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Welche Interessen verfolgen die USA?

Nordkorea, Syrien, Afghanistan, Iran: Bei den meisten großen Konflikten der Welt haben die USA bedeutend mitzureden. Die Gewichtung hat sich allerdings seit Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump verändert. Welche Absichten stecken hinter Trumps außenpolitischen Schritten? Wie lautet die Strategie? Welche Interessen verfolgen die USA?

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295 Beiträge

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Welche Interessen verfolgen die USA?

it21, 24.09. 19:33

Dass alle NFL-Spieler bei der US-Hymne vor dem
Spiel unbedingt stehen und auf keinen Fall knien.

Sonst wäre das eine nationale Katastrophe!

Zumindest laut dem US-Präsidenten....

Antworten

Trumps Verhalten - v. Europa Zurückhaltung u. Diplomatie gefragt..

manfred12, 24.09. 00:07

Es mag uns, Europäern, u. auch mir wohl "so manches" an seinen Aktionen od. Aussagen nicht unbedingt gefallen - ich schreibe das jetzt sehr bewusst zurückhaltend - aber die Amerikaner haben ihn zum Präsidenten gemacht - allein deshalb ist Respekt ihm gegenüber eine vernünftige Haltung. Gerade auch wenn wir bei etlichen Problemen u. Konflikten vermittelnd handeln wollen.

Im Grunde gibt es ja etliche Grundhaltungen Trumps, die auch bei uns, in Ö. od. Europa vielfach "populär" sind - wie etwa die Förderung nationaler Betriebe u. der eigenen Wirtschaft. Eine Reduktion bzw. "Eindämmung" der (illeg.) Zuwanderung. Die Förderung konserv. Werte wie Familie, Lebensschutz bzw. chr. Grundwerte u. Einrichtungen.

Wenn wir ein gutes Verhältnis zu den USA bewahren wollen u. gemeinsam internationale Konflikte (Syrien, Irak, N-Korea,..) dann brauchen wir gute Beziehungen u. ein positives Zs.wirken!

Antworten

manfred12, 24.09. 00:09

korr.: u. gemeinsam intern. Konflikte (..) lösen wollen, dann ..

kakanien, 24.09. 00:14

Bei mir verdient man sich Respekt, gewählt wurden schon viele...

manfred12, 24.09. 00:20

@kakanien:
Nur der große Unterschied zu Dir - u. ich sage das auch Dir gegenüber mit allem Respekt - du bist nicht der gewählte Präsident der USA, u. damit des nach wie vor mächtigsten u. einflussreichsten Landes..!

kakanien, 24.09. 00:24

Anders gesagt, ich habe Respekt vor Leistung, Moral und Anstand.

kakanien, 24.09. 00:32

Trump wurde durch das Wahlsystem in den USA Präsident, ok. Nur soll das ein Kriterium für Respekt sein?

hakim, 24.09. 12:13

kakanien, das US-Wahlsystem ist nicht plump pseudodemokratisch, wie es auch die eu-kommission gern hätte: mit allen mitteln der großen staaten über die kleinen drüberfahren.

sondern jeder Staat soll seine eigene souveräne stimme im wahlkonzert behalten.
also daß die großen politdrahtzieher nicht allzusehr mit regionalen wählertransplantationen (freiwillige umsiedlung von leuten incl. Finanz. anreizen) von einem in den anderen Bundesstaat die mehrheitsverhältnisse manipulieren zu können. (wie es Obama &co. in ohia erfolgreich zustandebrachten.

stbagent, 24.09. 17:08

@kakanien
Es wurde gewählt und nicht geputscht. Das Mehrheitswahlrecht gibt es in den USA nicht. Die Clinton hätte leider mehr gezündelt, wäre dabei aber Dame geblieben. Da ist es besser, Trump ist Staatschef, denn durch ihn stellt sich das System endlich in Frage. Ob es geändert wird, steht auf einem anderen Blatt.
Trump kann sowieso nicht, wie er gerne wollte, denn da gibt es noch Ansager aus dem Hintergrund. Da diese sich offensichtlich uneins sind, wird unter dem jetzigen Amtsinhaber der rote Knopf hoffentlich nicht bedient.
Pence hat sicherlich mehr Durchsetzungsvermögen, weil er ja Politprofi ist. Möge kein Impeachment, Rücktritt oder Ableben Trumps in der laufenden Periode stattfinden.

