Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Doping: IOC-Urteil streng genug?"

Olympische Ringe

Doping: IOC-Urteil streng genug?

Russlands Sportler dürfen wegen eines Dopingskandals nur unter neutraler Flagge an den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea teilnehmen. Ein Komplettausschluss - es wäre der erste in der 121-jährigen Geschichte der Olympischen Spiele gewesen - blieb Russland jedoch erspart. Ist diese Entscheidung gerecht und im Sinne der Sportler? Oder ist das IOC-Urteil nicht streng genug?

Mehr zum Thema:

weitere Debatten

229 Beiträge

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

Wenn die Russen schon im großen Stil dopen...

vonnthebest, 10.12. 10:40

hätten sie sich wenigstens nicht erwischen lassen dürfen. Es gibt in anderen Ländern auch Doping. Vielleicht nicht staatlich gelenktes, aber es gibt es. Sogar Österreich hat bei den Langläufern eine ordentliche Dopingvergangenheit.... aber wenn Russland das schon so gut organisieren wollte, darf man sich eben nicht erwischen lassen. Wer Kriminelles tut, muss sich der Konsequenzen bewusst sein. Mir kommt vor sie stellen sich so als Unschuldslamm da. Aber dann hätten sie entweder nicht dopen dürfen, oder etwas anders machen müssen. Aber im Nachhinein zu bestreiten hilft nichts, wenn der Dopingtest eindeutig positiv ist.

touren, 10.12. 16:08

du scheinst ein Fachmann zu sein,sage mir eine positive Dopingprobe von Sotschi 2014 eines Russen.

silke71, 10.12. 16:50

Und dann noch bitte gleich die Anzahl der positiven dopingtests der russischen Leichtathleten die in Rio gesperrt wurden. Überdies wären dann noch die positiven dopingtests von russischen Sportlern bei den weltcups vor und nach sotschi aufzuzählen wenn du schon dabei bist. Laut McLaren Bericht sollen ja über 1.000 russische Sportler gedopt haben bzw. Sein. Auch dort wären die Zahlen wie viele davon wirklich positiv getestet wurden hilfreich.

touren, 10.12. 19:03

Diese Frage kann ich dir gleich beantworten, nämlich auch keine, zumindest im Bob Skeletonlager, denn die sind startberechtigt und wären sie bei Olympia positiv getestet worden hätten sie auch im WC keine Starterlaubnis, so schauts aus.

vonnthebest, 10.12. 23:51

oha da sind wohl Leugner am Werk! Ich habe mich nicht Tag und Nacht damit beschäftigt aber dieser Bobfahrer Alexander Subkow da mit 2 Goldenen hat ja EPO gedopt, dazu noch die Goldmedaillengewinner im Langlauf - ich glaube Legkow hieß er?! Und zahlreiche andere, von denen ich die Namen jetzt nicht weiß. Ich glaube ihr zwei steht noch unter Schock, dass ihr die Realität verpasst habt oder ihr werde bezahlt von jemandem, dass ihr alles leugnet und das so verbreitet.

kakanien, 10.12. 00:28

Wenn eine Administration innenpolitisch Erfolge braucht, dann passt sich das System und die Sportler an.
Es hat "Doping" immer schon gegeben und es wird es immer geben. Der einzelne Sportler stellt den persönlichen Erfolg über die Gesundheit, siehe die Vita diverser "Sporthelden" der Vergangenheit.
Nur wie schwach bzw. ängstlich muss eine Administration sein, um soetwas zu unterstützen?

Ich verstehe die Motivation des Einzelnen für Doping, das grösste Problem liegt hier bei den "Hobbysportlern", nur in der aktuellen Situation, Russland, ist jede Verteidigung nur mehr ideologisch motiviert. Ich kenne ausser der DDR und China, man denke an die Schwimmerinnen, die spartanischen Selektionen im Turnen, nichts vergleichbares.

silke71, 10.12. 16:56

Naja das us sprinteam hat ja auch eine nette dopingvergangenheit ebenso das aus Jamaika. In Rio waren über 100 Athleten am Start die schon dopingsperren abgesessen haben und einer wurde sogar zwei mal gesperrt. Im norwegischen langlaufteam hat es auch gravierende dopingvergehen gegeben , usw. Doch das Problem ist halt das man bis jetzt immer erst nach positiven dopingtests verurteilt und gesperrt wurde nur bei Russland werden jetzt Sportler präventiv gesperrt die ihr ganzes sportlerleben nicht einen einzigen positiven dopingtest abgeliefert haben. Wie schwach und ängstlich muss ein Verband sein um unschuldige Sportler zu sperren?

