Standort: debatte.ORF.at / Meldung: ""Arbeitslose": Welche Reform ist sinnvoll?"

zur ORF.at-Startseite
Stellenmarkt in der Zeitung

„Arbeitslose“: Welche Reform ist sinnvoll?

Die Ankündigung der neuen Regierung, das Arbeitslosengeld zu reformieren, sorgt für heftige Diskussionen. Vor allem die Abschaffung der Notstandshilfe und der geplante Zugriff auf das Privatvermögen werden kritisiert. Auch über die Liste der Mangelberufe ist ein Streit entbrannt. Kritiker sprechen von „Hartz IV“. Was bedeutet das für Arbeitslose? Welche Reform ist sinnvoll?

Beitrag schreiben

Hinweis

1297 Beiträge

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

Für den kleinen Mann/Frau hat diese neue Regierung nichts übrig.

blumenstrauß, 22.01. 18:47

Die Arbeitslosen sind die Dummen, dabei holt die Kurz Regierung viel mehr Ausländer ins Land. Die Mangelberufe wurden gewaltig erhöht und das ist der größte Fehler.
Hier geht es nur um billige Arbeitskräfte.

Antworten

inventor, 22.01. 18:54

Aber dann geht's ja der Wirtschaft gut!;-)

kicker61, 22.01. 19:01

@blumenstrauß
wie sagte doch kern nochmal? es werden nicht raketentechniker ins land geholt werden sondern fensterputzer - eine beleidigung für die berufsgruppe
und 2015 kamen ja nicht mal fensterputzer illegal ins land

desozy, 22.01. 19:07

Ach vergesst doch diese Mangelberufsliste, da haben die Regierungsparteien schon gesagt das es sich um eine "Regionalisierung" handelt und da kann man ja als denkender Mensch verstehen, das dies der Wirtschaft mehr bringt. Hat man ja nix davon wenn der gesuchte Fensterputzer ins Burgenland zieht, wenn man ihn in Vorarlberg braucht.

Und was das billig betrifft, das haben wir eben dem Kapitalismus zu verdanken, da ist alles billig: Güter, Arbeitskräfte und Menschenleben und in dessen Namen wird auch alles "gebilligt". Sei's drum, wenn die Leute unbedingt wollen, das es bei uns irgendwann wie in der USA zugeht, kann man nix machen.
Ist demokratisch legitimiert, so demokratisch das das selbe passieren würde, hätten wir die Linken gewählt.

0921, 22.01. 21:46

Wir haben keinen Kapitalismus !
Wir haben Kooperatismus !

Arbeitslose haben gefälligst zu leiden!

powidl, 22.01. 18:09

Und wenn sie das nicht freiwillig tun, dann muss ihnen dabei geholfen werden.

Denn unsere Firmen brauchen Mitarbeiter die die vorgegebenen Bedingungen bzw. Umstände mit Freude u. tiefster Dankbarkeit akzeptieren.....

Antworten

powidl, 22.01. 18:11

Auch wenn sich diese verschlechtern sollten......

hyperbol, 22.01. 18:20

arbeitslos dürfens eh sein, so lang sie wollen. dürfen auch ihr vermögen behalten. wenn sie gar kein arbeitslosengeld beantragen.

inventor, 22.01. 18:56

Das Vermögen werden sie eh zumindest anteilig brauchen zwecks freiwilliger (Kranken)Versicherung bei der GKK.

dass man arbeitslosen

hyperbol, 22.01. 17:36

nach einer gewissen zeit die unterstützung streicht (darauf läufts ja hinaus, in der ersten republik hiessen die dann ausgesteuerte), ist ja keine reform des arbeitsmarktes, sondern nur eine verringerung des versicherungsschutzes für dieses lebensrisiko.
also so, als würde man krebskranken das krankengeld streichen, wenns zu lange dauert.
entsolidarisierung der gesellschaft - in letzter konsequenz also auch ein anschlag auf den sozialen frieden im land.
und ja, wie bei spitzenpolitikern, reichen hoteliers und pragmatisierten beamten gibts ein paar, die das system ausnützen. das löst man aber nicht mit genereller entsolidarisierung.
wenn man nach sinnvollen reformen für den arbeitsmarkt fragt, gehts um qualifizierung, mindestlöhne, arbeitsrecht, etc. aber nicht um "bekämpfen" der betroffenen.

Antworten

desozy, 22.01. 18:11

Die Entsolidarisierung der Gesellschaft ist auch schon ein alter Hut. Frieden dieser Tage ein Gedankenkonstrukt.

Menschen, die wegen Geld, Ansehen oder auch nur zum Spaß über andere drüber steigen gibt es wie Sand am Meer. Natürlich gibt es auch engagierte Menschen die anderen helfen, aber deren Bemühungen werden letzten Endes zunichte gemacht davon, das auch die Moral nur mehr in einem ideologischen Zusammenhang existiert. Individualisierung und Wettbewerb haben uns dahin geführt und wem willst den heute erklären das nur "Kollektive Nutzung der Technologie statt individuellem Missbrauch" ein Weg aus dieser geschaffenen Misere wäre. Den Politikern, die obwohl sie ja alle so tolle Leute sind, zahlreiche Experten, Marketingmanager und sonstige Wichtigmacher brauchen um von denen genau zu erfahren wie sie das "Wirtschaftswachstumprogramm Version 751" verkaufen, das genauso aussieht wie das Programm vor hundert Jahren.

welche?

windfaust, 22.01. 17:00

jede die der zukunft gerecht wird. zukunft - siehe wef studie in dem orf artikel - http://orf.at/#/stories/2423484/

zwar auf die usa bezogen, aber gilt 1:1 für alle staaten, an der entwicklung kommt niemand vorbei.

und hier ist alles gesagt - "Allein von der Bereitschaft von Wirtschaftslenkern und Spitzenpolitikern hänge es nun ab, in Umschulungen zu investieren, die Arbeitnehmern eine Brücke in neue Jobs böten, sagte WEF-Gründer Klaus Schwab. „Der Bericht zeigt, dass diese Investitionen sowohl für Unternehmen als auch für die Wirtschaft hohe Gewinne abwerfen.“

der weg den unsere xxxregierung gehen will - maßnahmen für al, notstandshilfebezieher zu verschärfen, langzeitarbeitslose eventuell in die ms zu "werfen", den armuts- und psychischen druck noch deutlich zu erhöhen, ist genau das gegenteil von dem was getan werden muss, in unser aller, vor allem unserer kinder und enkel, interesse.

