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Frau unterzeichnet Volksbegehren

Was bringt das Frauenvolksbegehren?

2018 gibt es in Österreich ein neues Volksbegehren zur Gleichstellung zwischen Frauen und Männern. Wie kann die Gleichstellung vorangetrieben werden? Wo kann es zu Schwierigkeiten in der Umsetzung kommen? Welche Chancen hat das Frauenvolksbegehren?

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1116 Beiträge

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Nicht unterschrieben

campino, 24.02. 04:40

von den dzt. 3 Volksbegehren.
Warum nicht?
Was soll das bringen, wenn "Frauen was begehren?"

Bin bei Gott kein Sexist und hab noch nie eine Frau belästigt. Weder sexuell, noch sonst wie ungut. Auch noch nie eine Frau mit Gewalt bedroht und schon gar nicht je geschlagen.
Aber Frauen haben - trotz der dzt. Desaster-Regierung - sehr viele Rechte und Vorrechte. So gut wie bei jeder ehelichen Scheidung bekommt die Frau das Sorgerecht für Kinder und den rechtl. Zuspruch der Alimente. Männer sind bei Scheidungen so gut wie immer die Deppen; bin persönl. nicht betroffen, sondern reine Erfahrung aus Umfeld und Beruf.
Verkürzte Arbeitszeit bei vollem Lohnanspruch? - Fehalanzeige. Das ist nicht fair und einfach ungerecht.
Frauen haben genug Rechte, die sie voll ausschöpfen können aus dem dzt. Rechtssystem.
Frauen haben berufllich in Führungsrollen stark aufgeholt, sind finanziell fast immer gleich gestellt und unabhängig und haben Privilegien bei Karenz. Frauen sind in der Politik immer mehr tätig und präsent. Die Emanzipation hat es möglich gemacht.
Gegen familäre / häusliche Gewalt bringt dieses Begehren auch nix. Dafür gibt es die Exekutive, Frauenberatungsstellen, Gerichte und Frauenhäuser. Also ist es nicht relevant, dieses Begehren zu unterzeichnen.
Und jetzt steinigt mich von mir aus, wenn ich was vergessen habe. Aber dieses Begehren der Frauen unter dem Deckmantel der türkis-blauen Regierung ist einfach ein Schuss in den Ofen.

Antworten

inventor, 24.02. 07:54

Dieses Volksbegehren gehört zu den unseriösesten und hat insgesamt den dümmsten Wortlaut aller bisherigen.

grasti589, 24.02. 09:33

@campino, JA, es gibt zu wenige Gentleman, noch genügend Männer, mit denen eine Frau durch's Leben geh'n will,weiters sind Frau'n wesentlich unabhängiger und selbstbewußter als wir Männer und wenn einer gewissen Mindestanforderungen nicht entspricht, dann kann er sich schleichen, AUSERDEM sind die derart unhoöflich,daß sie oft einem Mann die Möglichkeit rauben, höflich zu sein. Glüh'n vor Dir durch eine Tür durch, so daß Du die nicht vor igr aufreissen kannust, sind schneller in ihrer Jack'n drinnen, als Du nur fragen kannst, welche ihre ist. Sitzt schon im Restaurant, bevor Du noch zum Sessel hast greifen können. Jetzt sind's sogar so frech und überholen uns in der Firmenhienhirarchie und jetzt soll ma unterschreiben, daß womödlich noch ärger wird. JA, es ist zum Verzweifeln. Wer ein richtiger Macho ist, der kann das einfach nicht unterschreiben, RECHT hast.

wuwei, 24.02. 10:15

hahaha, grasti.....es is heut wirklich schwer, ein Macho zu sein.....du bringst es auf den Punkt!

Ein Zusatz nur: Sie verweigern auch noch das obligate "bewundernd zu ihm aufschauen", sehr verletzend!

zwosi, 24.02. 12:44

campino: tatsächlich ist so, dass bei Scheidungen das Sorgerecht für Minderjährige fast ausnahmslos als ein gemeinsames beschlossen wird. Und Alimente für die Kinder kommen genau nicht den Frauen zugute, sondern eben den Kindern.

justemilieu, 24.02. 13:53

@campino @zwosi Es ist zwar richtig, dass Frauen das Sorgerecht wesentlich leichter bekommen, selbst wenn sie zuerst Mann und Kinder verlassen haben (wie im Fall eines Vaters eines Schulkollegen meiner Tochter). Bei mir ging es aber relativ leicht, weil ich mich schon immer hauptsächlich um die Kinder gekümmert habe und weil die Richterin relativ schnell gesehen hat, dass meine Ex-Frau in ihrem psychischen Zustand nicht dazu fähig ist.
Die Alimentationsgesetze sind aber tatsächlich so konzipiert, um das Maximum für die Kinder und indirekt für die Ex-Frau herauszuholen. Hintergrund ist, dass man als die geschaffen wurde, davon ausging dass der Mann der Hauptverdiener ist und Frauen keiner Arbeit oder nur einer schlecht bezahlten Arbeit nachgehen. So zb. muss man für Kinder zwischen 10-15 Jahren 20 % des Einkommens bezahlen, darf sich aber für eigenen Kinder im Haushalt nur 2% abziehen.
Diese Regelungen fallen aber langsam auch den Frauen durch den gesellschaftlichen Wandel auf den Kopf. Ich habe einmal gelesen (leider weiß ich nicht mehr wo), dass schon 1/3 der Frauen Alimente zahlen. Im Fall einer Bekannten war es so, dass sich ihr arbeitsscheuer Ex-Mann ein Kind aus finanziellen Gründen zu sich geholt hat und mehr Alimente für dieses Kind bekommen hat, als die Mutter für 2 Kinder (darunter ein behindertes). In einem anderen Fall hat eine Frau mehrere Kinder von verschiedenen Vätern und sie zahlt für ein Kind Alimente und sie sagt, wenn der Vater auf die volle Höhe bestehen würde, könnte sie nicht überleben.

