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Wie könnte Fliegen komfortabler werden?

Der Preisdruck in der Flugbranche hat zu Einsparungen beim Komfort in Flugzeugen geführt, dazu kommen strengere Sicherheitskontrollen. Welche Services fehlen an Bord und auf dem Flughafen? Wodurch wird der Flug für Passagiere so zeitaufwendig? Wie könnte Fliegen komfortabler werden?

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Forum

Ganz einfach, kauft die teureren Tickets und es wird komfortabler.

40pips, 19.11. 13:51

Fliegen muss teurer werden, dann wirds komfortabler

ösirepublik, 19.11. 12:34

jetzt massiv von Steuern entlastet und vom Staat subventioniert !

Fliegen wird komfortabler,

sailorman43, 18.11. 23:10

wenn die Fluggesellschaften wieder normale Preise für ihre Flüge verlangen, dann werden wieder weniger Sitze in den den Jets sein. Außerdem ist das Fliegen ohnehin umweltschädlich und sollte nur bei notwendigen Anlässen verwendet werden.
Die Inselstaaten Fidschi, Malediven etc. beschweren sich über die Erderwärmung und über den Anstieg des Meeresspiegels, aber bauen selbst ihre Fremdenverkehrsresourcen immer weiter aus. Das halte ich für doppelzüngig.

sodenkeich, 18.11. 23:48

auf diesen inseln baut kein Insolaner, und die die es erlauben haben einen zweirwohnsitz.
SO SCHAUTS AUS

ösirepublik, 19.11. 12:27

und den Fischfang rotten wir auch aus ...

kannnitverstan, 19.11. 21:56

Sailorman, Sie haben ganz Recht! Die billige Fliegerei sollte ein Ende haben! Wir reden alle immer von Umweltschutz, aber wenn das Einschränkung bedeutet, will keiner verzichten.

Ich denke das fliegen ok ist

sodenkeich, 18.11. 22:11

Fliegen ist Verbindung über eine Entfernung die man mit anderen Verkehrsmitteln schwer schaffen kann, und man muss die nicht besser machen, man kann die zumeist besser planen.
Die sicher nicht umweltfreundlich ist - aber ich möchste nicht nachrechnen was es umwelttechnich bedeutet die selbe Strecken mit dem Zug zu fahren, Auto ganz zu schweigen. (Eine Woche Wien Peking ???)
Fahrrad wäre OK, aber nicht immer machbar.

wacherbürger, 19.11. 17:04

Leider fliegen die Leute 3 bis 4x im Jahr irgendwohin, weil gerade das Angebot so billig war. Das macht Spaß und und man kann viel posten.

Komfortabler fliegen? Einfach...

666louisdor, 17.11. 14:21

...nur mehr mindestens Business-Class fliegen!

Wenn es denn schon sein muss.

Am komfortabelsten fliegt man

xx1xx, 16.11. 11:13

mit dem Railjet.

manz, 16.11. 11:49

... vorausgesetzt, man keine Verspätung, kein schweres Gepäck und rücksichtsvolle Mitreisende, die nicht ständig telefonieren, essen und laut sind.

xx1xx, 16.11. 12:12

Im Flugzeug ist das noch viel aufgeregter, stressiger. Nur es fahren zu wenige Züge.

hahnemann, 16.11. 12:16

und als Kunde stört man nicht mehr so viel wie in der Vergangenheit (dank Westbahn hat sich das Service gebessert)

xx1xx, 16.11. 12:28

Manche Fernstrecken werden nur 1x pro Woche befahren. Immerhin hag man den Komfort nichg abstürzen zu müssen, wenn der Motor ausfällt.

phoebe07, 16.11. 15:28

wenn man nur RJ fährt oder - wie in Feldkirch - 3-4x in der Stunde einen Anschlusszug hat - ja. Wenn man mehrmals umsteigen muss, besonders auf Bahnhöfen ohne Rolltreppen oder Lifte und mit 5 Minuten Umsteigezeit hört sich die Bequemlichkeit auf.
Den Lärm deiner Mitmenschen bist du im Flieger ebenso ausgesetzt, und warum jemand im Zug nicht seine Restln essen statt in den Speisewagen gehen soll leuchtet mir wirklich nicht ein.

xx1xx, 17.11. 08:56

Der Speisewagen ist ja nicht für alle da. Die meisten Sitzplätze sind die ganze Fahrt reserviert Daher isst man im Abteil oder First Class.

