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Glyphosat: Wer sind die Nutznießer?

Der Unkrautvernichter Glyphosat ist hoch umstritten. Nun wurde er für weitere fünf Jahre in der EU zugelassen. Wie berechtigt ist das Misstrauen? Welche Auswirkungen hat die Entscheidung auf Umwelt und Landwirtschaft? Wer sind die Nutznießer?

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898 Beiträge

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Forum

das Fressen muss billig bleiben!

weidlhofer, 06.12. 11:49

Glyphosat ist kein Problem, schon gar nicht mit den heimischen Zulassungsauflagen. Nur das Symptom, einer falschen Ernährungspolitik der letzten Jahrzehnte. Das wirs trotzdem zum Fressen bekommen, liegt an anderen Ländern, anderen Produktionsweisen und dem Handel mit diesen Zeugs. Der Handel mit Nahrungsmittel gehört nach meiner Meinung gesamt neu aufgestellt, inklusive Kostenwahrheit beim Transport und der Herstellung. Dann brauchen wir gar nicht diskutieren um den fleischlosen Tag...
Aber die Diskussion ist verloren und dem Populisten und NGOs überlassen worden. In Ö sind 495 Herbizide zugelassen, mit dem Abdrehen von Glyphosat streich ma halt dann ein paar weg.

Wir können weiterhin im Wagerlmarkt das Einkaufswagerl mit leistbaren, billigen Zeug anfüllen bis es übergeht. Wer das nicht möcht, soll halt Schrebergärtner werden oder Selbstversorger. Oder Fasten.

miraculix007, 06.12. 13:04

weidlhofer, das seh ich genau so!

prisma, 06.12. 20:41

weidlhofer
" Aber die Diskussion ist verloren und dem Populisten und NGOs überlassen worden. In Ö sind 495 Herbizide zugelassen, mit dem Abdrehen von Glyphosat streich ma halt dann ein paar weg. "
> steckt da nicht ein Widerspruch drinnen ?

rebekka7, 06.12. 21:52

..... oder Fasten, bis er oder sie von selber tot umfällt ?

dergrossenagus, 06.12. 21:53

@weidlhofer: na freilich muss s´Fressen billig bleiben. Aber gesund und billig geht auch!!! Muss ja keiner jeden Tag Fleisch fressen. Viel Gemüse geht auch. Und das kriegt man beim Bauern, von dem was man weiß, dass der aufs Glypho-Zeugs scheißt...

rebekka7, 06.12. 22:05

Glyphosat das reinste Lebenselexier, laut @weidlhofer,

na dann konsumiere das Klumpert alleine schön weiter und in fünf Jahren reden wir dann weiter, so ferne es Dir dann noch möglich erscheint.

dergrossenagus, 06.12. 22:26

@rebekka7: und das ganze Gentechnikzeugs auch gleich dazu!!!

weidlhofer, 07.12. 11:23

@prisma
Nein, kein Widerspruch. Es soll nur aufzeigen, dass der Herbizideinsatz in einer grenzenlosen globalisierten Agrarwirtschaft fast alternativlos ist und wir neben Glyphosate viele viele andere Wirkstoffe haben, teuerere halt.
Aber es sei denn, wir besinnen uns einer Reduktion/Verbot der leistungssteigernden und kostensenkenden Maßnahmen (da gehören u.a. alle Herbizide dazu) und produzieren komplett anders, machen die Grenzen in Ö für Nahrungsmittel und Rohstoffe dazu dicht und machen uns wirklich zu einem "Lebensmittel Selbstversorgerland". Wenn die Grenzen nicht für Agrarprodukte dicht würden, hätte es zur Folge, dass Agrarprodukte aus Ö als Rohstoff für die verarbeitende Industrie aus aller Herren Länder kommt, aber bei uns nicht mehr wettbewerbsfähig produziert werden kann. Siehe Industrie-Eier. Agrarpolitik ist ein sehr komplexes Metier, leider wurde in den letzten Jahrzehnten in Europa vieles vergeigt und nur auf die großen Strukturen geachtet, maybe haben die am besten lobbyiert...

