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Flüchtlinge auf Auto

Wo lässt sich Flüchtlingskrise lösen?

Flucht und ihre Ursachen beschäftigen Politik und Gesellschaft. Was zwingt Menschen zur Flucht? Welche Rolle kommt Europa zu? Wo lässt sich die Flüchtlingskrise lösen?

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874 Beiträge

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Ja wieso denn nicht?

gscheitbär06, 15.12. 20:37

http://derstandard.at/2000070388310/Abschiebung-ohne-Pardon-auch-in-Haertefaellen

Antworten

phoebe07, 15.12. 21:40

was du nicht willst dass man dir tu....
Und weil wir ja angeblich christliche bzw humanistische Werte schützen müssen.

nadann1, 15.12. 22:26

Wenn es nimmer anders geht erinnert man sich, dass Österreich ein christliches land ist, und daher alle aufzunehmen hat die da kommen wollen!

pazifist1502, 16.12. 01:20

@gscheitbär: Diesen Bericht mit diesem Kommentar ins Forum zu stellen, ist ja wohl beispiellos niederträchtig! Und dass sich so etwas immer mehr Leute "ohne jeden Genierer" trauen werden, ist dass große Verdienst der eben konstituierten Regierung!

phoebe07, 16.12. 07:52

andie"christliche Leitkultur" erinnern immer wieder diejenigen die gegen Muslime hetzen - also erlaube ich mir auch die Hetzer daran zu erinnern.

grenzenlosgänger, 16.12. 08:57

Es geht hier ja nicht um Abschiebungen ins Heimatland - nein, es geht um die Anwendung des Dublinverfahrens.
Und das ist vereinbart und daher als richtig zu bezeichnen.
Das „Dublinverfahren“ bezieht sich auf die „Dublin-Verordnung“. Durch diese ist ein gemeinsames Europäisches Asylsystem insoweit organisiert, dass darin die Zuständigkeit der europäischen Länder geregelt ist. Zuständig für ein Asylverfahren ist jenes Land, in dem ein Asylwerber in die EU eingereist ist bzw. wo er Fingerabdrücke abgegeben hat.

Ein Dublinverfahren ist also ein Verfahren, in dem festgestellt wurde, dass nicht Österreich, sondern ein anderes Land für das Asylverfahren zuständig ist. Der Asylwerber wird daher aufgefordert, in dieses Land auszureisen und kann dorthin rücküberstellt werden, wenn er dieser Aufforderung nicht nachkommt.

trigo, 16.12. 09:25

Härtefälle sind meist Einzelfälle.
Sie sind nicht das Problem.

phoebe07, 16.12. 10:05

stell dir einmakl vor du, deine Mutter oder dein Bruder/Sohn/bester Freund wäre so ein "Einzelfall"

Kriege als "Flüchtlingsproduzenten", aber auch Waffenverkauf Gewinnoptimierung,

homeroid, 15.12. 20:06

ORF heute.
"Laut britischen Waffeninspektoren sind mittel- und osteuropäische Länder zentrale Waffenlieferanten für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Jede dritte Waffe in Händen der Terrormiliz stammt aus Ländern wie Bulgarien, Rumänien und den Balkanstaaten, geht aus dem Bericht der Gruppe Conflict Armament Research hervor.
Also, 2/3 der Waffen liefern NATO Länder und Russen?
Somit ist es wahrscheinlich 1/3 für jede "Seite", wobei bei der Summe und Absatz wahrscheinlich die Balkan Konkurrenz den Gewinn verkleinert - und somit stört.
Interessantes Artikel, sehr offen einseitig geschrieben.
Und so soll die Flüchtlingskrise gelöst werden?
Das kann nie funktionieren.

Antworten

gscheitbär06, 15.12. 20:08

auf die amerikanischen >Waffen habens total vergessen

homeroid, 15.12. 20:13

USA ist noch immer bei NATO, oder habe ich was verpasst?

gscheitbär06, 15.12. 20:27

homeroid,

Russen liefern Waffen an den IS?

homeroid, 15.12. 21:37

in die Region - wo sie enden, das weiß nur Gott!

nadann1, 15.12. 22:27

Meiner Ansicht nach nicht einmal der!

Die Frage sollte lauten "wer" und nicht "wo"

menschlicher, 15.12. 11:44

Der ORF ist ja oft recht einfach gestrickt. Die simple Frage "Wo lässt sich Flüchtlingskrise lösen?" sollte den Lesern die Antwort aufdrängen "Na im Entstehungsland natürlich" und das Forum zeigt, dass auch viele Leser den Ball gerne aufnehmen und sich dabei weise fühlen.
Wenn in Nigeria Leute aus religiösen Gründen vertrieben werden stellt sich doch auch die Frage "Wer soll die Flüchtlingskrise lösen?". Soll die USA vor Ort einmarschieren oder die Europäer oder Chinesen oder Japaner?
Österreicher würden wahrscheinlich sagen: "Die Amerikaner sollen helfen" und "Wir sind an allem schuld".