portofrei, 17.11. 09:36

Ich habe letztens doch glatt gar keinen Zug gefunden, der von Salzburg nach Tokio fährt...

phoebe07, 17.11. 10:59

ich nicht einmal einen Tageszug der durchgehend von Wien nach Triest oder von Wien nach Dresden fährt (dafür gibt es Busse). Auch nach Mallorca komme ich nicht mit dem Zug.

xx1xx, 17.11. 12:43

Wien-Tokyo ist eben nicht komfortabel. Wien-Mallorca noch weniger.

grossknecht, 17.11. 14:54

eine familie aus premstätten wollte ihren ausgewanderten sohn in fangezhuangxiang besuchen. da man reichlich zeit hatte, wählte man als reisemittel den zug.
am bahnhof von premstätten hatte keiner eine ahnung, wo fangezhuangxiang liegt und konnte daher kein ticket ausstellen, daher verwies man die leute auf den grazer hauptbahnhof. dort war ebenfalls guter rat teuer und man stellte ein ticket nach wien aus. dort konnte man wenigstens ein ticket nach peking lösen. von dort war es relativ einfach - es ging mit einer kurzen zwischenstation in tangshan praktisch direkt an den bestimmungsort, wo das wiedersehen gefeiert wurde.
nach ein paar wochen ging es an die rückreise. ohne viel hoffnung fragte man am bahnhof von fangezhuangxiang nach einem ticket nach premstätten. der schalterbeamte war erwartungsgemäß ziemlich ratlos und musste nachfragen: "obelplemstätten odel untelplemstätten?"

xx1xx, 17.11. 14:54

Tatsächlich hätte eine Schnellverbindung Wien-Barcelona mit dem Zug viel Potential.

grossknecht, 17.11. 16:21

ja, vor allem, wenn es dann durch den tunnel von graz nach klagenfurt in einer stunde geht und net so wie jetzt drei stunden dauert.

it21, 19.11. 11:03

Wollte jetzt Tickets mit dem Railjet in die Karibik buchen.
Leider fliegt er dort nicht hin...

Da haben mir heute in der Früh die Nachrichten auf...

gscheitbär06, 15.11. 20:55

...Radio Wien gefallen,

1. Meldung war Kritik an der Klimapolitik Öszerreichs,

2. Meldung war eine Jubelmeldung mit vielen Zahlen über das gesteigerte Passagieraufkommen am Flughafen Schwechat,

gerade so, als ob der Flugverkehr klimaneutral wäre, neutral ist er aber nur bei der nicht eingehobenen Mineralölsteuer.

manz, 16.11. 04:56

Nach der Logik der EU-Umweltminister, die die saubere und billige Glühbirne aus Klimaschutzgründen verboten haben, ist alles, was Strom verbraucht, klimaschädlich, also jede Waschmaschine, jede Beschneiungsanlage und jeder Computer. Stromverbraucher zu verbieten ist den Umweltministern offenbar wichtiger als Abgase zu reduzieren.

rebekka7, 16.11. 12:51

Ja, aber @manz,

das interessiert den Großteil der Gesellschaft nicht. Sie will den Luxus weiter ausbauen, Spaß und Freizeitvergnügen und die notwendige Mobilität nicht eingeschränkt wissen, ganz im Gegenteil. Noch schneller, noch billiger, noch mehr Luxus.

Und die Wirtschaft erst recht nicht, denn sie droht immer mit Verlust der Wirtschaftskraft und der Arbeitsplätze.

Nicht nur die Fliegerei, sondern auch die Straße demolieren Umwelt und Klima. In Österreich alleine hinterlassen LKW jährlich steigend, 600.000 Tonnen CO 2. Von Staub und Stickoxiden ganz zu schweigen.

Lage hoffnungslos.

kiscat, 18.11. 00:06

@manz
Das Verbot der Glühbirnen ist deswegen verhängt worden, weil diese die zugeführte Energie nur zu 10% in Licht umwandelt (die Aufgabe der Glühbirne) und zu 90% als Wärme abgibt.
Es war niemals der Grund, weil man Strom generell ablehnt.

grossknecht, 18.11. 00:09

naja, wenn die glühbirne zu 90% wärme produziert, ist's ja gut - brauch ich weniger heizen.

kiscat, 19.11. 19:04

@grossknecht
Es war die krampfhafte Erklärung der EU. Ihr wahres Ziel war die Förderung einer Branche. Auf Kosten der Konsumenten, weil die versprochenen langfristigen Kostenersparnisse nicht stimmen.