Die Frauen sind leider unter lauter

wald4, 23.02. 19:51

Zigarettenrauch nicht mehr zu sehen - blödes zusammentreffen aber auch.

Antworten

dergrossenagus, 23.02. 22:30

die 100.000 Unterschriften kriegen d´Mädels schon...

aber Wunder braucht man sich weder vom Raucher- noch vom Mädelsvolksbegehren erwarte, weil d´Regierung beiden was scheißen wird!!!

Volksbegehren heißt ja nur, dass in Parlament behandelt werden muss - im Klartext: in 1 Minute is ma mit beiden durch:

"Nächster Punkt auf der Tagesordnung: s´Rauchervolksbegehren - wer ist für die Forderungen, wer dagegen? - Danke, abgewiesen"

und s´Gleiche mit den Mädels...

grasti589, 24.02. 09:44

@wald, wie ich schon vorher schrieb: @JA, es gibt zu wenige Gentleman, und genügend Männer, mit denen eine Frau durch's Leben geh'n will, weiters sind Frau'n wesentlich unabhängiger und selbstbewußter als wir Männer und wenn einer einer gewissen Mindestanforderungen nicht entspricht, dann kann er sich schleichen, AUSERDEM sind die heute schon derart unhöflich,daß sie oft einem Mann die Möglichkeit rauben, höflich zu sein. Glüh'n vor Dir durch eine Tür durch, so daß Du diey nicht vor ihr aufreissen kannst, sind schneller in ihrer Jack'n drinnen, als Du nur fragen kannst, welche ihre ist. Sitzt schon im Restaurant, bevor Du noch zum Sessel hast greifen können. Jetzt sind's sogar so frech und überholen uns in der Firmenhienhirarchie und jetzt soll ma unterschreiben, daß 's womöglich noch ärger wird. JA, es ist zum Verzweifeln. Wer ein richtiger Macho ist, der kann das einfach nicht unterschreiben, RECHT hast.

Wie ist das ...

hartl, 23.02. 18:16

... mit geleisteten Firmen-Arbeitstunden, die nirgends am Papier stehen? Gibt es sowas auch bei Frauen?

Antworten

zwosi, 23.02. 22:03

no na

"Wirtschaftswissenschaften" sind so (un)seriös wie Astrologie!

inventor, 23.02. 13:50

Antworten

ökonom, 23.02. 14:20

Ein Schleppfischer wirft die Angel aus ... trolling at its best.

inventor, 23.02. 15:22

Nationalökonomen wären besser!

Nichts

blöderrechter, 22.02. 11:57

Da die großen Forderungen alle schon Realität sind. Keine Frau wird bei der Lohnvergabe diskriminiert. Keine Frau wird aktiv daran gehindert in hohe Positionen aufzusteigen.
Die oft genannten Disparitäten zwischen den (beiden) Geschlechtern lassen sich durch die freien Entscheidungen die diese treffen erklären (dazu zählen ua. die Branchenwahl des Berufs; Wahl der persönlichen Work-Life Balance, ...)

Antworten

iwoaßjaanitwarum, 22.02. 12:29

Die forderung ist nicht gleichberechtigung sondern gleichstellung. Also gleiches ergebnis (gehalt) bei unterschiedlicher leistung.

zwosi, 22.02. 12:54

nicht bei "unterschieldicher", sondern bei "gleichwertiger".

iwoaßjaanitwarum, 22.02. 13:20

Der Wert (auch: ökonomischer Wert, englisch value) ist in der Wirtschaftswissenschaft die sich aus Preisen ergebende, quantitativ messbare Bedeutung von Wirtschaftsobjekten (Güter, Forderungen und Dienstleistungen), die dem Tauschverhältnis eines Wirtschaftsobjekts zu einem anderen entspricht.

GleichWERTig wäre arbeit also nur dann, wenn sie auf dem markt den selben preis erziehlt, da sie das nicht tut, ist sie nicht gleichWERTig, das impliziert eigentlich schon das wort.

zwosi, 22.02. 13:27

nicht "in der Wirtschafswissenschaft", sondern " für manche Wirtsschafgtswissenschaftler". Andere unterscheiden säuberlich zwischen Wert und Preis.

kukuruz, 22.02. 13:36

"Jeder ist seines Glückes Schmied.
Wozu brauchen wir dann Rechte und Pflichten... und Spitäler?
Schaffen wir alles ab. Der Fleissige brauchts ja nicht."

