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Auspuff

Diesel und Co.: Das Gebot der Stunde?

Vielerorts werden Benzin- und Dieselautos verboten oder eingeschränkt. Stellen Umweltschutz und Wirtschaftsfreundlichkeit einen Gegensatz dar? Ist ein Verbot sinnvoll oder die Hoffnung auf Freiwilligkeit? Was ist das Gebot der Stunde?

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Forum

Verbieten!

murmeletier, 24.08. 00:38

Nicht nur die überalterten Wagen sind eine Umweltlast auch die brandneuen mit der Schummelsoftware!

Antworten

Pendlerpauschale abschaffen

inventor, 23.08. 19:06

wäre das Wichtigste!

Das Gebot der Stunde.

Antworten

ösirepublik, 23.08. 19:59

und dannn ?
kommt dann die Arbeit aufs Land ? nein ..
werden dann mehr Pendler-Wohnungen gebaut ? nein ...
nur noch mehr Arbeitslose ....

inventor, 23.08. 20:18

Öffentlicher Verkehr.

it21, 23.08. 21:33

Der Öffentlicher Verkehr kommt dann vermutlich
in jede Ecke des Landes und ist noch dazu gratis.

Denn die Pendlerpauschale kriegen dann auch jene
Pendler nicht mehr, die z.B. in Bahnhofsnähe wohnen.

ösirepublik, 23.08. 22:04

die Öffis schaffen nichtmal 12% des Verkehrsaufkommens , ?
wo sind all die Bahnhöfe, Gleise, P&R Parkplätze ? nirgends !
Fährt dann die U-Bahn bis Horn oder Zwettl oder Oberpullendorf ?
Fahrtdauer mind. 1 Std länger ...

666louisdor, 24.08. 00:37

@inventor

Was brächte die Abschaffung desselben?

Wenn die Unternehmen auf Land siedelten, dann würde in Wien gar nix mehr weitergehen. Oder?

Beitrag der FPÖ: Entfall der Normverbrauchsabgabe

klartexten, 23.08. 18:15

Achtzylinder werden endlich wieder leistbar.
Seht es ein Leute, es gibt keine Abgase und keinen Klimawandel.
Vertraut den Politikern.

Antworten

it21, 23.08. 22:10

Der Entfall der NOVA wäre nicht das Schlechteste.
Einer der Gründe, warum PKWs bei uns deutlich
mehr kosten, als z.B. in Deutschland...

bastiat, 23.08. 22:39

Der Wegfall der Normverbrauchsabgabe würde schlagartig eine qualitativen Modernisierungsschub am Fahrzeugbestand in Österreich bedeuten und würde zunehmend gesundheitsschädliche Diesel-PKWs zugunsten moderner Benziner ersetzen.

Effizienz wäre gefragt

genaugenommen51, 23.08. 17:58

Man stelle sich vor, dass ein Mensch zu Fuß für 100 km rund 5 kWh an Energie benötigt, mit dem Fahrrad gute 2 kWh. Setzt er sich für die gleiche Strecke in ein (sparsames) Auto, verbraucht er mindestens 60 kWh. Die Effizienz des Benzin- und Dieselautos ist 100 Jahre nach der Erfindung noch immer eine Katastrophe. Ist aber auch verständlich, wenn man zum Bewegen von 80 kg Mensch mindestens 1.500 kg Auto mit bewegt. Dies endlich zu realisieren bedeutet nicht, alles zu Fuß gehen zu müssen, sondern das Auto in der jetzigen Form endlich in Frage zu stellen. Das, was heute auf den Straßen fährt, ist zum überwiegenden Ausmaß nur mehr Protzerei, denn 250 PS für Stop-and-Go-Verkehr braucht kein Mensch und sogar mit nur 50 PS konnte man vor 20 Jahren schon 130 auf der Autobahn fahren. Ein halbwegs brauchbares (noch immer zu schweres) E-Auto kommt immerhin mit nur 13 kWh für 100 km aus. Da könnte der Strom sogar aus Erdöl gemacht werden, wäre das allemal energiesparender als ein rein fossil betriebenes „modernes“ Auto mit der Antriebstechnik von vor 100 Jahren.
Leider geht bei den E-Autos die Autoindustrie wieder den gleichen, falschen Weg: Großkotzige Autos, viel zu schwer, viel zu groß. Dabei will man angeblich zuerst die Zweitautokäufer mit dem E-Auto ansprechen, baut aber - größenmäßig - wieder fast nur protzige Erstautos (es gibt auch Ausnahmen wie zB. den ZOE von Renault). Da läuft so ziemlich alles schief, was schieflaufen kann. Und: Die Politik ist nicht willens (siehe VW-Skandal), echte Weichenstellungen vorzunehmen, zu sehr sind hier die Verantwortlichen mit den Konzernen verfilzt (um das Wort "gekauft" zu vermeiden). Die Konzerne werden es nicht "richten", die richten es sich nur für sich selbst und wollen nur unser Geld, sonst nichts. Bleibt „nur“ mehr die „Macht des Käufers“. Ob diese „Macht“ das Richtige will, da darf man aber heute auch seine Zweifel haben.

Antworten

und die Flugzeuge?

aduado, 23.08. 17:54

was tanken die und was blasen sie raus?

