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Lego-Figur Bauarbeiter

Wem nützen flexible Arbeitszeiten?

Nach Berichten über einzelne Verstöße durch Arbeitgeber ist die Debatte über das neue Arbeitszeitgesetz wieder entflammt. Welchen Spielraum brauchen Unternehmen? Wie gut sind Arbeitnehmer geschützt? Wem nützen flexible Arbeitszeiten?

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1206 Beiträge

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Forum

jeder kann eine Stelle annehmen wo er will

gitti007, 16.11. 18:21

diese ganze Aufregung ist unnötig. Viele geben Dinge von sich die gar nicht stimmen.
Jeder BürgerInn kann in Österreich sich den Arbeitsplatz frei auswählen. Also warum dieses geschrei. Wenn es mir nicht gefällt und die Rahmenbedingungen nicht passen, kann ich ja die Firma wechseln. Jedenfalls die Gewerkschaft hat mir noch keinen Arbeitsplatz gegeben sondern die Wirtschaft, wo ich sehr gut verdiene und meine Familie ordentlich ernähren kann. Aber dies hat ja keinen Wert -- wenn man diese Debatte liest.

also, 16.11. 18:24

na klar weil sich zum beispiel eine mutter aussuchen kann wo und ob sie arbeitet ,vor allem zu unregelmässigen zeiten .einfach nur familien und frauenfeindlich

lupo, 16.11. 18:25

Blödsinn, die Wirtschaft gibt dir auch keine Arbeitsplätze, sondern Unternehmer.

algu, 16.11. 18:31

Bei der Gitti darf man die Argumente nicht hinterfragen -dann steigt "sie" aus

gitti007, 16.11. 18:32

-- also
die Unternehmen sind flex geworden, ausser Sie wollen nicht arbeiten -- gibt es sehr flexible Modelle und Frauenfreundlich -- Nur die Eigenschaft der Frau ständig zu jammern ist der falsche WEG.

gitti007, 16.11. 18:35

--- alu
Sie können gerne die Argumente hinterfragen. Leider habe ich Ihre Hinterfragung nicht gefunden bzw. gesehen.
--

reservebuddha, 16.11. 18:39

Hat @gitti007 keine Ahnung von der Realität, oder doch bloß einen Grund, keine Ahnung vorzutäuschen?

gitti007, 16.11. 18:44

...reser..
die Realität ist vorhanden - zur INFO

c3po, 16.11. 18:52

Die Unternehmen stellten Arbeiter ein wenn sie damit einen Profit erwirtschaften können.
Das ist die Seite der Wirtschaft
.
Die AN werden nach ihrer Qualifikation eingestellt und bezahlt.
Das ist die Seite der Wirtschaft.
.
Der Kapitalismus wäre ohne Gewerkschaften bereits kollabiert.
Das ist die Seite der Gewerkschaften.
Werden die Einkommen nicht entsprechend der Produktivitätssteigerung erhöht - dann werden die Gewinne durch Produktivitätssteigerung von der Finanzwirtschaft kompensiert. Die Ungleichheit steigt, die Realwirtschaft trocknet finanziell aus.

also, 16.11. 18:59

gitti 007,ich habe ahnung hab 4 kinder grossgezogen und vollzeit gearbeitet mir brauchst nix erzählen von der realität

geier, 16.11. 19:38

ein neuer 007 von der Fvp... haha...

sonne21, 16.11. 20:46

gitti007, 16.11. 18:21
Danke fuer deinen Beitrag, ich sehe es genau so.

Jetzt kommt bald die Advent Zeit und da kann es schon vorkommen, das es auch 12 Stunden Tag geben wird.
Mich freut es, weil ich es jetzt frei in die Stundenliste eintragen kann ... das gibt mir ein gutes Gefühl.

Wem nützen flexible Arbeitszeiten? uns allen!

ginkgobiloba, 16.11. 15:35

siehe Regelungen in der ÖBB

reservebuddha, 16.11. 18:41

Mir nicht. Ich brauch das nicht, dass Menschen grantig und übermüdet für mich arbeiten.

portofrei, 16.11. 18:50

Wer arbeitet für dich?

tubalkain, 16.11. 19:58

Ja, wenn ein Betrieb auf Parnerschaft beruht und nicht aus gegenseitigem übervorteilen. Ich war 20 Jahre Angestellter und anschliessend 20 Jahre selbständig, kenne beide Seiten. Und an beiden Seiten können Armleuchter sitzen. Aber es funktioniert nur bei gegenseitiger Wertschätzung, Ehrlichkeit und Respekt.
Als AG habe ich kennengelernt, dass man plötzlich in alle privaten Situationen der AN mitverbunden ist, Verantwortung hat und gemeinsam Lösungen suchen muß. Dann muß ein AN auch gerecht entlohnt werden, denn nur gut bezahlte Menschen arbeiten gerne. Und wer gerne arbeitet, arbeitet gut. Und wer gut arbeitet, stellt gute Produkte her, die dann auch gut verkaufbar sind und gutes Geld bringen! Ein gelungener Kreislauf, wenn alle mitmachen!

tubalkain, 16.11. 20:08

Und was ich noch zu den 12 Stunden sagen wollte:
Es wäre für mich ein absolut seltener Fall, jemanden 12 Stunden arbeiten zu lassen. Die Konzentration ist im Eimer, Fehler treten vermehrt auf, etc. Also so etwas nur im Notfall, den dann auch ein AN einsehen würde. Dann gehört aber auch dafür ein Freizeit - oder Lohn "Zuckerl" dafür, sonst steht man beim nächten Notfall einsam in der Halle!

ökonom, 17.11. 01:17

Ich war 20 Jahre Angestellter und anschliessend 20 Jahre selbständig, kenne beide Seiten.
---
Ähnliches behaupten hier viele. Doch anhand dessen, was nach diesem Einleitungssatz kommt, ist zu erkennen, dass der User in der Tat aus der Praxis spricht. Das ist selten der Fall. Denn meistens kommt nach so einer Einleitung ein Statement, das jegliches fachliches Wissen missen lässt.

Das bipolare Denken aus der politischen Diskussion, das manche hier gebetsmühlenartig in die Debatte bringen (Gewerkschaft vs. Unternehmen, Flexible vs. Unflexible, Linke vs. Rechte etc...) hat in einem wirtschaftlichen Diskurs nichts verloren. Tubalkain kennt die wirkliche Praxis, die multipolar ist. Armleuchter gibt es überall, völlig richtig erkannt. So wie es auch genügend Profis bei allen Stakeholder gibt.