Antworten

clarissa, 15.12. 12:16

In vielen Teilen der Welt hat die Religion eine politische Bedeutung und eine Vertreibung aus religiösen Gründen , bedeutet meistens einfach eine Teilung des Landes. Europa sollte sich nicht überall einmischen und schon gar nicht diese Leute in die EU schleppen.

bananarama, 15.12. 13:26

Das "Flüchtlingsproblem" wird ja sowieso vor allem in den "Entstehungskontinenten" selber gelöst bzw. versucht zu lösen. Wie oft muss man es noch wiederholen: Von den vielen afrikanischen Flüchtlingen - und auch von denen aus dem Nahen Osten - bleiben die meisten ja sowieso im jeweiligen Kontinent. Nur ein kleiner Bruchteil gelangt nach Europa, und dort wird das Problem wie eine heiße Kartoffel herumgereicht. Die Mitteleuropäer wollen sowieso, dass alle Flüchtlinge in Italien oder Griechenland bleiben, weil dies die betreffenden Länder an der Außengrenze sind. Man muss den Italienern und Griechen eh ein Lob aussprechen, weil sie diese ganze Problematik ziemlich pragmatisch und menschlich angehen.
Es kommen jetzt ja ohnehin nicht mehr viele Migranten nach Europa, die Grenzen sind eh ziemlich zu.
Ich bin auch nicht für eine grenzenlose Aufnahme von Flüchtlingen, aber diese Hysterie, die sich in diesem Forum weitgehend breitmacht, ist schon einfach nur peinlich. Wenn man bedenkt, wie viele Millionen Europäer in früheren Jahrhunderten als politisch oder religiös Verfolgte oder - wie es wohl die meisten waren - als WIRTSCHAFTSFLÜCHTLINGE nach Amerika oder Australien auswanderten und dort die indigene Bevölkerung um ihr Land brachten, sie in Kriegen nahezu ausrotteten, zwangsmissionierten oder einfach durch Infektionskrankheiten zahlenmässig dezimierten... Können wir die ganze Sache nicht einfach ein bisschen menschlicher betrachten und Flüchtlinge nicht nur als Bedrohung sehen?

eissalon, 15.12. 13:49

Bananaram, ich bin der erste, der unterschreibt, dass Amerika wieder den Indianern gehören soll. Vergangenes Unheil kann man nicht ausradieren. Der grosse Denkfehler bei deinem Vergleich ist folgender: wie schaute die Bevölkerungszahl zu jener Zeit aus? Afrika, der Nahe Osten sind in den letzten 100 Jahren explodiert. Lautete damals die Devise Neues zu schaffen und zu erbauen, so stellt sich heute die Frage wo Arbeitsplätze herzaubern. Abgesehen davon, dass sich damals die Menschen mit einem Minimum zufrieden gaben und mussten. Und wie du richtig schreibst, die indigene Bevölkerung wurde durch europäische Krankheitserreger dezimiert. Naja aus Afrika kommen eben afrikanische Krankheitserreger nach Europa. Also auch nicht erstrebenswert.

bananarama, 15.12. 14:11

eissalon
Ich bin ja sowieso nicht für die grenzenlose Aufnahme von afrikanischen oder asiatischen Flüchtlingen. Ich wollte nur einen Denkanstoß bringen, weil hier viele glaube, wir "armen Europäer" werden von Horden unzivilisierter Eindringlinge überrannt.
Die Bevölkerungszahlen sind heute andere, das ist mir schon klar. Und speziell Afrika hat ein demographisches Problem, das es selber lösen sollte...
Zu den Krankheitserregern: Also da ist mir bis jetzt nichts bekannt, dass afrikanische Flüchtlinge besondere Krankheiten eingeschleppt hätten, die uns Europäer dezimieren würden...

miamara, 15.12. 16:02

@menschlicher, 15.12. 11:44
Dein Beitrag betreffend "wer" hat mich nachdenklich gemacht.
Die Frage nach dem „wer“ habe ich mir auch schon gestellt, z.B. betreffend Nigeria. Ich habe mich auch schon gefragt, ob die UNO, die USA, die Russen oder wer auch immer Boko Haram bekämpfen sollte. Erst durch deinen Beitrag bin ich auf die naheliegendste Antwort gekommen: die nigerianischen Streitkräfte. Anzahl der aktiven Streitkräfte, siehe
https://en.wikipedia.org/wiki/Nigerian_Armed_Forces#cite_note-1
Active personnel: 162.000 (reserve personnel: 32.000)

Abgesehen davon, gibt es ja auch noch die Streitkräfte der Afrikanischen Union, die man zu Hilfe rufen könnte, so man wollte, falls man mit der o.a. Armee nichts bewirken kann.

gscheitbär06, 15.12. 20:11

menschlicher

keine Ahnung wie alt du bist, aber vielleicht sagt dir der Biafrakrieg noch was, der christliche Süden, dort wo das Erdöl ist, wurde vom islamischen Norden mit Hilfe westlicher Staaten und auch der UDSSR massakriert und ausgehungert.