Antworten

geier, 23.08. 19:10

Und was die für Parkplätze brauchen.....ubd Wien tut dafür nichts

naasoowos, 23.08. 21:12

Pro Passagier braucht ein Flieder weniger als ein Auto mit nur einem Fahrer auf 100km

Ich behaupte mal...

bock, 23.08. 17:02

Würde man innerhalb Wiens alles zur Kurzparkzone erklären und Park&Ride Anlagen endlich dort hinstellen, wo man noch einen Anreiz hat, diese zu benützen, statt diese immer hinter die Stauzonen zu bauen, würde die Feinstaubbelastung sofort um 30% geringer sein.

Die Wiener würden nicht innerhalb der Stadt spazieren fahren, die P&R würden nicht von Wienern als Billigparkgaragen missbraucht werden und für alle einfahrenden wäre ein echter Anreiz, diese zu benützen.

Aktuell sind die P&R nach den Stauzonen - der Anreiz, diese zu benützen defacto nicht mehr existent - und/oder um 8 Uhr knallevoll, sodass man erst recht wieder mit dem Auto bis in den ersten Hieb fährt.

Antworten

bartolini, 23.08. 17:14

so ist es.
komplette fehlplanung.

poli2, 23.08. 17:18

statt die U1 gleich bis zur S1 zu bauen und dort eine riesige P&R zu bauen, müssen jetzt die pendler durch (!) den ortskern von oberlaa um zu gerade mal ~750 P&R-stellplätzen zu kommen.

zur info: das ist ungefähr genausoviel wie in eine einzige (!) u-bahn passt.

poli2, 23.08. 17:21

ach ja, und der allergrößte unsinn:

an der stadtgrenze (wien-stierofen) hat man jetzt ca 200m "verkehrsberuhigt" und mit fahrverbot belegt.

die hälfte davon eine brücke über die S1 und die andere hälfte links und rechts nur felder.

dafür muss jetzt aber ein umweg von gut 1km gefahren werden.

sorry, aber viel dümmer gehts wirklich nicht mehr.

manz, 23.08. 17:22

Die Parkhäuser sollten alle verstaatlicht werden, denn es ist absurd, wenn ein Teil der Infrastruktur - die Straßen - in staatlicher Hand sind, und ein anderer Teil - die Parkhäuser – nicht, sodass jeder sein eigenes Süppchen kocht.

bock, 23.08. 17:23

Absolut korrekt! Absolute Fehlplanung.
Oder siehe A22. Da gibt es die P&R Spittelau und Heiligenstadt. Beide sind nach dem Staubereich Nordbrücke und beide um 8:15 zum Bersten voll. Wenn ich mich schon mal über die Nordbrücke durchgestaut habe, dann fahre ich gleich bis in den ersten, statt mich in eine P&R zu stellen, wo ich an 2 von 3 Tagen ohnehin keinen Platz bekomme. Und da kein Wiener dann um den schlanken Tagestarif von EUR 30,-- eine Garage benütze. Da fahr ich um einen Monatsparktarif von EUR 100 bis in die Innenstadt. Die Stadtpolitik will es ja nicht anders.

manz, 23.08. 17:26

Im Gegensatz zu Graz ist Wien nicht besonders mit Feinstaub belastet (geografische Lage, Windverhältnisse). Man hat mit Steuergeld die Hauptstadt zubetoniert (und damit die Hitzebelastung im Sommer erhöht). Da wäre es ein Wahnsinn, wenn man die betonierten Parkflächen ungenutzt brachliegen ließe, denn kein Wiener würde sein Auto auf der Straße parken, wenn er wegen einer flächendeckenden Kurzparkzone alle zwei bis drei Stunden umparken müsste. Das kann man jetzt schon beobachten. Es gibt intensiv genutzte Kurzpark-Einkaufsstraßen wie die Landstraßer Hauptstraße, aber es gibt auch Kurzpark-Geisterstraßen in Wien wie die Floridsdorfer Hauptstraße, deren Parkflächen tagsüber leer sind.

poli2, 23.08. 17:34

@bock

ich hab mal einen artikel gelesen, dass man in wien insgeheim eh gar nicht so großes interesse am umsteigen der pendler hat. die wr.linien haben einfach gar nicht die kapazität diese "massen" zu transportieren.

inventor, 23.08. 17:49

Zubetonierte Flächen in Wien bitte durchforsten
und von gut 50% wirklich den Beton weg und dann aufforsten!!!

geier, 23.08. 18:54

P&R an der Wiener Stadtgrenze ist unfug....gehörr nämlich direkt dorrhin, wo die Pendlerbereits "gesammelt" fahren. Ubd gibts in Verbindung mit den Wiesel Bussen heute.
Es ist sinnlos, wenn der Pendler erst auf den letzten 5 km umsteigt auf Öffis, bks dahib aber ca. 40 km dahinbrettert.

Verbote finde ich doch etwas überzogen...

bock, 23.08. 15:18

Ich bin nicht dafür, dass jeder Bürgermeister oder Vizebürgermeisterin selbst darüber bestimmen soll, ob er/sie Diesel-PKWs verbietet oder nicht.

