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Was muss sich am Bildungssystem verbessern?

Mit Schul- und Unibeginn rückt das Thema Bildung wieder in den Fokus der Politik. Wie steht es um die Qualität von Österreichs Schulen? Was geht gut, wo liegen die Schwachstellen? Was muss sich am Bildungssystem verbessern?

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713 Beiträge

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Schulen, wo Sesseln durch die Klasse fliegen

xx1xx, 15.09. 23:07

können nicht erwarten, dass die Eltern der anderen Schüler das erzieherisch korrigieren können. Hier ist die Leistungsanforderung zu gering. Im Turnen genauso wie in Mathematik.

alpensymphonie, 15.09. 23:26

Hogwarts? Dort steht Mathematik sowieso nicht auf dem Lehrplan, und zum Sporteln braucht man Besen :-)

Ziele zu definieren, die kontrollierbar sind und wie und

grasti506, 15.09. 20:37

von wem diese Kontrolle durchgeführt wird und welche Konsequenzen daraus gezogen werden können und müssen. Damit sollte sich, längerfristig, Erfolg einstell'n. Flankiert muss das Ganze, von flankierenden Massnahmen in Organisation und Lehrerdienstrecht, situationsbezogen und erfolgsaussichtsreich, werden.

kerberos, 15.09. 21:30

Na dann mach mal gute Vorschläge, wie du das machen willst... zumindest EINEN, bitte.

xx1xx, 15.09. 21:52

Ein Vorschlag: Das Leistungsniveau in der Schule muss angehoben werden. In allen Schulformen.

kerberos, 15.09. 22:22

Das ist kein Vorschlag, WIE du das tun willst.

kerberos, 15.09. 22:23

...und schon gar nicht ist es einer der Vorschläge, die zu grastis Forderung passen könnten.

xx1xx, 15.09. 23:01

Man muss auf besser qualifizierte Lehrer achten. Der Rest kommt von alleine. Die paar Schulen mit guten Lehrern wissen das ohnehin selbst und müssen daher hier nicht extra als Ausnahme genannt werden.

kerberos, 16.09. 00:31

Und was für "bessere Qualifikationen" als jetzt stellst du dir da so vor?

Die Unterrichtenden!

derwisser, 15.09. 10:20

Vor allem die Volksschullehrer!

Ohne Grundlage, geht eben nichts mehr weiter, im Schuljahr 5 und höher!

spacejam, 15.09. 11:12

Wow, welch ein Experte :-)
Was genau sollte da noch geändert werden?
Bin gespannt auf deine Vorschläge :-)

dosimeter, 15.09. 11:17

Das ist eine Ausrede, an der zwei Gruppierungen interessiert sind:

A) Menschen die bequem kassieren indem sie den Verwaltungsaufwand durch Schildbürger-Vorschriften vervielfachen,

B) Konzerne, die im staatlich finanzierten Schulwesen ihren Absatzmarkt ausbauen wollen.

Die Menschen jeden Alters in den Schulen und ihre wirkliche Qualifikation sind beiden Lobbies im Grunde egal.

Hauptsache die Schulreform ist für sie lukrativer als der Status quo.

xx1xx, 15.09. 15:39

Richtig. Im Mittelpunkt stehen die Schüler und nicht die Lehrergewerkschaften. Da ist es wichtig Kinder für alle Unterrichtsfächer zu begeistern. Dazu braucht es hochgebildete Lehrer, die auf die schwierigsten Fragen perfekte Erklärungen haben und nicht sich aus Mangel dieser Fähigkeit auf Problemkinder fokusieren und damit Problemklassen heranzüchten. Wer sonst soll für die Ausbildung verantwortlich sein?

kerberos, 15.09. 16:43

xx1xx... Ich frage mich manchmal was es dir bringt, in so einer Diskussion zu trollen. -.-

rebekka7, 15.09. 21:25

Nur eine Generation später und es wird keine Schulen mehr brauchen!

Chancengleicheit? JA, aber wie stellst Du sicher, dass

grasti506, 14.09. 22:40

die gleichen Chancen auch ergriffen werden, oder zumindestens ergriffen werden woll'n? Oder ergriffen werden können?

regionaut, 15.09. 08:26

Weil die Menschen so verschieden sind so findet sich für jede Aufgabe jemand anderer. So einfach ist das, manche Leute wachen erst nach der schulischer Ausbildung auf und entwickeln sich zu große Genies. Dazu gebe es viele Beispiele.

phoebe07, 15.09. 08:38

So einfach ist es eben nicht - bei überdurchschnittlicher Begabung wird wahrscheinlich auch ein Kind aus einfachen Verhältnissen den Weg zu einer hochqualifizierten Ausbildung finden; bei durchschnittlicher Begabung hat aber das Kind finanziell gut gestellter Eltern die weitaus besseren Chancen.

kerberos, 15.09. 09:22

Meiner Erfahrung nach ist keineswegs die finanzielle Ausstattung der Eltern der springende Punkt, sondern die Einstellung zu Schule und Ausbildung und die Bereitschaft, dem Kind pro Tag mindestens eine Viertelstunde zu widmen, wo man es nach den Erlebnissen des Tages, den Hausaufgaben etc. fragt, ev. ein paar Vokabel abprüft oder sich das Referat mal präsentieren läßt etc. Die EINSTELLUNG macht es, also ob Eltern und Umgebung Bildung wichtig finden und diese Einstellung auch dem Kind vermitteln. Dafür braucht es kein Geld, und ich hab auch schon viele Kinder erlebt, die eigentlich aus armen Familien kommen, die aber zuhause die richtige Einstellung mitbekommen.
Finanzen sind meiner Meinung nach nur etwas, was mit dem Bildungsstand der Eltern korreliert, denn Leute, die Wert auf Bildung legen, haben oft Jobs, in denen sie mehr verdienen als ein Regaleinräumer.

dosimeter, 15.09. 11:19

Und das Verhalten resultiert aus der Einstellung zum Lernen.
Diese ist es, die eigentlich vererbt wurde.