vonnthebest, 10.12. 23:54

gg Silkchen du hast Schwierigkeiten glaube ich. Du scheinst da was zu verwechseln. Man kann natürlich nicht jemanden sperren ohne Beweis, aber du scheinst verpasst zu haben dass bei etlichen Subkow, Legkow und und und ja die Beweise auf dem Tisch liegen, sie wurden gesperrt und das hat ja sogar der russische Verband selbst meiner Meinung nach bestätigt.
Du kannst nicht einfach hergehen und sagen: ja Usain Bolt ist gedopt" ohne dass es einen positiven Test gibt. Du kannst auch bei anderen Nationen nichts sagen, so lange es keine erdrückenden Beweise wie bei Russland gibt. Ach herrje ich glaube manche werden echt dafür bezahlt um jeden Preis lügen in die Welt zu setzen.....

Natürlich wurde in Russland gedopt

uthred, 09.12. 11:30

Aber wenn ich mir anschaue wie viele Biathletinnen sich zu einer " pause" entschieden haben und gleich wieder an der Spitze mitmischen, zweifle ich daran, dass die Russen eine Ausnahmestellung einnehmen.

portofrei, 09.12. 14:22

Ist halt ein riesiger Unterschied, ob Doping vom Staat gefördert und gedeckt wird.

xcountry, 09.12. 16:14

ut, wen meinst du genau?

silke71, 09.12. 16:39

Porto dann erkläre uns doch mal bitte was da der Unterschied ist für denjenigen der von einem gedopten Sportler geschlagen wird. Glaubst du wirklich das den das juckt? Und wie will man eigentlich genau nachweisen wann der Staat involviert war? Im Endeffekt wäre dann jedes Doping staatsdoping weil irgendein Funktionär, Trainer oder Betreuer oder teamarzt eingeweiht ist.

xcountry, 09.12. 16:48

Silke, informieren, dann wieder schreiben.

touren, 09.12. 19:03

@xcountry, ich weiss du bist Arzt und kennst dich mit dieser Materie sehr gut aus, aber was mich einfach ärgert, es wurde kein Sportler des Dopings überführt, es wurden Manipulationen festgestellt, aber bei Olympia ist ausschließlich die WADA zuständig und hat wahrscheinlich auch nur diese Zugriff zu den Proben, also wer hat die Proben manipuliert, villeicht sogar zu Ungunsten von RUS, oder wer hat noch aller Zugriff zu den Proben, für mich stinkt das zum Himmel.

reminder

revax77, 09.12. 07:57

hab mir ein paar Texte von dir durchgelesen, sehr interessant, scheinst viel Hintergrundwissen zu haben! Aber ein bisschen lehrerhaft unterwegs!
Komisch ist nur, dass du von der Südstadt, Obertauern, Tauplitz sprichst, Sportler allgemein ansprichst, aber keine Personen nennst! Was willst du damit sagen, dass kapier ich nicht ganz!

xcountry, 09.12. 08:53

was war leicht auf der Tauplitz?

jumpingjackflash, 09.12. 09:27

Staatsdoping munkelt da einer mit DDR know -how

it21, 09.12. 11:17

Aber nein, denn die haben nur, in der DDR
völlig legale Substanzen benutzt...

reminder, 09.12. 19:39

@revax77: ich kritisierte Journalisten wiederholt da sie
mit Namen von Sportlern reißerische Berichte schrieben.

Das Problem ist nur bedingt ein Individualproblem.
Es war bzw. ist (aktuell unbekannt?) ein "Systemproblem"

Ich weiß aber auch dass im Bezug auf Doping so viel an
Unwissenheit, journalistischer Ungenauigkeit und unfairer
Verhalten von Funktionären kommuniziert wurde dass ich ein wenig Licht in die Kausalität bringen wollte.
(lehrerhaft wie du meinst? ich meine sachlich!)