Glyphosat dient vorallem Monsanto und jenen Firmen die genmanipulierte Pflanzensamen vertreiben.

ingeborg, 06.12. 09:10

Es ist für diese Firmen eine Art Monopol und alle Bauern werden abhängig sein von diesen Firmen.
Es ist in Wahrheit ein Wahnsinn, wenn man inzwischen von anderen Ländern die verheerenden Auswirkungen von Glyphosat und Roundup sehen kann und es darüber bereits Klagen gibt, wegen sehr vermehrten Missbildungen und Krebserkrankungen von vielen Kindern in Gegenden wo diese Mittel schon länger verwendet werden, genau weiß und es jede Menge Berichte gibt davon, diese Gifte weiter als harmlos darzustellen.
Dies sind Verbrechen an die Menschheit.

miraculix007, 06.12. 10:05

Genmanipulierte Pflanzen finde ich auch unverantwortlich. Diese sind in Österreich aber verboten. In den USA, wo "round up ready" Pflanzen erlaubt sind, führt das zur bedenkenloser Anwendung von riesiegen Mengen an Glyphosat mit den bekannten Folgen.
Schon Paracelsus sagte: Jedes Ding ist Gift und kein Ding ohne Gift, allein die Dosis macht das Gift!
Das gilt auch für Glyphosat, dass relativ harmlos ist, soweit man es in kleinem Maße, und nicht in Unmengen und verantwortungslos einsetzt, wie in den USA.

Erwiesenermaßen krebserregend (IARC Einstufung Gruppe 1) sind zum Beispiel Rauchen, alkoholische Getränke, Sonnenbrand, Würste (verarbeitetes rotes Fleich) und Dieselabgase.
Diese Dinge zu meiden, bringt wesentlich mehr als in Österreich Glyphosat zu verbieten.

miraculix007, 06.12. 10:25

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Karzinogen#Gruppe_1:_karzinogen_f%C3%BCr_Menschen

hawedere1, 06.12. 15:01

@miraculix
Dass du deinen Verstand einsetzt, sieht man an deinen geschriebenen Worten hier.
Aber die Mehrzahl der Monsanto Hasser glauben, mit dem Verbot von Glyphosat dem Chemieriesen eins auswischen zu können. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Ich selbst stehe dem Chemieriesen sehr skeptisch gegenüber und verwende, wenn möglich keine Mittel von ihm.
Und zum Thema genm. Pflanzen schreibst du genau, was Sache ist. Bravo!

Kärnten will Glyphosat verbieten

exmac, 05.12. 19:55

und darf es nicht, weil angeblich "EU-Recht über allem" steht. Aber laut Verfassung geht auch bei uns alle macht vom Volke aus. Wie steht es mit unserem Selbstbestimmungsrecht? Wenn die EU so (nicht nur) mit uns umgeht, ist das hoffentlich bald ihr Untergang!!!

Sind Lebensmittel ohne Glyphosat besser?

buette, 05.12. 15:24

rof. Dr. Maria Finckh, Pflanzenschutz-Expertin der Universität Kassel, Fachgebietsleiterin Ökologischer Pflanzenschutz:

Zudem gebe es Studien, die zeigten, dass Ernährung ohne Glyphosat-Rückstände zur Linderung oder gar zum Abklingen von Krankheiten führe, so Finckh.

Quelle:
https://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/pressekommunikation/neues-vom-campus/meldung/article/kasseler-pflanzenschutz-wissenschaftlerin-warnt-vor-risiken-von-glyphosat.html

An der Metastudie waren neben Finckh Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der University of Florida / Center of Disease Control und der Hangzhou Normal University/China beteiligt:

Link zur Videopräsentation der Studie (5 Min.): http://tinyurl.com/yd672vmm

Ich weiss nicht ob Glyphosat schädlich ist, aber ich bin mir sicher, dass ich gesünder leben könnte, wenn in meinem Körper kein Glyphosat wirken könnte.Also sollte es nicht verwendet werden.

wald4, 05.12. 16:08

Da braucht man kein Wissenschaftler sein, das sagt einen der Hausverstand, Insektizide sind natürlich noch gefährlicher für den Menschen.

prisma, 05.12. 18:15

buette
das ist eine gute Frage !
auch das sollten wir hinterfragen:
- *Glyphosat wird in Landwirtschaft, Gartenbau, Industrie und Privathaushalten eingesetzt. Es wirkt nicht-selektiv gegen Pflanzen, dies bedeutet, dass alle damit behandelten Pflanzen absterben. Ausnahmen bilden Nutzpflanzen, die gentechnisch so verändert worden sind, dass sie eine Herbizidresistenz gegenüber Glyphosat besitzen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat *

**Zulassungen in der EU
Auf EU-Ebene sind zahlreiche gentechnisch veränderte Pflanzen für die Vermarktung sowie für die Verwendung als Lebens- und Futtermittel zugelassen (Stand Juli 2017: 59 verschiedene GV-Pflanzen). Eine ganze Reihe von Anträge für die Zulassung von weiteren GV-Produkten ist in Bearbeitung durch die zuständigen Behörden.