Ändern müssen sich die Eltern ...

redmadrüber, 14.09. 11:02

.... die die Lehrer/innen mit ihren Notendiskussionen nerven.

"Warum bekommt mein Kind einen 3er in Englisch und keinen 2er?"

Kann das Kind dann mit einem 2er besser Englich????

NEIN - NA ALSO!!!!

zwosi, 14.09. 11:08

Ist, glaube ich, ein Scheinproblem. Die zwosine wurde, sagt sie, in ihrem bisherigen Lehrerdsein genau einmal nach dem Zustandekommen einer Note gefragt. Das lässt sich aushalten.

redmadrüber, 14.09. 11:53

... na da hat die Zwosine aber Glück gehabt!

... ich tippe auf die Unterrichtsfächer, Sport, Musik, Handarbeiten/Werken, Religion, Bildnerische Erziehung o.s.ä. .... - da stellt sich das Problem halt eher selten ... ?!?!?!?!?

kerberos, 14.09. 12:26

Ich denke, das ist abhängig vom Milieu. Wenn man lauter Anwälte-Eltern hat, dann denken die halt oft, man kann durch verhandeln oder durch unter-Druck-setzen bessere Noten für ihre Kinder raushaun, selbst wenn sie es nicht verdienen. Das hab ich schon öfter von Kollegen aus anderen Schulen gehört.

Mir passiert es normalerweise so ca. 5 mal pro Jahr, daß jemand fragt, wieso er einen 4er und keinen 2er kriegt, und dann zeige ich ruhig und freundlich meine Aufzeichnungen und seine Leistungen her und innerhalb von 5 min sieht die Person normalerweise selbst ein, warum sie die entsprechende Note und keine bessere hat. Funktioniert auch bei Eltern.

In Unterrichtsfächern wie Bildnerische Erziehung und Werken ist es es schwieriger als in Mathe oder Chemie etc., aber da zeigt man dann halt zum Vergleich her, was andere in derselben zeit geleistet haben und erklärt was die Aufgabenstellung war und wieviel davon erfüllt wurde. In naturwissenschaftlichen Fächern ist das wie gesagt leichter, weil es auf den ersten Blick sichtbar ist, aber es geht prinzipiell in allen Fächern.

helium, 14.09. 12:50

Ernstzunehmende Experten meinen, dass die Eltern in anderen EU-Ländern auch nicht viel anders/besser wären als unsere !?

kerberos, 14.09. 12:54

Eltern sind in allen Ländern unterschiedlich, weil es verschiedene Kulturen gibt und unterschiedliche Einstellungen zur Schule.

helium, 14.09. 12:59

>kerberos : na sicher ! - aber müssens deswegen auch "besser" sein als unsrige ? - und gleiches gilt wohl auch für das sog. "Schüler-Material" und den aktuellen Ablenkungen, denen es ausgesetzt ist - m. W. ham die lieben Kleinen überall ihre Smartphones mit alldem was man damit machen kann.

fragedesgewissens, 14.09. 14:58

@redmadrüber: wenn du dich bemühen würdest mehr transparenz in deine notengestaltung einzubringen dann gäbe es diese diskussionen nicht.

beispiel: mündliche prüfungen und notenspektrum von 1-5.
als ob die noten 2 und 4 objektive vergeben werden könnten.

zwergnase01, 14.09. 17:48

Als ich noch ein Schüler war (liegt schon mehr als 65 Jahre zurück), da durften Lehrpersonen, egal ob männlich oder weiblich, Schüler noch verprügeln. Eltern die dies nicht wollten haben üblicherweise aber nicht den Mut gehabt dagegen einzuschreiten, es war ihnen irgendwie egal (oder haben sie Angst gehabt auch verprügelt zu werden?).
Wie auch immer, die Lehrer hatten vor den Eltern ihre Ruhe.

zwosi, 15.09. 19:20

rednqdrüber. Nein, ausschließlich Schularbeitsfächer. Und sie hat auch keine Bedenken, ungenügende Leistungen auch so zu bewerten.

Manche User hier sind so naiv ...

spacejam, 14.09. 08:29

... und glauben tatsächlich, dass es sich bei der so genannten Bildungsreform um was anderes handelt als ausschließlich um Sparmaßnahmen!

fragedesgewissens, 14.09. 09:10

Es ist völlig verständlich, dass in deiner Weltanschauung sparen etwas grausames ist.

In meiner, nämlich jener als Realsteuerzahler, sehe ich ein völlig überteuertes Schulsystem mit sehr fragwürdigen Leistungen.

Ich unterstütze keine weiteren 5.000 Lehrer und damit neue 5.000 Wahlstimmen. Ich unterstütze Leistung und die ist derzeit von den Schulen eher mäßig.

alpensymphonie, 14.09. 13:33

Unglaublich, welche Arten von Steuerzahlern es gibt: Die Existenz von "Realsteuerzahlern" legt nahe, dass es möglicherweise auch "Irrealsteuerzahler" (da gehören sicher die LehrerInnen dazu, was auch immer das ist, jedenfalls schlecht!) gibt; denkbar sind auch "Nochrealersteuerzahler" und "Hyperrealsteuerzahler" (das sind die, die alles supergenau versteuern bzw. die, die die meisten Schlupflöcher kennen). Man lernt nie aus ;-)

fragedesgewissens, 14.09. 15:01

@alpe: du hast es richtig erkannt.

