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Diesel und Co.: Das Gebot der Stunde?

Vielerorts werden Benzin- und Dieselautos verboten oder eingeschränkt. Stellen Umweltschutz und Wirtschaftsfreundlichkeit einen Gegensatz dar? Ist ein Verbot sinnvoll oder die Hoffnung auf Freiwilligkeit? Was ist das Gebot der Stunde?

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2580 Beiträge

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Beiträge

Das Fairste...

matschgerant, 13.08. 06:43

...gegenüber allen Beteiligten wäre, alle PKW-Dieselantriebe generell vom Neuwagenmarkt zu nehmen, sofern sie nicht unter realen Messbedingungen und auch im gesamten Betriebsbereich die Euro 6 Werte einhalten. Das ist nämlich das, was man verlangen kann. Auch darstellbar ist, dass Diesel mindestens gleich viel kostet wie Benzin. Und Schleierfahnder für die relativ leicht erkennbaren gebrauchten Rußschleudern (oft aus Osteuropa), wo bereits längst alles an Filtern ausgebaut ist, was den Neuwagen noch zulassungsfähig gemacht hatte.
Mit solchen rigorosen Maßnahmen wäre wenigstens mittelfristig was für unsere Lungen zu erreichen. Denn auf Verständnis von verbohrten Alt-Dieselfahrern braucht man nicht bauen, die hören gar nicht zu.

Antworten

vollgegeneu, 13.08. 09:15

Direse Fahrzeuge durften gar nicht zugelassen werden. Aber sicher hat da einer im Verkehrsministerium einen Umschlag im Postfach gehabt, das seine Augen kurzzeitig erblinden lies. Auch hat das Finanzministerium sicher ein Verbot verneint, denn wie hätte man die entgangenen Steuern kompensiert?

Alles in allem ist unser System nur auf Lug u. Betrug aufgebaut. Aktionäre der Autoindustrie müssen auch beschissen werden.

abstauber, 13.08. 10:58

verbohrtes verständnis wirft hier die eine seite den andern vor und umgekehrt.

wacherbürger, 13.08. 11:22

Wenn die Erträge sinken werden auch die Aktionäre sauer werden und ihre Papierln verkaufen. Vielleicht erhalten diese dann auch eine Abwrackprämie.

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