Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Wie groß ist der Zusammenhalt in der EU?"

Wollschnüre in den Farben der EU-Staaten

Wie groß ist der Zusammenhalt in der EU?

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will, dass alle EU-Länder dem Euro, dem Schengen-Raum und der Bankenunion angehören. Und er zeigte sich besorgt über einen wachsenden Graben zwischen Ost- und Westeuropa. Wie kann dieser Graben überwunden werden? Wohin soll sich die Union entwickeln? Wie groß ist der Zusammenhalt in Europa?

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Forum

Wunschdenken....

matahari, 20.09. 13:31

Europa hat die "Rettung" Griechenlands (oder besser gesagt: der Banken) ziemlich gut im Gedächtnis.
Es ist inzwischen wohl bekannt, dass Griechenland nie hätte am Euro teilnehmen können, wenn die wahren Wirtschaftsdaten bekanntgeworden wären - der Schwindel wurde augenzwinkernd zur Kenntnis genommen - Griechenland bekam den Euro. Wir haben gezahlt - und nicht zu wenig. Wir haben mit der Ost-Erweiterung wohl für einige Betriebe Umsatzchancen geschaffen.... aber den Gewinn stecken nur wenige Großunternehmen ein. Die Bürger hingegen bezahlen durch ihre Steuern die Förderungen für Osteuropa. Und wir haben ein hohes Maß an Kriminalität importiert - es gibt ausreichend statistisches Material über die Kriminaltouristen aus Osteuropa - auch das Bettlerproblem haben wir importiert. Die Osterweiterung wird in der Bevölkerung - so glaube ich - sehr negativ gesehen und bewertet. Und jetzt will Juncker auch noch, dass die schwachen Volkswirtschaften den Euro einführen - und die starken Volkswirtschaften (sprich: die fleißigen Bürger dieser Länder) - sollen das finanzieren? Ich glaube eher, dass sehr viele EU-Bürger - auch ich bin eine überzeugte Europäerin - die Osterweiterung gerne rückgängig machen würden. Junckers Idee mag auf dem Papier gut aussehen - die Umsetzung wäre aber nur unter großen Opfern der guten Volkswirtschaften (Nettozahler) möglich. Daher: NEIN, NEIN und nochmals NEIN.
Man sieht ja schon bei der "gerechten" Flüchtlingsverteilung, wie solidarisch die osteuropäischen Staaten sich verhalten. Wir sehen auch an Polen, wie hoch man Rechtsstaatlichkeit schätzt - und da wollen wir noch engere Verbindungen schaffen? Ich hoffe, Junckers Vision wird nicht Tatsache.

Antworten

meeting, 20.09. 13:38

@matahari

Welches Handeln ist dann genau gewünscht?
Was wird dann wie gewünscht genau besser?
Welche Politiker können diese Wünsche umsetzen?

xx1xx, 20.09. 13:42

Nur die EU kann im Osten etwas verändern. Das dauert. Vielleicht sogar zwei Generationen. Griechenland geht es schon besser, soll heissen, sie sträuben sich nicht mehr gegen die weiteren Reformen, die nun kommen müssen. Brexitannien sträubt sich noch immer gegen soziale Reformen.

ukglobal, 20.09. 13:50

matahari,schrieb am 20.09. 13:31
"Es ist inzwischen wohl bekannt, dass Griechenland nie hätte am Euro teilnehmen können, wenn die wahren Wirtschaftsdaten bekanntgeworden wären - der Schwindel wurde augenzwinkernd zur Kenntnis genommen - Griechenland bekam den Euro."
- - - - -
Stimmt haargenau!

Der "Schwindel" - genaugenommen organisiertes Verbrechen als ausgetueftelter Grossbetrug - wurde zuvor bereits in Belgien, Spanien, Italien und ganz besonders im griechischen Teil Zyperns betrieben.

neuernickname, 20.09. 16:19

xx1xx:
"Griechenland geht es schon besser, soll heissen, sie sträuben sich nicht mehr gegen die weiteren Reformen, die nun kommen müssen."

Darf man fragen, ob es in Griechenland je irgend eine Reform gegeben hat? Es wurde gar nix reformiert; außer vor die Tür setzen von ganz wenigen, die meistens eh in ein paar Monaten oder Jahren in Pension gehen würden.

Der Betrug geht unvermindert weiter.

Griechenland wirtschaftet (!) mit 40% Haushaltsdefizit und das will man als Erfolg verkaufen.

Athen bekommt seit 2 Jahren jährlich 38 Milliarden Euro für seinen Haushalt und erst damit kann es ein ausgeglichenes Budget vorweisen. Zieht man diese 38 Milliarden ab, dann klafft ein mehr als 40% Haushaltsdefizit.

Da diese 86 Milliarden bis März ausgehen, wird man ein neues Paket zusammenstellen müssen mit genauso hohen Beträgen, sodaß man in Athen weiterhin vor Lachen krumm wird angesichts der Jubel- und Erfolgsmeldung aus Brüssel.

springbox, 20.09. 11:51

Ganz guter Überblick über die 4 britischen Hauptakteure in der britischen Regierung und deren unterschiedliche Sicht zur politischen Lösung der Brexit-Tragödie
https://www.theguardian.com/politics/ng-interactive/2017/sep/20/brexit-splits-what-divides-may-johnson-davis-and-hammond-on-the-big-issues

Antworten

manz, 20.09. 13:00

Naturgemäß ist der Zusammenhalt in der EU in der Brexit-Frage größer als z.B. in der Frage der Flüchtlingsverteilung. Hier geht es nämlich um die substantielle Gefahr, dass ein Rosinenpick-Abkommen mit Großbritannien die EU-Mitgliedschaft entwertet.

xx1xx, 20.09. 13:38

Gewinnt TMay muss Bojo in den Sack, gewinnt Bojo muss TMay in den Sack. Man darf gespannt sein wie sich die Torys entscheiden. Vielleicht müssen beide in den Sack?

springbox, 20.09. 16:12

>>xx1xx;
Naja, vielleicht kommt aber auch ein Knüppel aus dem Sack und alle sind weg?

Wenn das UK bei der Forschung mitmachen möchte,

xx1xx, 20.09. 10:24

dann muss es das ganze Paket nehmen. Cherry-Picking wird nicht drinnen sein. Darauf wird TMay in ihrer Grundsatzrede auch im Detail eingehen. Europe means Europe.