Realsteuerzahler sind Steuerzahler deren Steuern aus nichtsubventionierten Einnahmen stammen.

Lehrer, Beamte, Sozialarbeiter, usw. gehören zu dieser staatlich subventionierten Gruppe.

spacejam, 15.09. 11:13

@gewissen
Ich nehme an, du hast selber keine Kinder, stimmt´s?

Nicht für die Schule lernen wir

karlsbader, 14.09. 06:58

Wir lernen für das Leben.

zwosi, 14.09. 07:37

sagt wer ?

gregordergrosse, 14.09. 07:45

non scholae sed vitae discimus, wenn schon, gelle? das wußten schon die alten, klugen Römer ............. jaja!

fragedesgewissens, 14.09. 09:12

@kadabra: dne Spruch gibts schon lange nicht mehr.

Unsere Kinder lernen, damit unsere Lehrer etwas zu prüfen haben. Das ist unsere Schule im Jahr 2017.

zwosi, 14.09. 11:11

Sorry, aber Seneca sagte es genau umgekehrt:
non vitae sed scholae discimus. Wenn schon......

ellibelli, 14.09. 15:20

Ich habe in der Schule fürs Leben gelernt. Ich kann Prozentrechnen (hilft beim Einkaufen), ich kann Schlussrechnen (hilft bei Vergleichen - auch beim Kochen), ich kann mir Knöpfe annähen, stricken, häkeln, kochen, ich kann 1A Englisch (und das hat mir auch bei weiteren Sprachen beim Lernen geholfen), kenne mich in Bio einigermaßen gut aus, etc. Und das alles in der Hauptschule, man glaubt es kaum!

kerberos, 14.09. 15:41

Das war vermutlich eine Hauptschule am Land. :)

mirabeau, 15.09. 18:50

"Nicht für die Schule lernen wir, Wir lernen für das Leben."
-----------------

Als jemand der die Schule ausgiebigst genossen hat, und nun schon mehr als ein halbes Jahrhundert lebt, kann ich ihnen sagen:

Ich habe den größten Teil der Dinge, die ich in der Schule gelernt habe, AUSSCHLIESSLICH für die Schule, oder besser gesagt, für die Lehrer gelernt.

alpensymphonie, 15.09. 19:22

Ich habe einmal einen befreundeten Versicherungsmathematiker gefragt, wieviel Wissen er von seinem Studium tatsächlich und konkret für seinen Beruf braucht. Seine Antwort: Absolut nichts - außer die Art zu denken, und die ist die Grundlage für seine gesamte Tätigkeit.

kerberos, 16.09. 00:40

mirabeau: Also die meisten Dinge, die ich in der Schule gelernt habe, habe ich für mich gelernt und finde es jetzt gut, daß ich es damals gelernt habe. Und selbst die Dinge, die ich wieder vergessen habe waren sinnvoll, weil ich jetzt weiß, daß es sie gibt und daß ich nochmal nachlesen kann, wenn ich sie nochmal genau wissen will, vor allem aber, weil die Schule mir viele interessante Wissensgebiete eröffnet hat und mir Möglichkeiten gezeigt hat, wohin ich mich überall weiterentwickeln könnte. Und nicht zuletzt bildet man durch die Dinge, die man in der Schule lernt, ein grundlegendes Wissens-Netz, durch das man dann Informationen filtern kann: Wenn mir jemand einreden will, daß Quebec in Belgien liegt, werde ich es ihm ebensowenig glauben wie wenn mir jemand erzählt, die weißen Spuren am Himmel, die Flugzeuge hinterlassen, wären magische Wetterbeinflussungs-Artefakte oder Viren wären nur eine Erfindung von geldgierigen Ärzten etc. etc.

Die Lehrergewerkschaften !

erlauchterkaiser, 13.09. 20:17

rebekka7, 13.09. 21:10

Was soll sich was ändern ?

Zum x-ten mal:

plinius, 13.09. 17:09

An der Schule muss mehr gearbeitet werden. 14 Wochen Ferien und dann häufig nur Halbtags ist eine Zumutung und steht nicht im Einklang mit unserer Leistungsgesellschaft.

kerberos, 13.09. 17:18

Zum x-ten mal: Hör auf diesen Schwachsinn von wegen "halbtags" zu verbreiten, es wurde schon tausende Male erklärt, daß die Unterrichtszeit in der Klasse nicht der Arbeitszeit eines Lehrers entspricht. SO begriffsstutzig kannst nicht mal du sein.

plinius, 13.09. 17:29

Bin ich nicht. Denn mir ist bekannt, dass die Arbeitszeit eines Lehrers außerhalb des Unterrichts reine Theorie ist. Und die 14 Wochen Ferien sind ein Faktum.

bernidasbrot, 13.09. 17:56

13 Wochen Ferien! Und korrigieren wird der Lehrer ja nicht beim Unterriczten, oder? Kopieren und Listen führen auch nicht. Und Telefonate mit Eltern und Besprechungen mit Kollegen wohl auch kaum. Also was soll die Begriffsstutzigkeit?

