Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "EU-Migrationsstreit: Wo liegt der gemeinsame Nenner?"

zur ORF.at-Startseite
Seenotrettung im Mittelmeer

EU-Migrationsstreit: Wo liegt der gemeinsame Nenner?

Die laufende Migrationsdebatte beschränkt sich auf EU-Ebene zunehmend auf die Suche nach einem gemeinsamen Nenner, wobei nun selbst das Thema Außengrenzschutz weiter für Debatten sorgt. In welchen Punkten ist dennoch eine Einigung zu erwarten? Auf welche Lösungen soll die EU in der Migrationsfrage setzen?

Hinweis

1019 Beiträge

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe User,

orfonlineteam, 14.12. 23:53

diese Debatte ist über Nacht geschlossen.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Beiträge und wünschen Ihnen eine erholsame Nacht.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr ORF-Onlineteam (T)

Deutscher Jurist spricht über den Migrationspakt

ruckzuck, 14.12. 11:51

Das sollten sich mal alle Hobbyjuristen der Linken Elite mal anhören

Reinhard Merkel, Universität Hamburg, in der tagesschau zu den Auswirkungen des Migrationspakts

https://www.youtube.com/watch?v=hB3wNUSUYO4&t=5s

manz, 14.12. 12:16

Meinungen und Einschätzungen sollten sich in einer Demokratie alle anhören, nicht nur die linke Elite.

jasomirgott76, 14.12. 12:39

Ja gut, dass ist das, was Jimmyantipolis auch dauernd gemeint hat, und er wurde dafür geprügelt, von Leuten, die immer betonten, der Pakt habe "keinerlei rechtlichen Verpflichtungen".

In Retrospektive hat unsere viel geschmähte Regierung also recht daran getan nicht zu unterschreiben. Denn es werden Verpflichtungen eingegangen, allerdings keine unmittelbar völkerrechtlichen.

manz, 14.12. 13:21

Auch der deutsche Jurist bestont, dass es keinerlei rechtliche Verpflichtungen gibt. Er verweist auf die Möglichkeit, dass sich Gerichte in ihren Urteilen darauf berufen können, aber die sind eben nicht dazu verpflichtet. Was er nicht dazusagt, ist, dass sich Gerichte auf den Migrationspakt als gelebte Praxis auch dann berufen können, wenn sich er vom eigenen Land nicht unterzeichnet wurde. Diese Wirkung kann also die österreichische Regierung so oder so nicht verhindern.

manz, 14.12. 13:26

Eine Antwort, was denn nun "politische Verpflichtungen" sein sollen, drückt sich Hr. Dr. Merkel herum. Auch auf Nachfrage gibt er keine konkrete Antwort.

stabilo, 14.12. 15:53

inländische Gerichte können sich nicht auf den Pakt stützen, wenn er von Ö nicht angenommen wurde, internationale hingegen schon

ballaststofffrei, 14.12. 15:55

Einen Pakt zu unterschreiben, zu dessen Verpflichtungen man nicht steht, wäre jedenfalls ziemlich bescheuert.

chromjuwel, 14.12. 16:09

Warum sollte man nicht zu seinen Verpflichtungen stehen?

chromjuwel, 14.12. 16:10

Wie schlecht muss Kurz verhandelt haben, dass er das
Ergebnis nicht mittragen kann.

inventor, 14.12. 17:12

- without liability -

manz, 14.12. 17:14

Inländische Gerichte können sich dann auf den Pakt stützen, wenn die 150 unterstützenden Länder die Ziele des Migrationspaktes über Jahre in die Tat umsetzen, und er dann zum Gewohnheitsrecht wird. Dieses Gewohnheitsrecht kann als Grundlage für juristische Entscheidungen herangezogen werden, auch wenn Österreich nicht unterzeichnet hat.

stabilo, 14.12. 17:33

achso, es wurde immer gepredikt der sei unverbindlich

manz, 14.12. 18:36

Ist er auch. Wenn den Pakt niemand anwendet, wird er niemals Gewohnheitsrecht. Wenn ihn nie ein Gericht heranzieht, hat er keine Bedeutung. Das ist nicht anders wie bei der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

maxheadroom, 14.12. 19:49

@manz, du hast ganz offensichtlich Dr. Merkel nicht zugehört.
Verständlich, etwas das der eigenen Meinung widerspricht, muss natürlich falsch sein, oder man hört nur das was man hören will.
Klassisches Beispiel der Diskussionsunfähigkeit unserer heutigen Zeit.

gemeinsamer Nenner gesucht

kaltiss, 14.12. 11:22

Libyen, mehr oder minder Bollwerk gegen den Ansturm afrikanischer Flüchtlinge wurde zum Machtvakuum gebombt, da wurde auch nicht nach einem gemeinsamen Nenner gesucht -
Syrien-Bürgerkrieg, da gabs auch keinen gemeinsamen Nenner,
für Afghanistan gab es auch keinen, Irakkrieg, da wurde auch kein gemeinsamer Nenner gesucht, Irankrise- auch keine Frage, Ukraine, Tschetschenien usw.
Bei "Wir schaffen das" wars auch keine Frage nur Mitläufer.
Die EU hat schon ihren Friedensnobelpreis, die Frage nach einer Seligsprechung ist nur eine Frage der Zeit . . .

manz, 14.12. 13:35

Wenn man sich die Mühe macht, das zu lesen, was unterhalb des Diskussionsthemas steht, wird klar, dass es um Maßnahmen innerhalb der EU geht und nicht um Kriegsschauplätze in aller Welt.

Im Moment triftet dieser auseinander...

wacherbürger, 14.12. 10:53

...in Anbetracht der Vorkommnisse in Frankreich und Deutschland, ebenso in Österreich. Da gibt es wieder Täter die Frauen angreifen und schwer verletzen oder in die Menge schießen und wiederum zur christlichen Weihnachtszeit.

Diese Dinge sind natürlich Öl ins Feuer der vielen radikalen Fremdenhasser.

Da liegt es wirklich in der Verantwortung der Regierungen jetzt endlich genauer und schneller zu arbeiten. Bekannte Gefährder und auffällige Migranten sind unverzüglich außer Landes zu bringen. Solange diese Menschen bedrohen, wird es in dieser Sache kaum einen gemeinsammen Nenner geben.

