Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Wie groß ist der Zusammenhalt in der EU?"

Wollschnüre in den Farben der EU-Staaten

Wie groß ist der Zusammenhalt in der EU?

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will, dass alle EU-Länder dem Euro, dem Schengen-Raum und der Bankenunion angehören. Und er zeigte sich besorgt über einen wachsenden Graben zwischen Ost- und Westeuropa. Wie kann dieser Graben überwunden werden? Wohin soll sich die Union entwickeln? Wie groß ist der Zusammenhalt in Europa?

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778 Beiträge

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Forum

Vor Referendum: Spaniens Armee verlegt Panzer nach Katalonien

gscheitbär06, 23.09. 12:47

http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5289758/Vor-Referendum_Spaniens-Armee-verlegt-Panzer-nach-Katalonien

Antworten

ukglobal, 23.09. 21:56

Ganz im Sinne des EU-Zusammenhaltes, auch wenn man in die Fussstapfen eines Generalissimo Franco treten muss. Fuer die Kommissare in Bruessel kein Problem.

helikopter, 23.09. 23:04

Na ja schauma mal wielange GB die Schotten noch halten kann !?

ukglobal, 24.09. 05:09

Ich verstehe nicht warum es dich zum Schaumen bringt dass die Schotten sich fuer den Verbleib im UK entschieden haben und Katalanen ebenso das Recht haben sollen nunmehr ueber ihre Zukunft zu entscheiden. Schaum hin, Schaum her.

helikopter, 24.09. 11:09

>uk : "schauma mal/schau ma mal" - eine in Österreich/Deutschland gängige Redewendung - bedeutet in etwa "well, we`ll see"....*g*

Juncker hat selber die EU Krise ausgeloest

sage, 23.09. 06:06

kein EU Strafverfahren gegen die Laender die unberechtigte Grenzuebertritte erlaubt haben, kein EU Strafverfahren gegen Merkel fuer die Aufforderung zum illegalen Grenzuebertritt, laut den neuesten Statistiken kommen nur wenige Fluechtlinge aus einem EU Nachbarland, alle Anderen reisen weit her, ueberschreiten also viele Grenzen und trotzdem machen EU Staaten Asylverfahren anstatt die Leute in jenes EU Nachbarland zurueckzuschieben wo sie hergekommen sind. Die Leute haben die Reise hierher bezahlt, also sollen sie sich auch die Rueckreise selber zahlen. Anstatt gemeinsame Beschluesse zu fassen erlaubt man weiterschieben und Frau Merkel erdreistet sich dann die Welle die sie ausgeloest hat auf ganz Europa aufteilen zu wollen. Junker pfeift sie nicht zurueck und redet dann von Graeben. Dabei hat er sie selber gebaut!!

Antworten

lokivonasgard, 23.09. 09:11

@sage, 23.09. 06:06
"laut den neuesten Statistiken kommen nur wenige Fluechtlinge aus einem EU Nachbarland, alle Anderen reisen weit her, ueberschreiten also viele Grenzen und trotzdem machen EU Staaten Asylverfahren anstatt die Leute in jenes EU Nachbarland zurueckzuschieben wo sie hergekommen sind."
LOL - besser kann man sich selbst nicht widerlegen. Natürlich kommen die Flüchtlinge von weit her, denn innerhalb der EU brauchen sie nicht "fliehen", da man innerhalb der EU (weitgehend) frei Wahl seines Wohnsitzes hat.
Und Flüchtlinge können einen Asylantrag stellen in einem Land, welches sie bestimmen. Auch wenn sie dabei durch sichere Länder kommen, hebt das nicht ihr Recht auf Asyl gemäß GFK auf.

Kurz zusammengefasst: Das übliche Palaver, basierend auf (bestenfalls) Halbwahrheiten...

P.S. Du kannst uns sicher eine Quelle für deine "neuesten Statistiken" geben, oder?

sage, 23.09. 12:06

was heisst palaver? Ein illegaler Grenzuebertritt ist ein illegaler Grenzuebertritt. JEDER Grenzuebertritt der nach der Ausreise aus dem Heimatland kommt ist keine Flucht mehr sondern Reise. Ab da braucht man ein Visum. Du rennst ja auch nicht aus einem brennenden Haus und bleibst nicht stehen bis Du in einem 5 Sterne Hotel bist. Vielleicht ist mein Deutsch nicht so gut aber eine Flucht endet am ersten sicheren Punkt, ab dort ist das kein Fluechtling mehr sondern ein Reisender! Das ist keine Halbwahrheit sondern ein Faktum

lokivonasgard, 23.09. 12:35

@sage, 23.09. 12:06
"Ein illegaler Grenzuebertritt ist ein illegaler Grenzuebertritt. JEDER Grenzuebertritt der nach der Ausreise aus dem Heimatland kommt ist keine Flucht mehr sondern Reise."
Der nächste, der offenbar keinen Blassen davon hat, was in der GFK steht.

"Ab da braucht man ein Visum."
Nicht, wenn man ein Flüchtling ist.

"aber eine Flucht endet am ersten sicheren Punkt, ab dort ist das kein Fluechtling mehr sondern ein Reisender!"
Keine Ahnung, wie gesagt.

"Das ist keine Halbwahrheit sondern ein Faktum"
Stimmt, das ist keine Halbwahrheit, sondern komplette Fake News.

sage, 23.09. 17:46

also fuer mich ist es so, jemand der ein Land verlaesst obwohl er dort gar nicht mehr verfolgt wird ist Reisender und kein Fluechtling. Da mag in der GfK stehen was will, entweder ist das Wort Fluechtling falsch uebersetzt oder sonst der Sinn falsch. Wie in meinem Beispiel geschrieben. Die Flucht aus einem brennenden Haus in Oesterreich berechtigt Dich auch nicht zur Reise in ein 5 Sterne Hotel nach New York oder Tokio

7plus, 23.09. 19:47

@sage, wer durch zig Länder flüchtet, um in dem (auf der Weltkarte) fuzzykleinen weit entfernten Österreich zu landen, ist kein Wirtschaftsmigrant. Das ist idR ein Sozialmigrant.
Ein Wirtschaftsmigrant ist jemand,der hierherkommt um Geld zu verdienen und auch Steuern zahlt.
Prominente Beispiele sind eine Anna Netrebko und so mancher Spitzenfussballer.

lokivonasgard, 23.09. 20:05

@sage, 23.09. 17:46
Ich halte fest: Du kennst dich mit der GFK nicht aus und sie ist dir auch egal. Wozu überhaupt noch an Gesetze halten?