Ehrlich gesagt

ochsensepp, 15.11. 18:22

weiß ich nicht, wie komfortabel es Fliegen haben ;-).
Für uns Flug-Viehtransporter jedenfalls gilt: Online Check-In + Reservierung + Nicht-Funktionieren derselben + Gesichtskontrolle + Sercurity-Terror + Schuh-auch-noch-ausziehen + ev. sogar Leibesvisitation trotz Nacktscanner + einmal da auch noch Digitalkamera herzeigen oder sogar Kugelschreiber + Flüssigkeits-Check + Rasierapparat-Abnahme + sündteure Tagescreme-Abnahme + beschissenem Sitzabstand samt Lehne des Vordermannes/Frau im eigenen Gesicht + Fürze von allen anderen Fluggästen über die Klimaanlage + Virenschleuder + Nullkommajosef Null Service + Flüssigkeitsverweigerung (spart Sauerei in den Bordtoiletten, vermeidet Wartezeiten bei 2 Häuseln für 220 Passagiere !) ........
gilt bestimmt eines: wer ohne Schnappatmung einsteigt, hat seinen Stehplatz verdient.

reservebuddha, 15.11. 21:06

Wahrscheinlich wäre Sedierung während des Flugs eine gute Idee. Man steigt ein, schläft ein, wacht am Ziel wieder auf.

grossknecht, 15.11. 21:15

und die ganzen panischen momente (z. b. turbulenzen, triebwerkausfall, aufprall auf hochhäuser etc.) beommt man dann gar nicht mit.

Ehrlich gesagt, ob

mviertler, 15.11. 14:56

fliegen komfortabler, billiger oder teurer wird, ist eigentlich wuascht:
Privat spielt das vielleicht 1x (vielleicht auch 2x) im Jahr eine Rolle - was ist das schon?
Dienstlich wird´s die Firma schon nicht umbringen, wenn sie für die Langstrecke teurere Tickets kauft. Und für die Kurz- und Mittelstrecke braucht eh niemand eine Schlafkoje oder so ein Fluzeugessen. Irgendetwas zu trinken gibt´s immer.

manz, 15.11. 15:48

Eine ziemlich enge Definition von Komfort. Ich wünsche mir auch für Kurz- und Mittelstrecken Abflugzeiten nach 7 Uhr früh, Abfertigungszeiten, die die Flugzeit nicht übersteigen und wieder mehr Beinfreiheit.

phoebe07, 15.11. 18:23

sei doch froh dass die Abfertigungszeit länger dauert als die eigentliche Flugzeit - während der Abfertigung hast du jede Menge Beinfreiheit!

ballaststofffrei, 15.11. 20:03

:)

40pips, 15.11. 20:06

Die Abfertigung dauert nicht länger als höchstens 10 bis 15 min.

phoebe07, 15.11. 20:33

Ja, in Florenz hat sie tatsächlich nicht länger gedauert - in Wien (trotz selbst gedruckter Bordkarte) allerdings fast eine Stunde für die Gepäckaufgabe einerseits und den Sicherheitscheck andererseits, an beiden Stellen zu wenig Personal und dementsprechend lange Schlangen.

seriousman, 16.11. 07:53

Die Wiener sind ja dafür bekannt, dass sie das ARbeiten nicht erfunden haben. Man braucht wirklich in Wien generell das doppelte Personal als anderswo.

phoebe07, 16.11. 08:00

Unsinn - nur die low costs sparen, und wennst dann Pech hast und ein paar vor dir die sich überhaupt nicht auskennen und/oder Übergepäck haben kanns natürlich kritisch werden. Florenz ist ein Miniflughafen, die meisten fliegen nach Pisa.

onliner, 15.11. 13:28

fliegen soll komfortabler werden und die politik setzt auf e-autos. das ist echt sinnhaft. wir blechen für die umstellung und den teureren strom und die flieger blasen zigtonnen kerosin täglich raus.
der ganze reisetourismus gehört umgestellt.