Sinnvoller wäre es, die Autobauer würden endlich eine echte Alternative zu Diesel und auch Benzin anbieten und die Politik auch Infrastruktur zur Verfügung stellen, denn auch E-Autos brauchen eine Strasse.

Mein Herz hängt nicht an Diesel oder Benzin. Solange allerdings E-Autos von der Reichweite nicht besonders sind, der Preis unglaublich hoch ist und die Optik vom Designer Ich.Bin.Ein.E-Auto.Und.Hässlich wird das nichts werden.

Antworten

bock, 23.08. 15:22

Wenn z.B. Wien über ein Diesel-Verbot nachdenkt, dann ist das eher wieder eine Attacke der Obergrünin gegen die Pendler.

Viel ehrlicher wäre es, jedem Wiener ohne Garagenplatz den PKW nicht zuzulassen. Damit wäre der Optik als auch der Umwelt am meisten geholfen.

Dort wo man ein wirklich gutes Öffi-Netz hat, fahren die Leute mit dem Auto entlang der U-Bahn ins Büro. Innerstädtisch.

Aber der Lobautunnel ist natürlich ganz ganz böse. Da wird jeden tag der ultimative Verkehrsinfarkt produziert. Ist sicher toll für die Umwelt. Und dass der Hafen Freudenau und auch der Ölhafen in der Lobau liegen, wird auch gerne ignoriert. Grüne Politik eben...

aixaro, 23.08. 15:57

Die Phantastereien des bock, dass schon wieda die Grünen an allem Schuld sind, was für ein Vorurteilsgeschwurbel.

bock, 23.08. 16:02

Dass die Maria V den Lobautunnel nicht will, ist bekannt. Dass sie seit Jahren ihre Alternative schuldig bleibt, ebenfalls. Dass sie von den Grünen ist, ist auch Fakt. Dass sie mit den Anti-Lobautunnel-Bürgerinitiativen kooperiert ebenfalls, da ihre Argumente meinst copy paste der grössten Bürgerinitiative sind.

Aber vielleicht ist der Lobautunnel nun von ihr doch gewünscht? Bei ihren Meinungswechseln (ich trete zurück - ich trete vom Rücktritt zurück) sind ja auch amtlich.

bock, 23.08. 16:03

Und von "an allem" kann ich nichts lesen. Vorurteilsgeschwubble von Grün-Phantasten-Fans eben... ;-)

wacherbürger, 23.08. 16:06

Ich frage mich warum die Wiener überhaupt Autos brauchen, insbesonders diese SUV's. Die haben doch so einen tollen öffentlichen Verkehr da braucht es kein Auto.

abstauber, 23.08. 16:21

parkplätze
wohn in a 17000 ew gemeinde, seit 20 jahren darf keine wohnbaugenossenschaft/firma oder sonst was mehr wohnhäuser bauen, wenn nicht die anzahl an parkplätzen der menge an wohneinheiten + besucherplatz/plätze entspricht.

bock, 23.08. 16:21

@wacherbürger: Genau DAS wäre die richtige Frage. Aber die stellt man natürlich dem eigenen Wählerpotential nicht. Da ist es viel praktischer, auf die Pendler hinzuhauen.

bock, 23.08. 16:24

@Abstauber: Wie bei uns. Jeder Häuslbauer muss mindestens 2 Stellplätze am eigenen Grund haben. Nicht in Wien!

In Wiendorf baut man ganze Stadtteile - ohne Garage - und Bürohauserrichter quält man mit immer grösseren und längeren Baugenehmigungsverfahren, wenn sie ausreichend Parkplätze errichten wollen.

bartolini, 23.08. 17:16

aixaro
das ist kein vorurteilsgeschwurbel sondern ganz einfach die wahrheit.

manz, 23.08. 17:29

Ein generelles Verbot von dieselbetriebenen Kfzs wäre eindeutig diskriminierend würde rechtlich nicht lange halten.

ösirepublik, 23.08. 18:37

die Versorgung würde ohnedies zusammenbrechen :
Post, DHL, LKW, Rettung, Feuerwehr, Polizei, Handwerker, Taxis, Zustller, ANlieferung (Billa, Hofer, alle mit Diesel !) ....

Unsere geliebten Autos

seeigel, 23.08. 12:56

sind nur zum geringeren Teil Fortbewegungsmittel sondern vielmehr Prestigeobjekt, Spielzeug, Rauschmittel, Hobby, Potenzsymbol usw. Man merkt das ja auch an den emotionellen Reaktionen auf etwaige Beschränkungen. Ginge es nur um die Überbrückung von Distanzen - die Fahrzeuge sähen anders aus, wären leichter, für vernünftige Geschwindigkeiten ausgelegt und nicht so sinnlos übermotorisiert. Sie benötigten daher auch weniger Kraftstoff und belasteten die Umwelt weniger. Sieht man sich die Karossen der sogenannten Eliten an so besteht allerdings wenig Aussicht auf Einsicht. Es wird der Natur überlassen bleiben die Sache zu regeln.

