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Wo lässt sich Flüchtlingskrise lösen?

Flucht und ihre Ursachen beschäftigen Politik und Gesellschaft. Was zwingt Menschen zur Flucht? Welche Rolle kommt Europa zu? Wo lässt sich die Flüchtlingskrise lösen?

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970 Beiträge

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Sicher nicht in Österreich, da habe ich beimneuen Innenminister doch dieHoffnung,

gscheitbär06, 21.12. 15:22

dass er Rückführungen, Abschiebungen wesentlich steigern wird.

mahner, 21.12. 15:35

er regiert nicht allein. Kickl brauche ich nicht zu ermahnen.

Aber was ist mit Türkis ? Geht man Sobotkas Strenge konsequent weiter oder wirft ein ÖVP-Weichei Sand ins Getriebe.?

lokivonasgard, 21.12. 18:12

Hoffentlich weist man auch all jene aus, die sich wegen Hetze gegen Minderheiten einen Namen machen. Dann würde ich das sogar voll begrüßen.

bananarama, 21.12. 21:34

Viele Abschiebungen kommen nicht zustande, weil zahlreiche afrikanische (und auch asiatische) Staaten nicht kooperativ sind und "Abzuschiebende" einfach nicht aufnehmen wollen. Irgendwie auch verständlich. Warum sollen sie kooperieren? Nur weil sich bei uns ein paar Scharfmacher aufspielen wollen...

miamara, 21.12. 22:55

@bananarama, 21.12. 21:34
Du schreibst: Nur weil sich bei uns ein paar Scharfmacher aufspielen wollen…“
Gemäß deiner Definition würde der ehemalige BK Faymann dann auch dazugehören, denn er forderte „rasche Abschiebungen, wenn kein Asylgrund vorliegt“.
Standard, 13.01.2016: Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) setzte auf strengere Grenzkontrollen, eine frühzeitige Unterscheidung zwischen Asylberechtigten und "Wirtschaftsflüchtlingen" und rasche Abschiebungen, wenn kein Asylgrund vorliegt. Der größte Pull-Faktor sei, wenn Menschen trotz negativen Asylbescheids im Land bleiben könnten. Siehe:
https://derstandard.at/2000028941068/Das-oesterreichische-Problem-mit-der-Asylstatistik
Du schreibst: Warum sollen sie kooperieren?
Weil es international üblich ist, dass ein Staat seinen Staatsbürgern nicht die Rückreise ins Heimatland verwehren sollte? Wäre es für dich in Ordnung, wenn du im Ausland bist und nach Österreich willst, aber nicht darfst, weil dir das österreichische Innenministerium dein Recht auf Wiedereinreise verweigert?
Also wenn ich dich richtig verstanden habe, dann könnten wir das gesamte Asylwesen auflösen und die Mitarbeiter entlassen, weil wenn eh nicht entschieden werden muss (darf, soll), ob jemand Asyl erhält oder nicht, dann könnte sich der Staat eine Menge Geld sparen. Allerdings würde der Staat dann aber auch Teile seiner Aufgaben nicht erfüllen können; dies führt in der Regel (je nach Umfang und Dauer der Nicht-Erfüllung von Aufgaben früher oder später zu einem „failed state".
Vielleicht habe ich deine/n Beitrag/Beiträge fehlinterpretiert, aber ich glaube, das was dir vorschwebt, ist so eine Art globales Dorf.
Fortsetzung folgt.

miamara, 21.12. 23:12

@bananarama, 21.12. 21:34
Das globale Dorf im 21. Jahrhundert
Von vielen Politikern und/oder Entscheidungsträgern hört man oft widersprüchliche Aussagen, wo ich mich frage: was trifft denn jetzt WIRKLICH zu?
Kleines Beispiel: Einmal heißt es „keine Obergrenze“, dann aber wieder: „2015 darf sich nie mehr wiederholen“. Es gibt unzählige solcher Aussagen, so z.B. dieser hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ugandas-fluechtlingsminister-die-zeit-der-mauern-ist-vorbei-a-1168645.html
Da steht: Der Flüchtlingsminister in Uganda sagt EINERSEITS, es ist besser, den Flüchtlingen vor Ort zu helfen, als der Versuch Tausende in eine komplett fremde Kultur zu integrieren. ANDERERSEITS rät er EU-Politikern: die Zeit der Mauern ist vorbei; es sei rückwärtsgewandt, wenn Populisten heute wieder fordern „Deutschland den Deutschen“, „Großbritannien den Briten“ und „Europa den Europäern“. Wacht auf, wir leben im 21. Jahrhundert und die Welt wächst immer mehr zusammen zu einem einzigen Dorf. Migration wird nicht gestoppt, indem man versucht, sich abzugrenzen. Wir sind eine Weltgemeinschaft und nur als solche können wir Probleme lösen. Zitatende.
Zu „wir leben im 21. Jahrhundert“: warum wird dann nicht eine zeitgemäße Familienpolitik betrieben? Zu „wir sind eine Weltgemeinschaft und ein globales Dorf“: das globale Dorf wird an einer Stelle durch einen Fluss (Mittelmeer) geteilt. Die Reise vom nördlichen Teil des Dorfs in den Süden darf man aber nur mit gültigem Pass antreten.
Der Minister sagt, es darf nicht mehr heißen „Europa den Europäern“; darf es dann auch nicht mehr heißen „Russland den Russen“, „China den Chinesen“, „Indien den Indern“, „Saudi-Arabien den Saudis“ oder „Afrika den Afrikanern“? Mich würde interessieren, was die Russen, Chinesen, Inder, Saudis und Afrikaner dazu sagen.
Angenommen Europa würde über einen längeren Zeitraum eine große Anzahl Flüchtlinge aufnehmen. Werden die Flüchtlinge dann so weitermachen wie im Herkunftsland oder werden sie, nachdem sie in Europa die Grenze überschritten haben, plötzlich die 2-Kind-Politik begrüßen? Wenn dem so wäre, warum geht das dann nicht schon im Herkunftsland?
Wozu gibt es eigentlich noch das Völkerrecht, wenn es keine Grenzen mehr gibt? Ich glaube, dort steht u.a. etwas von „Staatsterritorium“ oder so ähnlich.
Fragen über Fragen, aber meistens gibt es nur widersprüchliche Antworten.

lokivonasgard, 21.12. 23:41

"Weil es international üblich ist, dass ein Staat seinen Staatsbürgern nicht die Rückreise ins Heimatland verwehren sollte?"
Man sollte auch meinen, dass international üblich ist, faire Handelsabkommen zu schließen, oder UNO-Beschlüsse zu achten...

"Wäre es für dich in Ordnung, wenn du im Ausland bist und nach Österreich willst, aber nicht darfst, weil dir das österreichische Innenministerium dein Recht auf Wiedereinreise verweigert?"
Nur wollen diese Personen ja offenbar nicht in ihre Heimat zurück. Also ist dein Beispiel nicht passend.

"Also wenn ich dich richtig verstanden habe, [...]"
Offenbar hast du es nicht richtig verstanden und ich fürchte, dies sogar mit Vorsatz.

"Der Flüchtlingsminister in Uganda sagt EINERSEITS, es ist besser, den Flüchtlingen vor Ort zu helfen, als der Versuch Tausende in eine komplett fremde Kultur zu integrieren. ANDERERSEITS rät er EU-Politikern: die Zeit der Mauern ist vorbei"
Wenn du dir die Mühe machst, darüber nachzudenken, wirst du feststellen, dass dies keineswegs ein Widerspruch ist.

"warum wird dann nicht eine zeitgemäße Familienpolitik betrieben?"
Weil in vielen Ländern mit hoher Geburtenrate die Kinder solche elementaren Absicherungsmechanismen wie Arbeitslosenversicherung, Notstandshilfe oder Pensionsversicherung ersetzen.

"Die Reise vom nördlichen Teil des Dorfs in den Süden darf man aber nur mit gültigem Pass antreten."
Nicht, wenn man Flüchtling ist.

"darf es dann auch nicht mehr heißen [...]"
Sollte es nicht. Du hast es erfasst.

"Mich würde interessieren, was die Russen, Chinesen, Inder, Saudis und Afrikaner dazu sagen."
Jene, die das anders sehen in Zeiten sekundenschneller, globaler Kommunikation, sind nicht mehr zeitgemäß unterwegs.

"Werden die Flüchtlinge dann so weitermachen wie im Herkunftsland [...]"
siehe oben.

"plötzlich die 2-Kind-Politik begrüßen?"
Die es bei uns wo genau gibt?

"Wenn dem so wäre, warum geht das dann nicht schon im Herkunftsland?"
Du drehst dich argumentativ im Kreis. Siehe oben.

"Wozu gibt es eigentlich noch das Völkerrecht,"
Die GFK IST Bestandteil des Völkerrechts!

