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Kinder

Wie viel sind Kinder wert?

Die ersten wichtigen Beschlüsse der Regierung betreffen die Familienpolitik. Wie fair sind der Familienbonus und die Neuregelung der Familienbeihilfe? Wie kann man Alleinerziehenden besonders helfen? Wie familienfreundlich ist Österreich?

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880 Beiträge

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Forum

Sollte dann nicht auch innerösterreichisch die Höhe der Familienbeihilfe angepasst werden.

evro, 15.01. 01:06

Immerhin sind die Lebenserhaltungskosten zB in Salzburg oder Bregenz um einiges höher als in Wien.
;-)

7plus, 15.01. 09:08

Du meinst man sollte die Familienbeihilfe in Wien senken?

reservebuddha, 15.01. 09:47

Nicht höher als in Döbling oder Hietzing. Also dann auch Bezirksweise anpassen!

inventor, 15.01. 12:20

Alles Unsinn, die Rechtslage ist klar, die Kompetenzlage auch.

manz, 16.01. 11:09

Die Einpendler nach Wien würden sich freuen ...

Türkisblau ist eine eiskalte Farbe

katuneu, 14.01. 23:34

Nichts ändert sich!, posaunen die Türkisblauen in den Äther. Wer mit 50 den meist ohnedies mies bezahlten Job verliert, fällt nach 20 bis 52 Wochen Arbeitslosenentgelt von kaum 900 Euro in die Mindestsicherung, in der MannFrau nicht einmal mehr pensionsversichert sind und alles über 4200 Euro "Vermögen" aufbrauchen müssen, ehe es Staatsgeld gibt - in dieser Phase ist auch keine Sozialversicherung vorgesehen. Anfallende Leistungen werden zurückverlangt. Der Familienbonus nützt vor allem den Leistungsträgern mit hohem Einkommen - was zeigt, wie viel Ahnung einer, der keinem Berufs-/Schul-Abschluss ja nicht einmal einen Führerschein hat - den Alltag in Österreich kennt - geh´n sie einmal zum Billa, Herr "Kanzler" - und schau´n sie sich an, was Frauen um ein Netto unter 1000 Euro (= Existenzminimum) von früh bis spät leisten - und erdreisten sie sich dann noch einmal , diese nicht "Leistungsträger" zu nennen!....
Karl Turecek, Linz

7plus, 15.01. 09:11

Der Mindestlohn im Handel liegt bei ca. € 1.500,-.

geier, 15.01. 09:45

allerdings nur bei voller 38Std Verpflichtung.....nur welche der angeführten Frauen haben das?

zuckermaus, 15.01. 11:48

@7plus!
1500 brutto sind 1230 Euro netto bei Vollzeit.
Vollzeit gibts vielfach gar nicht mehr.
Und wennst dann noch pendeln musst, z.B. 35 km, bekommst ned mal Pendlerpauschle weil die an die Lohnsteuer gekoppelt ist. Wer keine Lohnsteuer aufgrund Niedriglohn bezahlt, bekommt auch keine Pendlerpauschale.

diese frage hier - was ist dieser job wert?

königsdiener, 14.01. 19:17

um die gelder des GIS könnten wir einiges an
kinderbeihilfen bezahlen -
wer braucht den orf und solch fragen ?

reservebuddha, 14.01. 19:33

Du kannst hier einzig und alleine deshalb reinspeiben, WEIL dir der ORF genau diese Plattform bietet. Damit brauchst du ihn jedenfalls, und da du die Frage zu beantworten versuchst, auch diese.

Wie kann man Alleinerziehenden besonders helfen?

menschlicher, 14.01. 17:32

Wenn man die Institution der Ehe abschafft dann sind alle Alleinerzieher. (helfen = fördern?)

mmmi, 14.01. 20:27

Warum soll jemand alleinerziehern besonders helfen ? Soll alleinerziehend überhaupt ein Modell für die Zukunft sein ??

inventor, 15.01. 12:23

Nein, in eingetragenen und nicht eingetragenen Partnerschaften gibt es zwei Erziehende.

