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Was tun in Sachen Wetterextreme?

Wetterextreme wie Dürre, Hitzewellen und Überschwemmungen werden häufiger und intensiver. Wird beherzt genug vor den Folgen geschützt? Sollten statt der Symptome verstärkt die Ursachen bekämpft werden? Was tun in Sachen Wetterextreme?

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838 Beiträge

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Beiträge

Die Zahl der Weltbevölkerung steigt pro Jahr um 10 mal Österreich.

mirabeau, 12.08. 19:28

85 Millionen mehr Verbracher, jedes Jahr.
Das Wenige, das Europa in den letzen Jahren an CO2 eingespart hat, habt die aufstrebende Industrie in China und Indien nicht nur aufgefressen, sondern gleich ums 100fache übertroffen:

http://www.energytrendsinsider.com/wp-content/uploads/2012/07/Developed-CO2.png

Und die selben Politiker, die ständig vor dem Klimakollaps warnen, wollen die Fluchtursachen in Afrika mit einem Marshallplan begegnen, was nichts anderes heißt, als den Kontinent zu industrialisieren und damit den Energieverbrauch Afrikas wenigstens auf chinesisches Niveau zu heben.

Was tun in Sachen Wetterextreme?
Gummistiefel kaufen und damit leben lernen, denn jeder Tropfen Erdöl, der sich im Boden befindet, wird verbrannt werden. Daran besteht kein Zweifel.

Antworten

mozartkugel24, 12.08. 19:53

In China stagniert der CO2-Ausstoß, im Gegensatz zu Österreich im letzten Jahr. Es wäre ein Fehler, wenn Afrika auf fossile Energieträger statt auf Solarkraft setzen würde.

rebekka7, 12.08. 21:05

Jeden Monat werden in China zwei Millionen Autos gekauft ......

reservebuddha, 12.08. 21:21

"Und die selben Politiker, die ständig vor dem Klimakollaps warnen, wollen die Fluchtursachen in Afrika mit einem Marshallplan begegnen, was nichts anderes heißt, als den Kontinent zu industrialisieren und damit den Energieverbrauch Afrikas wenigstens auf chinesisches Niveau zu heben."

Das wäre zu kurz gegriffen. Ein "Marshall-Plan" für Afrika wäre günstigerweise primär keine Industrialisierung, sondern eine Neustrukturierung vor allem der Agrarwirtschaft mit Betonung auf die Stärkung des lokalen Bauernstands, dessen de facto Demontage am meisten Schaden verursacht (nämlich Hungersnöte und Stadtflucht mit Anwachsen der Elendsviertel). Ein weiterer Aspekt müsste die Entwicklung vernünftiger Alltagstechnologien zur Sicherstellung dringend benötigter Ressourcen und Infrastruktur sein, und da auch wieder mit Betonung auf Binnen- und Innerafrikanischen Handel.

Eine energiefressende Industrialisierung dürfte dabei sicher nicht an erster Stelle stehen, und wäre auch nicht ratsam, wobei natürlich innovative Hi-Tec-Projekte trotzdem mit dabei wären, aber eventuell sogar mit dem Ziel, alternative Energiequellen zu erschließen. Grade in Afrika gibt es alle Chancen, Wind-, Sonnen- Bio- und Geothermische Energie zu nutzen. Afrika könnte so theoretisch zum netto-Energie-Exporteur werden, was auch noch insofern leichter ist, als der Alltags-Verbrauch dort erheblich geringer gehalten werden kann als z.B. hierzulande.

reservebuddha, 12.08. 21:23

Ein umfassendes Bildungssystem, konzentriert auf Handwerk und Ingenieurswesen, wäre ausserdem vernünftig.

rebekka7, 12.08. 21:34

Am einfachsten dem Klimawandel die rote Linie zeigen, sonst .....

weiterzocken, 12.08. 21:50

jetzt muss nur noch die erde verständigt werden damit der natürliche klimawandel einfach so aufhört

lokivonasgard, 12.08. 22:06

@mozartkugel24, 12.08. 19:53
Ja, das wissen sie auch:

http://www.spektrum.de/magazin/energierevolution-fuer-afrika/1443911

Bei Interesse am Gesamtartikel email an mich ;o)

@rebekka7, 12.08. 21:05
https://futurezone.at/digital-life/china-ist-weltweit-groesster-produzent-von-solarstrom/245.195.625

https://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/solarenergie-china-steigt-zum-marktfuehrer-bei-erneuerbaren-energien-auf-ld.138574

@reservebuddha, 12.08. 21:21
Da mag ich mal widersprechen. Ein Marshall-Plan für Afrika kann wird eher direkt in die Zukunft führen, siehe den oben zitierten Artikel. Eine Industrialisierung steht nicht im Widerspruch zu einer industriellen Entwicklung. Aus dem Artikel: Afrika hat allein heute untersuchte alternative Quellen, die 3700% des heutigen Energieverbrauchs Afrikas erzeugen können.

@reservebuddha, 12.08. 21:23
Das unterschreibe ich mal sofort.

grasti506, 12.08. 22:09

@rebekka, JA und wo ist diese rote Linie?

rebekka7, 12.08. 22:10

lokivonasgard,schrieb am 12.08. 22:06eine Antwort:
@mozartkugel24, 12.08. 19:53
Ja, das wissen sie auch:

http://www.spektrum.de/magazin/energierevolution-fuer-afrika/1443911

Bei Interesse am Gesamtartikel email an mich ;o)

@rebekka7, 12.08. 21:05
https://futurezone.at/digital-life/china-ist-weltweit-groesster-produzent-von-solarstrom/245.195.625

Nur die Herstellung von Solarzellen belastet die Umwelt massiv, bringt in Sachen Umwelt keinen Nutzen.

rebekka7, 12.08. 22:13

grasti506,schrieb am 12.08. 22:09eine Antwort:

@rebekka, JA und wo ist diese rote Linie?

In der Luft @grasti506, in der Luft liegt sie und nennt sich CO 2 !

lokivonasgard, 12.08. 22:18

@rebekka7, 12.08. 22:10
"Nur die Herstellung von Solarzellen belastet die Umwelt massiv, bringt in Sachen Umwelt keinen Nutzen."
Wohl eher nicht, auch wenn ich dir beipflichte, dass die Umweltverschmutzung, welche China bei der Produktion erzeugt , inakzeptabel ist.

wacherbürger, 13.08. 11:11

@reserve, 21:21., deckt sich auch mit meiner Meinung dein Beitrag.
Ich würde noch hinzufügen wollen, dass man die bäuerliche Struktur als erstes fördern sollte und 2/3 der arbeitsfähigen Bevölkerung da integrieren sollte, um genügend nachhaltig produzierte Nahrungsmittel für die Menschen dort zu produzieren. Natürlich muss gleichzeitig eine Bildungsoffensive gestartet werden. 1/3 der Arbeitsfähigen Menschen sollten in einer nachhaltigen Industrialisierung eingesetzt werden.

Alternative Energieformen in einem guten Mix zur Verfügung stellen, es kann ja nicht sein, dass man in so einem heißen Land mit Kohle oder Erdöl Energie erzeugt. Es gibt ja schon Solarkraftwerke um Energie zu erzeugen.

Weiters darf nur reproduzierbares Saatgut dort hingeliefert werden, nur so können Kleinbauern überleben, insoferne diese Microkredite erhalten. Vor allem eine Zeit lang Geburtenkontrolle durch Aufklärung. Und noch vieles mehr.

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