Antworten

windfaust, 22.01. 17:00

investieren, ned sparen!!

Seit Jahren verbrennt das AMS Millionen an Steuergeldern

fragedesgewissens, 22.01. 10:19

für Projekte um das Thema Wiederbeschäftigung.

Da werden Projekte ausgeschrieben, die den Eindruck erwecken, dass der "Gewinner" bereits feststeht.

Fragt man am Ende eines Projektes um die Erfolgsindikatoren, dann gibt es zentimeter hohe Papierstapel und viel Fach-bla-bla.

Es gibt durchaus viele gute Ideen des AMS, wie beispielsweise das UGP. Nur ich bezweifle ob das eingesetzte Geld wirklich den Betroffenen hilft, sondern mehr den Organisationen.

Antworten

desozy, 22.01. 12:53

Der Fisch fängt immer beim Kopf zum Stinken an und der Kopf behauptet dann es sein die Füß.

Ist ein seit ewigen Zeiten existierendes Fehlkonzept in der Kontrolle: Unten ist es die oberste Priorität, oben ist es Wurscht.
Selbiges ja auch bei der Überwachungstechnologie, die braucht man überall nur nicht bei Menschen in stärkerer Position.
Denn die Fühlen sich ja sicher.
Die Qualitätskontrolle all dieser geförderten Maßnahmen besteht hauptsächlich aus einem Fragebogen der den Arbeitslosen vorgelegt wird. Und Fragebögen ...
Keine Frage das es da auch unglaublich engagierte Projekte gibt, wo es wirklich darum geht neue Perspektiven für Menschen zu fördern, aber vom Gefühl her, selbst dort weiß die linke Hand nicht was die recht tut.

Ich hab mal aus Interesse durchgerechnet, wie viel weniger ich dem Staat gekostet hätte, wenn ich durch ein BGE einfach die Möglichkeit gehabt hätte, meine Lebensunterhaltkosten zu reduzieren und dadurch selbstständig (ohne Zwang) trotz all meiner Probleme eine Perspektive gesucht hätte. Das hätte ich nämlich sogar angenommen, selbst wenn nebenbei ein "Besserstellen" durch den Krankheitsfaktor möglich gewesen wäre.

Die Kosten für das BGE hätten bei einem Bezug von 800 Euro (über die Höhe lässt sich streiten) genau 96.000 Euro gekostet in einem Rechenzeitraum von 10 Jahren.
Die realen Kosten in die mich die Angst aufgrund von Zwangsverordnungen getrieben hat, waren nur die Sachen wo ich die Kosten erfahren habe: 260.000 Euro. Da ist nicht mit eingerechnet der Verwaltungsaufwand durch das AMS, ein wirklich unseliger Zwangskurs wo ich die Kosten nicht weiß und grundsätzliche Kosten durch die Gesundheitsversorgung.

Auch nicht eingerechnet ist was sowas den KMU's Kosten kann, wenn wir eine Gesellschaft haben wo Leute zu "Ja-Sagern" mutiert werden. Ist schon so das dann manche, obwohl sie einfach noch nicht können trotz bestehender Motivation, wo anfangen und nach 3 Monaten merken es geht einfach nix.

Und was den "Wohlstand" betrifft, wo ich das von wohlfühlen herleite, also den hätte ich mir nicht mal kaufen können, wenn mir die Regierung 5 Millionen geschenkt hätte.
Und die "Druckerhöhung innerhalb der Gesellschaft" bringt mich im Besten aller Fälle auf die Straße, wie das Leistung und Ersparnis bringen soll, mir ist es ein Rätsel.

desozy, 22.01. 13:09

Das ganze System scheitert an einem Missverständnis zwischen Ordnungsliebend und Freiheitsliebend.
Es ist wahr und eine Realität das es viele Menschen gibt, welche die Ordnung als gefährdet ansehen und die dieses Thema dann meist mit Sicherheit verwechseln. Bitte nicht glauben, das ich das als "dumm" ansehe, das ist es ganz und gar nicht, dort liegt genauso der Hund begraben nur wird reine Symtombekämpfung radikalisierend wirken und konterkariert sich selbst.
Freiheitsliebend, da muss man eh auch aufpassen, das man unter Freiheit jetzt nicht einen Selbstbedienungsladen sieht, ich meine es gibt wirklich viele die wirtschaftliche Güter mit Freiheit verwechseln. Ich bräuchte, damit ich in der normalen wirtschaftlichen Umgebung arbeiten kann, eine Redefreiheit wobei hier Gesetze nicht mehr helfen bei einer Wettbewerbskultur wo Meinungsfreiheit darin besteht aus den angebotenen Standpunkten frei zu wählen, ist schwer zu erfassen wie da die "Einschränkung" funktioniert, das versteht man nur wenn man durch die Wegentwicklung im Leben "Fremdartig" wird. Aber ja, auf gehts, Ärmel hoch und Wettbewerbsfähigkeit steigern, viel Erfolg euch allen.

desozy, 22.01. 13:15

Weil bei mir ist es schon so, das wenn ich plötzlich von meinem eigenen Vater, der wissen müsste, das ich sowieso schon im Dreck liege (das darf ich aber nicht zeigen, da werden beide Eltern bös deswegen), bezüglich meiner Arbeitsfähigkeit befragt werde, ich sogar soweit gehe und mir Überlege aus reiner Dankbarkeit auf mein Erbe und meine Familie und ja auch auf die ganze Gesellschaft zu "verzichten".
Soll mein Bruder kriegen, der ist Dank der Zwangsregelungen von einem Schulungsleiter in einem Konzern zu einem Tankwart an einer Tankstelle ohne Selbstbedienung geworden, eine Leistungssteigerung, denn nun ist er auch "Krebsrisikoträger".
Also wird er das Erbe eh brauchen.

desozy, 22.01. 13:23

Ist überhaupt das beste Beispiel, wie super die "Gegenoffensive gegen die 68er Generation" funktioniert, weil meine beiden Eltern waren überzeugte Vertreter von anti-autoritärer Erziehung.