40pips, 15.11. 13:31

Niemand bläst Kerosin raus, der wird vorher verbrannt.

derletztehaberer, 15.11. 13:36

@40pips: Umso schlimmer, wenn das Kerosin verbrannt und nicht einfach nur rausgeblasen wird.
@onliner: Vollkommen richtig, dass mit dem Umstellen vom Reisetourismus. Aber wie global umsetzen, vor allem ohne Zwang?

grossknecht, 15.11. 14:39

.) es wird eh oft auch nur rausgelassen - nämlich, um das zulässige landegewicht zu erreichen.
.) ich persönlich habe meinen reisetourismus schon lange "umgestellt": kein flieger, kein auto, keine bahn - nur gelegentlich eine fähre, um über einen fluss, kanal oder auf eine insel zu gelangen.

maxheadroom, 16.11. 16:57

@grossknecht,
Der erste Punkt ist Unsinn, im Normalfall hat die Maschine durch Vorausberechnung beim Tanken immer das zulässige Landegewicht. Kerosin wird nur abgelassen, um bei Notlandungen das Risiko zu verringern.
Punkt zwei ist aus Umweltgründen natürlich optimal, leider werden dadurch entfernte Tourismusziele und deren Wirtschaft dementsprechend ruiniert.

grossknecht, 16.11. 23:17

maxheadroom (grat zu deinem nick übrigens ☺), was den ersten punkt betrifft, kommt es durchaus vor, dass kerosin abgelassen werden muss, nämlich vor der landung auf problemairports, wenn während des fluges die windverhältnisse auf flughöhe unerwartet günstig waren.
punkt zwei ist natürlich nicht jedermanns sache; entfernte tourismusziele würden dadurch aber nicht zerstört. es wird ja auch z. b. ohne fliegerei das tourismusziel wien nicht zerstört, würden dort statt japanern und chinesen halt mehr mitteleuropäer hinreisen.

maxheadroom, 17.11. 07:09

@grossknecht,
ad1. Problemairports ist richtig, nur genau wie viele gibt es in Europa? Glaube nicht, dass so o f t (deine Einschätzung) Flieger in Courchevel oder Gibraltar Benzin ablassen. Vielleicht in LaGuardia etwas mehr, rechtfertigt aber immer noch nicht deine Aussage. Kerosin ablassen ist für die Fluglinien ein teurer Spass, Piloten werden deshalb bei manchen Fluglinien bestraft, wenn sie einen zu hohen Verbrauch aufweisen (von Dingen, die z.B. Ryanair macht, ganz zu schweigen).
Und Wien bleibt sicher als Tourismusziel auch ohne Fliegerei begehrt, auch wenn ohne Japaner, Chinesen, Russen u.v.a.m unsere Hotelerie deutliche Einbussen hinehmen müsste. Aber was machen dann die sowieso schon wirtschaftlich geschwächten und fast ausschließlich auf Fremdenverkehr angewiesenen Griechen. Oder z.B. Mauritius?

grossknecht, 17.11. 15:56

die griechen werden auch mit fremdenverkehr schon ein paarmal jährlich gerettet mit aus dem nichts auftauchendem geld. schuld an der finanzmisere sind sie übrigens selbst, da sie nicht in der lage zu sein scheinen, abgaben anzulasten und einzutreiben.
auf mauritius kann ich aufgrund mangelnder spezialkenntnisse nicht näher eingehen - jedenfalls scheint es ihnen nicht schlecht zu gehen, wenn man sich die bevölkerungsentwicklung ansieht. ob das wirklich am tourismus und der damit verbundenen produktpiraterie liegt, kann ich nicht beurteilen.
im übrigen war mein beitrag vom 15.11. 14:39 (2. punkt) eh nicht als massentauglich gemeint.

Fliegen wird komfortabler...

norro, 15.11. 13:02

... indem man Business oder First Class bucht. Wenn man sich das nicht leisten kann oder will, dann muss man mit gewissen Komforteinschränkungen leben. Lockerere Bestuhlung, Getränke, Essen, Zeitungen, Liegemöglichkeit, Massagesitze etc. - all das kann man (zumindest ab Mittelstrecke) jederzeit buchen, es ist nur eine Frage der gewählten Airline und Klasse.

