39

@reservebuddha: mhmmm, an der Sicherheit sparen d'Billigairlines nicht, sonst dürftens nicht fliegen und wengsm Fressen und Saufen wirst die paat Stumd währendm Flug schon nicht verhungern und verdursten... frisst und saufst dich eben vorher an!!!

knudelaug, 09.11. 16:30

Cool finde ich die immer wieder stattfindenden Streiks bei den Luftlinien. Ich denke, wenn man wegen nicht stattfindender Flüge wichtige Geschäftstermine oder Urlaubstage versäumt wird man sich für die nächsten Reisen Alternativen suchen.

bananarama, 09.11. 20:52

Dieser Gedanke kam mir auch schon.
Ich finde die Streiks übrigens auch cool :-)

Jetset

trigo, 09.11. 13:18

Ist das englische Wort für Schickeria.
Heute gebraucht man meist andere Ausdrücke.
Das Fliegen ist für die Massen erschwinglich geworden.
Das hat natürlich auch negative Auswirkungen.
Eine Kerosinsteuer würde den Trend nicht umkehren, würde aber etwas mehr Kostenwahrheit bringen.

bananarama, 09.11. 13:59

Zumindest ist Fliegen nicht mehr so hip und sexy, wie es bis vor kurzem noch war. Man protzt in der Regel nicht mehr mit seinen Flugreisen, die ja immer auch eine Art Statussymbol darstellten in allen Spießergesellschaften.
Heute geht die Tendenz eher dazu, dass man sich fast schon schämt, wenn man irgendwo hin fliegt, und das finde ich keine schlechte Entwicklung. Hier leisten auch Greta Thunberg & Co gute Arbeit, vor allem bei den Jungen. Vielleicht leben die dann wirklich ökologisch verantwortungsvoller. Wir Alten sterben ja eh bald weg :-)

trigo, 09.11. 14:37

Flugscham liegt nicht in der Natur des Menschen.
Das hat sich bald erledigt.
Das protzen ist die Natur des Menschen.

deladroite, 09.11. 15:30

Hier leisten auch Greta Thunberg & Co gute Arbeit....
weil mit es natürlich viel umweltschonder ist, mit einer millionenteuren Carbonyacht über den Atlantik zu schippern und die Crew für die Rückfahrt dafür mit dem Flugzeug mitfliegt.
Wenn Verarsche eine gute Arbeit ist, dann ja.
P.S. wieviele von den Demokid haben sich ein Beispiel genommen und sind nicht mit den Eltern in der Urlaub geflogen? Angeblich war ja die eher unterdurchschnittliche Teilnahme an den FFF Demos im Sommer auf eine Urlaubsabwesenheit zurückzuführen....

deladroite, 09.11. 15:32

Fliegen wird bald wieder teurer, wenn die Konkurrenz nach der Reihe pleite macht, werden die wenigen überlebenden den Preis schon wieder anpassen.
Nicht das Fehlen der Kerosinsteuer ist derzeit für den niedrigen Preis verantwortlich......

maxheadroom, 09.11. 17:45

@dela, nationale Kerosinsteuer fordern nur Menschen, die von der internationalen Fliegerei und den Auswirkungen eines solchen Unsinns keine Ahnung haben.
Und von Mathematik auch nicht, was nützt es wenn Billigtickets gemeinsam mit normalen Tickets etwas teurer werden. Nur Maßnahmen, die ausschließlich den Billigsektor treffen würden, machen Sinn.

knudelaug, 09.11. 18:02

maxi

Und wenn das Fliegen durch die Kerosinsteuer teurer wird, wird es nicht weniger genutzt ??? Außerdem bringt eine angemessene Kerosinsteuer eine bessere Chancengleichheit mit der Bahn und kann vielleicht doch so unsinnige Flüge wie z.B. Wien/München oder Wien/Frankfurt zumindest verringern.

deladroite, 09.11. 19:05

knudelaug - jetzt denke mal nach: wenn ein Flug von München nach Paris bei rechtzeitiger Buchung 89,-- Euro kostet, wäre selbst mit einer Belastung von 100% Kerosinsteuer, das Ticket immer noch zu günstig, um auf die Bahn zu wechseln.

knudelaug, 09.11. 19:10

Ich weiß zwar nicht was München/Paris kostet, aber Wien/Frankfurt kostet 49,90. Das kann durchaus mit einem Flug konkurrieren, besonders wenn dieser Flug mittels Kerosinsteuer teurer wird als zurzeit.

deladroite, 09.11. 19:16

Wien Frankfurt mit dem Zug um 50 Euro kann wohl auch nicht kostendeckend sein, jedenfalls bekommst du um dieses Geld keinen Flug nach Frankfurt, also bestünde ja schon jetzt diesbezüglich keine Konkurrenz.

deladroite, 09.11. 19:21

Am Preis kann es wirklich nicht liegen, habe jetzt im Netz München Paris mit dem TGV um 109,-- gefunden. Allerdings ist man 6,5 Stunden am Weg.....

knudelaug, 09.11. 19:34

0,75 Stunden München-Zentrum - München-Flughafen
2 Stunden vor Abflug
1,5 Stunden Flugzeit
0,5 Stunden Warten auf Gepäck
2 Stunden Paris-CDG - Zentrum

;-)

knudelaug, 09.11. 19:38

Noch was
Bahn - 6,5 Stunden sitzt man bequem und kann lesen

Flug - 6,75 Stunden kann man S-Bahn rein, S-Bahn raus, einchecken, auf einen engen Sitz quetschen, aufs Gepäck warten, rein in die RER, raus aus der RER