Sag ich mal Danke dem Eifer aller, die da offensichtlich eh schon seit 30 Jahren eine "Gegenoffensive" gemacht haben.

desozy, 22.01. 13:45

Die Erziehung hat bei mir allerdings nie funktioniert.
Autorität hab ich akzeptiert, mitzuspielen hab ich im Rahmen des Angemessenen versucht und das wenn ich für eine Firma arbeite, ich mein Bestes gebe, hab ich immer als wichtig empfunden.

Aber die Wettbewerbskultur hat es bei mir geschafft, die anti-autoritäre Erziehung zu vervollständigen.
Für mich gibt es gar keine mehr, außer meinen selbstgeschaffenen Kontrollprogramm um andere zu schützen, weil wenn du soweit bist das dir Vergewaltigung, Prügel und Gehässigkeit auch schon "wurscht" sind, dann bist du frei.
Und ein Opfer, aber Opfergaben gab es schon, da wussten die Leute noch nicht, das man sich auch verprügeln lassen kann, damit sich ein anderer besser fühlt.

desozy, 22.01. 14:01

Da gibt es diesen Spruch den ich so mag und der eh 100% folgerichtig ist.
"Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin", gilt übrigens für Jungs genauso.
Nur weiß ich halt eins, wenn wir uns die ganze Welt anschauen, muss man wirklich sehr doof sein "überall hin" zu wollen. Aber wir fahren mit Höchstgeschwindigkeit "überall hin", in dem Überall werden sich dann alle freuen.
Denn eins ist schon so, es gibt unglaublich viele Menschen die glauben "gut" zu sein und vollends überzeugt sind von ihrem Gebercharakter, die Vorstellung des Bösen hingegen, wird gänzlich ausgeblendet, außer halt bei "Anderen". Ich hab nie geglaubt "gut" zu sein in irgendwas, mich selbst erkannt und dran gearbeitet das "böse" zu kompensieren und diese Triebkraft in was Positives zu verwandeln.

zuckermaus, 22.01. 10:11

Eine Reform ist wahrlich nötig!
Warum drischt man auf den am Bodenliegenden noch herum??
Diejenigen die echte Schmarotzer sind, werden auch in Zukunft ihr Durchkommen schaffen-die haben schon aufgegeben, jene aber die aufgrund ihres Alters, ihrer abnehmenden Leistung, aufgrund der Gewinnmaximierung strebenden Firmenbosse gekündigt werden, denen gehört nicht die Daumenschraube angesetzt, sondern aktiv geholfen werden! Aber nicht mit Druck in sinnlose Schulungen des AMS, nicht mit Drohung des Entziehens des AMS Geldes, sondern auf Wünsche der Betroffenen eingehen und entgegenkommen, aktuv helfen!
Jeder spricht von Weiterbildung, Umschulung usw., aber keiner denkt darüber nach dass es damit keinen Erfolg gibt!
Wenn Arbeitslosigkeit trotz Weiterbildungen im gelernten Segment kommt, ist man für die nä Firma einfach überqualifiziert.
Qualitativ wertige Umschulungen brauchen Zeit, die gibt es weder vom AMS und auch nicht von den Firmen! Diese Pseudoumschulungen, zwangsverpflichtende Kurse vom AMS verordnet, produziert für die Zukunft nur ein Heer von angelernten Hilfskräften welches in wenigen Monaten oder wenns gut geht in wenigen Jahren wieder beim AMS landet-und was dann??? Der jetzt Betroffene ist dann nicht jünger, nicht gesünder geworden, dafür hat man dann finanziell und psychisch ruinierte Menschen in der Zwangshacke der PVA und GKK.
Ich wäre für eine Verpflichtung der Arbeitgeber, dass sie prozentuell eine bestimmte Anzahl von Neueinstellungen an Personen über 50ig plus machen müssen. Bei Weigerung eine ordentliche Ersatzzahlung an den Staat als Verwendungszweck Arbeitslose.
So wie man es bei den Behinderten macht, eine Quote!
Schließlich produziert die florierende Wirtschaft die Arbeitslosen 50plus durch Kündigung derer und sucht manipulierbare, hochflexible, dynamische, junge Sklaven.
Es kann nicht sein, dass ein Arbeitssuchender heute zwangsverplichtet nahezu jede Arbeit annehmen muss, ohne Möglichkeit der Ausverhandlung von Gehalt/Lohn, ohne Ausverhandlung von sozial/familär/persönlich relevanten Arbeits und Freizeiten-so nicht!
Und wenn der Staat die steigende Arbeitslosenzahl vorallem mit über 50ig plus nicht unter Kontrolle bringt, dann muss er handeln, aber nicht das Symptom behandeln sondern die Ursache-das sind nun mal auch die Firmen und auch der Staat selber! Der Staat, die Länder und die Gemeinden als Arbeitgeber selber, suchen nur junge qualifizierte Personen bis 35ig. Diese sollten selber mit gutem Beispiel voran gehen und Ausbil

Antworten

zuckermaus, 22.01. 10:23

und Ausbildungsplätze schaffen!
Und wenn der Staat nicht fähig ist das Problem der Arbeitslosigkeit vorallem mit Personen 50plus zu lösen indem er wie oben genannt die Firmen in die Pflicht nimmt oder ordentliche Ausbildungen mit vollen Lohnausgleich anzubieten, dass soll der Betroffene die Möglichkeit haben in eine Art des Vorruhestandes zu gehen, statt in den Fängen des AMS, PVA oder GKK zu stecken! Sehr viele Beamte machen das auch mit Hilfe ihrer Arbeitgeber und manipulierter Ärzte und dem Paragraph 14, und das völlig ungeniert!
Der Staat wird sowieso bald handeln müssen und das BGE einführen, da führt über kurz oder lang kein Weg vorbei. Es werden die Arbeitsplätze ersatzlos verschwinden und die Staatsbürger müssen von irgendwas leben können!

derwisser, 22.01. 10:52

Als (gottseidank) nicht mehr möglicher Betroffener(Pensionist), möchte ich alle dem gepostetem 100% zustimmen!

