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Montage zweier Flaggen der USA und Nordkorea

Nordkorea - USA: Wie gefährlich ist der Konflikt?

Das verbale Säbelrasseln zwischen Nordkorea und den USA wird immer heftiger. Wie kann die Lage deeskaliert werden? Wer profitiert von dem Konflikt? Wie groß ist die Gefahr?

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5010 Beiträge

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Beiträge

Sanktionen

tomtom86, 13.09. 13:36

Nordkorea scheint kein Preis zu hoch zu sein, um am Waffenprogramm festzuhalten. Die Frage ist: Worum geht es ihnen dabei überhaupt? Dass sie sich vielleicht mit einem lauteren Knall verabschieden können im Falle des Falles?! Bei einem Erstschlag hätten sie außerdem jede Unterstützung seitens ihrer Nachbarn verloren. Sich nur einzubunkern und weiter zu bewaffnen, verschlimmert ja nur die Situation im eigenen Land. Bei einer derartigen Pattsituation mit dem Rücken zur Wand würde mich eine klare Antwort auf die obige Frage schon interessieren. Wie China dabei tatenlos zusehen kann, wie sein Verbündeter mit den UN-Sanktionen umgeht, frage ich mich auch immer mehr. So eigensinnig kann man in einer so gefährlichen Situation doch nicht sein! Wann übernimmt man dort endlich Verantwortung?!

Antworten

fernsehwastl, 13.09. 15:17

NK hat 10-20 atomsprengköpfe, die USA ca 7000. die USA haben schon zweimal a-bomben abgeworfen, ud auch die größte jemals gebaute konventionelle Bombe (MOAB) nach dem Motto:bellende hunde beissen nicht" frage ich mich schon, WEN man mehr einen A Bombeneinsatz zuzutrauen wäre....

regionaut, 13.09. 18:07

ich würde NK nach dem bewerten was rund um diese Halbinsel geschieht. Man hört nichts von Terror Anschlägen oder andere Schäden an die Nachbarn. So ist auch kein Erstschlag vom Breitgesicht zu befürchten.
Ganz anders gehen Gefahren von Saudi Arabien aus und man hört kaum etwas. Das Nachbarland Jemen wird ständig angegriffen und es gibt dort einige Millionen Flüchtlinge und viele Leute kommen durch Krankheiten um.

gandalf, 13.09. 19:33

@tomtom86

Die Frage ist: Worum geht es ihnen dabei überhaupt?

Sie wissen, dass ihre Zeit als stalinistische Diktatur endlich ist.
Sie wissen, dass sie keine neue Invasion in den Süden überleben können.
Der ewig präsente Feind ist für die Führung Überlebens wichtig.
Der ewig präsente Feind ist Schuld an allem und entschuldigt somit alles was die Führung unternimmt.

Wer Atomwaffen hat, wird "ernst" genommen und keiner marschiert so einfach ein. Kim spielt auf Zeit um den Status Quo so lange es geht aufrecht zu halten.

Ein Erstschlag von NK wäre das Ende von Kim und NK und das weiß Kim.

tomtom86, 13.09. 22:33

@ fernsehwastl:

Laut Wikipedia: Der letzte Atomtest der USA fand am 04.11.1962 statt. Die Sprengkraft der letzten Bombe Nordkoreas war um einen Faktor 10 schwächer. Ich würde mich auch nicht mit den USA anlegen wollen.

@ regionaut:

Wenn niemand angreift, dann ist das Waffenarsenal nur für einen Erstschlag tauglich. Ansonten kann Kim nur provozieren und darauf hoffen, dass irgendwer darauf reagiert.

@ gandalf:

Wenn Deutschland ständig am Aufrüsten wäre und Atomtests durchführen würde, hätten wir und der Rest Europas vermutlich auch etwas dagegen - insbesondere, wenn das Land eine wirtschaftlich abgeschnittene Militärdiktatur wäre und die UN bereits auf Konfliktprävention machen. Die Großmächte China und Russland haben nichts Besseres zu tun, als diesem Faschisten auch noch Rückendeckung zu geben.

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