Regierung Kurz/Strache zeigt.....

raufbold, 14.01. 16:52

in ihren ersten Maßnahmen, dass sie bei ihren Adhoc-Maßnahmen bei den Ärmsten der Armen den Arbeitslosen über 50 Jahren vor nichts zurückschrecken....
Die angekündigten Maßnahmen sind gefühlskalt und grausam an diesen bedauernswerten Personen die sich großteils nichts zuschulden kommen gelassen haben...
Warum kommen diese Personen zuerst daran, ist da gefühlt ein System dahinter diese Personen quasi zu enteignen und gefühlt "Obdachlos/Unnütz" zu machen.....

justemilieu, 14.01. 18:29

@raufbold Nun ich bin auch vehement gegen die Abschaffung der Notstandshilfe, aber was dies in Zusammenhang mit dem Kinderbonus zu tun hat verstehe ich nicht. Ich finde ihn einen Schritt in die richtige Richtung, nämlich dass die steuerliche Leistungsfähigkeit auch bei den Familien berücksichtigt wird, so wie es in den meisten anderen Ländern schon üblich ist. Es geht auch hierbei nicht sosehr um die Kinder, sondern wie gesagt um die steuerliche Leistungsfähigkeit des Steuerzahlers und soll sicherstellen, dass Eltern nicht zu sehr gegenüber den Kinderlosen schlechter gestellt werden.

reservebuddha, 14.01. 19:19

"nämlich dass die steuerliche Leistungsfähigkeit auch bei den Familien berücksichtigt wird"

.. was aus meiner Sicht soviel bedeutet, dass Familien mit Kindern und einem Einkommen hoch genug gegenüber Familien mit Kindern in prekären Verhältnissen zulasten des Bundesbudgets überdimensional bevorzugt werden.

Der absolute Unterschied zwischen Kinder Betreuenden und Kinderlosen sollte nicht vom Staat dermassen ungerecht gehandhabt werden, dass er mit dem Einkommen auch noch wächst. Er sollte über alle Fälle konstant sein. Das wäre nachvollziehbar und gerecht.

justemilieu, 14.01. 19:40

@reservebuddha "Der absolute Unterschied zwischen Kinder Betreuenden und Kinderlosen sollte nicht vom Staat dermassen ungerecht gehandhabt werden, dass er mit dem Einkommen auch noch wächst. Er sollte über alle Fälle konstant sein. Das wäre nachvollziehbar und gerecht." Dann müßte man konsequenter alles Steuererleichterungen wie Pendlerpauschale, Alleinerzieherabsetzbetrag , Aussergewöhnliche Belastungen für begünstigte Behinderte etc abschaffen, da dann dort genauso allfällig vorhandene Kinder begünstigt werden. Wenn man dann den Familien nur die Familienbeihilfe erhöht (SPÖ und Grüne wollen sie sogar kürzen) dann wächst auch der Unterschied zwischen Familien und Kinderlosen, da ja der Unterschied bei zwei Kindern ungefähr das 1,5 fache des Einkommens ist.

querdenker, 14.01. 09:15

Jetzt hat es mich mal interessiert und habe auf der Internetseite des Bundeskanzleramtes/ Ministeriums nachgelesen.

Auf welcher Basis wird überhaupt die Familienbeihilfe ins Ausland bezahlt ? Weil da steht eindeutig:

...."Grundsätzlich haben Eltern unabhängig von der Höhe ihres Einkommens Anspruch auf Familienbeihilfe, wenn sich der Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen in Österreich befindet (ständiger Aufenthalt) und das Kind mit ihnen im gemeinsamen Haushalt lebt, also sich ebenfalls ständig in Österreich aufhält."....

https://www.bmfj.gv.at/familie/finanzielle-unterstuetzungen/familienbeihilfe0/anspruchsvoraussetzung.html

Auf welcher Basis wird dann die Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder bezahlt ?

wald4, 14.01. 14:58

Das wurde natürlich auch übertrieben um Wahlen zu gewinnen, das ist Strategie der Regierung hauptsächlich vom Juniorpartner der in diesem Fall aber älter ist.

bergspitzmaus, 15.01. 01:41

es wird ja auch keine familienbeihilfe für im ausland lebende kinder direkt bezahlt. sondern nur die Differenz zwischen jener, die im Ausland gezahlt wird und der, die in Österreich zustehen würde. die man noch einmal extra beantragen muss.

Die Arbeiter aus dem Osten können sich mit

mühlkampkapitän, 13.01. 21:08

ihren bei uns verdienten Geld früher ein Haus in der Heimat bauen als unsere bei uns .
Muss man sie dafür nun bestrafen ?