eissalon, 15.12. 11:34

Blicken wir zurück! Colin powel verkündet der Irak hat Massenvernichtungswaffen. Ohne Beweise vorzulegen werden so im laufe der Zeit Millionen von Flüchtlingen produziert. Syrien, Assad wird vorgeworfen Chemiewaffen eingesetzt zu haben. Ohne Beweise wird Syrien völkerrechtswidrig und ohne UN-Mandat angegriffen und bombardiert. Mit Zustimmung auch von deutscher Seite. Endprodukt, Assad ist noch immer an der Macht und Millionen von Flüchtlingen sind produziert worden. Heisst man muss die Kriegstreiber einmal zur Rechenschaft ziehen. Nur so kann man in Zukunft etwas ändern. Aber sicher nicht durch Quotenbestimmungen. Absurd.

Antworten

franz1504, 15.12. 12:20

Das unterschreibe ich zu 110%. Bravo für diesen Beitrag, weil er völlig wahr ist. Leider wird jedoch dieser Vorschlag sicher nie aufgegriffen werden, da ja Merkel und Konsorten gar nicht genug davon bekommen, den Ami's in den A.... zu kriechen und parallel dazu durch die lächerlichen Russland-Sanktionen auf hunderte von Milliaren Euro an potentiellen Wirtschaftseinnahmen lachend zu verzichten. Aber ist ja eh wurscht. Sie müssen es ja nicht selber zahlen, sondern "nur" die Universal-Melkkuh, auch genannt Steuerzahler.

... nur in dem jeweiligen Herkunftsland dieser Menschen.

klargesprochen, 15.12. 11:09

So, wie ein Land regiert wird, fällt oder steht es. Demnach ist auch bei den Regierenden anzusetzen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/afrika-die-reichsten-herrscher-des-kontinents-a-1077688.html

Antworten

die eu ein streitverein

kicker61, 15.12. 10:17

Eigentlich wollte der EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs sich selbst einen harmonischen Jahresabschluss bescheren, doch stattdessen gibt es Streit in der Migrationsfrage. Erfolgreich wurde diese Monate zuvor verdrängt, bevor schließlich EU-Ratspräsident Donald Tusk die Zeit wieder reif sah, den alten Streit neu zu befeuern. Mit Erfolg, wie sich rasch zeigte. Beschlüsse gab es keine, dafür zwei große, wieder freigelegte und verhärtete Meinungsblöcke. Neu ist nur eine Kleinigkeit: Solidarität nehmen jetzt sowohl Quotenverweigerer als auch Quotenbefürworter für sich in Anspruch.

Antworten

grenzenlosgänger, 15.12. 10:26

Quote ja, aber unter Anrechnung aller nach Österreich illegal einreisenden Migranten. Dann schaut nämlich die Rechnung ganz anders aus.

austriaforever, 15.12. 15:53

Donals Tusk hat in seiner Kritik an der nicht durchsetzbaren Verteilung der Migranten völlig recht.

Kurz kontert Kern bei EU-Flüchtlingsquo­ten: "Tusk hat recht"

gscheitbär06, 15.12. 09:58

https://kurier.at/politik/inland/kurz-kontert-kern-bei-eu-fluechtlingsquoten-tusk-hat-recht/302.156.845

Antworten

clarissa, 15.12. 08:34

Das Problem ist, dass die EU , jedenfalls bisher, sich strikt geweigert hat, die Sache legal anzugehen. Syrische Kriegsflüchtlinge benötigen ein Visum, das hat zu keinem Zeitpunkt gepasst.
Asyl wegen Verfolgung aus religiösen oder politischen Gründen, das sind ja nur einige wenige und die haben ihren Asylantrag nicht irgendwo zu stellen, sondern unmittelbar nach Erreichen des ersten sicheren Landes und das heisst, eine Weitereise von Griechenland oder Italien in andere EU Länder ist illegal. Auch da hat die EU eine Weigerungshaltung.
Der Großteil der Leute flüchtet weder vor Krieg noch vor Verfolgung, sondern aus wirtschaftlichen Gründen und auch da sind die meisten visapflichtig. Die EU sorgt aber nicht dafür, dass die Abschiebungen und Ausreisen raschest durchgeführt werden. Entweder kann oder will sie nicht.
Österreich hat ein Einwanderungsgesetz in Form der rot-weiss -rot Card und es wäre interessant zu wissen, aus welchen Ländern da Anträge gestellt werden.

Antworten

lokivonasgard, 15.12. 09:24

@clarissa, 15.12. 08:34
Offenbar bist du schlecht informiert. Flüchtlinge entsprechend der GFK benötigen kein Visum.

"und die haben ihren Asylantrag nicht irgendwo zu stellen, sondern unmittelbar nach Erreichen des ersten sicheren Lande"
Die nächste, welche diese dreiste Lüge hier im Forum postet. Es wäre hilfreich in einer Diskussion, wenn die Teilnehmer sich zunächst einmal ernsthaft informieren würden. Die GFK jedenfalls widerspricht explizit deiner Aussage.