Antworten

lafnitztaler72, 23.08. 13:31

Unser geliebtes Auto
Ist für die meisten Menschen ein Fortbewegungsmittel das uns zur Arbeitsstelle bringt, denn jeder Mensch kann nicht neben seiner Firma wohnen. Es ist kein Potenzsymbol, vieleicht für dich, doch besonders auf dem Land sind die Wege weiter wie sie in den Städten sind, und es fährt auch keine Strassenbahn von Ort zu Ort. Man ist zum Einkauf auf sein Auto angewiesen um ins nächste Einkaufszentrum zu kommen, denn der kleine Greisler wurde vor Jahren vom Markt verträngt. Auch das Alter vieler Menschen, die bestimmt keine Raser auf der Autobahn sind, ist das Auto bitter notwendig um noch ein wenig Lebensqualität zu haben, unter die Menschen zu kommen , am Sonntag zur Kirche zu fahren, denn der Weg auf Schusters Rappen ist nicht mehr zu bewältigen. Ja es gibt auch Menschen, für die ist der fahrbare Untersatz ein Statussymbol, aber diese Minderheit können wir verkraften.

fernsehwastl, 23.08. 13:40

lafnitz
Ja es gibt auch Menschen, für die ist der fahrbare Untersatz ein Statussymbol, aber diese Minderheit können wir verkraften.
----------------------
Minderheit ?????????? Das Auto ist eine heilige Kuh für uns Österreicher. schau doch mal auf die Strasse, was da für Statussymbole fahren !!!! Alleine die Klasse der SUV...unglaublich. die meisten davon werden immer nur asphalt fahren, nie im Dreck oder Waldwege...

miraculix11, 23.08. 13:47

Dann schau doch wer SUV fährt und warum die SUV fahren: Weil alte Leute aus einem tiefen Auto nur mehr schwer hochkommen.

fernsehwastl, 23.08. 13:51

mira
na ja, wenn für Dich alte Leute bei ca 35 anfangen, hast du recht...

seeigel, 23.08. 13:56

Die kleinen Greißler wurden vom Markt verdrängt weil man mit dem lieben Auto so leicht zum Supermarkt fährt wo das Bier um 5 Cent billiger ist.

seeigel, 23.08. 13:58

übrigens möchte ich nicht den Individualverkehr missen, nur die Art unserer Fahrzeuge ist zu hinterfragen.

kuota, 23.08. 14:13

eine Frage seeigel welche Autos gibt es in deiner Familie?

peakaustria, 23.08. 14:34

ja ganz genau seeigel...aber viel wird da über pr und werbung getriggert, dem kann sich das individuum kaum entziehen...eine hoffnung für uns als spezies kann der sinkende eroi sein, wie es kürzlich N. Ahmed gut beschrieben hat. also kurz peak oil sein und wie J.H. Kunstler es ausdrückt ein plötzlicher vertrauens verlust in die fiat währungen etc dann werden wieder plötzlich wie a. friedmann v. energyskeptic schreibt, tauben als dünger produzenten geschätzt...

poli2, 23.08. 14:49

cih verbringe mehr zeit im PKW als im badezimmer; oder gar in der küche

ok, bei frauen mag das anders sein :-)

jedenfalls erlaube ich mir dann sehr wohl einen gewissen "komfort", sonst könnte ich gleich öffii fahren ; und am tag 1h länger unterwegs sein.

bock, 23.08. 15:25

Ich fahre auch einen SUV. Mit 6.6 Litern bei 190 PS eines der sparsamsten Autos, welches ich je hatte. Alle anderen hatten weniger PS und brauchten viel mehr.

Und ja, wenn man sich mal an das äusserst komfortable ein- und aussteigen gewöhnt hat, möchte man nie wieder so eine Limousinen-Karre.

Und schon mal probiert, 2 Kinder in einen Passat in die Kindersitze zu heben? Die Kindersitze sind gesetzlich vorgeschrieben und brauchen enorm viel Platz. Und den Bandscheibenvorfall hast da auch gleich mit dabei, weil die so tief im Auto sind. Kein Wunder also, dass die Leute mit Kindern auf SUVs oder Vans umsteigen.

wacherbürger, 23.08. 16:19

@lafnitz...,13:31
Das mit dem Einkaufen und den Arztbesuchen am Land kann ich verstehen. Öffentliche Verkehrsmittel sind da einfach nicht attraktiv.
Es gäbe auch die Möglichkeit am Land so etwas wie Sammeltaxis zu installieren, die einen fixen Fahrplan haben und bei Bedarf und Anruf die Person auch zu Hause abholt. Dass kostet zwar ein bisserl, aber ein Auto kostet viel mehr. In meiner ehemaligen Gemeinde Wals-Siezenheim bei Salzburg funktioniert das schon lange.

Und wer einen SUV benötigt, weil er nicht mehr aus und einsteigen kann, sollte seinen Schein abgeben.

bock, 23.08. 16:26

@wacherbürger: Es soll Leute geben, die Titanplatten in die Wirbelsäule implantiert haben. Ohne Schmerzen oder Gefahr eines Bandscheibenvorfalles können die nicht in so ein Bodenplattenkleber-Häuslauto, welches ohnehin meist viel mehr rausbläst als das Feindbild SUV.

All diesen zu sagen, sie sollen den Führerschein abgeben, ist - sorry - ziemlich debil.

bock, 23.08. 16:31

Ich finde aber immer lustig, dass der SUV - das Blech gewordene Feindbild - herhalten muss.