"Fragen über Fragen, aber meistens gibt es nur widersprüchliche Antworten."
Stimmt, du gibst einen Haufen widersprüchlicher Antworten.

miamara, 22.12. 07:37

@lokivonasgard, 21.12. 23:41
"Nur wollen diese Personen ja offenbar nicht in ihre Heimat zurück. Also ist dein Beispiel nicht passend."
Mag schon sein, dass diese Personen nicht zurückwollen, aber wir reden davon, dass ein Asylantrag abgelehnt wurde und das Herkunftsland seinen Staatsbürger nicht aufnehmen will. Abgelehnter Asylantrag: siehe Statement ehem. BK Faymann zum Thema Abschiebungen, wenn kein Asylgrund vorliegt.
Welches Recht wiegt mehr? Das Recht des Aufnahmelandes, seine geltenden Gesetze anzuwenden oder die verweigerte Pflicht des Herkunftslandes, seine Staatsbürger wieder aufzunehmen?
"Weil in vielen Ländern mit hoher Geburtenrate die Kinder solche elementaren Absicherungsmechanismen wie Arbeitslosenversicherung, Notstandshilfe oder Pensionsversicherung ersetzen."
Viele Staaten haben oft nicht mal MwSt., LSt., von PV-Beiträgen ganz zu schweigen; obwohl: wenigstens ein Land gibt es, das von seiner Diaspora 2% an Steuern fordert (Eritrea); siehe ORF gestern.
Für eine wachsende Zahl an Menschen in Afrika, etc. bleibt als Altersvorsorge der UNHCR, Care und das ist auch oft die Zukunft der Kinder. Ich verweise auch auf die ca. 10,5 Mio. Straßenkinder in Afrika, die laut Bruder und Schwester in Not in der afrikanischen Gesellschaft nur als lästiges Problem wahrgenommen werden. Hat auch was mit mangelnder Solidarität in einem Staat zu tun. Du kannst auch hier nachlesen:
Du kannst auch hier nachlesen:
http://www.europeanchildrensnetwork.org/euronet/resources/Rechte-von-Kindern-in-Entwicklungslaendern.html
Da steht, dass lt. UNICEF (etwa 300.000) Kinder vor allem in Afrika zu Kindersoldaten umerzogen werden oder Eltern verkaufen sie als Sklaven, weil sie die Kinder nicht ernähren können (Mädchen landen oft in Bordellen, Buben in Steinbrüchen, etc.). Viele Kinder sehen ihre Eltern nie mehr wieder, also erzähl mir nichts von Altersversorgung als Grund. Grund ist oft genug, wie bei populationmatter.org unter „myths“ nachzulesen ist: Finally, many cultures that favour big families are patriarchal. Siehe auch:
http://www.bpb.de/izpb/9049/entwicklungsdefizite-und-moegliche-ursachen?p=all (Bundeszentrale für politische Bildung)
…was unter „Frauen in Afrika“ steht, nämlich, dass sie etwa 80% Prozent der Nahrungsmittel produzieren, nix mitzureden haben, oft noch nicht mal, wann und an wen sie verheiratet werden.

miamara, 22.12. 07:40

@lokivonasgard, 21.12. 23:41
Siehe auch:
https://www.welt.de/dieweltbewegen/article108315594/Warum-in-Afrika-die-Bevoelkerungszahlen-explodieren.html
Besonders auf dem Land sehen viele Afrikaner eine hohe Kinderzahl als Zeichen von Reichtum. Ex-Präsident Goodluck Jonathan: Nigerianer sollten "nur so viele Kinder bekommen, wie sie es sich leisten können", sagte Jonathan. Die Zeit für "Geburtenkontrollgesetze" sei womöglich reif. Dennoch war der Aufschrei groß in Nigeria. Neben Politikern und Gemeindeführern kritisierten die muslimische und christliche Kirche den Vorschlag in seltener Eintracht.
"Jene, die das anders sehen in Zeiten sekundenschneller, globaler Kommunikation, sind nicht mehr zeitgemäß unterwegs."
Dann sind die Russen, Chinesen, Inder, Saudis, Afrikaner, Kanadier, Japaner, etc. (also fast alle)
nicht mehr zeitgemäß unterwegs.
Die GFK IST Bestandteil des Völkerrechts!
Wo habe ich das bestritten? Ich glaube aber nicht, dass die Asylbehörde völkerrechtswidrig handelt, wenn sie einen Antrag ablehnt. Und noch einmal: wenn z.B. die Asylbehörde in Ö keine Entscheidung treffen darf, warum steht dann im Völkerrecht der Begriff Staat oder Staatsterritorium und warum haben wir überhaupt noch Asylgesetze? Im ORF wurde einmal die Arbeit eines Asylentscheiders vorgestellt. Ich hatte von ihm den Eindruck, dass er gebildet, weitgereist und menschlich ist und dass er seine Aufgabe nicht darin sieht, möglichst alle abzulehnen, dass er aber auch nicht jeden Antrag genehmigen kann.
Da ich offenbar der Diskussion inhaltlich nicht mehr folgen kann (ich habe die Forderung eines Users nach Abschaffung der Staatsschulden mit Schuldenerlass für Entwicklungsländer verwechselt), überlasse ich die weitere Diskussion den Experten und der Bildungselite.

Wenn schon

grübel1, 21.12. 10:07

... nach dem `Wo´ gefragt wird ...
Nach den eigenen Bestimmungen der EU:
an der Schengenaußengrenze.
Wenn das nur theoretisch möglich ist:
dann an den Grenzen der Mitgliedsstaaten.

lokivonasgard, 21.12. 18:13

Und was genau löst du an den EU Außengrenzen?

trigo, 21.12. 19:31

An den Grenzen werden keine Probleme gelöst.
Sie sollen Probleme vermeiden.
Das ist der Sinn der Grenzen.

lokivonasgard, 21.12. 20:18

@trigo, 21.12. 19:31
Mag schon sein, die Frage des Thread lautet aber: "Wo lässt sich Flüchtlingskrise lösen?", also mit Betonung auf "lösen".

trigo, 21.12. 20:27

Probleme die ich vermeiden kann muss ich nicht lösen.
Das hat mit dem Ursprung der Flüchtlingsproblematik wenig zu tun
aber ich sehe das mehr als Themenkomplex.

lokivonasgard, 21.12. 23:30

@trigo, 21.12. 20:27
Du bist also der Meinung, dass man an der EU-Außengrenze die Flüchtlingskrise als Problem vermeiden könnte? Ich bin ganz Ohr!

trigo, 22.12. 00:27

Versuchen wir es mal so.
Welche Probleme würden wir lösen wenn wir die Grenzen abschaffen würden?
Wir hätten nichts gelöst und neue geschaffen.

lokivonasgard, 22.12. 06:59

Und wer fordert deiner Meinung nach "die Abschaffung" der Grenzen?

Irgendein FPÖler kommt sicher wieder...

wald4, 21.12. 07:29

...mit Zaun oder einer Mauer, die sind so drauf kann man nichts machen.
Frohe Weihnachten

ruckzuck, 21.12. 09:08

Du kannst gerne deine Eingangstüre Tag und Nacht geöffnet lassen, deinen Kühlschrank für alle die Ein und Ausgehen zur verfügung stellen.
Das wäre mal ein Weihnachten.

trigo, 21.12. 11:04

Jeder Beitrag mit parteipolitischem Bezug ist zu hinterfragen.

phoebe07, 21.12. 11:05

ruckzuck,
was ist wenn dein Partner (deine Partnerin) jemanden hereinlässt den du lieber draussen wüsstest - oder umgekehrt du jemanden einladen möchtest denn der/die andere keinesfalls im Haus haben möchtest?
Es gibt keinen allgemeinen Konsens wer in Österreich leben können sollte und wer nicht, nimm das bitte zur Kenntnis.

mahner, 21.12. 15:20

@trigo

Parteien gehören zum Wesen der Demokratie.

Eben so das Fragen der Bürger nach den jeweiligen Ansichten.

mahner, 21.12. 15:28

@phoebe

Bei den meisten wichtigen Fragen gibt es keinen Konsens der Meinungen.

Deshalb gibt es Wahlen, wo der Bürger die Machtverhältnisse bestimmt.

Die Regierung muß im Nationalrat die Mehrheit haben und diese bestimmt über den Nationalrat mit Gesetzen, wer herein darf.

Ob das jetzt phoebe oder mahner gefällt, ist unwichtig.

Und natürlich erstrebe ICH eine Regierung, die das nach dem Willen der österreichischen Staatsbürger regelt und nicht nach dem Willen von Nichtstaatsbürgern. Jedenfalls in allen Fällen, die nicht genau nach internationalen Verträgen geregelt sind.

phoebe07, 21.12. 17:17

Auch der Wille der österreichischen Staatsbürger ist alles andere als einheitlich - selbst Menschen die grundsätzlich für 'Abschiebungen sind wehren sich wenn es ihre ausländischen Freunde betrifft.

trigo, 21.12. 19:10

@mahner
Ich würde nicht soweit gehen jedem zu unterstellen, dass er seine Meinung aus einem Parteiprogramm bezieht.
Dennoch bin ich immer skeptisch bei Beiträgen mit parteipolitischem Bezug.
Manchmal habe ich den Eindruck es werden nur parteipolitische Standpunkte abgehandelt.