Vergessen wir aber nicht, dass der Billigfliegerboom die Ticketpreise im Vergleich zu vor 20 Jahren extrem gedrückt hat, das explodierende Luftverkehrsaufkommen ist deutlicher Zeuge davon. Und die erfolgreichen Firmen, allen voran Ryan Air, setzen eben nicht auf Komfort, sondern Effizienz. Und die entstehenden, nicht unwesentlichen externen Kosten des Flugverkehrs (CO2 Ausstoß etc.) werden eben der Allgemeinheit angelastet und nicht den dauerfliegenden Zeitgenossen.

Zeitaufwendig wird ein Flug vor allem durch die Bodenzeiten: die Flughäfen sind nicht immer zentral gelegen, die Anreise zu den Flughäfen kann durchaus länger dauern. Dann hat man Sicherheitskontrollen und Gepäckabgabe und das Boarding beginnt meist auch schon 40 Minuten vor Abflug. Mit dem einkalkulieren Zeitpuffer summiert sich das ganz schön.

manz, 15.11. 15:51

Zentral gelegene Flughäfen wären eine Zumutung für die Leute, die in den Einflugschneisen wohnen. Ein Standort außerhalb der Stadt ist da durchaus gerechtfertigt, nicht jedoch Abflugzeiten mitten in der Nacht, wenn kaum öffentliche Verkehrsmittel verkehren oder in Intervallen, die zusätzlichen Zeitverlust bedeuten.

Fliegen braucht nicht komfortabler werden

bergler, 15.11. 11:38

sondern weniger Klimasünder braucht es hoch oben in den Lüften. Sehr viel mehr könnte mit der elektrischer Eisenbahn gereist werden. Die Massenfliegerei wird vorwiegend von den reichen Leuten verursacht. Steuersenkungen für diese Verprasserer geht in die falsche Richtung.

manz, 15.11. 15:58

Das ist eine absolut falsche Diagnose. Massenphänomene entstehen nur dann, wenn es sich auch die weniger Reichen leisten können. Die wirklich Reichen sind an der Massenfliegerei nicht schuld, die haben früher auch die hohen Preise bezahlt.

Wenn man die Flugreisenden als Klimasünder bezeichnet, dann trifft das auch auf die Massen zu, die mit ihrem wahnsinningen Fleischkonsum die Massentierhaltung und damit klimaschädlichen Methanausstoß verursachen. Auf das billige Fleisch könnte man für den Klimaschutz ohne weiteres eine Steuer aufschlagen wie beim Treibstoff oder Billigfleisch überhaupt verbieten wie die Glühbirne.

ballaststofffrei, 15.11. 20:07

Vielleicht sollte man Menschenmassen, vor allem, wenn es in die Zigmilliarden geht, überhaupt vermeiden.

Schwachsinnige und lange dauernde

vollgegeneu, 15.11. 06:01

Sicherheitschecks am Flughafen abschaffen.
Das könnte das Fliegen wieder komfortabler machen.

gregordergrosse, 15.11. 07:39

wo denkst du hin, das ist doch arbeitsplatzbeschaffung und Psycho-Beruhigung der Passagier Massen zugleich: "wir tun was für eure Sicherheit" harhar ...............

maxheadroom, 15.11. 09:10

Erschütternd, wie Manche die Geschichte der Terroranschläge in der Luftfahrt entweder nicht mitbekommen haben, oder noch schlimmer ignorieren, hat sie ja sowieso nicht betroffen.
Und beim Billigstcharter ins Billigsturlaubsland wird schon nichts passieren, da braucht es die ganzen blöden Securitychecks eh nicht.

gregordergrosse, 15.11. 10:38

max: und was sind die u r s a c h e n für die geschichte der terroranschläge, .............. darauf kommt es an und nur darauf! sprich: wer ist schuld?

maxheadroom, 15.11. 14:15

@gdg, wie schon weiter unten zurechtgewiesen, ist dies der falsche Ort für eine Diskussion über die Hydra Terrorismus. Die Schuldigen stehen längst fest, aber das macht Securitychecks am Flughafen nicht obsolet.
Und schon gar nicht als reine Arbeitsplatzbeschaffung, würdest du die Struktur der Firmen und deren Bezahlung kennen, würdest du nicht so einen haarsträubenden Unsinn plappern.