Es gibt SUV's die sind echte Spritsparmeister. Es gibt natürlich welche, die saufen wie ein Kanaldeckel. Gleiches gilt aber auch für Limousinen. Ein M5 z.B. ist kein SUV, säuft aber wie ein Loch. Oder nehmen wir diesen Plastikbomber von Mini. Klein und der Verbrauch ein Schocker...

wacherbürger, 23.08. 16:44

@bock, 16:26 wirbelversteifte Menschen wird es in Ö nicht so viele geben, wenn ja muss man feststellen ob die Fahrtüchtigkkeit dann noch gegeben ist. Bevor man deswegen so ein Fahrzeug halten muss fahre ich lieber mit dem Taxi im Stadtbereich. Da kann man für sich das richtige Fahrzeug ordern. Ansonsten hat man nur Kosten für den öffentl. Verkehr, sonst nichts.

bock, 23.08. 16:53

@wacherbürger: Nicht jeder mit gesundheitlichen Einschränkungen hat Öffis oder einen Taxistand vor der Tür.

Und selbst wenn es nur um die viel komfortablere Sitzposition geht, gestehe ich allen die das wollen einen SUV zu.

Diese gekünstelte Aufregung um die SUVs versteht wohl niemand so recht...

poli2, 23.08. 17:10

früher ist man über die kombis ("lieferwagen") hergezogen.
dann waren es die (mini-)VANs.
und jetzt sind es halt die SUVs.

wobei manche tatsächlich immer noch glauben, ein SUV ist ein geländewagen.

wacherbürger, 23.08. 17:41

@bock u. @poli2, ich versuche nicht über die SUV-Fahrer herzuziehen, es mir einfach nicht verständlich, dass man im städtischen Bereich, bei ganz milden Wintern, ein Auto mit Allrad und 2 Tonnen Gewicht fahren muss. Dann ist noch die Erscheinung, dass diese Fahrzeuge beim Parken meistens noch einen halben Platz dazu brauchen. Über die Umweltbelastung wurde ja schon diskutiert.

wacherbürger, 23.08. 17:46

@bock, 16:53
Fast jeder hat ein Telefon um ein Taxi zu rufen und mitzuteilen dass man ein größeres Fahrzeug benötigt weil man ein gesundheitliches Problem hat. Es wird funktionieren.

poli2, 23.08. 18:14

@wach

nochmal, ein SUV ist eher in den selten fällen ein 2t-allradler. so wie es halt auch 2t-allrad- limousinen/kombis gibt, aber auch dort nicht die regel sind.

SUV ist in erster linie eine karosserie-form, oft sogar auf der basis der "normalen" baureihe.

nicht mehr und nicht weniger.

PS: ich hab (zumindest noch) keinen SUV

ösirepublik, 23.08. 18:42

nein, der "SUV" steht für Protz und Überlegenheit (an Höhe und Gewicht) und - angeblicher - Sicherheit, samt unnötigen 300 PS aufwärts ..
guck in den 1. + 13.Bezirk ...

Wenn man Fakten bringt,

übrigens, 23.08. 12:24

werden User wie z. B. emporer nervös und persönlich, wieso eigentlich?

Fakt ist, daß es offensichtlich einen EU-Grenzwert für NOx im Straßenverkehr gibt, der bei jahresdurchschnittlich 40 µg/m3 liegt. Fakt ist auch, daß es einen Grenzwert für Arbeitsplätze gibt, der bei 950 µg/m3 liegt. Es wird also gefordert, daß selbst in den Zonen des dichtesten Verkehrs in Innenstädten die NOx-Belastung nur ca. 1/24 der erlaubten Arbeitsplatzwerte liegt. Das ist das eine.

Daß sich Automobilhersteller diverser Tricks bedienen, um im Wettbewerb besser dazustehen, ist eine andere Sache. Ich bin allerdings überzeugt, daß das im Wissen und Einverständnis der Politik geschah, die jetzt zumindest in Europa äußerst lasch reagiert, weil sonst vermutlich wesentlich mehr auffliegen würde.

Aber klar, Leute, die noch an den Weihnachtsmann glauben, wird es immer geben.

Antworten

emperor, 23.08. 12:59

ich bin gar nicht nervös. ich würde nur mal behaupten, in die sache recht guten einblick zu haben.

dass die politik da mitgespielt hat ist ja eh klar. und genau das gehörte ja genauestens untersucht. beginnt schon mit der steuerlichen subventionierung von diesel, die ja unter anderem dem dieselboom mitverursacht hat.

deine werte kannst vergessen, haben wir schon besprochen. nichtssagend und komplett irrelevant!