Diese GVOs bzw. aus ihnen hergestellte Erzeugnisse werden überwiegend als Futtermittel für Nutztiere verwendet. Aus GVOs erzeugte Lebensmittel sind nur in äußerst geringem Umfang im Handel. Diese Produkte unterliegen den Kennzeichnungsregelungen und müssen daher für KonsumentInnen erkennbar gekennzeichnet sein.
http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/gentechnik/zulassungen/ **
(jeweils auszugsweise)

Auch wenn es natürlich wünschenswert

ajosha, 05.12. 10:55

wäre ohne den ganzen chemischen Kram auszukommen, so ist die Entrüstung vieler Leute einfach verlogen. Das ist ähnlich wie mit dem Fleisch, jeder regt sich auf und doch sind es nur wenige die zum teuren Bio-Fleisch greifen oder vegan leben, um die grausame Tierproduktion zu vermeiden. Beim Obst und Gemüse ist es genauso, es muss immer alles vorhanden sein, beste Qualität und die teuren, optisch vielleicht nicht so ansprechenden, dafür wenig belasteten Bio-Früchte/Gemüse werden zu Ladenhüter. Der Konsument sollte sich mal auch selbst hinterfragen, sein Kaufverhalten überdenken. Wenn kurz vor Ladenschluss nicht alles verfügbar ist, geht er halt zu einem anderen Markt, genau das sorgt mit dafür, dass soviel Brot weggeworfen wird und nur die optisch beste Ware im Markt liegt.

hawedere1, 05.12. 13:06

So ist es.
Endlich ein Schreiben, aus dem sich Vernunft und Hausverstand herauslesen lässt.

hakim, 05.12. 14:05

wenigstens mal das holländische Gemüse vermeiden, wenn immer man drandenkt ;-)

buette, 05.12. 15:29

@: doch sind es nur wenige die zum teuren Bio-Fleisch greifen ...
@ Der Konsument sollte sich mal auch selbst hinterfragen, sein Kaufverhalten überdenken

EIN negatives Verhalten rechtfertigt niemals ein anderes negatives Verhalten. Diese Argumente mit Hinweisen auf das Fehlverhalten anderer bringt nichts und ist unredlich.

Natürlich: Es sollten mehr Leute Bio-Fleisch kaufen und mehr Menschen "ihr KAufverhalten rechtfertigen" aber deswegen ist noch lange nicht zuzustimmen, dass Glyphosat verwendet wird. Es spricht einfach zu vieles gegen Glyphosat.

ajosha, 05.12. 16:28

Es ist überhaupt nicht unredlich auf die Verantwortung des Konsumenten im Sinne seines Kaufverhaltens hinzuweisen. Und natürlich verurteile ich die Verwendung von Glyphosat. Nichtsdestotrotz stinkt mir auch, dass sich viele Menschen über allerlei aufregen, aber in Wirklichkeit überhaupt nicht bereit sind auch nur ansatzweise selbst mal ein wenig ihr Konsumverhalten zu überdenken.

"Unkraut" und "Schädlinge", zwei Begriffe, die der Mensch erfand,...

furher, 05.12. 00:07

...um seine Gier zu verschleiern und dass er nicht unbezahlt teilen möchte!
.
In der ursprünglichen faszinierend wundervoll funktionierenden Natur hat jedes Lebewesen auch seine eigene Nahrung und wenn dies durchs Wetter nicht passt, geht automatisch die Population zurück.
Auch die Pflanzen zeigen - ohne der "helfenden" Hand des Menschen - dass sie ganz toll ausgeklügelten Konzepten folgen, um ihren Bestand zu sichern.
Aber der einfältige, geldgierige Mensch muss immer wieder - auch rücksichtslos gegenüber seinen Mitmenschen - Gott spielen!
Alles was seine Raffgier behindert wird zum Unkraut oder Schädling erklärt und muss ausgerottet werden!
.
Bei dem dürfte die himmlische Konstruktionsabteilung einen unentschuldbaren schweren Konstruktionsfehler gemacht haben...

hawedere1, 05.12. 08:05

Ihr Post:
"In der ursprünglichen faszinierend wundervoll funktionierenden Natur hat jedes Lebewesen auch seine eigene Nahrung und wenn dies durchs Wetter nicht passt, geht automatisch die Population zurück."
Das ist richtig, aber:
Diese Welt gabs vor 5000 Jahren, aber jetzt nicht mehr!
Noch dazu fressen sich die Tiere gegenseitig auf.
Ob das so ein großer Fortschritt für die Menschheit wäre, dieses System der Tiere weiterzuleben?
Es leben 7 Mrd. Menschen auf dem Planeten. (Tendenz leider immer noch steigend)
Sollen wir nun bei Katastrophen die Leute Vorort im Stich lassen?
Bei Dürren, den Leuten dort nichts von weiter ferne liefern?
Das wäre genau das so nette System der Tiere, das so mancher propagiert.