Je abfälliger sich jemand hier äußert, um so geringer ist das fachliche Wissen. Denn wer Wissen hat, nutzt es und braucht nicht durch blöde Meldungen vom Nichtwissen ablenken ...

wer will den schon 12 stunden arbeiten und das 60 stunden

mister, 16.11. 14:21

MUSS ausser er riskiert eine entlassung.... also wie können die schwarzblauen so ein zwangsarbeitsgesetz für uns österreicher machen.

pr100, 16.11. 14:25

Ich gehe durch die Stadt und überall ist der soziale Notstand ausgebrochen. Unruhen an jeder Ecke wo man schaut. Proletarier bewaffnen sich mit Steinen und alles was sie finden können.
Wie kann die Regierung nur solche Gesetze beschließen?

alleskönner, 16.11. 14:31

er muss ja nicht 12/60 Stunden arbeiten , aber wen der Hut brennt , volle Auftragsbücher , in der Tischlerei muss vor der Wintersaison noch das Hotel fertig werden , in der Autowerkstatt muss bei Schneefall bei Kundenandrang die Reifen montiert werden und und und , da wird ein schlauer Arbeiter dem ein sicherer Arbeitsplatz lieb ist sicher nicht nein sagen , zum wohle der Firma .

mister, 16.11. 14:35

alleskönner, 16.11. 14:31
und diese situation herscht in jeder gscheiten firma

alleskönner, 16.11. 14:40

so ist es , ein sicherer Arbeitsplatz ist das höchste Gut eines Arbeiters .

obergscheita, 16.11. 14:43

In Zukunft wird öfter "der Hut brennen".
Man kann ja viel mehr Aufträge annehmen, als man mit der normalen Arbeitszeit erledigen kann!
Geht ja jetzt Kinderleicht, alle Beschäftigten arbeiten ja "freiwillig" bis in die Nacht und am WE...

obergscheita, 16.11. 14:50

ein sicherer Arbeitsplatz ist das höchste Gut eines Arbeiters
---
Siehst du alleskönner und mit dieser Einstellung wird die Regierung den Bach runtergehn!
Auch das dümmste Wahlvieh tritt aus, wenn man es zu schlecht behandelt!

gitti007, 16.11. 18:23

.. oberg...
vielleicht wendest dich an die Gewerkschaft, vielleicht hat die einen Job für dich, der dir auch passt.

tubalkain, 16.11. 20:20

So schwarz sehe ich das nicht, diese Möglichkeit soll ja ein flexibles Handeln möglich machen und den vorübergehenden Umstand legalisieren. Kein klar denkender AG würde so eine Belastung zum Dauerzustand machen, die seinen AN auf lange Sicht schadet? Damit schadet er ja auch sich selbst!
Ein AG, der laufend nach 12H Arbeitszeit Bedarf hat, expandiert doch und nimmt weitere AN auf, um die Aufträge zu erfüllen, sonst wäre er ja schwachsinnig!

pazifist1502, 17.11. 09:33

@tubalkain: Bei 350.000 Arbeitslosen kann der AG vor allem schlecht ausgebildete, billige AN (auch diese braucht die Wirtschaft!) ausquetschen wie eine Zitrone, ohne "schwachsinnig" zu sein, denn das Angebot ist ja riesengroß!
Bei besser Qualifizierten funktioniert dies ohnehin mit keinem (!) AZG, denn auf solche MA ist die Firma angewiesen, mit denen muss und musste sie sich immer "arrangieren"!

es prodelt in der Arbeiterschaft

salzburger, 16.11. 13:54

Die Großkonzerne haben geglaubt sie können durch ihre Handlanger Kurz und Strache ihre Gewinne auf Kosten der Arbeitnehmer erheblich steigern. Nur das spielts nicht mehr. Man hat geglaubt man könnte sich mit großen Parteispenden unsoziale Dinge erkaufen.

meister, 16.11. 14:00

wer oder was ist "man"? ist da ein mensch dahinter, oder plapperst du nur, stierwascher?

obergscheita, 16.11. 14:07

Na die Parteispender! So schwer ist das aber wirklich nicht, meister!

meister, 16.11. 14:09

aha und die parteispender haben keine namen, daher schreibt er "man" ........ ich lerne täglich dazu!

obergscheita, 16.11. 14:14

Googeln ist auch ganz einfach, meister!
https://www.parteispenden.at/partei/oevp/#2017

portofrei, 16.11. 18:17

Kommt prodeln vom Prödel, dem Fußballer?

wie viele Unternehmen werden jetzt mit den Streiks wieder ruiniert?

hahnemann, 16.11. 13:00

und damit Arbeitsplätze - aber wenn dabei warme Sessel ohne Dreck und Staub und ... für die Gewerkschafter gerettet werden, dann ist das eh in Ordnung

hahnemann, 16.11. 13:01

hab meine Unterschrift vergessen
Hahnemann, Zwangsmitglied der AK

melhut, 16.11. 13:11

Antwort: kein einziges. Wäre so ein Streik für ein Unternehmen ruinös, würde das Unternehmen die Forderungen der Gewerkschaft erfüllen und einen TEIL seiner üppigen Gewinne an die Arbeitnehmer abgeben.

Denn nur darum geht es: um die Höhe der Rendite.

obergscheita, 16.11. 13:34

Arbeitsplätze werden durch das neue AZG vernichtet! Für den schnellen Profit grosser Unternehmen, weitsichtig ist das aber nicht!

fernsehwastl, 16.11. 13:39

melhut
kein unternehmen kann auf basis der barmherzigkeit und großzügigkeit überleben. aber woher soll denn das ein gewerkschafter schon wissen??? und logisch, wenn die rendite oder kassa am jahresende stimmt, wird das unternehmen und die arbeitsplätze weiterbestehen. wird der gewinn geschmälert aufgrund überzogener lohnforderungen, werden leute gekündigt . ist die einfachste, aber schnellst art, sein betriebsergebnis zu verbessern. dann verdienen einige 5% mehr, andere verlieren dann deshalb ihren arbeitsplatz. dankesschreiben der betroffenen dann an den ÖGB, verbunden mit der bitte um unterstützung. Ah so, dafür ist dann das AMS zuständig. dauerts lange, bis ein neuer job gefunden wird, der steuerzahler. Übrigens: Katzian verdient ( was sag ich da - bekommt ) 107.000 € jährlich...NETTO...

portofrei, 16.11. 13:41

Wie sollen die Kleinbetriebe, die ums Überleben kämpfen, 5% Lohnerhöhung bezahlen.
Ach ja, die bösen Ausnehmerunternehmer sollen halt schauen wo sie bleiben.

hahnemann, 16.11. 13:46

@melhut
1. falls es üppige Gewinne gibt, dann geht es auch durch einen Streik nicht so schnell unter
2. ein Unternehmen kann sich dem KV auch nicht separat entziehen - nicht negativ
3. falls die KV Erhöhungen zu hoch sind, gehen halt die Überzahlungen über dem KV zurück - das weiß die Gewerkschaft, sagt es aber ihren Lämmern nicht
4. es geht einzig darum, dass sie Oppositionspolitik machen, deshalb haben sie etwas gefordert, was nie durchgehen kann
5. und es geht darum, dass die Gewerkschafter wieder Lärm machen, dass sie Lämmer glauben, ohne diese Bonzen kommen sie nicht durch

melhut, 16.11. 14:06

Ich sehe, dass es hier massiv an Wirtschaftskompetenz fehlt.