Antworten

meeting, 20.09. 10:31

Danke xx1xx "Europe means Europe" ist der beste Spruch den ich zu dem Thema gehört habe.

meeting, 20.09. 10:32

Dann gibt es auch kein "hard Europe" oder "soft Europe".

tibetterrier, 20.09. 11:11

Was ich von den "zuständigen Stellen" auf Beamtenebene in Brüssel höre, stellen sich die Briten (zu ihrer eigenen Enttäuschung) darauf ein, sich aus der Forschung ausklinken zu müssen.

tibetterrier, 20.09. 11:13

Zusatz:
Was nicht sofort, aber nach einigen Jahren und dann immer mehr, grosse Probleme für alle befassten britischen Institutionen (Universitäten, Industrie) bedeuten wird.

ecomo, 20.09. 11:31

@tibetterrier
Wie darf man sich dieses "Ausklinken" vorstellen?

tibetterrier, 20.09. 11:47

ecomo - sie können (dürfen) sich bei künftigen Gemeinschaftsprojekten (und alle grossen Projekte sind Gemeinschaftsprojekte, sonst gibt es keine EU-Förderung) nicht mehr bewerben und daher auch nicht mehr mitmachen

tibetterrier, 20.09. 12:00

Zusatz: Das ist für beide Seiten ein Nachteil - für die EU, weil sie nicht mehr auf die UK-Ressourcen zurückgreifen kann (was sich langfristig nur auf die Universitäten beziehen wird, denn die industriellen Bereiche werden aus dem Uk abwandern müssen). Vielmehr aber für das UK, weil es von den zahlreichen Institutionen in der EU abgeschnitten wird und noch dazu auch nicht mehr an den, immer zahlreicher werdenden, "interkontinentalen" Projekten, die zwischen der EU un Asien (Singapur, China, Japan etc.) vereinbart werden, teil hat

aucheiner, 20.09. 16:06

Wenn sie sich z.B. am norwegischen Modell orientieren, können sie schon mitmachen. Da hakts auch am wenigsten
Das Problem besteht bei Schengen und die Personenfreizügigkeit.

1. Die Irisch-Nordirische Grenze ist eine enorm sensible Angelegenheit. Wir hatte da einen Bürgerkrieg von nicht allzu langer Zeit in der Gegend. Hier ist keine Lösung in Sicht. Irland müsste mit dem UK aus Schengen aussteigen, die werden aber den Teufel tun.

2. Die Brexit-Jünger wollen vor allem die Polen rauswerfen. Hier besteht allerdings bereits eine große Community von ca. 700.000 im UK.
Polen wird keine Freude mit derart vielen plötzlich auftauchenden Wohnungs- und Arbeitslosen haben. Eine Zustimmung der Polen zu irgendeiner Lösung ohne Personenfreizügigkeit wäre ein ökonomischer Wahnsinn. Die werden alles blockieren, wenn es dazu kommt.

Ging ja "schnell",

ukfatal, 20.09. 08:47

bis nun seitens der Briten endlich einmal ein Betrag im Raum steht.
Aber eines muss klar sein, wenn die Briten Zahlen nennen, heißt das noch lange nicht, dass sie ohne weiteres bezahlen, selbst wenn es sich um eine endgültige Summe handeln würde.
Geht es um Geld, haben die ihre eigene Art, beim Verlangen Druck machen und bei Bezahlen sich taub stellen.
Ich wette, sie werden auch nicht so einfach bekannt geben, wie sie auf ihre Summen kommen.
Hinhaltetaktik, verschwommenes Geschwurbel, nichtssagende Phrasen werden weiterhin ihre Schwerpunkte sein. Am Freitag wird es eine weitere Kostprobe davon geben.

Antworten

ecomo, 20.09. 08:53

Ja, das UK stellt sich immer mehr ins Abseits!

xx1xx, 20.09. 09:38

Besonders witzig war die Aussage von Bojo enorme Strafzölle für Waren aus der EU einführen zu wollen. Nach der Abwertung des Sterling schon vor einem Austritt und diesen Strafzöllen werden sich Briten überhaupt keine Waren aus der EU leisten können. Die eigenen Produkte gewinnen dadurch aber nicht an Wert, obgleich sie der eigenen Bevölkerung dann auch teurer verkauft werden können.
Der Zugang zum britischen Markt soll erwas kosten, das wird auch die Automobilindustrie interessieren. Wer dann noch im GB ist, muss sich also auf Enteignungen vorbereiten.

ecomo, 20.09. 09:49

Strafzölle und Steueroasen, mehr bleibt den Briten auch nicht übrig...

ukfatal, 20.09. 10:33

"mehr bleibt den Briten auch nicht übrig"
-----
Doch.
Sie werden nach altbewährter britischer Manier in ihren Propagandareden über "faire" Bedingungen schwadronieren und gleichzeitig die untere Bevölkerungsschicht noch mehr schröpfen.
Ihr Vorteil besteht darin, dass das Volk zum größten Teil nicht weiter denkt als bis zu ihrer Nasenspitze bzw. nicht dazu in der Lage ist.
Bestes Beispiel dafür war das Brexit-Referendum.

wacherbürger, 20.09. 10:48

Ich habe GB immer für groß gehalten, im Handeln, in der Wirtschaft usw., was man jetzt hört wie die den Brexit bewältigen wollen, wird man in Zukunft das "G" gegen "K" (KB = Klein Britannien) austauschen müssen. Für mehr wird es nicht reichen, mann kann froh sein, wenn dieser Teil der EU erledigt ist. Mit so einer Nation kann man nicht Hochzeit feiern.

wacherbürger, 20.09. 10:52

Weitere Verhandlungen über die Zusammenarbeit von GB mit Europa darf es erst geben wenn das alte Thema abgeschlossen ist.

ukfatal, 20.09. 10:52

kann man nicht Hochzeit feiern
----
Doch.
Beim Saufen sollen manche dem Vernehmen nach ganz gut sein.
Hört man zumindest, ohne eine konkrete Behauptung aufstellen zu wollen.

ecomo, 20.09. 10:54

@wacherbürger
Es gibt sogar eine Fernsehsendung über "Little Britain" :-)

Ich hoffe doch...

ecomo, 20.09. 07:25

...die EU wird ob des unverschämten 20 Mrd. Angebots der Briten zusammenhalten und die Insulaner in ihre Schranken verweisen!

