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Welche Themen entscheiden die Wahl?

Die Debatte über Dirty Campaigning und Strategien hat den Wahlkampf zuletzt geprägt. Doch welche inhaltlichen Themen entscheiden die Wahl? Welche Partei kann mit welchen Konzepten punkten?

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10816 Beiträge

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Beiträge

Wer nach Themen sucht

fragedesgewissens, 13.10. 14:07

braucht nur einmal in Wien oder Graz mit dem öffentlichen Bus zu fahren.

Man wird feststellen, dass innerhalb der letzten 2 Jahrzehnte eine nicht mehr zu übersehende ethnische Veränderung der Gesellschaft stattgefunden hat.

Wer noch weiter suchen möchte, besucht dann Sozialeinrichtungen wie beispielsweise das AMS. Auch hier wird man wenig Menschen finden, die man als typisch Österreichisch einordnen könnte.

Mich als Städter, wundert die hohe Dichte an Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf.

Die Flüchtlingskrise kann hier sicherlich keine Auswirkungen zeigen.

Einem demografischen Wandel entgegenzuwirken ist verständlich.
Was nicht verständlich ist, ist der steuergeldvernichtende Weg der SPÖ diesem Problem mit Einwanderern entgegenzuwirken, die ihr Leben lang finanziell unterstützt werden müssen.

Wer SPÖ wählt, wählt weiterhin diese Entwicklung.
Glaubt man den Umfragen, erhält die SPÖ nach der BP Wahl auch bei dieser ein wenig erfreuliches Zeugnis.

reminder, 13.10. 14:10

das ist exakt der Punkt wo sie, die SPÖ, die Realität aber
auch die Vorhersehbarkeit ignoriert haben.

Es ist eine Frage der Intelligenz denn es gibt keine Lösung
außer der Restriktion auch wenn das hart klingt.

mohol, 13.10. 14:13

Fahr mal min Zug von zb Passail (Steiermark) nach Wien Praterstern.
Dann wird man verstehen, warum nur ein Thema den Wahlkampf beherrschte.

obietrice, 13.10. 14:14

http://derstandard.at/2000037209653/Auslaender-zahlen-mehr-ins-Sozialsystem-ein-als-sie-erhalten

Das sagt so vieles über die "Fakten" solcher Kommentare aus

katerlysator, 13.10. 14:15

Der meiste Zuzug kommt aus Deutschland.
Man merkt es, wenn man beruflich viel mit Firmen telefoniert.

solidstate, 13.10. 14:15

Was für ein Unsinn!
Österreich war immer ein Zuwanderungsland. Oder woher glaubt ihr kommen die Straches, Vilimskys, Nowaks,....???

Und glaubt ihr irgendeine Partei würde oder könnte daran etwas ändern? Es gab schon blauschwarz. Damals wurden alle möglichen Gesetze eingeführt um die Zuwanderung vermeintlich zu unterbinden. Was ist passiert? Damals stieg die Zahl der Zuwanderer!
Es ist aber nicht verwunderlich. Hinter FPÖ und ÖVP stehen Großunternehmer die billige Arbeitskräfte brauchen.

diefackel, 13.10. 14:16

>fragedesgewissens

"Man wird feststellen, dass innerhalb der letzten 2 Jahrzehnte eine nicht mehr zu übersehende ethnische Veränderung der Gesellschaft stattgefunden hat."

Es ist genau umgekehrt: Das multiethnische Gemisch war in der Geschichte Wiens immer die Normalität und wurde nur kurze Zeit durch die Nationalsozialisten unterbrochen. Jetzt erleben wir wieder diese Normalität.

reservebuddha, 13.10. 14:16

"Man wird feststellen, dass innerhalb der letzten 2 Jahrzehnte eine nicht mehr zu übersehende ethnische Veränderung der Gesellschaft stattgefunden hat."

Die findet ungefähr seit 20 000 Jahren statt. Nur glauben offenbar manche, das wär was Neues. Ist es nicht.

ronaldo34, 13.10. 14:16

Ich empfehle einen Abendspaziergang in der Polizei-Schutzzone Lehener Park

obietrice, 13.10. 14:16

Und ich wohne im Bezirk in Wien, wo es die wenigsten Menschen mit österr. Staatsbürgerschaft gibt...

solidstate, 13.10. 14:17

obietrice
Innere Stadt, 1. Bezirk?

obietrice, 13.10. 14:17

und habe eher weniger Probleme damit

seriousman, 13.10. 14:17

Und Österreich besteht nur aus Wien, eh klar :-)
Zumindest die Wiener glauben das, nachweislich.

mohol, 13.10. 14:18

Es geht nicht um Fakten sondern Eindrücke.
Richtig verteilt hätte in Österreich kaum jemand ein Problem mit Ausländer/Flüchtlinge.oder Zuwanderer.
Im Gegenteil. Österreich ist sozial und hilfsbereit.

obietrice, 13.10. 14:18

serious, und ws geht einen Steirer an, was sich in Wien abspielt?

solidstate, 13.10. 14:18

serious
Außerhalb Wiens ist der Ausländeranteil noch kleiner.

obietrice, 13.10. 14:18

solid, der 15. Bezirk, aber bitte...

reservebuddha, 13.10. 14:18

"das ist exakt der Punkt wo sie, die SPÖ, die Realität aber
auch die Vorhersehbarkeit ignoriert haben."

