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Glasstudio vor dem Parlament

Sommergespräche: Wie bringen sich die Parteien in Stellung?

Die Parteichefs stehen bei den mittlerweile 36. ORF-"Sommergesprächen" wieder Rede und Antwort. Wie bringen sich SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne und NEOS für den anstehenden Wahlkampf in Stellung? Womit können sie punkten? Welche Themen schaffen es in den Herbst?

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13468 Beiträge

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Forum

orfonlineteam, 07.09. 16:23

Sehr geehrte User,

diese Debatte wird in Kürze geschlossen.

Für Diskussionen zum Thema Nationalratswahl steht Ihnen die Debatte "NR-Wahl: Welche Inhalte entscheiden?" unter

http://debatte.orf.at/stories/1782426/
zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Moderation
(I)

Der Punkt ist doch

martell, 07.09. 14:45

... dass man schon durchaus merkt, dass sich nach dieser Affaire um die Sommergespräche, die Journalisten doch mehr verstärkt auf klassischen journalistischen Ethos zurückbesinnen.

Da es eine Gegenbewegung braucht zum parteipolitischen Missbrauch.

Es wurde einfach eine rote Linie überschritten, wenn der eine Bruder Chef eines öffentlich rechtlichen Mediums ist, der andere Bruder im Kabinett eines Kanzlers sitzt... und zufällig der Urlaubsfreund des Kanzlers auserkoren wird die wichtigsten politischen Gespräche zu den Nationalratswahlen zu leiten....

Das begreifen nun jetzt wohl die meisten, dass dies einfach mehr als fragwürdig ist...

... was dazu führt, dass alleine um die Glaubwürdigkeit eines ganzen Berufsstandes aufrecht zu erhalten, wie bisher übliche Benachteiligungen bzw. Bevorzugungen einfach bewusster unterlassen werden.

homeroid, 07.09. 14:49

Und die Außeminister, die wie Flüchtlinge herumirren, und sich der TV Konfrontationen nicht stellen wollen? Die sollen kein Thema sein?
Eher die, denke ich...

jimmyantipolis, 07.09. 14:52

Wie despektierlich red'st denn vom angehenden BK
Tzzzz. ,)

manz, 07.09. 15:28

Ich kann da keinerlei rote Linie erkennen. Tarik Leitner hat bei den Sommergesprächen nichts anderes gemacht, als vor einem Millionenpublikum Fragen gestellt. Transparenter geht's schon nicht mehr. Wenn jemand glaubt, aus der Wortstellung, dem Tonfall oder der Anzahl der Unterbrechungen eine Bevorzugung bestimmter Interviewpartner herauslesen zu müssen, dann soll er das offen sagen. Die meisten werden das lächerlich finden.

martell, 07.09. 15:34

... das Bauernopfer ist einfach dieser Tarek Leitner, der wahrscheinlich blauäugig sich gar nichts dabei gedacht hat und wahrscheinlich dachte das wäre ein "Karrieresprung"... ohne zu bedenken, dass er im Grunde als Spielball von einem bestimmten Netzwerk missbraucht wurde...

nur wie gesagt es war einfach blauäugig zu glauben, dass dies einfach so kritiklos hingenommen werden würde. Unterm Strich wird sich der Leitner wohl fragen... "wer solche Freunde hat braucht keine..."

martell, 07.09. 15:37

@manz

versetz dich einfach einmal in die Lage, dass DU selber ein kritisches Interview machen müsstest mit jemanden den du gut kennst, der als Freund der Familie gilt... vor einem Millionenpublikum....

oder mit mir ;)

Sprich ich glaube es ist keine Frage, dass du dich wohler fühlen würdest, lockerer rüber kommen würdest als wenn dir jemand gegenüber sitzt zu dem ein Vertrauensverhältnis besteht oder eben nicht...

Der Journalisten-Vergleich Österreich : Deutschland …

volkundpolitikistgleich, 07.09. 11:59

… geht ungefähr genauso aus wie ein vergleichbares Fußball-Länderspiel ausgehen würde!

Es ist unglaublich wie der niveaulose und skandaltriebgesteuerte Fellner - „Journalismus“ die restliche Pressegarde vor sich hertreibt und in ungeahnte Tiefen reißt ... skandalisieren um jeden Preis scheint das momentan gültige journalistische Erfolgsgeheimnis zu sein.

Wer sich regelmäßig deutsche Pressearbeit zu Gemüte führt kann sich eigentlich nur noch angeekelt von der heimischen Zeitungskultur verabschieden.

Von beinharter faktenbasierender Recherche bis zu in diesem Medienbereich des politischen Journalismus unbedingt notwendigen Geschichts-Wissen halten die meisten österreichischen Zeitungsmacher und deren Schreiber nicht mehr viel … weil, vermutlich viel zu anstrengend bzw. vermutlich auch nicht mehr marktrelevant.

Darum ist es für mich doppelt ärgerlich, dass die Handvoll guter Journalisten (erstaunlicherweise viele beim ORF beschäftigt) ständig mit primitivsten Mitteln in den Dreck gezogen werden … so nach der Devise: „Bring ich dich fachlich nicht zu Fall müssen eben unlautere Methoden her“!

Als letztes Fallbeispiel seien hier nur die Vorkommnisse rund um die Sommergespräche angeführt.

hakim, 07.09. 12:08

also mir hat der sogenannte deutsche qualitäts-Journalismus seit den aufdecker-satiren der etwas linksgstricktn "die Anstalt" auch das häferl ausgschütt`.

die lügen, daß die balken krachen. besonders wenn es gegen rußland geht.

hahnemann, 07.09. 12:08

ich bin einverstanden zum Vergleich D und Ö - das Duell Schulz und Merkel hat das auch klar bewiesen
Fellner shows schaue ich mir nicht an - wegen des fehlenden Niveaus
was aber die Sommergespräche im ORF betrifft, hat Leitner klare Tendenzen gezeigt - sei es unbewusst oder bewusst - er hätte aus compliance Regeln diese Interviews nicht führen dürfen - die Beschreibung Duett statt Duell war sehr treffend

helium, 07.09. 12:10

tut leid, aber angesichts von zeitungen wie sn, standard u. presse teile ich diese verurteilung nicht.

hahnemann, 07.09. 12:12

ich teile das auch nur für die Nicht Qualitätszeitungen und für den ORF, um das klar zu stellen

volkundpolitikistgleich, 07.09. 12:14

http://my.orf.at/hakim ... was haben Satiresendungen mit ernsthaften Journalismus zu tun? Seltsame Stellungnahme.