"Der Großteil der Leute flüchtet weder vor Krieg noch vor Verfolgung, sondern aus wirtschaftlichen Gründen"
*Gähn* Bei deutlich über 50% Anerkennungsquote ist dies offenbar auch nicht der Wahrheit entsprechend.

grenzenlosgänger, 15.12. 09:48

ach da hat einer glatt das Dublin Verfahren "vergessen".....
Was bedeutet „Dublinverfahren“?
Das „Dublinverfahren“ bezieht sich auf die „Dublin-Verordnung“. Durch diese ist ein gemeinsames Europäisches Asylsystem insoweit organisiert, dass darin die Zuständigkeit der europäischen Länder geregelt ist. Zuständig für ein Asylverfahren ist jenes Land, in dem ein Asylwerber in die EU eingereist ist bzw. wo er Fingerabdrücke abgegeben hat.

Ein Dublinverfahren ist also ein Verfahren, in dem festgestellt wurde, dass nicht Österreich, sondern ein anderes Land für das Asylverfahren zuständig ist. Der Asylwerber wird daher aufgefordert, in dieses Land auszureisen und kann dorthin rücküberstellt werden, wenn er dieser Aufforderung nicht nachkommt.

7plus, 15.12. 11:44

"Bei deutlich über 50% Anerkennungsquote"...
wird offensichtlich zu großzügig anerkannt. *Gähn*

miamara, 15.12. 12:54

@lokivonasgard, 15.12. 09:24
Du schreibst: *Gähn* Bei deutlich über 50% Anerkennungsquote ist dies offenbar auch nicht der Wahrheit entsprechend.
----
Diese Frage wurde schon mehrfach erörtert, siehe Kommentar von @lokivonasgard, 01.12. 14:48
und die Antwort von gaetan, 01.12. 18:19 war:

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/aktuelle-zahlen-zu-asyl-oktober-2017.pdf?__blob=publicationFile

Auf Seite 10: Beispiel: 2016
Gesamtentscheidungen über Asylanträge: 695.733
Rechtsstellung als Flüchtling: 256.136 (36,8%)
Anerkennung als Asylberechtigter: 2.120 (0,3 %!!!)
(Zitatende)
Und genau das letzte meinte ich. Nullkommadrei Prozent, also drei Promille, Asylanerkennung in Deutschland im Jahre 2016. Also haben 99,7 Prozent hier kein Asyl gewährt bekommen.
----
Ich lese den Beitrag von @clarissa so, dass sie die Anerkennung als Asylberechtigter gemeint hat.

lokivonasgard, 15.12. 21:54

@miamara, 15.12. 12:54
Auf S. 10 des von dir zitierten Dokuments findet man: "Im bisherigen Berichtsjahr wurden insgesamt 546.540 Entscheidungen über Asylanträge getroffen. Dabei
lag die Gesamtschutzquote für alle Staatsangehörigkeiten im bisherigen Jahr 2017 bei 43,7 % (239.050 positive
Entscheidungen von insgesamt 546.540)."

Hierin nicht enthalten sind die Bescheide, gegen die (häufig erfolgreich) Einspruch erhoben wird.

Interessant in dem Zusammenhang ist auch die Graphik auf S. 11 oben. Die Ablehnungsquote kann dem als unter 40% entnommen werden (hier dürften entsprechende Einsprüche enthalten sein?)

Also: Danke für deinen Link und die Bestätigung meiner obigen Aussage.

miamara, 15.12. 22:59

@lokivonasgard, 15.12. 21:54
Der Link stammt nicht von mir, sondern aus der Antwort von @gaetan vom 01.12. auf deinen Beitrag vom 01.12.

Deine obige Antwort an mich sowie deine Antwort an @clarissa ist somit nicht bestätigt, weil @clarissa nicht die GESAMTSCHUTZQUOTE gemeint hat, die du angeführt hast. Es geht um die Frage, nach welcher gesetzlichen Grundlage entschieden wurde.

Ich wundere mich auch über den Ton der Beiträge. Du schreibst an @clarissa: "Die nächste, welche diese dreiste Lüge hier im Forum postet."

lokivonasgard, 16.12. 00:20

@grenzenlosgänger, 15.12. 09:48
Noch mal Gähn! Es ging um Flüchtlinge und nicht um die Verteilung in Europa. Die wenigsten Flüchtlinge stammen ja wohl aus Europa. Daher ist dein Hinweis auf Dublin schlicht irrelevant.

@miamara, 15.12. 22:59
"Deine obige Antwort an mich sowie deine Antwort an @clarissa ist somit nicht bestätigt, weil @clarissa nicht die GESAMTSCHUTZQUOTE gemeint hat, die du angeführt hast."
Da Krieg kein Asylgrund ist, kommen für Kriegsflüchtlinge nur aus der GFK abgeleitete Schutzrechte in Frage. Die Behauptung von clarissa entspricht daher keineswegs der Wahrheit.

