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Was tun in Sachen Wetterextreme?

Wetterextreme wie Dürre, Hitzewellen und Überschwemmungen werden häufiger und intensiver. Wird beherzt genug vor den Folgen geschützt? Sollten statt der Symptome verstärkt die Ursachen bekämpft werden? Was tun in Sachen Wetterextreme?

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838 Beiträge

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Beiträge

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dergrossenagus, 12.08. 23:30

Was denn sonst??? Fest Kaffee, Zitronen, Orangen und Bananen anbauen. Spart man sich den Transport her...

Antworten

manz, 13.08. 02:13

Wann haben Bauern schon je das große Geld gemacht?

wald4, 13.08. 07:23

Genau manz, ist der Handel noch so klein, bringt er mehr als Arbeit ein.

deladroite, 13.08. 10:31

Anpassen, wie es die Menschheit seit Bestehen macht, keine Hysterie kann den Klimawandel aufhalten.....

mozartkugel24, 13.08. 10:45

Inselbewohner, deren Inseln versinken, werden sich schwer tun mit anpassen. Wenn es in manchen Gegenden kein Trinkwasser mehr geben wird, wird es auch etwas schwierig werden. Anpassen wird heißen, dass sie woanders leben werden müssen. Ich fände es übrigens gut, wenn jene Länder, die ihre Emissionen nicht reduzieren, mehr Klimawandelflüchtlinge aufnehmen müssten. Das wäre mal eine Motivation.

deladroite, 13.08. 10:59

natürlich mozartkugel, Anpassen heisst auch andere Wohngegenden zu suchen. Oder glaubst du, dass es in Nordeuropa während der Eiszeit so besonders wohnlich war?

mozartkugel24, 13.08. 11:52

Genau, das wird sicher völlig problemlos werden, wenn hunderte Millionen Menschen auf der Flucht sind. Sieht man ja daran, wie super die jetzige Flüchtlingskrise gehandhabt wird, wo bloß ein Bruchteil der Menschen auf der Flucht ist...

mäander, 13.08. 12:48

Diese "hunderte Millionen" Menschen werden hoffentlich so vernünftig sein und zuerst im eigenen Land ein neues zu Hause suchen.
Die Bewohner der Wachau suchen ihr Glück ja auch nicht in Brasilien, wenn die Donau wieder einmal vorübergehend durch den Marillengarten fließt.

mozartkugel24, 13.08. 13:01

Wenn ich mein Zuhause verliere, gehe ich zu den Verursachern. Mal abgesehen davon wird das nicht funktionieren, im eigenen Land etwas zu finden. Man nehme als anschaulichstes Beispiel die Malediven. Aber auch durch Dürre werden sehr große Gebiete unbewohnbar werden und natürlich die ganzen Küstenregionen. Zu glauben, niemand würde versuchen zu uns zu kommen, ist bestenfalls naiv.

mäander, 13.08. 13:09

"Wenn ich mein Zuhause verliere, gehe ich zu den Verursachern."

Die Menschen in Bangladesch gehen also in die USA?

"Man nehme als anschaulichstes Beispiel die Malediven."

Die werden nicht von hunderten Millionen Menschen bewohnt.

"Zu glauben, niemand würde versuchen zu uns zu kommen, ist bestenfalls naiv."

Die Hälfte davon wird nicht einmal wissen, wo Austria eigentlich liegt. Vernünftiger Weise würde ich mir als Flüchtender ein Land suchen, wo ich...

1. willkommen bin
2. eine Perspektive habe
3. der Kulturschock nicht zu groß ist

xcountry, 13.08. 13:10

deladroite, deine rechten Wissenschaftsverweigerer werden noch blöd schauen, wenn die ganz großen Probleme auf uns zu kommen werden. Dann ist es aus mit Herumschunkeln in der Krachledernen und bierrauschig irgendwelche Hoamatliadln grölen. Dann gilt es, die Schäden soweit zu minimieren, dass die Menschen weltweit noch halbwegs würdig überleben können.

mozartkugel24, 13.08. 13:21

In armen Ländern wird es nicht viele Perspektiven geben, da diese sich eben nicht an den Klimawandel anpassen können. Ich würde in ein reiches Land gehen.
Bei einem Plus von 4 Grad könnten bis zu 4 Milliarden Menschen aus Küstenregionen betroffen sein. Ich glaube nicht, dass alle nach Österreich wollen, es reicht ja auch ein geringer Prozentsatz von ihnen.

mäander, 13.08. 13:26

"deine rechten Wissenschaftsverweigerer"

Ich kenne auch linke Wissenschaftsverweigerer und -skeptiker.
Bei jedem Thema in links/rechts Schubladen zu denken ist mir zu einfach und oberflächlich.
Es gibt genauso "rechte" Wehrdienstverweigerer wie "linke" Atomkraftbefürworter usw.

mäander, 13.08. 13:37

"Bei einem Plus von 4 Grad könnten bis zu 4 Milliarden Menschen aus Küstenregionen betroffen sein."