volkundpolitikistgleich, 07.09. 12:20

http://my.orf.at/helium ... habe den Standard und die SN abonniert und bemerke keinen stringenten Qualitätsanspruch ... die Presse ist für mich eine Parteizeitung mit teilweise hervorragenden Artikeln in nichtpolitischen Bereichen.

reservebuddha, 07.09. 12:22

"was aber die Sommergespräche im ORF betrifft, hat Leitner klare Tendenzen gezeigt"

Ich habe keine solchen wahrgenommen. Seine Fragen an Kern waren teils ziemlich unangenehm und direkt. Mir ist nicht klar, wie man diese Tatsache in so einer Bewertung dermassen vernachlässigen kann.

reservebuddha, 07.09. 12:25

"er hätte aus compliance Regeln diese Interviews nicht führen dürfen"

Quatsch - wer hätt diese Regeln aufgestellt, dass die Interviewer die Interviewten noch nie persönlich getroffen haben dürften? Man darf ja nicht vergessen, dass das behauptete Naheverhältnis eine Wahlkampflüge der ORF- und Kern-Gegner ist, und daher bei solchen Entscheidungen gar keine Rolle spielen kann.

hahnemann, 07.09. 12:30

man sieht, was man sehen will

jimmyantipolis, 07.09. 12:33

Buddah
Waere Leitner ein der Objektivität verpflichteter Richter, haette er ein Verfahren gegen Kern nie fuehren dürfen, da genügt die Freundschaft der Kinder samt Bekanntschaft mit deren Vater. Da der orf ebenfalls zur Objektivität verpflichtet ist, macht es halt ein bisserl problematisches Bild. Denn es kommt bei Befangenheit nicht Bloss auf subjektive Gesichtspunkte an, sondern auch auf den auessern Anschein, und da soll man halt alles vermeiden, was einen nicht ganz neutral erscheinen lassen koennte.

volkundpolitikistgleich, 07.09. 12:38

http://my.orf.at/reservebuddha ... teile Ihre Sichtweise ... der Knackpunkt liegt in der Hartnäckigkeit eines Journalisten im Hinterfragen von Inhalten ... hier war Herr Leitner zweifellos bei Kurz mehr gefordert da war Kern, wenn auch mit Umwegen da er auch Botschaften weiterbringen musste, eindeutig konkreter und vor allem kompetenter.

Tendenz im Sinne von Unfairness konnte ich bei Tarek Leitner nicht einmal ansatzweise erkennen!

volkundpolitikistgleich, 07.09. 12:50

... das Hauptproblem in der Betrachtungsweise der Leistung von Herrn Leitner liegt eben darin, dass breite Bevölkerungsschichten es gar nicht mehr gewohnt sind auf Fakten zu achten sondern nur mehr ihrem sehr subjektiven Bauchgefühl gehorchen!

Für wie blöd hält man eigentlich Herrn Leitner wenn man ihm unterstellt, dass er seine hochwertige journalistische Arbeit wegen einer oberflächlichen Urlaubsbegegnung gefährdet?
Ich denke, nachdem ich Herrn Leitner auch in anderen Bereichen beobachte (u.a. Bauverschandelungen!!), dass er über eine sehr gute und glaubhafte Äquidistanz zu linker und rechter Weltanschauung hat.

dieflüssin, 07.09. 12:58

Ich kann das sehr gut trennen.Das sind nämlich 2 Paar Schuhe.

Das eine.Tarek Leitner ist ein guter Journalist.Dessen Ruf für mich in keiner Weise beschädigt werden soll
Das andere.wenn Familien mehrere Urlaube miteinander verbringen ist das schon ein nahes Verhältnis.Was ok ist und sogar schön.

aber den Beigeschmack hätte sich der Orf und Leitner ersparen köffnen und gleich die Reiterer Interviewen lassen.

oversixty, 07.09. 12:58

Wäre ich Journalist und ein Bekannter wäre Politiker, mich würde es eher reizen, mit dem Bekannten ein Streitgespräch zu führen, statt eines langweiligen Gequatsches. Anschließend auf ein Bier oder einen Spritzer...
Bei einem interview geht es um mediales Interesse, nicht um gegenseitige Schmeicheleien und auch nicht um Gerichtsurteile.

Soviel könnte mir ein echter Freund nicht wert sein, dass ich für ihn ein Scheininterview führe, meine Leidenschaft für meinen Beruf aufgebend...

Ich halte Tarek Leitner für einen seriösen Journalisten!

dieflüssin, 07.09. 13:00

Ich bin überzeugt Leitner hat Kern nicht bevorzugt behandelt.
Aber es ist halt Angriffsfläche .Die hätt ich Ihnen nicht geboten. Als Orf

helium, 07.09. 13:01

re leitner : hab den vor ca.,einem jahr in salzburg bei einer veranstaltung - thema verschandelung/sein buch - gesehen und sogar a bisserl mit ihm gesmalltalkt - also mir issa sympatisch.
seine kern - befragung konnte ich wegen temporärer tv-abstinenz ned seng - gehe aber davon aus, dass die korrekt war.

dieflüssin, 07.09. 13:03

Und.bei der Thurnher gestern, die Journalistenrunde..das war kein schlechtes Niveau.Ich hab mich gut unterhalten.Und bin ned grad anspruchslos

dieflüssin, 07.09. 13:04

Selbstverständlich

hahnemann, 07.09. 13:32

@helium
da bist du falsch ausgegangen - sie war äußerst freundlich und ohne blödes Unterbrechen oder ohne zu sagen, das kann doch nicht stimmen...
aber das ist Schnee von gestern

jimmyantipolis, 07.09. 14:25

Heli
Auch ich werfe Leitner keine unkorrektheit vor. Darum geht's bei der Frage möglicher Befangenheit aber nicht, sondern um die Problematik, dass sensible orf-Interviews von dem geführt werden sollten, der keinerlei nahebeziehung zu beteiligten Politiker hat.