Kann ich auch verstehen weil zunehmend unsere Freiheit eingeschränkt wird und viele Menschen insbesonders Frauen in Angst leben müssen. Alle Flüchtenden und Migranten die es gut meinen werden ebenfalls am Ruf beschädigt.

saldo, 14.12. 11:45

".....der vielen radikalen Fremdenhasser....."
wenn man keinen einzigen weiteren Ausländer im Land mehr haben will, weil wie zB in Wien in den Pflichtschulen schon weit mehr als die Hälfte Ausländer bzw mit Migrationshintergrund sind und nicht od nur schlecht deutsch sprechen und zusätzlich der Islam die häufigste Religion in der 1.Kl. VS ist dann ist man kein radikaler Fremdenhasser !!!!! nimm das zur Kenntnis, da geht es rein um Selbstschutz der alteingesessenen Bevölkerung !!!!

wacherbürger, 14.12. 17:40

@saldo, dass ist aber eine organisatorische Sache der Schulbehörde. Da können die Ausländerkinder nichts dafür. Da musst du deiner Schulbehörde sagen so geht das nicht, die sollten etwas ändern.

nun ich fürchte, da wird es nie einen gemeinsamen Nenner geben..

michaelg10007, 14.12. 08:50

solange Migration fast ausschließlich in die Sozialsysteme stattfindet...wenn man sich die Statistik der UN anschaut und die Länder nach der Rate der Analphabeten pro Herkunftsland in Ruhe und ohne Emotionen betrachtet muss schon die Frage bestattet sein, was diese Menschen im Europa der Digitalisierung machen sollen...

manz, 14.12. 09:28

Die "Migration in die Sozialsysteme" ist eine Erfindung der Populisten, die glauben, in Afrika sitzen Millionen am Computer und vergleichen die Sozialleistungen der 197 Staaten der Erde und buchen dann eine Reise in das Land mit den höchsten Leistungen. Die satten Wohlstandseuropäer können sich offenbar nicht vorstellen, unter welchen Umständen Menschen leben, die ihre Heimat verlassen und gehen dieser Propaganda auf den Leim.

hinweis1, 14.12. 09:42

@manz
Man soll den Afrikanern Arbeit geben, nicht in Fernost. Dazu stehen vor allem die ehemaligen Kolonialländer in Schuld.
Man soll sie lehren, Landwirtschaft und Fischfang zu betreiben, nicht ihre Meere leer fischen und Überproduktion von Hühnerfleisch zu Dumpingpreisen dorthin exportieren.

hinweis1, 14.12. 09:49

@manz
"....in Afrika sitzen Millionen am Computer...." :
Fast jeder Migrant hat ein Smartphone.

michaelg10007, 14.12. 09:55

@manz...ich kann mir das nicht nur vorstellen, ich habe es mit eigenen Augen gesehen, daraus kann aber kein Recht zur Migration abgeleitet werdend und zu den Sozialleistungen...schau einfach welche Bevölkerungsgruppen aus Flucht und Migration in der Mindestsicherung landen....meist weit mehr als 50% der betreffenden Ethnie...und das hat nicht mit Populismus zu tun....das ist die traurige und teure Wahrheit...

pullyourcard, 14.12. 10:58

@manz
Du solltest dich echt mal mit der Realität auseinandersetzen.
Natürlich gibt es Zuwanderung in Sozialsysteme und zwar mehr als genug.
Warum wohl wollen alle nach D, SWE oder Ö ? Hmmm, weil es dort die meiste Kohle gibt. Es flieht ja keiner aus Afrika und sagt er will nach Mazedonien oder ins rumänische Hinterland. Das ist Fakt.
2015 ist die Lawine losgebrochen und im Sog des Syrienkrieges und auf "Einladung" der Fr. M. hat es sich wie ein Lauffeuer verbreitet das es in EUR was zu holen gibt (leider zu Lasten derer die wirklich Schutz suchen/brauchen).
Oder glaubt du das hunderte von Afrikanern mit Waffengewalt Enklaven stürmen weil sie in Spanien Urlaub machen wollen oder den Eiffelturm besichtigen.

Licht und Schatten

dosimeter, 14.12. 07:48

Ein großes Problem aller Fluchtregelungen und Migrationserleichterungen ist, dass sie indirekt zur 'moralischen Rechtfertigung'

für Phänomene wie den globalisierten Verdrängungswettbewerb (welcher die weltweite Kooperation verhindert), für kriminelle Zeugenbeseitigungs- und Vertreibungs-Konzepte etc.

zweckentfremdet werden können.

Gefährdete Menschen retten ist wichtig - aber dass nationale, kommerzielle und internationale VerbrecherInnen

sich offiziell(!) darauf verlassen und ausreden dürfen(!),

dass ihren Opfern 'ja eh andere helfen müssen'(!!),

das wird eiskalt ausgenützt werden.
Vorhersehbar und zunehmend.

Weil 'schuldig' sind ja (in den Medien z.B.) nun

nicht mehr die TäterInnen (KriegsverbrecherInnen, Mafiabosse etc.),

sondern diejenigen,

welche 'ihre Hilfs-Verpflichtungen unterlassen haben':

Eine völlige Verdrehung der Kausalzusammenhänge.

noch immer 1/3 zuviel

kicker61, 13.12. 18:42

Illegale Migration um rund ein Drittel gesunken

basti64, 13.12. 18:48

Ich muss dich korrigieren, noch zwei Drittel zu viel. ORF:
Illegale Migration um rund ein Drittel gesunken
"Die Zahl illegal in die EU einreisender Migrantinnen und Migranten ist im bisherigen Jahresverlauf um rund ein Drittel gesunken. Das verkündete die Grenzschutzagentur Frontex heute in Warschau. Bis November seien es insgesamt 138.000 Fälle gewesen". Das heißt, in den Jahren 15-16 ca. 1,5 Millionen, dann 2017 einige Hunderttausende, und bis November 2018 "nur" 138.000. Der Titel suggeriert, dass die illegalen Migranten weniger geworden sind. In Wirklichkeit sind sie natürlich um 183.000 mehr geworden. Bravo Frontex, Bravo EU, vor allem Spanien, dessen ultralinke (nicht gewählte!!!) Regierung damit punkten will.

hinweis1, 13.12. 19:08

@kicker
Muß auf null gehen ! Nur das kann das Ziel sein.

manz, 13.12. 19:22

Dieses Ziel heißt dann auch, dass sich hinweis1 in Zukunft im Urlaub das Essen selbst kochen und sich im hohen Alter selbst pflegen wird.

hinweis1, 13.12. 19:38

@manz
Richtig, koche momentan wieder einmal im Rollstuhl.

basti64, 13.12. 19:53

"Dieses Ziel heißt dann auch, dass sich hinweis1 in Zukunft im Urlaub das Essen selbst kochen und sich im hohen Alter selbst pflegen wird." Nun, für die Lösung dieser wirklich brennenden Probleme erachte ich NICHT die Zulassung der illegalen Migration.

hinweis1, 13.12. 19:54

@manz
Koche Wiener Schnitzel, Schweinebraten, Gulasch, Tafelspitz.....
und mediterran (Scampi, Langostinos, Muscheln, Tintenfisch,
Fisch .....).

basti64, 13.12. 20:06

hinweis1, wenn du in Wien wohnst, kaufe ich dir gerne ein!