Diese Zahl halte ich auf den ersten Blick für deutlich zu hoch,
Von Ländern wie die Niederlande abgesehen gibt es oft ein Hinterland, das hoch genug liegt um von einem Meeresspiegelanstieg nicht direkt betroffen zu sein.
Selbst in Bangladesch gibt es Gebirge bis ~1200m Höhe.

mozartkugel24, 13.08. 13:46

Und du glaubst, die drängen sich dann alle auf ein paar Bergspitzen? Weil man im Hochgebirge so super Leben kann, tun es ja jetzt schon so viele...

langweiler, 13.08. 13:49

Dann werden die eben kurz zu Bergbewohner.
Der nächste Monsun spült sie dann eh wieder runter.

weiterzocken, 13.08. 14:31

also der meeresspiegel steigt konstant mit 20cm (19+-2) pro jahrhundert seit es aufzeichungen gibt

da hat man schon zeit auf diversen inseln

die utopie der ipcc szenarien mit 0,5 - 1m bis 2100 (häufig verwendet) lasse ich mal außen vor, da in der echten realität solche anstiege nie gemessen wurden

ps:
alle klimamodelle arbeiten mit projezierten szenarien , die KEINE langfristigen Prognosen zulassen da zuviel annahmen dabei sind und natürliche effekte ausgeklammert sind
wenn also ein klimaforscher irgendwas von prognose stammelt meint er immer diese modelle ....tja

http://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimawandel/klimaszenarien/klimaszenarien_homenode.html
das reinste kaffeesudlesen

mozartkugel24, 13.08. 14:51

Selbstverständlich sind Modelle gemeint. Denkst du jemand ist aus der Zukunft gereist? Und dass der Meeresspiegel konstant steigt, ist ein Märchen.
Zwischen 1901 und 2010 stieg der Meeresspiegel um 1,7 Millimeter pro Jahr, im Zeitraum 1993 bis 2010 waren es durchschnittlich 3,2 mm pro Jahr.[1] - mal schnell aus Wikipedia kopiert

weiterzocken, 13.08. 16:33

fakt ist der meerespiegel ist in den letzten 100 jahren um 20cm gestiegen

würde sich der meerespiegel wie in den fantasiemodellen verhalten dann wäre er viel mehr gestiegen da ja ab 1945 der co2 mehr geworden ist

die panikforscher übers klima haben halt probleme mit der realität und fakten und deshalb braucht man modelle die am besten sehr kompliziert sind

mozartkugel24, 13.08. 16:40

Wie schon geschrieben steigt er eh immer schneller. Und es dauert eben zum Glück doch ein bißchen bis Gletscher schmelzen, also steigt er nicht sofort. Der Nachteil ist allerdings, dass sich das dann nicht mehr so schnell stoppen lässt.
Dann bitte, wie stellst du dir das vor, wenn man Prognosen abgeben soll, wie das Klima in Zukunft aussehen könnte? Die Klimamodelle werden für die Zukunft erst dann eingesetzt, wenn sie die Vergangenheit korrekt abbilden können, es ist alles andere als geraten. Der Meeresspiegel steigt im übrigen eher schneller als vorhergesagt, so viel zu Panik verbreiten.

weiterzocken, 13.08. 16:52

man darf es nicht prognose nennen, denn das impliziert das es eine vorhersage ist und mit projezierten szenarien ist das nicht möglich...zumindest für ernsthafte wissenschaftler

das die ganze politk auf diese hm "Prognose" aufbaut ist der eigentliche skandal der sog. "klimaforschung"

http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Datei:Sealevelrise_NOAA.jpg
laut den NOAA daten sieht das recht konstant aus

wo gabs nochmal ne steigerung, war die real oder später "adaptiert" wie bei den IPCC wiki daten ?

mozartkugel24, 14.08. 05:54

Offensichtlich schaut es laut NOAA nicht konstant aus, denn auf deren Homepage steht "Global sea level has been rising over the past century, and the rate has increased in recent decades. "

weiterzocken, 14.08. 08:36

ich kann nichts für adaptierung von originaldaten wo aus einer linie eine kurve wird

die originaldaten liegen vor

mozartkugel24, 14.08. 12:04

Du hast NOAA als Quelle angegeben.

weiterzocken, 14.08. 23:11

genau aber nur das diagramm und nicht ihre interpretation

da ist ne linie oder ?

mozartkugel24, 15.08. 08:06

Ich weiß nicht was du meinst. Die einzelnen Messwerte sind eingezeichnet und das sieht "kurvig" aus, die Linie drüber zeigt den Trend und sind selbstverständlich nicht die Messwerte. Ich hoffe, ich habe dich falsch verstanden, sonst verzweifel ich jetzt wirklich.

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