Das nicht zu beachten, ist zwar kein Skandal, aber nicht wirklich geschickt fuer den orf.

cptgue, 07.09. 14:44

wenn 2 Familien zusammen im Jahr 2015 in Spanien, dann die Frauen und Kinder im Jahr 2016 in Marokko Urlaub machen, Leitner denn Kern zu einer privaten Buchpräsentation einlädt, da kann man schon von einem Naheverhältnis sprechen und das hat einen schlechten Beigeschmack.
Über die Ungleichbehandlung bei den Gesprächen, wird sich der mündige Wähler selbst ein Bild machen und es muss hier nicht von den Parteipostern zum x-ten mal durchgekaut werden

homeroid, 07.09. 14:46

trotzdem ist Faktum dass die mediale Berichterstattung auf einem tiefen Niveau läuft - und ORF, samt ein paar Qualitätszeitungen, die höchstens 10% der BürgerInnen ließt, dabei eine Ausnahme ist.
Und DAS soll das Thema sein.
Es ist manchmal richtig Eckel erregend.

homeroid, 07.09. 14:47

es wird aber immer von "Parteiposter" vom Themen abgerückt, und immer das gleiche Unsinn verbreitert - wie eben in billigen Zeitungen...

jimmyantipolis, 07.09. 14:49

Nein, homeroid. Laut mehrfachen hinweisen der Moderation an störrische Poster sind hier Thema ausschließlich die orf sommergespraeche.

homeroid, 07.09. 14:53

ich habe eh Bezug genommen - eine Ausnahme in der sumpfartigen medialen Landschaft hierzulande...

Zum Thema...

wacherbürger, 07.09. 11:42

Aus dieser Debatte Kern versus Strache schließe ich dass BK Kern Kanzler wird und die ÖVP wie schon gehabt den dritten Platz einnehmen wird. Vorausgesetzt die FPÖ ist bereit ein vernünftiges Programm mit der SPÖ umzusetzen, ein Programm dass für Ö gut ist und vor allem für die BürgerInnen und die Wirtschaft.

In Sache EU und Migration sollten die beiden noch zusammen finden.

Es sollte endlich möglich sein so eine Konstellation einmal auszuprobieren, weil ÖVP und FPÖ wäre für die Bürger der Ruin.

raimund, 07.09. 11:55

Die Wörter "vernünftiges Programm" und "gut allem für die BürgerInnen und die Wirtschaft" vertragen sich nicht mit dem Wort SPÖ. Das ist ein Widerspruch in sich.

kicker61, 07.09. 11:56

@wacherbürger

weil ÖVP und FPÖ wäre für die Bürger der Ruin.

für die roten und grünen? das sind eh nur 25 %

mister, 07.09. 12:07

kicker61, 07.09. 11:56
die övp kann nur wirtschaftspolitik machen wenn sie die österreichisen bürger aussaugt .... das kann mein kleiner franzi auch

manz, 07.09. 12:11

Weniger Steuer zahlen soll Aussaugen der Bürger sein? Eher nicht. Wenn, dann werden die Bürger durch die SPÖ-Steuerphilosophie ausgesaugt.

hahnemann, 07.09. 12:11

glaubt der wacheb... ernst, dass die FPÖ jetzt ihr Programm umschreiben wird? oder
@mister
seid ihr so verbohrt in die Macht, dass ihr die Realitäten der Entlastung nicht sieht oder habt ihr Angst, dass es der Bevölkerung besser geht und die AK und der ÖGB haben weniger Argumente für die eigenen Existenz?

kicker61, 07.09. 12:13

@mister
na immerhin - die spö kann garnichts

hahnemann, 07.09. 12:14

die SPÖ will doch immer nur die Steuern für die Anderen erhöhen und dann geht ihnen das Geld der Andren wieder aus - typisch - dann müssen wieder neue Steuerideen her - so ist es die letzten Jahrzehnte gelaufen - die ÖVP konnte leider nicht jeden Unsinn der SPÖ verhindern

rebekka7, 07.09. 12:25

Mein bisheriger Eindruck:

Sebastian Kurz wird Bundeskanzler und koaliert dann aber doch mit der SPÖ. Ob diese als Vizekanzler mit oder ohne Kern, wird sich wohl erst nach der Wahl herausstellen, aber wer weiß, vielleicht findet sich in der SPÖ für diese Position erstmals eine Frau ?

reservebuddha, 07.09. 12:38

"die SPÖ will doch immer nur die Steuern für die Anderen erhöhen und dann geht ihnen das Geld der Andren wieder aus - typisch -"

Blöd nur für die Argumentation, dass das in größter Intensität unter schwarzen Finanzministern so passiert ist.

reservebuddha, 07.09. 12:42

Das bunte Gschichtl, dass grad nur die Roten dazu neigen würden, Gebühren und Steuern zu erhöhen, erledigt sich eh von selbst, wenn man die Defizit-Entwicklung in der 2. Republik betrachtet.

oversixty, 07.09. 13:08

Wachstum der Staatsschulden ist systembedingt, daran kann keine Regierung was ändern. Staatsschulden werden nie nachhaltig reduziert, das lässt das System nicht zu. Schon jedes "Nulldefizit" reduziert die Geldmenge in der Wirtschaft. Gleich vorweg: Das sogenannte Nulldefizit unter Grasser war nachweislich ein Schwindel.

jimmyantipolis, 07.09. 14:41

Wachstum der Staatsschulden ist systembedingt, daran kann keine Regierung was ändern

Aber die Bevölkerung. Die haben der Politik in der Schweiz eine schuldenbremse verordnet und seither ist dort die Staatsverschuldung gesunken...

carlo, 07.09. 14:57

Aber die Bevölkerung. Die haben der Politik in der Schweiz eine schuldenbremse verordnet und seither ist dort die Staatsverschuldung gesunken...
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Wenn ich nicht ganz irre war dies so um 2002/03
Damals lagen die Staatsschulden bei ca. 50%
Heute sind sie bei etwa 34%.

carlo, 07.09. 15:00

Ausschlaggebend für einen gesunden Staatshaushalt war auch die so genannte "Schuldenbremse".
Diese war 2003 von der Eidgenossenschaft eingeführt worden, um eine Schieflage der Staatsfinanzen und einen Schuldenanstieg zu vermeiden, wie das in den 1990er-Jahren passiert war.

Dieser Mechanismus zielt darauf ab, Einnahmen und Ausgaben im Lauf eines Konjunkturzyklus' auszugleichen:
Wenn sich die Wirtschaft abschwächt, sind Defizite begrenzt zugelassen, während in Jahren der Hochkonjunktur Überschüsse erwirtschaftet werden müssen.
Ähnliche Modelle wurden auch in den vielen Kantonen eingeführt.

Dank der Schuldenbremse konnte das Gleichgewicht des Staatshaushalts schnell wieder hergestellt werden:
Die Gesamtschuld (öffentliche Verwaltung und soziale Sicherheit) ging so von 50,7% im Jahr 2003 auf 33,1% im 2015 zurück.