"Es geht um die Frage, nach welcher gesetzlichen Grundlage entschieden wurde."
Da die GFK offensichtlich nicht alle Fluchtgründe abdeckt, nein. clarissa versucht den Usern zu verkaufen, dass die meisten zu uns kommenden Menschen "Wirtschaftsflüchtlinge" seien. Dies ist schlicht falsch.

"Ich wundere mich auch über den Ton der Beiträge. Du schreibst an @clarissa: "Die nächste, welche diese dreiste Lüge hier im Forum postet.""
Dieser Satz bezog sich, wie leicht nachzulesen, auf die schon oft reingestellte und stets widerlegte dreiste Lüge, dass Flüchtlinge im ersten sicheren Land, welches sie erreichen, einen Asylantrag zu stellen hätten. Da dies in der Vergangenheit schon bis zum Erbrechen erklärt wurde und clarissa auch nicht erst seit gestern im Forum ist, gehe ich davon aus, dass sie bewusst lügt, wenn sie solches postet. Das werde ich daher auch in Zukunft mit genau diesen Worten zu Usern sagen, für die es zutrifft.

Hat der Visegrad-Heini wirklich mit dem Austritt gedroht, wenn es...

sheepshagger, 14.12. 23:16

...bei den Quoten bleibt?

Bitte, bitte ganz schnell die Quoten mit aller Gewalt durchsetzen - und Stoppen der Finanzmittel bei Verstoss dagegen. Ich waere ja sooooo traurig, wenn sich diese rechten *********** verabschieden wuerden. Untroestlich waere ich. Jahrelange Trauer wuerde mein Gemuet trueben .....

Antworten

bananarama, 14.12. 23:31

Ja, diese Visegrad-Länder entwickeln sich immer mehr zu einem Problem innerhalb der EU. Schon auch merkwürdig, wie präpotent die auftreten - wo sich doch seit Jahr(zehnt)en nur Nettoempfänger sind und wirtschaftlich nicht sonderlich viel auf die Beine bringen.
Die Migrantenfeindlichkeit dort hat aber doch wohl auch historische Gründe. Man hat dort einfach wenig Erfahrung im Zusammenleben mit anderen Kulturen (jawohl, Migranten haben auch ihre Kultur, die oft sogar bedeutend älter ist als die "unsere"), vielleicht braucht man da ein bisschen Geduld...
Kürzung der EU-Gelder für Orban & friends wäre aber in jedem Fall anzudenken.

knasti, 15.12. 07:56

Bitte, bitte ganz schnell die Quoten mit aller Gewalt durchsetzen.....

Mit aller Gewalt??? GEWALT??? Meinst du das wirklich?

Unglaublich.............

grenzenlosgänger, 15.12. 08:07

die Quoten kann man schon erfüllen - allerdings müssen auch jene die illegal nach Österreich kommen in diese Quote gerechnet werden. Denn dann haben wir die geforderte Quote mehr als nur erfüllt - es müssten sogar andere Länder von uns Personen übernehmen.

iwasois, 15.12. 08:24

UND; Wie lange gedenkt ihr Flüchtlinge, von wo auch immer legal oder illegal eingereist, Aufzunehmen????
Wie soll ein Land Bedürftige aufnehmen wenn ein Großteil seiner Bürger, durch die Vergangenheit, selber bedürftig ist.???

astrein2l, 15.12. 08:29

Bleiben wir doch auf dem Teppich. In diesen ländern wo die herkommen, spricht nur vom goldnenen land. Die Immigranten sindhalt nicht so dumm, dass sie nicht wissen das da der Balkan auch Ungarn nicht dazugehören. Die wollen doch alle zu den besten Ländern. Wir können dem Orben dankbar sein, dass er keine aufnehmen will, denn die wären alle in Kürze bei uns.Geschehen in der Tschechei, wurden dort artig registriert, Quartiere zu gewiesen, und waren dann in Kürze bei Nacht und Nebel verschwunden Richtung BRD.

katze66, 15.12. 09:09

Wer vieles falsch macht, selber aber glaubt, alles richtig zu machen, wird nie verstehen, das andere vieles richtig machen....

bpcs, 15.12. 09:37

@bananarama 23:31 - ich kann nur jedem empfehlen, mal nach Polen zu fahren und z.B. mit Warschau eine europäische Großstadt zu erleben, in der das Straßenbild von Europäern und nicht Moslemen geprägt ist - die Länder wollen ihre erst kurz wieder gewonnene eigene Identität als Teil Mitteleuropas mit allen Mitteln verteidigen - ich kann das gut verstehen. Grade Polen ist in der Vergangenheit immer besetzt und beherrscht worden von Habsburg Österreich, Preußen, Russland... und im 2. Weltkrieg wurden sie auch noch von den Nazis (D/A) einfach überfallen, ihre Geschichte platt gemacht, ihre Einwohner zu Tausenden getötet. Da hat man schon ein Recht darauf, jetzt auch mal was zu wollen.