alpensymphonie, 13.09. 18:16

Na, wenn Plinius denen, die in der Praxis stehen, erklärt, dass ihre Praxis reine Theorie sei, dann IST das Theorie, habt ihr verstanden!

soises, 13.09. 19:51

Ist doch immer das gleiche - Verallgemeinerungen! Ich kenne genug Lehrer, die arbeiten wesentlich mehr als sie müssten - das sind eben LEHRER aus Berufung - von denen spricht niemand. Ich kenne auch Lehrer, die das nicht sind, aus welchen Gründen auch immer - die sind dann immer repräsentativ für alle. Aber das gibt es ja auch bei anderen Berufsgruppen: Politiker, Bauern, Polizisten, ...

fossy1, 13.09. 20:09

österreichs lehrer sollten 1.716 stunden im jahr leisten - im klassenzimmer stehen sie bzw. sind sie 639 stunden (lt. einer studie die "NEWS" Anfang SEPT 2017 erhoben hat), der rest wird als vor-nachbereitung angegeben bzw. lt lehrer benötigt !
heuer wurden im AUGUST 12 von 16 lehrerfortbildungen in den fächern: deutsch, mathematik, geschichte und biologie abgesagt, das nur jeweils 5 teilnehmer waren bzw. am 2ten tag nur mehr 4 anwesend waren. Die meisten teilnehmer gab es bei der fortbildung SPORT wo die teilnehmer unter anderem TENNIS, BEACH-VOLLEYBALL, sowie SCHWIMMEN trainierten bzw. übten; lt. Studie nützen nur 10% der lehrer die fortbildungen im AUG jedes jahres, der rest absolviert diese während des schuljahres;
bitte nachdenken und selbst entscheiden ! DANKE

kva1000, 13.09. 22:49

@fossy1

1. Im neuen Dienstrecht sind Fortbildungen nicht mehr freiwillig, sondern verpflichtend und werden auch kontrolliert.
2. Offizielle Statistiken erfassen in Ö keine Überstunden, weswegen es wenig scheint. Dies Überstunden machen in Ö aber oft rund +40% der Unterrichtszeit aus (daher auch die hohen Personalkosten). Besser wäre es das mikrige Grundgehalt aufzufetten.
3. Deine Stundengaben sind obendrein falsch, wieso?
Eine Vollzeitstelle besteht aus 22 Stunden Unterrichtszeit/Woche (ist nicht gleichzusetzen mit Arbeitszeit). Nach deiner Rechnung wären die meisten Lehrer quasi geringfügig beschäftigt, da stimmt also was nicht.

helium, 14.09. 00:12

hm : bin bekennender Nicht-Fachmann - aber was spricht denn wirklich dagegen, für das zu Vermittelnde mehr Zeit zu haben ? - also die Kinderchen durch kürzere Ferien - sagma z. B. nur 6 - 8 Wochen/Jahr - länger in der Schule zu haben ?

grübel1, 14.09. 02:11

... Wenn also der Lehrberuf SOOO attraktiv ist - es stünde jedem frei diesen Beruf zu ergreifen ...

fossy1, 14.09. 07:13

kva1000
meinst du das bei der zeitung "NEWS" lauter vollkoffer sitzen oder das es doch leute gibt einen krips haben ??
auch wenn nur 50% davon stimmen, ist es jedoch schon zum überlegen - glaube aber das du selbst LEHRER bist und daher dich und deine kollegen verteidigen willst;

peterix, 14.09. 08:14

kva:
sagen wir mal dein beitrag stimmt.
es bleiben aber immer noch die 14 Wochen stehen.
durch die ständige unterbrechungen durch ferien geht natürlich auch der lern Rhythmus verloren.
alleine von dezember bis schulschluss gibt es kein monat ohne ferien.
warum verkürzt man da nicht die sommerferien um den kindern mehr zeit zwischen den prüfungen und schularbeiten zu geben.
ergo haben die kinder weniger lernstress ,alles geht leichter von der hand und auch die lehrer haben mehr zeit arbeiten zu verbessern,dadurch auch weniger stress.
klar ist aber das durch den explodierenden verwaltungsaufwand das lehrpersonal durch die kurze schulzeit extreme mehrarbeit hat.

fragedesgewissens, 14.09. 09:16

@keberos: es wurde schon tausende Male erklärt, daß die Unterrichtszeit in der Klasse nicht der Arbeitszeit eines Lehrers entspricht.
==================================================
Das sind nichts als Zugeständnisse der Gewerkschaft.

Wenn ich mir all die kopierten Zettel meiner Kinder ansehe, dann sehe ich, welchen Aufwand Lehrer benötigen um ihren Unterricht vorzubereiten.

Welche Lehrer ausser Mathe und Sprache müssen 20h die Woche etwas vorbereiten?

kerberos, 14.09. 12:12

Ich muß themenbedingt jedes Jahr neue Vorbereitungen machen und selbst bei den Dingen, die im Prinzip gleich bleiben, schau ich mich immer nach tagesaktuellen, interessanten Sachen um, sammle Berichte aus Fachzeitschriften, deren Inhalte ich schülertauglich aufbereite, lerne neue Programme und packe alles in immer wieder neue Moodle-Kurse, bereite praktische Übungen vor, korrigiere Aufgaben und Prüfungsbeispiele, helfe Programmierbeispiele zu verbessern - und tausend andere Dinge.