kakanien, 24.09. 17:30

Nur hat das alles nichts mit meinen Einträgen zu tun, am allerwenigsten die Spekulation was Frau Clinton gemacht hätte.

manz, 24.09. 18:06

Ich wüsste nicht, wer Trump persönlich respektlos begegnet wäre. Der amerikanische Präsident steht aber einer freien Demokratie vor, in der er keine Majestätsbeleidigung wie in vielen Diktaturen gibt. Er darf also kritisiert werden, und wie er kritisiert wird, hängt überwiegend von seinem eigenen Verhalten ab.

kakanien, 24.09. 18:26

Respekt verdient man sich, somit hat Herr Trump ein Problem.

Donald und Erdo BFFs

bluemeranz, 23.09. 12:39

Stört das seine Anhänger hierzulande denn gar nicht? Nicht auszumalen, würde ein heimischer Politiker sich so gut mit dem Sultan verstehen.

Antworten

rebekka7, 23.09. 14:46

... oder beim Schwertertanz der Saudis mitmachen.

neutraler, 23.09. 16:49

...und erst noch ohne Schweinsbraten und Bier ...
Unvorstellbar......
____

fernsehwastl, 23.09. 17:19

ein heimischer politiker hat sich vom terroristen carlos - nach einer geiselnahme in wien mit 3 toten - per handshake am flughafen verabschiedet und ein anderer pflegte enge kontakte zu einem diktator....

manz, 23.09. 18:33

BFF? Britische Frauenförderung?

mirabeau, 23.09. 18:57

So was nennt man Aussenpolitik.
Oder haben sie deshalb auch die Krise gekriegt?
http://i.alalam.ir/news/Image/Inner-Media/2015/09/08/alalam_635773137087118265_25f_4x3.jpg

alfredsinnegger, 23.09. 21:34

https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistischer_Bruderkuss

kakanien, 23.09. 23:39

Und das?
http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/4645233/Affaere-Reder_MinisterHandschlag-mit-dem-Schlaechter

kakanien, 23.09. 23:42

Entschuldigung, wenn die Ideologie passt, sei es extrem rechts oder links, dann sind das ja keine Probleme.

jawolllll, 23.09. 11:14

Wäre Kim so ein schreiendes Kasperl - ohne Trump?
Hätte der Iran eine Rakete getestet - ohne Trump?
Würde hier eine monatelange Diskussion laufen - ohne Trump?

Nein.

Und jetzt darf jeder selber nach dem gemeinsamen Nenner suchen....

Dieser Typ setzt die Welt in den Sand. Einfach, weil er dumm ist.

Und alle schaun zu - gemacht wird nix. Wo bleibt eine scharfe Meldung der EU, von Putin, China, UNO usw. dass es SO nicht weitergehen kann und darf?

Antworten

it21, 23.09. 13:10

Die haben alle Angst, dass sie dann von Trump
über Twitter beschimpft werden.

Außerdem hat Trump auch einen Ruf zu verlieren!

Er will unbedingt George W. Bush den Titel
"Dümmster US-Präsident aller Zeiten" abnehmen....

manz, 23.09. 18:35

Den Titel "Primitivster US-Präsident aller Zeiten" hat er ja schon in der Tasche.

mirabeau, 23.09. 18:58

Wäre Kim so ein schreiendes Kasperl - ohne Trump?
Definitiv!

oversixty, 24.09. 08:32

"Dieser Typ setzt die Welt in den Sand. Einfach, weil er dumm ist.
Und alle schaun zu - gemacht wird nix. Wo bleibt eine scharfe Meldung der EU, von Putin, China, UNO usw. dass es SO nicht weitergehen kann und darf?"