@7plus, 23.09. 19:47
Deine Aussage ist falsch. Soziale Netze sind nachweislich keine wesentlichen Push-Faktoren. Da das hier in der Vergangenheit schon mehrfach anhand entsprechender Studien nachgewiesen wurde, muss ich dich für einen bewussten Fake News Verbreiter halten.

lokivonasgard, 23.09. 20:06

Ach ja, ich warte übrigens immer noch auf links zu "den neuesten Studien", welche hier zitiert wurden...

7plus, 23.09. 20:11

@loki, meine Aussage ist richtig.

7plus, 23.09. 20:16

Und noch was: Das hier ist ein Diskussions-Forum, kein Dissertations-Forum.

lokivonasgard, 23.09. 20:28

@7plus, 23.09. 20:11
"meine Aussage ist richtig."
Nein, ist sie nicht. Nachweislich haben Push-Faktoren einen viel kleineren Einfluss auf Entscheidungen bei der Flucht, als Pull-Faktoren. Und unter den Push-Faktoren ist das Sozialsystem des Ziellandes ein weitgehend untergeordnetes.

@7plus, 23.09. 20:16
Schon klar, dass sich einige User vor Fakten fürchten, wie der Teufel vor dem Weihwasser. Daher die Ablehnung eines "Dissertations-Forums".

7plus, 23.09. 20:36

Fakt ist: Niemand flieht nach Estland, Lettland, Polen, Slowenien, Portugal usw. Da könnte ich fast die kompletten EU-Mitglieder aufzählen.
Einmal die Europäische Küste erreicht, gibt es kaum mehr als 3 - 4 Primärziele. Das sind „zufällig“ die mit den großzügigsten Zuwendungen.
Das sind die Fakten.
Du kannst mir auch eine Studie ausgraben, die beweist dass die Erde eine Scheibe ist. Faktisch ist sie trotzdem eine Kugel.

lokivonasgard, 23.09. 21:13

@7plus, 23.09. 20:36
"Fakt ist: Niemand flieht nach Estland, Lettland, Polen, Slowenien, Portugal usw. Da könnte ich fast die kompletten EU-Mitglieder aufzählen."
Zum einen stimmt dies nicht. Zum anderen liegt dies in der Regel an Pull-Faktoren, welche in den Ländern selbst (gewollt oder ungewollt) aufgebaut werden.

"Einmal die Europäische Küste erreicht, gibt es kaum mehr als 3 - 4 Primärziele. Das sind „zufällig“ die mit den großzügigsten Zuwendungen."
Es sind jene Staaten, in denen die Flüchtlinge die größte eigene Community erwartet. Daher ist das Hauptfluchtziel vieler Afrikaner eben nicht Deutschland oder Österreich, sondern Frankreich.

"Das sind die Fakten."
Nein, es sind Fakten, vermischt mit deinen Schlussfolgerungen.

"Du kannst mir auch eine Studie ausgraben, die beweist dass die Erde eine Scheibe ist. Faktisch ist sie trotzdem eine Kugel." Ich wiederhole mich: Schon klar, dass sich einige User vor Fakten fürchten, wie der Teufel vor dem Weihwasser. Daher die Ablehnung eines "Dissertations-Forums".

sage, 24.09. 01:38

@Loki
gib einmal in Google Wikipedia Fluechtlinge Deutschland ein, dann findest du die Herkunftslaender der Fluechtlinge.
Da Du von der GfK sprichst habe ich ein Gustostueckerl fuer Dich aus dem Artikel 1:

Auch Umwelt- bzw. Klimaflüchtlinge, die wegen Umweltzerstörungen zum Verlassen ihrer Heimatgebiete veranlasst wurden, fallen nicht unter die Konvention von 1951. Ebenso wenig werden Kriegsflüchtlinge berücksichtigt. Ebenso fallen aus ökonomischen Motiven Ausgewanderte nicht unter diese Definition, selbst wenn sie aus Gebieten stammen, in denen Massenelend herrscht

Du behauptest also dass alle Millionen die gekommen sind persoenlich verfolgt werden und keine Geldsucher sind?

0921, 24.09. 02:02

Der Fluchtgrund Krieg ist ja in Syrien bald vorbei !
Dann können wir bald bei unseren syrischen Freunde Urlaub machen und damit den Wiederaufbau unterstützen !
Einige haben ja deutsch gelernt was im Tourismus sehr von Vorteil ist !

lokivonasgard, 24.09. 10:58

@sage, 24.09. 01:38
Dein "Gustostückerl" ist nichts neues. Die GFK gilt für Personen, welche persönliche verfolgt werden. Und die Anerkennungsquoten der letzten Jahre belegen, dass die Mehrheit der zu uns kommenden Menschen einen Schutzstatus zugesprochen bekommt. Also ja: Die meisten flüchten aus gutem (und anerkanntem) Grund.

7plus, 24.09. 16:52

Die Anerkennungsquoten der letzten Jahres deuten darauf hin, dass bei uns zu großzügig entschieden wird.

lokivonasgard, 24.09. 18:00

@7plus, 24.09. 16:52
Schon klar. Was täten wir nur, wenn du uns nicht die Gesetze erklären würdest...

sage, 24.09. 19:19

@loki,
also wenn ich sehe wie die Behoerden in Oberoesterreich arbeiten dann wuerde ich das nicht behaupten wollen. Bei Arigona dauerte es 13 Jahre bis dass etwas entschieden wurde, bei Familien aus Armenien 3 und mehr Jahre. Ich ware froh wenn wir nicht nur zur Politikerhaftung kommen wie Griess sie fordert sondern auch zur Beamtenhaftung. In der Zivilgesellschaft gibt es die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns, bei den Beamten gibt es das scheinbar nicht weil sonst koennte ein Verfahren nie und nimmer 13 Jahre dauern.

7plus, 24.09. 20:00

@loki, ???
Ich habe kein Gesetz erklärt.
Es ist viel einfacher. Keiner unserer Nachbarn hat Krieg. Unsere Nachbarn sind alle sicher. Wie kann es bei uns echte Flüchtlinge geben? Das geht doch am Landweg gar nicht.

ukglobal, 22.09. 18:16

"Der grosse Zusammenhalt in der EU"

Polizeikraefte nach Catalonia, Verhaftungswelle von katalanischen Buerokraten und bewaffnete Scharmuetzel zwischen bewaffneten Uniformierten und Pro-Referendum Vertretern.

Die grosse Zusammenhaltsfrage ist: duerfen Katalanen ueber ihre Zukunft abstimmen? Oder wird Madrid, abgesprochen und verschworen mit Bruessel, das Referendum am 1. Oktober verhindern?