*Spass off*

fragedesgewissens, 22.02. 14:00

Wie man sieht, sind sich die Befürworter des Frauenbegehrens im Inhalt sehr einig.

iwoaßjaanitwarum, 22.02. 14:02

zwosi, 22.02. 13:27

nicht "in der Wirtschafswissenschaft", sondern " für manche Wirtsschafgtswissenschaftler". Andere unterscheiden säuberlich zwischen Wert und Preis.

--------------

Na das es immer ein paar verschwörungstheorethiker und exoten gibt, die glauben sie würden die welt besser verstehen als alle anderen ist ja bekannt.

Dennoch, mein zitat stammt von wikipedia und das hat schon eine, besonders bei solchen themen, gewisse glaubwürdigkeit.

ökonom, 22.02. 21:17

mein zitat stammt von wikipedia
------
Auch wenn die Quelle seriös ist, so ist die hergestellte Kausalität unseriös und absurd. Die Benachteiligung von Frauen mittels wirtschaftswissenschaflicher Formeln zu rechtfertigen; dazu sind die Wirtschaftswissenschaften eigentlich nicht gedacht, und als Wirtschafswissenschafter möchte ich das hiermit bekunden.

powermetal, 23.02. 08:43

Was ist an Wikipedia auf einmal seriös? Das kann jeder umschreiben wie er möchte. Einige Beiträge werden täglich hin- und her-geändert, je nach Ansicht der Leute.

inventor, 23.02. 13:52

Wikipedia ist etwa so seriös wie biblische Texte.

maxheadroom, 23.02. 20:29

@pow @inv, anstatt inhaltsleer über Wiki zu lästern könnt ihr jederzeit gegen Beiträge mit fundierten Gegenargumenten und vor allem Literatur-Verweisen Einspruch erheben.
Nett wäre es auch, sich einmal Wiki Beiträge näher anzusehen, ihr werdet erkennen, dass es gewisse Policies wie erwähnte Literatur-Verweise gibt, die für Einträge Vorraussetzung sind.
Wiki hat sicherlich seine Schwächen und ist als einzige Quelle der Weisheit eher untauglich, aber Wiki mit Bibel-, Tora- oder Korantexten (immer schön brav und objektiv bleiben) zu vergleichen, ist kompletter Unsinn.

Gleicher Lohn, gleiche Regeln, selbe Pensionierungszeiten, selbe Militär oder Sozialdienste.

blumenstrauß, 22.02. 09:52

Antworten

helikopter, 22.02. 10:41

>blumenstrauß : "selbe Militär oder Sozialdienste" : na, Du traust Dir was - zieh schon mal den Kopf ein/setz den Sturzhelm auf !

grenzenlosgänger, 22.02. 11:10

richtig - fehlt nur noch, dass Frauen den Männern die Tür aufhalten müssen - zwecks "Gentleman"-Gleichberechtigung.
Fast vergessen - ein Pendant zu "Gentleman"-Manieren gibt es für Frau ja eh nicht.

wuwei, 22.02. 13:30

Also ich hab schon oft einem Mann die Tür aufgehalten. Und ich bin auch wie blumenstrauß für gleiche Pflichten. Meine Enkelin macht nach der Matura das soziale Jahr, und sieht es auch als gerecht, weil die Burschen das ja auch tun müssen.

frager, 23.02. 12:22

Es gibt viele Männer die Pflegedienst leisten.

Kein Problem unsere Pensionen sind sofort abgesichert - Frauen Pensionsantritt auch mit 65.

Gleichberechtigung sofort gelöst

Das FVB ist mit der Unterschriftenanzahl glücklich

hofer69, 21.02. 16:49

was man im Kielwasser des "Don't smoke - VBs" nicht alles erreichen kann.

Antworten

0921, 21.02. 20:04

Euratom VB wiederholen wär sinnvoller das bringt zumindest Geld wenn wir für die sch### Kernspaltung nichts mehr zahlen brauchen,
das Frauen VB bringt nix !

alfredsinnegger, 21.02. 21:05

75 % der Mittel sind für Fusionsforschung (ITER),
ein Projekt das man besser
in der VR China installieren hätte sollen,
nachdem Mitte der 70er Jahre
die Weichen von Henry Kissinger & Co
schon Richtung VR China
als die neue Weltmacht der globalisierten Welt,
gestellt waren.

alfredsinnegger, 21.02. 21:25

Das zum Start benötigte Tritium
und auch bombentaugliches Material,
können ja Österreich und Deutschland
durch den Atomausstieg nicht (mehr) herstellen,
was angesichts der politischen Entwicklung gut ist (Wiedervereinigungszugeständnisse, alles hat seinen Preis).

gregordergrosse, 22.02. 08:17

0921 >>>>>>>>> danke, dreißig mal unterstrichen, Unterschrift!

auch als FPÖ-Feind #1 muss man gestehen:

dergrossenagus, 21.02. 13:09

was braucht sich der Kickl entschuldigen für d´Probleme??? Wenn ich der Kickl wär, hätt ich gesagt: "Was geht mich das an??? Die scheiß EDV habt´s vor meiner Zeit ankauft!!!"