Antworten

ukglobal, 20.09. 07:34

Die Ueberschrift, "Briten wollen £20 Milliarden zahlen" ist natuerlich falsch. Dank Boris Johnson wurde aber ein groesserer Realismus angemahnt, und die "100 Milliarden" in das Reich von Feen, Monster und Weihnachtsmaennern" verworfen.

Von "wollen zahlen" kann keine Rede sein; es ist ein vage vorgeschlagener Betrag, dem Schulden der EU an UK noch gegenzurechnen sind.

ukglobal, 20.09. 07:38

Als ich vor 2 1/2 Monaten hier schrieb, "eine Einigung wird nur weit unter 30 Milliarden moeglich sein," traf ich hier nur zornige Unglaeubigkeit. Heute steht es in den Schlagzeilen der Medien ...

meeting, 20.09. 08:44

@ukglobal:
Ich ermane Dich bei der Wahrheit auf Grund von verlässlichen Quellen zu bleiben. orf.at:
"Großbritannien ist laut einem Zeitungsbericht beim Ausstieg aus der EU bereit, mindestens 20 Milliarden Euro zur Begleichung finanzieller Forderungen der Europäischen Union zu zahlen.
Darüber habe der EU-Berater von Premierministerin Theresa May Regierungsvertreter in mehreren EU-Mitgliedsstaaten informiert, berichtete die „Financial Times“ (Onlineausgabe) in der Nacht auf heute."
Es ist von keiner Einigung die Rede und von einem Mindesbetrag, den die Briten angeben.

meeting, 20.09. 08:45

Ich ermahne Dich

ukglobal, 20.09. 08:53

meeting,schrieb am 20.09. 08:45eine Antwort:
"Ich ermahne Dich"
- - - - - -
Ich ermahne dich besonders nachdruecklich, besser zu lesen, genauer zu verstehen, und nur dann antworten, wenn du von deiner Methode, zu dementieren versuchen was von niemandem je behauptet wurde (>> "Einigung").

ukglobal, 20.09. 08:54

"... wenn du von deiner Methode ABSIEHST, zu dementieren versuchen was von niemandem je behauptet wurde (>> "Einigung")."

ukglobal, 20.09. 09:01

meeting,schrieb am 20.09. 08:44eine Antwort:
" ... Es ist von keiner Einigung die Rede und von einem Mindesbetrag, den die Briten angeben."
- - - - -
Da ich einer der "Briten" bin, die in den diversen Verhandlungen mit den Kommissaren und Sherpas Informationen noch vor den Medien erhalten, habe ich auch nichts von einer "Einigung" oder "Mindestbetrag" geschrieben. Genauer lesen!

meeting, 20.09. 10:22

@ukglobal:
"Als ich vor 2 1/2 Monaten hier schrieb, "eine Einigung wird nur weit unter 30 Milliarden moeglich sein," traf ich hier nur zornige Unglaeubigkeit. Heute steht es in den Schlagzeilen der Medien"

Es steht weder etwas von einer Einigung in den Schlagzeilen, noch steht in den Schlagzeilen, dass eine Einigung nur weit unter 30 Milliarden möglich sein wird. ...

Zum Verhandeln gehören übrigens mindestens immer zwei Seiten.

ukglobal, 20.09. 10:27

Es steht auch in meinen diversen Eintraegen nichts von "Einigung", noch dass in Schalgzeilen etwas von Einigung gesagt wird. Wie koennte ich auch, bin ich doch im gesamten Prozess involviert.

Auch ist mir "uebrigens" bekannt, dass zum Verhandeln wenigstens 2 gehoeren. Dazu gehoert aber eben auch, dass zumindest eine der Parteien einen Vorschlag macht. Darauf beziehen sich permanent meine Beitraege. Und so Weiss ich seit Monaten, dass eine Seite einen Betrag von "weit unter 30 Milliarden" angedacht hat, und fuer akzeptabel haelt.

ukglobal, 20.09. 10:34

sheepshagger,schrieb am 20.09. 10:24eine Antwort:
ukglobal,schrieb am 20.09. 07:38 eine Antwort:
"....traf ich hier nur zornige Unglaeubigkeit..."
nenn's lieber mitleidiges Erstaunen. Etwas anderes erntest Du hier naemlich ob Deiner verwirrten Verbal-Diarrhoe schon lange nicht mehr ....
- - - - -
Warum findest du NIE Worte zum Thema, und findest eine sonderbare Befriedung in ausschliesslich persoenlichen Beleidigungen? Bist du ein Troll?

meeting, 20.09. 10:41

@ukglobal
Deine Worte und ich erkenne das Wort Einigung.
"Als ich vor 2 1/2 Monaten hier schrieb, "eine !Einigung! wird nur weit unter 30 Milliarden moeglich sein," traf ich hier nur zornige Unglaeubigkeit."
Wieiter: "Heute steht es in den Schlagzeilen der Medien"

Welche Schlagzeilen welche Medien frrage ich Dich?

ukglobal, 20.09. 13:42

"... Einigung wird nur weit unter 30 Milliarden moeglich sein," traf ich hier nur zornige Unglaeubigkeit."
Wieiter: "Heute steht es in den Schlagzeilen der Medien" Welche Schlagzeilen welche Medien frrage ich Dich?"
- - - -
Die Logik:
Ich sprach von einer MOEGLICHEN Einigung, jedoch nicht von Einigung. "Unter 30 Milliarden" wurde nunmehr durch Schlagzeilen, darunter in der FT, mit "20 Milliarden" beziffert. Auch das keine Einigung, sondern Teil der Debatte.

meeting, 20.09. 14:44

@ukglobal
Die Frage war: In welchen Schlagzeilen und Medien Du Dich bestätigt fühlst. Natürlich nicht beantwortet.

