Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Diesel und Co.: Das Gebot der Stunde?" / Kommentaransicht

Auspuff

Diesel und Co.: Das Gebot der Stunde?

Vielerorts werden Benzin- und Dieselautos verboten oder eingeschränkt. Stellen Umweltschutz und Wirtschaftsfreundlichkeit einen Gegensatz dar? Ist ein Verbot sinnvoll oder die Hoffnung auf Freiwilligkeit? Was ist das Gebot der Stunde?

zurück zur Debatte

2580 Beiträge

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Beiträge

warum wird eigentlich nur gegen.....

grazerbert1, 13.08. 11:24

...diesel PKWs gehetzt?
pusten lkws, diesellokomotiven, flugzeuge und schiffe kein co2 bzw nox in die luft?
aber deren betreiber haben ja mächtige lobbys und verhindern die umsetzung längst bestehender umweltstandards mit aller macht und v.a. viel geld.
und nicht nur die USA, sondern auch China und Indien blasen genug schadstoffe in die atmosphäre, in der der dreck so lange rund um die erde schwebt, bis er nach jahren sogar in der Antarktis nachweisbar ist.
also einmal etwas mehr zurückhaltung bei den diesel-pkw besitzern!

Antworten

wacherbürger, 13.08. 11:40

Die Autofahrer hätten auch eine Lobby, wie z.B die ganzen Clubs, ÖAMTC, ARBÖ, ADAC usw., leider hört man von denen gar nichts die nehmen nur das Geld, wie überall.

bartolini, 13.08. 12:11

Von der britischen Tageszeitung genannte Experten aus Deutschland und Brüssel verwiesen allerdings darauf, dass große Kreuzfahrtschiffe zumindest 150 Tonnen Treibstoff pro Tag verbrauchen und damit mehr Schwefel und Stickoxide in die Luft blasen würden als „einige Millionen Autos“ bzw. der gesamte Verkehr einer „mittelgroßen Stadt“. Ihre Feinstaubbilanz übersteige die des gesamten Londoner Busverkehrs.

http://orf.at/stories/2340363/2340364/

bartolini, 13.08. 12:13

In der südenglischen Stadt macht nun eine Bürgerinitiative unter dem Namen Southampton Clean Air gegen das Problem Luftverschmutzung mobil. Verursacht wird das laut der Gruppe aber nicht nur durch Kreuzfahrt-, sondern auch durch Containerschiffe und den durch beide verursachten Zulieferverkehr.

bartolini, 13.08. 12:25

Neben den öffentlichen Haushalten belastet der Flugverkehr maßgeblich das Weltklima. Beim Verbrennen von Kerosin entstehen klimaschädliche Abgase. Sie bestehen überwiegend aus Wasserdampf, Kohlendioxid und Stickoxiden. Die Auswirkungen dieser Stoffe sind in luftiger Höhe rund dreimal größer als am Boden und vergrößern so den Treibhauseffekt entsprechend. Bis zu 100 Jahre bleiben die Schadstoffe in der Atmosphäre und bewirken Umweltschäden, die niemand mehr ungeschehen machen kann. Die von Flugzeugen erzeugten Kondensstreifen und Schleierwolken verstärken das Aufheizen unserer Atmosphäre zusätzlich, weil sie die Rückstrahlung der Wärme vom Erdboden in den Weltraum vermindern.

https://www.vcd.org/themen/flugverkehr/

bartolini, 13.08. 12:27

der grazerbert hat recht.
es wird nur der pkw angegriffen.
alle anderen luftverschmutzer sind sakrosankt.

helikopter, 13.08. 12:35

Bin weder Diesel noch Brummi-Fan, aber fairerweise sollte schon gesagt werden, dass LKW beim Sprit-Verbrauch wesentlich besser abschneiden als Diesel-PKW so man den Verbrauch mit dem Gesamtgewicht/der beförderten Fracht vergleicht :
- ein 2 T. schwerer SUV mag im realen Fahrbetrieb auf ca. 10 l/100 km kommen,
- ein 40-Tonner ist zwar 20 mal schwerer, begnügt sich aber mit 30 - 35 Liter - also "nur" dreimal so viel.
https://www.welt.de/motor/news/article158319522/Dieselverbrauch-von-Lkw.html

Fachleute sind sich darin einig, dass grossvolumige Diesel-Motoren
den Kraftstoff besser ausnutzen und zudem eher bessere Abgaswerte haben als kleinvolumige.

bartolini, 13.08. 14:11

heli
sag das nicht zu laut, denn dann steigen die suv besitzer auch noch auf lkw um :-).

zurück zur Debatte