papierener, 15.12. 10:38

Mein Mitleid mit Polen hält sich in Grenzen. Ja, sie wurden vom Deutschen Reich (unter österr. Mithilfe) überfallen, was sowieso unentschuldbar ist. Aber bei der darauf folgenden einhergehenden Terrorisierung ihrer jüdischen Landsleute waren die katholischen Polen auch nicht fad.
Und trotz aller historischen Implikationen: jetzt sind sie in der EU, und genießen vielen Rechte und Nettozahlungen, wollen aber von solidarischen Pflichten nix wissen. Dazu kommt noch die gerade durchgezogene innerstaatliche Aushebelung der Demokratie.

xcorleone1985x, 15.12. 11:04

@papierener
''...wollen aber von solidarischen Pflichten nix wissen.''
Die wollen eben nicht solche Zustände wie in Frankreich, ein westliches Land, welches seit über einem Jahr in Ausnahmezustand ist.

@eissalon
''...Aber, jemandem seinen Willen aufzuzwingen ist nicht solidarisch.'
Nein, es ist diktatorisch.

bananarama, 15.12. 12:17

@bpcs
Ok, ich verstehe. Ich war auch schon in osteuropäischen Großstädten, habe jahrelang in Russland gelebt. Ich mag die Russen und ihre leicht lockere Mentalität, aber der Nationalismus und Rassismus dort sind erschreckend. So was geht heutzutage einfach nicht mehr, dazu ist die Welt allgemein zu vernetzt...
Zu Polen - von mir aus steht es ihnen eh frei zu entscheiden, ob sie eine international geprägte Gesellschaft wollen oder lieber die Balken wieder dicht machen. Dann sollen sie aber konsequent sein und aus der EU austreten.
Im Übrigen leben und arbeiten Hunderttausende Polen im Ausland. In den USA leben es auch zahlreiche polnische Auswanderer und deren Nachkommen, Zahl dürfte in die Millionen gehen. Alles ehemalige "Wirtschaftsflüchtlinge"....

sheepshagger, 15.12. 18:57

Und ich haette ganz gerne ein wien ohne polnische sakristeiwanzen und ungarische bzw slowakische huren. Tauschen wir - sie sollen in ihren ach so schoen monokulturellen Staedten bleiben und wir ersparen ihnen die Aufnahme von Fluechtlingen ....

fraukoziber, 15.12. 19:07

sosehr ich deine intention verstehe, sheep, aber gerade das mit den sexarbeiterinnen aus den visegrad-staaten, ist ein zu heikles thema, um deinem missmut luft zu machen.

z. Zt. im Flüchtlings-Quoten-Mittelpunkt: Donald Tusk

furher, 14.12. 21:39

Weigerung der Visegrad-Staaten.
Weiß jemand von wo Tusk kommt?
Noch Fragen?
Danke!

Antworten

lokivonasgard, 14.12. 23:40

@furher, 14.12. 21:39
Dann solltest du dich vielleicht einmal darüber informieren, welches Verhältnis Tusk zu der Regierung seines Heimatlandes - Polen - so hat, ehe du deine rhetorischen Fragen ins Forum stellst.

furher, 15.12. 10:43

>>lokivonasgard - trotz genauester Suche sehe ich in meinem Beitrag keinen expliziten Hinweis auf die polnische Regierung.

lokivonasgard, 15.12. 19:03

@furher, 15.12. 10:43

Zitat "Weiß jemand von wo Tusk kommt?"
Wer weiß, welches Verhältnis Tusk zur derzeitigen (Visegrad)Politik in hat - das wäre übrigens der Link zur aktuellen polnischen Regierung -, der weiß auch, dass seine Herkunft in dieser Frage genau keine Rolle spielt.

EU will 15.000 Flüchtlinge in Heimatländer zurückbringen

austriaforever, 14.12. 15:28

Die Europäische Union will bis Ende Februar rund 15.000 notleidenden Flüchtlingen in Libyen die Rückkehr in ihre Heimatländer ermöglichen.
Spät, aber doch werden erste richtige Maßnahmen gesetzt.

Antworten

hero7, 14.12. 15:47

Stoppt alle Waffenlieferungen und bittet die Waffenindustrie zur Kasse.

austriaforever, 14.12. 15:57

Auch eine gute Idee.
Wird leider nie eintreten.

austriaforever, 14.12. 19:51

Viele Migranten erkennen bereits, dass es besser ist, in ihre Heimat zurückzukehren.
https://kurier.at/politik/ausland/die-wollen-nur-noch-in-ihre-heimat/301.538.786

rebekka7, 14.12. 20:29

Alles Träumer, wenn sie meinen mit 2015 wäre der Höhepunkt überschritten. Die nächste, weit größere Flüchtlingswelle(n) werden Europa vor ganz anderen Herausforderungen stellen, in jeder Hinsicht !

rebekka7, 14.12. 20:32

@hero7

Wäre genauso als würdest Du verlangen: "Baut keine Autos mehr der Umwelt und dem Klima zu liebe !"

Oder andere Beispiele, .....