Linguistik für Anfänger: Ein Satz muss mindestens Prädikat und Subjekt haben um etwas sinnvolles auszusagen. Substantive auch mit adjektiven kombiniert sind alleine keine sinnvolle Aussage. "Ich sprach von 'möglichen Einigung' ist kein Aussage. Deine Aussage war, dass eine Einigung nur weit unter 30 Milliarden (Pfund?) möglich ist. In dieser Aussage hast Du Dich in Schlagzeilen (die Du natürlich nicht benennen kannst) bestätigt gefühlt. "Heute steht es in den Schlagzeilen der Medien"
Es bleiben nur zwei Möblichkeiten der Interpretation: Die Medien stimmen Dir zu, dass eine Einigung nur unter 30 Milliarden möglich ist oder sie berichten über eine Einigung, die weit unter 30 Milliarden liegt. Beides ist natürlich nie geschehen. Gezielt unsinnige, sich widersprechende oder falsche Aussagen machen ist nicht die feine Englische Art.

ukglobal, 20.09. 14:52

meeting,schrieb am 20.09. 14:44eine Antwort:

@ukglobal
Die Frage war: In welchen Schlagzeilen und Medien Du Dich bestätigt fühlst. Natürlich nicht beantwortet."
- - - - - - -
Natuerlich willst du die wiederholte Antwort nicht registrieren.

Die FT wurde namentlich (sogar von DIR!) erwaehnt. Ich setze dem noch nach:
Reuters (TV und Ticker); afp (Ticker); AP (website + messenger); CNBC; SKY News (website + TV); BBC (website+TV channels 101 + 503); Daily Telegraph; The Guardian; The New York Times; Bloomberg (TV + website+ticker)... damit erschoepfte sich meine Suche.

ukglobal, 20.09. 15:00

Es gehoert schon eine penetrant unlogisches Verhalten dazu, wenn man zwischen meiner vor Monaten getaetigten Aussage, "eine Einigung wird nur weit unter £30 Milliarden moeglich sein," und der Headline in der FT heute, "May prepares €20 Milliarden EU budget offer" nicht nur keinen Widerspruch sondern auch praezise Korrektheit erkennen kann!

€20 Milliarden sind weit weniger als £30 Milliarden.

meeting, 20.09. 15:40

@ukglobal
Eine Aufzählung von Sendern beantwortet die Frage nicht in welchen Schlagzeilen Du Dich wofüur bestätigt fühlst.
Auch die einzige genannte Schlagzeile:""May prepares €20 Milliarden EU budget offer" ist kein Wahrkeitsbeweis dafür, dass eine "Einigung wird nur weit unter 30 Milliarden moeglich" sein wird.
Du kommst mit Aussagen daher, die weder begründet noch bewiesen sind. Ich habe nie bestritten, dass die Zahl 20 kleiner ist als die Zahl 30.
Deine Worte:
"Es gehoert schon eine penetrant unlogisches Verhalten dazu, wenn man.... nicht nur keinen Widerspruch sondern präezise Korrektheit erkennen kann"
Ich stimme Dir zu, dass das Nichterkennen von Widersprüchen und ein Erkennen von Korrektheit in Deinen Aussagen nur von jemandem erfolgen kann, der sich nicht nach gewissen logischen Gesetzen richtet.

ukglobal, 20.09. 15:48

Ich stelle fest, dass es ausschliesslich deinem diffusen Sinn von Logik entspricht, dass die genannte Schlagzeile, "May prepares €20 Milliarden EU budget offer" kein Wahrkeitsbeweis dafür sein soll, als ich davon sprach, dass eine "Einigung nur weit unter 30 Milliarden moeglich" sein wird.

Auch geht es gar nicht um einen "Wahrheitsbeweis" von noch nicht realisierten Fakten! Jedoch ist fuer den Rest der Welt klar, dass sich meine Erwartung von "weit unter 30 Milliarden" mit der Schlagzeile von "20 Milliarden vorgeschlagen" durchaus vereinbaren laesst. Wenn man Logik walten laesst.

meeting, 20.09. 17:25

@ukglobal:
"Als ich vor 2 1/2 Monaten hier schrieb, "eine Einigung wird nur weit unter 30 Milliarden moeglich sein," traf ich hier nur zornige Unglaeubigkeit. Heute steht es in den Schlagzeilen der Medien"

Du hast keine Schlagzeile liefern können in der wie Du behauptet hast steht:
"eine Einigung wird nur weit unter 30 Milliarden moeglich sein,"

Der ratifizierte Lissaboner Vertrag ist bereits

murmeletier, 19.09. 21:39

ein Schritt weg vom gesamteuropäischen Traum (Weglassung Eu Hymne und Charta) hin zu einem Europa national/chauvinistischer Prägung. Es bräuchte einen neuen Vertrag!

Antworten

ukglobal, 20.09. 07:40

Ich schlage vor einen "Treaty of Waterloo"

reservebuddha, 20.09. 09:23

Oder einen "Treaty of Dunkirk", wäre auch eine Möglichkeit, wenn wir uns schon in völlig irrealen historischen Bezügen ergehen.

Democracy versus Bloc Membership

ukglobal, 19.09. 15:17

Der einstige Comecon-Block dient als Schablone. In ihm wurde jegliches Aufkeimen von natuerlichem Freiheits- und Unabhaengigkeitsbestreben mit Gewalt lange unterdrueckt und verhindert.

200 Jahre nach der Franzoesischen Revolution, die wie kein anderes Weltereignis die Politik der USA gepraegt hat, gaben die USA einen Teil dieser Inspiration an den Alten Kontinent weiter: der totalitaere Kommunismus wurde zur Aufgabe gezwungen; er haelt sich nur noch unter einem Mantra von verklaerter Romantik in bourgeoisen cafés.

Als "Friedensprojekt" angedacht, ist das tatsaechliche Befriedungs-Unternehmen "EU" nur ein friedfertigeres Derivat der einstigen Ostblock Doktrin von "Zusammenhalt"; "Solidaritaet" ist das Getoese von damals und heute.

Man versucht seit 25+ Jahren, sich so etwas wie eine neue Identity als "EU-nionist" zu verschaffen, und versucht dabei sogar die eigene Staatszugehoerigkeit auszublenden. Mit der Hoffnung, dass man sich dadurch von der einstigen belasteten Geschichte wegstehlen kann. Das klappt aber eben nur innerhalb des selbstverliebten Blocks.

Naturgemaess und reflexhaft wird jedes Mitglied (Staat) ausgegrenzt und als feindlicher Alleingaenger denunziert und verfolgt, das sich Koerperschaften wie Parallel-Parlament, Parallel-Regierung (in sowjetischer Anlehnung als "Kommission" tituliert) und anderer Doppelgleisigkeiten widersetzt; Institutionen welche dazu dienen, nationale Koerperschaften in ihren Funktionen zu beschraenken, auszubremsen, zu uebertrumpfen und letztendlich zu ersetzen.