Jene von uns in den 60er u.70er Jahren machten es genauso von Deutschland aus .

klakanica, 13.01. 21:11

Was hat das jetzt mit der Fam.beih. zu tun?

opipasam, 14.01. 10:38

Was ist wenn ein Arbeiter aus Tschechien jeden Tag, so wie jeder österreicher, von zu Hause in die Arbeit fährt, so genannte bendler
Bekommt der dann auch weniger geld, lohn, da er ja nicht in Österreich lebt und sein geld in seiner Heimat ausgibt, also in Österreich nur arbeitet!!!
Das ist exakt das selbe wie die diskutierte Kinderbeihilfe.

Was ist nun.??????

7plus, 14.01. 19:31

Opisam, den Lohn zahlt der Chef. Die Kinderbeihilfe für nicht hier Lebende zahlen dann wir.
Der Chef kriegt die Arbeitsleistung dafür. Wahrscheinlich sehr günstig. Wir haben nichts davon, außer Billigkonkurrenz die wir über den Umweg der Familienbeihilfe auch noch subventionieren.

Für den österreichischen Arbeitnehmer eher nicht so toll.
Zumal wir eh Steuern zum Speiben zahlen.

klakanica, 13.01. 21:07

Die Kinderbeihilfe in Ö ist nach Alter gestaffelt, weil der Gesetzgeber annimmt, dass ältere Kinder mehr finanzielle Unterstützung brauchen als Jüngere. Die Höhe der Kinderbeihilfe wird also nach dem finanziellen Aufwand für das Kind berechnet. Warum sollte das nicht auch für im Ausland lebende Kinder gelten. Ähnlich verhält sich das bei in Österreich tätigen Arbeitskräften. Lt. Endsenderichtlinie müssen, vereinfacht gesagt, ausländische Arbeitnehmer von ausl. Unternehmen, gleich entlohnt werden, wie inländische Arbeitskräfte. Die gleiche Entlohnung bekommen die ausl. Arbeitskräfte aber nicht mehr wenn sie wieder im Ausland arbeiten. Warum sollen deshalb ausl, Kinder, die im Ausland leben die gleich hohe Fam.Beih. bekommen wie im Inland lebende Kinder?

7plus, 13.01. 21:17

Das gilt eh nur für die EU. Wenn dein Kind in Amerika oder Russland lebt, kannst dich sowieso brausen gehen mit Familienbeihilfe. Da gibts nix.

Ich verstehe sowieso nicht, warum wir unseren flat-tax Ostblock-Freunden unsere Sozialleistungen in den A.... blasen, während wir hier Steuern zum Speiben zahlen.

klakanica, 13.01. 21:19

Ein weiteres Beispiel:
Wenn Waren ins Ausland exportiert werden, wird auch nicht die österreichische Mehrwertsteuer verrechnet, sondern jener Mehrwertsteuersatz kommt zur Anwendung, der im Importland gilt.

phoebe07, 14.01. 09:50

Werden Unterschied zwischen Steuern und Sozialabgaben nicht kapiert sollte sich aus Diskussionen unter Erwachsenen heraushalten.

7plus, 14.01. 20:58

Phoebe, ausgerechnet Bananen.

Indirekte Staaten Förderung

elmucho, 13.01. 18:10

Das denke ich mir, dass da alle Ostblockländer dagegen sind, schließlich kommen unsere Gelder jeweils dem ganzen Staat zugute. Immerhin wird ja dieses Geld innerhalb des eigenen Landes in dem die Kinder leben ausgegeben.
Insofern ist dieses Geld ja eine Staaten Förderung.

reservebuddha, 13.01. 18:55

Nein, es ist eine Förderung der betroffenen Kinder.

manz, 13.01. 19:15

Wenn man es so sieht, ist jedes Geld, das ein Tourist im Ausland ausgibt, eine Staatenförderung. Soll man deswegen den Tourismus verbieten oder die Touristen mit einer Sondersteuer belegen?

maxheadroom, 13.01. 22:20

@rb, du kannst wohl nicht leugnen, dass die Familienbeihilfen im Ausland die betreffende Wirtschaft beleben. Also profitiert der betreffende Staat durch Steuereinnahmen.

Aktuelle Gerechtigkeit...

mamsi, 13.01. 18:00

eine Analogie, für alle die das aktuelle System "Gerecht" finden.