Laut FPÖ an der Stadtgrenze von Wien.

bildschnitzer, 20.12. 10:15

Mit Internierungslagern und Apartheit.
Bin neugierig, was unsere neue Regierung noch so auf Lager hat.
Es steht uns frei, sich zu wundern.

eissalon, 20.12. 12:36

Gibts jetzt in Wien eigene Kloanstalten nur für Flüchtlinge und dürfen sie nur die Gehsteigseite für Flüchtlinge benützen? Und im Autobus gibts auch Sitze für Wiener und Flüchtlinge? Denn das nennt sich im groben Apartheid. Wusste nicht, dass es in Wien so wäre. Aber Danke für die Aufklärung.

bananarama, 20.12. 13:40

Vorschlag stammt von Gudenus. Hab grad gehört, dass dessen Vater die Gaskammern geleugnet hat.
So was ist heute verboten, daher hetzt Gudenus jr. nun eifrig gegen Flüchtlinge, Homosexuelle usw.

bildschnitzer, 20.12. 13:51

lieber eissalon, die Überlegungen des Herrn Vizebürgermeisters werden in der Vielvölkerstadt Wien sowieso nur mehrheitlich auf mildes Lächeln stoßen. Die Angst vor "Umvolkung" ist unbegründet.---Wien ist doch bereits seit tausendfünfhundert Jahren "umgevolkt"---VINDOBONA war schon neunsprachig---Babenberger haben byzantinische Prinzessinen geheiratet. Bereits vor der ersten Türkenbelagerung gab es ein muslimisches Bethaus im "Griechenviertel". Und Kaiser Franz Josef hat den Islam neben Katholizismus, Judentum und Protesantismus zur gleichwertigen Staatsreligion erklärt.-----Deutschnationale Träumereien, solange sie im Rahmen der Verfassung bleiben, fallen halt einfach unter "Meinungsfreiheit".----Es steht jedem frei, sich über derartige Äußerungen seine eigene Meinung zu bilden. (Es dürfen ja auch Granderwassertrinker, Quarzpendler, Hohlwelttheoretiker, Evolutionsleugner, und Winternacktbader frei herumlaufen)

phoebe07, 20.12. 15:29

wer Internierungslager andenkt gehört selbst in ein solches. Was du nicht willst das man dir tu....

mmracker, 20.12. 18:29

Warum sollen zwei Länder in der EU alles alleine bewältigen?
Vielleicht darf sich Österreich auch einmal melden und was sagen.
Sonst werden die zwei noch mehr Stimmen bekommen.

gscheitbär06, 20.12. 19:24

Bildschnitzer

Deine Geschichtskunde in Ehren, leider erwähnst du nicht, ob die seinerzeitigen Beglücker hier auch Mindestsicherung, etc., etc., bekommen haben

phoebe07, 20.12. 21:06

also ich vermute einmal die Beglücker während der Völkerwanderung haben sich einfach genommen was sie brauchen.

alfredsinnegger, 20.12. 21:15

Es gibt anscheinend noch eine ausreichende Anzahl von Völkern, dass eine Vielvölkerstadt wie das Wienervolk entstehen kann.

alfredsinnegger, 20.12. 21:20

Da sich die Römer nach Rom zurückgezogen haben, sind eben die Awaren mit ihren Slaven nachgerückt plus Magyaren und Türken.

bildschnitzer, 20.12. 21:54

Und natürlich die Rugier, die Dacier ,die Kelten, die Hunnen und die Bajuwaren. (Die "VITA SANTA SEVERINI" wäre da eine interessante Lektüre)

bildschnitzer, 20.12. 22:11

Rein statistisch gesehen sind ja eigentlich die Deutschnationalen in Wien auch eine "Minderheitspopulation". Und Minderheiten zu respektieren ist eine demokratische Pflicht.

manz, 20.12. 23:57

Nicht nur in Wien.

mahner, 21.12. 15:47

Wer Geschichte kennt, weiß, deas die Provisorische Nationalversammlung, die 1918 das heutige Österreich gründete, den Namen Deutsch-Österreich verwendete.

Nur die Siegermächte verboten dies im Friedensvertrag von St.Germain.

Natürlich sind in ganz Europa die jetzigen Völker aus vielen Teilen entstanden.

NUR, warum gibt es Österreich, Tschechien, Polen, Italien, Deutschland, Spanien, Frankreich usw.

Eben weil die große Mehrheit eben deutschsprechende Österreicher sind oder tschechischsprechende Tschechen usw.

mahner, 21.12. 16:00

@Bildschnitzer

Da Flüchtlinge keine Österreicher sind, haben sie grundsätzlich in keinem Land der Welt automatisch dieselben Rechte wie Staatbürger.

Also bitte abregen.

Niemand wendet Apartheid an. Der Begriff geht nur wenn man Staatsbürger anders behandeln würde.

WIE man Asylanten für beide Seiten am besten unterbringt, ist Entscheidung unserer Politiker.

Und da kann jeder Vorschläge machen.

Wenn ein Asylant sich eine Eigentumswohnung von seinem Arbeitsverdienst kaufen kann, dann bitte keine Vorschriften.

Solange aber 99.99% auf unsere Kosten leben, bitte immer wo und wie die Unterbringung dort, wo sie am wenigsten kostet.

Nicht im 1. Bezirk ........

Also nochmals: Abregung der Kritiker.

Die Debatte wird im Gemeinderat geführt (wenn überhaupt, da Gudenus ja Fraktionsobmann im Nationalrat der FPÖ geworden ist)

mahner, 21.12. 16:04

@bild

Anscheinend bist du kein Wiener.

Nach ein paar Nobelgegenden in den Innenbezirken gehört der Stadtrand zu den teuersten und begehrtesten Gegenden von Wien.

Ich wohne dort (natürlich seit Langem) und 1 m2 kostet über 400 Euro.und ist schwer zu haben.

ES gibt natürlich auch große Gebäude, die dem Bund gehören wie Kasernen z.B.und leer stehen.

mahner, 21.12. 16:15

@Alfred

Bitte:

Die Zuwanderung begann 1990, also vor 27 Jahren.

Vorher gabs von 1914 - 1989 praktisch keine. Also 74 Jahre.

Und noch immer sind auch in Wien die Staatsbürger 80% oder mehr. Alles andere sind keine österreichischen Staatsbürger.

Du könntest natürlich auch die hunderttausenden Touristen und Studenten zu unserem Volk dazuzählen......

Waren Vranitzky, Blecha, Kreiky Tschechen oder Polen oder deutsch sprechende Österreicher ? War die Muttersprache ihrer Kinder nicht deutsch ?

Warum man über Tatsachen immer diskutiert ? Wekche Kultur lernt manin den Schulen am meisten ? Zu 80% deutsche Kultur.

Klar, man warf ja 1000 Jahre in einem gemeinsamen Reich und spricht überwiegend seit 1000 Jahren deutsch.

Geschichte kann man nur mit Purzelbäumen umschreiben.

Hätte Ottokar gesiegt, wäre es vielleicht anders gekommen.

Aber gesiegt hat der Rudolf.

eissalon, 18.12. 15:56

Die Flüchtlingskrise lässt sich nirgendwo lösen. Wieso? Ganz einfach, weil sich die Mächtigen dieser Welt und deren Staaten sich in einem Wirtschaftskrieg befinden. Und dieser "Krieg" wird auch noch von der "friedensbringenden" NATO unterstützt. Irak, Syrien, Libyen, Afghanistan wurden OHNE Beweise vorzulegen angegriffen und bombardiert. Was zum Teufel haben deutsche Soldaten damals am Hindukusch zu suchen gehabt. Ist DE angegriffen worden? Nein! Heisst, die NATO hat ihre Grundidee verloren. So werden seit jahrzehnten Flüchtlinge produziert ohne irgendwo auch nur einen Erfolg aufweisen zu können. Es wird sich aber nichts ändern und deshalb kann die Flüchtlingskrise nicht gelöst werden.

inventor, 18.12. 19:10

Europa reicht im Osten bis zum Ural
und hat daher keine einheitliche Rolle.

bananarama, 19.12. 17:36

eissalon
Ich glaube, was du da ansprichst, hat vor ein paar Jahren den ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Köhler den Job gekostet. Der schwafelte damals beim Rückflug aus Afghanistan irgendwas davon, dass deutsche Wirtschaftsinteressen in der Region verteidigt werden müssten... War auch etwas übermüdet von der Orientreise...

alfredsinnegger, 20.12. 21:28

Ja @inventor,
und ist mit dieser Landfläche bis zum Ural,
flächenmäßig gleich groß wie die VR China,
nur hat Europa auf der gleich großen Fläche
um 700.000.000 Einwohner weniger,
aber hat mehr zur Nahrungsmittelerzeugung nutzbare Fläche
als die VR China.

Was zwingt Menschen zur Flucht?

ganzeinfach, 18.12. 15:03

Ursachen?
1.) Wenn Hilfslieferungen an Flüchtlingslager gekürzt werden.
2.) Wenn armen Menschen die Existenzgrundlage genommen wird. Unter Anderem durch billigiimporte von, durch Steuergelder mehrfach subventionierte Lebensmitteln aus der EU in Afrikanische Staaten.
3.) Wenn Kriege geschürt werden, Waffenlieferungen erfolgen, Gelder für Waffenlieferungen zur Verfügung gestellt werden, durch Staatsschulden zum Beispiel, damit die Reichen über die Banken noch mehr Geld bekommen.