hinweis1, 13.12. 20:13

@basti64
Danke ! Ich lebe seit 20 Jahren auf Gran Canaria.

basti64, 13.12. 20:16

Oh! Ich beneide dich wegen dem 20° C von heute! Alles Gute!

hinweis1, 13.12. 20:19

@basti64
Ich bin einer sehr geschützten Lage direkt am Meer, hatte nachmittags im Wohnzimmer 26 Grad !

basti64, 13.12. 20:36

Neid pur! Ich habe nur 20°C im Wohnzimmer, weil ich wie ein Irrer heize, draussen ist es a...kalt und es regnet in Wien.

tynun, 13.12. 21:32

Wenn's regnet, ist sicher der Klimawandel schuld.

inventor, 13.12. 22:50

Nein, es ist nur der Wetterwandel!!!

energy007, 14.12. 01:07

durch den Migrationspakt gibt es keine illegale Migration mehr. Alles kommt legal nach Deutschland und dann in den Rest der EU

manz, 14.12. 01:59

Schlecht-Informiertsein oder bewusste Falschmeldung?

logopezi, 14.12. 07:06

@manz
nein, energy007 wirft nur einen blick an all dem geduldigen papier und den schönen worten vorbei auf die Realität.

geier, 14.12. 07:43

ihr seid nicht auf letztstand. der basti hat doch im okt.17 die mittelemeerroute geschlossen. also kommt da keiner mehr durch. oder war es eine wahlkampflüge?

jasomirgott76, 14.12. 09:55

@geier

BALKANroute NICHT Mittelmeerroute. Wenn du schon Basti angreifen willst, dann tue es bitte präzise und nachdem du dich konzentriert hast.

wacherbürger, 14.12. 11:05

@jaso..., unser sogenannter Bundeskanzler hat tatsächlich verkündet er wird die Mittelmeerroute schließen. Es kamen ja dann in der Debatte viele Beiträge zur Mittelmeerroute.

inventor, 14.12. 14:30

Unser Bundeskanzler liegt doch gar nicht am Mittelmeer!;-)

wacherbürger, 14.12. 17:34

Das habe ich mir damals auch gedacht!

inventor, 14.12. 17:58

Ach, wie schön war es doch, als wir von unserem
Hafen Triest noch eine regelmäßige Schifffahrtslinie
des Österreichisch-Ungarischen Lloyd nach Santos
(Ciudad de Sao Salvador da Bahia de Todos os Santos)
in Brasilien hatten!

energy007, 14.12. 22:15

die Mittelmeerroute haben die Schlepper geschlossen. Wer die erhöhten "Gebühren" bezahlen kann, der darf "weiterreisen".

Selbsterklärend

energy007, 13.12. 14:50

https://www.auswaertiges-amt.de/blob/274850/be419af7324f421a7655b490a2e2ea18/vn-bericht16-17-data.pdf?fbclid=IwAR2TMTmVuXFTLmLNKLGgwNQTg8HkuixXWLVOXowDjYPaKk7ZDw3XXkJLxFs

Bericht der Bundesregierung zur Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinten Nationen undeinzelnen, global agierenden, internationalen Organisationen und Institutionen im Rahmen des VN-Systems in den Jahren 2016 und 2017

Seite 71:
Auf Basis der NewYorker VN-Erklärung vom 19. September 2016 treibt die Bundesregierung zudem die Prozesse zur Erarbeitung eines GlobalenPaktes für Flüchtlinge (Global Compact on Refugees, GCR) und eines Globalen Paktes für sichere, geordnete und reguläre Migration(Global Compact on Migration, GCM) politisch, inhaltlich, personell und finanziell voran und unterstreicht dadurch ihre internationale Gestalterrolle im Bereich Flucht und Migration. Während der GCR aufeine gerechtere internationale Verantwortungsteilung in großen Flüchtlingssituationen abzielt, soll der GCM die Grundlage für eine global gesteuerte, sichere und reguläre Migration werden.Deutschland hat die Ausgestaltung der beiden Pakte durch Textvorschläge aktiv mitgestaltet. Beide Pakte sind als rechtlich nicht bindend, aber politisch verpflichtend konzipiert.

manz, 13.12. 16:00

Was ist denn das: "politisch verpflichtend"?

rebekka7, 13.12. 17:30

@manz

keinen Staatsbürgerunterricht bekommen ?

maxheadroom, 13.12. 19:13

Politisch verpflichtend ist genau der Grund für die Ablehnung des Paktes in Ländern wie Österreich, wo diese Verpflichtung mit Sicherheit entstehen würde. Ganz entgegengesetzt zu Ländern in denen undemokratisch bis diktatorisch oder auch religiös beeinflusste Regierungen dies schlicht ignorieren.
Man könnte auch sagen Zielländer auf die ersteres zutrifft gegenüber Ausgangsländer der Migration für zweiteres.

manz, 13.12. 19:19

Verpflichtung ist ein juristischer Begriff und mit "politisch" nicht vereinbar.

basti64, 13.12. 19:53

Riesenirrtum: Gewohnheitsrecht ist einklagbar.

maxheadroom, 13.12. 20:10

@manz, das ist (d)eine Meinung, Völkerrechtler wie Andreas Khol sehen dies durchaus anders.
Und Khol, der 1969 über internationale Vereinbarungen im Rahmen der UN habilitiert hat, kann man durchaus ernst nehmen.

manz, 14.12. 02:02

Was ist denn für Khol eine politische Verpflichtung? Den Wählern vor der Wahl die Wahrheit zu sagen? Steuergeld nicht zu veruntreuen?

manz, 14.12. 02:04

@basti64: Ein Riesenirrtum ist, dass Recht und Verpflichtung dasselbe ist.

Bestimmte Zuwanderer

fortis, 13.12. 09:29

oder auch zugewanderte Staatsbürger sind absolute Gefährder. Nur welche? Bei der Mehrzahl der Attentäter, wussten wir das und trotz allem konnten sie sich frei zwischen den Unionsstaaten bewegen - eine chaotische Einwanderung eine chaotische Zusammenarbeit - eben Chaotenpolitiker sollen die Menschen vor denen schützen. Lächerlich - die sperren sich ja selbst schon ein wie man gesehen hat. Zwischenzeitlich bringt man jene um die sie schützen sollen. So ein absoluter Quatsch! Diese Chaoten werden noch unser Grab - egal wo sie auftreten Bildungspolitik oder Einwanderung oder sonst wo (Finanzen!) immer das selbe! Und dann wundern sich die noch, dass wir einen Rechtsruck bei den Wahlen haben! - den sie eigentlich selbst verursachen. Wirklich, das haut dem Fass den Boden durch!

pullyourcard, 13.12. 09:33

Genau so ist es

geier, 13.12. 11:18

fortis kommentar zeigt: es ist wahr, das Leben ist in Gefahr. .... aber sonst?