klargesprochen, 05.12. 10:55

further, da stimme ich dir zu.

hawedere, auch ohne dem Einsatz Glyphosat haben dort die Leute nicht mehr und nicht weniger. Ich hab einen Film aus Amerika gesehen: da werden die Äcker niedergespritzt und alles ist TOT!!! Es gibt nicht das geringste Lebewesen auf den Äckern. Wohl aber dann eine Überproduktion und das Getreide wird einfach entsorgt - teilweise ins Meer geschoben.Das Getreide bekommen nicht die Hungernden in Afrika, DAS wird entsorgt!
Und zu den Tieren: die Tiere fressen sich nicht alle gegenseitig auf! Viele der Tiere sind keine Fleischfresser. Und solche, die es sind, sorgen für einen ausgewogenen Anteil in der Tierwelt. Im Gegensatz zu den Menschen, die bereit sind, ALLES zu vernichten. SIe sehen Tiere nicht als Lebewesen, sondern als Sache an, quälen diese, damit sie noch mehr Ertrag abwerfen. Quälen die Tiere, damit die Pharmaindustrie noch mehr Gewinn macht und letztendlich bekriegen sich die Menschen und töten Andersdenkende. Usw. usw...................... Der Mensch ist der größte Parasit auf Erden!
Nicht alle, aber leider, leider, zuviele.

furher, 05.12. 11:23

>>>hawedere - man kann auch absichtlich etwas missverstehen!
Es geht nicht um das System der Tiere, sondern um das funktionierende System der Schöpfung, der Natur oder wie auch immer Du es nennen magst.
Da gibt es die so genannte Nahrungskette, wo alle Lebewesen - auch Pflanzen - in ihrem Funktionieren wie ein kompliziertes, perfektes Getriebe zu betrachten sind.
Der Mensch greift hier immer mehr und immer dreister wider besseren Wissens ein, indem er die Zahnräder zu seinen Gunsten vertauscht, absichtlich die Geräusche des "Getriebes" ignorierend, die ihn vor der Zerstörung rechtzeitig warnen würden. Die Gier zerstört Gehirn und Gehör!
Es merkt nicht mal der Bauer mit dem größten Traktor und dem größten Melk-Ringelspiel, dass er diesen - auf Kosten der Anderen ergaunerten "Besitz" - in relativ kurzer Zeit nicht ins Grab mitnehmen wird können...

furher, 05.12. 11:32

>>>klargesprochen - Deinem Beitrag wäre noch hinzuzufügen - "Es gibt tausende Menschen / Kinder die täglich VERHUNGERN!
Und dann werden tausende Tonnen Mais und Getreide zu Treibstoff für das "Goldene Kalb Auto" verarbeitet, vergeudet!
.
Und dann krönt man diesen Frevel noch mit der zynischen Bezeichnung "Biosprit"...

oberlehrer leichtfried macht auf überrascht

sowieso, 04.12. 20:36

und nutzt wieder mal das abgelutschte wort vom skandal. nur weil monsanto auch in der EU eigene Leute in den jeweiligen Behörden sitzen hat die dann die Gutachten die sie vorher als sie noch direkt bei Monsanto waren, selber verfasst haben. Daher kennen sie sich so gut aus. das macht Monsanto auch in den USA. die sparen dadruch den Ministerien viel Geld weil die ja weiter von monsanto bezahlt werden. eine klassische win-win-situation also. nur unsere polit-heinis machen dann auf überrascht.

hawedere1, 04.12. 20:45

@sowieso,
Bei deinen Behauptungen solltest aber auch die Namen der Monsanto Mitarbeiter, welche in der EU Behörde sitzen hier nennen. Falls es die nicht geben sollte, einfach nicht immer jeden Müll hier reinschreiben, der nicht belegt werden kann.
Danke.

sowieso, 04.12. 22:12

hawera - ob du das glaubst oder nicht ist mir völlig egal. dazu gehört eine menge naivität. ich kenn die situation in den USA von anderen Produkten wo das genau so praktiziert wurde und wird. und ich weiß dass sie in Europa nach dem gleichen Strickmuster vorgehen. Und Namen nennen ist so ziemlich das letzte was ich tun würde. vor allem nicht um leute wie dich, deren horizont am tellerrand endet, zu überzeugen.