übrigens, 23.08. 13:17

"deine werte kannst vergessen, haben wir schon besprochen. nichtssagend und komplett irrelevant!"
Belege?

emperor, 23.08. 13:50

übrigens
was für belege willst du haben? beginnt damit: was hilft eine zahl im jahresdurchschnitt bitteschön? gemessen wo genau? es ist belegt, dass die werte an stark befahrenen strassen um ein vielfaches überschritten werden und die leute dort das direkt einatmen. denen hilft der nichtssagende jahresschnitt genau nichts. wenn du täglich (wie zb ich die meiste zeit) a halbe stunde zu fuss je strecke in die arbeit gehst, dann bist immer live dabei beim dreckfressen. das ist fakt.

google mal und du wirst sehen, dass nox (no2) in den städten ein riesen problem ist. was kapierst du daran eigentlich nicht?

emperor, 23.08. 13:59

mak werte für no2 am arbeitsplatz gilt übrigens nur für manche arbeitsplätze und nicht für jedermann. ausserdem ist das ja aufgrund von arbeitszeit schon mal zeitlich begrenzt, wobei die aussenluftkonzentration für manche dauern geatmet wird. sagt ausserdem keiner, dass die 950 ein brauchbarer wert sind. hat ja auch jemand mal definiert...
also warum kommst mit so seltsamen vergleichen daher?

emperor, 23.08. 14:08

no2 speziell für kinder ganz schlecht und die sind üblicherweise grad von der körpergrösse her in der höhe der grössten konzentration. kleinkinder sind übrigens meist ausserdem keine schweisser oder kfz mechaniker, für welche die genannten werte ja gelten. mach dich nicht lächerlich!

übrigens, 23.08. 15:33

> emperor,schrieb am 23.08. 14:08 eine Antwort:
Wie viele Kinder mit NOx-Schädigung kennst Du? Wie heißt die Krankheit, die sie haben?

emperor, 23.08. 16:31

übrigens
die diskussion mit dir ist mir nun echt schon zu einseitig. du stellst teilweise komplett sinnbefreite vergleiche auf, bleibst sämtliche antworten schuldig und kommst hingegen mit der nächsten lustigen frage daher. so diskutiert man nicht, falls dir das noch niemand erklärt haben sollte!
frag sämtliche ärzte, informier dich über die thematik. die sache wurde und wird dramatisch runtergespielt, das ist jedem denkenden klar. ich bin übrigens feuerwehrtechnisch recht gut ausgebildet und da weiss man sehr wohl über die prinzipielle gefahr, welche von nitrosen gasen ausgeht.

emperor, 23.08. 16:56

"fakten" bist du bis dato komplett schuldig geblieben und es stellt sich die frage deiner motivation, die sache so zu bagatellisieren.
meine motivation kann ich dir gleich mal sagen: da ich zu einem teil in der stadt wohne, habe ich das thema schon sehr lange im blickwinkel. ich konnte und kann einfach nicht vestehen, dass man gerade die schlechteste technik für den privat-pkw derartig gepusht hat. wär dreimal gscheiter gewesen, man hätte mehr in cng oder konventionelle benziner investiert. die luftqualität in den ballungsräumen wäre dramatisch besser. lkw und gewerbliche hätten ja eh auf diesel bleiben können, aber dass mal jedermann in so einer stinkenden karre sitzt war an sich mit der dieselsubvention grundsätzlich nicht vorgesehen.

ösirepublik, 23.08. 20:02

der Benziner ist für Weicheier und Sonntagsfahrer ...
für Pensionistn und Studenten ...
alle berufsmäßigen Kraftfahrer (Vertreter, Außendienst, Zusteller,..) fahren Diesel ..
wird wohl einen Grund haben : wirtschaftlicher und langlebiger ...

Wie jetzt Umtauschprämie???

thinkvision, 23.08. 12:22

ich soll also meinen 2 Jährigen VW 2.0 Diesel gegen einen neuen VW 2.0 diesel austausen.
wer sagt mir dass bei jenen KFZ die jetzt beim Handel oder auf Halde bei VW sind nicht der gleiche Dreck rauskommt?

Antworten

herzerzog, 23.08. 12:25

Genau das sagt die einer der führenden Motorentechniker, ein DI und Uniprofessor aus Deutschland, der kürzlich in der ZIB II (Wolf - Interview) darüber geredet hat.
Sinngemäß hat er gesagt: Man kann an den lieben Gott glauben, aber an das was die neuen Euro 6 Diesel am Papier versprechen sicher nicht.

cerotorre, 23.08. 12:47

Nein die Umtauschprämie ist für Euro 4 und schlechter
Ein 2 jahre altes Fahrzeug hat entweder Euro 5 oder 6 - die bekommen ein wirkungsloses Softwareupdate das dann die Abgasanlage ruiniert

fernsehwastl, 23.08. 13:26

wer sagt mir dass bei jenen KFZ die jetzt beim Handel oder auf Halde bei VW sind nicht der gleiche Dreck rauskommt?
--------------------
was erwartest du ? rosenwasser oder veilchenparfüm ? und wieso tun plötzlich alle so, als ob das was ganz neues wär, dass dieselmotoren russpartikel, CO 2 und NOx erzeugen ? Und: Na wenn ich das gewußt hätte, hätte ich nieeeeeee einen diesel gekauft...

thinkvision, 23.08. 13:50

@wastl

Thema verfehlt ! Nicht genügend ! setzen!
Niiiiiiiiieeee hat jemand gesagt das Rosenwasser aus dem Auto kommt. AAABER wenn ich ein Fahrzeug kaufe auf dem Euro6 draufsteht aber bei dem Euro3 aus dem Auspuff kommt dannn darf ich mich schon beschweren.

fernsehwastl, 23.08. 13:59

think
Tust dich ja eh...und was genau macht es für dich persönlich einen unterschied ob euro 3 oder euro 6 ? Hast du, rückwirkend gesehen, gewissensbisse, weil du jemals ein Euro 3 Auto gefahren bist ? Hast du aus diesem betrug am kunden nicht auch finanziell profitiert ? weniger NoVa und so ? also ich finde, dass all jene, die eine entschädigung bekommen, dafür die Nova nachzahlen sollten..

thinkvision, 23.08. 15:34

@wastl

Ich denke du bist nicht so dumm wie du dich gibst, sondern dir ist einfach langweilig.