@zuckermaus du hast mir sehr viel Arbeit abgenommen!

Danke für deine treffenden Worte!

derwisser, 22.01. 10:52

Als (gottseidank) nicht mehr möglicher Betroffener(Pensionist), möchte ich alle dem gepostetem 100% zustimmen!

@zuckermaus du hast mir sehr viel Arbeit abgenommen!

Danke für deine treffenden Worte!

Alle wissen um Industrie 4.0 und dennoch

fragedesgewissens, 22.01. 09:55

versuchen uns Linke und deren gekauften Medien ständig zu vermitteln, dass Österreich die Einwanderung braucht.

Warum das gerade mit Menschen geschehen soll, die in wenigen Jahren - siehe Industrie 4.0 - am Arbeitsmarkt nicht mehr gebraucht werden, bzw. dies mit Menschen geschehen soll, die der Arbeitsmarkt kaum (Überangebot) benötigt, liegt wo anders.

Gebildete Einwander, leben gesünder und benötigen dadurch weniger Aufwand aus dem Gesundheitsbereich, sie finden auch meist einen Job und benötigen auch keine "Hilfeleistungen" diverser SPÖ naher NGO's.

Der einzig richtige Schritt der Regierung kann nur sein, Rahmenbedingungen zu schaffen die den Umstand der Industrie 4.0 berücksichtigen und Aufenthaltsgesetze definiert, die hier regulierend einwirken.

Antworten

der kinderkanzler

archetype, 22.01. 00:58

und seine helfershelfer arbeiten auf ähnlich haarsträubende "arbeitsverhältnisse" wie in der BRD hin.
die BRD hat 4,6 % arbeitslose aber 10 % können von den niedrigstlöhnen nicht leben.
und hartz IV empfänger haben nichts zu fressen.
auch essen ist ein menschenrecht.
mfg. h.t.

Antworten

iwasois, 22.01. 04:01

In Somalia ist Hungersnot, in Deutschland nicht!!!

effenbeisser, 22.01. 06:55

was ich an dem hartz iv nicht verstehe - sieht denn keiner, dass jene die ganz unten dahinvegetieren auch gleichzeitig die sind, die die meisten kinder in die welt setzen! na und jetzt raten wir mal, wie die dann wohl ihre kinder erziehen? aus den seltensten situationen gehen dort dann die zukünftigen leistungsträger hervor?! man müsste meiner meinung nach alles versuchen, damit man die leute da wieder raus bekommt - wie?? ist natürlich schwierig! doch noch problematischer sehe ich dann, die folgen einer solchen politik - siehe oben!!

mozarttaler, 22.01. 09:23

Da bin ich total deiner Meinung effenbeisser.
Dasselbe Problem, nur noch viel drastischer haben die Menschen in Afrika, nur werden da Geldspenden nichts daran ändern. Man müsste bei einer Geburtenregulierung beginnen um das immer mehr wachsende Problem zumindest mal zu stoppen.

fragedesgewissens, 22.01. 09:45

@arche: von irgendetwas müssen europas Linke ja leben und von gebildeten Einwanderern bzw. Menschen mit Bildung haben SPD/SPÖ nichts.

archetype, 22.01. 11:09

@ fragedesgewissens: eine selten dumme antwort auf ein von mir aufgezeigtes unrecht.
mfg. h.t.

archetype, 22.01. 11:58

@ iwasois: du bist zuckermässig unterversorgt. der ist nämlich gehirnnahrung.
wenn benachteiligte die mülleimer leerfressen dann ist das keine hungersnot. die anderen haben ja.
mfg. h.t.

desozy, 22.01. 16:30

Geburtenregulierung würde bei ihrer Einführung zu einem verkommenen Business werden wo sich dann die Reichen die Kinderrechte erkaufen, weil sie sich ordentliche Verhältnisse leisten können und bei den Armen würde es zu Zwangsabtreibungen führen.

Schaurige Vorstellung irgendwie, kann man den Vertretern nur Empfehlen Missionarisch in Afrika tätig zu werden um das durchzusetzen.

Das einzige Rezept gegen die Jobmisere ist Wachstum!

energy007, 21.01. 18:56

Also lassen wir doch unsere Wirtschaft wachsen wie nach dem Krieg. Zum Beispiel einfach zusätzliche Autos kaufen, zusätzliche Fernseher, die man einfach noch in der Verpackung im Keller stapeln kann. Zum Kauf von ein, zwei Wohnungen wird man sich wohl auch noch aufraffen können, die man natürlich selbst bewohnt und nicht vermietet.
In der Landwirtschaft müssen dieselben Wachstumsziele angepeilt werden, wie in der Industrie. Monsanto und Co. sollen endlich mehr Tonnen Ertrag als heute pro Hektar möglich machen, auch die Kuh, die täglich viel mehr Milch liefert als heute, müsste doch zu züchten sein, pardon durch genetische Veränderungen auf den Markt kommen. Der Überschuss an Weizen und Milch müsste rigoros exportiert werden, wenn es sein muss in den Atlantik. Der Gesundheitssektor muss ebenfalls wachsen, sonst ereilt ihn der „Insolvenzinfarkt“. Das heißt für die Zukunft, dass immer mehr Menschen zwischen Gesundheit und Tod sich befinden müssen, neben der dann notwendigen Mehrarbeit natürlich. Aber Insolvenz mit Arbeitslosigkeit ist schlimmer. Das Wachstum muss immer weitergehen, sonst werden wir alle insolvent und verlieren alles, wenn das Geld, das 95 Prozent der Wirtschaftsteilnehmer in Kamikazemanier per Kredit erzeugen, nicht ersetzt wird nachdem es sich bei wenigen Billionären ansammelt hat.