Höchstens die "Realität" und "Vorhersagbarkeit" der bewusst von Rechts ausgestreuten Gerüchte. Die gehören allerdings im Sinne einer realitätsnahen Politik auch bitte ignoriert.

Ansonsten ist in den letzten Jahrzehnten die rechtliche Basis dermassen auch unter Mitarbeit der SPÖ gestrafft worden, dass man die Gesetzgebung teilweise nicht wieder erkennt.

Die FPÖ hat ihr Ziel im Grunde längst erreicht. Sie will es nur nicht wissen.

diefackel, 13.10. 14:18

>seriousman

Das Eingangsposting bezog sich, gut lesbar, auf "Wien oder Graz".

cumuli, 13.10. 14:19

Wir brauchen keine billige Arbeitskräfte,sondern Facharbeiter.Kein Wunder,wenn alle Eltern schaun dass ihre Kinder ja nach der Pflichtschule ne HTL besuchen und dann weiterstudieren.Ein Umdenken in diesem Belangen wäre meiner Meinung wirklich sinnvoll.

solidstate, 13.10. 14:20

cumuli
Es sind aber vor allem billige Arbeitskräfte unter Blauschwarz gekommen (Saisonarbeiter etc.).

carlo, 13.10. 14:21

Österreich war immer ein Zuwanderungsland. Oder woher glaubt ihr kommen die Straches, Vilimskys, Nowaks,....???
........................
aus einem gemeinsamen land das einst österreich-ungarn hies.
soll man die mit kundus oder Nairobi gleichsetzen?
Gehörte diese gebiete einst auch zu österreich?

Ich habe auch eine "slawischen" Nanmen doch meine Vorfahren waren bis vor 300 Jahren und mehr immer Deutschsprachig.
Meine Muttersprache, wie die alle meiner Vorfahren, war immer Deutsch.

solidstate, 13.10. 14:22

cumuli
Gleichzeitig hat es Blauschwarz Hochqualifizierten deutlich schwerer gemacht.
Ich habe selbst den Fall eines Professors an der TU-Wien miterlebt der wegen der neuen Regelungen das Land verlassen musste. Es hat auch welche vom sonstigen wissenschaftlichen Personal getroffen.

diefackel, 13.10. 14:22

>carlo

"aus einem gemeinsamen land das einst österreich-ungarn hies."
Ach, und deshalb hat also Lueger gegen die Tschechen genauso gehetzt, wie es heute Strache gegen die Türken tut?

solidstate, 13.10. 14:23

carlo
Nein, es war nicht das gleiche Land!
Man nannte es die "Habsburgischen Länder". Verschiedene Länder, ein Herrscher.

bregenzer, 13.10. 14:25

carlo
sagen wir es einfach mal so:
wenn man Straches strikte Forderungen von heute vor 70 Jahren umgesetzt hätte, wäre Strache heute kein österreichisches Problem :-)

cumuli, 13.10. 14:26

@solid

War sicher vieles unter ÖVP/FPÖ nicht in Ordnung,habe ich nie bestritten.

seriousman, 13.10. 14:29

Ich hab tschechische Wurzeln @ carlo
Mutterseits.

seriousman, 13.10. 14:31

Ich vermute, dass 90% aller Österreicher Zuwanderung aus Deutschland nicht so kritisch sehen wie die Zuwanderung aus Afghanistan.

ronaldo34, 13.10. 14:35

@seriousman
Beides äusserst kritisch

diefackel, 13.10. 14:39

>seriousman

"In Österreich ist Deutschsein ein Defizit

Erstmals zeigt eine Studie der WU Wien, wie viele Deutsche, die in Österreich arbeiten, eine anti-deutsche Grundstimmung wahrnehmen. Sie spüren, dass es für Österreicher wichtig ist, kein „Piefke“ zu sein.

"Rassist bin ich keiner. Ich hab nur was gegen Deutsche." Solche Sätze sind in Österreich salonfähig."
http://diepresse.com/home/science/4963361/In-Oesterreich-ist-Deutschsein-ein-Defizit

solidstate, 13.10. 14:49

diefackel
Ich hab das Gegenteil erlebt. In meiner Zeit an der TU wurden in meiner Fakultät alle ordentlichen Professuren (mit einer einzigen Ausnahme) mit Deutschen besetzt. Und die waren beileibe nicht immer die Besten, in einem Fall sogar eine krasse Fehlbesetzung.

diefackel, 13.10. 14:51

>solidstate

Inwiefern sollte das das Gegenteil sein? Dieser antideutsche Rassismus ist ja per se keine universitäre Erscheinung …

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