Antworten

abstauber, 22.09. 18:27

sag mal uk, legst du da jetzt einanderes mass an als bei den bestrebungen in schottland?

lokivonasgard, 22.09. 18:29

@ukglobal, 22.09. 18:16
Ersetz Katalonien durch Schottland und denk mal drüber nach, was du dann schreiben würdest...

@abstauber, 22.09. 18:27
Ja, macht er.

ukglobal, 22.09. 18:39

>>abstauber
Nein, natuerlich nicht. Ich war sehr fuer ein Referendum in Schottland, das London auch erlaubte. Madrid sollte dem Britischen Beispiel folgen.

ukglobal, 22.09. 18:40

lokivonasgard,schrieb am 22.09. 18:29eine Antwort:
@ukglobal, 22.09. 18:16
Ersetz Katalonien durch Schottland und denk mal drüber nach, was du dann schreiben würdest..."
- - - - -
Ich denke schneller und seit laengerem als du, schrieb ich doch vor drei Jahren auch, dass Schotten das Recht haben, ein Referendum abzuhalten.

manz, 23.09. 01:56

Da über die Unabhängigkeit von Katalonien nicht auf EU-Ebene entschieden wird, ist es absurd, hier eine Verbindung zum Diskussionsthema konstruieren zu wollen.

ukglobal, 23.09. 05:01

Da ein Referendum mit einem positiven Ausgang, also der Unabhaengigkeit Kataloniens, sehr wohl die EU und seine kommissarischen Tantakeln beschaeftigen wuerde, ist es absurd hier keine Verbindung zum Forumsthema zu erschnueffeln.

ukglobal, 23.09. 05:02

* Tentakeln

Die ganze Rede

springbox, 22.09. 17:21

https://www.gov.uk/government/speeches/pms-florence-speech-a-new-era-of-cooperation-and-partnership-between-the-uk-and-the-eu

Antworten

helmut71, 22.09. 17:31

für Masochisten :)

manz, 23.09. 01:57

Ich begnüge mich mit der Zusammenfassung des ORF.

May in Florenz

helmut71, 22.09. 17:13

und wieder nur Gelabere.
"stehen zu unseren finanziellen Verpflichtungen"
"wollen Übergengasphase"

bla bla bla.

Zahlt eure Schulden, macht die nötigen Gesetze und dann tschüss mit ü.
Lang genug haben uns die Insulaner mit ihrer Borniertheit gequält. Ihr wolltet ja lieber auf Rassisten, Populisten und Nationalisten hören. Jetzt löffelt euren Porridge gefälligst alleine aus. Wenn ihr nach 2019 Teil des europäischen Marktes sein wollt, dann zu marktüblichen Preisen. Bye.

Antworten

manz, 23.09. 01:59

Aber, aber! Wer wird denn die Brexit-Gegner und die Brexit-Befürworter auf der Insel so grob in einen Topf werfen?

sage, 23.09. 05:54

@helmut
richtig, die Briten vergessen (absichtlich) immer dass in einem Club der Club die Regeln festlegt und nicht der Club!

sage, 23.09. 05:55

entschuldigung
soll heissen: und nicht das Clubmitglied

Brilliant speech

ukglobal, 22.09. 16:26

Theresa May skizzierte eloquent wie Brexit zu einem Erfolg fuer UK, der EU und Europa mutieren kann.

Eine Absage an Modelle wie Canada und Norway, und Bestaetigung, dass UK seinen eingegangenen Verpflichtungen nachkommen wird ("keines der 27 Mitglieder wird im 'current budget' mehr einzahlen muessen oder weniger zurueckbekommen aus Bruessel"), wurden abgerundet mit dem Vorsatz, dass EU-Buerger in UK unveraenderte Rechte und Privilegien haben werden wie auch britische Buerger in der EU sie geniessen. Enge Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen werden auch nach 2019 unveraendert weitergehen - zum Benefit fuer alle Seiten.

Kein Wunder dass Mr Farage die Rede bereits verurteilt hat.

Antworten

ukglobal, 22.09. 16:28

Gluecklicherweise hat sich Boris Johnson mit dem Verlangen unseres Bueros durchgesetzt, keine Betraege fuer eine eventuelle "exit bill" zu praesentieren. Noch gestern enthielt die Rede einen Vorschlag von £18 Milliarden. Das waere falsch gewesen.

ukfatal, 22.09. 16:32

Ja, sich nur nicht festlegen und schwammig bleiben. Taktisches Geplänkel von vorne bis hinten und viel Wunschdenken.

ukglobal, 22.09. 16:43

"Wunschdenken" betraf die Aufforderung an die Kommissare und Sherpas, "creativity, imagination and ambition" zu zeigen - bekannte Maengel der Brussels Nomenklatura.

meeting, 22.09. 16:59

Die Zeit draengt und noch immer nichts Konkretes.

ukglobal, 22.09. 17:04

Aus Sicht des UK draengt die Zeit nicht.

meeting, 22.09. 17:28

Ich kenne diese Britische Arbeitsauffassung. Abwarten und Tee trinken

ukglobal, 22.09. 17:33

Es ist genau kontraer von "Arbeitsauffassung" (sonst haette UK es nie zur 5.groessten Wirtschaftsmacht gebracht. Auch sehe ich in meinem taeglichen Umgang mit Briten dass an der Arbeitsauffassung nichts fehlt.

"Keep calm and have a cuppa" betrifft ein sentiment, nicht ein Berufsethos. Aber wer weiss das schon, weit weg.

In ein paar Minuten

ukfatal, 22.09. 15:19

beginnt die großartig angekündigte Rede von May.
Was ist zu erwarten?

Zuerst hatten sie überhaupt keinen Plan, nun, nach vielen Monaten erste kleine Ansätze dazu.
Und jetzt, nachdem ihnen die Zeit davon läuft, wollen sie die Frist verlängern.
"Brexit means Brexit" ja, aber wann haben sie nicht gesagt.
Ein Chaos sondergleichen, wo niemand wirklich durchblickt, weder die Parlamentarier selbst, noch Medien oder sonst jemand.