;-)

deladroite, 09.11. 20:51

War gerade in Paris, Zeitaufwand von Salzburg über München:
1 Stunde 35 mit dem Auto, parken direkt am Flughafen P10
1,5 Stunden bis zum Flug (Ticket bereits vorher am Handy - Lufthansa - Zeit 30 Minuten Einchecken, 30 Minuten 3 Weisswürste und ein Weissbier, 30 Minuten bis der Flieger abhebt)
Flugzeit 1,5 Stunden. Direktabholung am Flughafen, kein Zeitverlust, nur Handgepäck. 1,5 Stunden mit dem Auto ins Zentrum. Summe ca. 6 Stunden.
Quasi kein Zeitverlust zur schnellsten(!) Bahnverbindung, es geht auch noch viel langsamer.
Stuttgart - Paris mit der Bahn ist allerdings unschlagbar, knapp über 3 Stunden....

knudelaug, 09.11. 20:56

Die Parkgebühren am Flughafen München sind aber auch nicht ohne ;-))

deladroite, 09.11. 21:02

35,-- pro Tag......

maxheadroom, 09.11. 21:06

@knudi, 18:02, wenn durch eine sagen wir einmal 20%ige Kerosinsteuer Billigtickets anstatt 100 nun 120 Euro kosten würden, glaubst du wirklich dies würde irgendjemanden vom Fliegen abhalten - lächerlich.
Des Weiteren würde in diesem Fall - angenommen Steuer in Österreich - nur zu einer weiteren Verlagerung des Flugverkehrs in benachbarte Flughäfen kommen, z.B. Schwechat nach Bratislava, inkl. weiterer Beschädigung der österreichischen Fluglinien und Flughäfen mit 1000den von Arbeitsplätzen.
Eine EU weite Steuer würde immer noch Linien ausserhalb der EU (die noch dazu oft staatlich gefördert werden) noch mehr bevorzugen. Also barer Unsinn.
Es würde Fluglinien wie die Emirates dazu bringen, weiter mit in Dubai steuerfrei getanktem Kerosin EU Fluglinien noch weiter den Rang ablaufen.

Genau das waren ursprünglich die Gründe, Kerosin weltweit nicht zu besteuern, psst.... Flugzeuge sind nicht an Standorte gebunden, sie können nämlich fliegen, und das auch weite Strecken....

Ich selbst benutze die Bahn nach München, Frankfurt ist zu weit, vor allem wird Frankfurt aber als Hub für Interkontinentalflüge benutzt, auch dieses Beispiel ist daher unzureichend. Besser wäre es, das Service und auch die Kosten der Bahn zu verringern. D.h. die Bahn muss besser werden -das sollte angesichts der hohen Subventionen sicher möglich sein - anstatt innereuropäische Fluglinien im Internationalen Wettbewerb noch weiter zu benachteiligen.

Ausserdem gibt es weit zielführendere Maßnahmen, um Billigflüge hintanzuhalten, wie z.B. eine Ticketsteuer (wie Frankreich) oder höhere Flughafengebühren für Billigflieger, aber bitte auch nur mindesten EU weit.

Des weiteren wäre es hoch an der Zeit, alternative und vor allem sauberere und CO2 neutrale Treibstoffe für Flugzeuge weiter zu entwickeln und entsprechen zu fördern, anstatt nur wieder einmal ohne solche Pläne nur dümmlich nach Steuererhöhung zu schreien.

Billiganbieter

fortis, 09.11. 08:41

die eben hauptsächlich ihre Marktanteile über den Preis erobern, werden dies so lange betreiben bis sie ihr Ziel erreicht haben - sie selbst oder der Mitbewerber sind ruiniert. Entweder man entgegnet eben auch über den Preis oder die Plätze bleiben frei. Die AUA versucht zur Zeit über diese Maßnahme entgegen zu wirken.
Ich persönlich ziehe eine Airline vor, die mir einen glücklichen Piloten samt Crew in der besten Maschine - Wartung, halbwegs moderner Technik aber nicht zu neu weil Versuchskaninchen möchte ich nicht spielen, Sicherheit, Platzangebot, sonstiges Service usw.) garantiert - der Preis ist dabei eher sekundär, so lange er nicht zu weit abtriftet und ich das nachvollziehen kann was ich eben an Mehrkosten ausgebe. Da setz ich mich hinein und sonst gar nirgends und in so einen Strohhutflieger schon gar nicht da können sie mir das Ticket schenken nicht.

bocawe, 09.11. 09:48

Günstige Angebote sind gefragt, nicht billiger Ramsch.

fortis, 09.11. 10:13

richtig, was manche Billigflieger bieten ist aber Ramsch. Da sitzt eingepfercht wie in einer Raumkapsel drinnen und brauchst die ersten drei Urlaubstage um dich davon zu erholen. Um geschäftlich halbwegs was abzuliefern musst ohnedies was Anderes nehmen. Die Frage ist, ob man was qualitativ ordentliches günstiges Anbieten kann, das den Ramschern den Boden weg zieht - was ich sehe ist, dass man um des Preises Willen jeden Ramsch kauft - vom Supermarkt bis zur Fluglinie - Geiz ist geil! aber nur solange bis dein Arbeitsplatz weg ist.

leser, 09.11. 11:11

Die AUA ist längst eine Ramsch-Airline. Fängt bei den Fliegern an und zieht sich vom Personal über die Buchungsplattform bis zum Service durch. Wieso die mehr verdienen wollen als Beschäftigte anderer Airlines ist nicht nachvollziehbar.