Daher eine Grundregel:
Wir leben in einem Zeitalter des Freihandels. Der Sinn des Freihandels lautet, dass Dinge dort hergestellt werden, wo die besten Voraussetzungen dafür existieren. D.h. wenn für EINZELNE Unternehmen die Standortbedingungen in Österreich zu schlecht sind, dann müssen sie nach Alternativen suchen. Solange die Österreichische Volkswirtschaft nicht über einen längeren Zeitraum mehr verbraucht als sie herstellt, solange ist alles gut. (Aktuell stellen wir Jahr für Jahr rund 3 Prozent mehr her als wir verbrauchen - zu Lasten unserer Handelspartner.)

Wenn daher in einer Branche die Gewinne hoch sind, dann folgt daraus, dass die Gehälter der Branche zu niedrig sind. Dass es in der gleichen Branche vereinzelt Unternehmen gibt, die sich aus diversen Gründen keine Lohnsteigerungen leisten können, ändert nichts an der Tatsache, dass die Löhne allgemein zu niedrig sind. Unternehmen, die sich faire Löhne nicht leisten können, werden vom Markt verschwinden und durch anderer ersetzt. Das ist der Lauf der Zeit.

Wir haben damals ja auch nicht den Mindestlohn auf 10 Cent pro Stunde gesenkt, damit der kleine Greißler gegen den großen Supermarkt überleben konnte. Das wäre auch widersinnig gewesen, da der Kostenvorteil des Supermarktes gegenüber dem Greißler bestehen bliebe, wenn beide gleichermaßen weniger Lohn zahlen müssten.

ökonom, 16.11. 14:31

kein unternehmen kann auf basis der barmherzigkeit und großzügigkeit überleben. aber woher soll denn das ein gewerkschafter schon wissen???
----
Gewerkschafter wissen das, denn sie sind in Wirtschaftsfragen genauso gebildet wie Unternehmer. Es hat eher jemand bescheidenes Fachwissen, der solche plumpen Fragen stellt.

portofrei, 16.11. 18:15

@ökonom 14:31
Das war der beste heute, selten so gelacht.

wurde nicht immer von der FPÖ/ÖVP-Regierung gesagt

salzburger, 16.11. 11:00

die Gewerkschaftsdrohungen sind nur ein laues Lüfterl. Jetzt bekommen diese selbstherrlichen großkonzernuntestützenden FPÖ/Liste-Kurzpolitiker zu spüren, was es heißt einfach zynisch über die arbeitenden Menschen in diesem Land drüber zu fahren.

portofrei, 16.11. 11:50

Nachdem die Opposition nicht vorhanden ist, übernimmt jetzt die so "überparteiliche Gewerkschaft" diese Aufgaben.

geier, 16.11. 12:13

Kollektivvertragsverhandlungen wären Oppositionssache? Porto kleben!

portofrei, 16.11. 12:20

Wenn du das als reine Kollektivvertragsverhandlungen einschätzt ist das eher unrealistisch und weltfremd.

geier, 16.11. 13:08

wenn du das als reine Oppositionsarbeit einschätzt, sind dir Arbeitnehmer wurscht. Typisch für diese Regierung

Liebe AK: Sie haben Recht

pr100, 16.11. 08:58

Es ist wirklich ein Skandal, wie die Kerns, Schröders, Gusenbauers, Glawischnigs dieser Welt (und wie sie sonst alle heißen) die Managergehälter hochschrauben.

Gestern am Abend war im Fernsehen ein Programm mit Dieter Nuhr und darin ist der Satz vorgekommen: "Absolute Gerechtigkeit lässt sich nur in einer absoluten Diktatur erreichen!" Wie wahr!

Ich weiß: Der Neid ist ein Hund und was Sie der Regierung vorwerfen, praktizieren Sie selber: Arbeiten mit Feindbildern.

ökonom, 16.11. 09:08

Ich weiß: Der Neid ist ein Hund und was Sie der Regierung vorwerfen, praktizieren Sie selber: Arbeiten mit Feindbildern.
---
Wie sich zeigt ist auch der User von dieser Unart betroffen: Arbeiten mit Feindbildern ...

fernsehwastl, 16.11. 09:10

pr
ich würde das sogar noch anders formulieren: die AK ( und der ÖGB) leben von feindbildern. wenn sie die nicht hätten, gäbe es keine existenzberechtigung. alle, die AN anstellen, gehören automatisch zu diesem feindbild. hatte gerstern erst ein gespräch mit einer unternehmerin. ein ehemaliger AN gibg zur AK, zeigte sie dort an. die reaktion der AK an die unternehmerin glich nicht nur einer beschuldigung, sondern gleich einer verurteilung. kein nachfragen nach dem sachverhalt, keine stellungnahme, keine ihrige sichtweise, nix dergleichen. AK und der Verein ÖGB glauben sich jetzt in einer position, wo sie mit den AG schlittenfahren können, wie sie möchten. dass sich schön langsam aber sicher das vehalten der AG ihren AN gegenüber ändern wird, ist vorprogrammiert..

fernsehwastl, 16.11. 09:16

Übrigens:
hat die AK Kammer auch kritisiert, dass der Kern, trotzdem er nicht mehr BK war, ein BK Gehalt bekommen hat? Ach so nein - für Kern als Politiker ist sie ja nicht zuständig. heisst ja auch ARBEITERkammer...

cptgue, 16.11. 09:26

Wastl
genau, ich hatte in meiner Selbstständigkeit mehrmals (14x) mit der Gewerkschaft vor Gericht zu tun. ( alle Prozesse aber gewonnen). Da wurde eine fristlose Entlassung beeinsprucht, weil ich einen Arbeiter auf der Baustelle heimschickte, der in der Mittagspause 6 Bier und mehrere Schnäpse im Beisein von 5 Zeugen getrunken hatte und dann randalierte. Er wurde von mir aber schon einmal vorgewarnt, da es nicht das erste mal war.
Die Begründung der Gewerkschaft vor Gericht: "die Entlassung ist unbegründet, da ich nicht befugt bin festzustellen ob der AN betrunken ist, da ich ja kein Arzt sei". Das es da 5 Zeugen gab, die bestätigten dass er besoffen war, ist den Herren bei der Gewerkschaft aber egal gewesen, sie klagten trotzdem und sind mit Bomben und Granaten untergegangen.