Vielleicht gibt es bei den von Dir erwähnten, angeblich zuschauenden und angeblich nichts machenden, noch welche, die Diplomatie im Hintergrund nicht mit medialem Herumtrampeln verwechseln?

Der einzige, für mich sichtbare Nutznießer der Kriege in

willinruheleben, 23.09. 11:02

Irak und all der anderen Nahost Ländern, ist Israel. Dauerhafte Destabilisierung aller feindlichen Länder von Israel, vermindert die Gefahr für Israel. Dieses kleine Land wird sowieso ständig bedroht, es macht sehr viel falsch, dennoch finde ich daß es ein Überleben verdient hat.

Antworten

manz, 23.09. 18:36

Destablisierung erhöht die Gefahr.

kicker61, 22.09. 10:54

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will beim US-Flugzeughersteller Boeing im großen Stil Langstreckenjets kaufen. Der Deal soll 40 Exemplare des jüngsten Typs Boeing 787-9 „Dreamliner“ umfassen, wie Boeing in der Nacht auf heute in New York mitteilte.

mercedes baut die werke aus - trump ist auf dem richtigen weg

Antworten

it21, 22.09. 14:12

Abwarten, ob er denn jemals Geld von den
pleite gehenden Türken bekommen wird...

kakanien, 23.09. 09:13

man muss schon ein ausgesprochener Tr... sein, wenn man glaubt das wäre Trumps Verdienst.

kakanien, 23.09. 09:20

Korrektur, Volltr....

stbagent, 23.09. 09:58

Volltreffer?

neutraler, 23.09. 10:03

...und wir in Ösistan können uns nicht einmal mehr ein paar Abfangjäger leisten
___

neutraler, 23.09. 10:09

Bei unseren Staatsschulden von 293 Milliarden sollte man vielleicht doch die Steuerbelastung von 43 % um mindestens 10 % erhöhen damit noch ein paar Flieger leistbar werden ......
_____

matschgerant, 23.09. 10:25

Boing hat gute Flugzeuge und Mercedes will ein Geschäft in den USA machen. Das kann auch Trump nicht kaputtmachen.

it21, 23.09. 12:36

Wenn die aber wegen technischer Probleme runterfallen,
dann macht es "boing!"

Es wird Zeit...

nanunana52, 21.09. 14:40

Das die restlichen großen Wirtschaftsnationen vereint diesen spät pubertären Idioten den wirtschaftlichen und politischen Stuhl vor die Tür setzt. Dieser Irre ist eine einzige Gefahr für den Weltfrieden und gehört unter Sachwalterschaft gestellt.Nur noch einer, außer seinen Hillbilly's findet gefallen das ist Benny N. ein Präsident aus dem nahen Osten. Er hat jetzt eine braune, (nicht politisch) gemeinte Halskrause. Bekäme Donald eine in den Allerwertesten getreten, hätte klein Benny eine blutende Nase!

Antworten

sabre, 21.09. 15:13

Weder eine antisemitische noch eine philosemitische Bemerkung. Was soll der arme
Trump denn machen ? Er hat eben 8 jüdische
Enkelkinder. Den lieben Onkel Benny kann man
nicht vergraulen. Und seine konvertierte Tochter
hat es in dieser community auch nicht leicht.
Als ich vor ca. 7 Monaten diese Bemerkung im
Zusammenhang mit Bibi brachte wurde das
nicht zur Kenntnis genommen. Nur BTW bei
der New Yorker Spitze, sephardischen Juden,
die als erste nach Neu Amsterdam kamen (Pendant der Pilgerväter) wird ein Mr.Trump
nicht eingeladen. Es gibt halt american jews
und jewish americans.! Die nächste Runde ist
schon eröffnet und am 15.Oktober ist auch
dort die Stunde der Wahrheit.

rebekka7, 21.09. 15:16

Ja und wie stellst Du Dir diese "Maßnahme" in der Durchführung vor ? Eine Art "Weltgericht" ?