hawedere1, 05.12. 07:51

@sowieso,
du outest dich hier als reiner Populist, der irgendwo etwas aufgeschnappt hat, weiterverbreitet, aber nichts weiß.
In einem hast du aber Recht:
dazu gehört eine Menge Naivität! ;-)
Ob deine Behauptungen deinen persönlichen Horizont erweitern, würde ich nicht behaupten.

sowieso, 05.12. 09:47

hawera - nicht böse sein aber das ist mir zu dumm. hast schon irgendwo hier im forum jemanden gesehen der namen nennt ? bist iwrklich so naiv und verlangst das ? nur weil du es nicht begreifst heißt das noch lange nicht dass es auch was gibt das außerhalb deines horizonts liegt. mach dir nix draus - du bist damit nicht allein. du bist bestimmt ein linker.

hawedere1, 05.12. 13:04

@sowieso,
solange ich nicht dein tiefes Niveau erreiche, ist bei mir alles gut.
Dass du keine Antworten hast, sondern nur Vermutungen und Gschichtln weitererzählst ist dein hohes Niveau.
Dein Satz:
hast schon irgendwo hier im forum jemanden gesehen der namen nennt ? bist iwrklich so naiv und verlangst das ?

1. Im Forum kann man niemanden "sehen", sondern nur dessen Geschreibe.
2. Es sind in diesem Forum und dieser Diskussion schon eine Menge Namen gefallen, von Landwirtschaftsminister Schmidt, Bundeskanzler Kern, usw. usw.
Das heißt:
Du verbreitest lediglich "Fakenews"

warum

prisma, 04.12. 18:49

beschränkt sich die Frage auf krebserregend oder nicht ?
Es gab schon viele Chemikalien die mehr Risken in sich bargen als nur ein einziges Gesundheitsproblem

Die EU für weitere 5 Jahre Verwendung von Glyohosat.

blumenstrauß, 04.12. 18:44

Es ist traurig das auch der Deutsche CSU Landwirtschaftsminister Schmidt für diese Gifte gestimmt haben.
Leichtfried und Kern fordern Glyphosat-Sofortverbot
Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) fordert ein Sofortverbot von Glyphosat in Österreich. Als „Spiegelminister“ zu Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) habe er an das Agrarressort einen entsprechenden Gesetzestext geschickt, sagte Leichtfried heute in Brüssel.
Nächste Woche soll der Antrag von Leichtfried im Nationalrat behandelt werden. Es sei ein „handfester Skandal“, was in der EU hier passiert sei, sagte der Minister. Offizielle Gutachter dürften offenbar von den Glyphosat-Betreiberfirmen wortwörtlich abgeschrieben haben. „Das geht nicht für eine unabhängige Behörde.“ Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Trotzdem wurde es zuletzt von der EU-Kommission um fünf Jahre in der EU verlängert.
Auch Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) sprach sich gegen einen Einsatz von Glyphosat in Österreich aus. „Wir sind gegen den Einsatz von Glyphosat, weil nicht gewährleistet werden kann, dass es keine schädlichen Wirkungen hat“, so Kern.
Kern begrüßte zudem die Vorgangsweise europäischer NGOs, die eine Anzeige im Kontext der Zulassung von Glyphosat einbringen werden. „Die Vorwürfe sind schwerwiegend, und eine Klärung ist notwendig“, so der Bundeskanzler. Gemeint war eine Strafanzeige, die ein Bündnis von Umweltschutzorganisationen in Österreich, Deutschland, Italien, Portugal und Frankreich gegen das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erstattet hat.

hawedere1, 04.12. 20:54

Bis vor Kurzem hatte ich den Kern für etwas intelligenter gehalten. Nun ist es eben nicht so. Er springt auf den Polemisierungszug genau so auf, wie zig andere "billige" Polit-prostituierte.
Was hat denn die ÖBB in seiner Zeit dort auf die Bahndämme gespritzt?
Sein Satz:
Wir sind gegen den Einsatz von Glyphosat, weil nicht gewährleistet werden kann, dass es keine schädlichen Wirkungen hat“, so Kern.
Welche Wirkungen haben Autos? Können diese nicht schädlich sein? oder Bahngleise-jedes Jahr ein paar Tote.
Dagegen ist Glypho ja direkt ein Heilprodukt. :-)