iwoaßjaanitwarum, 13.12. 12:42

Ich habe mich früher mal gefragt was Franz Josef Strauß eigentlich genau mit "narrenschiff utopia" meinte. Inzwischen weiß ich es.

manz, 13.12. 14:05

Die Mehrzahl der Attentäter sind nicht ein- oder zugewandert, sondern im Land des Anschlags geboren und sozialisiert. Daher ändert eine bestimmte "Einwanderungspolitik" genau gar nichts!

hinweis1, 13.12. 14:43

@manz
Es wäre zu überprüfen, ob und wie man dem Attentäter von Straßburg die französische Staatsbürgershaft aberkennen kann .

pullyourcard, 13.12. 14:54

@manz
Wenn jemand ein Französich-Tunesier oder ein Deutsch-Iraker ist dann ist irgendwann mal irgendwer eingewandert und das genügt leider oft schon das Kontakte zu diversen finsteren Gestalten aus der "Heimat" bestehen. So genannte Terrorzellen wie in Brüssel usw. gedeihen eher langsam und bei dieser Ideologie ist es egal wo du geboren bist wenn du erst mal dem IS oder so verfallen bist. Immerhin gibt es ja auch Österreicher die sich da anschließen also ist dieses Argument eher schwach.

manz, 13.12. 16:02

Ein Großteil der Österreicher ist irgendwann einmal eingewandert. Stehen die jetzt alle unter Terrorgeneralverdacht?

manz, 13.12. 16:17

Wenn heutzutage jemand eingewandert ist, KANN er oder seine Nachkommen Kontakte zu Extremisten in der Heimat haben, MUSS aber nicht. Da handelt es sich um Einzelfälle, wo es ganz auf das Heimatland und die individuellen Umstände ankommt und nicht auf eine allgemeine Einwanderungs- bzw. Migrationspolitik. Wir kastrieren ja auch nicht alle Männer, nur weil einige von ihnen Frauen vergewaltigen.

rebekka7, 13.12. 17:34

@hinweis1

Der Verbrecher ist schwer vorbestraft, dutzendmale rechtskräftig bereits verurteil worden und eingesessen.
Und dann hat man noch gehört, dass er was "vor hat".

Und wie in einem schlechten Krimi-Film, kam die Polizei Stunden vorher um ihn festzunehmen, doch der Vogel war bereits ausgeflogen, dürfte Wind davon bekommen haben. So und jetzt ist irgendwo in Europa untergetaucht, vielleicht eben gar nicht mehr in Frankreich.

rebekka7, 13.12. 17:36

@manz

Aha, Du bist das einzige Original offenbar !

leoschwabo, 13.12. 18:18

die Summe der Einzelfälle sind inakzeptabel !

Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt gegen mehrere Afghanen, die eine 15 Jahre alte Schülerin vergewaltigt haben sollen. Mindestens eine Tat soll sich in einem Flüchtlingsheim ereignet haben.

https://www.focus.de/panorama/welt/5-afghanen-in-u-haft-schuelerin-soll-in-augsburger-fluechtlingsheim-vergewaltigt-worden-sein_id_10065630.html

Ein kleiner Prozentsatz Migrierter bringt Migration mehr in Misskredit

dosimeter, 12.12. 21:49

als sämtliche PopulistInnen der Welt das bewirken könnten.

Kriminelle Typen tragen derzeit (indirekt) am meisten zur "Einigung" bei: Alle(!) setzen inzwischen auf mehr Polizei, auf mehr Zäune, Überwachungskameras und Waffen.

Wenn man bedenkt, wie wenige(!) Idioten(!) genügt haben, um diese "einigenden" Effekte zu erzielen, und wie schnell(!) das funktionierte,
dann kann einem echt schlecht werden.

iwoaßjaanitwarum, 12.12. 22:10

Wer hätte es bloß ahnen können, dass das alles nicht nach plan verläuft.

Man könnte ja schon fast zu der erkenntnis kommen, dass große gesellschaftliche veränderungen so komplex sind, dass ihre auswirkungen kaum vorhersagbar sind.

hitverdächtig, 12.12. 22:24

Meine Kinder wollen nicht mehr zum Chriskindlmarkt nach Innsbruck.
2 Schlüsselwörter: Innsbruck (Messerstich) und Christkindlmarkt (Strassburg).
Bitte lassts keine Zeitung herumliegen und drehts die Nachrichten ab.
Der gemeinsame Nenner kann nur die Rückführung und totale Abgrenzung gewisser Menschen sein.
Und vor meinen Kindern beschönige ich nichts und sage ihnen WER das war. Und der aktuelle Fall mit dem 17jährigen sollte auch beim Migrationsthema bei der Lösung helfen.

manz, 12.12. 22:32

Da haben wir eine entscheidende Weichenstellung. Sagt der Papa oder die Mamma, dass das ein Ausländer war oder sagen sie, dass es ein Franzose war, der in Straßburg geboren ist? Bei Kindern hat so etwas eine nachhaltige Wirkung. Der moralisierende Anspruch, "nichts beschönigen" zu wollen, kann bei ihnen, je nach Alter, unnötige psychische Belastungen auslösen.

iwoaßjaanitwarum, 12.12. 22:50

manz, 12.12. 22:32
Der moralisierende Anspruch, "nichts beschönigen" zu wollen, kann bei ihnen, je nach Alter, unnötige psychische Belastungen auslösen.

---------

Ich finde auch nicht, dass man seine kinder so wie hitverdächtiger hier beschreibt erziehen soll. Aber die naivität der eltern dieser 17 jährigen, ist dann hingegen schon wieder zu viel "beschönigung".

ballaststofffrei, 13.12. 04:46

manz, 12.12. 22:32
Da haben wir eine entscheidende Weichenstellung. Sagt der Papa oder die Mamma, dass das ein Ausländer war oder sagen sie, dass es ein Franzose war
------
Cherif Chekkat, ein waschechter Franzose.

logopezi, 13.12. 06:36

@manz
frage: wenn du einen hamster in ein Aquarium setzt, ist er dann ein fisch?

fortis, 13.12. 07:01

Es ist egal welche Nationalität - der Tatverdächtige ist ein Franzose. Zählen tut die Gesinnung - und die steht bei diesen Tätern die während ihrer Tat das auch verbal bekunden fest - das steht fest. Auf einen Weihnachtsmarkt geh ich ohnedies nicht - mit meinen Kindern würde ich schon gar nicht dort hin gehen. Wie viele den Schaden anrichten ist nicht von so großer Bedeutung - zählen tut der Schaden und das warum. Welche politischen Lager das verursacht haben ist auch bekannt - und die Wahlergebnisse auch. Ich denke es ist alles klar. Sagt der Kanzler drei Sätze, kenn ich mich aus - den restlichen Balber können wir uns sparen. Wie gestern: Wir haben 5 Noten wir haben 7 Noten und ein heilloses Durcheinander in unseren Schulen. Denen wir das zu verdanken haben, sind die Selben.