Ob ehem. andere Sportler offen und ehrlich sind weiß ich
nicht, aber es gibt ausreichend Literatur und
Dokumentationen wo objektiv Sportler sich outen.

Bei meiner Trainerausbildung hörte ich so viel von den
Professoren was internat. in anderen Sportarten los ist.

Wenn man die Story von ehem. Kollegen und die Folgen
kennt dann ist es ein Thema wo man warnen muss vor
dem Missbrauch. (gilt speziell für Hobbysportler ohne Pro
Beratung und Kontrolle von Ärzten...)
Zum Glück war mein Team "unprofessionell" und daher bin
ich sehr gesund dem L - Sport "entkommen".

man sollte

schmurgel, 08.12. 12:44

das dopen freigeben, die welt braucht höchstleistungen damit der rubel rollt. Was soll die scheinheiligkeit, es dopen ja eh alle und fallweise werden welche "erwischt". Der leistungshunger fördert den betrug, nicht nur im sport.

kakanien, 08.12. 17:17

Möger der bessere Doper gewinnen, oder? Also die USA und die restlichen Grossen, die Anderen sind ja zu klein für gutes Doping.

touren, 08.12. 17:21

das würde ich von NOR nicht behaupten

portofrei, 08.12. 17:42

Wenn das Doping frei gegeben wird brauchen wir größere Sportanlagen ;-)
z.b. werden die Radien der Laufbahn zu eng, das Hammerwerfen über 200 m geht usw.

libertär, 08.12. 17:42

In Afrika dopen die Läufer ziemlich ungestört.

kakanien, 08.12. 18:22

touren
Ich ohne Beweise auch nicht.

jumpingjackflash, 09.12. 08:24

Sport is ned nur Spitzensport alleine !
Würdest deine Kinder zum Sport schicken wenn alles vergiftet is?

xcountry, 09.12. 08:52

sehr richtig, das ist auch immer die Ausrede bezüglich des aus medizinischer Sicht wärmstens zu empfehlenden Ausdauersportes. Der motorisch eher passive Österreicher nimmt dann als Argument gerne das Doping her.

vonnthebest, 10.12. 23:57

kakanien: auch in Österreich gabe es öfters Doping; Langläufer und Biathleten 2002 Salt Lake, Langläufer und Biathleten 2006 turin; Johannes Dürr 2014 Langläufer; mir fallen jetzt gar nicht alle ein. Dennoch ist das was anderes als Doping von oben zu organisieren, systematisch zu organisieren.

Mich stören diese suggestive Fragestellungen!

maverick, 08.12. 10:24

Kann man nicht schlicht fragen wie beispielsweise:
Ist das IOC-Urteil OK? oder
Ist das IOC-Urteil gerecht?

maverick, 08.12. 10:29

Im Übrigen möchte ich festhalten, dass Österreich ein Glück hatte, dass es bei den Spielen 2000 nicht ausgeschlossen wurde. Anderseits spielen wir ja auf der politischen Weltbühne keine Rolle und daher braucht man mit uns auch nicht solch politische Spiele betreiben wie jetzt mit Russland.
Hier noch die Chronologie, dass wir nicht viel besser sind als Russland:
http://www.focus.de/sport/mehrsport/turin-skandal_aid_54524.html

maverick, 08.12. 10:32

Und seien wir uns ehrlich. Wer der Meinung ist,, dass es beim Spitzensport ohne Doping abgeht, der ist ein wenig blauäugig. Erwischen darf man sich nicht lassen. Dem hier wäre es fast gelungen:
http://www.spiegel.de/sport/sonst/radsport-lance-armstrong-und-sein-doping-system-a-860712.html

reminder, 08.12. 12:25

@maverick: ich kenne die Situation aus dem Radsport ganz
gut und bis 2010 war es irre was dort abging.

Spitzenleistung ist auch ohne dopen möglich aber die letzten
5 bis 7 % (freimachen der autonom gesch. Reserven) sind
ohne Chemie unmöglich. EPO oder CERA bringt auch ca.
5 bis max. 10 % aber man kann Zeiten vergleichen und neben
den genaueren Kontrollen ist das ein Indiz zum Besseren.

Die Definition "Spitzenwert" muss man eben neu bewerten!