Quelle Swiss.info

oversixty, 07.09. 15:31

Die Schweiz hat eine eigene Währung. Begrenzte Geldmenge durch Schuldenbegrenzung wird durch Aufwertung kompensiert. Das geht in einem einzelnen Euroland nicht.

oversixty, 07.09. 15:46

Ohne die traditionell in der Schweiz befindliche pharmazeutische Industrie hätte die Schweiz ein großes Problem mit der Außenhandelsbilanz. Dann könnten sie die Begrenzung der Geldmenge durch Sparpolitik nicht aufrecht erhalten.

lichtblick, 07.09. 15:53

Naja die Realität wird uns lehren, dass die beiden Herren Kern und Strache miteinander keine Mehrheit finden werden. Hr. Kurz wird vorgeben und einer der beiden anderen Parteien mitmachen.

Kern hat betreffend einer möglichen Koalition mit der FPÖ nicht...

hahnemann, 07.09. 10:24

...ehrlich geantwortet

wenn er danach erst die Mitglieder befragt, dann wissen die Leute ja heute nicht, ob er das in Betracht zieht oder nicht.
Man müsste fairerweise die Mitglieder vorher fragen, auch wenn das unangenehme Folgen haben könnte.

mister, 07.09. 10:46

hahnemann, 07.09. 10:24
ich würde ihm raten wenn es sein MUSS soll er schüssel zwei machen bei der verzwickten politischen lage

ibins, 07.09. 11:36

Ich kann mir schwer vorstellen, dass es möglich wäre, dass die FPÖ mit der SPÖ eine Koalition eingehen würde. Dazu liegen deren politische Präferenzen zu weit auseinander, während man sie zwischen FPÖ und ÖVP schon nahezu als deckungsgleich ansehen könnte. Die Frage, ob es eine Koalition der FPÖ mit der SPÖ geben könnte, dürfte sich daher gar nicht stellen.

jimmyantipolis, 07.09. 11:42

Ibins
Doch, weil die fpoe durch eine Koalition mit einer sozialdemokratischen Partei ihr schmuddelimage losbekaeme.

gregordergrosse, 07.09. 11:49

sorry, etwas, das in der realität nicht vorhanden ist, wie ein angebliches schmuddelimage, muss man auch nicht losbekommen, oder? hm?

kuschelmuschel, 07.09. 11:53

>ibins
meiner meinung nach ist sich die spö selber darüber nimma einig
- in wahrheit ist das ein zerstrittener haufen wie alle anderen parteien auch ...
und i nenn des opportunismus wenn prinzipien keine geltung mehr haben

mister, 07.09. 12:01

gregordergrosse, 07.09. 11:49
na ja strache hat dazugelernt und mit sozial ist er gleich fuß mit kern

jimmyantipolis, 07.09. 12:04

In der Realität, Gregor, hat die fpoe ständig mit dem von mir beschriebenen Image zu kämpfen.

jimmyantipolis, 07.09. 12:05

Sonst hätte hofer nämlich die BP Wahl locker gewonnen.

mister, 07.09. 12:16

jimmyantipolis, 07.09. 12:05
hast recht und so einen schatten den sich die fpö zugelegt hat bringt man schwer los darum haben sie ja nie gewonnen

Was stimmt jetzt?

wahrsager, 07.09. 09:06

Kern erklärt uns, dass alles super ist (hohes Wachstum, niedrige Arbeitslosigkeit) durch seine 200 Maßnahmen.
Die linke Arbeiterkammer erklärt uns, dass alles schlecht ist (angeblich hohe Mieten, steigende Preise, hohe Armut).
Einer der beiden inszeniert sich unehrlich.
Wobei ich eher dem Kern glaube, dass es uns gut geht.
Nur hat es nichts mit seinen Maßnahmen zu tun.

ajosha, 07.09. 09:15

Mir geht es gut, eigentlich alle die ich kenne geht es gut. Gejammert wird aber viel

fragedesgewissens, 07.09. 09:26

@ajosha: In meinen Augen geht es nicht um die Frage des Gut gehens.

Sondern um die Tatsache, dass Steuereinnahmen zweckentfremdet werden und Armut und Kriminalität ins Land geholt werden.

regionaut, 07.09. 09:32

Ein jetztiger Aufschwung hat schon etwas mit Kerns Maßnahmen zu tun. Es wäre aber noch viel mehr möglich. Staats Menager wären mit der halben Gage auch schon gut bezahlt und Monster Pensionen für ruhende Politiker und ex hohe Staatsbeamte sollten weniger angefüttert werden. Leute die Millionen Erbschaften aufs Konto kriegen sollen dem Staat auch einen Anteil abgeben, damit die Staatsschulden nicht in den Himmel hinein wachsen. Am schnellsten kommt das Geld in den Umlauf, wenn man es armen Leuten gibt. Beim Kurz Wahlteam könnten solche Gedanken auch noch mehrere Trumpfkarten einspielen.

kicker61, 07.09. 09:43

regionaut,schrieb am 07.09. 09:32 eine Antwort:

Ein jetztiger Aufschwung hat schon etwas mit Kerns Maßnahmen zu tun.

was genau hat das mit seinen maßnahmen zu tun???

ajosha, 07.09. 09:43

fragedesgewissens, falls du dir anschaust was so los ist auf der Welt und das runterbrichst auf "wir holen Armut und Kriminalität" ins Land, dann ist das wirklich sehr arm und in Straches Kampfrhetork gepackt. Überall auf der Welt verrecken die Leute wie die Fliegen und unsere Sorgen hier sind in Wirklichkeit, ob es ein Sony oder Samsung Flachbildschirm wird.
Was die Zweckentfremdung der Steuergelder betrifft, so sehe ich nat. auch Verbesserungsmöglichkeiten, aber auch Verbesserungsmöglichkeiten in Sachen Moral und Anstand bei fast allen Menschen - und warum sollte man bei Politiker andere Maßstäbe ansetzen wie bei allen anderen Menschen.

dieflüssin, 07.09. 09:57

Das ist nicht wahr, ajosha.es geht vielen Menschen zum Glück gut hier..Aber es gibt auch mannigfaltige Sorgen.die Pflege..die geringen Pensionen die Altersarmut die fehlenden Jobs für Ältere. .

Man muss differenzieren.Viele habens hier sehr gut und der soziale Zusammenhalt darf nicht aus den Augen verloren werden.dass man selbst mit einer positiven Antiraunzeinstellung vieles positiv beeinflussen kann stimmt auch.