Antworten

lokivonasgard, 22.09. 15:35

Die Rede ist voll lieb: "Wollen der stärkste Freund und Partner der EU sein." Vielleicht sollte man auch was dafür machen, nicht nur Wünsche äußern, sonst ist das wie zu Weihnachten, wenn man sich eine Yacht gewünscht hat: Man bekommt trotzdem nur Socken...

ukfatal, 22.09. 15:43

Sie sagt wortgenau das, was sie schon seit über einem Jahr posaunt.
Bisher nichts Neues unter der Sonne.

alle regen sich übern Assad und den Raketenmann auf,

dergrossenagus, 22.09. 09:52

anstatt dass vor der eigenen Haustür kehren:

gleich 8 Kriege drohen der EU zwischen:

- Kroatien und Slowenien wegen der Meeresbucht

- Spanien und Großbritannien wegen Gibraltar

- in Großbritannien zwischen Wales und England

- in Spanien wegen Katalonien

- zwischen den Visegrad-Staaten und der EU wegen der Flüchtlinge

außerhalb der EU zwischen

- Österreich / Deutschland und der Türkei

- Griechenland und der Türkei

- auf Zypern sowieso

...

noch Fragen???

Antworten

ukglobal, 22.09. 10:03

Nur eine:
Hast du ein kohaerentes Beispiel fuer "gleich 8 Kriege drohen der EU"

dergrossenagus, 22.09. 10:06

@ukglobal: schau Fernsehen - da gibt´s eh genug vom Weltjournal (+) bis zu d´ganzen Dokus im Piefke-TV (NTV, phoenix, arte...)

ukglobal, 22.09. 10:18

Ich sehe bessere Medien als die fuer mich unverstaendlichen deutschsprachigen, zu denen ich auch keinen Zugang habe ...

dergrossenagus, 22.09. 10:36

@ukglobal: treibst dich ja bei den Debatten da herum, also kannst auch d´TVThek aufrufen. Für deppert halten brauchst mich auch nicht von so kein Zugang und so... kein Wille, aber fest Senf dazugeben, ohne sich vorher z´informieren!!!

ukglobal, 22.09. 10:45

Verstehe zu wenig von deinem 10:36 Ableger; ich habe weder Zugang zu Sendern die nicht amerikanisch, britisch oder franzoesisch sind, und auch kein Interesse an anderen.

ukglobal, 22.09. 10:48

Ich stelle weiters fest, dass abgesehen von deinen absurden "8 Ideen" kein untermauernder Beweis fuer die toenerne Behauptung erfolgt, der EU wuerde acht Kriege drohen.

powidl, 22.09. 10:59

>argus
Eher scheint es so, das solche Infos aus den Krawallblättern bzw. dem Unterschichten-TV stammen die möglicherweise solchen Bullshit verbreiten.
Ich les bzw. schau sie ja nicht.
Vielleicht ist die Ursache einer solchen Weltsicht aber auch in einer Neurose begründet.

tibetterrier, 22.09. 13:46

nagus, 9:52, "Noch Fragen ?"
Ja, welche phantasiefördernden verbotenen Substanzen nimmst Du ?
Die will ich auch haben !

dergrossenagus, 22.09. 13:49

@tibetterrier: s'Krauterschnapsstamperl sauf i am Tag und friss viel Gemüse... sonst fallt ma nix ein!!! ja, d'Knoblauchkapseln noch...

powidl, 22.09. 14:07

----Krauterschnapsstamperl sauf i-----

Im Quantum sollte man sich dabei aber net verschätzen.....
;-)

dergrossenagus, 22.09. 14:09

na is nur a normals Stamperl... sagt ja der Doktor eh: 1 ist Medizin, mehr sind Gift!!!

manz, 22.09. 14:39

Abgesehen von der seltsamen Auffassung von "Krieg" ist es ja auch nicht so, dass alle mit den Zuständen vor der eigenen Haustüre zufrieden sind und sich nicht aufregen.

TMay

ecomo, 22.09. 07:34

faselt was von Übergangsphase und Partnerschaft....?
Brexit means Brexit Theräs! Also nix Übergangsphase! Und die Partnerschaft wird danach verhandelt!

Antworten

pfeifer, 22.09. 08:51

@ecomo...
...na warte, wenn das unser ukg liest, da kannst Du Dich aber auf was gefasst machen! :)))

40pips, 22.09. 09:06

Man sagt eben genau das, was im jeweiligen Moment passend ist, egal, ob man sich dabei wie ein Fähnchen im Wind drehen muss.

Meine Erfahrung in UK:
Man trägt am Anfang, wo es noch um nichts Konkretes geht, vorsichtshalber gleich mal dick auf, manchmal garniert mit Drohungen (wenn du das nicht machst, dann passiert ....), rudert aber zurück, wenn Widerstand auftritt bzw. wenn man erkennt, dass das Gegenüber nicht mit sich umspringen lässt.

Oft handelt es sich um viel Lärm um nichts.

Und noch etwas scheint in diesem Land Usus zu sein ..... viel reden, nicht viel sagen.

Aber es gibt auch vernünftige Leute, die man ernst nehmen kann ......

ukglobal, 22.09. 09:27

>>09:06

Typical generalisations aus typischen Ecken... obwohl Geschichte und Gegenwart quadrillions of examples geben, die das Gegenteil der Behauptungen beweisen.

ecomo, 22.09. 09:49

ukglobal,schrieb am 22.09. 09:27 eine Antwort:

Typical generalisations....
------------------------------------------------------
Vom Godfather of generalisation :-)

manz, 22.09. 14:41

Das Vorgehen, das 40pips schildert, erinnert mich stark an einen anderen Regierungschef, jenseits des großen Teichs ...

Die Eu existiert.

meeting, 21.09. 21:47

Alles was länger existiert hat etwas Gutes, sonst gäbe es dieses Etwas ja nicht scon länger. Man kann an Allem etwas aussetzen, das ist auch gut so. Alles entwickelt sich. Was es nicht gibr und wofür es keine Vorstellunen und Konzepte gibt, ist das, was bleibt, wenn man die EU abschaffen würde. Auch weiß niemand wie man die EU abschafft.
Das Einzige wäs sicher wäre, dass man in Österreich wieder auf Wien(die Großkopferten) schimpfen würde und nicht mehr auf Brüssel.

Antworten

gandalf, 22.09. 00:43

Würde die EU abgeschafft werden, hätten wir bald ein Bild voll Nationalstaaten, die sich zu kleineren Allianzen zusammen fänden. Diese Allianzen stünden untereinander und mit der Welt in Konkurrenz und wären auch bald Spielball
Außer-Europäischer Interessen.
Eine friedliche Zukunft hat andere Voraussetzungen.

alpensymphonie, 22.09. 00:47

Stimmt. Das ist auch die Wunschvorstellung einiger UK-stämmiger Forumsgäste: Divide et impera.

ukglobal, 22.09. 09:11

meeting,schrieb am 21.09. 21:47
"Was es nicht gibr und wofür es keine Vorstellunen und Konzepte gibt, ist das, was bleibt, wenn man die EU abschaffen würde. Auch weiß niemand wie man die EU abschafft."
- - - - -
Wozu ueberhaupt das zu erwaehnen? Niemand will, und niemand KANN, die "EU" abschaffen. In den vergangenen 25 Jahren konnte ich wenigstens aus den USA und UK nur Betreiben von Reformen feststellen, nie ein Verlangen nach "Abschaffen der EU." Im Gegenteil, der Wunsch auf klagloses Funktionieren einer reformierten EU, ist erklaertes Ziel der Aussenpolitik in Washington und London.

die Fehler

reminder, 21.09. 19:51

liegen lange zurück..(Griechenland..)
.ein teurer Beamtenstadel ohne Effizienz.

trotzdem: Austritt keine Ratio!