ösirepublik, 23.08. 20:03

oder doch umgekehrt ?

Mein Fahrzeug hat folgende Werte:

eleasar, 23.08. 12:21

Verbrauch: 0 l/100 km
Ausstoß: 0 mg NOx/km und 0 g CO2/km

Name: Fahrrad
Serviceintervall: Einmal im Jahr zum Preis von einem Autoreifen
Funktion: Bringt mich gut von A nach B und C, in der Stadt schneller als das Auto
Nebenwirkung: Stärkt meinen Körper, schärft meine Sinne

In Sonderfällen tut es auch Carsharing oder Zug oder Füße.

Antworten

thinkvision, 23.08. 12:23

jajaja wissen alle. aber pendle damit täglich 60-100 km aus gegenden mit schlechtem öffentlichem verkehr.

herzerzog, 23.08. 12:29

Und das Einatmen der frischen urbanen Morgenluft im Winter an der Ampel am Fahrrad stärkt was?
Hör mal, es gibt Gegenden, da fährt nicht mal ein Schulbus.
Das ist Österreich.
Auf dünn besiedelten skandinavischen Inseln ist die Öffi Struktur besser ausgebaut.

eleasar, 23.08. 13:03

Ich weiß, ich bin eine Ausnahme, leider. Bin vorher auch jahrelang mit dem Pkw zur Arbeit gependelt. Jetzt lebe ich in der Landeshauptstadt mit der höchsten Feinstaub-Belastung, Graz. Im Winter ersticken wir fast. Aber dafür kann ich mein Leben ohne Auto organisieren und genieße das. Hm, es ist wohl nie perfekt. Aber meistens doch ziemlich gut.

emperor, 23.08. 13:03

fahrrad ist für die stadt super. nutze ich dort auch zum teil sehr gerne. man kann sogar strecken von 1-2km ganz zu fuss gehen, wissen manche leute scheinbar gar nicht.
öffis auch super in wien!
wenn ich am land bin, geht aber ohne kfz meist nix.

nureingedanke, 23.08. 13:26

>eleasar Ich bewundere immer Menschen, die eine für sie selbst perfekte Lösung eines Problems gefunden haben. Das Fahrrad : für vieles ein feines Gerät. Transportieren kann man damit aber kaum etwas, fit und kerngesund muß man auch sein - und längere Strecken - na ja, Strasser fährt quer über den amerikanischen Kontinent in weniger als zwei Wochen.....Ich leider nicht ! :-(

Dieselgipfel enttäuschend.

niloteur2, 23.08. 12:10

Statt exemplarisch durchzugreifen, lassen sich Staaten immer wieder erpressen, Großindustrie und Banker mit Glacéhandschuhen zu behandeln, wenn es darum geht, Lüge, Massenbetrug und Täuschung zu ahnden. "Too big to fail" ist anscheinend schon zur Routine und Großfirmenphilosophie geworden.

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herzerzog, 23.08. 12:34

Davon abgesehen dass ich das was VAG da am Kerbholz hat auf das schärfste verurteile: Too big to fail?
Sicher nicht!
Im Bedarfsfall werden dann halt mal schnell die Bänder stehen, Kurzarbeit eingeführt und wenn das nicht genügt ein paar hunderttausend Mitarbeiter in der Autobranche "freigestellt"!
Klingt ja richtig nach Wellnessurlaub, oder?
(War selber mal Betroffener, als der GF dann meinte: "Jetzt ist dafür mehr Zeit zum Schuppen bauen, Holz hacken,..."

Bestraft mit Benzinmotor:

segler, 23.08. 11:57

Angesichts der grauen Wolken hinter den Dieselautos fiel 2011 meine Entscheidung beim Neuwagenkauf zugunsten eines AUDI mit Benzinmotor (TFSI) aus. Leider nach 5 Jahren (2016) Motorschaden nach Problemen mit der Steuerkette. Kommentare wie "ist halt nur eine Benzinmotor" und "der neue Motor wird auch nicht länger halten" haben mich reuhmütig wieder zu einem Auto mit Dieselmotor zurückkehren lassen.

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matschgerant, 23.08. 12:03

Vielleicht solltest du eher die Automarke wechseln und hat das weniger mit Benzin/Diesel zu tun.

it21, 23.08. 12:03

Das ist dann eher eine Frage des Kilometerstandes,
als eine des Fahrzeugalters.

