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Welche Interessen verfolgen die USA?

Nordkorea, Syrien, Afghanistan, Iran: Bei den meisten großen Konflikten der Welt haben die USA bedeutend mitzureden. Die Gewichtung hat sich allerdings seit Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump verändert. Welche Absichten stecken hinter Trumps außenpolitischen Schritten? Wie lautet die Strategie? Welche Interessen verfolgen die USA?

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257 Beiträge

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Beiträge

Die Frage ist philosophisch

stbagent, 13.09. 04:33

Wie ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte der USA, dass sie in über 200 Kriege verwickelt worden sind, wobei die Mehrzahl Angriffskriege ist.
Die Bewohner mögen friedfertig und freundlich sein, die Führung ist es aber keineswegs.
Nimmt man die hehren vorgeschobenen Beweggründe für die vielen vom Staatsterritorium der USA augegangenen Kriege her, ging es immer um Begriffe wie Freihandel, Menschenrechte und Demokratie, für die sie und daher sich zu "verteidigen" die USA eintreten. Die solcherart aufgezählten Ziele verfestigten ein krankhaftes Selbstverständbis, dass der besagte Staat sich als Polizei über die anderen etwa zweihundert Länder der Erde und als Führungsmacht im Universum sieht.
Da die USA selbst nicht imstande sind, die geforderten Prämissen im eigenen Land zu erfüllen, haben sie keinerlei Vorbildwirkung und werden nach Ganser schlicht Imperium genannt. Erfahrungsgemäß ist Imperialismus die höchste Stufe der Entwicklung, die der Kapitalismus, die faktische US-Staatsreligion, erreichen kann und erreicht hat, bevor wir recht bald den Niedergang der USA erleben werden müssen.
Das Hauptinteresse der USA ist, spiegelbildliche Entwicklungen ihrer eigenen Politik auf dem Erdball mit allen Mitteln zu bekämpfen. Der derzeitige US-Staatschef wird verhaltensauffällig und krankhaft verwirrt bezeichnet, was aber die Symptome der Abartigkeit des Systems, dem er nach außen vorsteht, nur allzugut definiert.
Machtmäßig bedürfen die USA eines Dämpfers, um sich in die Position eines Staates unter vielen auf dieser Welt einzufügen. Die Menschheit hätte ein Problem weniger, wären da nicht die USA und ihre Interessen.
Um den Autismus der aufgezeigten Politik zu beenden, bedarf es eines Regimewechsels, was selbstverständlich auch der Bevölkerung der USA, die unter den Folgen schlechter Verteilungspolitik des Reichtums, Rechtes, der Freiheit und Bildung leidet und deshalb in hohem Maß das Niveau eines Entwicklungslandes beschert.

Antworten

maxheadroom, 13.09. 08:54

Das problem mit @stb's Kommentaren ist, dass er durchaus berechtigte Kritik in Anti-westlichen Propagandasprech verpackt, und damit als ernstzunehmender Kritiker ausscheidet.
Und schon wieder Ganser, den eigentlich nur mehr Naive oder geistig eher verwirrte wie KenFM ernstnehmen.

xcorleone1985x, 13.09. 09:22

Das größte Problem der USA und infolgedessen für die Weltwirtschaft:

http://www.goldreporter.de/us-staatsschulden-uebersteigen-20-billionen-us-dollar/hot-links/68090/

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