Mikrodosen können nicht kontrolliert werden. Ich zweifle an
ob der Verzicht auch gesünder ist...
Dass man mit Mikrodosen im hochprofessionellem Sport
auch heute arbeitet (unter ärztl. Aufsicht) ist schwer
widerlegbar.
Dass Leistungssport gesund ist behauptet kaum wer der
diesbezüglich etwas Fachwissen hat....(es bringt viel Geld)

Knallhartes Training im AD Sport führt zu Hämatokritwerten
von 35. Damit einen Wettbewerb zu bestreiten ist mit Risiko
verbunden. Daher die Frage die kaum wer beantworten kann
oder will: "Feintuning" besser als ganz ohne Hilfsmittel?
Grenze mit 50 okay, aber von 35 auf 50 wie erreichen?

Eigene Erfahrung: knallhartes Training > KO des Immunsystems > 1 Woche Infusionen im Krankenhaus zum
Aufbau. Ein Pro kann sich die Zeit nicht leisten bzw. würde
im Wettbewerb (Etappenrennen) ausscheiden müssen.

reminder, 08.12. 12:29

Übrigens: die ORF Fragestellung ist nicht suggestiv.
Die Formulierung ist eindeutig offen ob streng genug...

Es müsste dann heißen:

" sind sie nicht auch der Meinung dass..." das wäre dialektische
Suggestion...

xcountry, 08.12. 23:24

wieso Hk 35 und bei welchem knallharten Training? Wegen der noch stärkeren Zunahme des Plasmavolumens, wegen Lyse der Erys?
Welche Infusionen zu welchem Aufbau?
Bitte kane Geschichtln.

reminder, 09.12. 20:19

xc@ da ich kein Mediziner bin kann und will ich keine Gründe
erklären. Ich weiß die Werte aus eigener Erfahrung und
vertraute den Ärzten im KH bei den Infusionen.

Du hast Möglichkeiten:
Dr. Holdhaus in Österreich
Dr. Ferrari in Italien
Dr. Fuentes in Spanien
das sind Fachleute und Fuentes warnte mit 35 Hämatokrit
eine TdF zu fahren.
Nimm dir die dicke Brieftasche mit.... Schätze den Stundenpreis
für Beratung auf rund 15.000 € (Ferrari und Fuentes machten
mit Sportler 3-stellige Mio. € Beträge....)
Berichte du dann .....was die Kapazunder sagen!

Ich hoffe,

trigo, 08.12. 10:05

dass dieses Urteil sich nicht allzu sehr auf die Leichtathletik auswirken wird.
Es wäre schade wenn plötzlich alle Damen Sixpacks verschwinden würden.
Die schau ich mir nämlich gerne an.
;-)

IOC-Urteil streng genug?

fromist, 08.12. 09:58

Was will der Fragesteller denn hören. Das völlig absurde und überzogene Urteil gegen die Sportler eines ganzen Landes ist nicht streng genug? Soll das IOC vieleicht die Nato auffordern in Russland einzumaschieren und alle Sportler zu verhaften und in einem Sondergefängniss einzusperren oder wie oder was ?
Wäre das dem Fragesteller dann streng genug ?

libertär, 08.12. 17:45

Der Fragesteller meint damit, ob man Russland nicht noch mehr hätte demütigen können.

Wahrheit sehen wollen...

reminder, 08.12. 09:13

Poster kakanien meint weiter unten einen Unterschied von
Doping bzw. Staatsdoping zu kennen und diskriminiert gleich.!

Nun, der Begriff "Staatsdoping" ist wissenschaftlich unbekannt.

Staatlich "verordnetes" Doping gab es in der ehem. DDR wie
man heute weiß.
Auch im 2. Weltkrieg wurde, damit Flieger mehr Einsätze ohne
Pause fliegen konnten mit Ephedrin gearbeitet.

Es ist und bleibt einfaches Doping verordnet von Verbrechern!

Wie sieht es nun mit dem "normalem" (kakanien) Doping aus:

bleiben wir einfach in Österreich:

als die DDR flöten ging waren sehr "kompetente" und
"erfahrene" Trainer billig zu haben...

Die Bundesregierung (Südstadt) aber auch ein internat. starker Verband (Trainingszentrum Obertraun) engagierten diese
Leute. In Folge gab es tolle Erfolge....