Nebenbei verwalte ich noch mehrere Server, Hardware, Software und Netzwerk für ca. 500 User, betreue ihre sämtlichen Supportanfragen, warte unzählige Drucker und das Verbrauchsmaterial, sonstige Peripheriegeräte, eine Schulwebseite etc. etc. Allein das würde wo anders als Job gelten, mal ganz abgesehen vom Unterrichten. Viele Lehrer haben Kustodiatsjobs, die durchaus viel Zeit fressen, oder sie sind z.B. zuständig für Berufsberatung, Bibliothek, sie sind Vertrauenslehrer, Klassenvorstände, etc. etc.

Meine Eltern (Lehrer) haben täglich viele Stunden korrigiert, vorbereitet und sich ziemlich häufig Nächte um die Ohren geschlagen bei der Organisation von Projekten, für Fächer wie Betriebswirtschaft oder Kunst. Ja, auch Kunst! Und da sind dann wirklich geniale Projekte rausgekommen, von denen teilweise die Leute noch 10 Jahre später profitieren.

Kolleginnen von mir bereiten zuhause zu aktuellen Themen Quizzes, Puzzles und sonstiges Materialien für Offenes Lernen vor und verbringen ihre Nachmittage und Abende damit, viel länger als die Kinder dann wirklich damit arbeiten.

Aber hey, das haben wir schon tausendmal erkärt, und manche User hier werden's einfach nie kapieren.

alpensymphonie, 14.09. 12:13

Ein Beispiel, Fragedesgewissens: Hast du annähernd eine Vorstellung davon, welche Arbeiten anfallen, wenn z.B. Chorprojekte anstehen? Häufigkeit: Eröffnungs- und Abschlussfeiern, aus Mengengründen in Ober- und Unterstufe gesplittet; Maturafeier; Brucknerhausauftritt 3.10. (kannst googeln); Tag der offenen Tür; Kooperation mit der örtlichen Landesmusikschule bei den beiden Adventgalas; die großen, abendfüllenden Frühjahrskonzerte und die Musikprojektwoche (natürlich auch Samstag und Sonntag); Proben der Band usw. Dein Problem ist, dass du vermutlich nicht beurteilen kannst, was da noch zusätzlich an organisatorischer und technischer Arbeit anfällt - teilweise und natürlich unentgeltlich bis nach Mitternacht (Bühne abbauen z.B.) - und diese Stunden über Stunden werden weder von deinem schlauen News erfasst noch irgendwie abgegolten (nur 30 Stunden Chor insgesamt als minderwertiges Freifach, aufgeteilt auf eine beachtliche Zahl an Mitwirkenden). Lassen wirs halt bleiben - das soll dann Schule sein nach deinen Vorstellungen?

In erster Linie

mozarttaler, 13.09. 13:45

sollten man wieder vermitteln, dass Lehrer & -innen Respektpersonen sind.
Und wer sich nicht entsprechend benimmt entsprechende Massnahmen setzt bis hin zum Schulverweis.

fragedesgewissens, 13.09. 13:52

So verbiegen werden sich die Eltern nicht, dafür haben die Lehrerzunft und deren Gewerkschaft zu viel Schaden angerichtet.

kakanien, 13.09. 14:03

respekt lernt man nicht in der schule, sondern zu hause!

alpensymphonie, 13.09. 14:28

@Fragedesgewissens: Welche Schäden hat "die Lehrerzunft" (du redest hier übrigens von über 30000 verschiedenen Menschen) genau verursacht?

jaklar, 13.09. 14:46

Jeder Mensch ist eine Respektsperson, denn man sollte von jedem Menschen respekt haben, gleich welchen Titel oder Dienstgrad er hat.

Auch Erwachsene sollen Respekt von Kindern haben, nach dem Motto, Lieben Deinen Nächsten Wie Dich Selbst!

alpensymphonie, 13.09. 14:58

Ich hab jetzt in leichter Panik bei meinen beiden größeren Kindern, die schon maturiert haben, nachgesehen, welche Schäden die geschätzt 30 LehrerInnen angerichtet haben, denen sie zwölf Jahre lang ausgesetzt waren. Und siehe da: Sie können noch immer grüßen, beim Brennholzschlichten mithelfen und selbständig Kastl zusammenschrauben, die sie für ihre Studentenbuden halt so brauchen. Mögliche innere Blutungen kann ich nicht beurteilen; die hätten sich aber doch einmal konkreter ausgewirkt. Vielleicht hatten sie das statistisch interessante Glück, genau jenes Promille der "Lehrerzunft" zu erwischen, das weniger schädlich ist. Denkbar ist aber auch, dass die Unterstellung, die Lehrerzunft habe zuviel Schaden angerichtet, als dass Respekt angebracht wäre, einfach nur - Entschuldigung - Blödsinn ist.

gregordergrosse, 13.09. 15:10

völlig richtig mozarttaler, aber leider hat die sozialistisch indoktrinierte Schulpolitik schuld daran, dass der Lehrer heute keine respektperson mehr ist, weil Autorität ist ja pfui-gack seit 1968, ........... jetzt haben wir die rue de la gac!°

reservebuddha, 13.09. 15:14

Jojo, die Abschaffung von Scheitlkniean und Rohrstaberl ist schon eine Tragödie ..

alpensymphonie, 13.09. 15:29

@Gregor: Heute morgen hast du - ja, du - Lehrer noch "Narren" genannt. Insofern ist dein 15:10 etwas schizophren. Gehörst du etwa diesen sozialistischen Indoktrinierern an?

gregordergrosse, 13.09. 18:41

ohne sanktionsmöglichkeiten, wie strafen (von den sozis abgeschafft) sind lehrer tatsächlich narren .............und die schüler, die sonst nix wissen: lehrer sekkieren können sie, nur so weiter!

alpensymphonie, 13.09. 19:00

Deine Aussage stand heute Vormittag zwar in einem anderen Kontext, aber OK: Das Zurückrudern deutet auf Verstehen hin ;-)

Zur allgemeinen Situation: Die weitaus überwiegende Mehrheit der SchülerInnen an den AHS WILL prinzipiell lernen (auch wenn es sie nicht immer freut); und wenn man einander mit Respekt und Menschlichkeit begegnet, sind disziplinäre Probleme meistens lösbare Probleme.

rebekka7, 13.09. 21:12

kakanien,schrieb am 13.09. 14:03eine Antwort:

respekt lernt man nicht in der schule, sondern zu hause!