Antworten

gregordergrosse, 21.02. 13:14

richtig! für den scheiß können nur die rotkanzler-vorregierungen etwas und nicht der Harry kickl, aber da herr Innenminister - im Gegensatz zu anderen - manieren hat, entschuldigt er sich trotzdem ............ what´s up`?

geier, 21.02. 14:38

konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: wielange gibts keinen roten Innenminister mehr? Seit 2000. So alt ist die IT des BMI? Oder doch nicht die Roten schuld?

dergrossenagus, 21.02. 15:09

@geier: na dann brauchens sich nicht wundern... bei mir rennt schon nach 2-3 Jahren bei jeder Kiste alles nur mehr saulangsam, dass ausgewechselt werden muss!!!

pfeifer, 21.02. 15:12

@geeier...
...immer wenn es um den roten Kanzler geht, war es der Minister, die Partei, der Mayer, der..., wozu stellte die StreithanslParteiÖsterreichs eigentlich den Kanzler, wo er doch ohnehin für nichts etwas kann? Der Arme wurde von der ÖVP blockiert, der Arme wurde von der EU gezwungen, der Arme wurde von der Opposition gemobbt usw. - ein richtiger SPÖ Regierungschef eben - Große Klappe, keine Kompetenz und sofort eingeschnappt.

geier, 21.02. 20:26

darum wollte ja der Basti das Diremierungsrecht für sich als BK durchsetzen. Bei Eurem Hass auf die Sozen verstehe ich ja Eure Beiträge. Sachlich allerdings sind sie nicht.

alpensymphonie, 21.02. 20:37

Schüchtern und sanft angemerkt: Dirimierung

inventor, 23.02. 13:47

Gibt es in Deutschland, nicht jedoch in Österreich, da zieht die Ministerverantwortung vor.

murtalerin, 21.02. 09:51

Eine Gleichbehandlung von Mann und Frau ist das Ziel.
Gleiche Rechte, gleiche Pflichten. Nicht von Mann oder Frau sprechen sondern von der Person oder Mensch.
Dann brauchen wir den ganzen Gender-Wahn nicht.

Antworten

inventor, 21.02. 16:06

Ita est.

gregordergrosse, 21.02. 07:55

wenn eine frau - angeblich, ich habs nicht überprüft! - in derselben Firma, mit derselben Qualifikation, mit denselben vordienstzeiten für dieselbe arbeit und !!! für dieselbe Qualität weniger €s abgreift, no dann wird es rechtliche Möglichkeiten sonderzahl geben, um die Angleichung zu bewerkstelligen, das beginnt mal bei einem Termin beim Chef, als allererstes und geht über die gleichbehandlungsbeauftragten (wozu gibt's die?) bis zum Arbeitsgericht und meinetwegen bis zum menschenrechtsgerichtshof und zum papst, gelle? da braucht kein schwein in diesem land dieses Volksbegehren, punkt!

Antworten

bananarama, 21.02. 08:59

gregor
hast jetzt schon oft genug kundgetan, deine Meinung diesbezüglich. Wir haben's kapiert...

gregordergrosse, 21.02. 09:05

bravo! gibt es Gegenstimmen dazu, oder gibst du mir - ungern aber doch - recht? anscheinend .............

bananarama, 21.02. 09:12

nein, Gregor, so weit bin ich noch nicht. Ich hab zwar noch nicht unterschrieben. Aber ich werde es wahrscheinlich heute tun, weil ich heute in meiner Heimatgemeinde bin. Hoffentlich mach ich mich da nicht unbeliebt :-)

gregordergrosse, 21.02. 10:25

wieso sollst du dich unbeliebt machen und falls ja: soviel Selbstvertrauen wirst ja wohl noch aufbringen, oder?

iwoaßjaanitwarum, 21.02. 12:48

Also wieviel der chef jedem einzelnen mitarbeiter zahlt ist sein eigenes bier.

Da gibts kollektivverträge und alles darüber kann der chef selber entscheiden. Wäre ja noch schöner, wenn er sich vor dem grossen gregor dafür rechtfertigen müsste, das geht den grossen gregor nämlich überhaupt nichts an.

jojonet, 21.02. 12:48

das sehe ich nicht so, aus 2 Gründen
1. kommt es darauf an wie gut die Person (egal männlich oder weiblich) verhandeln kann
2. das viel wichtigere. wie die Arbeitsleistung und Qualität ist. Nur wenn die Personen gleich alt, gleiche Ausbildung und Vordienstzeiten haben heißt es nicht, dass sie die Arbeit gleich gut machen.
daher sollte die Bezahlung immer individuell sein. (geschlechtsneutral)

Wir brauchen weder eine Frauenbewegung noch

marobeda, 20.02. 13:13

eine Männerbewegung, sondern eine Miteinanderbewegung, egal ob Familie oder Single. Ungerechtigkeit gehört soweit als möglich ausgeräumt. Es gibt immer mit sich selbst Unzufriedene, die ihren Frust auf die Umwelt auslagern wollen und leider Mitstreiter finden. Es kann und darf nicht sein, dass eine kleine Minderheit die Mehrheit ihren Willen aufzwingen, nur weil sie lauter schreien.