Kannst alles vergessen !

Zuerst musst Du das Geld generell abschaffen und wieder zur Tauschwirtschaft zurückkehren, dann kann man weiter sehen.

Darf man zu dieser Frage als Antwort vor Ort schreiben?

fragedesgewissens, 14.12. 12:22

oder ist das wieder gegen die wirtschaftlichen Interessen einiger Organisationen?

Antworten

trigo, 14.12. 13:57

Flüchtlingskrisen kann/muss man vor Ort bekämpfen.
Die Migration kann man auch mit nationalen Maßnahmen steuern.

prisma, 14.12. 18:15

trigo
das ist beinahe unmöglich, da sind die Bombenteppiche noch zu klein
aber es wird besser, die entsprechenden Konzerne arbeiten bereits daran

prisma, 14.12. 18:26

trigo
*** … nimmt Menschen in Afrika das Wasser - Pure Life ... - YouTube
8:33
https://www.youtube.com/watch?v=CoOECk4UCkE
...
… eiskaltes Geschäft mit dem Wasser | earthlink e.V.
https://www.earthlink.de/2015/07/nestles-eiskaltes-geschaeft-mit-dem-wasser/
22.07.2015 - Laut UN haben 753 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 2,5 Milliarden haben keine geeigneten sanitären Anlagen zur Verfügung. 85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in der trockensten Hälfte der Erde. Trotzdem gehen Wasserwiederverkäufer wie … genau an diese Orte, ...
… nimmt Menschen in Afrika das Wasser - Pure Life Skandal ...
https://marialourdesblog.com ***

trigo, 14.12. 19:06

Der ARD Bericht ist natürlich etwas manipulativ und nicht ganz ausgewogen aber grundsätzlich nicht falsch.

fragedesgewissens, 14.12. 22:17

Nur das man bis vor wenigen Monaten noch jeden Beitrag entfernt hat, der gefordert hatte, den Menschen vor Ort zu helfen.

Flüchtlinge

eswirdschongleidumpa1, 14.12. 10:40

Das Thema gehört am Ursprung behandelt.

Was hilft´s den Leuten eine Versorgung in Europa, wenn doch deren Heimat ganz woanders liegt und dort nichts positives passiert.

Antworten

iwoaßjaanitwarum, 14.12. 11:05

Ging ja auch weniger darum nachhaltig zu helfen als vielmehr darum, sich mit refugee welcome bahnhofs selfies auf faceboock & co. zu profilieren.....war halt grad hip zu dem zeitpunkt.

Helfen hätten die menschen eh vorher auch schon können, sogar da wo es was bringt......hatte aber keiner bock drauf, damit kann man sich auf facebook nicht in szene setzen.

phoebe07, 14.12. 11:57

eine noch dümmere Unterstellung fällt dir nicht ein? Kriegsflüchtlingen kann man nur schwer "vor Ort" helfen - und seine Freizeit kann man auch schwer "vor Ort" verbringen wenn der eigene Job nun einmal hier ist. Da haben engagierte Menschen unendlich viel für Syrerinnen und Syrer geleistet und dann kommt irgendein total Ahnungsloser mit absurden Behauptungen.

ruckzuck, 14.12. 12:25

Welche Kriegsflüchtlinge?

phoebe07, 14.12. 17:19

die die wir auf den Bahnhöfen willkommen geheißen vor allem aber versorgt haben.

nadann1, 14.12. 17:28

Da waren grad mal 5% „Echte“ dabei!

phoebe07, 14.12. 17:39

kannst du diese Behauptung belegen oder gehörst du zu den Verbreitern von fake news?

austriaforever, 14.12. 17:44

@phoebe
nur mal Afghanistan...
https://kurier.at/chronik/oesterreich/afghanistan-70-prozent-sind-wirtschaftsfluechtlinge/295.833.992

prisma, 14.12. 18:02

nadann1
ich weiß nicht den Prozentsatz, aber hier herinnen sind auch nicht alle echt !

phoebe07, 14.12. 20:03

Es ging nur im Eingangspostingnicht um die Gesamtzahl der Flüchtlinge sondern konkret um diejenigen auf den Bahnhöfen die dort liebevoll von uns Ehrenamtlichen betreut und versorgt wurden, und das waren mehrheitlich SyrerInnen.

austriaforever, 14.12. 21:02

Dagegen ist und war ja nichts zu sagen.

Naja, Athen entlastet gerade die Inseln, Kurz sollte mit Mazedonien telefonieren

gscheitbär06, 13.12. 21:45

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Wo lässt sich........

gurkentaler, 13.12. 16:00

An dem Ort wo alle glauben sie müssen wegrennen weil die AM Ihnen Geld, Auto, Haus und Frau versprochen hat. Für Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrikanischen Staaten gilt zu aller erst GEBURTENKONTROLLE !!!!!!!!!!!!
Für echte Kriegsflüchtlinge wird es immer einen vorübergehenden Platz in Europa geben. Aber Kalkutta kann und soll Europa nicht sein und werden.