Aber in der Statistik gegen die bösen Arbeitgeber scheint dieser Fall dann als Anklage auf. Scheinheiligkeit pur.

fernsehwastl, 16.11. 10:19

cptgue
und die verfahrenskosten trug wer? genau - deren schützlinge resp der steuerzahler....

cptgue, 16.11. 10:27

ja genau, aber es waren fast alle Verfahren gegen mich aus der selben Ecke. Von vorhinein sinnlos, aber es wurde trotzdem immer geklagt.

fernsehwastl, 16.11. 10:43

da hat sich die AK wohl auf dich eingeschossen...aber wie auch andere beispiel zeigen, lassen sich menschen nur allzu leicht verrückt machen. Ichhöre öfter das argument, dass leute auf der strasse nicht mehr fotografoeiert oder gefilmt werden dürfen - DSGVO. völliger blödsinn, das hat mit der DSGVO schon gar nix zu tun. genauso jetzt. da braucht ein AN nur zu schreien, dass er gekündigt wurde, weil er nicht 12 stunden arbeiten wollte - und peng, geht das theater los. am liebsten würden die (linken) medien diese bösen bösen AG sofort mit name, adresse, foto usw veröffentlichen. erinnert mich stark an #metoo. beschuldigung genügte - (vor)verurteilung war da...

Es hilft den Managern, die dadurch noch mehr kassieren.

blumenstrauß, 15.11. 23:58

Studie: Spitzenmanager verdienen zu viel
Heimische Spitzenmanager verdienen zu viel, meint die Arbeiterkammer bei der Präsentation einer neuen Studie in Wien. 2017 betrug die durchschnittliche Vergütung eines ATX-Vorstands demnach das 56-Fache eines Beschäftigten.
„Was leistet der mehr, dass er das 56-Fache verdient?“, fragte AK-Präsidentin Renate Anderl am Donnerstag bei der Präsentation der Studie. Die Arbeiterkammer untersucht die Entwicklung der Vorstandsvergütungen in den ATX-Unternehmen seit dem Jahr 2003. In diesem Zeitraum hätten sich die Vergütungen der größten börsennotierten Unternehmen in Österreich um 208 Prozent erhöht, sagte Studienautorin Christina Wieser bei der Präsentation.

meister, 16.11. 08:10

es steht jedem frei, sich durch arbeit in den vorstand emporzudienen und ebenfalls das 56-fache zu kassieren, ..... mit Anstrengung und harter arbeit (ich gestehe: fremdworte im sozialen hängemattenstaat Österreich) ist halt vieles möglich, sudern und jeiern allein hat noch nie genützt, punkt!

geier, 16.11. 08:21

meister, das grosse Vorbild ist wohl Schramböck: lässt ihren 5 J Vertrag bei der Telekom nach 1 j sich abfertigen (mehrere Mio €!!!) und quasselt von Leistung und Flexibilität. Ihre Leistung bei der Telekom? Unterbringen ihrer Freunde in Toppositionen. Umfärben konnte sie nicht, das hat schon der Fischer (noch immer auf freiem Fuss) besorgt. Im Ministerium tut sies jetzt auch (Freunde versorgen), wie der Kurier vor 2 Wochen vermeldete.

obergscheita, 16.11. 08:22

meister: ...mit Anstrengung und harter arbeit...
----
der war gut!
wohl eher, mit rücksichtsloser Kaltschnäuzigkeit und Ellenbogentechnik!
Das ist halt nicht jedermanns Sache!

geier, 16.11. 08:24

achja... diese Schramböck soll nun irgendetwas zur "Digitalisierung weiterbringen"? Ich wette, sie vergibt Berateraufträge , weil selbst .... wie sie sich jemals in den Vorstand hinaufgedient hat, ist wohl jedem ein Rätsel. Aber bei der Telekom hat sie der Plater schnell durchschaut.

meister, 16.11. 08:26

tja, geier, die Dame weiss wie´s geht, sie ist halt "schläuer" als manch anderer, ich neide es ihr nicht, denn niemand weiss, was morgen ist!

meister, 16.11. 08:27

Ad Rem: sie ist deswegen NICHT mein vorbild, ich habe ein ganz anderes vorbild ...........

cptgue, 16.11. 08:29

da die ATX-Unternehmen meist Privatfirmen sind, bleibt es deren Eigentümer überlassen den Managern so viel zu bezahlen. Die AK prangert immer an, dass die Privatunternehmen zu wenig bezahlen und tun sie das einmal nicht, ist es den Privilegienrittern der AK auch nicht recht.

geier, 16.11. 08:31

morgen? der nächste Deal vom Basti und co. vielleicht Abschaffung von Bürgerrechten als grosse Leistung...
Nett, wenn sie Selbstbedienung als Schlausein feiern. Dafür muss primär das Umfeld passen. Und das wurde ja perfekt von der VP aufbereitet. Sparen "am System" aber nicht bei unseren Leuten, heisst die wirkliche Parole.

geier, 16.11. 08:32

cp... sie sind wirklich ein professioneller "Wort im Mund Umdreher". Ist Ihnen das nicht selbst peinlich?

cptgue, 16.11. 08:35

geier
wie stehst du dann zu der Tatsache, dass bei einer Regierungsbeteiligung der SPÖ das Sozialministerium eine Erbpacht der Gewerkschaft ist. Das ist ja auch ein Postenschacher in der reinsten Form!

cptgue, 16.11. 08:36

geier
und ich bin kein "Wort im Mund Umdreher", sondern nur ein gnadenloser "Aufzeiger von Scheinheiligkeit"

meister, 16.11. 08:37

geier, du hast das mit "morgen" nicht verstanden, macht aber nix ....... als Beispiel: bauchspeicheldrüsenkrebs ist tödlich, guten tag!