Antworten

alpenstimme, 20.02. 14:50

Und ein "Rosinen-Herauspicken" brauchen wir auch nicht, wenn Frauen am Arbeitsmarkt, wo sie scheinbar für GLEICHE Arbeit noch immer nicht den gleichen Lohn erhalten, geholfen wird bzw. dieser Missstand abgeschafft wird, so ist es nicht einzusehen, dass sie nicht zum Bundesheer/Sozialdienst müssen und dass sie früher in Pension gehen können! Ich weiß, das wird "irgendwann" abgeschafft, doch das gehört sofort gestoppt, in praktisch ganz Europa und auch in der Beamtenschaft ist das gleiche Antrittsalter schon lange eingeführt! Und - Quoten? Das wäre ja direkt eine "Diskriminierung" von Frauen, wenn sie zur Erlangung von gewissen Jobs oder Posten "Quoten" benötigen, oder? Die Fähigkeit und Qualifikation sollten die Parameter dafür sein, sonst nichts!

iwoaßjaanitwarum, 20.02. 15:20

alpenstimme, 20.02. 14:50

Und ein "Rosinen-Herauspicken" brauchen wir auch nicht, wenn Frauen am Arbeitsmarkt, wo sie scheinbar für GLEICHE Arbeit noch immer nicht den gleichen Lohn erhalten

---------------

Es stimmt einfach nicht, dass frauen für die gleiche arbeit nicht den gleichen lohn erhalten.

Das zu behaupten ist ja schwachsinn, da es überhaupt keine parameter gibt, nachdem der wert einer leistung objektiv messbar wäre, außer eben jenem wieviel diese leistung auf dem freien (arbeits)markt wert ist.

Und wer irgend einen anderen parameter als diesen verwendet hat schlicht und einfach das marktwirtschafliche system in dem wir leben von grundauf nicht verstanden.

alpenstimme, 20.02. 15:54

"iwoaßjaanitwarum" - Vielleicht ist es dir entgangen, aber ich habe ja auch geschrieben "... wo sie SCHEINBAR für die gleiche Arbeit weniger Lohn bekommen..."! So ganz glaube ich den Statistiken und Aussagen diverser Politiker auch nicht, Zweifel sind angebracht! Meist werden ja die Löhne in verschiedenen Bereichen verglichen, also Äpfel mit Birnen sozusagen! Wir kennen das ja! Aber WENN sie nicht gleich für gleiche Arbeiten verdienen "sollten", wäre das abzustellen, ALLERDINGS müssten auch dort, wo Männer klar benachteiligt sind (Militär/Sozialhilfe, Pension) Gleichheit und Gleichberechtigung geschaffen werden!

bittersweet21, 20.02. 16:05

@iwaoaßjaanitwarum
Lustig! Aber bei der Messung des Wertes der Leistung von 6jährigen Kindern schreit's alle nach der "Notenwahrheit".
Abgesehen davon, dass Arbeitsleistung selbstverständlich messbar ist. Zum Beispiel: Noch nie was von prozentualer Messung der Erreichung von vorher definierten Aufgaben /Zielen gehört - zur Berechnung von "Boni" (u.a. bei Gehältern mit leistungsbezogenen Gehaltsanteilen) ?
Und was glaubst, auf welcher Basis Gehälter festgelegt werden? Gehaltserhöhungen bewilligt?

iwoaßjaanitwarum, 20.02. 18:05

bittersweet21, 20.02. 16:05

--------------

Meine aussage ist, dass der wert einer ware vom freien markt bestimmt wird, sprich von angebot und nachfrage.

Was du beschreibst sind kalkulationen (gehaltskalkulation) die, in der regel, basierend auf erfahrungswerten dieses marktes passieren.

Nur weil ich so eine entwicklung des marktes statistisch und zahlenmäßig erfassen kann oder anhand von erfahrungswerten prognosen erstellen kann, ändert sich das doch nicht.

Es zählt angebot und nachfrage, das bestimmt den preis, sonst nichts.

Und das bestimmt auch den gehalt von männlein und weiblein. Der markt ist offensichtlich bereit männern, im gesamtdurchschnitt, 27% mehr gehalt zu zahlen, also ist die männliche gesamte arbeitsleistung auch um 27% mehr wert als die der frauen und da fährt der zug drüber.

alpensymphonie, 20.02. 20:04

Die Selbstregulierung des Marktes hat aber auch manchmal zum Platzen einer Blase geführt ;-)

rebekka7, 20.02. 22:08

Endlich ein ehrlicher und vernünftiger Kommentar.

Was sich heute abspielt ist eine Bankroterklärung zum Zusammenleben auf allen Linien.