Lösungen?
1.) Hilfslieferungen für Flüchtlingslager ausreichend dotieren. Flüchtlingslager in der Nachbarschaft zu den Krisengebieten einrichten, am besten dort wo auch gesiedelt werden kann, dass sich die Flüchtlinge neu ansiedeln können.
2.) Freihandelsabkommen mit Afrikanischen Staaten beenden. Faire Handelsverträge. Subventionspolitik in der EU beenden.
3.) Die Staatsschulden abschaffen. Waffenlieferungen verbieten.
4.) Ein Pensionssystem einführen in den Afrikanischen Staaten, dass die Geburtenzahl sinkt.

miamara, 19.12. 10:56

@ganzeinfach, 18.12. 15:03
Thema Schuldenerlass: Es wurden und werden bereits Schulden erlassen, siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung_der_Entwicklungsländer#Schuldenerlasse
Am 22. Dezember 2005 erklärte der Internationale Währungsfonds (IWF) 19 der 20 ärmsten Länder der Welt deren gesamte Schulden bei der Finanzorganisation zu erlassen. Gleiche Erklärung auch im Juni 2005 bei G8-Treffen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hochverschuldete_Entwicklungsländer
https://www.imf.org/en/About/Factsheets/Sheets/2016/08/01/16/11/Debt-Relief-Under-the-Heavily-Indebted-Poor-Countries-Initiative
Liste der Post-Completion-Point Länder (36): der überwiegende Teil sind afrikanische Länder; sowie Liste der Pre-Decision-Point-Länder: Eritrea, Somalia, Sudan
siehe auch:
www.imf.org/external/np/exr/facts/mdri.htm
Factsheet: The Multilateral Debt Relief Initiative
Thema Freihandel:
http://www.dw.com/de/eu-freihandel-mit-afrika-unfairer-deal/a-37073640
Afrika: man befürchtet massive Verluste durch fehlende Zolleinnahmen. Aber auch: Seit 30 Jahren versucht die Weltbank in Afrika direkte Steuern einzuführen, aber wenn 90 Prozent des Handels informell läuft, dann gibt es keine Mehrwertsteuer. Und wenn 80 Prozent der Menschen keine Lohnsteuer zahlen, woher sollen dann die ausgleichenden Steuereinnahmen herkommen?
Fehlende Mehrwertsteuer- und Lohnsteuereinnahmen sind sicher ein großes Problem. Warum das wichtig wäre, muss ich dir wohl nicht erklären: Stell dir vor, es wäre in Europa so, dass es wenig bis keine Steuereinnahmen (MwSt., LSt.) gäbe: wo keine Einnahmen, da keine Finanzierung von notwendigen Aufgaben des Staats an der Gesellschaft.

miamara, 19.12. 11:09

@ganzeinfach, 18.12. 15:03
Thema Pensionssystem: deinen Vorschlag finde ich gut, ein wenig wird da ja eh schon gemacht (aber halt noch nicht genug);
http://www.dw.com/de/studie-entwicklungsländer-machen-fortschritte-bei-der-altersvorsorge/a-17966059
Laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) schaffen es immer mehr Entwicklungs- und Schwellenländer, ihre Rentensysteme auszubauen. Allerdings beziehen weltweit weniger als die Hälfte der Älteren eine Rente.
Mehr als 45 der 178 untersuchten Länder können laut ILO inzwischen 90 Prozent ihrer Bevölkerung eine Rente zahlen. Als besonders positiv werden die Fortschritte in mehr als 20 Entwicklungsländern hervorgehoben, die dabei sind oder es bereits geschafft haben, alle Ruheständler entsprechend zu versorgen. Dazu gehören unter anderem Südafrika, Swasiland, Namibia, Argentinien und Bolivien.
Ich war auch überrascht, dass es in Nigeria z.B. für Mitarbeiter an Unis Pensionen gibt (steht nicht in obigem Artikel);
In Indien gibt es auch mehrere interessante Systeme, z.B. das "National Old Age Pension Scheme", usw., in das aber noch nicht ausreichend Leute einzahlen; es gibt auch ein System, wo die Menschen auch unabhängig vom Alter oder davon, ob sie erwerbstätig sind, einzahlen können; wie bei uns: je später begonnen wird, umso mehr muss eingezahlt werden; aber man muss ja auch den Durchschnittslohn in Indien betrachten, ich finde das System jedenfalls nicht schlecht; wäre vielleicht auch was für die afrikanischen Länder, die sich aber aktuell eher an den Systemen der südamerikanischen Länder orientieren.
Es gibt auch Studien, z.B. von der Demographin Valérie Golaz (Uganda), Co-Autorin einer Studie von INED, Nationales Institut für demografische Studien.
Pensions-Patenschaften für Entwicklungsländer wären sicher eine Möglichkeit.

miamara, 19.12. 11:16

@ganzeinfach, 18.12. 15:03
Thema Hilfslieferungen: warum diese teilweise gekürzt wurden, ist mir zunächst auch ein Rätsel; ich glaube, es war Schweden, das die Mittel für Hilfe vor Ort ebenfalls gekürzt hat; Begründung war soweit ich weiß, dass die Kosten für Flüchtlingshilfe in Schweden gestiegen sind; ob das für alle säumigen Geberländer zutrifft, weiß ich nicht; dazu müsste es Infos von den UN bzw. UNHCR geben (dort steht auch, wer wieviel eingezahlt hat);

miamara, 19.12. 11:42

@ganzeinfach, 18.12. 15:03
Thema Flüchtlingslager:
Es gibt in Dadaab (Kenia) ein Flüchtlingslager seit 1992. Die Versorgung erfolgt durch UNHCR, Care, etc.
Auf dem Höhepunkt waren im Lager ca. 550.000 Flüchtlinge untergebracht, aktuell dürften es um die 250.000 sein (die anderen sind wieder nach Somalia zurück).
Auch wenn Kenia durch dieses Lager keine direkten Kosten entstanden sind, war Kenia auch in der Kritik, weil der Staat den Flüchtlingen z.B. nicht die kenianische Staatsbürgerschaft geben wollte und selbst z.B. mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat.
Kenia wollte Dadaab (3 Camps) schließen. Nach einer Klage durch Hilfsorganisationen darf Kenia das nicht mehr; Kenia wollte auch die Einrichtung des 3. Camps nicht genehmigen, aber auch hier hatte der Staat letztlich nichts zu melden.
Kenia fühlt sich wohl etwas überfordert, nicht zuletzt, weil es einige Terroranschläge gegeben hat, wo die Regierung davon ausgeht, dass die Shabab-Milizen aus den Lagern rekrutiert wurden.
Nachdem ich nun einiges zu dem Thema gelesen habe (großteils von Leuten, die jahrelang vor Ort waren und somit auch wissen, wovon sie reden), werden die afrikanischen Ländern nicht umhin kommen, das Bevölkerungswachstum etwas einzudämmen.
Vor allem muss man die Zusammenhänge der einzelnen Faktoren betrachten; fehlende Steuereinnahmen; mangelnde Infrastruktur; die Unsicherheit für Unternehmen, die dort vielleicht Unternehmen (u. somit Arbeitsplätze) aufbauen wollen; Dauerabhängigkeit seit Jahrzehnten von Entwicklungshilfe, etc.
Es gibt aber in Afrika Verantwortungsträger, die erkennen, dass im 21. Jahrhundert neue Wege notwendig sind. Hier ein paar Worte des ghanaischen Präsidenten an Präsident Macron:
https://www.euractiv.de/section/eu-aussenpolitik/news/ghanas-praesident-akufo-addo-ueberrascht-macron-mit-deutlicher-absage-an-die-entwicklungshilfe/
Mein Fazit: die Lage ist sehr bedenklich, aber nicht aussichtslos. Es sind alle gefordert, ehrlich den Ist-Zustand zu benennen und ein Ziel zu definieren, anschließend muss ein Kompromiss gefunden werden. Und man kann nicht die Quadratur des Kreises von Europa verlangen: man kann nicht 650 Mrd p.a. Hilfe leisten, plus das Investitionsvolumen extrem aufstocken (der Betrag kam mir so hoch vor, dass ich ihn lieber noch mal verifizieren möchte, bevor ich ihn noch mal nenne), plus die Flüchtlinge hier versorgen, etc.
Also: Hilfe, Eigenverantwortung, Familienplanung;

nadann1, 19.12. 18:29

Diese Dummheit kommt immer wieder: „ Was zwingt die Menschen zur Flucht? Unter Anderem durch billigiimporte von, durch Steuergelder mehrfach subventionierte Lebensmitteln aus der EU in Afrikanische Staaten.“
Afrika (abgesehen von Südafrika) ist schon lange nicht mehr imstande sich selbst zu ernähren! Hauptursache ist die Bevölkerungsexplosion!

ganzeinfach, 21.12. 10:02

@miamara: Danke für die Recherche! Da hat sich aber jemand Mühe gemacht. Wow!
Aber ich spreche nicht von Schuldenerlass, ich spreche von der Abschaffung der Staatsschulden, da diese ein diebisches System sind in einem Schuldgeld-Zinssystem.
Siehe:
https://www.facebook.com/steuerzahlerentschuldung/

Genau! Wir können nicht möglichst viele bei uns aufnehmen und dann auch noch in den Krisenregionen helfen. Und je weniger wir in den Krisenregionen helfen, desto mehr müssen wir hier bei uns helfen. Und je mehr wir in den Krisenregionen helfen, desto mehr Menschen können wir überhaupt helfen. Wichtig wäre eben wie gesagt dass man Standorte für Flüchtlingslager sucht, an denen gesiedelt werden kann. Man könnte Baustoffe liefern und Werkzeuge. Die würden sich selbst wieder ansiedeln, sich Schulen, Häuser und Betriebe bauen usw.

ganzeinfach, 21.12. 10:04

@nadann1: Aber selbstverständlich gibt es in Afrika ausreichend fruchtbare Böden dass man die Afrikaner dort versorgen könnte. Es werden laut einer FAO Studie 2011 selbst in Afrika 160 kg Lebensmittel pro Kopf und Jahr von Produktion, Transport und Handel vernichtet. Zum Vergleich: In Europa und Russland zusammen (Europa alleine hat man sich wohl nicht abbilden getraut) waren es 185kg Lebensmittel pro Kopf und Jahr.

Phänomene

trigo, 18.12. 09:59

Grundsätzlich müssen wir bei der Analyse des Istzustandes beachten, dass es hier zwei unterschiedliche Phänomene gibt, die es zu trennen gilt.
Es gibt die Fluchtbewegung und die Migrationsbewegung.
In ihrer Auswirkung sind sie gleich haben aber andere Ursachen.
Eine exakte Zuordnung ist zwar nicht immer möglich da es natürlich mehr als einen Grund geben kann welche Menschen veranlasst sich auf die Reise zu machen dennoch sind die Ursachen getrennt zu sehen und zu bekämpfen.