Das Aufweichen, oder gar Verwehren fundamentaler Eigenschaften, welche funktionierende demokratische Staaten auszeichnen, gehoert zu den zahlreichen Maengeln dieses Kunstgebildes EU. Wenn das UK 2019 den Notausgang aus dem unverbesserlichen und nicht reformierbaren Block nimmt, wird ein Praezedenzfall geschaffen.

Antworten

pfeifer, 19.09. 15:22

...na aber hartnäckig ist er, unser ukg :)

meeting, 19.09. 15:23

Der Vergleich ist genauso absurd wie der Vergleich der EU mit dem Nazi-Reich, der vom amtierenden englischen Außenminister vorgenommen wurde. Eine Tatsache, die der sogenannte kleine Mann oder die kleine Frau mitbekommt, sind die Grundfreiheiten und hier besonders Reisefreiheit, Niederlassungfreiheit, Handelsfreiheit und Arbeitsfreiheit. Das tut den beteiligten Ländern sehr gut. Unverständlich wie es immer wieder gelingt der EU eine Sündenbockrolle zuzuweisen. Wir wissen an vielen Beispielen wie es den Ländern geht, die der EU beigetreten sind , es gibt sehr viele Baustellen. Was wir aber nicht wissen wie es einem Land geht bei einem Austritt. In GB werden mittlerweile immer mehr Menschen nervös ob des drohenden Ausschlusses vom gemeinsamen Markt.

helikopter, 19.09. 15:32

"Man versucht seit 25+ Jahren, sich so etwas wie eine neue Identity als "EU-nionist" zu verschaffen..." : aber genau das hat bei den USA sehr wohl funktioniert - also warum nicht auch in old Europe ? - und wenn die störrischen Briten nicht mehr dabei sind, könnts ja künftig ein bisserl schneller gehn !?

ukglobal, 19.09. 15:33

meeting,schrieb am 19.09. 15:23eine Antwort:
"Der Vergleich ist genauso absurd wie der Vergleich der EU mit dem Nazi-Reich, der vom amtierenden englischen Außenminister vorgenommen wurde."
- - - - -
Solche Vergleiche waeren absurd; deshalb ist der eine von mir, und der andere von Britischen Staatssekretaer nie gemacht worden.

meeting, 19.09. 15:40

@ukglobal:
FYI: "Johnson, ein Befürworter des Brexits, hatte die Ziele der Europäischen Union mit denen von Adolf Hitler verglichen. Brüssel wolle ebenso wie einst der Nazi-Diktator Europa zu einem Superstaat einigen."
aus Spiegel Online:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-ratspraesident-tusk-verurteilt-johnsons-hitler-vergleich-a-1092680.html

meeting, 19.09. 15:44

@ukglobal:
FYI:
BBC.com
Boris Johnson makes EU and Hitler comparison
The ambition of EU leaders to create a single European state has been compared to the aims of Adolf Hitler by the Vote Leave campaigner Boris Johnson.
In a newspaper article, Mr Johnson said both the Nazi leader and the current EU shared similar goals, but today's politicians were getting there by stealth rather than force.
http://www.bbc.co.uk/news/av/uk-politics-eu-referendum-36295570/boris-johnson-makes-eu-and-hitler-comparison

ukglobal, 19.09. 15:46

Ich kenne die Originalaussage (in meiner Landessprache), und fand deshalb schon damals die Aufregung des Tusk als "daft & over-reacting" und als Folge eines gewissen Analphabetismus in Englisch durch den Polen, mit unlauteren Absichten weitergegeben von einem deutschen Pamphlet. Johnson hat nie die EU mit Hitler verglichen.

ukglobal, 19.09. 15:47

Das Labour mouthpiece BBC kann nicht zwischen "comparison and reference" unterscheiden; und scheitert aber nicht nur damit.

meeting, 19.09. 15:50

@ukglobal:
Dann spricht man bei der BBC kein Englisch?
Tusk ist Analphabet in Englsich?
Wie lautet denn die Aussage im Original?
Bitte um Zitat und Quellen.
Wo liegen die Übersetzungsfehler von BBC und Spiegel?

ukglobal, 19.09. 15:51

Damit will ich aber keineswegs leugnen, dass die sonst sehr treffend gewaehlten Worte des Boris Johnson in diesem Fall besser unterblieben worden waeren.

meeting, 19.09. 15:53

@ukglobal
Dann können die Hälfte der Torys(Tories) und der Guardian auch kein Englisch?
Tories divided by Boris Johnson's EU-Hitler comparison
Nicholas Soames says leave campaign’s de facto leader has ‘gone too far’ but Iain Duncan Smith backs former London mayor
Boris Johnson
https://www.theguardian.com/politics/2016/may/16/tories-divided-by-boris-johnsons-eu-hitler-comparison

ukglobal, 19.09. 15:55

meeting,schrieb am 19.09. 15:50eine Antwort:
"Dann spricht man bei der BBC kein Englisch?... Wo liegen die Übersetzungsfehler von BBC"
- - - - -
Ich sehe, hoere und lese BBC nur in English, muss daher annehmen dass dir noch nicht bekannt ist, dass BBC nicht "ins Englische uebersetzen" muss.

Einen "Uebersetzungsfehler" der BBC - bei vielen anderen Fehlern und shortfalls - kann ich daher nicht feststellen und kommentieren.

meeting, 19.09. 15:57

@ukglobal:
"dass die sonst sehr treffend gewaehlten Worte des Boris Johnson in diesem Fall besser unterblieben worden waeren."
Also hätte er den Vergleich lassen sollen?
Wenns an Fakten geht, widersprichst Du Dir ganz schnell.

ukglobal, 19.09. 15:59

meeting,schrieb am 19.09. 15:53eine Antwort:
"Dann können die Hälfte der Torys(Tories) und der Guardian auch kein Englisch?"
- - - - -
Auch davon ist mir nichts bekannt, und kann wenigstens fuer die Tories (Tories) die Hand ins Feuer legen.