geier, 16.11. 08:42

meister... danke für diesen Wunsch. Er ist wohl typisch für Ihre Einstellung.
cp... haha... andere Politik? Siehe hc mit dem 4. Dir. ohne Aufgabe.

meister, 16.11. 08:44

geier hat es w i e d e r nicht verstanden, ich verabschiede mich!

cptgue, 16.11. 08:50

geier
was verstehst du nicht bei den Antworten? Der Anfang war die Bezahlung von Managern und du kommst mit politischen Nebelgranaten daher. Kannst du zum Thema auch etwas beitragen?

geier, 16.11. 08:52

Schramböck war angeblich Managerin, immerhin Fr. Generaldirektorin von A1 Telekom. Was verstehen Sie nicht?

cptgue, 16.11. 09:00

geier
es geht um die Mangergehälter, die politische Note hast du in das Spiel gebracht.
Und jeder Manager oder Chef umgibt sich mit Leuten denen er vertrauen kann und da sind Freunde und gute Bekannt natürlich erste Wahl.

geier, 16.11. 12:10

peinliche Freunderlwirtschaft! Typisch für die Burschenschafterszene.

meister, 16.11. 13:03

brüll!!! weils bei den sozis keine freunderlwirtschaft gibt, .......... im Gegenteil, die haben sie ja erfunden und tragen sie im namen sogar und in ihren verqueren Grußformeln!

geier, 16.11. 13:05

meister, Sie wissen was "andere Politik" bedeutet: Wählerverarschen. Beweis gerade erbracht (zum x.ten Mal)

gitti007, 16.11. 18:29

wahrscheinlich wurden die AK - Gehälter und Gewerkschaftsgehälter mit eingerechnet.
Es gibt einen kleinen Unterschied die Gewerkschaften leben von den Zwangsbeiträgen der Arbeiter ohne Verantwortung fliegen von einer Veranstaltung zur Nächsten -- zahlt ja der ArbeiterInn - die Manager müssen sich aber verantworten und dürfen teils gar nicht mehr Fliegen sondern müssen Umweltbewußt mit Zug oder U-Bahn fahren. Mir wäre ein fixer Gehalt bei der AK auch angenehmen -

geier, 16.11. 19:41

007... scherzkeks... statt fliegen mit der u bahn fahren. ...

Flexible Arbeitszeiten

crazykaro, 15.11. 11:04

nutzen Menschen, die arbeiten. Ganz einfach. Sie nutzen Unternehmern und auch ihren Mitarbeitern, wenn das vernünftig gehandhabt wird.

meister, 15.11. 11:29

richtig und jene die sudern sind die, die ohnehin schon immer arbeitsscheu waren und es vermutlich auch bleiben!

obergscheita, 15.11. 11:55

Ja genau, Arbeitsscheu!
Weil man nach 40 Wochenstunden noch Zeit für die Betreuung von Kinder, Eltern, ein Ehrenamt etc...braucht, ist man definitiv Arbeitsscheu!

crazykaro, 15.11. 12:05

So etwas würde ich nie und immer von mir geben.

meister, 15.11. 12:58

ober .... das ist alles eine Sache der Einteilung, ob sich ein freiwilligenamt noch ausgeht oder eben nicht ...... selbstorganisation ist das zauberwörtchen!

obergscheita, 15.11. 13:27

Wo führt das hin? Wollen wir das wirklich, dass jedes minütchen Freizeit eingeteilt werden muss?
Dass sich alles der Wirtschaft, dem Betrieb, dem Arbeitsplatz untordnet!?
Für mich geht da ein grosses Stück Eigenbestimmung über mein Leben verloren!
Ich hatte schon "flexible" Arbeitzeiten und freiwillig ist sowieso ein absolut ungeeigneter Begriff in einem Gesetz!

meister, 15.11. 13:47

es gibt auch kurse für perfektes zeitmanagement, .... wifi, bfi oder ähnliches, vielleicht findest du dort was!

obergscheita, 15.11. 13:51

Brauch ich nicht. Aber manch Manager, oder Chef vielleicht.

crazykaro, 15.11. 14:32

wenn man/frau sich selbst als obergscheit tituliert ... spricht das eh für sich ... you drive me crazy ... v.a. beim schnapsen ... immer diese verflixte rote Karte ... Karo oder so ...

glaubois, 15.11. 17:00

@Meister
wenn man eh schon keine freie Zeit hat wie willst dann noch Kurse besuchen. Du bist ein ganz Geistreicher...??

glaubois, 15.11. 17:02

@Meister
wenn man eh schon keine freie Zeit hat wie willst dann noch Kurse besuchen. Du bist ein ganz Geistreicher...??

opipasam, 15.11. 17:44

Wie bei vielen Tebatten ist auch hier kein wirklicher Sinn in den Beiträgen. Natürlich nutzt es der Firma, Industrie.
Natürlich kann es dem Arbeitnehmer auch was bringen. Nur in 80% der Fälle spielt die Musik anders. Du willst, kannst morgen, übermorgen nicht mehr leisten, danke und tschüss.
Das ist die Realität, denn ohne mehr geld bringt das dem Mitarbeiter in der Masse nichts.
Um 1200€ netto leben müssen und dann noch Zeit verschenken ohne Bezahlung, was soll er denn in 4 Wochen zu Hause machen, pfuschen oder Geld drucken, das ist doch absurd, jeder Unternehmer will bei Hochkonjunktur mehr verdienen, nur den Mitarbeitern wird es verwehrt. Hier reden blinde vom sehen.

meierling, 15.11. 20:32

glaubois,
schrieb am
15.11. 17:02
eine Antwort:
@Meister
wenn man eh schon keine freie Zeit hat wie willst dann noch Kurse besuchen. Du bist ein ganz Geistreicher...??
-------
Kennst du die Geschichte vom Waldarbeiter?
Versucht ein Mann verzweifelt schon stundenlang einen Baum umzusägen. Leider ist die Säge so stumpf, dass da nix weitergeht....kommt ein Spaziergänger vorbei und gibt ihm einen Ratschlag: "Versuch doch mal die Säge zu schärfen, dann geht's bestimmt besser!".
Darauf der Mann mit der stumpfen Säge: "Keine Zeit dafür...ich muss doch den Baum umschneiden."
tja...wer ist da wohl geistreich?

phoebe07, 15.11. 20:36

nicht alles was hinkt ist ein Vergleich: ein AN kann sich die Zeit für einen Kurs nehmen wenn der Chef es ihm erlaubt - sonst bucht er den Kurs um teures Geld und kann dann gar nicht hingehen weil "wann der Chef es net wü nutzt des gor nix..."