Antworten

meeting, 21.09. 21:57

@reminder
Wie verbilligt man dann den Beamtenapparat und erhöht die Effizienz?
Wie misst man Beamten-Effizienz? Hat die in Österreich nach EU-Beitritt entscheident abgenommen? Die Benennung von Fehlern macht nur dann einen Sinn wenn mann ein Konzept zur Behebung hat. Wo sind sie die populistischen Visionen und Konzepte? Wenn mann sich dagegen ausspricht einen Weg zu gehen muss man einen anderen Weg vorschlagen,

ecomo, 22.09. 07:38

@meeting
Der Populist springt lieber aus dem fahrenden Zug und denkt sich im Flug "ich hätte doch lieber warten sollen, bis wir im Bahnhof stehen"!

manz, 22.09. 14:42

Die Probleme Griechenlands sind jedenfalls nicht auf fehlenden Zusammenhalt in Europa zurückzuführen. Im Gegenteil, ihre Lösung wäre ohne EU-Zusammenhalt kaum möglich.

Nach Junkers Rede wird dieser wieder etwas wackeln.

wacherbürger, 21.09. 11:31

Ich finde wir haben in die EU schon zu viel investiert, als dass wir jetzt alles hinschmeißen sollten. Wenn die ehemaligen Ostländer nicht verstehen können dass wir sie aus ihrem Dilemma gerettet haben, dann tut es mir Leid für sie.

Die Kernländer der EU haben Monetär sehr viel investiert, dass die ehemaligen Ostländer zu unserer Gemeinschaft gehören können. Zu einer Gemeinschaft gehören natürlich Spielregeln, die alle einzuhalten sind. Nur dann können diese auf Augenhöhe mitpartizipieren.

Vielleicht können die ehemals kommunistischen Länder Demokratie, Freiheit und Gemeinschaft noch nicht so verstehen. Radikale Parteien und überhaupt starke konservative Gesellschaften in diesen Ländern, sollten nicht so ein Gewicht erlangen können, um eine normale Entwicklung zu stören.

Erkennen diese Länder ihr Problem nicht und wird die Gemeinschaft zu ihrem Problem, steht immer noch der Weg des Austritts offen. Mit allen negativen Auswirkungen, die dann auf diese Länder zukommen.

Gerade in Zeiten wie diesen können wir uns spaltende Tendenzen nicht leisten, dass heißt alle Regierungen und die EU-Kommision müssen neue Wege der Zusammenarbeit finden und die vorhandenen Verträge unbedingt zu einer sozialeren Union abändern und dass möglichst schnell.

Neoliberale Tendenzen sind nicht mehr erwünscht, weil spaltend.

Antworten

ukglobal, 21.09. 11:41

Der grundsaetzliche Fehler war, unter dem Schein eines fiktiven pan-europaeischen Friedensprojekts, Staaten aufzunehmen, welche Aufnahmekriterien nicht erfuellt haben, aber durch massive kontinentale Umverteilung von Werten und Reichtuemern solche Staaten "qualifiziert" zu machen (besser: erscheinen zu lassen).

Richtig waere gewesen, nur jene Staaten aufzunehmen, die drei Jahre lang die Qualifikationen erfuellt haben; wie es auch in den Kriterien konzipiert ist. Der Bruch solcher Kriterien hat dem EU-Block nachhaltig geschadet, und wird letztendlich die Existenz dieses Bundes gefaehrden. Was aber keine Gefahr fuer Europa insgesamt waere.

tibetterrier, 21.09. 11:53

Die Gefahr, die ehemaligen Comecon-Staaten nicht aufzunehmen, wäre viel grösser gewesen.
Nachdem 1989 der ehemalige "Cordon sanitaire" der UdSSR implodiert ist, hat sich dort ein Machtvakuum ergeben. Mit Staaten, die mit demokratischen Spielregeln noch nichts anfangen konnten, ihren Absatzmarkt (UdSSR) und ihren finanziellen Unterstützer verloren und eine hoffnungslos veraltetete Wirtschaft hatten. Hätte die (damalige) EWG da nicht helfend eingegriffen, wäre es bald - so wie nach 1918 - dort zu internen militärischen Auseinandersetzungen, zu autoritären Regimes und zu Grenzkonflikten zwischen diesen LÄndern gekommen.
Es war und ist ein Tausch Msrkt&Friede gegen Geld, zum beiderseitigen Nutzen

pfeifer, 21.09. 12:09

@tibet_11:53...
...dieser Meinung schließe ich mich zu 100% an und möchte dazu noch anmerken, dass bei solchen Projekten nicht alles vorhersehbar ist und "hätte/wäre" kommt eben immer erst nach einer Entscheidung.

wacherbürger, 21.09. 12:19

@ukglobal, 11:41, Man darf natürlich nicht vergessen, dass der geopolitsche Druck von Amerika in dieser Sache einiges beschleunigt hat. Es waren Zeitfenster die mussten genutzt werden.

@tibet..., der Eingriff damals durch die EWG war meines Erachtens enorm wichtig um Stabilität wieder aufzubauen. Die Hilfe war ja nicht selbstlos, wir haben ja dafür mehr Markt erhalten.