Die Frage des ORF ist in der Tat

lokivonasgard, 17.12. 14:01

vielleicht etwas unglücklich formuliert. Bei der Frage werden die meisten das WO auf eine Örtlichkeit beziehen. Und als Antwort wird man daher nahezu automatisch erhalten: No Na - die wo die Fluchtursachen liegen.

Interessanter wären da schon eher die Fragen "Wie lösen?" oder "Wer sollte federführend sein, beim Lösen?"

Man kann jedoch die Frage mit ein wenig Phantasie auch weiter fassen. Wo sollte man die Flüchtlingsthematik (in Europa gibt es im Gegensatz zu den Nachbarländern jener Länder, aus denen die meisten Flüchtlinge kommen, geradezu lächerlich wenige Probleme) zur Lösung beitragen? Wo KANN man überhaupt zur Lösung beitragen?

In den Regierungen?
Auf der Straße, um Druck auszuüben, damit die Regierungen handeln?
In der EU?
In der UN?
In den Köpfen der Menschen?

Eine Behebung der Flüchtlinge erzeugenden Ursachen erscheint mir derzeit so unwahrscheinlich, wie schon lange nicht mehr. Zu viele kollidierende Eigeninteressen treffen aufeinander:

Initiativen zur Schaffung von Frieden in betroffenen Staaten und Regionen vs. Ausweitung der Gewinne durch Waffenlieferungen.

Milderung der Ursachen von Dürrekatastrophen (z.B. durch Lebensmittellieferungen) vs. nationalistischer "Wir zuerst"-Ansätze, "Geiz ist geil"-Mentalität, Wirtschaftsinteressen von Lebensmittel-Großkonzernen und Leugnung des anthropogenen Klimawandels als eine der Ursachen solcher Katastrophen.

Koordinierte internationale wirtschaftliche Aufbauhilfe vs. nationalistischen Ansätzen.

Abmilderung der Folgen der Migrationsbewegung durch Verteilung auf viele Schultern vs. Sollen die anderen erst einmal was machen.

UN-Lösungen vs. Vetos gegen UN Resolutionen aufgrund politischen Großmachtsdenkens.

Identifikation der Ursachen von unerwünschten Migrationsbewegungen vs. Einsicht in die Abhängigkeiten und eigenen Beiträge zu deren Entstehung.

Wo also können wir überhaupt beginnen, die Problematik zu lösen? Ich bin da ziemlich ratlos, weil man an zu vielen Punkten gleichzeitig Lösungsansätze suchen und finden müsste...

neuesvompferdedung, 17.12. 14:49

eine endgültige antwort wirst du in der heutigen lebenswelt schwer finden, denn die menschen denken in unseren regionen oftmals individualistisch und egoistisch - nicht selten die gebildeten leute. ------ (schau z.b. so nebenbei, wie aus religiösen festtagen geschäfts- bzw. konsumwochen geworden sind).
nicht ganz bedeutungslose beiträge finden sich u.a. im internet ....
Mitgefühl | Der Mensch - das faszinierende Wesen
https://faszinationmensch.com/tag/mitgefuhl
Der Mythos unserer Gesellschaft ist, dass der Mensch von Natur aus kämpferisch, individualistisch und egoistisch sei. Genau das Gegenteil ist aber der Fall.
und auch
Wahrnehmungsunterschiede bei Lernprozessen in ...
https://www.sbg.ac.at/mediaresearch/zumbach/download/2011_2012/... · PDF file
Wahrnehmung und Lernprozesse in individualistischen und kollektivistischen ... egoistischer und kümmern sich eher um ihre eigenen Interessen und die ...

neuesvompferdedung, 17.12. 14:54

ob unsere heutige lebenseinstellung, lebensart und die konsumzwänge unserer länder sowie das gewinnstreben der seele gut tut und dem eigentlichen lebenssinn entspricht, ich glaube nicht, bin allerdings auch darin verfangen. rauchen kann man sich leichter abgewöhnen, jedoch regiert das geld die welt und verbreitet manche üble auswirkungen und verhaltensweisen unter uns menschen.

ballaststofffrei, 17.12. 15:09

Die Frage nach dem WO ist schon OK.

Denn Probleme müssen dort gelöst werden, wo sie entstehen. Alles andere ist nur Symptombekämpfung und verschleppt die Grundkrankheit.

phoebe07, 17.12. 16:45

dann würdest du einem Schmerzpatienten auch schmerzlindernde Medikamente verweigern denn die bekämpfen ja auch nur die Symptome?

lokivonasgard, 17.12. 17:47

@ballaststofffrei, 17.12. 15:09
Hast du überhaupt den ganzen Beitrag gelesen, wenn du sowas als "Antwort" postest?

miamara, 17.12. 18:53

@lokivonasgard, 17.12. 14:01
Du schreibst: Wo KANN man überhaupt zur Lösung beitragen? In den Regierungen, der EU, der UN?
----
Wird eh versucht, aber wie hier im Forum, prallen auch bei den int. Verhandlungen unterschiedliche Weltanschauungen und Interessen aufeinander und es gilt, Kompromisse zu finden.

Du schreibst: In den Köpfen der Menschen?
Auf jeden Fall. Spread the word; nur: wer entscheidet welches? Die Herausforderungen werden wir nur gemeinsam lösen können. Es ist aber alles so miteinander verzahnt, dass es für die Verhandlungsparteien (auch die wohlmeinendsten) schwierig ist, Lösungen zu finden (ob EU, UN, etc.).

Beispiel: Klimawandel. Die Ölkrise 1973 (ausgelöst durch: siehe z.B. Spiegel 45/1973: „Die Araber wollen mehr als bloße Neutralität. Sie verlangen Parteinahme gegen Israel.“ Der Ölhahn wurde zugedreht, Preis ging ordentlich nach oben und es gab eine Versorgungskrise (mit Folgen für Industrie, Wirtschaft und auch Bürger (Heizung; libyscher Botschafter Daghely: Ihr sollt jetzt frieren).
Danach wurde der Bau von Atomkraftwerken gefördert. Heute gibt es Entwicklungen und wahrscheinlich auch viele gute Pläne, die darauf hindeuten, dass wir in absehbarer Zeit Alternativen zum Öl haben werden (eine Forderung auch hier im Forum im Zusammenhang mit dem Thema Klimawandel).

Also, angenommen, die EU sagt: o.k. ab dem Jahr xx werden wir dem Klimawandel zuliebe kein Erdöl mehr kaufen. Was passiert dann mit Ländern, wie Saudi-Arabien, Nigeria, usw.? Deren Exporterlöse verdanken sie zu 90% dem Erdöl. Nicht nur die 5.000 Saudi-Prinzen wollen versorgt sein, sondern auch die restliche Bevölkerung.

Fortsetzung folgt

miamara, 17.12. 18:56

@lokivonasgard, 17.12. 14:01

Weiteres Beispiel Tschad: Wirtschaftskrise wegen des niedrigen Ölpreises, siehe: https://derstandard.at/2000052070199/Parlamentswahl-im-Tschad-aus-Geldmangel-verschoben

Es gab den Tschad-Konflikt mit Libyen ab 1973, libysche Truppen zogen erst 1994 ab; der UN-Nothilfekoordinator zum Tschad, siehe:
http://derstandard.at/2000052067677/UN-Nothilfekoordinator-Niemand-im-Tschadbecken-wollte-nach-Europa?ref=rec

Der UN-Nothilfekoordinator im gleichen Artikel zu Nigeria: „Das Land bräuchte ein jährliches Wirtschaftswachstum von elf Prozent, nur um den momentanen Lebensstandard abzusichern. Wenn man das Bevölkerungswachstum nicht unter Kontrolle bekommt, ist es egal, wie schnell die Wirtschaft wächst, wie viele Arbeitsplätze man schafft, wie viele Klassenzimmer man baut oder wie viele Ärzte man ausbildet.“
Und das bei einer Wirtschaft, die zu 90% auf Erdölexporte angewiesen ist, was ja konträr zum Thema Klimawandel ist.

Für mich heißt das: weder für die Konflikte noch für die Klimawandel-Fragen gibt es, bei allem guten Willen, einfache Antworten.

lokivonasgard, 17.12. 19:33

@miamara, 17.12. 18:56
"Für mich heißt das: weder für die Konflikte noch für die Klimawandel-Fragen gibt es, bei allem guten Willen, einfache Antworten."
Na sieh einer an, da sind wir mal einer Meinung. Letztlich deckt sich dein Beitrag mit meiner pessimistischen Einschätzung, wobei ich die konkreten Probleme teils wo anders sehe, aber weitgehend stimme ich mit dir überein.

awela1, 16.12. 19:22

Die Flüchtlingskrise lässt sich nur in Ceuta regeln.
Die spanische Enklave ist mit Zäunen umzingelt und kaum jemand kommt dort rein.

bananarama, 16.12. 21:38

schon wieder Ceuta... Soll man die ganze EU einzäunen? Dieses Posting war doch schon einmal da und wurde dann (zurecht) gelöscht.

lokivonasgard, 16.12. 22:44

@bananarama, 16.12. 21:38
Am WE ist die Zensi bedeutend kulanter, das wissen User wie awela1 offenbar...

trigo, 16.12. 23:11

Was auch immer damit gesagt werden soll, ich sehe keinen Grund es zu löschen.
Den Ruf nach Zensur finde ich bedenklich.