@kakanien

So, die Kinder lernen noch was von den heutigen Eltern ?

Und wenn schon, spätestens in der Schule verlernen sie das alles wieder !

36 Kinder in einer 5 Klasse Oberstufe + 4 Integrationshilfen

fragedesgewissens, 13.09. 13:22

Das ist in Österreich an vielen Schulen möglich und wird von den Direktoren genutzt.

Das der Lärmpegel in dne Klassen enorm ist, die Konzentrationsfähigkeit der Jugendlichen leidet und sich dadurch gesundheitliche Probleme entwickeln können, scheint niemanden ernsthaft zu stören.

Es wird wohl am lieben Geld liegen, das unsere Schulen erhalten und sicher nicht am bestreben unsere Kinder gut auszubilden.

Paradoxe Berichterstattungen

kva1000, 12.09. 22:52

Wie, man muss schon sagen pervers die mediale Berichterstattung zum Thema Schule&Bildungssystem in Österreich ist, hat erst wieder der heutige ZIB1 Beitrag gezeigt: Da wird in einem Zug eine Unwahrheit und verzerrte Darstellung nach der anderen verlautbart. Punkt 1: Die Arbeitszeit in Ö ist bei Lehrern NICHT(!) geringer als im internationalen Schnitt. NUR werden bei uns die zahlreichen geleisteten Überstunden nicht in der Statistik erfasst. Ganz bewusst, denn dann müsste der Staat als Dienstgeber auch mehr bezahlen. Das will bzw. kann er aber nicht, weswegen man bemüht ist das falsche Bild so stehen zu lassen. Punkt 2: Mit vorwurfsvollem Ton erklingt im Beitrag, dass es zu wenig männliche Lehrer gäbe. Aha. Als einer dieser wenigen, die leider keinen Job bekamen (Lehrermangel Ha-Ha) frage ich mich da nur, warum auf der einen Seite nach Frauenquoten in anderen Berufen gerufen wird und im Gegenzug aber nicht nach Männerquoten. Langsam fragt man es sich als Betroffener, wirklich.

peterix, 13.09. 07:34

arbeitslose lehrer gibts aber nun wirklich nicht viel.
solltest dich mal selbst hinterfragen

zwosi, 13.09. 07:41

Es ruft eh niemand nach Frauenquoten "in bestimmten Berufen" sondern allenfalls auf bestimmten Karrierestufen. Und das ist nun mal bei Männen derzeit nicht nötig.

gregordergrosse, 13.09. 07:52

no Kunststück, ein normaler mann stellt sich ja auch nicht hin, bei den hungergagen, die Lehrer verdienen, oder?

phoebe07, 13.09. 07:56

ein normaler Mann - und eine normale Frau - sucht sich nach Möglichkeit einen Beruf den er/sie GERNE macht; nur geistig arme Menschen wählen ihren Job ausschließlich nach dem erzielbaren Einkommen.

zwosi, 13.09. 08:04

Gregor: ich nehm mal an, von den etwa 32.000 Lehrern, die derzeit in Ö unterrichten, sin die meisten ganz normal.

gregordergrosse, 13.09. 08:07

alte Erfahrung: zahle wenig und du kriegst nur narren, ........... siehe auch bei den Politikern, .........
phoebe: schöne Theorie im Wolkenkuckucksheim!

pfeifer, 13.09. 08:17

@Gregor...
...das ist absoluter Schwachsinn, siehe Politikergehälter und vergleiche diese mit deren Leistungen (Namensbeispiele möchte ich lieber weglassen) und Im Übrigen begründet der Staat seine, fast schon sittenwidrigen Gehalts- und Pensionsverträge, immer mit dieser "Erfahrung"!

phoebe07, 13.09. 08:33

@gregor,
weise Menschen wissen dass Lebensfreude wichtiger ist als ein volles Bankkonto- Geldgier und Weisheit schließen einander aus, und deswegen ist es gut wenn nicht geldgierige sondern weise Menschen unterrichten.

gregordergrosse, 13.09. 08:36

das würde bedeuten, dass reiche menschen strohdumm sind, ........... frage: wie sind sie dann zu Reichtum gekommen?

zwosi, 13.09. 09:02

man muss ncht sonderlich schlau sein, um zu erben.

kerberos, 13.09. 09:27

"Wie sind sie dann zu Reichtum gekommen?"
Häufig durch sozial sehr unerwünschtes Verhalten, im Gegensatz zu Leuten, die etwas gesellschaftlich nützliches tun und aus Idealismus niedrige Gehälter in Kauf nehmen.