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bananarama, 13.12. 21:19

Wanderungsbewegungen gab es in der Geschichte immer schon. In früheren Jahrhunderten gab es in Europa enorme Geburtenüberschüsse, dann ist man von dort in andere Kontinente (Nord- und Südamerika, Australien, z. T. Afrika) ausgewandert, hat sich diese teilweise sogar "angeeignet". Jetzt gehen halt von anderen Weltgegenden (z. B. Afrika) Wanderungsbewegungen aus. Geschichte ist stets ein dynamischer Prozess...
Vermischung von Völkern muss ja nicht immer schlecht sein. Und Kulturen entwickeln sich stets im Austausch mit anderen Kulturen. Amerika z. B. hat enorm profitiert durch all die kulturellen Einflüsse aus der ganzen Welt (bin kein Amerika-Fan und vieles dort empfinde ich auch als Fehlentwicklung, aber die USA sind - ob wir's wollen oder nicht - die weltweite "Führungskultur"). Russland ist ein anderes Beispiel. Schottet sich weitgehend ab, lässt kaum Ausländer ins Land, aber große Errungenschaften aus diesem Land fallen mir jetzt auf die Schnelle auch nicht ein. Lebt vor allem vom Export seiner unermesslichen Rohstoffe...

ruckzuck, 14.12. 08:27

banana Wenn du für ein Vermischung bist, dann viel Spass in Afrika.
Wir brauchen das hier nicht, wenn es dir noch nicht aufgefallen ist, wir haben eine Kultur.

dosimeter, 14.12. 09:40

Der Unterschied heute zu früheren massenhaften Migrationen ist,

dass die einstmals meistens in ziemlich menschenleere Gebiete zielten (siehe Entstehung der USA, wo sogar heute noch sämtliche AfrikanerInnen Platz hätten, wodurch die Bevölkerungsdichte dort aber dennoch nicht größer wäre als z.B. in Schweden).

Damals ging es den migrierenden Gruppen viel mehr als heute darum, gemeinsam(!) völlig neue neue Lebensmöglichkeiten (z.B. technologische Strukturen) mühselig aufzubauen (= heutiger Technologievorsprung der USA).

Heute hingegen zielt die Migration meistens(!) in die am dichtesten(!) besiedelten Gebiete der Welt, vor allem in Großstädte.

Mit heute ganz anderen Folgewirkungen für die Migierten und für die Eingeborenen ...

So lange die UNO (UNHCR u.a.) das Nachdenken(!) über dieses "Detail" noch länger verweigert, wird sie Teil(!) der Kriegsursachen und der sogenannten "National"-Konflikte bleiben.

Daran ändert leider auch die gängige Sündenbocksuche nichts:

Man hat verabsäumt, rechtzeitig voraus zu denken (z.B. die Vereinbarungen der Weltbevölkerungskonferenzen seit den 1930er-Jahren wurden in bestimmten(!) Regionen und Ideologien ganz bewusst(!) ignoriert (oft um immer genug Kindersoldaten vorrätig zu haben): Letztlich zum Schaden der "eigenen" Kinder.

sonne21, 14.12. 09:48

dosimeter, 14.12. 09:40
Ja, du hast es gut beschrieben,
ich frage mich wieso agiert UNHCR nicht?

dosimeter, 14.12. 10:02

Warum?

Weil die versagenden UNO-Instanzen das ganze (jahrzehntelang anwachsende) "Restpbroblem"

dann allein dem UNHCR aufbürden wollten
- und den sogenannten "National"-Staaten,
die "sich daraufhin endlich weiterentwickeln sollten".

Dummerweise werden dadurch jetzt genau jene Regionen eingetunkt, die sich an die Vereinbarungen gehalten hatten (Bevölkerungswachstum reduzierten oder stoppten),

wie z.B. USA, Russland, China, Australien, Kanada, sogar Indien hat es probiert. Überall dort werden nun genau solche Traditionen zunehmend etabliert,

die die Konsequenzen ihres eigenen Handelns schon anderswo nicht bewältigen konnten oder wollten.

Daran ist keine Familie schuld, kein Einzelmensch: Das ist ein jahrzehntelang strukturelles Versagen der UNO (vor allem des sogenannten Weltsicherheitsrates, der hätte eingreifen können).

bananarama, 14.12. 22:55

@dosimeter
Stimmt. Früher zogen die Auswanderer eher in menschenleere Gebiete, z. B. Europäer nach Amerika.
Ganz menschenleer waren die Gebiete allerdings auch nicht. Und ich wage fast zu behaupten, dass die europäischen Migranten dort unter den Indigenen mehr Unheil angerichtet haben als die Afrikaner, die in den letzten Jahrzehnten nach Europa gekommen sind.

sheepshagger, 14.12. 23:20

schau schau, er hat eine Kultur, der ruckzuck. Wer haette das gedacht. In der Geschichte dachten schon einige, sie seien die Vertreter einer wahren Kultur. In Wirklichkeit waren sie (Selbstzensur)