phoebe07, 13.12. 08:22

Cherif Chekkat, ein waschechter Franzose.
Dann sind auch alle Swobodas, Nowaks und wie sie noch heißen die du im wiener Telefonbuch findest waschechte Tschechen.

logopezi, 13.12. 08:35

@phoebe
nein, sind sie nicht, das sind Österreicher. unterschied: sie sind voll akkulturiert - was man von diesem cherif chekkat sicher nicht behaupten kann.
(was hinzukommt: ihre aus der tschechei zugewanderten vorfahren hatten kaum kulturelle unterschiede zu überbrücken/bewältigen: gleicher Kulturraum, gleiches Weltbild, gleiche wertvorstellungen, (fast) gleiche geschichte...; während, je größer der unterschied zwischen herkunftskultur und zielkultur ist, der übergang natürlich um so schwieriger, langwieriger, kostspieliger und im erfolg zweifelhafter wird - ein faktum, das wir allerdings aufgrund der geforderten political correctness zu leugnen gezwungen werden.)

logopezi, 13.12. 09:02

man sollte also - wie bei scrabble die Buchstaben nach der Schwierigkeit, sie in wörter einzubauen - die integrationsvoraussetzungen/hindernisse von zuwanderern auch mit punkten bewerten: für sprache, Bildungsstand, kulturelle nähe/ferne zu unsrer zielkultur etc. dann hört sich der schwachsinn der zuwanderungs-schönmaler auf, einen analphabetischen Afghanen als zuwanderer auf die gleiche stufe zu stellen mit einem südtiroler mit MINT-uniabschluss, nach dem Motto: zuwanderer sind sie beide.

phoebe07, 13.12. 09:53

wieder einmal Flüchtling mit Arbeitsmigrant verwechselt - aber diesem Unsinn begegnet man in den Foren leider allzu oft.

tynun, 13.12. 10:27

Dieser oben diskutierte Fall des "waschechten Franzosen" demonstriert wieder einmal sehr plastisch, dass es oft erst in der 2.Generation zu den Katastrophen kommt.

logopezi, 13.12. 12:34

@phoebe
wer hat da was verwechselt? du? ich schreibe kein einziges wort von irgend welchen Flüchtlingen!

phoebe07, 13.12. 14:40

logopezi,
doch: denn dein Punkte System gilt naturgemäß nur für Arbeitsmigranten und nicht für Flüchtlinge.

ballaststofffrei, 13.12. 15:13

logopezi,schrieb am 13.12. 06:36 eine Antwort:
frage: wenn du einen hamster in ein Aquarium setzt, ist er dann ein fisch?
------------------------
Was für eine ignorante Frage. Nach 2 Wochen ist es per definitionem ein Fisch !

manz, 13.12. 16:32

Was für ein Vergleich! Fische und Nagetiere sind unterschiedliche zoologische Taxa mit verschiedenen Lebensräumen, während der Mensch eine homogene Gattung darstellt. Der Vergleich oben unterstellt, dass ein Syrer oder Afghane einer anderen zoologischen Gattung angehört als ein Österreicher. An so etwas hat man nicht einmal im Mittelalter geglaubt.

logopezi, 14.12. 07:03

@manz
gut, dann für dich halt so: wenn du einen Haflinger auf eine koppel mit Norikern stellst - ist er dann ein Noriker? bzw., wie lange dauert es, bis aus dem Haflinger ein Noriker geworden ist?

phoebe07, 14.12. 09:40

Menschen vergleichen Menschen nicht mit Tieren - wer also Menschen mit Tieren vergleicht ist?

logopezi, 14.12. 11:06

wer den menschen mit Tieren vergleicht, steht fest auf der Basis evidenzbasierter Naturwissenschaften - wer das nicht tut, glaubt meist an die Schöpfung des menschen am 6. tag.
außerdem: schon mal was von Metapher gehört?

phoebe07, 14.12. 13:23

gut, dann nimm eben zur Kenntnis dass das Gemeinsame zwischen Haflinger und Noriker wesentlich mehr ausmacht als das Trennende. Und das gilt noch viel mehr für den Menschen der nicht nur durch Instinkte gesteuert wird sondern zusätzlich die Möglichkeit hat seine Instinkte zu kontrollieren. (Und genau das unterscheidet ihn vom Tier - auch wenn leider viele von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen)

logopezi, 14.12. 13:32

trotzdem wird aus einem Haflinger kein Noriker, auch wenn du ihn noch so lange auf eien koppel mit diesen stellst. und bei den menschen ist es halt genau so: die unterschiede mögen im vergleich zud en Gemeinsamkeiten nicht so groß unterscheinen, aber unüberbrückbar und von einer art, dass sie die leute im zuammenleben inkompatibel macht, sind sie unter umständen trotzdem

phoebe07, 14.12. 13:52

die Kompabilität hat allerdings nichts mit der Herkunft zu tun - ich "kann" mit einem liberalen Moslem besser als mit einem Burschenschaftler, oder mit vielen Buddhisten besser als mit christlichen Fundis. Auch der Noriker und der Haflinger können friedlich nebeneinander grasen.

inventor, 14.12. 17:15

Christkindlmarkt ist ein Wort, das Jesus von Nazaret sich strikte verbeten hätte!

Heterogene gesellschaften

iwoaßjaanitwarum, 12.12. 15:33

sind problematischer als homogene.

Darüber gibt es genügend wissenschaftliche studien, für all jenen denen es nicht ausreicht einmal einen französischen / deutschen / österreichischen / schwedischen weihnachtsmarkt (falls man es noch so nennen darf) mit einem ungarischen oder polnischen zu vergleichen.

https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=319762
Das ist eine Studie aus Harvard (2002) die sich mit dem unterschied zwischen homogenen und heterogenen gesellschaften beschäftigt.

Die rückschlüsse:

- our measures of linguistic and ethnic fractionalization are highly correlated with latitude and GDP per capita.

- Strong democracy correlates with ethnic homogeneity

Homogene gesellschaften sind also friedlicher, wohlhabender, demokratischer, das kann man aus den daten eindeutig herauslesen.

Angesichts solcher wissenschaftlichen tatsachen, halte ich es für gefährlich osteuropäische länder zur aufnahme von migranten zu zwingen, wie es ja heutzutage gerne gefordert wird.

Es ist einfach nur menschenverachtend einem anderen volk ethnische heterogenität aus brüssel aufzuzwingen, während man ganz genau weiß welche gravierenden gesellschaftlichen probleme solche experimente mit sich bringen.