Dann kam ein etwas naiver Burgenländer der Doping kriminalisierte und daher veränderte sich Einiges.

Die Seriensiege (Sportart kann man erraten..) blieben aus
und es gewannen wieder Andere.

zur IOC Moral:
richtig ist, nur überführte Dopingsünder auszuschließen.

Heuchelei ist es, Sportler eines Landes nicht für das Land
starten zu lassen und deren Hymne bei einem Sieg zu
verweigern.

Man weiß, was in Russland, der DDR, China (wo die meisten
Präparate herkommen) oder den USA los ist.

US amerik. Wrestler sterben im Schnitt im Alter von 53 Jahren!
Amerikanische Sportler (Leichtathletik oder Basketball) gaben
offen zu was lief, Freiburg (deutsche staatliche Uni) war ein
Kompetenzzentrum für Doping.

Die greisen Funktionäre des IOC sollten den Mut zur Wahrheit
haben und bekennen, dass sie vs. Doping zu Recht alles
unternehmen um Sportler zu schützen.

Das nationale Gehabe vs. Russland ist einfach lächerlich
und dient in keiner Weise den Sportlern im Sinne eines
fairen Sports und Erhaltung der Gesundheit.

reminder, 08.12. 09:27

bei der DDR muss es heißen: los war.... aber manche Länder
haben kopiert....um dann die Ertappten als Betrüger zu
verurteilen. Auch ein "moralischer" Standpunkt!
Man darf sich nicht erwischen lassen, dort lag das Problem!

jumpingjackflash, 08.12. 09:41

1. Vergleich mit Wrestling is schon mal eigenartig - sollt ma Bodybuilding auch ned vergessen --nur was hat das alles mit dem IOC zu tun?
2. Ich find die IOC- Entscheidung ausnahmsweise mal annehmbar zumal man einzelnen Sportlern die Möglichkeit gibt doch an den Spielen teil zu nehmen --
3.Südstadt -Obertraun? Erklär bitte mal näher , war da auch Staatsdoping befohlen?

trigo, 08.12. 09:48

Das Ephedrin zweifle ich an.
Möglicherweise war es Pervitin.

reminder, 08.12. 12:11

@jumping:

zu 1: der Absatz beinhaltet Leichtathletik .... und Wrestler
bzw. auch Bodybuilder "bewiesen" was im Staat usus war.
Beispielhaft da ein Poster von "Staatsdoping" schrieb und
damit das Thema suggestiv begrenzt.

zu 2: ´daccord aber "neutral" anzutreten ist Heuchelei.
Bei Pkt. 1 suggerierte ich dass Russland keine Alleinstellung
hatte...

zu 3: "gezwungen" wurden die Sportler weder in der DDR
noch in Russland. Sie hätten den Sport beenden können...
(theoretisch..)

Österreich hat "staatlich" geduldet denn so blöd waren die
nicht dass sie nicht wußten was folgen wird wenn man DDR
Trainer und deren Fachwissen engagiert.
Die "Fälle" sind ja bekannt.....und nicht alle wurden ertappt.

Wer nicht bereit war flog aus dem Förderprogramm, so
glaubhaft ein Trainer der beruflich tätig war.

Und so war es auch beim Pro Sport wo Trainer Sportler
zwangen oder wenn netter, animierten, Mittel zu nehmen und wenn nicht willig, war die Alternative das Karriereende bzw. Hobbysport.
Im Jugendsport bzw. bei Junioren gewann ich mit " Müsli und
Wasser". Den Weg zum Pro Sport (Ausland) wollte ich nicht
da mir klar wurde wie die Spielregeln lauten....
Daher Hobbysport auf "gesundheitlich" vernünftigen Niveau!
Das "System" ist heuchlerisch und unehrlich, daher lege
ich meine Ansicht dar.

touren, 08.12. 13:10

@reminder, sei mir nicht böse, aber da ist schwachsinn

zu 3: "gezwungen" wurden die Sportler weder in der DDR
noch in Russland. Sie hätten den Sport beenden können...

weil der Sport fast die einzige Möglichkeit war das Land(DDR) verlassen zu können.
Ich war während meiner aktiven Zeit zig mal in diesem Land, ich weiss wovon ich rede

reminder, 08.12. 16:16

@touren: deine Logik ist umwerfend....

die Mehrheit der jungen DDR Leute war eingesperrt.