Was ich mich immer frage...

lampenbaer, 15.11. 10:06

...wo doch die Gewerkschaften immer so besorgt sind um ArbeitnehmerInnen-Rechte und überall nur Bosheit und Gemeinheit seitens der verdammenswerten ArbeitgeberInnen verortet:

Warum prangern die Gewerkschaften eigentlich nicht die ganzen Scheinselbständigen an, wo jeder Kollektiv /Arbeitszeit/ArbeitnehmerInnen_Rechte komplett ausgehebelt werden...

...weil das ja eben keine Arbeitnehmer sind, sondern auf eigene Rechung arbeiten. Zumindest auf dem Papier, in der Realität sieht das ganz anders aus.

Diese Leute, also die Leute die u.a. eure Amazon und sonstige Packchen bringen/abholen und meist irgendwelche kaum geschätzten Dienstleistungen in der Logistik erbringen:
Die haben keine Lobby, die sind auch der AK und der Gewerkschaft völlig egal und diese moderne Form der Sklaverei: Egal! Hauptsache man schreit nach was die rote Reichshälfte herumskandiert.

kukuruz, 15.11. 10:18

Bei so vielen absurden Unterstellungen... Verniedlichungen u.s.w...weiss man ja net.. wo man hier anfangen sollt.

Schlimmschlimm.. ;)

phoebe07, 15.11. 11:09

die Gewerkschaften prangern diese Scheinselbstständigkeit sowieso an - aktiv werden kann ein Verein aber nur für seine Mitglieder.

salzburger, 15.11. 11:10

was für ein dummes Posting, als gäbe es nur rote Gewerkschafter. Beamtengewerkschaft ist zb. tief schwarz. Nimm deine rechte Augenbinde ab.

lampenbaer, 15.11. 15:01

Ich hab keine rechte Augenbinde, zum Glück...

...hatte ich nie und werde auch vom Erwerb einer solchen absehen.

@phoebe: Das ist, mit Verlaub, kein Argument. Hier werden durch bewusstes Umgehen eben ArbeitnehmerInnen-Rechte ausgehebelt und Mitglied/er der AK oder ArbeitnehmerIn hin oder her: Die meisten Menschen in solchen prikären Anstellungesverhältnissen WÄREN eigentlich Dienstnehmer und als solche von den Vertretungen entsprechend zu vertreten...

...und das sie es nicht sind, kommt daher weil man ihnen diesen Status als echte ArbeitnehmerIn verweigert.

Auf der Basis kann man ohne Probleme versuchen die Interessen dieser Leute zu vertreten.

phoebe07, 15.11. 16:41

die AK und die Gewerkschaft können Beratung anbieten und tun das auch - aber sie können nur für ihre Mitglieder im Streitfall auch Rechtsvertreter schicken, schließlich werden die ja auch durch Mitgliedsbeiträge finanziert.
Es wäre Aufgabe des Gesetzgebers solches Umgehen zu verhindern bzw entsprechende Beratungsangebote zu machen - nur wird sich der hüten seine Sponsoren zu vergraulen.

Das Argument mit der Kinderbetreuung ist immer weniger relevant

hahnemann, 15.11. 08:49

Leider, weil viele Leute gar keine Kinder mehr haben
Siehe die Geburtenrate

obergscheita, 15.11. 09:13

die Zeiten der Großfamilien mit 6 Kinder sind halt schon lange vorbei...zumindest bei den Österreichern!

obergscheita, 15.11. 09:40

dafür kommt immer häufiger die Elternbetreuung ins Spiel!

manz, 15.11. 09:49

Auch ein einziges Kind in nur jeder dritten Familie will betreut werden!

phoebe07, 15.11. 09:55

und je schlechter Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen sind desto weniger Kinder wird es geben (außer bei denen die sowieso kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und ein paar "Gstopftn" die sich ein Kindermädchen leisten können). Insofern ist dieses Gesetz ja ganz besonders "familienfreundlich".

fernsehwastl, 15.11. 09:58

und je schlechter Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen sind desto weniger Kinder wird es geben
---------------------------
logisch. wer denkt denn nach einem 12 stundentag noch ans kindermachen?

dieflüssin, 15.11. 10:06

https://steiermark.orf.at//news/stories/2879801/

dieflüssin, 15.11. 10:08

https://salzburg.orf.at//news/stories/2913813/

phoebe07, 15.11. 11:04

Schickhofer führte hier vor allem Kinderbetreuungsplätze und planbare Arbeitszeiten an. Hier müsse man auch noch weiter daran arbeiten, sagte er.
Und was tut die Regierung für planbare und familienfreundliche Arbeitszeiten?

salzburger, 15.11. 11:14

ja Hannemann, da wird es wohl für deine Betreuung in Zukunft keine Österreicher mehr geben die dir den hintern waschen müssen. Damit wirst dich abfinden müssen.

meister, 15.11. 11:28

die Großfamilie stammt aus einer anderen zeit, Kinder waren billige Arbeitskräfte und im alter die Versorgung für die arbeitsunfähigen Eltern, das fällt ja nahezu alles weg, heutzutage, weil papa Staat einspringt, ............

hahnemann, 15.11. 14:01

@salzburger
ich habe deutlich mehr Kinder als der typische Österreicher

c3po, 16.11. 14:37

In Österreich wird es ähnlich sein wie in Deutschland. Die in Deutschland erzogenen Migranten Kinder machen bald 40% des gesamt Nachwuchses aus.
Wenn man nun noch den demographischen Wandel ins Spiel bringt dann wird es zu einer Umverteilung von jung zu alt kommen um die Pensionsversprechen erfüllen zu können.
Es wird wahrscheinlich zu einem Generationen Konflikt kommen.
Auf Österreich bezogen warum soll ein zugewanderter Araber einen Hahnemann & Co durch die Pension füttern wollen und dadurch selbst auf einiges verzichten müssen.
Dazu vielleicht noch 12 Stunden am Tag arbeiten und dennoch mit dem Lohn kaum auskommen.