Es ist gerade in diesen Tagen wieder gut zu beobachten, wie falsch die Medien und Kommentatoren ueber Johnson, May und Brexit liegen. Ein chronischer Mangel im Interpretieren von Fakten ist allzu offensichtlich.

pfeifer, 19.09. 15:59

...ukg und seine spezielle Wahrnehmung - immer wieder sehr unterhaltsam, unser nativ speaker :)

ukglobal, 19.09. 16:01

meeting,schrieb am 19.09. 15:57eine Antwort:
@ukglobal:
"dass die sonst sehr treffend gewaehlten Worte des Boris Johnson in diesem Fall besser unterblieben worden waeren."
"Also hätte er den Vergleich lassen sollen? Wenns an Fakten geht, widersprichst Du Dir ganz schnell."
- - - - -
FALSCH!
Ichj habe nie gesagt er haette einen "Vergleich" sein lassen sollen. Wenn es um Lesen und Verstehen geht, faellst du sehr schnell um.

meeting, 19.09. 16:01

@ukglobal
"die Medien und Kommentatoren" damit meinst Du sicher nicht die Englische Boulevardpresse

ukglobal, 19.09. 16:05

Selbstverstaendlich meine ich diese; und nicht nur die Boulevardpresse!

springbox, 19.09. 16:28

Ladbrokes, der größte Wettanbieter im UK meldet, dass schon viele Leute auf Boris Johnson's Rausschmiss gewettet haben. Sie bieten derzeit Quoten von 11/4 an, dass Johnson am Montag entlassen wird, oder zurücktritt.
Vielleicht hat er diesmal doch ein bissi über's Ziel geschossen der gute Borli? Jetzt steht Suizid durch Selbstüberschätzung im Raum und nicht der nächste Premierminister?

ukglobal, 19.09. 16:33

Das ist das generelle Uebel: Medien auf dem Niveau von Wettbueros.

springbox, 19.09. 16:48

Vor allem, solange Boris Johnson eigene Artikel, mit nicht entsprechenden Tatsachen und Zahlen in dafür empfänglichen Medien zum Besten gibt !!

ukglobal, 19.09. 17:16

>>16:48
Deine Fiktion deckt sich nicht mit Tatsachen; offensichtlich hast du den 4,000-Worte Artikel vom Wochenende nie gelesen.

ukglobal, 19.09. 17:17

springbox,schrieb am 19.09. 16:48eine Antwort:
" ... zum Besten gibt !!"
- - - - -
Ich vergass, du schreist gerne.
"!!!"

meeting, 19.09. 18:14

@ukglobal
"Ich sehe, hoere und lese BBC nur in English, muss daher annehmen dass dir noch nicht bekannt ist, dass BBC nicht "ins Englische uebersetzen" muss."
Weil Du BBC nur in Englisch hörst und liest, nimmst Du an, dass mir noch nicht bekannt ist, dass BBC nicht ins Englische übersetzen muss.
Was bedeutet das?

Übrigens BBC gibt es in vielen Sprachen:
http://www.bbc.co.uk/ws/languages

springbox, 19.09. 18:20

>>uk;
Ich bin Realist. Johnson's Fiktion ist für mich jedoch mit weiteren, wissentlichen Lügen gleichzusetzen. Sein Kartenhaus stürzt gerade ein, seine Ehrenhaftigkeit als Politiker hat er wohl verspielt.
17:17/Ach, du hörst mich schreien? Na dann alles Gute! Hoffentlich geht's dir bald wieder besser .....
https://www.theguardian.com/commentisfree/picture/2017/sep/18/martin-rowson-on-boris-johnson-cartoon#img-1

ukfatal, 19.09. 18:25

"Democracy versus Bloc Membership"
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Schon die Überschrift ist Unsinn. Ein Regime, das das Parlament bei seinen Entscheidungen ausklammern will, wie es die Tories wollten, hat mit Demokratie nicht viel am Hut.

"Der einstige Comecon-Block dient als Schablone. In ihm wurde jegliches Aufkeimen von natuerlichem Freiheits- und Unabhaengigkeitsbestreben mit Gewalt lange unterdrueckt und verhindert."
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Ähnlich machen es die Tories in London, die jedes Unabhaengigkeitsbestreben der Schotten unterdrücken wollen, auch wenn sich die Gewalt in Grenzen hält.

nullnullsieben, 19.09. 18:48

sorry, ich sollte mind the spelling:
. . . awesome . . .

ukglobal, 19.09. 18:53

springbox,schrieb am 19.09. 18:20eine Antwort:
"Ich bin Realist. Johnson's Fiktion ist für mich jedoch mit weiteren, wissentlichen Lügen gleichzusetzen."
- - - - -
Keine Ahnung worauf sich das beziehen soll, was du als "wissentliche Luege" Johnson's wahrgenommen haben willst. Mir liegt sein Artikel vor, und ich finde darin keine Luege.

reservebuddha, 19.09. 20:51

"Democracy versus Bloc Membership"

Und das in der Überschrift. Soooo früh sind noch selten Texte als Fakes entlarvt. ;-)

ökonom, 19.09. 22:35

Nachdem die erste, und mittlerweile gelöschte Variante, einen tiefen Einblick in die irrationale Gedankenwelt des Urhebers und seine pathologische Aversion gegenüber der EU offenbart hat, ist dies nun der verbale "Schafspelz". Auch wenn die abgemilderte Version jetzt so formuliert wurde, dass sie stehenbleiben kann, ist sie rein auf Provokation aus. Wer fachlich oder inhaltlich nichts zu bieten hat, muss offensichtlich nach der Devise agieren: Auffallen um jeden Preis ...

ecomo, 20.09. 09:09

Wahre Worte gelassen niedergeschrieben lieber ökonom!

Der Wiener Vertrag

xx1xx, 19.09. 09:35

sollte den Lissabon Vertrag ablösen und dem EU Parlament mehr Möglichkeiten geben.

Antworten

reservebuddha, 20.09. 00:03

Zeit wirds!

Die EU wird sich reformieren und dem Vorsitz

xx1xx, 18.09. 23:58

eine größere Rolle geben. Die EU ist Deutschland und Frankreich alleine.
Brexitannien hätte nach einem kolportierten Exit from Brexit damit bald einmal die Präsidentschaft inne. Diese hatte GB ja zurückgelegt.
Zuvor muss die EU diese Position stärken und zugleich auch die Rolle des Parlaments aufwerten.

Antworten

xx1xx, 18.09. 23:59

... Die EU ist nicht Deutschland und Frankreich alleine ...

meeting, 19.09. 00:20

@xx1xx
die EU bist ja auch Du und mein Nachbar, neben Deutschland und Frankreich

xx1xx, 19.09. 09:30

Klar meeting, so ist es. Ich denk bereits darüber nach.