Also, Die Familie erhält in AT eine Tafel Schokolade als Beihilfe.
Wenn die Familie im Ausland lebt, bekommen sie jedoch:
1/2 Tafel Schokolade in der Schweiz
2,5 Tafeln Schokolade in Ungarn
2 Tafeln Schokolade in der Slovakei
1,5 Tafeln Schokolade in Tschechien

was ist hier .... vor allem aus welcher Perspektive GERECHT!

reservebuddha, 13.01. 18:56

Ich glaube nicht, dass eine Tafel Schokolade in Ungarn soviel weniger kostet als bei uns.

manz, 13.01. 19:18

Sollte die Anpassung an die ausländischen Lebenshaltungskosten kommen, kann man nur hoffen, dass zur Berechnung nicht eine Tafel Schokolade herangezogen wird. Die ist nämlich das letzte, was man zum Leben braucht.

phoebe07, 13.01. 19:26

Eine Tafel Schokolade bekomme ich beim Diskonter um 5o cent - in einem Spezialgeschäft zahle ich für dieselbe Menge (aber eben eine andere Qualität auch mehr als 5 Euronen. Ist also zum Vergleich schon deswegen nicht heranzuziehen. Markenschokolade kostet in Bratislava gleich viel oder etwas mehr als in einem ähnlich großen österreichischem Supermarkt, nach Orbanistan fahre ich nicht, in Tschechien interessieren mich hauptsächlich die Käsesorten.

mühlkampkapitän, 13.01. 21:03

Die erbrachte Leistung in Österreich wird auch nach der in Österreichs gültigen Preis- Leistungsniveau ( Gesetze ) erbracht und entlohnt !
Wie diese in der Schweiz oder den Oststaaten ebenso geschieht !
Das betrifft auch die hier erwartete Qualität wie Leistung dafür .

Daher soll man nicht diese mit anderen Staaten vergleichen .
Sind auch vom Grund aus andere Versicherungs - Sozialleistungen und Entlohnungen vorgesehen .
Rumänischer Maurer erbringt in Rumänien nicht die selbe Ansruchsvolle Leistung wie bei uns . Das wissen auch alle.

maxheadroom, 13.01. 22:23

Wieder einmal die falsche Debatte zum richtigen Thema - es geht wohl nicht um Schokolade. Genausowenig wie Irgendjemand behauptet könnte, dass die Lebenserhaltungskosten in z.B. Ungarn oder Rumänien geich den Österreichischen wären.

carlo, 14.01. 00:06

Ich glaube nicht, dass eine Tafel Schokolade in Ungarn soviel weniger kostet als bei uns.
.....................................
Gewaltig weniger.Wenn es ungarische Schokolade ist.

WAS SOLL DIE AUFREGUNG

mamsi, 13.01. 17:43

So weit ich das verstanden habe ist die Familienhilfe dazu da um bei den entstehenden zusätzlichen Lebenskosten die Familien zu unterstützen, und sie ist nicht zur persönlichen Bereicherung. Es macht sehr wohl einen großen Unterschied wo ich lebe, was die Lebenskosten betrifft. Warum sollte der Betrag nicht an die landesspezifischen Lebenskosten gekoppelt sein. Und ja, Österreich ist ein Hochpreisland, und es macht sehr wohl einen Unterschied ob ich die Lebenskosten für Tschechien, Österreich oder die Schweiz rechne! Es ist für jeden Leistungsträger in Österreich ein Schlag ins Gesicht, wenn ein Familienvater in AT Familienbeihilfe bekommt für seine Familie, die in Ungarn lebt inkl. nächster Verwandter damit versorgt (Heißt, das viel mehr Personen auf Kosten von Österreichern Ihr Leben finanzieren, als in dieser Unterstützungsleistung geplant). In der Slowakei liegt der Kaufkraftindex bei 1,51, Ungarn sogar 1,75 während er in der Schweiz bei 0,62 liegt..... Heißt zu Deutsch.... entstehen die Kosten in Ungarn, hat derjenige das 1,75 fache an Mittel zur Verfügung als ein Österreicher..... Denkt bitte alle daran..... jemand, der in Österreich arbeitet MUSS DAS BEZAHLEN.... es wächst nicht auf Bäumen!! Es gibt kaum "Exilschweizer" sehr wohl viele Gastarbeiter aus den ost-Ländern, die Ihre Familien nicht nachholen, aus dem Grund, da die Lebenskosten aus deren Sicht bei uns höher sind.... ist ja auch verständlich und OK, aber Leistung, die auf Basis der Österreichischen Lebenskosten errechnet wird, sollte auch in AT "konsumiert" werden!