Antworten

wald4, 21.01. 20:14

Weniger ist mehr, heißt die neue Devise, schon der Umwelt zuliebe.

energy007, 21.01. 21:36

Leider ist das Finanzsystem auf Wachstum fixiert. Die "neue Devise" führt in die Insolvenz, die zugegebener Weise ohnehin nicht vermeidbar ist, es sei denn ein ewiges exponentielles Wachstum wäre möglich. Krebs in einem Körper versucht dies, scheitert aber am Tod der "Wachstumsgrundlage".

ökonom, 22.01. 00:07

Die Theorie mit dem exponentiellen Wachstum wurde zum Glück schon widerlegt. Auch die Annahme, dass Wachstum das einzige Rezept gegen die Jobmisere ist, ist widerlegt. Moderne Wachstums- und Wirtschaftstheorien berücksichtigen die oben angesprochenen Punkte bereits, und es gibt einige alternative Vorstellungen dazu. Die Vorstellung, dass "alle alles verlieren", ist auch überzogen, denn neben den fiktiven Geldwerten, gibt es reelle Werte die nicht verlorengehen können.
Dem Punkt, dass sich im derzeitigen System das Geld bei Wenigen ansammelt, stimme ich zu. Das ist ein Schwachpunkt, dem mit einem BGE beigekommen werden kann. Das BGE hilft auch dabei, aus der "Wachstumsfalle" zu kommen.

energy007, 22.01. 03:00

>ökonom
zu den reelen Werten: klar gehen die nicht verloren, sie "reichern" sich nur bei den wenigen an. Dass wir immer mehr Armutsgefärdete oder bereits unter der Armutsgrenze Lebende haben, beweist dies eindrucksvoll.
Du kennst doch sicher die ORF Sendung "Moneymaker". Die Tätigkeit von weit mehr als 90 Prozent der Menschen (es sind die Zinsnettozahler) ist so darstellbar, dass der Aufenthalt in der "Gelddusche" rückwärts abläuft. Sie "pumpen" per Kredit frisches Geld in den Wirtschafskreislauf, jenes Geld, das sich bei den Wenigen ansammelt . Die Wenigen, bei denen sich alles anreichert, Geld und materielle Werte, die stehen unter der Gelddusche wie in der Sendung zu sehen ist.

readyplayerone, 22.01. 08:34

Ständiges Wachstum ist ein Wunschdenken. Es wird nur deswegen immer wieder propagiert, weil der Gewinn der Produktivität nicht mehr in den Gesellschaftlichen Kreislauf zurückgeführt – sondern abgesaugt wird.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/davos-weltwirtschaftsforum-oxfam-warnt-vor-steigender-ungleichheit-a-1189067.html

fragedesgewissens, 22.01. 09:56

Gegen Wachstum hat niemand etwas. Nur erklär uns mal wo wir dann die Arbeitskräfte herbekommen sollen, denn das was derzeit großteils auf den AMS herumrennt ist nicht unbegründet dort.

inventor, 22.01. 18:58

Nur Minuswachstum kann die Erde retten!

Warum durchgängige Kontrolle scheitert

desozy, 21.01. 18:50

Das Leben ist ein seltsamer Ort, manche gut ausgebildeten Wissenschaftler verstehen das etwas besser als ich.
Aber in manchen Lehren, wird von den so genannten
"Freien Radikalen" geredet, ja auch in der Politik wo man aber lieber auf "Unfreie Radikale" setzt.

Je nach Lehrgebiet haben freie Radikale unterschiedliche Bedeutungen, in der Biologie sieht man sie durchaus als schlecht und zerstörerisch. Altern wird durch diese Beeinflusst, erzeugt werden sie unter anderem durch Rauchen aber auch andere Belastungen.
In der Physik, hier in der Atmosphären-Forschung haben Radikale einen unglaublichen Nutzen, es könnte sein das wir ohne die gar nicht existieren könnten.

Radikal ist natürlich für die Gesellschaft ein sehr hartes Wort und stößt auf sofortige Ablehnung und führt zum Schrei nach mehr Sicherheit.
Auf die eigentliche Ursache von Radikalität kommt aber niemand zu sprechen und auch möchte ich zu bedenken geben das auch hier kein Schwarz/Weiss funktioniert, sondern das man eher von einer "Ordnungsliebend bis Radikal"-Achse sprechen müsste. So wie es ja auch in der Physik eigentlich kein Warm/Kalt gibt sondern nur einen Begriff von weniger oder mehr Bewegung der Partikel (Hitze).
Radikalität beginnt mit einer Enthemmung eines Menschen und diese findet oft in annähernd unkontrollierbaren Umgebungen statt, beginnt also nicht am AMS aber endet vielleicht dort. (wobei auch diese Umgebung für mich als "unkontrollierbar" gilt). Enthemmung entsteht hauptsächlich dort, wo Menschen drangsaliert werden oder im schlimmsten Fall sogar Leiderfahrungen haben, welche wenig Menschen nachvollziehen können. Einen Menschen der das rechte (nicht politisch gesehen) Spektrumsende der "Ordnungsliebend - Radikal"-Achse erreicht, gelangt an einen Punkt wo keine Hemmungen existieren, keine Angst, keine Moral und wo das Leben keine Bedeutungskraft mehr hat.
Natürlich ist es eine traurige Sache das es solche Vorgänge gibt, aber die Menschen auf der linken Seite (nicht politisch gesehen) der "Ordnungsliebend-Radikal" Seite schreien nach mehr Ordnung und Kontrolle, um die radikalen Elemente in den Griff zu bekommen um so Radikalität im Keim zu ersticken. Jedoch wie erwähnt, geschehen Radikalisierung manchmal in einem Bereich der weder kontrollierbar noch messbar ist, selbst wenn wir einen Kontrollstaat erster Güteklasse hätten. Das die Gesellschaft vor radikalen Kräften geschützt wird, denen sämtliche Selbstkontrolle verloren gegangen ist oder die gar schon explodiert sind, st