Die Leistung für die Befreiung Europas von der Nazidiktatur

zzratlos, 21.09. 13:38

ist nicht hoch genug einzuschätzen. Die Entwicklung der USA läuft derzeit nach meinem Empfinden dieser Leistung entgegen. Kriegstreiber - die Kriegserklärung an den Irak war alles andere als sauber, eine Nahostpolitik, die diese Region derart destabilisiert hat, dass dieser Wahnsinn, der derzeit dort passiert erst möglich wurde. Vertragspartner, die sich an die Verträge halten beschimpfen und für keine Mäßigung im Konflikt mit Nordkorea bemüht.

Manchesmal meine ich, dass die USA außer Rand und Band geraten. Ich denke, Europa sollte eine eigenständige Politik entwickeln, um sich aus der Geiselhaft USA befreien zu können.

Antworten

nanunana52, 21.09. 14:51

100% deinen Meinung!

hinterfrager, 24.09. 00:32

"Eigenständige Politik"
Europa (EU) kann keine eigenständige Politik machen. Deutschland ist noch immer besetzt und Merkel hat in der EU das Sagen. Länder wie Österreich sind mit allem " solidarisch". Man braucht sogar Gesetze um physikalisch widerlegtes ....aufrecht zu halten.

reservebuddha, 24.09. 02:28

"Die Leistung für die Befreiung Europas von der Nazidiktatur" .. könnte man genauso gut, und mit mindestens derselben Legitimität, der Sowjetuion anrechnen.

Was aus meiner Sicht die Rolle der USA nach dem Krieg hervorhebt, ist die wirtschaftliche und somit auch soziale Stabilisierung der Kriegsgegner Deutschland (und Österreich) sowie Japan, durch den Marshall-Plan hier, und das Äquivalent dort (durchgesetzt von General McArthur). Diese Politik der USA ist damals von zwar auch nicht immer fehlerlosen, aber doch sehr intelligenten und menschlichen Politikern ihrer Zeit vorangetrieben worden.

Wie man leider erkennen muss, sind solche Phasen im Allgemeinen nicht von Dauer, weil sie halt von den handelnden Personen abhängen. Daher gilt meine Dankbarkeit ganz sicher zuallererst George C. Marshall, der nicht nur aus meiner Sicht ein Ausnahme-Mensch gewesen ist, und all denen, die ihn nicht behindert haben.

Ich sehe aber keine Veranlassung, diese Dankbarkeit auf zweifelhafte Figuren wie z.B. McCarthy oder Bush Junior oder heute Trump auszudehnen. Die haben die damalige Politik nicht nur nicht mitgestaltet (so ist z.B. Marshall von McCarthy öffentlich extrem unappetitlich angeschossen worden, und es ist bloß seinem hohen öffentlichen Ansehen zu verdanken gewesen, dass er keinen sonderlichen Schaden davon genommen hat), sondern man kann mit ziemlicher Sicherheit annehmen, dass solche Leute auch damals völlig andere, weitaus destruktivere Entscheidungen getroffen hätten.

Dankbarkeit dafür, dass irgendwann vor vielen Jahrzehnten gescheite Leute gescheit gehandelt haben, ist gegenüber neuen, dem damaligen Geist nicht im Geringsten verpflichteten Generationen aus meiner Sicht sicher nicht angebracht.

"Man braucht sogar Gesetze um physikalisch widerlegtes ....aufrecht zu halten."

Was wäre das konkret?

hinterfrager, 24.09. 13:33

Ich bin Antifaschist und es liegt mir sehr ferne Nazis zu verteidigen.
Vor kurzem wurde mir ein Interview mit einer älteren Frau bekannt. Das warf bei mir unter anderem einige chemisch physikalische kritische Fragen über frühere Vorkommnisse und Einrichtungen auf. Ich bin Techniker und kenne mich in einigen Hilfswissenschaften etwas aus. In diesem Fall wage ich es nicht, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, das mir vermittelte Schulwissen öffentlich anzuzweifeln. Deshalb möchte ich auch nicht konkreter werden. Doch mir wird immer klarer, die Geschichte schreiben die Sieger.