Warum sollten Sportler nicht damit leben können und für
Reisen ihre Gesundheit riskieren?
Beim Doping wurden sie belogen von Ärzten....

Übrigens: auf der Tauplitz trainierte ich 2 Wochen Langlauf.
Das DDR Damen - und Herrenteam war ebenfalls dort.
Keiner der Sportler versuchte abzuhauen....oder mit uns
Kontakt aufzunehmen ihnen dabei zu helfen.

Dass Familienmitglieder als "Pfand" im Land blieben ist klar
aber wegen Reisen die Gesundheit ruinieren?

Dein Schluss ist Unsinn denn auch Radfahrer waren bereit
zu dopen da die Alternative das Karriereende gewesen wäre.

Es gab aber auch clevere Kollegen aus Italien mit denen ich
fuhr die den Job 4 bis 5 Jahre machten und mit dem Geld
Hotelier oder Unternehmer wurden.
Sie wussten was sie taten ebenso wie Ostblock Sportler....

touren, 08.12. 17:08

natürlich war die Mehrheit eingesperrt, oder hast du geglaubt der Ostdeutsche konnte einfach sagen jetzt fahre ich nach AUT.
Dem Sportler in der DDR ging es entsprechend sehr gut, was er über sich ergehen lassen mußte ist eine andere Geschichte.

touren, 08.12. 17:12

nur so ein kleines Beispiel von 1986: Der Besucher X wollte von Suhl nach Oberhof, Fahrtstrecke 16 km, Ansuchen 3 Monate vorher, 5 wollten diese Bewilligung, 3 bekamen sie.
Wir haben mit diesen 3 Leuten ein bischen diskutiert, aber eben nur wenig, dann stand schon eine männliche Person dazwischen und fertig war das Reden.

reminder, 08.12. 17:29

@touren: deine Formulierungen sind auf Aggressivität aufgebaut...

"hast du geglaubt" .... so formuliert kein Diplomat....
lerne Dialektik....

DDR Sportler ging es gut? ja relativ aber reich wurde keiner
höchstens als Parteifunktionär und Opportunist...
Manche waren nach der Karriere krank und vergessen....

Ich fuhr in Italien mit Pro´s die "arm" begonnen haben und mit dem Geld der Sportkarriere die Basis als Hotelier oder Industrielle verdienten und wirklich gut leben.

Damit meine ich Vermögen die man auch als "Vermögen"
bezeichnen kann.....
Die meisten ex DDR-ler blieben dagegen arme Würstchen
von denen man nichts mehr hört.
Schade, denn auf der Tauplitz sprach ich mit sehr netten
Leuten die zwar Weltmeister wurden aber heute sicher nicht reich sind...

Hoffendlich wird bei der Fußball WM in Rußland auch auf...

blumenstrauß, 07.12. 21:43

...Doping untersucht.

Zuerst Russe, jetzt Deutscher

touren, 07.12. 17:41

und schon ist alles anders

Zitat Frankfurter Allgemeine

Der Deutsche Tischtennis-Bund stellt das Verfahren gegen seinen Nationalspieler trotz einer positiven Doping-Probe ein. Der Verband beruft sich auf die Bewertung deutscher Doping-Fahnder. Sie sind überzeugt, dass er in China kontaminiertes Fleisch aß.

reminder, 07.12. 20:41

touren: völlig falscher Schluss....und dann die "nationale"
Polemik Russkland vs. Deutschland.
Fachlich hast du keine Ahnung was passieren kann mit
kontaminierter Nahrung oder NEM. (Nahrungsergänzungsm.)

Beispiel Alberto Contador:

50 Picogramm Clenbuterol wurde im Blut festgestellt.
Auch Tage vorher wurde kontrolliert ohne Befund...
ab 250 Picogramm würde Clenbuterol eine Wirkung haben,
da sind sich Antidopingärzte einig....

Das Team hat Ärzte die wissen, dass man sogar 5 Picogramm
finden würde im Blut. So dumm sind die nicht....und Mio. €
werden investiert um die Tour zu gewinnen....

Contador meinte: kontaminiertes Steak, konnte es aber nicht
beweisen. (Hätte Labor bei der TdF mitführen müssen..)