Antworten

desozy, 21.01. 18:51

elle ich nicht in Frage, sehe aber eher das wir kein schlechtes Justizwesen haben.
Das Problem auf das ich aufmerksam machen möchte ist, das eine Verschärfung des Kontrollapparats auch zu erhöhter Wahrscheinlichkeit von Drangsalierung hat und dazu führt, das Menschen die sowieso schon viel zu enthemmt sind auf der Strasse landen, plötzlich mit nix dastehen und aufgrund der entstehenden Lebenssituation noch radikaler werden.
Natürlich wäre für die einen eine links-linke Blümchenwelt in der sich alle lieb haben schön und für die anderen ein Staat der alles unter Kontrolle hat, nur beide Welten existieren einfach nicht. Die verordnete Arbeitswilligkeit, die damit einhergehenden Kontroll-Leistungen und deren möglicher Missbrauch wie auch die vehemente Forderung "Leut auf die Strassn zu setzn" wird, weil es sich um reine Symptombekämpfung handelt, die Probleme unsere Gesellschaft nicht lösen sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit verstärken.

desozy, 21.01. 19:12

Und ich denke gerade Unternehmer (also außer die in der schönen neuen Kontrollindustrie) sollte man bitten, hier ein Umdenken zu fördern.
Ich gebe ehrlich zu, ich bin kein Unternehmer und werde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nie einer sein, aber diesen Faktor sollten Unternehmer mal bedenken:
Wenn ich eine "verordnete Arbeitswilligkeit" habe die mit irgendwelchen bürokratischen Zumutbarkeitskriterien aufgeweicht wird, führt das dazu das man mit den arbeitslosen Arbeitssuchenden kein "normales" Gespräch mehr führen kann, das auf Augenhöhe und gegenseitigem Respekt beruht.
Der Arbeitssuchende wird anhand von Regeln, die er manches mal gar nicht zu 100% kennt (wer will schon aller das ganze Arbeitslosengesetz lesen) zu einem reinen "Ja-Sager" gemacht, was unter anderem dazu führt, das Facharbeiter nicht mehr sagen können, das sie das Gefühl haben, das die Zusammenarbeit nicht gut funktionieren kann.
Augenhöhe existiert ja nicht, von daher ist es ja kein Gespräch sondern eine Unterhaltung.

Ich meine ok, in Branchen wo sowieso mehr als genug wirtschaftlicher Druck herrscht, ist es vielleicht "egal", aber ich hinterfrage schon welche Unternehmer bitte eine entmündigte Arbeiterschaft wollen und ernsthaft glauben das solche Zustände dann ihr Nutzen sind. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, das dieser Nonsense jetzt schon Schaden bei Unternehmen aufwirft.

fraukoziber, 21.01. 19:13

ich mag eine beiträge, desozy. du tust dir hier ganz schön was an.
wollte nur sagen, es gibt leute, die das zu schätzen wissen. :o)

desozy, 21.01. 20:01

Danke dir sowas hört man gerne heutzutage.
Als mir "etwas antun" würde ich es nicht bezeichnen, ich muss ehrlich sagen das ich den derzeitigen Diskurs und auch so manche Informationen die ich jetzt "anders" auswerte, eher als eine Bereicherung empfinde.

Ich bin halt in einer "günstigen" Position.
Bei den Rechten darf ich den Mund nicht aufmachen, weil sich manche an meinem Freiheitsempfinden stören und bei den Linken nicht weil es Empfindlichkeiten bezüglich politischer Korrektheit gibt. Von daher lebe ich in dem diplomatisch günstigen Vakuum das ich eigentlich sowieso keinen mag, aber in der Lage bin in beiden Seiten trotz all der Umstände auch das Positive zu sehen.
Mit Autofahrern tue ich mir auch sehr schwer, weil ich vor denen am meisten Angst habe. (was wenn man erkennt das Gewalt eine physikalische Größe ist, durchaus als "natürliche Reaktion" verstanden werden kann, ich höre eh schon auf)

fraukoziber, 21.01. 20:12

als linxlinke autofahrende gendermainstreamende kampfemanze finde ich deine beiträge absolut bereichernd [ich hoffe, das schreckt dich jetzt nicht gar zu sehr. :o)], was nicht heißt, dass ich immer und überall deine meinung teile, aber hier zum beispiel tue ich es.
und du bringst mich zum nachdenken.

gregordergrosse, 22.01. 08:45

das einzige Problem: die beiträge sind zu lang, keiner liest sie ernsthaft ...........

Welche Reform?

wacherbürger, 21.01. 16:57

Die beste Reform wäre die jungen Menschen besser auszubilden. So z.B. dass diese am Ende der normalen Schulzeit sinnerfassend lesen und schreiben können, die Grundrechnungsarten beherrschen und wenigstens ein bisschen die englische Sprache verstehen können. Dass diese Ethikunterricht genossen haben und berufsbildende Informationen erhalten.

Den Rest können dann weiterführende Schulen machen in einer modernen adäquaten Form. Es ist leider so, dass heute Maturanten mit Rechtschreibung und Rechnen ein Problem haben.

Jugendliche die in Lehre gehen sollten viel besser von den Lehrherrn betreut werden und wirklich auf den Beruf vorbereitet werden, weniger als Lückenbüßer oder Reiniger verwendet wird.