kva1000, 13.09. 09:36

@peterix: vielen Dank für den qualifizierten Hinweis. Du kennst mich zwar nicht, bist vermutlich beruflich nicht der Sparte vertraut und hast anzunehmenderweise auch keine Ahnung welche nicht persönlich begründeten, sondern eher mangelnden Geldressourcen geschuldeten Formen der Arbeitslosigkeit es gibt, in jedem Fall aber wirst du recht haben. Natürlich liegt es immer am Einzelnen, so einfach ist die Welt.

ponyhof, 13.09. 10:43

@phoebe, weise Menschen wissen auch, dass Lebensfreude mit einem gut gefüllten Bankkonto einher geht. Wie oft hört man von dir, wie schwer es zb. Alleinerzieherinnen haben die sich täglich mit Existenzängsten rumplagen müssen. Dass hier die Lebensfreude eingeschränkt sein kann wäre nur verständlich. Idealisten streben sicher nach anderen Dingen bzw. haben andere Wertvorstellungen als Realisten. Wie sagte doch gestern der Hr. Kern, ich kann mir andere Meinungen anhören, teilen muss ich sie nicht.

peterix, 13.09. 11:02

wenn ich das so lese,nagen alle lehrer am hungertuch.
komisch wenn ich die autos am schulparkplatz sehe.
keine ahnung wie die sich ein mittelklasseauto leisten können

helium, 13.09. 11:09

>petrix : "arbeitslose lehrer gibts aber nun wirklich nicht viel" :
- dazu zwei Berichte aus 2015 :

"PH Salzburg sucht dringend künftige Volksschullehrer....Salzburg – Die Rektorin der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg, Elfriede Windischbauer, warnt vor einem drohenden Mangel an Volks- und Sonderschullehrern."
http://derstandard.at/2000016119940/PH-Salzburg-sucht-dringend-kuenftige-Volksschullehrer

"Viele junge Volksschullehrer arbeitslos...Rund 200 ausgebildete
Volksschullehrer - die allermeisten davon Frauen - stehen in Salzburg derzeit auf Wartelisten für neue Jobs"
http://salzburg.orf.at/news/stories/2712257/

- und einer von 2017 :
http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/248-lehrer-sind-in-salzburg-vor-schulbeginn-noch-ohne-stelle-263675/

- alles klar !?

kerberos, 13.09. 11:10

Komisch, Peterix, in meiner Schule gibt es genau 3 Parkplätze: Einer für Direktor, einer für Administratorin und einer für den Oberschulwart.

Aber vermutlich haben viele Lehrer dennoch Autos, so wie auch die meisten anderen Arbeitnehmer, auch jene, die KEIN jahreslanges Universitätsstudium hinter sich haben...

Eigentlich war aber gemeint: Ich war auf der Uni mit Nicht-Lehramts-Leuten in gemeinsamen Kursen, wo ich bessere Noten bei gleichen Prüfungen bekommen habe, und sie verdienen jetzt in der Privatwirtschaft das Doppelte von mir und fragen mich ab und zu, ob ich nicht doch in die Privatwirtschaft gehen will. Aber prinzipiell gefällt mir die Idee, jungen Leuten etwas vernünftiges beizubringen besser, als z.B. Programme zu entwickeln, mit denen man Smartphone-Benutzer ohne deren Wissen überwachen kann. (Das macht z.B. eine der Firmen, für die sie mich letztens anwerben wollten.) Es ist eine Frage von Ethik und Idealismus.

peterix, 13.09. 11:20

ich geb dir da vollkommen recht,es wundert mich trotzdem das in berufsbildenden schulen (zb.HTL-Hochbau ) architekten und baumeister(meist selbstständige) als lehrer fungieren.
aus reiner ideologie wohl nicht.
mich stört das gesudere über die schlechte bezahlung einfach

phoebe07, 13.09. 11:53

@ponyhof
zwischen darben und vollgefüllten Bankkonten gibt es eine ganze Menge von Abstufungen - und Vollzeit arbeitende LehrerInnen liegen eben wie viele andere irgendwo dazwischen.

Im Wesentlichen

fortis, 12.09. 17:13

gar nichts - zur Zeit ist es halt so, dass am Bildungssystem so lange "herumgedoktert" wird bis es tatsächlich nicht mehr funktioniert. Grundsätzlich können sie das mit dem EF vergleichen da hat man auch einen angesetzt der das Teil so lange heruntergebracht hat bis man sagen konnte wir müssen aussteigen weil das funktioniert nicht mehr.
Das hat System - und zwar parteipolitisches. Ein unangenehmes System wird so lange schlecht gemacht bis man es beseitigt hat um sodann seine parteipolitischen Interessen durchzusetzen. Das sind Parteien die ohne Rücksicht auf Verluste alles demolieren. Das kann Bildung sein oder auch Landesverteidigung oder auch die Finanzen (man gibt Geld so lange blödsinnig aus bis man sein Ziel erreicht hat). Und Weltmeister sind die Sozialdemokraten.

soises, 12.09. 18:05

Herumdockern bringt nichts. Man muss Schule komplett neu denken, schließlich sind wir im 21. Jhd. und die Herausforderungen an die Kindern sind und werden noch ganz andere. Dazu hat aber in der Politik niemand den Mut und für Gewerkschaft und Personalvertretung darf darüber ja nicht einmal nachgedacht werden. Dabei gibt es Initiativen, die in die richtige Richtung zielen: z.B. http://www.schule-im-aufbruch.at/

kerberos, 12.09. 19:49

Juchu, eine weitere Webseite mit hübschen leeren Worten, die den echten Problemen im Schulsystem nichts entgegensetzen kann...