Jetzt viele Jahre danach sollten m. M. nach die ehem. Ostländer freundlicher mit der Gemeinschaft umgehen. Der Wunsch von Polen von der BRD jetzt Reparationszahlungen zu verlangen ist einfach nicht angebracht und störend in der Gemeinschaft. Orbans Ungarn ist ebenfalls sehr gemeinschaftsfeindlich.

ukglobal, 21.09. 12:54

wacherbürger,schrieb am 21.09. 12:19eine Antwort:
"Man darf natürlich nicht vergessen, dass der geopolitsche Druck von Amerika in dieser Sache einiges beschleunigt hat. Es waren Zeitfenster die mussten genutzt werden."
- - - - -
Es ist generell immer wichtig, historische Ereignisse und Entwicklungen im Kontext und mit richtiger Perspektive zu beurteilen. Ich bin nicht sicher welcher geopolitische Druck von Amerika" gemeint ist. Als Amerikaner, und in Amerika lebend, fiel mir damals nur auf, dass George Bush die Wiedervereinigung Deutschlands (gegen franzoesischen und britischen Widerstand) vorangetrieben hat. Dass jene Zeit ein "historisches Fenster" fuer ganz Europa geoeffnet hat ist eine Betrachtung der ich zustimme.

tibetterrier, 21.09. 15:09

pfeifer + bürger:
Danke für Eure Zustimmung. Gerade in diesem Forum hier tut es gut, auch unaufgeregte und sachliche Postings zu lesen

tibetterrier, 21.09. 15:13

uk - seit wann lebst Du plötzlich in Amerika ? (Aber das nur nebenbei)
Es ist klar und verständlich, dass die USA einen ganz anderen Zugang zur deutschen Wiedervereinigung hatten wie europäischen Länder - schliesslich hat der 2. Weltkrieg nicht auf ihrem Territorium stattgefunden, und sowohl Thatcher als auch Mitterand haben noch der Kriegsgeneration angehört.
Deswegen war auch seitens der UdSSR erstmals unter Gorbatschow - Nachkriegsgeneration - ein Denken über die deutsche Wiedervereinigung möglich

ecomo, 21.09. 15:15

@ukglobal
So....so....George Bush hat die Wiedervereinigung vorangetrieben!?
Der Holzkopf sicher nicht!

ukglobal, 21.09. 15:23

tibetterrier,schrieb am 21.09. 15:13eine Antwort:
"uk - seit wann lebst Du plötzlich in Amerika ? (Aber das nur nebenbei)..."
- - - - --
Ich lebe derzeit in London und Paris, aber bis 2009 in den USA, wo ich weiterhin 2 Wohnsitze habe und 2019 dorthin zurueckkehre.

Der Grund warum der damalige US-Praesident, und der wohl beste Aussenminister in der Geschichte meines Landes, beide im 2. Weltkrieg aktic beteiligt, die Wiedervereinigung Deutschlands betrieben haben, hatte andere Gruende als eben der Weltkrieg.

tibetterrier, 21.09. 15:34

2009...2019.....eher wirr das Ganze (wie auch der nächste Absatz)

ukglobal, 21.09. 15:36

tibetterrier,schrieb am 21.09. 15:34eine Antwort:
"2009...2019.....eher wirr das Ganze"
- - -- -
Ja, 2 Jahreszahlen, 10 Jahre von einander getrennt. Fuehrt bei manchem zu Verwirrung.

tibetterrier, 21.09. 15:40

uk - bei von Dir verwendeten falschen Zeitformen ist es mühsam.
Aber diese Unterhaltung ist mir ab jetzt zu primitiv, weshalb ich auch nicht mehr antworten werde.

ukglobal, 21.09. 15:43

tibetterrier,schrieb am 21.09. 15:09eine Antwort:
pfeifer + bürger:
"Gerade in diesem Forum hier tut es gut, auch unaufgeregte und sachliche Postings zu lesen"
- - - - -
Du erkennst also solche Eintraege; der naechste Schritt waere, wenn auch deine Eintraege so "unaufgeregt und sachlich" sind, anstatt so wie um 15:40

ukglobal, 21.09. 16:24

ecomo,schrieb am 21.09. 16:11eine Antwort:
" Laut @ukglobals Logik hat Schottland wohl nur die Erlaubnis auf ein Referendum pro Jahrhundert.....Jahrzehnt.....ich weiß es nicht!?"
- - - --
Du erfindest schon wieder Dinge, was sehr unlogisch ist und dich stets auf die falsche Faehrte bringt.

MEINE Logik hat nichts von "pro Jahrhundert... Jahrzehnt..." gefaselt. Womit du resignierend ganz allgemein schreiben musst, "ich weiss es nicht!?"

ukglobal, 21.09. 16:24

Oh my, wrong thread!

Fortsetzung zu:

ganzeinfach, 21.09. 09:04

http://debatte.orf.at/stories/1782426/forum/55393489/#55393793

jimmyantipolis,schrieb am 18.09. 10:38eine Antwort:
"Die superreichen werden uns ihr Geld bloss nicht geben, die geben lieber ein Zehntel des Geldes, das sie uns zahlen müssten, den Iren."

~~~~~~~~~~~~~~~
Na, is eh a Bledsinn wos i gsogt hob. Die Iren brauchen überhaupt nicht aus der EU austreten, damit Steuergeld nicht unversteuert dort hin fließt. Man muss die Gewinnsteuern einfach nur in dem Land verlangen in dem sie erwirtschaftet wurden.

Antworten

Guter Beitrag: Was wäre wenn . . , .von Melanie Sully

gscheitbär06, 21.09. 00:25

Hätten die Briten im Juni 2016 gegen den Brexit gestimmt, wäre jetzt womöglich eine noch größere Mehrheit dafür.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/917905_Was-waere-wenn-.-.-..html

Antworten

ecomo, 21.09. 07:03

Nichts als substanzloses hätte....wari...larifari....

40pips, 21.09. 09:39

Ganz so substanzlos ist das nicht.
Junckers Pläne haben mit dem Ursprungsgedanken der EU nicht mehr viel zu tun.
Dass somit der eine oder andere nicht mehr mitziehen will, ist zu akzeptieren.
Jedes Land (mit Einschränkung D und Ö vielleicht .... Ö läuft eher wie ein Schoßhündchen D hinterher) sucht sich seine Vorteile innerhalb und ausserhalb der EU, insbesondere die Ostländer. Von denen wären niemand Mitglied, würden sie nicht massivst kassieren.

ecomo, 21.09. 15:17

Mag sein @40pips aber darum geht es im Link nicht!

Litmus test for cohesion: Spain

ukglobal, 20.09. 15:58

Am Beispiel Catalunya (Katalonien) wird sich als naechstes der Zusammenhalt des EU-Blocks bewerten lassen.

Catalonia hat das Recht auf ein Referendum ueber seine Eigenstaatlichkeit. Wenn die Mehrheit der Katalanen es so will, hat sich weder die Zentralregierung in Madrid, und schon gar nicht das Konzilium von Kommissaren in Bruessel, einem solchen Volksentscheid entgegenzustemmen.

Die Moechte-Gern Gralshueter totalitaeren Bestrebens spielen mit dem Feuer; in einem Land, das bereits erprobt darin ist, innere Konflikte mittels Buergerkrieg auszutragen. Ein Funke genuegt, und ein solcher koennte etwa darin bestehen, wenn die Regierung in Barcelona es den Polizeikraeften untersagt, Befehle aus Madrid auszufuehren.

Bruessel sollte sich tunlichst heraushalten, und dem Volksentscheid entsprechen; auch wenn das zu einem neuen Block-Mitglied Catalonia fuehrt.

Antworten

ukfatal, 20.09. 16:21

"Catalonia hat das Recht auf ein Referendum ueber seine Eigenstaatlichkeit. Wenn die Mehrheit der Katalanen es so will, hat sich weder die Zentralregierung in Madrid, und schon gar nicht das Konzilium von Kommissaren in Bruessel, einem solchen Volksentscheid entgegenzustemmen."
-------------
Schottland hat das Recht auf ein Referendum ueber seine Eigenstaatlichkeit. Wenn die Mehrheit der Schotten es so will, hat sich weder die Zentralregierung in London, und schon gar nicht das Konzilium von Kommissaren in Bruessel, einem solchen Volksentscheid entgegenzustemmen.

Nachdem das Referendum 2014 unter völlig anderen Voraussetzungen abgehalten wurden, ist eine neuerliche Umfrage/Abstimmung zuzulassen, falls die Schotten es so wollen.

ökonom, 20.09. 16:24

Da es keinen "EU-Block" gibt, ist auch jede weitere Spekulation darüber Makulatur.

ukglobal, 20.09. 16:56

>>16:21
"Schottland hat das Recht auf ein Referendum ueber seine Eigenstaatlichkeit."
- - - --
Vielleicht kann man das im fernen Ausland nicht wissen, aber hier wissen alle Briten, dass Schotten sich bereits fuer den Verbleib im UK ausgesprochen haben, mit einer satten Mehrheit von 10%

ukglobal, 20.09. 16:59

>>16:24
Die ganze Welt kennt die EU als Block. Hier ein relative recent example:
http://www.telegraph.co.uk/news/2017/08/30/britain-can-keep-trading-smoothly-eu-leaving-bloc/

ukfatal, 20.09. 17:23

>16:56
Nachdem angeblich "hier alle Briten wissen", kann es sich beim antwortenden User nur um ein Leseproblem handeln.
Für ukglobal also nochmals zur Wiederholung:

"Nachdem das Referendum 2014 unter völlig anderen Voraussetzungen abgehalten wurden, ist eine neuerliche Umfrage/Abstimmung zuzulassen, falls die Schotten es so wollen."

ukglobal, 20.09. 18:11

>>17:23
"kann es sich beim antwortenden User nur um ein Leseproblem handeln."
- - - -
Das trifft in dem Fall des Users von 17:23 neuerlich (und weiterhin) zu. Fuer ihn nochmals zur Wiederholung:

Die Schotten haben 55:45 Prozent fuer den Verbleib im UK gestimmt, und wuerden derzeit mit 53:47 wieder so stimmen. Die Frage, soll ein neuerliches Referendum stattfinden, verneinen 65%. Ein neuerliches Referendum wuerde wie schon 2014 NUR unter Zustimmung Londons moeglich sein.

Von sich aus koennen Schotten kein weiteres Referendum ohne Zustimmung Londons abhalten (ein Ergebnis haette ohne solche Authorization voelkerrechtlich keinen Wert). Ausserdem muessten dann rund 800,000 Schotten, die in England leben, mitstimmen; unter denen ist - logisch! - eine Mehrheit von 80:20 Prozent fuer den Verbleib im UK.

springbox, 20.09. 19:54

Schottland darf nicht, weil London das nicht will - und aus !
Die Katalanen dürfen schon, obwohl Madrid das nicht will.
Sie sollen sogar, damit sie Spanien und der Union möglichst großen Schaden (sogar Bürgerkrieg wird angedacht) zufügen. Egal, ob das jetzt verfassungswidrig wäre, oder nicht.
Dazu benötigt man also einen PhD Economics und MSc Political Science, der sich hier selbst allzuoft als Bildungsbeauftragter bezeichnet, dessen Bildungsbeiträge jedoch weder objektiv noch sachlich, sondern laufend nur als Legierung mit hohem Gesinnungsanteil verstanden werden dürfen.
Chapeau, ukglobal - und aus !

tibetterrier, 20.09. 20:32

gggg, den thread-Verlauf hat sich uk wohl ein bisschen anders vorgestellt......

ökonom, 20.09. 21:43

Die ganze Welt kennt die EU als Block.
---
Block hat im Deutschen eine negative Konnotation. Deswegen wird "bloc" in diesem Zusammenhang mit "Zusammenschluss" ins Deutsche übersetzt.

"Bloc" mit "Block" zu übersetzen ist auf dem Niveau wie "bad boy" mit "Bademeister" zu übersetzen ...

ukglobal, 20.09. 22:36

Spring box
Noch einmal:
S chotten durften bereits auswaehlen.

ukglobal, 20.09. 23:02

ökonom,schrieb am 20.09. 21:43eine Antwort:
"Bloc" mit "Block" zu übersetzen ist auf dem Niveau wie "bad boy" mit "Bademeister" zu übersetzen ..."
- - - - -
Online dictionary:
bloc = Block
"Zusammenschluss" = confederation; merger

ukfatal, 20.09. 23:06

>18:11
Der User scheint den bewußt einfach gehaltenen Hinweis bzgl. des Schottland-Referendums nicht verstanden zu haben.