Schulabbrecher oder Lehrverweigerer sollten zwangsweise in Projekten bis zum 18. Lebensjahr betreut werden. So gesehen hätten dann alle die beste Ausgangsposition.

Leider hat dann oft der Arbeitsmarkt nicht die richtigen Bedingungen oder es fehlen überhaupt Angebote. Jugendarbeitslosigkeit darf es nicht geben. Da wird frühzeitig schon das Leben versaut, die Regierung müsste da ganz stark dagegensteuern und Geld in die Hand nehmen.

Die Menschen müssen wieder durch bessere Umverteilung der Vermögen die Möglichkeit haben ordentlich zu wohnen und Kinder aufziehen können.

Rüstige alte Menschen könnten ermutigt werden ihr erlerntes weiter zu geben oder einfach sich mit ihresgleichen beschäftigen und Menschen die es benötigen ein bisschen beistehen.

Antworten

desozy, 21.01. 17:17

Ich sehe eigentlich fast mehr einen Bildungsmangel heutzutage als einen Ausbildungsmangel. Im Ausbildungsbereich ist zumindest etwas Symtombekämpfung gemacht worden, wie üblich halt. Und es ist so das hier keine sinnvolle Kontrolle herrscht, was man denn nun Ausbildet, weil die Oben bald auch nicht mehr wissen, was der Technologiewandel so mit sich bringt.

Der Englischunterricht ist stellenweise wirklich katastrophal, hätte ich mir das nicht selbst beigebracht hätte ich da auch eine Mangelerscheinung. Aber das besteht auch ein Grundproblem im deutschsprachigen Raum aufgrund der Größe der Sprachgruppe. Der Großteil aller Filme wird auf Deutsch übersetzt anstatt in Englisch mit Untertiteln angeboten zu werden. In Ländern wo das nicht so ist, können manche Leute besser Englisch sprechen ohne eine Schule besucht zu haben als bei uns manche Leute mit Schulbildung.

Eines verstehe ich nicht ganz an deinen Argumentationen. Ich denke mal du bist doch sicher ein Mensch der sagt, die Menschen brauchen mehr Selbstbestimmung.
Auf der anderen Seite ist es dir aber offensichtlich wichtig, das Menschen "gezwungen" werden, was das genaue Gegenteil von Selbstbestimmung ist. Aber gut, vielleicht sieht man das als Beschäftigter im Kontrollbereich halt anders.

Ich sage es dir ganz ehrlich, das Leben der Menschen wird heute von unglaublich vielen Sachen "versaut", warum kommunistische Vorgänge im Kapitalismus implementiert werden müssen, um Leistung zu erhöhen, kann mir schlichtweg keiner weismachen.

wacherbürger, 22.01. 11:40

@desozy,
Mein Beitrag enthält mehr positives als negatives, warum suchst du immer nur das nagative heraus, du könntest auch auf das positive antworten.
Nun der Mensch ist halt mal faul im Vorwärtsstreben, d.h. Randgruppen die sich schwer tun für sich etwas zu tun sollte man verpflichten für sich selbst etwas zu tun. Gibt es jetzt welche die überhaupt nicht wollen, kann man diese Menschen einfach nicht mehr im System halten. Ein Suizid gefährdeter Mensch wird auch manchmal vor sich geschützt.
Genauso könnte man diese Menschen vor sich selbst schützen in dem man diesen Unterstützung mit einem gewissen Zwang verordnet. Oft bedarf es nur 1 bis 2 Jahre bis man diese Menschen soweit die Augen geöffnet hat.

Reform? Oder ist es Populismus?

mviertler, 21.01. 16:40

Man kann davon ausgehen, dass grundsätzlich jede(r) bestrebt ist, tagtäglich (halbwegs) sinnvolle Arbeit zu erledigen, und es nur ganz wenige gibt, die damit nicht viel anfangen können und lieber "herumhängen".
Daher, dieser Mehrheit, und vor allem auch dem Land, wäre damit geholfen, Möglichkeiten zu schaffen, dass es Arbeit gibt und diese Arbeiten entsprechend erledigt werden können. Aufgabe einer Regierung wäre es demnach, ein entsprechendes Umfeld für die Wirtschaft zu schaffen, dass dies auch möglich wird.
Und was machen unsere Vorturner?
Sie stellen die, die Arbeit suchen, als die hin, die durchgefüttert werden wollen und kündigen in populistischen Tönen an, durchzugreifen um diese Zustände abzuschaffen - und nennen es auch noch "Reform".
Wird schon Gründe haben, dass ein Trump gewählt wurde und sein Stil jede Menge Sympathisanten hat.
Vielleicht wendet sich das Blatt wieder - HOFFENTLICH

Antworten

Sinnvoll ist

landderhämmer, 21.01. 16:30

Arbeitsplätze für Arbeitswillige schaffen und den Arbeitsunwilligen die rote Karte zeigen. Anders gehts nicht.

Antworten

hyperist, 21.01. 20:20

Wer sich anmaßt, diese und jene erkennen zu können,
der muss aus einem Land der (Voll)hämmer kommen.

landderhämmer, 22.01. 20:00

Die Leute vom AMS kennen diese Pappenheimer ganz genau. Du brauchst also keine Lupe, um sie zu suchen und zu finden.

erneuerung, 22.01. 23:07

Hyperist , landderhämmer, gibt doch noch sinnvolle Beiträge hier !!

Eine gute Reform ist's

mozarttaler, 21.01. 14:58

wenn sie die arbeitsunwillige Gesellschaft in die Arbeitswelt integriert wird.
Natürlich beruht das auf freiwilliger Basis und darf sich Jede(r) dagegen entscheiden, allerdings mit der Konsequentz, nicht mehr auf Kosten der Allgemeinheit erhalten zu werden.