CAS Richter meinte: "kontaminiertes NEM" aber wie
beweisen? Der Beklagte muss die Unschuld beweisen aber
wie geht das genau? Im Zivilrecht undenkbar dieser jur, Standpunkt.

einig war man sich, dass keine Leistungssteigerung möglich
war. (also keine Betrugsabsicht)

Da Toleranz bei CB o,ooo beträgt 2 Jahre Sperre (Jahreseinkommen des Sportlers rund 4 bis 5 Mio. €)

Im Zivilrecht hätte es keine Verurteilung geben können da
Betrugsbeweis nicht zu erbringen für die Ankläger.

CAS anerkennt das nicht und verlangt Beweisumkehr.

Man lernte daraus sowohl bei Frau Pechstein und auch
bei anderen Fällen. (Frau Pechstein war hartnäckig und
ging vor ein Zivilgericht die das Urteil aufhob....)

Daher: Kamp vs. Doping ja, aber man sollte objektiv sein!

kakanien, 07.12. 21:05

Tja, wenn man nicht einmal den Unterschied zwischen Doping und Staatsdoping kennt, dann sind wohl Äpfel Birnen.

trigo, 07.12. 22:13

ja klaro
der eine ist gedopt
und der andere staatlich gedopt.
das ist ein großer Unterschied.
;-)
Scherz beiseite, die Dopingagenturen haben sich in den vergangenen Jahren für kleine Zuwendungen empfänglich gezeigt.
Vielleicht sollte man da auch einmal was tun.

kakanien, 08.12. 08:01

So wie es aussieht ist touren ein DDR-Nostalgiker, weil er staatliches Doping so locker sieht.

touren, 08.12. 09:07

@kakanien, wo steht geschrieben das ich staatl. Doping locker sehe????, du solltest dich weiter erkundigen was nach der Wende passierte, unter dem Standpunkt, die DDR hat das Wissen und GEr das Geld
@reminder, woher willst du wissen das ich keine Ahnung habe, vielleicht viel mehr als du glaubst, wieviel Dopingproben hattest du schon, wie sehr mußtest du dich mit dieser Materie auseinandersetzen, oder kopierst du nur gefundenen Text.

silke71, 08.12. 11:17

Die Wada hat Dutzende positive dopingproben verschiedener Sportler aus verschiedenen Ländern unter Verschluss und die Namen werden geheim gehalten und es gibt keine Untersuchungen. Und russische Sportler werden ohne positiven dopingtest gesperrt. Als Beweis für das Doping russischer Athleten präsentiert man also das es keine positiven dopingtests russischer Sportler gibt. Doch komischer Weise hat man auch von keinen positiven dopingtests russischer Sportler in den weltcups vor oder nach sotschi gehört oder? Also kakanien hat Russland also alle Tests manipuliert? Weil es nicht so abläuft das man heute dopt, morgen gewinnt Und übermorgen kann man nix mehr nachweisen. Also kakanien kannst du mir das erklären wie das dann abgelaufen ist mit dem staatsdoping? Wurden alle weltcups von Russland manipuliert?

jumpingjackflash, 08.12. 11:48

glaub dir kann man nix erklären ,weißt ja selbst immer alles besser

Der Kampf gegen Doping

reminder, 07.12. 16:33

sollte primär die Sportler schützen:
1. vor Unfairness und
2. um die Gesundheit der Sportler nicht mittels Medikamentenmissbrauch zu gefährden.

Pauschalverurteilungen haben nichts gemeinsam mit geforderter
Fairness.

Sportler bei Olympia nicht als Vertreter ihres Landes antreten zu
lassen ist Sport politische Heuchelei.

Das Dopingproblem Nummer 1 ist lt. Fachmediziner nicht der
Hochleistungssport (Dank Kontrollintensität) sondern der Hobbysport bzw. was sich in Fitnesszentren abspielt.
Betrifft primär "Bodybuilding" und nicht den Freizeitsport.

Ein weiteres Problem sind Veranstaltungen wo Hobbysportler
weit über ihre Grenzen gefordert sind.
45 Km Laufen oder 220 KM Rennradfahren mit 6.000 Hm
neben dem Beruf ist sportmedizinisch fragwürdig.