Und mir ist wichtig, dass auch wenn es mir selbst ganz gut geht, dass man nicht vergisst, dass das nicht für alle hier gilt.Deshalb Kern.

ajosha, 07.09. 10:04

flüssin, der Flachbildschirm war in der Tat bewusst polemisch gewählt.
Ansonsten, es stimmt schon, es gibt auch in Österreich Menschen, die schauen müssen, wo sie bleiben. Im Vergleich dazu was aber in vielen Teilen der Welt los ist, wo Menschen die Wahl haben zu bleiben und am Hunger zu verrecken oder nach Europa zu flüchten, dann muss man trotzdem relativieren. Das herunterzubrechen auf "wir holen Armut und Kriminalität" ins Land, kotzt mich an

kuota, 07.09. 10:25

statt holen kann man auch kommen schreiben

kohlröserl, 07.09. 10:35

Das, lieber Regionaut wird man erst sehen, ob die "Menage"
( ein guter Freud´scher ) überhaupt passt, Kern ist längst nicht der Wunderwuzzi, für den er gehalten wird. Auch er kann nur mit Wasser kochen. Und zwischen ÖBB und Kanzler ist allemal noch ein Unterschied. Helmut Draxler war seinerzteit auch kein schlechter, wäre auch ein guter Verkehrsminnister gewesen, wenn man ihn "gelassen" hätte, aber wie´s halt so ist im Leben, die Weichen stellen die anderen, auch wenn´s einem nicht passt.
Die Managergehälter würden mal heruntergefahren gehört. Dieser Berufsstand und das sieht man momentan in Deutschland agiert nicht glücklich, um es einmal vornehm zu sagen. Woran das liegt, ob an Unvermögen, Gier, oder sonstwelchen negativen Entwicklungen der Beteiligten kann man ja nicht sagen. Sie sind in meinen Augen genauso überbezahlt wie die Fußballer, deren Transfers geradezu unglaubliche Summen in Umlauf bringen. Da muss sich etwas ändern, damit die ganze Geschichte wieder glaubwürdig wird, sonst sehe ich schwarz.
Ich könnte auch rot sagen, dann wird´s halt gefährlich.
Das ist natürlich nur bildlich gemeint, man ist ja sowieso machtlos.........

Gestern, Strache gegen Kern:

leoschwabo, 07.09. 08:50

"Wenn Sie nicht gewinnen, sind Sie Geschichte"

http://www.krone.at/oesterreich/wenn-sie-nicht-gewinnen-sind-sie-geschichte-strache-gegen-kern-story-587266

Der Kampf um Platz 2 (FPÖ/SPÖ) ist nun auch eröffnet!

hahnemann, 07.09. 09:03

aber sie werden auf dem Stockerl landen - ist ja oft das Ziel

manz, 07.09. 12:16

Ist wieder eine der irreführenden Vereinfachungen der Populisten. Eine Nationalratswahl ist kein Ausscheidungswettbewerb, bei dem der "Gewinner" alles bekommt. Es wird keinen "Gewinner" geben, der alleine regieren kann, und zwei "Verlierer" können gemeinsam mehr Stimmen bekommen als der "Gewinner". Der einzige echte Gewinner ist hoffentlich die Demokratie.

Den unteren 90 % zu geben, was ihnen zusteht,

oversixty, 06.09. 23:43

geht nur dann, wenn von den Zuwächsen der Realwirtschaft, wie hoch die immer sein mögen, auch diese 90% etwas abbekommen.
Das geht nur, wenn der Kapitalmarkt, die Konzerne, die Superreichen, diese Zuwächse nicht allein für sich beanspruchen können. Und solange sie sogar ohne Rücksicht auf die Zuwächse der Realwirtschaft mehr beanspruchen, passiert das genaue Gegenteil von Verteilungsgerechtigkeit.
Das Wahlprogramm der SPÖ ist das einzige, welches an diesen Missständen etwas korrigieren will. Es sind NICHT die fleißigen Häuslbauer, welche von Erbschaftssteuer und Wertschöpfungsabgaben betroffen wären, sondern der Kapitalmarkt, die Konzerne und die Superreichen.

Wer glaubt, es könnte ihn irgendwann betreffen: Es können nie alle von Kapitalertrag und Reichtum leben, das wird immer eine kleine Minderheit sein, denn Geld kann keine reale Wirtschaftsleistung erbringen. Je mehr diese kleine Minderheit für sich beansprucht, desto immer weniger werden die Leistungserbringer der Realwirtschaft Kaufkraft haben. Nicht nur die Arbeitnehmer, auch die Unternehmer der KMUs sind davon betroffen.

orfonlineteam, 06.09. 23:49

Werte User,

diese Debatte bezieht sich auf die Sommergespräche. Sollten Sie sich generell zu Themen zur Nationalratsdebatte äußern wollen, so verweisen wir Sie gerne auf die entsprechende Debatte:

http://debatte.orf.at/stories/1782426/

Mit freundlichen Grüßen
Ihr ORF Online Team (L)

iwasois, 06.09. 23:49

Ist auch gut so die Reichen mehr die Armen weniger.
Gerechtigkeit ist das Motto.

oversixty, 06.09. 23:52

Da immer noch Sommer ist, sehe ich die heutige Diskussion in ORF auch als "Sommergespräch" und mein Beitrag war auch Thema in diesem Gespräch. Sorry, wenn das falsch war...

raimund, 07.09. 08:24

Warum werden dann themenfremde und wahlwerbende Beiträge nicht gelöscht, so wie andere auch?

diesaatkrähe, 07.09. 08:34

Sie lasen eine Wahlempfehlung von ATTAC

oversixty, 07.09. 09:10

Welche Beiträge würden noch übrig bleiben, wenn nur noch jene ohne persönliche Präferenzen bzw. Ablehnungen bestimmter Kandidaten stehen blieben?

diesaatkrähe, 07.09. 09:15

[..] Es sind NICHT die fleißigen Häuslbauer, welche von Erbschaftssteuer und Wertschöpfungsabgaben betroffen wären, sondern der Kapitalmarkt, die Konzerne und die Superreichen.[..]