Offenbar der Herr LK-Präsident Hermann Schultes

molsheim, 04.12. 18:43

Seine Ausführungen heute in Ö1-Morgenjournal zeigten wo es lang geht. Ohne Glyphosat keine Landwirtschaft. So schaut's aus.

hero7, 04.12. 22:54

Ohne Glyphosat keine großindustrielle Landwirtschaft.

gorow, 04.12. 23:27

Ohne Glyphosat keine Landwirtschaft - so ein Schwachsinn!
Diese Aussage bedeutet, dass es bis ca. 1975 keine Landwirtschaft gegeben hat - großindustrielle Landwirtschaft ist bei uns weder erwünscht noch existent. Wohin reisige Monokulturen führen sieht man in den USA.
Wenn also Glyphosat so gesund ist, dann immer auf den Tisch damit - vor allem für die verfressenen EU-Politiker und den Herrn Schultes..

wald4, 05.12. 07:15

Vielleicht lässt er sich zu so Aussagen hinreißen weil er eh bald in Pension geht, aber ich befürchte der glaubt das sogar was er von sich gibt -bei meiner Ehr:-)

Ich bin nicht der Meinung...

wald4, 04.12. 13:49

...von Herrn Schultes, er kommt immer mit dem Argument vom Humusaufbau, Minimalbodenbearbeitung und CO 2 Verbrauch bei Verwendung von Glyphosat das das besser wäre.
Erstens kann ich mir nicht vorstellen das ein Totalherbizid gut fürs Bodenleben ist.
Zweitens ist ein Bewuchs immer besser für einen Humusaufbau und CO2 Abbau, alls eine Totgespritzte Fläche und wenn schon mit neuester Technik gesät wird kann ich es auch mit einer Bandspritzung verbinden obwohl hacken immer besser ist für die Kultur.
Also von einem Landwirtschaftskammerpräsidenten hätte ich mir schon eine Zukunftsorientiertere Aussage erwartet.

rosenfreund, 04.12. 15:15

w@ld4

Dem gibt es nichts hinzuzufügen. "Totgespritzt" Acker, Feld, Bauer und schließlich der Konsument.

Ein Kapitalverbrechen an der Natur und der Menschheit.

....und da weiß man erst wie ernst es Merkel und Co. tatsächlich mit Klima- und Umweltschutz ist.

Biobauern verwenden die stärkeren Gifte

sandmandala, 04.12. 09:52

Es gibt ja doch noch Artikel, in denen die ganze Sache sinnvoll eingereiht wird:
http://www.achgut.com/artikel/biobauern_verwenden
_die_staerkeren_gifte

mäander, 04.12. 17:08

...bin ich der Einzige, bei dem diese Links nicht funktionieren?

wald4, 05.12. 07:47

Dieses Statement war jetzt aber giftig s.. vielleicht zu viel Dosis von falscher Einstellung dabei frei nach Paracelsius die Dosis macht das Gift.

bauernfänger, 05.12. 08:17

gestern abend im 3 Sat gabs eine Dokumentation bezüglich Einsatz von Glyphosat in Argentinien.

Wenn wir es notwendig hätten meinetwegen. Dieses Mittel rechtfertigt den Einsatz von genmodifizierten Saaten, die wiederum helfen nur den Firmen die ein "Patent" auf die Natur anwenden. Noch offensichtlicher kann man sich nicht ums Geld streiten.

In einem funktionierenden Gesellschaftssystem gibt es Gewaltenteilung zum Ausgleich von Interessen. Pflicht der Politik ist es auf die Einhaltung der gleichen Rahmenbedingungen aller Marktteilnehmer zu achten.

500 Mio Europäer lehnen aus gutem Grund grüne Gentechnik ab. 300 Mio US Amerikaner wollen den Rohstoffhandel mit Öl, Gas und Getreide weltweit beherrschen.

Es wedelt der Schwanz mit dem Hund.

Es macht mich wütend wenn ein Großteil der Menschen etwas nicht will und wir angeblich in einer Demokratie leben und es trotzdem aufs Aug gedrückt bekommen.

Man kann ja nicht so von Hausverstand befreit sein das man ernsthaft Mittel im Umlauf lässt die sich im Harn nachweisen lassen!?

