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Flüchtlinge auf einem Schlauchboot

Flüchtlinge: Welche Möglichkeiten gibt es?

Europa versucht weiter, die Migration aus Afrika zu bremsen. Wie können Fluchtursachen wirksam bekämpft werden? Wo kann Europa mit afrikanischen Ländern sinnvoll zusammenarbeiten? Welche Möglichkeiten gibt es, den Flüchtlingen zu helfen?

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2156 Beiträge

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Beiträge

Wohin mit ihnen ?

mladenec, 11.09. 14:48

Tschechien, Polen, Ungarn müssen Flüchtlinge aufnehmen, tun es aber nicht. Umgekehrt: welcher Flüchtling will tschechisch, ungarisch oder polnisch lernen. Daher wollen sie sowieso nach Österreich oder Deutschland kommen, weil sie mit Deutsch mehr anfangen können, wenn sie einen Beruf erlernen wollen.

iwoaßjaanitwarum, 11.09. 15:02

Ja hat sicher mit den slawischen sprachen zu tun, dass die flüchtlinge lieber nach deutschland und österreich wollen und garantiert nicht mit dem umstand, dass sie bei uns wesentlich mehr leistungen aus dem sozialsystem erhalten.

Würde man in polen französisch sprechen, wäre das land bis obenhin gefüllt mit einwanderern, da bin ich mir sicher.

eissalon, 11.09. 15:11

Welche Berufe hast du da so ins Auge gefasst?
"Du sagen, ich fahren", solche Berufe?

reservebuddha, 11.09. 16:30

Meinst wirklich, dass es z.B. für Araber einfacher ist, Deutsch zu lernen, als Ungarisch oder Tschechisch?

it21, 11.09. 16:30

Ja, das ist logisch!

Deutsch kann man verstehen,
jedoch tschechisch, ungarisch
oder polnisch nicht...

querdenker, 11.09. 17:06

Ungarisch ist keine slawische Sprache :))

zwergnase01, 11.09. 17:30

Richtig @querdenker, ist mehr mit dem Finnischen verwandt.

grenzenlosgänger, 11.09. 18:10

wenn man schon auf dem Holzweg ist - dann aber richtig. Also an der Sprache liegts nicht, dass die Einwanderer nach Ö oder D gehen. Es liegt also klar an anderen Faktoren.

it21, 11.09. 18:15

@Querdenker
Ungarisch kann man trotzdem nicht verstehen :))
Deutsch dagegen schon.

Die Flüchtlinge aus Syrien, Irak, etc. sehen das sicher genauso....

7plus, 11.09. 21:31

Wir sollten für Tschechen, Ungarn und Polen verstärkt gratis Deutschkurse anbieten, damit mehr Flüchtlinge dorthin wollen.

dosimeter, 11.09. 21:54

Ist doch alles ganz einfach:

Afghanen nach Österreich,
Österreicher nach Deutschland,
und die Deutschen besetzen Afghanistan ...

Oder in umgekehrter Reihenfolge:

Deutschland besetzt Afghanistan,
Afghanen nach Österreich,
Österreicher nach Deutschland ...

;-))

nadann1, 11.09. 21:56

Die Flüchtlinge wissen es sehr genau, sie wollen dort nicht hin, nur die Flüchtlingsverteiler wollen das nicht kapieren!

dosimeter, 11.09. 22:00

Ist aber auch amtlich diskriminierend,

wenn Flüchtling X ins Land Y darf,

während Flüchtling Z ins Land U muss !

Eigentlich verstößt die die EU nämlich mit solchen "Regelungen" gegen das Menschenrecht auf Gleichbehandlung.

mladenec, 11.09. 22:48

querdenker... niemand hat hier behauptet ungarisch sei eine slawische Sprache.

querdenker, 12.09. 00:10

@mladenec
... der Beitrag um 15:02 war so in der Richtung.

Wobei, zu Deinem Beitrag. Ich glaube die gehen eher dorthin wo sie einen wirtschaftlichen Vorteil haben. Das zieht diese Leute wie ein Magnet an.
Und so wird es auch sein.

Z.B. sind sehr viele Migranten nach Schweden gegangen (dazu noch wo Schweden von der Bevölkerungszahl ein eher kleines Land ist ... nicht ganz 10 Mio Einwohner .... in etwa wie Tschechien).

Die schwedische Sprache ist auch nicht so leicht zu lernen. Und vor allem, wenn man die Sprache gelernt hat dann kann man sie nur in Schweden brauchen.

Also warum gehen sie dann nach Schweden, wo dazu noch die Anreise etwas weiter und mühewoller als als z.B. in die Slowakei ?

poli2, 12.09. 20:19

weil sie erst in schweden sicher sind; und viel weiter nördlich gehts halt nicht mehr.

7plus, 12.09. 21:59

Aber es muss die Sprache sein. Was denn sonst? Schließlich wurden hier schon Studien gepostet, die beweisen, dass es nicht an den sozialen Zuwendungen liegt.

7plus, 12.09. 22:10

Wobei die Interessen schon sehr erstaunlich sein können. Wegen der Sprache aus Somalia nach Vorarlberg z. B., das könnte schon eine besondere Herausforderung sein.

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