Umstrittene Wochenendarbeit: Firma zieht zurück

blumenstrauß, 14.11. 22:39

Nach öffentlicher Kritik will ein Pongauer Unternehmen seine umstrittenen Vereinbarungen für Wochenendarbeit zurückziehen. Durch Medienberichte war bekanntgeworden, dass die Firma in Wagrain Mitarbeitern Verträge vorgelegt habe, mit denen diese sich pauschal zu Wochenendarbeit verpflichten.
Die betreffende Firma soll laut Gewerkschaft versucht haben, Mitarbeiter zu zusätzlicher Wochenendarbeit zu verpflichten - und zwar, ohne einen konkreten Anlass dafür zu nennen, wie es das neue Arbeitszeitgesetz eigentlich verlangen würde.
Der Chef der Gewerkschaft Bau-Holz in Salzburg, Andreas Huss, sprach in diesem Zusammenhang von einem Blankoscheck. „Die Dienstnehmer haben einen Gesetzestext unterschrieben, aus dem jetzt offensichtlich interpretiert wird, dass sie dieser Wochenendarbeit zustimmen. Das kann so aber nicht interpretiert werden. Das gibt das Gesetz nicht her, und das werden wir dieser Firma mitteilen“, sagte Huss.

pazifist1502, 14.11. 23:30

Da hat sich offenbar irgendeiner in der betroffenen Firma "getraut", die Gewerkschaft zu informieren. Wer aber schon "ewig lang" einen Arbeitsplatz sucht oder eine Familie zu ernähren hat, wird es nicht riskieren, seinen (neuen) Arbeitsplatz zu gefährden! Und genau diese AN werden mit Hilfe des neuen AZG von skrupellosen AG ausgenützt werden! Danke, Regierung!

salzburger, 15.11. 08:45

Danke vor allem an die FPÖ, die immer behauptet für die einfachen und ehrlichen in diesem Lande da zu sein. Von der ÖVP war ja sowieso nichts anderes zu erwarten, die Großkonzerne haben ja nicht umsonst viel Geld gespendet mit dem dann noch großzügig das gesetzlich vorgeschriebene Budget ums Doppelte überschritten wurde. Alle nicht so schlimm sagen Kanzler Kurz und Vizekanzler Strache.

meister, 15.11. 08:48

tja, wer sich verläßt, der ist verlassen, das leben ist nun mal nicht gerecht, aber ich würde die Kirche im Dorf lassen und das ewige blöde pauschalieren (AG=pfui, AN=engel) mal außen vor lassen ..........

meister, 15.11. 08:49

Alle nicht so schlimm sagen Kanzler Kurz und Vizekanzler Strache.
--------------------------------------------------------------
stimmt! ganz meine Meinung ........ Unterschrift!

pazifist1502, 15.11. 08:53

@meister 08:48: Darum habe ich ausdrücklich von "skrupellosen AG" geschrieben! Die gab es und wird es immer geben, und diesen sind AN mit dem neuen AZG nun mehr "ausgeliefert" als je zuvor! Mit den "anständigen" AG wird es auf weiterhin kaum Probleme geben ...

fernsehwastl, 15.11. 08:55

also mir fällt auf, dass die gewerkschaft plötzlich spooooooo besorgt ist um ihre schäfchen. und dass schwarze schafe unter firmen sich in den medien wiederfinden. von all dem hörte man bis vor wenigen wochen nix. z.b dass seit jahren millionen von überstunden nicht beazhlt wurden. interessierte niemanden in der gewerkschaft. knebelverträge? interessierte niemand, sonst würde es sie nicht geben. 12 stunden arbeiten? interessierte niemanden. wochenendarbeit? war wurscht. und plötzlich führt sich der ÖGB auf wie Mutter Theresa auf ( sorry, Theresa, ich will dich nicht beleidigen, aber fiel mir so spontan ein) Aber dieser anfall wird wieder vorübergehen und es wird in den büros wieder die angenehme ruhe herrschen, die bis 1. September von keinem lästigen beitragszahler gestört wurde...

meister, 15.11. 08:57

stimmt, aber man weiss ja, welche anständig sind oder nicht, unanständige Arbeitgeber meidet man tunlichst, dazu ist halt ein bissl wissen und auch hausverstand notwendig, dazu muss man kein Jurist sein, nichtwahr? selbstorganisation ist ein Fremdwort im Sozialstaat, alles klar!

obergscheita, 15.11. 09:11

glaube dass die "anständigen" AG aber gehörig unter Druck geraten, weil sie ja mit den "unanständigen" in Konkurrenz stehen.
Das neue AZG verleitet mit dieser "Freiwilligkeitsklausel" geradezu unanständig zu werden!

manz, 15.11. 09:51

Umso wichtiger ist konsequente öffentliche Kritik an konkreten Einzelfällen. Das bringt in unserer marketingorientierten Zeit wiederum die unanständigen Arbeitgeber unter Druck.

pazifist1502, 15.11. 10:00

@manz: Ein weiterer "Nebeneffekt" ist wohl, dass AN nun - aufgrund der vielen "Grauzonen" im neuen AZG - ihre Verträge und/oder Anordnungen des Chefs kritischer unter die Lupe nehmen und dabei vielleicht draufkommen, dass sie schon bisher "ungesetzlich" behandelt wurden ...

lampenbaer, 15.11. 10:00

Also zu dem Fall in Salzburg:
Ich hab den Vertrag nicht gelesen, aber ich hab auch im eigenen Betrieb oft genug erlebt das irgendwer mit halbem Ohr zuhört, komplett die falschen Schlüsse zieht...

...irgendwann merkt man es brodelt bzw. es gibt einen Riesenwirbel wegen quasi "Nichts" - wo man sich etwas verstört fragt was eigentlich los sei....

...Wirbel der sich dann schnell in Rauch auflöst wenn alle den gleichen Info-Stand haben.

Daher man müsste wirklich den Vertrag sehen und die Motivation dahinter kennen.

Aber es gibt natürlich auch AG´s die versuchen ihre Leute über den Tisch zu ziehen. Schwarze Schafe gibts überall, übrigens auch unter den AN!

fernsehwastl, 15.11. 10:03

manz
und was ist mit der DSGVO? heutzutage darf nicht mal in der zeitung stehen, dass der Bürgermeister bei Frau maier war, weil die ihren 95. geburtstag hatte!!! wenn ein blutverschmierter mann über einer leiche kniet, und es eindeutig ist, dass er der mörder ist, muss "vermutlich" angeführt und das gesicht bei einem evtl vorhandenen foto unkenntlich gemacht werden? aber wenn eine firma einen linken vertrag vorlegt, sollte das an die öffentlichkeit gezerrt werden?

phoebe07, 15.11. 19:39

ja, sicher muss bekannt werden welcher AG Leute über den Tisch zu ziehen versucht - damit sich eben niemand über den Tisch ziehen lässt. Das nennt sich Prävention und soll vermeiden dass Menschen erst durch Schaden klug werden.