Ein paar Länder sind für die EU leider noch nicht...

blumenstrauß, 18.09. 23:41

...reif gewesen.

Die EU soll sich um große Probleme kümmern und nicht um Gurken u. Glühbirnen.

Antworten

meeting, 19.09. 00:24

Es ist aber schon ein großes Problem, dass in vielen Ländern nicht gerade die hellsten Glühbirnen in der Regierung sitzen.

ecomo, 19.09. 14:34

Verordnung (EWG) Nr. 1677/88 (Gurkenverordnung)
Inkrafttreten: 1. Januar 1989

Die Europäische Kommission setzte die Verordnung 2009 außer Kraft, obwohl sich eine Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten sowie Handels- und Bauernverbände FÜR eine Beibehaltung aussprachen. Die wichtigsten Großhändler verwenden die Vorgabe weiterhin als interne Normung.

Europa oder Vaterländer,

inventor, 18.09. 19:29

was ist edler im Gemüt???

Antworten

meeting, 18.09. 19:49

Nationalisten oder Populisten?
Was ist einfacher im Gemüt?

tiefflieger, 18.09. 21:09

Oder @ Meeting sinds nich doch vielleicht Realisten deine genannten...

ukfatal, 18.09. 21:25

Es zeugt nicht von Intelligenz, national/patriotisch denkende Menschen ins dumme Eck stellen zu wollen und dieses noch mit rechtsgerichtet zu assoziieren.
Dann sollte man sich nämlich auch die Frage stellen, auf welchem Niveau sich linkslinke Leute bis hin zu den Anarchos bewegen.

meeting, 18.09. 21:56

Wer nicht wahrnimmt wie viele, besonders junge Menschen sich für Ihre jeweiligen "Vaterländer" die Köpfe eingeschlagen haben, hat für mich ein einfaches Gemüt.

meeting, 18.09. 22:08

@tiefflieger
Ich glaube wahrzunehmen, das Populisten und Nationalisten von der Realität (was das auch immer ist) besonders schnell eingeholt werden.

ukfatal, 18.09. 22:39

Schädel einschlagen für Vaterländer, wie du das zu bezeichnen pflegst, hat mit gesundem Nationalismus/Patriotismus nichts zu tun.

meeting, 19.09. 00:16

@ukfatal
Nationalismus/Patriotismus war aber für Millionen Menschen während der Weltkriege nicht nur ungesund sondern sogar tödlich.

ukfatal, 19.09. 08:40

sondern sogar tödlich
---
Nein, das ist falsch.
Dies war nicht Nationalismus/Patriotismus, sondern eine Art von Extremismus, die mit gesundem Nationalismus nichts zu tun hat.
Um solche Unterscheidungen erkennen zu können, bedarf es mehr als simple Gemüter, die anderen simple Gemüter vorwerfen.

swann53, 19.09. 10:01

"Dies war nicht Nationalismus/Patriotismus, sondern eine Art von Extremismus, die mit gesundem Nationalismus nichts zu tun hat. "

Stimme dir zu.
Und dass Krieg immer zwischen Nationalstaaten geführt wird, stimmt nicht. Siehe zB. die Renaissance in italienischen Landen, oder Kriege zwischen Vielvölkerstaaten, alles vor Aufkommen der Nationalstaaten. Oder den Krieg der Radikalmuslime gegen den Rest der Welt.

xcorleone1985x, 19.09. 10:32

''Um solche Unterscheidungen erkennen zu können...''

Nein das können, wollen oder dürfen sie nicht, denn gesunder Nationalismus/ Patriotismus ist doch in der heutigen globalistischen Zeit gar nicht mehr erwünscht, all jene werden in ein schlechtes Licht geführt, diskreditiert. Wo kommen wir denn da hin, wenn souveräne und neutrale Nationalstaaten ihr eigenes Süppchen kochen? Deshalb muss doch von den Globalisten a la Juncker und dem restlichen linken Spektrum und den dazugehörigen Medien partout suggeriert werden, dies sei was falsches, was schlechtes und wird nur in Extremismus münden, dabei wollen die Sie ihre eigenen Fehler gar nicht wahrhaben und das dies, so wie wir es gerade erleben, ebenfalls in ein Chaos münden wird. Die Nationalstaaten müssen auf ihr Selbstbestimmungsrecht beharren, ohne Konsequenzen jeglicher Art durch eine höhere Organisation fürchten zu müssen.

meeting, 19.09. 13:50

Ist gesunder Nationalismus soetwas wie gesundes Volksempfinden?

meeting, 19.09. 15:32

@swann53,
Die Frage war: "Ist gesunder Nationalismus soetwas wie gesundes Volksempfinden?"

Wir sprechen hier nicht über eine Form des Sozialismus sondern des Nationalismus.
Was man hier oft hört könnte man auch als Sozialnationalismus bezeichnen.
Die welchem dem Nationalismus das Wort reden haben ein riesiges Problem mit Begriffen. Das Wort Gesundheit im Zusammenhang mit Nationalismus ist für mich eher negativ belegt.

tubalkain, 20.09. 00:47

O.K., schaffen wir die Fußball-Nationalmannschaften doch ab.
Waren ohnehin verdächtig, weil sie vor dem Spiel Natoinalhymnen gespielt haben.
Und der Nationalfeiertag ist Ausdruck einer gefährlichen Ideologie und sicher auch nur ein Nährboden für Rechtsextreme!
Dann sollte man auch jeden Nationalpark umbenennen in EU-Zone!
"national" ist eben politisch korrekt gesehen "pfui" und führt sicher zum Krieg oder zumindest zu einer rechten Diktatur!
Blödsinn off
Bunt ist schön, solange man die Farben nicht mischt!

wacherbürger, 18.09. 17:21

Die Länder Europas sollten mehr gemeinsame Interessen zeigen und stärker zusammenarbeiten.
Was Europa aber keinesfalls braucht, ist eine Regierung in Brüssel, welche durch unendlich viele Lobbyisten mehr oder weniger gesteuert wird.
Europa braucht keinen eigenen Finanzminister und es braucht auch keine Menschen in leitender Funktion, welche sich mehr als Zerstörer betätigen als dass diese Politik für die BürgerInnen und ihre Anliegen einsetzen.
Juncker mit seinen paradoxen Interventionen in seiner letzten Rede braucht die EU genauso wenig wie die ärmeren EU-Länder den Euro. Es ist an der Zeit, dass dieser Fehler Junker korrigiert wird.