1. Wie kann ein Markt betroffen sein? Der "Markt" sucht sich dann eben einen günstigeren Standort.
2. Die Konzerne haben mit einer Erbschaftssteuer rein gar nichts am Hut - falsches Thema
3. Die "Superreichen" parken Ihr Geld dann eben im Ausland oder in Stiftungen
4. Alleine die Erhebung für eine Erbschaftssteuer kostet mehr, als sie einbringt
5. Eine Erbschaftssteuer entspricht nicht dem Gleichheitsgrundsatz

oversixty, 07.09. 09:59

Erbschaft ist Einkommen. Der Erblasser ist tot, der Erbe hat Einkommen, welches derzeit nicht versteuert wird. Haben Erben einen Beitrag geleistet, für ein zu erbendes Haus, für ein Unternehmen, dann kann dies ja zu Lebzeiten des Erblassers mit Einträgen im Grundbuch, bzw. Firmenbeteiligung rechtzeitig festgelegt werden und ist dann nicht Teil der Erbmasse.

diesaatkrähe, 07.09. 10:04

-> Oversixty - was diskutiere ich eigentlich mit Leuten, die keine Ahnung haben??
Eintrag im Grundbuch - Grunderwerbssteuer und ImmoESt unter Umständen Umwidmungsabgabe, etc.

oversixty, 07.09. 10:08

Grunderwerbssteuer fällt auch bei Erbschaft an, somit nur ein zeitlicher Unterschied, ob zu Zeiten der Beitragsleistung anteilig oder erst später bei der Erbschaft gesamt.

diesaatkrähe, 07.09. 10:12

Ah - na da schau her - also gibt es ja bereits eine Erbschaftsteuer, die nur einen anderen Namen hat.....
;-)

raimund, 07.09. 10:36

"Grunderwerbsteuer...., ob zu Zeiten der Beitragsleistung anteilig ..."

- Was für ein Schwachsinn in nur einen Satz gepackt werden kann.

diesaatkrähe, 07.09. 10:44

Raimund - Du sagst es. Aus dem ATTAC Programm übernommen, ohne nachzudenken....

oversixty, 07.09. 10:51

Da müsste ATTAC von mir abgeschrieben haben, denn ich kenne kein ATTAC-Programm.

jimmyantipolis, 07.09. 11:20

Haben Erben einen Beitrag geleistet, für ein zu erbendes Haus, für ein Unternehmen, dann kann dies ja zu Lebzeiten des Erblassers mit Einträgen im Grundbuch, bzw. Firmenbeteiligung rechtzeitig festgelegt werden und ist dann nicht Teil der Erbmasse

Meist leisten die Erben einen Beitrag dadurch, dass sie nicht den gesetzlichen Unterhalt kriegen, sondern vom verdienen Geld und eine Wohnung angespart wird, die diese später kriegen. Dabei Steuernummer formale eigentumsbegriffe zahlen, müsste ueber jeden einzelnen derartigen Betrag Buch geführt werden und ständig neu ins Grundbuch eingetragen werden, was ein absolutes Desaster wuerde.
Daher, was du vorschlägt, wuerde zu einem Verwaltungsmonster.

jimmyantipolis, 07.09. 11:28

Und zum Spoe Plan
Warum jemand, der ein monatliches Einkommen von 15.000 Euro und ein vermoegen von einer Million selbst hat und eine Million erbt, nichts zahlt, der, der ein monatliches Einkommen von 1.500.-- euro hat und 1.200.000 erbt dann zweihundertausend voll versteuert, scheint nicht sehr gerecht.

oversixty, 07.09. 11:32

Wohnungseigentum wird meist über Kredite finanziert. Die Beiträge bei der Kreditrückzahlung sind doch auch nachträglich leicht als Eigenleistung nachzuweisen.
Außerdem: Erbschaftssteuer erst ab einer Million würde den Großteil der Häuslbauer eh nicht betreffen. Bemessungsgrundlage für Erbschaftssteuer: Erbmasse minus eine Million.

oversixty, 07.09. 11:35

"Warum jemand, der ein monatliches Einkommen von 15.000 Euro und ein vermoegen von einer Million selbst hat und eine Million erbt, nichts zahlt, der, der ein monatliches Einkommen von 1.500.-- euro hat und 1.200.000 erbt dann zweihundertausend voll versteuert, scheint nicht sehr gerecht."

Also Vermögenssteuer statt Erbschaftssteuer?

jimmyantipolis, 07.09. 11:36

Und zum njet der Spoe zu kinderabsetzbetraegen von der einkommensteuer

Warum jemand, der fuer drei Kinder und seinen Ehegatten zu sorgen hat, bei gleichem Einkommen gleich viel Steuer zahlen soll wie ein alleinstehender Single, der das ganze Geld fuer sich verbrauchen kann, ist ebenfalls nicht sehr sozial.
Der Single kriegt das steuerliche Existenzminimum von 11000 Euro, der alleinerhalter kriegt ebenfalls nur einmal ein Existenzminimum von 11000 Euro, obwohl fünf existenzen von einem Einkommen Leben müssen.

jimmyantipolis, 07.09. 11:38

Oversuixty
Nein, muss nicht sein. Bloss muss die steuerliche Leistungsfähigkeit des Erben berücksichtigt werden. Wertet man nämlich das Erbe als Einkommen, ist es steuerlich auch als solches zu behandeln

oversixty, 07.09. 11:43

Da wäre ich für ein höheres einheitliches Kindergeld (Kinderbeihilfe klingt abwertend) aus dem Steuertopf. Steuervorteile benachteiligen niedrige Einkommen. Wer es sich leisten kann, seine Kinder übermäßig zu verwöhnen und dies auch macht, tut seinen Kindern nicht unbedingt Gutes.

jimmyantipolis, 07.09. 11:50

Steuervorteile benachteiligen niedrige Einkommen wohl kaum. Ich habe mit drei Kindern und meiner daheim bleibenden Gattin zehnmal so viel Steuer bezahlt wie jemand ohne sorgepflichten, der vierzig Prozent meines Einkommens hatte und dadurch ein prokopfeinkomnen von jährlich 22000 Euro hatte. Während bei mir ein solches von 900 verblieb.

jimmyantipolis, 07.09. 11:52

Von 900 monatlich, also 11000 jährlich.

jimmyantipolis, 07.09. 11:53

Also mein prokopfeinkomnen betrug die haelfte von jemand, der dafür nur ein Zehntel meiner steuern zahlte.

oversixty, 07.09. 11:55

In den Steuertopf zahlen alle ein, auch die Kinderlosen. Ein entsprechendes höheres Kindergeld würde doch dann für Gerechtigkeit sorgen. Zum pro Kopf Einkommen (Netto) muss das Kindergeld schon auch dazugezählt werden, weil es den selben Effekt auf Netto pro Kopf hat wie eine Steuerbegünstigung.