Bin neugierig, wann die Diskussion nach der Ursache für diese Fehlentwicklung in der westlichen Gesellschaft endlich aufflammt. Fürchte, das wird noch eine ziemliche Weile in großer Verirrung und Verwirrung tolle so weitergehen.

manz, 21.02. 03:29

Ich schließe mich marobeda an. Wenn es Ungerechtigkeit gibt, dann sollten alle Bürger dagegen ankämpfen und nicht nur die weiblichen Geschlechts. Ungerechtigkeit ist nicht männlich oder weiblich. Aber die Zeichen der Zeit stehen eher auf Spaltung der Gesellschaft, das beginnt schon bei der Sprache und dem grassierenden Gender-Wahn: https://www.mz-web.de/kultur/-metoo--debatte-es-ist-eine-hysterische-jagd-eroeffnet-worden-29565828

finde das Frauenvolksbegehren sinn- und

bpcs, 20.02. 12:39

gegenstandslos. Frauen sind gleichberechtigt, aber von Natur aus anderes konstruiert. Wer sich das bewusst macht, sein Geschlecht annimmt und sich entsprechend im Leben einrichtet, wird keine Probleme haben. Dazu gehört auch die richtige Partnerwahl, die richtige Berufswahl und zu gegebenem Zeitpunkt die Entscheidung über Kinderwünsche. Alles andere ist nur ein Zeichen dafür, daß viele Frauen sich diese Gedanken vorher nicht gemacht haben, und nun mit ihrer Lebenssituation unzufrieden sind. Diese Situation kann und soll man aber bitte selbst lösen, und das nicht der Gesellschaft aufbürden und so tun, als würden sich Männer und Frauen ganz selbstverständlich immer im Dauer-Clinch befinden - das stimmt einfach nicht - zumindest nicht für sehr viele Frauen.

Antworten

gregordergrosse, 20.02. 12:57

im dauerclinch befinden sich mann und frau sicherlich nicht, wenn man die Schäferstündchen-unterbrechungen abzieht, aber nachher geht der clinch dann munter weiter, ....... bis ...............

regentropfen, 20.02. 14:29

@Gregorergroße: so ein Blödsinn! Die meisten Familien arrangieren sich sehr gut. Ach verstehen wir einander.
Auch ist den meisten Männern bekannt was die Frau in der Kindererziehung und im Haushalt leistet.
In meiner Umgebung löst das Vbg nur kopfschütteln aus.

alpensymphonie, 20.02. 15:21

Jo mei, diese Sache mit der Gregor'schen These mit dem Dauerclinch der Geschlechter - ich werde sie jetzt sofort im Kaffeehaus mit meiner Frau besprechen, noch bevor wir uns über den gestrigen gemeinsamen Kinoabend (Shape of Water) oder die Urlaubsplanung (mit den Kindern nach Italien, als Paar ins Baltikum) unterhalten. Dauerclinch in Reinkultur ;-)

gregordergrosse, 21.02. 08:22

tja, als kinderloser kino- und kaffeehaus-verweigerer kann ich da natürlich nicht mithalten, tut mir leid! ich glaube, im Baltikum war ich mal, ..............

alpensymphonie, 21.02. 08:56

Du brauchst auch gar nicht mitzuhalten, das ist kein Wettbewerb. Es stimmt halt einfach nicht, dass Männer und Frauen außer beim Sex immer miteinander im Dauerclinch liegen.

gregordergrosse, 21.02. 10:16

komisch, in den meisten meiner Beziehungen war es aber so ............... Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen, hat schon ein weiser mann gesagt!

alpensymphonie, 21.02. 10:37

Deine Beziehungen waren problematisch? Seltsam. Woran das bloß liegen kann?

gregordergrosse, 21.02. 11:16

eher chaotisch, würde ich sagen, problematisch vielleicht auch, aber sie wollte immer was, das ich partout nicht wollte, aber was rede ich da .................... is eh wurscht!

alpensymphonie, 21.02. 11:47

Dann wünsche ich dir mal eine, die auf deiner Wellenlänge liegt (von Herzen, und ausnahmsweise ohne Sarkasmus).

Wo Frauen nicht "gleichberechtigt" sind bzw. benachteiligt

alpenstimme, 20.02. 12:16

werden, wie ungleiche Bezahlung bei GLEICHER Arbeit, ist sofort nachzubessern und dies abzuschaffen. Doch schon bei "Quoten" finde ich das negativ, für einen Job oder ein Amt sollten Qualifikation und Befähigung entscheidend sein, nicht Geschlecht usw., vielleicht erfindet man dann auch noch andere Quoten! Nein! UND - WARUM sollten oder müssen Frauen nicht zum Bundesheer/Sozialdienst? Das ist nicht einzusehen, genauso wenig wie die Verschiebung des gleichen Pensionsantritts auf den "St.Nimmerleinstag"! Dieses gleiche Pensionsantrittsalter gibt es schon bei den Beamten (auch Frauen gemeint!) und in praktisch ALLEN Staaten der EU! Also???? "Rosinen herauspicken" geht nicht, gleiche Rechte, Pflichten, Gleichberechtigung - aber auf ALLEN Feldern!

Antworten

iwoaßjaanitwarum, 20.02. 15:24

Wie kann man denn das feststellen, dass frauen bei gleicher arbeit weniger bezahlt bekommen? Bzw. wie kann man ausschließen, dass das einfach daran liegt, dass männer entprechend besser performen?

Was bringt das Frauenvolksbegehren?

mirabeau, 20.02. 07:55

Die Frage ist leicht zu beantworten.

Das ersten Frauenvolksbegehren fand 1997 statt, unter der rot-schwarzen Regierung von Viktor Klima, mit tatkräftiger Unterstützung des Volksbegehrens durch die damalige SPÖ-Frauenministerin Johanna Dohnal. Aber umgesetzt wurde von den Forderungen praktisch NICHTS.