Dazu kommt falscher Ehrgeiz: "Fritzl will den Franzl"
unbedingt schlagen um in Wirtshaus zu triumphieren.
Auch wenn es um Platz ab 200 geht....
Ja, auch diese Narren nehmen Chemie und bedenken nicht,
dass beispielhaft für einen 4 Std. Wettbewerb mind. 3 x
wöchentlich zeitlich um 25 % mehr (!) trainiert werden muss.

Resumee: nicht staatliche Politik ist primär (genaugenommen
dürfte kaum eine Nation unter der glorreichen olymp. Flagge
antreten...) sondern der Schutz der Sportler hat Priorität.

Ob das einen IOC Funktionär interessiert ist eine andere Frage.

weiterzocken, 07.12. 17:11

ich finde auch im internationalen Spitzensport sollte die Fragestellung erörtert werden ob der Fritzl doppt um damit den franzl abzuhängen

dem ist wirklich zu wenig Beachtung geschenkt worden !!!

touren, 07.12. 17:38

ich habe das ja schon mehrfach geschrieben, im Spitzensport verdient die Pharma Millionen im Hobbysport Milliarden

reminder, 07.12. 20:52

touren: die Pharmaindustrie verdient ausreichend und du
verkennst das Problem.

Es geht um Tragödien und nicht monetäre Motive der Industrie!

Du warst nie Leistungssportler denn sonst wüsstest du was
mit dopenden Athleten Jahre nach der Karriere teils los ist.

Einige meiner ehem. Sportkollegen sind längst gestorben bzw.
ist die durchschnittliche Todesrate bei manchen Sportarten
erschreckend. Depressionen, Suizid, sozialer Absturz, all
das sind Probleme die auch mit Doping zusammenhängen
und genau dort sehe ich das Problem.

sage, 08.12. 08:16

Unsinn wir hatten sogar einmal einen Privatunternehmer der nebenbei auch noch Minister war und Marathon gelaufen ist. Das geht offensichtlich auch ohne Training!!!!!!

Subkow Sperre also gerecht?

touren, 07.12. 14:00

Auszug:
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die lebenslange Dopingsperre für den Bobfahrer und zweifachen Olympiasieger Alexander Subkow mit einer eindeutigen Beweislage begründet. In dem am Donnerstag in Lausanne veröffentlichten Schriftsatz weist die IOC-Disziplinarkommission unter anderem auf Manipulationen der Probenbehälter und einen für einen Menschen unerklärlich hohen Salzgehalt im Urin hin.

1. Von wem Maniupuliert, bei Olympia ist ja die WADA zuständig und nicht die NADA
2. Zuviel Salzgehalt, mag zwar unerklärlich sein, weisst aber nicht auf Doping hin.

Also IOC, ihr habt gar nichts bewiesen und habt ihr alle 2500 Dopingproben auf Manipulation der Behälter überprüft oder nur die der Russen.

it21, 07.12. 16:32

Die Beweislage war aber so was von eindeutig!

Denn man hat bei Alexander Subkow einen
russischen Reisepass gefunden...

weiterzocken, 07.12. 17:11

laut IOC sind Russen generell verdächtig, da russisch sprechend

der beweis ist erbracht

xcountry, 07.12. 22:55

na, da schreiben ja unsere Experten.

ungerecht ?

diemarch, 07.12. 12:40

Vorneweg gleich eines, ich bin absolut gegen Doping aber in dieser Debatte werden die russischen Sportler für etwas verurteilt was andere Länder schon früher ( DDR und andere Ostblockstaaten ) ausgeübt haben und nicht aufgearbeitet haben und heute eine Riesenkampagne fahren ( allen voran Deutschland ! ) gegen die Russen und ihre eigenen " Untaten " beseitewischen und als nicht vergleichbar abtun.

itworker, 07.12. 15:36

Was würde passieren, wenn man nichts machen würde? Schon mal darüber nachgedacht? Ich bin voll und ganz gegen Doping. Dass einzelne Athleten dopen ist ja durch die strengen Auflagen der Dopingaufsicht in dem jeweiligen Land sowieso nicht mehr möglich. Der Kampf gilt dem organisierten Doping. Gut, dass gegen die organisierten Machenschaften in Russland vorgegangen wird!

Ausschluss

gofis1, 07.12. 11:58

Pauschalverurteilung, ungerecht, politisch motiviert.