jimmyantipolis, 07.09. 11:59

Oversixty
Das Kindergeld darf man selbstverständlich von einer Steuerersparnis abziehen, wenn eine solche das Existenzminimum der Menschen, die von einem Einkommen Leben, angemessen berücksichtigt.

jimmyantipolis, 07.09. 12:00

Natürlich soll jemand nicht zweimal kassieren. Aber er soll auch nicht immer der blöde sein.

oversixty, 07.09. 12:08

Wenn der Staat durch ein höheres Kindergeld einen Großteil der monetären Unterhaltspflicht übernimmt, dann müsste auch die monetäre Unterhaltspflicht der Eltern entsprechend sinken. In einer intakten Familie eher ohne Bedeutung. Aber zum Beispiel bei Unterhalspflichtigen Elternteilen schon. Oft sind derzeit Männer (geschieden oder ledig) mit Alimenten bis zum Existenzminimum belastet.

oversixty, 07.09. 12:15

bei Unterhalspflichtigen Elternteilen -> bei getrennt lebenden Elternteilen

oversixty, 07.09. 12:20

Wobei: Es gibt nicht nur Scheinehen, sondern auch Scheinscheidungen. Die Vorteile von Zusammenleben und Alleinerzieher kombiniert...
Das ist natürlich nicht legal, aber kommt vor.

jimmyantipolis, 07.09. 12:25

Nein, auch bei intakten Familien von Bedeutung, weil man die pro Kopf (selbst wenn man Kinder nur mit der haelfte rechnet) viel mehr steuern zahlen lässt, als Singles.

Und übrigens, derselbe Staat, der fuer studierende Kinder das Kindergeld ab 24 streicht, schreibt dem unterhaltspflichtige vor, trotzdem weiter Unterhalt zu zahlen, ohne ihm auch nur einen Cent von der Steuer nachzulassen.

oversixty, 07.09. 12:47

kleinster gemeinsamer Nenner: Reformbedürftig
Über die Art der Umsetzung wird die kommende Regierung zu entscheiden haben.

jimmyantipolis, 07.09. 15:18

Ich werde gewiss keine Partei wie die Spoe waehlen, die in der Familienpolitik die mittelschicht links liegen lässt und keine Partei wie die oevp, die die Unterschicht im Sozialbereich stiefmütterlich behandelt. Und die fpoe schon gar nicht. Also erwarte ich mir von der nächsten Regierung nichts

Kurz hat sich wieder gedrückt bei der Diskussion,

blumenstrauß, 06.09. 22:37

vermutlich schläft er schon oder er schreibt weiter das Programm der FPÖ ab. Der erste Teil ist schon fertig.

manz, 06.09. 23:03

Einem Außenminister muss man wohl zugestehen, dass er wichtigere Termine hat als eine Rundfunkdiskussion. Als er vor Monaten in der Talkshow bei Anne Will auftrat, wurde er für seine Anwesenheit bei so einer Sendung in Deutschland kritisiert. Wie er's macht, ist's nicht recht.

shaman7, 06.09. 23:11

Strache wird sich jedenfalls freuen. Endlich ist er aus dem Sperrfeuer der Kritik. Jetzt darf er ohne Gegenwehr das Opferlamm mimen, um im Schlepptau des *Blenders Kurz* auf Regierungsaufträge zu hoffen.
Und die tragische Komödie nennt sich: Demokratie.

manz, 06.09. 23:22

Nur zur Information: Strache war bei der Diskussion dabei und wurde dabei weder von Kritik verschont noch mimte er das Opferlamm.

iwasois, 06.09. 23:23

JA; genau "Demokratie", wo die Roten dorthin fahren wo sie hingehören, zu den Kleinparteien. ;o))))
In Wien dürfen sie ja weiter regieren, in der Internationalen Multikulti Hauptstadt, mit den meisten Mindestsicherungsbeziehern.

shaman7, 06.09. 23:29

@iwasois, nimm es nicht persönlich, aber mir hängen die Ausländerfeindlichkeiten bis zu den Knien aus dem Hals heraus. Wer damit noch parteipolitisch punktet, muss jenseits von Adolf als Lieblingsvorname sein.

iwasois, 06.09. 23:34

No; Es kann sich nicht jeder, für die stattfindenden Veränderungen in unserem Land, durch sich nicht Anzupassende begeistern.

bernidasbrot, 06.09. 23:35

Man sollte halt nicht immer dem Fehler verfallen, den Wunsch nach geregeltem und kontingentierten Zuzug mit Ausländerfeindlichkeit gleichzusetzen. Aber von manchen kann man das wahrscheinlich nicht erwarten.
Ändert trotzdem nichts daran, dass genau dieser Wunsch von vielen das Motiv ist, schwarz oder blau zu wählen, die destotrotz von Rechtsradikalität jahrhunderteweit entfernt sind.

bernidasbrot, 06.09. 23:37

Wahrscheinlich sind die Grenzenöffner in großem Ausmaß genau die, die ohnehin sehr wenig monetär für den Sozialstaat beitragen. Oder anders gesagt: Mit vollen Hosen ist gut stinken.

iwasois, 06.09. 23:38

PS; Das gilt auch für die Herkunftsländer der angesprochenen, wenn sie von Österreichern bevölkert werden, die bleiben und nicht Touristen sind.

iwasois, 06.09. 23:40

Wenn man selber bedürftig ist hat man natürlich eher Mitleid mit Bedürftigen. Wenn man die Show aber finanzieren muss, schaut's anders aus.

fragedesgewissens, 07.09. 08:55

Das Kurz seine Regierungsarbeit ernst nimmt, ist für Politik Interessierert nicht schwer herauszufinden.

Das der ORF, insbesondere die Online Redakation, derartige Postings online stehen lassen unterstreicht die Parteinähe zur SPÖ und dem Willen politische Gegner mit allen möglichen Mitteln negativ darstehen zu lassen.

oversixty, 07.09. 11:23

Jeder nimmt normalerweise seine Arbeit ernst, also auch Politiker. Das heißt noch lange nicht, dass diese Arbeit als Ergebnis eigener Überzeugung das Richtige ist, vor allem für wen und wie vielen es nützlich oder schädlich ist.