Würde mich gerne TESTEN lassen...

probierzuverstehen, 04.12. 08:13

Bevor man sich politisch auf die "UNTERSUCHUNGEN" sogenannter bezahlter" LOBBY - EXPERTEN" und deren Meinungsmache verläß,t wäre es doch zielführender den heimischen "KONSUMENTEN", der es auf Grund von einer "SELTSAMEN" Erkrankung für nötig erachtet sich nach Rückständen von diversen Giften, in "EHRLICHEN" Labors, sofern es sowas noch gibt, austesten zu lassen.
So manches AHA Erlebnis könnte da auftauchen, negativ wie positiv.
Ich für meine Person wäre bereit mich auch finanziell an meiner Untersuchung zu beteiligen. Wo gibt es sowas ???

ernsthaft, 05.12. 08:38

Die Firma Burgerstein bietet in Kooperation mit manchen (z.B.: P.A. Hansson) Apotheken eine Haarmineralanaylse an, bei der nicht nur auf Mängel, sondern auch auf Schadstoffe getestet wird. Allerdings glaube ich, sie testen nicht auf Glyphosat...obwohl das keine schlechte Idee wäre. Es ist eine Schweizer Firma, die die Labors, die sie betreibt, um die Rohstoffe für die eigenen Produkte zu testen, auch auf diese Weise nutzt.

Bayer/Monsanto

bauernfänger, 03.12. 19:56

500 Mio Europäer lehnen die grüne Gentechnik ab. ein Totalherbizid bringt alle Pflanzen um - nur die genmodifizierten Pflanzen überleben den Seuchenteppich. In den USA gibt es mittlerweile schon Resistenzen also muß auch wieder "normales" Unkrautvernichtungsmittel ausgebracht werden.

Nutzen? Nur für die Konzerne. Darum dürfen die Deutschen jetzt auch Monsanto kaufen damit endlich Europa aufgeht für die US-amerikanischen Wirtschaftsinteressen.

Was ein deutscher Landwirtschaftsminister macht ist ein Sittenbild - alle gekauft, die EU Politiker sind die Erfüllungsgehilfen der Industrie.

Es wedelt der Schwanz - 300 Mio US Bürger mit dem Hund 500 Mio EU Bürger

ronaldo34, 03.12. 23:40

Selbst wenn 200.000 am Heldenplatz protestieren werden die Konzernchefs weiter Champagner schlürfen beim alljährlichen Weltwirtschaftsforum in Davos. Warum? Weil diese 200.000 zusammen nur einen Bruchteil des Vermögens von EINEM Konzernchef besitzen .

Hallo, ich melde mich wieder zurück

regionaut, 03.12. 13:56

aus meiner einmonatiger Straf- Aussperrung. Das ist schön, jetzt kann ich mit diesem Nick auch wieder meine Finger auf der Tastatur trainieren. Eigentlich gibt es ja nur ein Thema das zu einer Sperre führt. Zu diesem Thema da bringe ich trotzdem noch genug Mut auf und schreibe klipp und klar, das Unkrautgift Glyphosat hat in der EU nichts zu suchen. Nach dem der Markt in der EU Grenzen überschreitend ist, so müssen wir auch EU weit handeln. Es ist schon ein Leichtsinn über diese Frage in der EU abstimmen zu lassen. Schon im Vorlauf haben die Kommisare und Abgeordneten in Brüssel in dieser Angelegenheit versagt. Alles was ungesund ist soll hinaus gesperrt werden und was nützlich ist soll man zulassen!

sandmandala, 03.12. 14:49

Und genau deswegen ist Glyphosat zugelassen: Nicht gesundheitsgefährdend, aber nützlich.

wald4, 03.12. 14:59

sandmandala - so ein schöner Nickname und so einen Blödsinn verzapfen.

regionaut, 03.12. 15:04

sandman,
vermutlich lebst du hinter dem Mond oben, dort wo es ohne Glyphosat auch nur eine steinige Wüste gibt.

sandmandala, 03.12. 15:12

wald, mein nick ist ein intelligenztest. wer den schön findet ist schon durchgefallen.

regio, ja, der liebe mond... und jetzt zeig uns mal das gleiche in österreich. - kann doch bei so einem teufelszeug nach 3 jahrzehnten anwendung kein problem sein.

bauernfänger, 03.12. 20:11

@ sand

der Wirkstoff ist in unseren Ausscheidungen/Harn nachweisbar. So etwas will ich nicht fressen müssen! Wir bekommen keine Lebensmittel sondern typisch anglikanische Lebensart aufgezwungen - "how can you trust someone with such a poor kitchen?"

Das sind dann keine Lebensmittel sondern nur noch Füllstoff.

wir haben auch ein paar Jahrzehnte verbleiten Kraftstoff ausgehalten - hat halt ein paar Leukämiefälle hervorgerufen aber im Sinne des großen ganzen wars notwendig. Die Industrie hat bis zum letzten Tag abgestritten mit Argumenten die zum Himmel schreien. Jetzt gibt die Industrie die Studien in Auftrag und in der EU Stellungnahme wird 1:1 abgeschrieben.