Meiner Meinung nach sollte Europa wieder mehr den Nationalstaaten gehören, denn der europischen Kommission und die europäische Geldpolitik sollte radikal geändert werden. Sämtliche Lobbyisten in der EU-Zentrale sind mit Hausverbot zu belegen.

Antworten

inventor, 18.09. 18:22

In der EU gibt es Euro-Länder und Nicht-Euro-Länder, andererseits Nato-Staaten und Nicht-Nato-Staaten, dazu gibt es Nicht-EU-Natostaaten.
Alle EU-Staaten sollten gemeinsam die unsinnigen Boykottmaßnahmen gegen die Russische Föderation endlich beenden!

Transformation...

lampenbaer, 18.09. 16:53

...wäre meiner Meinung nach das Signal der Zeit.

Nicht die schnell-schnell Überfallstaktik von JC Juncker (der mich mit seiner Rede wirklich enttäuscht hat) wird der Weg sein, sondern ich pers. bin für eine ehrliche Trennung von Binnenmarkt und Union.

Binnenmarkt wäre für mich alles rund um das Thema Handel/Wirtschaft/Harmonisierung von Themen die zentral um das Wirtschaftsthema gelagert sein müssen.

Union wäre für mich alles darüber hinaus, im Sinn von tiefgreifenden Kooperationen bzw. wirklich der Transformation von Einzelstaaten zu einem gemeinsamen föderalen Staat Innerhalb dieser Gruppe wäre aber die Integration viel-viel tiefer als sie heute zwischen EU-Staaten gelebt wird. Deswegen denke ich das ein Start mit einer kleineren Gruppe besser gelingen würde als mit einer großen Gruppe.

Ich pers. würde die Mitgliedschaft, wenn die Kombination stimmt, in der bzw. einer der Unionsgruppe(n) bevorzugen. Weil es können sich natürlich mehr als eine Uniongruppen bilden von Staaten die ähnlich ticken und enger in die Zukunft gehen.

Als verbindendes Glied bliebe Handel und Wirtschaft, das Förderwesen ließe ich innerhalb der Binnengruppenländer völlig entfallen.

Antworten

wacherbürger, 18.09. 17:58

Das ist nichts anderes als eine EU der zwei Geschwindigkeiten, wurde ja selbst von Junker in Malta angedacht.
Das große Problem sehe ich in der Verwaltung und den Verträgen für die Gemeinschaft, komplett abkoppeln kann man ja die langsamere Gruppe nicht, weil da ja langfristigen Verpflichtungen sind. Siehe Brexit GB.

Dialog ist die Lösung !

0921, 18.09. 10:15

Offen ehrlich und ergebnisoffen !
Dabei sollte auch weniger auf Ideologien als auf geltende Gesetzte Rücksicht genommen werden.

Antworten

ukfatal, 18.09. 11:00

Dialog gibt es schon genug.
Jeder redet mit jedem, indem er seine Forderungen in den Raum stellt. Eigene Interessen gegen eigene Interessen. So läuft das Spiel.
Alles andere wäre verwunderlich.

wo ist die depperte EU jetzt???

dergrossenagus, 17.09. 21:02

Wenn Katalonien weg von Spanien will, unterstützen die das nicht, oder wie???

Wenn ich d´EU wär, hätt ich zu Spanien gesagt: "Entweder reißt euch am Riemen mit der Wirtschaft, oder wir hauen euch hinaus und Katalonien soll sich abspalten und bleibt in der EU!!!"

Weil Spanien geht ohne Katalonien als Wirtschaftsmotor unter...

Antworten

meeting, 17.09. 23:29

@dergrossenagus
Was für ein Glück, dass Du nicht die EU bist. Aber wer ist eigentlich die Eu?

xx1xx, 18.09. 08:32

Ich bin die EU.

meeting, 18.09. 08:52

@xx1xx
Dann bist Du die EU, kann ich mit dir unter 4 Augen sprechen?

xx1xx, 18.09. 08:56

Na klar, aber frag zuerst deinen Nachbarn, der ist auch die EU.

meeting, 18.09. 08:58

@xx1xx
Welcher der auf Nummer 7 oder Nummer 9?

meeting, 18.09. 08:59

Kann man mit der EU nur unter einer Milliarde Augen sprechen?

tiefflieger, 18.09. 12:18

Ich habe mit meinem Nachbar gesprochen... Der will raus aus der EU....was soll ich ihm sagen....

thelastsamurai, 18.09. 12:54

@ Tiefflieger
Sag ihm er soll umziehen/ übersiedeln/ auswandern.....
Russland, Schweiz, GB bietet sich auch in kürze an.

xx1xx, 18.09. 16:28

Also die Schweiz ist defakto EU Mitglied, Brexitannien auch noch, da bleibt dann nur Russland.

lampenbaer, 18.09. 16:41

Die Sache mit Katalonien ist für mich pers. eine innere Angelegenheit des Staates Spanien, und ich finde das die EU gut daran tut sich dazu nicht zu äußern.

Sollte es zu einer Abspaltung Katalonies kommen ist klar: Der neue Staat Katalonien ist kein EU-Staat und müsste bevor er beitreten kann normale Kandidatenstatus / Beitrittsverhandlungen durchführen wie jedes andere Land auch.

tiefflieger, 18.09. 16:59

lampenbaer,schrieb am 18.09. 16:41eine Antwort:

Die Sache mit Katalonien ist für mich pers. eine innere Angelegenheit des Staates Spanien, und ich finde das die EU gut daran tut sich dazu nicht zu äußern.
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und du glaubst die EU Chefs sitzen im Rattan Sessel und schauen dem treiben dort tatenlos zu??? ich bin zwar kein Hellseher aber im Hintergrund werden da die Telefondrähte od. Sateliten glühen...... speziell um die Volksabstimmung zu verhindern.... man denke nur wenn das Schule macht und einfach so durchgeht.....

xx1xx, 18.09. 17:01

Momentan ist Katalonien EU Mitglied, also gibt es keinen Grund für eine Ablehnung. Voraussetzung ist immer, dass alle Verträge ausnahmslos anerkannt werden.

xx1xx, 18.09. 17:02

Gerade die EU ist aber dazu aufgerufen, einen solchen Konflikt auch ohne Abspaltung zu regeln.