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Wie sinnvoll sind Quoten?

2018 kommt die verpflichtende Frauenquote von 30 Prozent in Aufsichtsräten von Großunternehmen. Während die einen das für einen notwendigen Fortschritt halten, sehen laut einer Studie vor allem Männer wenig Sinn in gesetzlichen Quoten. Wie sinnvoll sind Quoten? Was sind die Argumente dagegen? Was spricht dafür?

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549 Beiträge

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Beiträge

es gibt einfach Unterschiede

wahrsager, 11.08. 20:33

offensichtlich wollen Frauen mehrheitlich gewisse Berufe nicht ausüben, andere Berufe sind hingegen sehr beliebt
so gibt es kaum Frauen im Baugewerbe oder als Formel 1 Fahrer als Autoverkäufer oder eben in Managementfunktionen
dafür gibt es viele Kindergartenpädagoginnen oder Verkäuferinnen in Kleidermodengeschäften
eine Quote im Berufsleben halte ich für total unsinnig
wenn jedoch Quoten eingeführt werden dann bitte nicht einen Beruf (Management) herausnehmen sondern dann verpflichtende Quoten in allen Berufen
damit wären wir dann voll im realen Sozialismus (man erinnere sich an die DDR) angekommen

fraukoziber, 11.08. 20:34

seit wann ist "management"ein beruf?

fraukoziber, 11.08. 20:35

übrigens: auch aufsichtsratsvorsitzende/r ist kein "beruf".

trigo, 11.08. 20:59

Wortklauberei, ist nicht hilfreich.

reservebuddha, 11.08. 23:32

Es ist ganz einfach: Wenn Frauen gewisse Berufe nicht ausüben wollen, wird so eine Quote auch nicht schlagend, denn die beruht ja ausdrücklich darauf, dass die sich Bewerbenden gleiche Voraussetzungen erfüllen.

Ich würde schon zu ein wenig Denkarbeit vor dem Posten raten, wüsste ich nicht, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit sinnlos ist.

reservebuddha, 11.08. 23:33

"damit wären wir dann voll im realen Sozialismus (man erinnere sich an die DDR) angekommen"

Nein, wären wir natürlich nicht, wobei aber tatsächlich die Gleichberechtigung einer der wenigen Aspekte gewesen ist, in denen die DDR dem Westen voraus gewesen ist.

kiscat, 12.08. 01:17

Aufsichtsratsvorsitzender ist ein Beruf.

meschek, 12.08. 21:17

Das mit den Aufsichtsräten ist ohnehin klar: Da sitzen dann Politikerinnen drin, die dorthin abgeschoben werden können.
Wie jüngst in D die SPD-Tante, die dann nach 14 Monaten Aufsichtsrat 13 Mio Abfetigung kassierte, damit sie ihren Posten wieder räumt.

meschek, 12.08. 21:19

`tschuldigung, 12 Millionen
http://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/wirtschaftktnhp/5162318/Zwei-Jahresgehaelter_Zwoelf-Millionen-Euro-Abfertigung-fuer-ein

manz, 13.08. 02:25

Wenn Frauen gewisse Berufe nicht ausüben wollen, wird so eine Quote auch nicht schlagend, denn die beruht ja ausdrücklich darauf, dass die sich Bewerbenden gleiche Voraussetzungen erfüllen.
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Ist es wirklich so, dass eine vorgegebene Frauenquote in Aufsichtsräten nicht erfüllt zu werden braucht, wenn sich keine Bewerberinnen finden oder keine mit gleichen Qualifikationen? Das wäre dann eine glatte Augenauswischerei.

zwosi, 13.08. 14:19

meschek: nur, dass die Dame gar nicht im Aufsichtsrat saß......

zwosi, 13.08. 14:58

und, soviel ich weiß, auch keine Politikerin war.

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