All jene, die beim lesen meines beitrages in schnappatmung verfallen sind, bitte ich vordergründig einmal meinen standpunkt mit ähnlich wissenschaftlichen studien zu attackieren wie ich ihn zu untermauern versuche und weniger mit polemik, entsetzung und empörung.

Denn es ist ja nicht so, als wäre ich sonderlich begeistert davon, dass migration und multikulti probleme produziert, mir wäre auch lieber wenn es nicht so wäre, aber so wie sich mir die welt präsentiert, ist es eben so.

manz, 12.12. 16:31

Sollen wir jetzt Vorarlberg oder Tirol vom Rest Österreichs abkoppeln, damit unsere Gesellschaft homogener und damit friedlicher wird?

geier, 12.12. 19:07

aber .... gibt es überhaupt "homogene ethnische Gesellschaften"? Und wie zeichnen sie sich wirklich aus? Gleiche Sprache und gleiche Rasse (z.B. Germanen)?
Zwar nicht streng wissenschaftlich, aber demnach müsste die Schweiz eines der ärmsten Länder der Welt sein...

martell, 12.12. 20:10

Naja... eh logisch.
Dass eine Gesellschaft mit vergleichbaren kulturellen Werten in sich mehr Vertrauen besitzt... damit mehr individuelle Freiheiten möglich sind, dadurch mehr Spitzenleistungen.... als Gesellschaften in der sich ein Teil defakto völlig abkapselt und an eigenen Parallelgesellschaft arbeitet mit dem Ziel die anderen zu verdrängen liegt ja auf der Hand.

Das ist ja auch die logische Konsequenz weswegen es heute bei uns mehr Überwachung etc... gibt.

Wer wäre noch vor wenigen Jahren auf die Idee gekommen Christkindlmärkte vor Terroranschlägen schützen zu müssen??

Heute ist es selbstverständlich, dass man keine Großveranstaltung abhalten kann, ohne dass mehrere Anti-Terroreinheiten in Alarmbereitschaft versetzt werden...

ibins, 12.12. 20:23

Also ich hab sogar nicht nur auf dem Christkindlmarkt keine Probleme mit der Heterogenität seiner Besucher. Es stört mich auch nicht weiter, dass im Sommer mehr "Fremde" im Strandbad liegen als "Autochtone". Und auch sonst sähe ich da jetzt keine besonderes Problem in Österreich. In Tschechien fühlte ich mich schon vor Jahren als "Gast" nicht so wirklich willkommen. Ungarn hat sehr "gastfreundliche" Menschen, allerdings, seit Orban dort regiert, ist es auch klimatisch "anders" geworden. Und jetzt beginnt dieses "Heterogenitätsthema" auf einmal in Italien? Das ist alles zusammen nur satt Quatsch.

ibins, 12.12. 20:25

martell, stimmt. Bei den ganzen Hooligans und wie sie sich sonst noch nennen, kannst einen Besuch im Stadion echt vergessen.

bananarama, 12.12. 21:06

Was ist mit Kanada? Ein klassisches Immigrationsland mit sehr "inhomogener" Bevölkerung. Nicht gerade ein Unruheherd.
Ähnliches gilt für Australien, Neuseeland, Argentinien, Chile, Singapur, eigentlich auch Russland.
Entscheidend für Stabilität und Sicherheit ist sicher ein gewisser Wohlstand und eine gewisse Wertschätzung der "anderen".

bananarama, 12.12. 21:07

natürlich auch ein gewisses Maß an Chancengleichheit und Gerechtigkeit innerhalb der Bevölkerung und Perspektiven für ALLE Jugendlichen des Landes.

iwoaßjaanitwarum, 12.12. 21:15

geier, 12.12. 19:07

aber .... gibt es überhaupt "homogene ethnische Gesellschaften"? Und wie zeichnen sie sich wirklich aus? Gleiche Sprache und gleiche Rasse (z.B. Germanen)?

--------------

Das wird in der studie erklärt geier, wie man das definiert. Deshalb darf sich das wissenschaft schimpfen.

Europa ist übrigens eine der homogensten gesellschaften, wie du auf dieser karte erkennen kannst, die sich auf genannte studie bezieht. Und du hast richtig geschlussfolgert, die schweiz ist verhältnismäßig heterogen und als solches auch anders eingefärbt als die umliegenden länder.

https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2013/05/16/a-revealing-map-of-the-worlds-most-and-least-ethnically-diverse-countries/?utm_term=.f99267f2feff

Das bedeutet aber selbstverständlich nicht, dass die schweiz deshalb eines der ärmsten länder der welt sein muss.

bananarama, 12.12. 21:15

Ach ja, Israel ist auch extrem inhomogen, würd ich sagen. Allein die vielen Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion seit den 90er Jahren... Hat alles ganz gut verkraftet.
Aber angesichts der Palästinenser- Problematik ist Israel da nur bedingt ein gutes Beispiel, eh klar.

iwoaßjaanitwarum, 12.12. 21:27

bananarama, 12.12. 21:15

sowoh kanada als auch israel sind nicht sehr homogen wie du auf der um 21:15 geposteten karte sehen kannst.

Australien aber schon.

bananarama, 12.12. 21:45

Hab ich ja geschrieben, dass sie inhomogen sind. Schreib ich chinesisch?

iwoaßjaanitwarum, 12.12. 21:49

ibins, 12.12. 20:23

-----

Deine persönlichen erfahrungen sind aber bei der beurteilung wie die welt denn so ist, verhältnismäßig irrelevant.

Du übernimmst doch hier ständig die pro migrations seite , das wird ja wohl hoffentlich ein bisschen mehr substanz haben als lediglich "mi störns ned de auslända".

iwoaßjaanitwarum, 12.12. 22:53

bananarama, 12.12. 21:45

Hab ich ja geschrieben, dass sie inhomogen sind. Schreib ich chinesisch?