helikopter, 17.12. 00:51

Hm : es gibt viele Institutionen, die durch entsprechende "Einzäunungen" sichern, dass nur Berechtigte eintreten können - spontan denke ich an Kinos, Museen, Schwimmbäder - private Tiefgaragen - etc. etc. - auch mein EFH - hat eine versperrte Haustüre - Sprechanlage - und ich lass nur den rein, den ich reinlassen will ! - ein Stockwerk haben brauch ich für viele Nicht-EU-Staaten zumindest einen gültigen Reisepasse - oder gar ein Visa - um dort einreisen zu können - und das wird bei der Einreise kontrolliert - warum das bei "EU-Europa" so ganz, ganz anders sein soll - nur ja keine Zäune ! - wer rein will, der soll das un-behindert/kontrolliert tun können ! - das soll mir mal wer erklären !
- und wenn das, was ich hier sag, nur am WE Überlebens-Chancen haben sollte - was ich bezweifele - dann wärs um dieses Forum echt schlecht bestellt !

trigo, 17.12. 01:19

Ich vermute das werden die allermeisten so sehen.

fraukoziber, 17.12. 01:33

ich halte diese polemik zwar für mehr als entbehrlich, aber auch nicht für unbedingt löschenswert, helikopter, denn es ist selbstverstänndlich so, dass nicht "jeder einfach rein kann", sondern es gibt das recht einen asylantrag zu stellen und dem wird entweder stattgegeben, oder er wird eben abgelehnt. wird er abgelehnt und die person kann dennoch nicht abgeschoben werden, dann ist das ein versäumnis der politik, die eben keine rücknahmeabkommen mit den herkunftsstaaten abgeschlossen hat.
es gibt also auch hier eine klare "zugangskontrolle".

wir könnten natürlich auch sagen: alle, die es bis hierher geschafft haben, haben zwar gemäß GFK ein recht darauf einen asylantrag zu stellen, aber während sie auf den entscheid warten, der heißen kann: anerkennung als asylberechtigte/r, als subsidiär schutzberechtigt/e, zu verweisen an einen anderen EU-staat gemäß dublin-regelung oder aufgrund icht ausreichender gründe abzuschieben, sollen - bis der entscheid getroffen ist - auf der straße leben und betteln oder stehlen, sich prostituieren, drogen verticken, ... ODER wir gewähren ihnen bis dahin eine grundversorgung.

ich finde die zweite variante einfach sinnvoller.

und sie werden kommen und hier um asyl ansuchen. auch wenn wir wichtige grenzen durchgehend kontrollieren, weil wir schlicht und einfach nicht die gesamte grenzlinie österreichs kontrollieren können und es unzählige möglichkeiten gibt, die großen grenzübergänge zu umgehen.
und wenn an kleineren grenzen kontrolliert wird, dann zeigt dir auch das google-maps sofort an, weil es dort dann zu dieser zeit zu staus kommt. und was tut man dann? - richtig: entweder einen anderen übergang wählen, oder abwarten.

und wenn du nciht von österreich ausgehst, sondern die ganze EU einzäunen willst wie dein EFH, dann läuft das ziemlich ähnlich ab.

pazifist1502, 17.12. 01:33

@helikopter: Eine der größten Errungenschaften der EU ist die Abschaffung der Grenzkontrollen (meist sogar der Grenzmarkierungen!) innerhalb der EU - an die einst oft stundenlangen Wartezeiten beim Grenzübertritt, besonders angenehm für Pendler, wollen sich offenbar die meisten nicht mehr erinnern! Die gelegentlichen Kontrollen an manchen Grenzen seit der Flüchtlingswelle sind ja schon das Äußerste, was zumutbar ist. Grenzkontrollen an den EU-Außengrenzen gibt es ja weiterhin - wenn die Grenze nicht gerade ein Meer ist(!), Zäune gab es nur in totalitären Regimen - mit Schießbefehl ...
Terroristen kommen ohnehin mit gefälschten Papieren ins Land oder leben schon jahrelang dort - also was soll diese ständige Diskussion, vor allem der Rechten, über mangelnde Sicherheit und der ständige Ruf nach Abschottung?

trigo, 17.12. 06:14

Für bilaterale Abkommen sind 2 notwendig.
Anlaufstellen außerhalb des EU Gebiets sind geplant.
Das ist auch gut so.
Grenzkontrollen bedeuten nicht Abschottung.

grenzenlosgänger, 17.12. 07:37

das beste Beispiel ist Südafrika. z.B. Kapstadt - dort mussten dann alle um ihr Eigentum elektrische Zäune aufstellen um in Sicherheit leben zu können. Wollen wir auch solche Zustände. Ganz sicher nicht.

lokivonasgard, 17.12. 09:34

Zum Thema passend und warum Ceuta vielleicht doch nicht so ein tolles Vorbild für die EU ist:
https://derstandard.at/2000011425645/Exklave-Ceuta-15-tote-Fluechtlinge-und-keine-Konsequenzen

oder
http://orf.at/stories/2388718/

oder
https://www.srf.ch/iapp/image/4091178/8/tote_fluechtlinge_vor_ceuta_madrid_geraet_unter_druck@1x.jpg

...

phoebe07, 17.12. 10:25

und du glaubst im Ernst dass das die "Verteidigerdes christlichen Abendlandes" interessiert?

trigo, 17.12. 10:40

Was wäre denn die Alternative zu den Zäunen?

bananarama, 17.12. 11:44

Bin überrascht, wie viele Reaktionen so ein Posting hervorrufen kann.
Ich meinte eigentlich gar nicht, dass das awela-Posting unbedingt gelöscht werden sollte. Mich wunderte nur, dass es vor ein paar Tagen mal (ungefähr wortwörtlich so) dastand und gleich gelöscht wurde, und dieses Mal blieb es stehen.
Nein, eigentlich soll es stehen bleiben. Man soll sa sehen können, wie die Leute hierzulande so "ticken". Nur der Vorschlag selber (Zäune bauen) ist natürlich nicht ganz ernstzunehmen. Wer möchte schon in so einer Welt leben... (ich weiß, es gab und gibt Länder mit Zäunen, und die sind vielleicht auch "effektiv", aber ich möchte trotzdem nicht in so einer Welt leben)

trigo, 17.12. 12:01

Siehst du die Zäune nicht?
Die Welt ist voll mit Zäunen.
Nicht alle sind physischer Natur.

bananarama, 17.12. 12:02

Ach ja, und es ist schon verwunderlich, wie viele Leute in Ö überhaupt sich Zäune und Grenzmauern wünschen, im 21. Jahrhundert. Schauerlich!
Ich war noch ein Teenager, als um 1990 in Europa der Kommunismus nach und nach zusammenbrach, der Eiserne Vorhang fiel und die Berliner Mauer zertrümmert wurde. Wir glaubten, so was gehöre nun der Vergangenheit an, die Zukunft würde besser werden, freier. Einige Philosophen (Fukuyama glaube ich hieß der maßgebliche) sprachen sogar vom "Ende der Geschichte" - sowieso ein Trugschluss, Geschichte geht nicht einfach zu Ende...
Aber dass jetzt allen Ernstes wieder der Ruf nach Mauern und Zäunen laut wird... Und es geht eigentlich nur darum, unseren Wohlstand zu verteidigen, der sowieso zum Teil auf Kosten derer zustande kam, die auf der anderen Seite der "Mauer" leben sollten. Ziemlich bedauerlich, diese Entwicklung...

jargon, 17.12. 12:05

"und es ist schon verwunderlich, wie viele Leute in Ö überhaupt sich Zäune und Grenzmauern wünschen, im 21. Jahrhundert. Schauerlich! " bananarama, stimmt schauerlich und traurig

neuesvompferdedung, 17.12. 12:24

man sollte die großverdiener stärker zur kasse bitten und damit in afrika beim aufbau unterstützen. man könnte dabei projekte fördern und dort gleich zu uns illegal eingereiste flüchhtlinge unterbrigen. so in der art, das würde sinn machen .
wenn ich mir in tv ansehe, was die in dubai für wolkenkratzer bauen, wo sich niemals so ein armer schwarzer bettler einquartieren könnte, muss ich mich schon fragen, ob das für die zukunft sinnvoll angelegtes geld ist, was dort an milliarden verschleudert wird. die erdbevölkerung wächst und wächst, da werden die probleme und bedürfnisse weltweit immer mehr, das wird auf dauer nicht mehr lange gutgehn können.

trigo, 17.12. 12:35

Grenzen und Zäune wird es immer geben.
Ein System definiert sich auch über seine Grenzen.
Eine Aufgabe derselben wäre der Untergang des Systems.
Wie dicht diese Grenzen sind bestimmt das System.

bananarama, 17.12. 13:12

trigo
Mag sein. Sicher wird es Grenzen (und auch Zäune) immer geben. Aber Politik und Wirtschaft sollten sich doch eher bemühen, dass es zwischen Staaten keiner Zäune bedarf. Ein bisschen mehr Gerechtigkeit wäre nicht schlecht, dann würden sich auch nicht Zigtausende auf den Weg nach Europa machen.
Außerdem wollen "wir" Europäer doch auch frei reisen - zur Safari nach Kenia, zum Bergsteigen nach Pakistan oder Nepal, zum Orientzauber nach Marokko... Nur - ein Europäer kann sich die Welt ansehen, ein Afrikaner derzeit in den meisten Fällen nicht. Wer findet so was gerecht?

neuesvompferdedung, 17.12. 13:22

die schöpfung hat für unsere welt aber keine ewigen und endgültigen grenzen vorgesehen. die weltbevölkerung wächst und wächst, wir müssen lernen, miteinander zu teilen. wir beuten und plündern die schätze, rohstoffe und so nebenbei damit auch die arbeitskräfte der menschen in den unterentwickelten ländern schon so lange bis ans limit aus, da sollten wir auch endlich einmal etwas gleichwertiges zurückgeben. schrott und waffen, ein paar medikamente als vorbeugung gegen weltweite seuchen, das ist schon etwas zu wenig, denke ich. die usa unter trump zieht sich aus dem kunterbunten weltgeschehen schon zurück und überlässt es uns, wie wir uns auf das aufziehende weltgewitter vorbereiten wollen.
zum vergnügen bauen die chinesen nicht ihre künstlichen inseln auf, die wissen nämlich, was der welt bevorsteht, wenn der zunehmenden menschlichen not kein ende gesetzt wird.