Antworten

justemilieu, 21.01. 15:16

@mozarttaler Du gehst gar nicht auf die Argumente ein. Die wirklich Arbeitsunwilligen, die wie du so bezeichnest in Punkerhütten leben, die kratzt die Reform keineswegs, da sie sowieso kein Vermögen haben. Nur die am Arbeitsmarkt Probleme haben, wie Ältere und Kranke, die sich ihr Vermögen erarbeitet und erspart haben, werden mit voller Wucht getroffen. Die haben am Arbeitsmarkt praktisch keine Chance. Ähnliches gilt aber auch für Frauen mit kleineren Kindern.

desozy, 21.01. 15:54

Leistung und Sinn

Erstens, mich ärgert es das immer bei den Kleinen kontrolliert wird und sonst sind ganz offensichtliche Vorgänge, die allen bewusst sein müssten, vollkommen legitim, weil Förderungen in diesem Bereich von Allen befürwortet werden.

Ich nehme mir jetzt die Wissenschaft zur Brust.
Ich selbst, von allen Menschengruppen hab mir von den Wissenschaftlern am meisten erwartet, das irgendeine Lösung kommt die das Leben aller Wohlständiger macht.
Ich meine ein in der Wirtschaft stehender Wissenschaftler oder auch ein steuerlich geförderter hat dafür studiert und ja gewisse Leistungen müssen gefördert werden und solchen Menschen steht schon was zu. Ich bin ja ein Laie der sich bei seiner Forschung nur auf Erkenntnistheorie stützt (ich glaub das man es so nennen kann, manches in mir basiert eben auf unnachvollziehbaren Erkenntnissen). Geld brauche ich dafür keins, nur Augen und Ohren und ein Hirn, sein wir froh darüber.

Aber wenn wir die letzten 20 Jahre betrachten gibt es gerade mal drei Hauptgruppen von Wissenschaftlern:

Die Theoretiker haben einen riesen Kreis in den Boden gebaut und weisen mit diesem jetzt Teilchen nach, die andere vor ihnen nur mit dem Gehirn entdeckt haben und wenn sie das geschafft haben Applaudieren sie und verfassen zahlreiche neue theoretische Erkenntnisse deren Nutzen sich vielleicht irgend wann mal zeigt.

Die Praktiker sind in den Wirtschaftskreislauf eingebunden, das sind die Leistungsträger deren Sinn es ist, neue Produkte herbeizuzaubern die unglaublich wertvoll für unsere Gesellschaft sind. Natürlich haben diese Geräte einen Nutzen auch, aber sind wir uns ehrlich: 90% Unterhaltungselektronik.
Da ich da mal Einblick gewonnen habe: Natürlich gibt es wertvolle Projekte, vor allem im Gesundheits- und Integrationsbereich die zu gutem Recht gefördert werden, aber manche glauben das eine "Stressmessung am Einkaufswagerl" durchaus auch von Steuertöpfen gefördert werden kann. Gesellschaftlicher Mehrwert?

Die Informations-Erschaffer: Eine ganz neumodische Sparte. Der westlichen Zivilisation mangelt es offensichtlich an Informationen. Dafür werden zahlreiche Studien erstellt, manche gut, manche weniger gut, hinterfragt wird meist nicht und wenn eine Studie den Leuten "unbequem" ist, wird sie sowieso ignoriert. Daneben werden Foren veranstaltet, Politiker beraten, Expertisen erstellt und auch so mancher Gipfel erklommen. Die Leistung wissen wir ja, das ist das Steuerzahlen von Steuergeldern, aber welchen Sinn

desozy, 21.01. 15:57

diese ganzen Vorgänge haben ist mir Schleierhaft.

desozy, 21.01. 16:02

Ich kann zur Leistungswilligkeitsdebatte nur ein Kurz-Statement abgeben.
"Bei den Kleinen sucht man die Ratten, die es sich bei den Großen
bequem gemacht haben"

desozy, 21.01. 16:05

Entschuldigung wegen dem "Kurz-Statement", da braucht man für mich schon bald einen eigenen Paragraphen für "unsittliche Bewusstseinsmanipulation"

Wie verkrampft doch Einige

mozarttaler, 21.01. 14:47

nach nur irgendeiner anderen Lösung suchen, und sei sie noch so utopisch und an den Haaren herbeigezogen, um nicht selbst womöglich in den Zwang der Arbeitssuche zu kommen.

Antworten

justemilieu, 21.01. 15:00

@mozarttaler "nach nur irgendeiner anderen Lösung suchen, und sei sie noch so utopisch und an den Haaren herbeigezogen, um nicht selbst womöglich in den Zwang der Arbeitssuche zu kommen." Die Lösung ist einfach, die geplante Reform in der Form nicht durchzuführen ! Die Ersparnis wird nicht groß sein, bzw. durch den Verwaltungsaufwand könnte vielleicht sogar noch Mehrkosten hervorgerufen werden. Die wirklich notorisch Arbeitsunwilligen werden kaum von der Reform betroffen sein, da sie ja kaum etwas gearbeitet und sich erspart haben. Voll getroffen werden nur die lange gearbeitet und gespart haben und die zu alt und krank für den Arbeitsmarkt geworden sind. Wobei, die es sicher auch nicht so gefallen lassen werden, wie sich die Politiker es wünschen, sondern sie werden versuchen das Vermögen noch rechtzeitig zu verprassen bzw. es verschwinden zu lassen. Wenn das Eigenheim weg ist, dann muss der Staat noch höhere Unterstützungen für die Mieten bereitstellen.
Ich selbst bin momentan nicht betroffen, ich hoffe es auch nicht zu sein. Ich bin VB und habe nur mehr 11 Jahre bis zur Pension, aber es könnte mir passieren, dass ich zb. länger als 1/2 Jahr krank bin und dann könnte man mich kündigen. Wer nimmt dann einen über 50jährigen, der eine lange und schwere Krankheit hinter sich hatte ? Vor kurzem habe ich in einem Artikel gelesen, dass man schon über 40jährige keine Ausbildung mehr investiert.