fortis, 12.09. 20:38

wir haben ein ausgezeichnetes berufsbildendes Schulwesen mit den höheren Schulen wie HTL, HAK ....... usw.. Wir haben ausgezeichnete Berufsschulen mit vielen ausgezeichneten Betrieben die diese Jugendlichen ausbilden. Wir haben ausgezeichnete Handwerker, Techniker - Betriebe wie z.B. FACC, KTM usw. usw. all das wurde mit unseren miesen Lehrern und in unserem miesen Schulsystem Ausgebildeten erarbeitet in einem Land mit eher geringer Bevölkerungszahl - was wir auch haben, sind Politiker die das mühsam eingesammelte Steuergeld verschleudern und das noch völlig blödsinnig viele unserer tüchtigen Menschen würden sich bessere Politik verdienen. Diese in unserem Schulsystem ausgebildeten Menschen schaffen es sogar diesen absoluten Mangel auszugleichen. Wir sind gut und viele unserer Schulen auch!!!

fortis, 12.09. 20:44

Gibt euch das nicht zu denken - obwohl es völlig unwichtig ist - dass unsere Politiker nicht einmal eine 80 cm hohe Mauer mit System errichten lassen können - gibt euch das nicht wirklich zu denken???? Wir brauche uns wirklich nicht mehr fragen warum dutzende unserer Milliarden irgendwo schwachsinnig versinken. Das größte Problem ist unsere korrupte Politik und nicht das Schulsystem!

Man muss sich von der Bildung zur Begabung,

jaklar, 12.09. 15:08

verabschienden, denn es diene jeder einander mit der Gabe die er von Gott erhalten hat, zum wohle aller.

Daher sind wir alle verschieden und der Mensch wurde perfekt vom Schöpfer erschaffen und was manche als Bildung sehen, ist die Gabe, ohne jegliches zutun der eigenen Leistung(göttliche Kraft), damit jeder mit seiner Gabe dem anderen dienen kann.

Ich weiss, dass es leider Gottes sehr viele ungläubige Menschen gibt und die sich auf ein Bildungssystem verlassen, wo man verlassen wird. Berufe werden erlernt, wo Mensche ihr Leben lang unglücklich sind, weil sie nicht von den Eltern gefördert wurden und diese Kinder als spätere Erwachsene nie gelernt haben in sich hineinzuhören um festzustellen, was ist denn meine Gabe? Und ein jeder der glaubt, wird seine Gabe finden.

wahrsager, 12.09. 15:42

Endlich mal einer der die Zusammenhänge auf einer Metaebene versteht.
Es ist ja kurios, dass bei Sport und Kultur akzeptiert wird, wenn es auf Grund unterschiedlicher Talente zu unterschiedlichen Leistungen und Erfolgen kommt bei Mathematik und anderen Wissensbereichen aber nicht.
Wenn es einen Fehler bei unserem Bildungssystem gibt dann jenen, dass sogenannte einfache Berufe, die oft eine große handwerkliche Geschicklichkeit verlangen von einer selbsternannten Elite in den Medien immer schlecht gemacht werden.
Wir brauchen eine Wertschätzung auch jenen Menschen gegenüber die kein Studium abgeschlossen haben.
Dafür brauchen wir wieder mehr christliche Werte und mehr Unterstützung der Familien in Österreich.

zwosi, 12.09. 18:08

ndrerseits ist es keine besondes ewähnenswerte Leistung, ein Studium nicht abzuschließen.

mraugustus, 12.09. 19:14

wahrsager,schrieb am 12.09. 15:42
"Wenn es einen Fehler bei unserem Bildungssystem gibt dann jenen, dass sogenannte einfache Berufe, die oft eine große handwerkliche Geschicklichkeit verlangen von einer selbsternannten Elite in den Medien immer schlecht gemacht werden. Wir brauchen eine Wertschätzung auch jenen Menschen gegenüber die kein Studium abgeschlossen haben.
Dafür brauchen wir wieder mehr christliche Werte und mehr Unterstützung der Familien in Österreich."

Wie wäre es diese Berufe mit handwerklichen Geschick einfach viel besser zu bezahlen, als sie mit "mehr Wertschätzung" oder "christlichen Werten" abzuspeisen? Fast ein jeder Berufsanfänger im Büro verdient mehr als jeder ausgelernte Handwerker mit ein paar Jahren Berufserfahrung und das ganz gleich, ob der Bürosesselquäler wirklich was arbeitet oder sich nur einen Kaffee nach den anderen in den Schädel kippt. Der Handwerker muss immer was machen, ansonsten wird die Baustelle oder das Werkstück nicht fertig.
Und wenn man die Löhne deutlich erhöhen würde, dann würde es auch mehr Interesse an den Berufen geben und dann wäre das Ende des Fachkräftemangels endlich in Sicht. Aber die "christlichen" Schwarzen mit ihren geistigen Brüdern namens Wirtschaftskammer denken viel zu sehr an sich selbst und meinen, mit 9 € mehr im Jahr für Frisöre und andere Berufe wird das ja alles dann eintreten. Garantiert....nicht.

imagine, 12.09. 19:41

1. Mose 1 26:
"Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde"
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Also entweder ist Gott schizophren oder das mit "jeder hat seine Gabe erhalten" funktioniert nicht....

phoebe07, 12.09. 19:51

Wenn man ein Zitat aus dem größeren Zusammenhang reißt kann oft ein ziemlicher Blödsinn herauskommen (nicht nur aber auch bei der Bibel)

ganz einfach

fenris79, 12.09. 14:50

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