trigo, 17.12. 13:53

Es gibt keine Gerechtigkeit.
Das hat die Natur nicht vorgesehen.
;-)
Dieses Thema hatten wir hier schon einmal.
Grenzen sind ja meist halboffene Systeme.
Sie verwehren den Zutritt nicht, sie regeln den Zutritt.
Das Leben ist ist ein halboffenes System.

neuesvompferdedung, 17.12. 14:35

mag schon stimmen, hab nichts dagegen einzuwenden. das gilt aber nicht für alle zeiten. die natur als ganzes, wetter, klima, seuchen, alle übrigen lebewesen, z. bsp. die kleinsten kriechinsekten, auch die bakterien und was es halt alles so gibt, auch nicht die radioaktivität, die interkontinentalraketen, die außerirdischen, sollten sie einmal zu uns auf besuch kommen, nicht einmal die träume, welche uns im schlaf von irgendwoher zugeschickt überfallen, dies alles können wir mit grenzen nicht abwehren. da wäre es doch besser, wir tun uns alle zusammen und sorgen dafür, die welt möglichst von not und gefahren für unser leben in zukunft zu befreien. wenn es allen halbwegs gut geht, können wir uns alle vermutlich etwas sicherer fühlen..

helikopter, 17.12. 15:21

>frau k. : "dass nicht "jeder einfach rein kann....es gibt also auch hier eine klare "zugangskontrolle".
- das stimmt nur dann, wenn es an den EU-Außengrenzen "Zäune" gibt und dort jeder, der ´reinkommt, erfasst wird - und ist das nicht der Fall, können sich EU-Länder nur dadurch helfen, dass sie halt an ihren Grenzen "Zäune" einrichten.

"dann ist das ein versäumnis der politik, die eben keine rücknahmeabkommen mit den herkunftsstaaten abgeschlossen hat"
- und was ist, wenn sich etliche Länder schlicht und einfach weigern, solche Abkommen abzuschließen - was sollen da "unsere" Politiker
dafür können !?

"aber während sie auf den entscheid warten .....sollen - bis der entscheid getroffen ist - auf der straße leben und betteln oder stehlen, sich prostituieren, drogen verticken, ... ODER wir gewähren ihnen bis dahin eine grundversorgung"
nein, diese Menschen haben selbstverständlich Anspruch auf eine menschenwürdige Versorgung/Unterbringung - aber die soll so erfolgen, dass ein "Abtauchen in die Illegalität" erschwert wird.

>pazifist : als Salzburger erinnere ich mich sehr wohl an die lästigen Grenzkontrollen bei jeder Fahrt ins nachbarliche Freilassing - glaubst wirklich in wünsch mir das zurück ? - aber wenn die zuverlässige Erfassung an den EU-Außengrenzen nicht funktioniert - und Fluchtreisende von einem Land zum anderen weitergereicht werden - dann sind halt Grenzkontrollen innerhalb der EU die unausweichliche Folge - sozusagen Notwehr.

Generell : ich wette, dass viele hier für offene Grenzen Plädierende nach wie vor ihre Wohnunge/EFH/Autos etc. etc. versperrt halten und nur Leute ´reinlassen, die sie (!) reinlassen wollen - ja, ich weiss sehr polemisch - aber wahr !

helikopter, 17.12. 15:22

>frau k. : "dass nicht "jeder einfach rein kann....es gibt also auch hier eine klare "zugangskontrolle".
- das stimmt nur dann, wenn es an den EU-Außengrenzen "Zäune" gibt und dort jeder, der ´reinkommt, erfasst wird - und ist das nicht der Fall, können sich EU-Länder nur dadurch helfen, dass sie halt an ihren Grenzen "Zäune" einrichten.

"dann ist das ein versäumnis der politik, die eben keine rücknahmeabkommen mit den herkunftsstaaten abgeschlossen hat"
- und was ist, wenn sich etliche Länder schlicht und einfach weigern, solche Abkommen abzuschließen - was sollen da "unsere" Politiker
dafür können !?

"aber während sie auf den entscheid warten .....sollen - bis der entscheid getroffen ist - auf der straße leben und betteln oder stehlen, sich prostituieren, drogen verticken, ... ODER wir gewähren ihnen bis dahin eine grundversorgung"
nein, diese Menschen haben selbstverständlich Anspruch auf eine menschenwürdige Versorgung/Unterbringung - aber die soll so erfolgen, dass ein "Abtauchen in die Illegalität" erschwert wird.

>pazifist : als Salzburger erinnere ich mich sehr wohl an die lästigen Grenzkontrollen bei jeder Fahrt ins nachbarliche Freilassing - glaubst wirklich in wünsch mir das zurück ? - aber wenn die zuverlässige Erfassung an den EU-Außengrenzen nicht funktioniert - und Fluchtreisende von einem Land zum anderen weitergereicht werden - dann sind halt Grenzkontrollen innerhalb der EU die unausweichliche Folge - sozusagen Notwehr.

Generell : ich wette, dass viele hier für offene Grenzen Plädierende nach wie vor ihre Wohnunge/EFH/Autos etc. etc. versperrt halten und nur Leute ´reinlassen, die sie (!) reinlassen wollen - ja, ich weiss sehr polemisch - aber wahr !

phoebe07, 17.12. 16:47

ich wette ebenso dass sich in einer 'FAmilie alle darüber einigenb müssen wer hereindarf und wer nicht - in Österreich sind die Ansichten darüber aber durchaus geteilt.

Ja wieso denn nicht?

gscheitbär06, 15.12. 20:37

http://derstandard.at/2000070388310/Abschiebung-ohne-Pardon-auch-in-Haertefaellen

phoebe07, 15.12. 21:40

was du nicht willst dass man dir tu....
Und weil wir ja angeblich christliche bzw humanistische Werte schützen müssen.

nadann1, 15.12. 22:26

Wenn es nimmer anders geht erinnert man sich, dass Österreich ein christliches land ist, und daher alle aufzunehmen hat die da kommen wollen!

pazifist1502, 16.12. 01:20

@gscheitbär: Diesen Bericht mit diesem Kommentar ins Forum zu stellen, ist ja wohl beispiellos niederträchtig! Und dass sich so etwas immer mehr Leute "ohne jeden Genierer" trauen werden, ist dass große Verdienst der eben konstituierten Regierung!

phoebe07, 16.12. 07:52

andie"christliche Leitkultur" erinnern immer wieder diejenigen die gegen Muslime hetzen - also erlaube ich mir auch die Hetzer daran zu erinnern.

grenzenlosgänger, 16.12. 08:57

Es geht hier ja nicht um Abschiebungen ins Heimatland - nein, es geht um die Anwendung des Dublinverfahrens.
Und das ist vereinbart und daher als richtig zu bezeichnen.
Das „Dublinverfahren“ bezieht sich auf die „Dublin-Verordnung“. Durch diese ist ein gemeinsames Europäisches Asylsystem insoweit organisiert, dass darin die Zuständigkeit der europäischen Länder geregelt ist. Zuständig für ein Asylverfahren ist jenes Land, in dem ein Asylwerber in die EU eingereist ist bzw. wo er Fingerabdrücke abgegeben hat.

Ein Dublinverfahren ist also ein Verfahren, in dem festgestellt wurde, dass nicht Österreich, sondern ein anderes Land für das Asylverfahren zuständig ist. Der Asylwerber wird daher aufgefordert, in dieses Land auszureisen und kann dorthin rücküberstellt werden, wenn er dieser Aufforderung nicht nachkommt.

trigo, 16.12. 09:25

Härtefälle sind meist Einzelfälle.
Sie sind nicht das Problem.

phoebe07, 16.12. 10:05

stell dir einmakl vor du, deine Mutter oder dein Bruder/Sohn/bester Freund wäre so ein "Einzelfall"

trigo, 16.12. 10:14

Meine Empathie begrenzt sich nicht auf die Familie oder nahestehende Personen.
Ich wollte nur sagen, dass wie immer man zu diesen Härtefällen steht, es keine Lösung des Problems sein kann.

bananarama, 16.12. 12:01

Die Empathielosigkeit mancher Forumsteilnehmer lässt tief blicken... Tiefer als man eigentlich will.

pazifist1502, 16.12. 12:03

@trigo: Und genau für diese "Härte- und Einzelfälle" gibt es unter anderem das humanitäre Bleiberecht, dass zumindest in den von "Standard" geschilderten Fällen tw. unter Umgehung bestehender Gesetze nicht angewandt wurde!

clarissa, 16.12. 16:42

Und wer hat diese Härtefälle nach Österreich gebracht? Die waren ja bereits in einem sicheren EU Land. Wäre es nicht besser, zuerst die Asylverfahren abzuwarten und bei positivem Bescheid kann man ja dann ein paar Härtefälle aufnehmen.