-----------

Ich habe dir nur zugestimmt! Pardon.

bananarama, 13.12. 04:19

OK :-) Australien würde ich aber schon auch als inhomogen bezeichnen. So viele Einwohner aus so vielen verschiedenen Ländern. Jetzt auch viele Chinesen und andere Asiaten. Daneben die indigene Bevölkerung...

bocawe, 12.12. 10:45

Bei FRONTEX beweist die Zentralbürokratie zu Brüssel doch, dass in Wahrheit der Grenzschutz nicht nur nicht gewollt wird, er wird regelrecht verhindert.

zihaloid, 12.12. 12:00

ich schätz mal dass das ned wirklich notwendig ist zur zeit weil sich der außengrenzschutz eh von selber zu regeln scheint - in spanien regt sich auch schon widerstand ...
und die ngos kriegen keine schiffe mehr ...
europa setzt auf geregelte migration und es ist eine sauerei dass kurz da ned mitmacht obwohl er ja genau das ständig anversiert hat in seiner argumentation gegen das überbordernde schlepperwesen durch die ngos.

manz, 12.12. 12:43

Kleine Nachhilfestunde: FRONTEX wird von den EU-Mitgliedsstaaten beschickt, nicht von einer imaginären "Zentralbürokratie"

bocawe, 12.12. 12:56

@Mainz, die Beschickung ist eine Sache, der ideologische Unwille zur Beschickung eine andere Sache. Das hast noch nicht recht verstanden ...

zihaloid, 12.12. 13:43

ich glaube dass die eu-außengrenzländer das garned wollen sondern lieber in der eigenen souveränität belassen.

manz, 12.12. 14:06

Genau. Die Visegradstaaten wollen selbst bestimmen, ob sie Flüchtlinge aufnehmen und die Mittelmeerstaaten wollen ihre Grenzen selbst schützen.

zihaloid, 12.12. 14:50

griechenland ist schon froh über unterstützung - aber die haben ja auch nicht die wahl zur zeit *g*

iwoaßjaanitwarum, 12.12. 14:59

bocawe
dass in Wahrheit der Grenzschutz nicht nur nicht gewollt wird, er wird regelrecht verhindert.
----------------

Ich finde eigentlich eher verwunderlich, dass leute darüber noch verwundert sind.

Wenn gewisse flügel der SPÖ auf ihrer webseite ganz offen folgendes schreiben (und zwar als aller ersten satz zum thema asyl / migration):

"Als Sozialistische Jugend kämpfen wir für eine Welt ohne Grenzen"
(quelle: https://www.sjoe.at/themen/asyl-und-migration)

Dann wird sich ja bitte wohl hoffentlich niemand wundern, dass die alles was mit grenzen, grenzschutz, außengrenzen usw. zu tun haben, grundsätzlich komplett ablehnen.

ballaststofffrei, 12.12. 15:38

Die wollen doch nur ein bisschen "ordnen" und "legalisieren" ...

sobek, 12.12. 09:47

https://tirol.orf.at/news/stories/2952509/

bei aller liebe, wenn jemand in seinem land menschen ermordet, dann flüchtet......... warum wird dem hier der prozess gemacht, warum wird der nicht dorthin gebracht wo er einer wirklichen strafe gerecht wird? lebenslang in österreich wird wohl nicht so schmerzlich sein wie lebenslang in syrien;
ich hab da null verständnis, der österreichische stuerzahler ist der leidtragende;

beisszange, 12.12. 09:51

Sobek
die ngos müssen doch dafür sorgen,daß auch Mörder möglichst menschlich und fair behandelt werden..

vollkoffer, 12.12. 10:05

sobek
Ganz unabhängig von deiner Frage, finde ich so ein Verfahren hoch bedenklich, welche Richter, Gutachter, usw., wollen da die Wahrheit herausfinden, ist doch unmöglich

hinweis1, 12.12. 10:13

@sobek
Vollkommen richtig ! Zurück nach Afghanistan und dort soll er dann gehängt werden.

sobek, 12.12. 10:40

@hinweis, nein so nicht;

es geht nicht um hängen, es geht mir nicht um jemanden, mag er mörder sein, oder nicht, der todesstrafe aus zu setzen; es geht darum wie konnte dieser mensch denn so lange als flüchtling gelten und sich bei uns einnisten?

logopezi, 12.12. 10:42

er hat die Straftat unter dem dortigen rechtssystem begangen, also soll er auch die strafe dafür kriegen, die das dortige rechtssystem dafür vorsieht, noch dazu, wenn das ein Heimatland ist.

knasti, 12.12. 10:49

Österreich liefert keine Menschen aus, in derem Land aufgrund ihrer Straftat die Todesstrafe verhängt werden könnte.

hinweis1, 12.12. 12:01

@knasti
Aber Vollpension in Stein brauchen wir auch nicht !
Lösung ? Dänemark sollte aus Grönland eine Gefangeneninsel, eingeteilt in Strafhaft, Schubhaft ...... machen.

iwasois, 12.12. 12:04

@sobek; Weil der Großteil aller demokratieverwöhnter Österreicher der Meinung sind, das nur ARME Flüchtlinge gekommen sind.
Diese vornehmlich junge Männer, aus einem Kriegsgebiet kommend, sich nicht am töten und morden wie in einem Krieg üblich, teilhaben wollten. Glauben sie mit ihrer rosaroten Brille!!!

hinweis1, 12.12. 12:07

@knasti
Versorgung : Kartoffeln, Reis ... und Brennholz werden vom Hubschrauber abgeworfen.

sobek, 12.12. 12:39

jepp, ich bin bei dir @hinweis, eine gefangenen insel, mit selbstverwaltung und selbstversorgung; mal schauen wie weit die burschen dann kommen;
mir geht es einfach nicht gut wenn ich kurzzeitig lese, das der polizeipräsi aus OÖ meint die kriminaltiät ist insgesamt rückgängig, aber die straftaten der jungen afghanen ist bereits bei 1000 angelangt;
https://ooe.orf.at/news/stories/2952449/
das wird alles stillschweigend hingenommen, daraus ersieht man aber wie es in wahrheit mit der integration wirklich aussieht; ehrlich, ich will jetzt nicht wissen wie es bei uns in wein aussieht und was so die rot-grünen unter den tisch fallen lassen;
ich frag mich wie viele menschen noch sterben müssen bis die leute drauf kommen das hier was gewaltig schief gelaufen ist und weiterhin schief läuft;

manz, 12.12. 12:44

Völlig Themaverfehlung, sobek!

sobek, 12.12. 12:57

@manz
macht nix

pazifist1502, 12.12. 13:49

@sobek: Im Heimatland würde der Verurteilte mit Sicherheit zum Tode verurteilt werden; Todesstrafe ist Barbarei und verstößt gegen die Menschenrechte! Daher ist es korrekt, dass der Mann nicht ausgeliefert wird. Österreich ist immer noch ein Rechtsstaat und bekennt sich zu den Menschenrechten - auch wenn die Rechtsextremen hier es gerne anders sähen!

manz, 12.12. 14:09

In einem Rechtsstaat bestimmt der Gesetzgeber und die Justiz, was eine wirkliche Strafe ist, und zwar für alle gleich, ob Inländer oder Ausländer, ob Ministerialrat oder Hausmeister.

knasti, 12.12. 14:36

In einem Rechtsstaat bestimmt der Gesetzgeber und die Justiz, was eine wirkliche Strafe ist, und zwar für alle gleich,....
========================================================
Träum weiter.

logopezi, 12.12. 15:04

@pazi
ich bin auch strikt gegen die Todesstrafe, sehe das ganze aber so: wenn jemand in einem land, in dem für delikt x die Todesstrafe droht, dieses delikt x begeht, dann erklärt er sich mit dem begehen dieser Straftat damit einverstanden, dass an ihm die Todesstrafe vollstreckt wird, falls er erwischt und verurteilt wird.