Alle vereint mal gegen die USA auftreten....mal schauen was dann passiert!

zackprack75, 21.09. 12:45

Antworten

goisara, 21.09. 12:53

... das kleine Problem daran ist, die Menschen brauchen offensichtlich ihr Imperium:

Rom
Napoleon
England
USA
.... China ?

So gesehen bringt's eh nix das eine loszuwerden, das nächste steht schon bereit...

Und offen gesagt, sich zu fragen welches schlimmer war ist wie die Frage nach Pest oder Cholera....

:-(

wirmuessenjetztwastun, 21.09. 19:38

Nein, brauchen wir nicht. Schau nach Skandinavien.

Es wird Zeit die Demokratie zu erneuern. Anstatt Parteien zu wählen, sind Sachthemen zu wählen. Der Willen der Bürger gilt es erstmal sichtbar zu machen.

Und übrigens: Es wäre nicht im Interesse der meisten Bürger des USA den Iran zu sanktionieren. Sondern halt von kleinen Interessensgruppen.

Genauso würde das auch auf andere Lobbies wirken: Zuckerlobby, Glyphosat, etc. etc.

die Interessen eines Imperiums

goisara, 21.09. 12:41

.... immer und ausschließlich nur seine eigenen.

das ist natürlich nicht nur unter Trump so, sondern ist schon seit ehedem (mindestens nach dem 2. Weltkrieg) Realität und hat eigentlich nichts mit den jeweiligen Präsidenten im Amt zu tun.

Das wird schön langsam auch den größten Skeptikern klar, viele davon aber stecken jetzt eilends den Kopf tief (oder noch tiefer) in den Sand.
Eine Taktik die ebenfalls schon seit vielen Jahren in der Staatengemeinde ausserhalb der USA zu beobachten ist.

Antworten

kakanien, 21.09. 13:08

die Interessen einer Administration
.... immer und ausschließlich nur seine eigenen.

es hängt halt vom potential ab.

Die USA können für Europa und die Welt …

volkundpolitikistgleich, 21.09. 11:50

… nie ein verlässlicher oder fairer Partner sein.

Auch in dem vermeintlich dümmlichen Trump-Verhalten dem IRAN gegenüber manifestiert sich wieder einmal die schon von Kissinger gnadenlos ehrlich formulierte USA-Doktrin der Welt gegenüber:

Amerika hat keine dauerhaften Freunde oder Feinde, nur Interessen.
zitiert nach: Imperialism and Expansionism in American History: A Social, Political, and Cultural Encyclopedia and Document Collection. Hrg. von Chris J. Magoc & David Bernstein, ABC-CLIO, 2015. ISBN 978-1610694292, S. 1236

Für die Interessen der USA im Vorderen Orient und auf der Saudi-Arabischen Halbinsel gebe es nichts Schlimmeres als einen wirtschaftlich starken IRAN – es geht ausschließlich um aktuelle Wirtschaftsfragen die eventuell vorhandene atomare Aufrüstung des IRAN ist doch eine Frage der zweiten Kategorie!

Antworten

Wenn die USA das Iranabkommen einseitig und vertragswidrig kündigen...

struppigerstrassenkater, 21.09. 09:44

...dann ist das wie ein goldener Schuss ins eigene Knie.

Und zwar politisch wie wirtschaftlich.

Antworten

kicker61, 21.09. 09:50

was du alles weißt

brauser, 21.09. 10:09

Wieso. Die USA brauchen Kriege, Konflikte, Krisen, natürlich weit weg von zu Hause. Das ist die Basis ihrer wirtschaftlichen Existenz.