sevilla1, 13.01. 18:50

Vielleicht sollten sich die Ungarn, Tschechen, Kroaten, Polen, Slovaken etc. lieber in ihren Ländern eine Arbeit suchen und die minderwertigen, oft unangenehmen Jobs den fleissigen Österreichern überlassen!

reservebuddha, 13.01. 18:58

Der Kaufkraftindex hat nichts mit den Preisen zu tun, sondern eher mit den Löhnen.

http://www.onpulson.de/lexikon/kaufkraftindex/

"Der Kaufkraftindex, auch als Kaufkraftkennziffer oder Kaufkraftzahl bezeichnet, ist ein Anhaltspunkt für den Umsatz, der von einem Kunden oder einer Kundengruppe zu erwarten ist."

Die Schokolade ist in Ungarn nicht so viel billiger, bloß können sich die Leute dort viel weniger davon leisten. Das wird damit ausgedrückt.

manz, 13.01. 19:25

@sevilla1: Das sehe ich genauso. Nicht alles, was moralisch gerechtfertigt ist, ist auch realpolitisch klug. Die Ausländer, die in Österreich arbeiten, können nämlich auch rechnen. Wenn das, was auf dem Konto landet, den Aufwand nicht wert ist, bleiben sie weg. Dann wird die österreichische Liste von Mangelberufen noch länger.

Bitte

funkjoker, 13.01. 17:05

das Wort "wert" in Anführungszeichen setzen, ich bekomm bei dem Titel Magenschmerzen.

Neue Gerechtigkeit?

senfbaron, 13.01. 16:24

Reiche Eltern, die ihre Kinder auf Schweizer Internate oder Universtäten schicken, bekommen also mehr, viel zu billig angestellte Pflegekräfte aus dem Ostem erhalten weniger. Die neue Gerechtigkeit. Der neue Stil. Danke Basti!

sevilla1, 13.01. 17:26

Von diesem Maturanten habe ich zu keinem Zeitpunkt etwas anderes erwartet und deshalb kann er mich auch nicht enttäuschen!

mamsi, 13.01. 17:49

Ja, aber ich kann dich beruhigen.... Österreichische Exilschweizer, bzw. Schweizer, die in AT leben und hier Beihilfe beziehen gibt es ganz GAAAAANZ wenige, es sind laut offiziellen Angaben sogar unter 200..... Aber was ist mit den über 80000 Ungarnstämmigen, wo in Ungarn die Lebenskosten nur ca. 30% der bei uns betragen....

In Brüssel formt sich Widerstand

carlo, 13.01. 14:27

Es darf gelacht werden.
Werden doch Einkommen der EU-Abgeordneten auch an die Lebenshaltungskosten an ihren jeweiligen Heimat- Ländern gekoppelt.

lehmansfatcat, 13.01. 15:08

Unter dieser Prämisse bin ich bereits auf die Argumentationslinie der EU gespannt...

carlo, 13.01. 15:29

>lehmansfatcat
Ich auch.

senfbaron, 13.01. 15:45

Einkommen sind keine Sozial- bzw. Versicherungsleistungen.

In Brüssel formt sich Widerstand

clark2005, 13.01. 13:36

Ist eh klar. Die linken werden grundsätzlich gegen alles sein, was von unserer Regierung kommt und die Länder im Osten freuen sich natürlich auch nicht darüber, wenn weniger Geld rein kommt.

taxler, 13.01. 13:49

Das auch aus der EVP Widerstand kommt, tangiert Dich wohl nicht sehr, oder?

onlineberti, 13.01. 13:56

ja die linken von der EVP sind gegen alles, was von unserer Regierung kommt. Du kennst dich aber gut aus.

lehmansfatcat, 13.01. 15:12

@taxler: ist aber logisch, denn wer ausser den Unternehmen möchte schon unbedingt den Zuzug von Billigarbeitskräften....nur komisch, das sich da eine Arbeiterpartei wie die SPÖ nicht mehr dagegen engagiert...aber die ist lieber politisch korrekt bis zum eigenen Untergang...

senfbaron, 13.01. 15:46

EVP ist links? Alter Schwede ...

reservebuddha, 13.01. 19:01

"Die linken werden grundsätzlich gegen alles sein, was von unserer Regierung kommt"

Währenddessen bin ich bloß gegen das, was ich für unlogisch halte.