pazifist1502, 12.12. 15:16

@logopezi: Jeder Täter glaubt doch, dass er nicht erwischt wird, daher "akzeptiert" sicher auch kein Täter die Todesstrafe, auch wenn sie in "seinem" Land gilt. So gesehen dürfte Österreich auch keine österr. IS-Kämpfer (es gibt ja etliche) zurückkehren lassen, um sie hier abzuurteilen, weil ja in dem Land, wo sie als Terroristen tätig waren, die Todesstrafe gilt.
Da wird's dann schon sehr problematisch mit dem (angeblichen?) Pladoyer gegen die Todesstrafe ...

logopezi, 12.12. 15:24

nun, zu glauben, dass *er* nicht erwischt wird: die Realität straft ihn lügen, indem jederw eiss, dass ein teil der Täter erwischt wird und jeder vond enen dasselbe geglaubt hat. es kann also nur heißen: ich geh das Risiko ein, mit einer Wahrscheinlichkeit von x% erwischt zu werden, und die Straftat dennoch zu begehen ist konkludentes verhalten bezüglich der dafür vorgesehenen Todesstrafe.

und IS-Kämpfer würde ich sowieso in keinem fall zurückkehren lassen: es ist eine unfassbare gesetzeslücke, die längst geschlossen gehört, dass man nur durch dienst für die armee eines andren landes automatisch der Staatsbürgerschaft verlustig geht, nicht aber für die Beteiligung an bewaffneten Auseinandersetzungen auf seiten einer marodierenden Verbrecherbande.

leserbrief, 12.12. 16:10

Sehe ich es richtig, dass man in einem Land Straftaten ausüben darf bis zum abwinken, dann flüchtet und man wieder ein freier Mann ist, da ja ansonsten die Todesstrafe droht?
Das bedeutet ein afgahnischer Massenmörder würde bei uns als freier Mann durchgehen? Und ihr denkt dies sei korrekt?

logopezi, 12.12. 16:20

@Leser
nein nein! er wird bei uns schon auch wegen des mordes angeklagt, den er daheim begangen hat - und kriegt dann dafür ein paar jahre in einem österr Gefängnis, bei einem Lebensstandard, von dem er daheim in Freiheit nicht mal zu träumen wagen durfte - das ist so, wie wenn sie dich zur strafe in einem südsee-luxusresort "einsperren" würden, mit butlerservice, freien getränken, all you can eat-buffet, Palmen, sonne, sand und meer: furchtbar...

sobek, 12.12. 16:39

@leser, ja du hast vollkommen recht; ich kann nicht sagen wie man ihn erwischt hat, ich denke ja nicht das er mit seinen alten pass in der gegend herumgefuchtelt hat;
hätte er, wie viele andere seinen pass verloren und hätte er sich einen neuen namen zugelegt, mit neuen papieren, die man ja relativ leicht bekommen hat, so wäre er durchgekommen(vielleicht hat er ja auch); hatte man allerdings irgendwas, wie fingerabdrücke, dann hat er pech gehabt;

@jenen die gegen todesstrafe sind, ich auch, absolut; nur wer ein verbrechen in einem land begeht welches die todesstrafe hat, der spekuliert auch damit davon zu kommen, wenn man ihn erwischt, pech gehabt und ich wette es gibt genug die man erwischt hat und die eben nicht so viel geld hatten zu flüchten; ob dies jetzt für die 20 getöteten nicht eher wie hohn rüber kommt wenn der in österreich absitzen darf, frag ich mich dabei auch noch!

sobek, 12.12. 16:42

@manz ich wünsch dir, mir und allen das nix passiert, oder man sich irgendwann einmal fragen muss, warum es passiert ist!

Migration

eswirdschongleidumpa1, 12.12. 09:11

Leider, aber wieder wahr.

Die Migrationsmethode der EU Bürokraten ist so etwas in die Hose gegangen.

Es wird nichts helfen, als die Grenzen komplett dicht machen und so schnell wie möglich ein ordentliches Konzept zu erstellen.

Man lese die Nachrichten der letzten Wochen, wieviel Asyl - Personen so manchen das Leben gekostet haben.

Man kann die Mentalität der Personen beim Grenzübergang nicht abrupt ändern.

Bitte an die Entscheidungsträger: trifft endlich einmal Entscheidungen, die auch der Realität entsprechen.

Ihr kostest uns sowieso schon viel genug.

fortis, 12.12. 09:16

das haben bestimmte Parteien und Politiker zu verantworten - jene die u.a. 2015 diese chaotischen Zustände verursacht haben. Ebenso sollen sich jene aus der Bevölkerung die diese Zustände bejubelt haben nicht um die Verantwortung drücken. Man hätte damals schon Ordnung im Chaos schaffen sollen (wir wissen ja nicht einmal genau wer sich aller auf unserem Staatsgebiet aufhält). Betrachtet man nunmehr die Frage der Mindestsicherung kann ich da einen Zusammenhang herstellen. Ich behaupte mal bestimmte Parteien haben dieses Chaos betrieben.

beisszange, 12.12. 09:20

es wird zeit,daß der Staat alleine zuständig für die Asylanten ist und alle ngos ihr Geschäft zusperren müssen.weiters darf es nicht sein daß es geduldet wird daß sich jemand illegal bei uns aufhält....

beisszange, 12.12. 09:29

andere länder reagieren bei illegalen anders.mein sohn wurde in den USA in schubhaft genommen weil sein Visum abgelaufen war,dabei hat er nur den flug versäumt um zeitgerecht ausreisen zu können!

manz, 12.12. 09:32

Die Migrationsmethode der EU Bürokraten? Ja wohin wollen diese Bürokraten denn migrieren?

beisszange, 12.12. 09:44

jaja die Wahrheit tut weh..

Die einzelnen Länder der EU sind sich ja einig

mozarttaler, 12.12. 09:10

dass die Grenzen besser geschützt werden müssen und illegale Einreise unterbunden werden muss.
Einzig im EU-Parlament herrscht Aufregung und Ratlosigkeit.

beisszange, 12.12. 09:31

solange die "wir schaffen das"noch herumgeistert,wird sich auch nichts ändern...

manz, 12.12. 09:35

Wenn sich die Einzelstaaten so einig sind, warum stellen sie dann kein Grenzschutzpersonal für FRONTEX bereit, sodass der vorsitzende Innenminister Kickl frühestens für 2025 maximal 5.000 Beamte erwartet?

mozarttaler, 12.12. 09:44

Ja, das verstehe ich auch nicht warum man da nicht SOFORT ein paar Tausend Personen zum Grenzschutz organisiert. Irgendwer muß da kräftigst blockieren.