Kurz ist sicher eine mögliche Wahl

bastiat, 06.09. 22:32

für eine ausreichende gesellschaftliche Breite.
Und er hat noch viel Zeit. Er wird von Legislaturperiode zu Legislaturperiode immer besser werden in seiner Rolle als Bundeskanzler.

fortis, 06.09. 22:48

ich denke auch dass er eine gute Wahl ist und die Sozis wird er nicht fürchten müssen weil noch schlechter gehts nicht. Wir nehmen uns was uns zusteht - ja was ist das? - das ehrlich erwirtschaftete Vermögen anderer?? Sprüche der Finanzchaoten!

shaman7, 06.09. 22:50

Nun ja, @bastiat, seit Mitglied der Jungen Volkspartei hat Kurz nur sukzessive abgebaut. Ich meine, ich empfand ihn einmal als durchaus interessanten Politiker – heute ist er bloß noch ein Schwätzer, der nach Macht giert. So meine Beobachtung.

bluemeranz, 06.09. 22:54

Ich bin mir sehr sicher, dass er keine zweite Amtszeit haben wird.

herbststurm1, 06.09. 23:22

@bastiat:
Warst du nicht langjähriges Mitglied beim Bund sozialistischer Akademiker?
Oder verwechsel ich da was?
Dann bitte ich vielmals um Entschuldigung

bernidasbrot, 06.09. 23:38

Jetzt schau ma mal, wie gut er seine erste Amtszeit meistert.

Zwischen Aussenmister Hände schütteln

versusx, 06.09. 22:11

kann bald ein jeder aber ein Land regieren nicht. Bitte net blenden lassen!

iwasois, 06.09. 22:27

Meins sicher Ausmister Oder????
Ja, der kommt spätestens ab 16.Oktober 2017

manz, 06.09. 23:05

Keine Angst. Die Initative zur Schließung der Balkanroute ist keine Blendung, das sind handfeste Fakten.

michaela50, 06.09. 23:12

Über die Balkanroute kommen noch imma flüchtlinge

manz, 06.09. 23:16

Na klar, in Schlepperfahrzeugen. Die werden laufend abgefangen.

iwasois, 06.09. 23:16

Aber keine Million. Wovon 100.000 bei uns bleiben.

Kurz ist klar zu verstehen.

fortis, 06.09. 21:44

Z.B. es geht nicht, dass jemand mit einem abgebrannten Haus ins Land gezogen kommt und von der Feuerversicherung das Geld haben will. Er hat noch nichts eingezahlt meint der Herr Minister und Recht hat er oder? Eine Versicherung, und unser Sozialsystem baut auf ein derartiges System auf, funktioniert nur so. Manche tun sich halt schwer das zu verstehen. Die nehmen sich halt das was sie kriegen können deshalb wird es gut sein, wieder einen zu haben der ihnen das erklärt - der Kanzler ist das nicht, weil der versteht das nicht - ansonsten kann man nicht mit derartigen Raubrittersprüchen in eine Wahl ziehen. Wer wählt so was?

herbststurm1, 06.09. 22:04

Ich wähle Christian Kern, weil er wieder so etwas wie ansatzweise sozialdemokratische Politik macht.
Für Menschen die nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen sind....

versusx, 06.09. 22:09

Ins Laund einischrein kann man bald aber umsetzen muss man dann auch. Bist dir sicher Fortis das der Kurz das schafft?...... ich nicht!

fortis, 06.09. 22:50

Es wird schwer aber ich traue ihm das zu - ich hoffe es jedenfalls wenn nicht, ist die ÖVP erledigt. Ich würde der VP raten sehr aufzupassen sonst ists vorbei.

Fairerweise muss ich sagen, dass ich Herrn Webhofer

gscheitbär06, 06.09. 21:19

als sehr neutral empfand.

manz, 06.09. 23:06

Bei welcher Gelegenheit?

Kern sagt wieder seine gleichen auswendig gelernten Sätze runter

hahnemann, 06.09. 21:09

michaela50, 06.09. 21:12

wie strache,kurz usw

hahnemann, 06.09. 21:17

So viel hör ich den Leuten nicht, zu aber Kern hat in den 10 Minuten, wo ich heute zugehört habe, das gleiche wie am Montag gesagt - wörtlich

michaela50, 06.09. 21:18

bei kern hörst genau zu gel

reservebuddha, 06.09. 21:20

Warum soll er nicht dasselbe noch einmal sagen? Dazu braucht er es nicht auswendig lernen. Er braucht nur sagen, was er denkt. Selbe Frage, selbe Antwort. Die Frage ist, ob die Antwort was taugt, und nicht, wie oft er sie gibt. Aus meiner Sicht sind seine Antworten soweit OK.

shaman7, 06.09. 21:22

@hahnemann, wie fantasievoll gestaltet hättest du denn gerne die Antwort auf die Frage: Wieviel ist 2 x 2? ;-)

hahnemann, 06.09. 21:23

10 Minuten heute waren genug, geLL

hahnemann, 06.09. 21:24

Shaman
Waren die Fragen so komplex?

reservebuddha, 06.09. 21:24

"10 Minuten heute waren genug, geLL"

Stimmt, da ist Kern ineffizient. Du schaffst es, denselben Eindruck in unter 30 Wörtern zu erwecken. ;-)

shaman7, 06.09. 21:29

@hahnemann, ich kenne nicht alle Fragen, die Kern gestellt werden, aber ich erkenne sein Bemühen an, auf komplexe Themen seriös zu antworten.

versusx, 06.09. 22:13

hahnemann,schrieb am 06.09. 21:09

Du lässt Federn mit deiner Aussage.

hahnemann, 07.09. 08:43

ich habe keine Federn

warum sagt dem Kern niemand, dass Wasserkraft in

bernidasbrot, 06.09. 21:08

Österreich bereits ausgebaut ist und Photovoltaik das selbe wie Sonnenstrom ist?

hahnemann, 06.09. 21:17

Interviewt leicht der Leitner?

blumenstrauß, 06.09. 22:42

Die Wasserkraft ist noch lange nicht zu Ende, einige Gemeinden nützen bereits die Trinkwasserleitungen zur Stromerzeugung und funktioniert gut. Lieber den Strom selbst erzeugen, als Atomstrom aus dem Ausland kaufen.

manz, 06.09. 23:09

Kommt jetzt wieder der Plan, die Krimmler Wasserfälle für ein Wasserkraftwerk aufzustauen? Für den Anblick von Kraftwerken wohin das Auge reicht geben sicher keine Touristen ihr Geld in Österreich aus. Auch das Aufstellen von Windrädern hat Grenzen.