Nun gibt es wieder ein Frauenvolksbegehren, diesmal unter eine schwarz-blauen Regierung und einem schwarzen Kanzler.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten:
Entweder kommt dabei das selbe raus, wie beim ersten Frauenvolksbegehren, was zu erwarten ist, (insofern finde ich die gespielte "Empörung" roter Frauenpolitikerinnen einfach nur lachhaft) oder aber, die schwarz-blaue Regierung setzt das Volksbegehren wenigstens teilweise um.

Dann würde sie der SPÖ damit eine unglaublich peinliche politsche Niederlage bereiten, weil dann ein schwarzer Kanzler mit blauer Unterstützung tun würde, wozu Rote nicht imstande waren.

Das wäre auch nicht das erste mal: Schüssel hat damals der SPÖ in der Frage der Restitution und Entschädigung von NS Opfern so eine peinliche Niederlage bereitet.

Antworten

iwoaßjaanitwarum, 20.02. 10:59

Das frauenvolksbegehren, bzw. der moderne feminismus sind dermaßen weit entfernt von der realität und von wirklichen problemen und kurz und strache dazu noch viel zu seriös, als das dieses frauenvolksbegehren auch nur im ansatz ernst genommen wird.

Erkennt man ja schon daran, dass aus der regierung keine frau mit unterschrieben hat.

Wer eine 30 stunde woche fordert, wohl wissend, dass das totaler unsinn ist, der hat es nicht besser verdient als in die ecke gestellt und ausgelacht zu werden.

Und die paar tausend hardcorefeministinnen die da unterschreiben, unterschreiben das aus prinzip. Da muss nur frauenvolksbegehren draufstehen, dann unterschreiben die, egal wie absurd der inhalt ist.

Die umsetzung auch nur teile dieses frauenvolksbegehrens wären weniger eine niederlage für die SPÖ, als ein schuss ins eigene knie der regierung und ein hinterhältiger schuss in den rücken unserer gesellschaft.

regentropfen, 20.02. 14:20

Ich finde trotzdem, dass in letzter Zeit viel für die Frauen gemacht wurde. Die meisten sind froh darüber nach der Babypause die Möglichkeit haben Teilzeit zu arbeiten. In den meisten Ländern würden sich die Frauen wünschen solch Möglichkeiten zu haben. Ach der Kündigungsschutz der Wiedereinsteigerinnen wurde massiv ausgeweitet.
Ich finde auch, dass man mit diesem Volksbegehren die Frauen nach dem Karenz nur unter Druck setzt. Vielleicht akzeptieren dann die Chefs so manche Teilzeitarbeit nicht mehr. Und erst der Rest der Gesellschafft. (Was du hast zwei Volksschulkinder und gehst noch immer nicht Vollzeit arbeiten)
Auch finde ich es total ungerecht dass Mädchen nicht zum Heer oder Zivildienst müssen.
Auch die verpflichtende Frauenquote ist kompletter Schwachsinn. Sollte ein Chef nicht selbst entscheiden dürfen wem er einstellt. Ich habe auch persönlich mit männlichen Vorgesetzten viel bessere Erfahrung als mit weiblichen.

Vielleicht eine gediegene Männerrechtsbewegung?

kukuruz, 20.02. 06:41

Denn die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema, könnte für einige (auch hier) die Dinge auf den Punkt bringen, und davor bewahren sich in schwammige Frauenfeindlichkeit zu verlieren.

Manchmal ist Trennung und Emanzipation wichtig, das wissen auch viele Frauen.

Gutes Gelingen. :-)

Antworten

justemilieu, 20.02. 08:41

@kukuruz Nun ich traue mir zu sagen, dass die Initiatorinnen des Volksbegehrens sicher nicht für alle Frauen sprechen. Führungspositionen sind nur für eine kleine privilegierte Minderheit von Bedeutung und für Frauen mit Kinder ist eine Karriere unrealistisch. Die Frage ist überhaupt ob die Frauen solche Positionen anstreben. Die alte Generation der Feministinnen gehen ja davon aus, dass Frauen und Männer das selbe Lebensziel haben, während die modernen Feministinnen die Unterschiede zwischen Frau und Mann betonen.
Andere Ziele des Begehrens wie zb. die allgemeine 30 Stundenwoche sind unrealistisch, das ist sogar den Initiatorinnen bekannt.
Es mag sein, dass es auch hier einiger User sind, die frauenfeindlich sind. Aber das Volksbegehren versucht alles auf einen Konflikt Mann und Frau hinauslaufen zu lassen. In Wirklichkeit gibt es Diskriminierung der Frauen per se, sondern sind nur die Frauen mit Kinderbetreuungspflichten benachteiligt. Es ist also ein Konflikt Eltern und Kinderlose. Hier müßte ein Ausgleich geschaffen werden, insbesonders für die Mütter. Da aber bei den Frauenpolitikerinnen viele, wenn nicht die meisten kinderlos sind, ist das eine Utopie.
Was mich stört dass Männer immer so dargestellt werden, als würden sie bei der Erziehung der Kinder nichts machen.
Bei den beiden besten Freunden meines Sohnes haben die Väter die Hauptlast der Erziehung und Hausarbeit, weil die Mütter hohe diplomatische Posten haben. Ebenso ist bei meinem Freund, weil seine Frau gesundheitliche Probleme hat.
Ich selbst bin Alleinerzieher und habe auch vorher die Hauptarbeit geleistet, deswegen habe ich auch relativ leicht bei der Scheidung die Obsorge erhalten.

hofer69, 20.02. 09:16

@kukuruz

"vielleicht eine gediegene Männerrechtsbewegung?"