Es beweist sich hier klar, dass nicht die USA die Politik

alpenstimme, 21.09. 08:46

Israels beeinflusst, sondern genau umgekehrt! Der Einfluss Israels auf die US-Politik im Nahen Osten ist derart groß, dass Trump wahrscheinlich zu einem verheerenden Fehler gezwungen wird, mit unabsehbaren Folgen! Dann haben wir erstens nach N-Korea noch einen atomaren Streitfall und zweitens eine extrem gefährliche Lage im Nahen Osten! Verträge sollten und dürften eigentlich nicht gebrochen werden, von Seiten des Iran wird alles Ausverhandelte eingehalten, also sollten sie auch die USA daran halten, sonst braucht man keine Verträge mehr abzuschließen! Hoffentlich können Russland, China und die anderen Signatarstaaten genügend Druck ausüben!

Antworten

brauser, 21.09. 10:11

Verträge haben in den USA noch nie was gegolten, wenn es um nationale, wirtschaftliche Interessen geht. Das haben unzählige europäische Firmen schon zu spüren bekommen, die in den USA investiert haben.

wirmuessenjetztwastun, 21.09. 14:06

genau so ist es.

ich empfehle das Buch von John Mearsheimer und Stephen Walt aus dem Jahr 2006:

„Die Israel-Lobby und die US-Außenpolitik“

Das sind 2 seriöse Universitätsprofessoren aus den USA, einer war an der Universität Chicago und der andere war hat immerhin an der Universität Princeton gelehrt.

Die haben sehr viele sachliche Argumente und zeigen den sehr starken Einfluss.

drmanhattan, 21.09. 08:29

Trump und seine Republikaner... Die Zündler und Aufwiegler der Welt. Unfassbar. Was die auch angreifen hat absolute Destruktivität zur Folge. Und das alles für ein paar MegaReiche, Lobbyisten und Großkonzerne (vor allem Waffenindustrie, Energie Industrie, chemische Industrie und Finanzindustrie)
Obama hat dieses Abkommen damals mit extremem Kraftaufwand gegen die Republikaner durchgebracht, die damals schon zündelten und hetzten. Obama hat im Inland nichtmal genügend Macht um im Inland die Waffengesetze ein wenig zu verschärfen, damit sich nicht jeder Gestörte problemlos Sturmgewehre und anderes Kriegsmaterial kaufen kann.
Der ultrarechte Flügel der Republikaner muss einen derartigen Hass auf die Schwarzen haben, die mit Obama einen der ihren im mächtigsten Amt der Welt hatten, haben denn das was die lediglich machen ist das Erbe von Obama komplett auszulöschen und den Status Quo nach Bush wieder herzustellen. Kranke USA. Und alle anderen Länder werden da mit hineingezogen.

Antworten

highwire, 21.09. 08:46

... es gibt da auf der anderen Seite des Ozeans (USA) ein paar Idioten (sorry, ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein) die unter allen Umständen einen Konflikt mit dem Iran provozieren wollen. Welche Interessen da verfolgt werden erschließt sich mir nicht, wahrscheinlich irgendwelche abstrusen Rachegedanken und oh welch Wunder greift man zur selben Trickkiste wie damals im Irak. Und es gibt auch anscheinend bei uns genug Idioten, die einem Trump und seiner Junta am liebsten die Füße küssen würden.

hakim, 21.09. 09:20

trump hat bisher aber noch keine Region kaputtgemacht, wie die ex-außenministerin clinton in Nordafrika.
allerdings hört man, daß die venezolanische Opposition schon im oval Office um Termine für den sturz maduros ansucht...um die amis an die reichsten Ölreserven der welt kommen zu lassen (und das eigene wohlergehen dabei natürlich im auge zu behalten).

inventor, 21.09. 11:13

Noch ist Trump nur ein Pozellanlädenzertrümmerer,
Länder kommen erst dran!

kakanien, 21.09. 11:32

auch nicht schlecht, einerseits regiert in den usa angeblich ein deep state und andererseits macht dann eine außenministerin eine region kaputt... na, logik und denken passt nicht in die blase.

trump wartet mit der verkündigung...

hakim, 20.09. 21:13

...seiner iran-Entscheidung
bis zum Oktober. bis die österreich-Wahl entschieden ist ;-)

Antworten

inventor, 21.09. 11:10

Glückselig die sanfmütigen Österreicher,
denn sie werden das Land erben und besitzen!
Mt 5,5