Luftfahrt und Klimawandel

alfredsinnegger, 14.11. 23:18

Nahezu 50 Prozent aller Flugkilometer
werden von Touristen verursacht,
durch Geschäftsleute und Frachtdienste
werden zu gleichen Anteilen
die verbleibenden 50 Prozent genutzt.
Würde die Entwicklung,
mit rasant steigendem Ausstoß im Luftverkehr,
ungebremst bis zum Jahre 2036 weitergehen,
so entstünde dabei
nach Veröffentlichungen des britischen Tyndall Centre on Climate Change
eine durch Flugzeuge verursachte Abgasmenge,
welche mit der Zielvorstellung der EU zur eigenen Gesamtemission identisch wäre.
Nach Abschätzungen der OECD
wird in weltweitem Maßstab
die Klimawirksamkeit des Flugverkehrs
in zehn Jahren so hoch sein wie die des Pkw-Verkehrs
und diesen dann in den folgenden Jahren übertreffen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/zurueckgehaltene-studie-co2-ausstoss-der-luftfahrt-koennte-dramatisch-steigen-a-552002.html

tubalkain, 14.11. 23:24

Vielleicht gibt es bald Flugzeuge mit Sonnenkollektoren? Fliegen nur bei Sonne, sonst.....;-)

manz, 15.11. 04:23

Zukunftsprognosen. Die berücksichtigen nicht, dass sich sowohl der PKW-Verkehr als auch der Flugverkehr ändern wird. Es ist sinnlos, ein unbekanntes zukünftiges Flugaufkommen mit einem ebenso unbekannten zukünftigen PKW-Verkehrsaufkommen zu vergleichen und dabei auch noch die nicht weniger klimawirksamen LKWs und Mastkühe geflissentlich zu übersehen.

gregordergrosse, 15.11. 07:43

unbekannt ja, aber sicher nicht weniger, sondern mehr: lkw, pkw, Flugverkehr, schiffe, ..... etc. ich glaube, da liege ich richtig und das ist auf jeden fall kein gutes zeichen, nur so weiter .......... weil wir ja am 24. Dezember unbedingt Heidelbeeren aus peru brauchen, .......... die größte verdreckung verursacht der Konsument!

grossknecht, 15.11. 14:46

geht man vom derzeitigen weltweiten energieverbrauch aus und nimmt eine jährliche steigerung von 4% an, ist man in 800 jahren bei einem verbrauch angelangt, der die GESAMTE (als nicht nur die auf der erde einlangende) energieabstrahlung der sonne übertrifft.
man sieht also, es muss bald etwas passieren.

Beitrag unten: sodenkeich, 14.11. 16:47

mviertler, 14.11. 22:28

Ich fahre im Jahr so an die 50.000 km mit dem Auto, ca. 15.000 km mit der Bahn, und habe im Jahr so an die 70 bis 80 Starts beim Fliegen.
---
Wenn ich so überschlage, dann sitzt Du 800 h im Jahr im Auto, 300 h im Bahnhof oder Zug und 300 h im Flughafen oder Flugzeug. Bleiben im Rahmen der Normalstunden noch 300 h zum Arbeiten.
Wär nur interessant, welche Firma ihre Leute im Jahr 1.400 Std für´s Herumgondeln zahlt und ca. 300 Std für´s Arbeiten?
Erzähl uns jetzt bitte nichts über "Laptop" oder "Tablet" im Flugzeug oder im Zug, oder gar im Auto!

kiscat, 15.11. 00:02

50.000 km als Anfahrt zum Job und in der Freizeit ist durchaus möglich, kenn ich wen.
300 h im Zug als Pendler ist gering gegriffen, da können locker 500 h und mehr draus werden. Kenn ich wen anderen.
300 h Stunden im Flugzeug kann es einer Firma schon Wert sein.
Vielleicht ist @sodenkeich ein Selbständiger?

sodenkeich, 15.11. 02:20

Kiscat, du hast es erraten.
Meine späte Antwort kommt früh weil ich derzeit in Fernost bin.
Und ich habe mit den Zahlen eher unter als übertrieben, habe auch keinen 8 Stunden Tag, sondern mache was mir SPASS MACHT immer außer wenn ich schlafe, und schlafen tu ich auch gerne, immer und überall, nur beim Autofahren nicht.
Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, war mein Arbeitweg auch 280 km pro Tag, und ich habe immer 6 Tage / Woche gearbeitet (nein auch gemacht was mir Spass machte). Da war nur der Arbeitsweg 84.000 km / Jahr - mit Bahn und Auto

gregordergrosse, 15.11. 07:45

vertreterjob, nix für mich, ich hasse autofahren ..........