Ich glaube nicht, dass es noch einer Männerrechtsbewegung bedarf, meiner Ansicht nach müssen die Frauenrechtsbewegung und die Männerrechtsbewegung anfangen einander zuzuhören.

Die letzten fünf Jahrzehnte hat die Frauenrechtsbewegung gesprochen und die Männerrechtsbewegung hat meist mit "ja, aber" reagiert. Ich glaube, was die Männer nicht sagen, ohne untergriffig zu sein, können Frauen auch nicht hören. Es ist natürlich den Frage, ob die Frauen, dies dann auch hören wollen und nicht genauso reagieren, wie die Männer?

Wenn ich als Mann eine andere Position in der Beziehung und in der Familie haben will, außer der mir sowieso auferlegten Rolle des Versorgers und Beschützers, dann muss ich dies auch sagen. Was ich nicht sage und anspreche, kann nicht gehört werden.

Was den möglichen Kampf einer Frauenrechtsbewegung gegen eine Männerrechtsbewegung anlangt kann ich nur sagen, die einseitige Berücksichtigung von Foderungen führt nicht zu einer generellen "gender liberation" sondern nur zu "gender entitlement", das bringt werder den Frauen, noch den Männern was.

kukuruz, 20.02. 09:56

@just @hofer

Es geht bei der Diskriminierung darum, wenn man einer Gruppe... in dem Fall sogar der Mehrheit...Möglichkeiten...ob die nun angenommen werden, oder auch nicht...vorenthalten werden...und auf Grund gewisser Fähigkeiten, wie zb schwanger zu werden und möglicherweise Mütter, wie selbstverständlich einfach weniger Gehalt bzw.. weniger Möglichkeiten, als dem anderen Teil der Gesellschaft zugestanden wird.

Das hat gar nichts damit zu tun, dass es grundanständige Männer gibt, die sich selbstverständlich liebevoll um ihre Familie kümmern. Oder Frauen, die nicht so gerne Mütter sind oder Familienmenschen.

Beide können nix dafür, dass Frauen in dieser Welt stark von Gewalt und Hass bedroht werden.

Ungerechtigkeit macht nichts Gerecht.
Und mir scheint viele Männer leiden an einem Identifikationsverlust...also... was ist eigentlich ein Mann?
Wie zum Geier soll Mann..ich..sein...Statusdeschek..Putzlappenschwingend, 3Uhr nachts Probleme beredend, Türsteher und Aufmacher.....;)

Und Frauenfeindlichkeit ist oft ein Zeichen...deshalb empfehle ich die Männerrechtsbewegung zur Emanzipation von Frauen.
Das bedeutet mal Trennung, aber man weiss aus Erfahrung, dass sich diese Emanzipation später so auswirkt, dass auch ein Verständis zu Anderen, in dem Fall: Frau wächst.

Ganz wichtig finde ich, dass man keine Kinder auf die Welt setzen sollte, damit man ein gutes Leben hat...oder weil man halt grad verliebt ist oder Häusl baut. Das geht nicht so gut.

Die Befreiung der Geschlechter kann nur dann geschehen, wenn man Menschen nicht mehr nach Leistung und Funktionen bewertet. Und das tun die meisten.
Das wird also noch länger dauern...einen Partner nicht nach Status und Leistung zu beurteilen...
;)

hofer69, 20.02. 10:22

@kurkurz

"einen Partner nicht nach Status und Leistung zu beurteilen"

Dem kann ich nur zustimmen. Jedoch hatte es die Frauenbewegung bei der Rollenbefreiung leichter, denn hier wurden Möglichkeiten geschaffen, die für die Frauen ganz einfach positiv belegt waren.
- Befreiung von der alleinigen Rolle der Reproduktion (Mutter)
- Neue Möglichkeit arbeiten gehen zu können.
- Möglichkeit sich scheiden lassen zu können vom "Versorger".

Hier haben es ganz einfach die Männer versäumt sich auch neue Rollenbilder zu schaffen. Dies ist meiner Ansicht nach die neue Herausforderung für die Männer, das Ausbrechen aus dem alleinigen Rollenbild des Versorgers, hin zum vollwertigen und nicht stundenweisen Vater, zum Kinderhortbetreuer, zum Volksschullehrer, denn hier ist es auch wichtig der Jungs männliche Inputs zu geben.

Die Frauenbewegung sollte aus der "Opferrolle" raus, denn wenn die Männer in den letzten Jahrzehnten etwas von der Frauenrechtsbewegung übernommen haben, dann das Männer immer die sogenannten "Unterdrücker" und die Frauen die "Unterdrückten" sind. Es ist beides falsch.

Nur wenn beide anfangen einander zuzuhören, kann was positives geschehen.