fernsehwastl, 16.11. 09:03

nix unschuldsvermutung? nix stellungnahme durch den AG ? (wer weiss, vielleicht lügt ja der AN) Prävention? das ist nix anderes als einfach in der öffentlichkeit denunzieren...anschwärzen...uuiijee...so eine zeit hatten wir schon mal...

phoebe07, 16.11. 12:16

der AG hat jede Möglichkeit sich öffentlich zu äußern. Da aber AN meist keine juristischen Fachkenntnisse haben muss es ihnen möglich sein Verträge auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen - und zwar von einer Institution der er Vertrauen schenkt (und du wirst es nicht glauben - das ist weder die WK noch die IV).

fernsehwastl, 16.11. 13:26

phoebe
der AG hat jede Möglichkeit sich öffentlich zu äußern.
-----------------------
und wie genau? verlangt er die möglichkeit für eine gegendarstellung? auf seine kosten? ich würde das nicht machen. ich würde die einstellung den mitarbeitern gegenüber drastisch ändern. man braucht sie nur als bezahlte feinde sehen - zu denen sie sich von AK und ÖGB machen haben lassen - dann weiß jeder AG, wie man zu handeln hat..

phoebe07, 16.11. 16:49

Im Klartext: du meinst AG haben das Recht ihren Arbeitnehmern unrechtmäßige Verträge zuzumuten - und wer sich dagegen wehrt und seine Rechte wahren will ist ein Feind.

fernsehwastl, 17.11. 10:00

nein seh ich nicht so. ich rede von dem primitiven vorgehen des ÖGB, der sich als rache für die entmachtung seiner BR in der 12 stundenfrage seiner schäfchen bedient, um ungehörigen druck ausüben zu wollen, indem überzogene gehaltsforderungen gestellt werden ( und diese schäfchen dann auch noch meinen, der ÖGB meinst es ja soooo gut mit ihnen ) und die schäfchen dann auch noch mitmachen - dann werden sie zu bezahlten feinden..wo blieb denn der aufschrei des ÖGB über die 40 millionen unbezahlte überstunden ? wieso plötzlich anstatt wie bisher so um die 2% - 2,7% lohnerhöhung jetzt 5% gefordert werden? die wirtschaftsbetriebe sollen für die gesetze, die die BR erlässt bluten? wer redet da von einem klassenkampf, den die BR vom zaun bricht? diesen klassenkampf zwischen den 3,7 Mill AN und den AG ist eine kind des ÖGB. der ist DER störfaktor im sozialem gefüge schlechthin. alleine wenn ich mir den Muchitsch anschaue...hat ein einkommen von knapp 6000,00 netto ( neben seinem NR Abgeordnetengehalt) und wohnte in einer billigen sozialwohnung...einfach nur zum kotzen...

Der Unternehmer im Unternehmen

c3po, 14.11. 21:06

Durch die technische Entwicklung steht man am Anfang eines Prozesses wo immer mehr AN auch Unternehmer werden.
Ein ganz einfaches Beispiel wäre zB Solarmodule am Dach. Ein Teil des Stroms wird verkauft. Die "Produktion" kann man jederzeit am Smartphone abrufen.
Wenn man die technische Entwicklung weiter denkt. Dann wird es bei selbstfahrenden Autos in etwa 10 Jahren Autobesitzer geben, die sich von ihrem Auto in die Arbeit bringen lassen und während der Arbeitszeit ihr Auto über Plattformen wie Uber vermieten werden.
Wir befinden uns am Anfang einer Entwicklung welche immer mehr AN auch zu Unternehmern macht.

ösirepublik, 14.11. 22:06

ja, immer mehr werden arm ...
und nur wenige werden super-reich ...

toepfer1, 15.11. 09:37

Diese sogenannte Entwicklung ist sicherlich super und ich finde sie auch sehr teuer, da der Staat unnötig vieles Geld damit verhöckert das ihm dann bei wichtigen Fragen fehlt (Gehalts und Pensionsanpassung). Ich finde sie aber auch sehr lustig, denn dann kann jeder mit seinem Smart-Phone mit anderen Verträge abschließen, obwohl er garnicht weiss ob der andere ein lebendiges Individuum oder ein Robotter ist, der mit solchen digitalen Luftgeschäften garnichts anfangen kann.

Unglaublich

hinweis1, 14.11. 18:21

https://salzburg.orf.at/news/stories/2947379/

hinweis1, 14.11. 18:32

Nach meinem Rechtsempfinden müßten bei jemandem, der so einen Vertrag präsentiert, die Handschellen klicken !

alleskönner, 14.11. 18:53

die Firma ist im Pongau bekannt dafür , relativ große Firma , mit toller Auslastung .

obergscheita, 14.11. 20:17

Zum Kotzen!

jedem ist das hemd näher als sein Rock

salzburger, 14.11. 17:33

Und wenn manche hier meinen auf Gehaltserhöhungen verzichten zu können, dann ist das ihre Sache. Ich bin froh das es eine Gewerkschaft gibt, welche die Arbeitnehmer ordentlich vertritt. jene die das nicht wollen sei es unbenommen 24 Stunden am tag zu arbeiten und das noch gratis. Freundschaft.

ösirepublik, 14.11. 20:03

viele haben keine Gewerkschaft ....

geier, 14.11. 20:17

ösi. ... das sollten sie erläutern...

meister, 14.11. 21:47

zur Gewerkschaft gehen vorwiegend luschen, die sich nicht selbst organisieren können, punkt!

ösirepublik, 14.11. 22:07

nur große Konzerne haben Gewerkschaft ..
nicht jeder Betrieb "erlaubt" Gewerkschaft, viele verhindern dies ...

geier, 14.11. 22:48

meinen Sie nicht "Betriebsrat"?
..
und, meister, so ist das eben, der "kleine Mann", der politisch angeblich von ihrer wunderbaren FP vertreten wird, muss eben seine Forderungen gemeinsam mit anderen durchsetzen. Sie als "Luschen" zu bezeichnen, dürfte auch typisch für die verlogene fp truppe zu sein.

meister, 14.11. 23:02

ich habe keinerlei Ahnung was mit "ihrer wunderbaren FP" gemeint sein soll, aber bitte, ....

geier, 14.11. 23:04

meister ist offenbar ein wenig schwerfällig..m

meister, 14.11. 23:07

bei so einem eigenartigen Geschreibsel, das geier absondert, kein wunder! aus!

geier, 14.11. 23:09

nun, wenn man das nicht versteht, wäre das nicht schwerfällig sondern schlicht und ergreifend nur d....

meister, 14.11. 23:10

ich besitze keine FP, gute nacht!