Kriege als "Flüchtlingsproduzenten", aber auch Waffenverkauf Gewinnoptimierung,

homeroid, 15.12. 20:06

ORF heute.
"Laut britischen Waffeninspektoren sind mittel- und osteuropäische Länder zentrale Waffenlieferanten für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Jede dritte Waffe in Händen der Terrormiliz stammt aus Ländern wie Bulgarien, Rumänien und den Balkanstaaten, geht aus dem Bericht der Gruppe Conflict Armament Research hervor.
Also, 2/3 der Waffen liefern NATO Länder und Russen?
Somit ist es wahrscheinlich 1/3 für jede "Seite", wobei bei der Summe und Absatz wahrscheinlich die Balkan Konkurrenz den Gewinn verkleinert - und somit stört.
Interessantes Artikel, sehr offen einseitig geschrieben.
Und so soll die Flüchtlingskrise gelöst werden?
Das kann nie funktionieren.

gscheitbär06, 15.12. 20:08

auf die amerikanischen >Waffen habens total vergessen

homeroid, 15.12. 20:13

USA ist noch immer bei NATO, oder habe ich was verpasst?

gscheitbär06, 15.12. 20:27

homeroid,

Russen liefern Waffen an den IS?

homeroid, 15.12. 21:37

in die Region - wo sie enden, das weiß nur Gott!

nadann1, 15.12. 22:27

Meiner Ansicht nach nicht einmal der!

Die Frage sollte lauten "wer" und nicht "wo"

menschlicher, 15.12. 11:44

Der ORF ist ja oft recht einfach gestrickt. Die simple Frage "Wo lässt sich Flüchtlingskrise lösen?" sollte den Lesern die Antwort aufdrängen "Na im Entstehungsland natürlich" und das Forum zeigt, dass auch viele Leser den Ball gerne aufnehmen und sich dabei weise fühlen.
Wenn in Nigeria Leute aus religiösen Gründen vertrieben werden stellt sich doch auch die Frage "Wer soll die Flüchtlingskrise lösen?". Soll die USA vor Ort einmarschieren oder die Europäer oder Chinesen oder Japaner?
Österreicher würden wahrscheinlich sagen: "Die Amerikaner sollen helfen" und "Wir sind an allem schuld".

clarissa, 15.12. 12:16

In vielen Teilen der Welt hat die Religion eine politische Bedeutung und eine Vertreibung aus religiösen Gründen , bedeutet meistens einfach eine Teilung des Landes. Europa sollte sich nicht überall einmischen und schon gar nicht diese Leute in die EU schleppen.

bananarama, 15.12. 13:26

Das "Flüchtlingsproblem" wird ja sowieso vor allem in den "Entstehungskontinenten" selber gelöst bzw. versucht zu lösen. Wie oft muss man es noch wiederholen: Von den vielen afrikanischen Flüchtlingen - und auch von denen aus dem Nahen Osten - bleiben die meisten ja sowieso im jeweiligen Kontinent. Nur ein kleiner Bruchteil gelangt nach Europa, und dort wird das Problem wie eine heiße Kartoffel herumgereicht. Die Mitteleuropäer wollen sowieso, dass alle Flüchtlinge in Italien oder Griechenland bleiben, weil dies die betreffenden Länder an der Außengrenze sind. Man muss den Italienern und Griechen eh ein Lob aussprechen, weil sie diese ganze Problematik ziemlich pragmatisch und menschlich angehen.
Es kommen jetzt ja ohnehin nicht mehr viele Migranten nach Europa, die Grenzen sind eh ziemlich zu.
Ich bin auch nicht für eine grenzenlose Aufnahme von Flüchtlingen, aber diese Hysterie, die sich in diesem Forum weitgehend breitmacht, ist schon einfach nur peinlich. Wenn man bedenkt, wie viele Millionen Europäer in früheren Jahrhunderten als politisch oder religiös Verfolgte oder - wie es wohl die meisten waren - als WIRTSCHAFTSFLÜCHTLINGE nach Amerika oder Australien auswanderten und dort die indigene Bevölkerung um ihr Land brachten, sie in Kriegen nahezu ausrotteten, zwangsmissionierten oder einfach durch Infektionskrankheiten zahlenmässig dezimierten... Können wir die ganze Sache nicht einfach ein bisschen menschlicher betrachten und Flüchtlinge nicht nur als Bedrohung sehen?

eissalon, 15.12. 13:49

Bananaram, ich bin der erste, der unterschreibt, dass Amerika wieder den Indianern gehören soll. Vergangenes Unheil kann man nicht ausradieren. Der grosse Denkfehler bei deinem Vergleich ist folgender: wie schaute die Bevölkerungszahl zu jener Zeit aus? Afrika, der Nahe Osten sind in den letzten 100 Jahren explodiert. Lautete damals die Devise Neues zu schaffen und zu erbauen, so stellt sich heute die Frage wo Arbeitsplätze herzaubern. Abgesehen davon, dass sich damals die Menschen mit einem Minimum zufrieden gaben und mussten. Und wie du richtig schreibst, die indigene Bevölkerung wurde durch europäische Krankheitserreger dezimiert. Naja aus Afrika kommen eben afrikanische Krankheitserreger nach Europa. Also auch nicht erstrebenswert.

bananarama, 15.12. 14:11

eissalon
Ich bin ja sowieso nicht für die grenzenlose Aufnahme von afrikanischen oder asiatischen Flüchtlingen. Ich wollte nur einen Denkanstoß bringen, weil hier viele glaube, wir "armen Europäer" werden von Horden unzivilisierter Eindringlinge überrannt.
Die Bevölkerungszahlen sind heute andere, das ist mir schon klar. Und speziell Afrika hat ein demographisches Problem, das es selber lösen sollte...
Zu den Krankheitserregern: Also da ist mir bis jetzt nichts bekannt, dass afrikanische Flüchtlinge besondere Krankheiten eingeschleppt hätten, die uns Europäer dezimieren würden...

miamara, 15.12. 16:02

@menschlicher, 15.12. 11:44
Dein Beitrag betreffend "wer" hat mich nachdenklich gemacht.
Die Frage nach dem „wer“ habe ich mir auch schon gestellt, z.B. betreffend Nigeria. Ich habe mich auch schon gefragt, ob die UNO, die USA, die Russen oder wer auch immer Boko Haram bekämpfen sollte. Erst durch deinen Beitrag bin ich auf die naheliegendste Antwort gekommen: die nigerianischen Streitkräfte. Anzahl der aktiven Streitkräfte, siehe
https://en.wikipedia.org/wiki/Nigerian_Armed_Forces#cite_note-1
Active personnel: 162.000 (reserve personnel: 32.000)

Abgesehen davon, gibt es ja auch noch die Streitkräfte der Afrikanischen Union, die man zu Hilfe rufen könnte, so man wollte, falls man mit der o.a. Armee nichts bewirken kann.

gscheitbär06, 15.12. 20:11

menschlicher

keine Ahnung wie alt du bist, aber vielleicht sagt dir der Biafrakrieg noch was, der christliche Süden, dort wo das Erdöl ist, wurde vom islamischen Norden mit Hilfe westlicher Staaten und auch der UDSSR massakriert und ausgehungert.

eissalon, 15.12. 11:34

Blicken wir zurück! Colin powel verkündet der Irak hat Massenvernichtungswaffen. Ohne Beweise vorzulegen werden so im laufe der Zeit Millionen von Flüchtlingen produziert. Syrien, Assad wird vorgeworfen Chemiewaffen eingesetzt zu haben. Ohne Beweise wird Syrien völkerrechtswidrig und ohne UN-Mandat angegriffen und bombardiert. Mit Zustimmung auch von deutscher Seite. Endprodukt, Assad ist noch immer an der Macht und Millionen von Flüchtlingen sind produziert worden. Heisst man muss die Kriegstreiber einmal zur Rechenschaft ziehen. Nur so kann man in Zukunft etwas ändern. Aber sicher nicht durch Quotenbestimmungen. Absurd.

franz1504, 15.12. 12:20

Das unterschreibe ich zu 110%. Bravo für diesen Beitrag, weil er völlig wahr ist. Leider wird jedoch dieser Vorschlag sicher nie aufgegriffen werden, da ja Merkel und Konsorten gar nicht genug davon bekommen, den Ami's in den A.... zu kriechen und parallel dazu durch die lächerlichen Russland-Sanktionen auf hunderte von Milliaren Euro an potentiellen Wirtschaftseinnahmen lachend zu verzichten. Aber ist ja eh wurscht. Sie müssen es ja nicht selber zahlen, sondern "nur" die Universal-Melkkuh, auch genannt Steuerzahler.

... nur in dem jeweiligen Herkunftsland dieser Menschen.

klargesprochen, 15.12. 11:09

So, wie ein Land regiert wird, fällt oder steht es. Demnach ist auch bei den Regierenden anzusetzen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/afrika-die-reichsten-herrscher-des-kontinents-a-1077688.html

die eu ein streitverein

kicker61, 15.12. 10:17

Eigentlich wollte der EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs sich selbst einen harmonischen Jahresabschluss bescheren, doch stattdessen gibt es Streit in der Migrationsfrage. Erfolgreich wurde diese Monate zuvor verdrängt, bevor schließlich EU-Ratspräsident Donald Tusk die Zeit wieder reif sah, den alten Streit neu zu befeuern. Mit Erfolg, wie sich rasch zeigte. Beschlüsse gab es keine, dafür zwei große, wieder freigelegte und verhärtete Meinungsblöcke. Neu ist nur eine Kleinigkeit: Solidarität nehmen jetzt sowohl Quotenverweigerer als auch Quotenbefürworter für sich in Anspruch.

grenzenlosgänger, 15.12. 10:26

Quote ja, aber unter Anrechnung aller nach Österreich illegal einreisenden Migranten. Dann schaut nämlich die Rechnung ganz anders aus.

austriaforever, 15.12. 15:53

Donals Tusk hat in seiner Kritik an der nicht durchsetzbaren Verteilung der Migranten völlig recht.