Beamte sind faul - das ist kein Vorurteil sondern in diesem Fall wieder einmal bewiesen. Vertreten kein Allgemeininteresse sondern lassen sich von der Industrie vereinnahmen.

Der Ordnung halber - bin selbstständig, verfüge über ein kleines Vermögen kann also nicht Rot wählen weil die können schon seit Jahrzehnten trotz Mehrheit in den europ. Parlamenten den Konzernen nichts anhaben aber den Kleinen populistisch mittels Erbschaftssteuer das Familiensilber abpressen. Hab den Düringer gewählt.

Gestern war ein Beitrag über den Heinrich Böll. Das ist mein geistiger "Ziehvater"

Aber wenn ich sowas lese wie "links der Mitte" - es ist unerträglich wenn nur gut sein darf wer "links" ist.

Dieses Beispiel ist ein Klassiker der mit Links oder Rechts nichts zu tun hat - da geht es um Lebensmittel und darum ob wir vom Sparbuch abbeißen wollen oder ob es uns etwas wert ist das alle möglichst gesunde Lebensmittel bekommen.

By the way: die Arbeiterkammer hetzt immer wieder die Lebensmittel in Österreich seien zu teuer - nur sie sind auch qualitativ viel besser als z.B. in Deutschland. Deswegen kommen auch die Deutschen im grenznahen Bereich nach Österreich um hier die "teureren" Lebensmittel zu kaufen.

Schon einmal darüber nachgedacht?

Natürlich können die Deutschen wenn sie Autos nach Amerika verkaufen wollen nicht TTIP verhindern und wenn schon dann gibt es einen VW Skandal - ausgerechnet aufgedeckt in den USA dem Land mit V8 Motoren und 16l/100 km Durchschnittsverbrauch.

Besser nicht nachdenken und SPÖ oder Grüne wählen?

Nein! die sind unmöglich auch mit ihrem Aufheben der Geschlechterrollen - was dann?

Endlich aufhören mit dem Links/Rechts Geschwafel.

Will mich nicht vereinnahmen lassen und dann quasi im Klubzwang jeden Blödsinn einer Partei mittragen müssen.

bananarama, 03.12. 22:15

Bauernfänger
Großteils geb ich dir recht. Die "typische anglikanische Lebensart" ist aber ziemlich attraktiv, deshalb wird sie weltweit nachgeahmt. Auch in Ländern, die eigentlich eher als amerikafeindlich einzustufen sind. (In Russland erfreuen sich McDonald's, Burger King usw. enormer Beliebtheit).
Und die Landwirtschaft ist bei uns auch schon ziemlich industrialisiert. Weniger als 5 % der Erwerbstätigen sind hierzulande in der Landwirtschaft tätig. Unkraut jäten per Hand ist da nicht mehr drinnen, Erntehelfer verdienen teilweise illegale Hungerlöhne, immer wieder hört man da von Skandalen. Irgendein Gift muss also gespritzt werden, um die Obst- und Gemüseregale der Supermärkte billig zu füllen.
Allerdings bin ich auch absolut zu 100 % gegen Glyphosat.
Ach ja, und die Sozis: Klar, die unternehmen wenig gegen die Großkonzerne. Vielleicht können sie nicht, vielleicht wollen sie nicht. Aber das mit der Erbschaftssteuer wäre schon ok gewesen. Und so wie es die SPÖ vorgeschlagen hätte, würde eine solche Erbschaftssteuer auch nicht die ganz "Kleinen" treffen. Da war doch von einem stattlichen Freibetrag die Rede...

xcountry, 04.12. 08:28

Bauernfänger, du verstehst Böll vermutlich nicht. Alleine die Schlussfolgerung "bin reich, daher kann ich nicht die SPÖ wählen" ist dümmster Unfug, Sei froh, dass du es (immer auf Kosten anderer) bist - ich bin es auch- und überlege, wie du der Allgemeinheit einen Teil davon zurück geben kannst. Ich bin aus den verschiedensten Gründen auch entschieden gegen die Verwendung von Glyphosat, aber die Tatsache, dass man es im Harn nachweisen kann sagt gar nichts.

ernsthaft, 05.12. 08:55

Sandmanderl: Da du ja von Monsanto anscheinend bereits über Wirkung und Nebenwirkung von Glyphosat informiert wurdest; kann ja "Roundup, der Prozess", noch kurz zu sehen bei arte.tv, deine objektive Meinung sicher nicht ändern...