Zudem verstrickt er sich auffallend oft in Widersprüche. Madrid soll die Unabhängigkeit erlauben, London nicht. Sehr eigenartige Ansichten.

ukglobal, 20.09. 23:18

>>user 23:06

Der Ableger versteht immer noch nicht, dass London sehr wohl Schotten ein Referendum ermoeglicht hat, Madrid hingegen sich unter Drohung von Gewaltanwendung dagegen stemmt.

ukfatal, 20.09. 23:30

Ein allerletzter Versuch:

"Nachdem das Referendum 2014 unter völlig anderen Voraussetzungen abgehalten wurden, ist eine neuerliche Umfrage/Abstimmung zuzulassen, falls die Schotten es so wollen."

ukglobal, 20.09. 23:34

Mit unendlicher Geduld eine weitere Erinnerung dem Vergesslichen:

Von sich aus koennen Schotten kein weiteres Referendum ohne Zustimmung Londons abhalten (ein Ergebnis haette ohne solche Authorization voelkerrechtlich keinen Wert). Ausserdem muessten dann rund 800,000 Schotten, die in England leben, mitstimmen; unter denen ist - logisch! - eine Mehrheit von 80:20 Prozent fuer den Verbleib im UK. Ein weiteres Referendum ist unnoetig, redundant, wuerde dasselbe Ergebnis bringen und voelkerrechtlich nie anerkannt werden (schon gar nicht vom EU-Block).

Zusaetzlich muss man darauf hinweisen, dass jene Nationalisten in Schottland, die gerne ein neuerliches Referendum abhalten (und verlieren) wollen, vom Waehler im Juni exemplarisch abgestraft worden sind.

ecomo, 21.09. 07:08

@ukfatal
Der Fake-Brite hat eine situationsbedingte Wahrheit, die sich minütlich ändern kann.

neuernickname, 21.09. 08:43

Man mus aber zugeben, dass London tatsächlich eine Referendum in Schottland erlaubt hat. Schottische Nationalisten haben diese Referendum ganz klar verloren.

Man kann nicht beliebig neue Referendum ausrufen, jedesmal, wenn was net paßt.

Da zeigen sich die schottischen Nationalisten einfach als schlechten Verlierer.

Dazu müßten sie zuerst klären womit sie die fast 20 Milliarden Euro, womit London Schottland jährlich durchfüttert, ersetzen können.

Demgegenüber sollte Spanien erstmal dieses Recht auf Referendum anerkennen, sowohl in Catalunya als auch in Baskenland.

ukfatal, 21.09. 09:30

Es geht genau um einen Punkt.
Der User ukglobal verlangt von Madrid die Zulassung eines Referendums und lehnt gleichzeitig die selbe Vorgangsweise für London ab.
Wie die Schotten irgendwann einmal (unter anderen Voraussetzungen 2014) entschieden haben, ist Sache der Schotten und obliegt nicht der Beurteilung und des Wunsches von Leuten wie dieses Users.
Wenn Schottland eine neuerliche Abstimmung will, ist sie demnach zu genehmigen. Wenn sich Schottland für einen Verbleib bei UK ausspricht, dann ist das eben so, aber es ist und bleibt Sache der Schotten selbst und nicht der Einflüsterer aus London, die für sich selbst andere Maßstäbe ansetzen als sie von anderen verlangen.

ecomo, 21.09. 09:48

Diese Diskussion ist doch rein alademisch! Warum sollte sich Katalonien von Spanien abspalten, als ob die jemals ein eigenständiges Land waren!
Soll jetzt Salzburg auch ein Referendum abhalten, weil wir einmal zu Bayern gehört haben? Oder Südtirol, das Sudetenland!
Was unser Fake-Brite gerne möchte wäre natürlich eine Spaltung der EU in hunderte, untereinander zerstrittene, Kleinst- und Stadtstaaten aber das wird's nicht spielen!

ukglobal, 21.09. 10:21

user schrieb am 21.09. 09:30eine Antwort:
"Es geht genau um einen Punkt. Der User ukglobal verlangt von Madrid die Zulassung eines Referendums und lehnt gleichzeitig die selbe Vorgangsweise für London ab."
- - - - -
Das ist falsch und laengst nicht mehr der Punkt. Ich habe das Referendum der Schotten begruesst und unterstuetzt, allerdings bedauert, dass Schotten in England von Edinburgh ausgeschlossen gewesen sind. Sonst waere es zu einem Ergebnis von 70:30 fuer den Verbleib in UK gekommen. Ich applaudierte also meiner Regierung in London zur Abhaltung des Referendums, und unterstuetze nunmehr die Katalanen in ihrer Ausuebung eines Grundrechts.

ecomo,schrieb am 21.09. 09:48eine Antwort:
"Warum sollte sich Katalonien von Spanien abspalten, als ob die jemals ein eigenständiges Land waren!"
- - - - --
Trotz Bruellens ("!") liegt der User wieder doppelt daneben: Katalonien war einmal ein unabhaengiger Staat, und die Gruende fuer das Referendum jetzt wurde von der Regierung in Barcelona bereits weitreichend bekanntgegeben. Und die Unterstuetzung der Bevoelkerung fuer das Referendum liegt bei 60% (fuer eine Unabhaengigkeit bei rund 50%).

neuernickname, 21.09. 10:43

fatal:
"Wie die Schotten irgendwann einmal (unter anderen Voraussetzungen 2014) entschieden haben"

Es wird jedes Jahr andere Voraussetzungen geben, soll man dann jedes Jahr oder womöglich wöchentlich neue Referendum abhalten?

In höchstens wenigen Jahren sitzt ein anderer auf dem Thron (Elisabeth ist schon 90!).

Das wäre wieder eine andere Voraussetzung.

Oder wenn die Ölpreise wieder die 100$ Marke kratzen und die schottischen Öllizenzen wieder etwas wert sind.... und und und

Man sollte dafür ein Mechanismus entwickeln, dass sowas erst dann ermöglicht, wenn wenigstens 2/3 der Bevölkerung für eine neue Referendum sind. Eine Art Volksbegehren also. Wenn eine große Mehrheit für die Abhaltung einer neuen Referendum ist, und nicht die schlechten Verlierer auf eine revanche los sind.

ecomo, 21.09. 15:27

@ukglobal
Ja, vom 12. bis zum 16. Jahrhundert!
So gesehen, könnten auch Genua oder Venedig als Stadtstaaten des Mittelalters ein Referendum über ihre Unabhängigkeit abhalten! Oder Mesopotamien, wenn wir etwas weiter zurück gehen. Vielleicht tauchen auch noch ein paar Türken auf, die das alte Reich der Hethiter wieder für sich in Anspruch nehmen?
Oh Herr schmeiß Hirn vom Himmel.....

ecomo, 21.09. 16:11

@neuernickname
Laut @ukglobals Logik hat Schottland wohl nur die Erlaubnis auf ein Referendum pro Jahrhundert.....Jahrzehnt.....ich weiß es nicht!?

ukglobal, 21.09. 16:25

ukglobal,schrieb am 21.09. 16:24eine Antwort:

ecomo,schrieb am 21.09. 16:11eine Antwort:
" Laut @ukglobals Logik hat Schottland wohl nur die Erlaubnis auf ein Referendum pro Jahrhundert.....Jahrzehnt.....ich weiß es nicht!?"
- - - --
Du erfindest schon wieder Dinge, was sehr unlogisch ist und dich stets auf die falsche Faehrte bringt.

MEINE Logik hat nichts von "pro Jahrhundert... Jahrzehnt..." gefaselt. Womit du resignierend ganz allgemein schreiben musst, "ich weiss es nicht!?"

ökonom, 21.09. 21:24

Online dictionary:
bloc = Block
"Zusammenschluss" = confederation; merger
------
Online dictionary:
blockhead = Dummkopf, Dämel, Depp / Brett vor dem Kopf.

Die Frage ist, was das alles mit der EU zu tun hat ...