200.000 Kilometer sollte aber auch mit aktuellen
Benzinern möglich sein, sofern man kein Pech hat.

segler, 23.08. 12:11

Automarke gewechselt? JA sicher, quer durch die Familie gibt es keine AUDIs mehr!
200.000km? Leider nicht annähernd.
Grüße ...

herzerzog, 23.08. 12:13

Was der Segler schreibt ist kein Einzelfall, sondern ein x-tausendfach bekanntes und immer noch abgestrittenes Problem.
Betrifft auch die kleineren Benzindirekteinspritzer.
Aus "cost reduction!" Gründen wechselte man den Hersteller der Steuerkette (mir ist sowohl der Hersteller der "guten" als auch der Hersteller der "minderwertigen" bestens bekannt), ist mein Fachgebiet.
Resultat: Tausende gerissene Steuerketten zwischen 20.000 (!) km aufwärts.
Das andere Problem bei den 2,0l Motoren sind die viel zu kleinen (0,4mm!) Ölrückführungsbohrungen in den Ölabstreifringen, welche ab ca. 50.000km aufwärts teils horrende Ölverbräuche "garantieren" - ebenfalls ein totgeschwiegenes Problem. Mein SchwiVa hatte bei seinem A5 am Ende einen Ölberbrauch von 1,5l Vollsynthetiköl auf 1000km bei 135.000km auf der Uhr. Hier bietet der Aftermarket mittlerweile eine wirksame Verbesserung an (Wellringe anstelle Bohrungen), aber wer sich das selber bezahlen muss ist 2.000,- aufwärts schuldig.
Aber die Benziner sind so super und die schlappen 10l Super bei moderat flotter Fahrweise auch kein Thema, oder?

emperor, 23.08. 12:13

tfsi aus dem vag regal kauft man auch nicht!
die bauen keine gscheiten benziner, ist allseits bekannt wenn man sich interessiert bzw auskennt.
steuerkette war ein klassiker und auch der mangelhafte ölabstreifring (2.0/1.8 tfsi wenn ich mich recht erinnere) waren garanten für ein kurzes motorleben.

solidstate, 23.08. 12:14

Das muss wohl am Hersteller liegen oder die Services wurden nicht beachtet.
Jedenfalls haben modern Diesel aufgrund der enormen Beanspruchung vieler Motorteile, keine höhere Lebenserwartung als Benziner.
Die Zeiten als beim Diesel ein paar Dutzend PS aus mehreren Litern Hubraum geholt wurden, wodurch die Lebensdauer fast unbegrenzt war, sind lange vorbei. Das dürfte sich noch nicht zu allen durchgesprochen haben.

emperor, 23.08. 12:16

herzerzog, du sagst es!
selbst miterlebt, was bei einem freund mit seinem a5 2.0tfsi und ölverbrauch wie bei einem zweitakter die vorgangsweise von audi war. schlussendlich kam es zum kapitalen wie vorhergesehen und dann konnte nur mühsam mittals aller rechtlicher mittel was erreicht warden. wurde bis zum schluss abgestritten, dass da gröber was nicht passt.

herzerzog, 23.08. 12:22

@Solidstate: Das ist - mit Verlaub - unwahr.
Mein Mechaniker des Vertrauens hat Kunden, welche dieselbe Maschine wie ich sie habe (immerhin Common Rail mit 1900bar Einspritzdruck und 430Nm) mit 350.000 und über 400.000 km am Laufen.

maxheadroom, 23.08. 12:35

@segler, Probleme mit der Steuerkette bei den VAG TFSI Motoren sind nicht ganz unbekannt. Hat aber genau nichts mit Benzin oder Diesel zu tun. Ist entweder gespart bei der Inspektion oder bei Material und Entwicklung von Spanner und Kette. Bestärkt eher den Verdacht, dass die VAG im sich voll auf die Dieselentwicklung konzentriert, dort Milliarden investiert und die Benziner eher vernachlässigt hat.
"ist halt nur ein Benzinmotor" ist daher technisch falsch, zielt eher auf die VAG Vorgaben, den Diesel zu pushen. Bekannterweise liegt genau dort der Entwicklungsvorsprung der VAG.

segler, 23.08. 12:48

@maxheadroom: Inspektionen und Services penibel eingehalten: Vertragswerkstatt in Neusiedl/See. Außerdem - Kommentar eines unabhängigen KFZ-Technikers: Wer keinen ordentlichen Benzinmotor bauen kann ist nicht in der Lage einen Dieselmotor zu bauen. Zweiter ist nämlich um einiges anspruchsvoller in der Fertigung. Grüße ...

emperor, 23.08. 13:06

vw benziner früher:
g60 - schrott augrund g-lader
vr6 - schrott allgemein, sehr wartungsaufwändig
tsi/tfsi: siehe oben, grundsätzlich keine haltbaren motoren
fsi: leistungsfreie luftpumpen und auch nicht haltbar
den normalen 2.0 benziner habens halbwegs gut gemacht scheinbar.
1.8t haben auch ganz gut gehalten, so weit ich mich erinnere

solidstate, 23.08. 13:08

herzerzog
Das hab ich mit einem Benziner auch schon erreicht. Es ist halt immer eine Frage der Fahrweise, des Aufwands und des Glücks.
Ich habe mit Leuten zu tun die sich mit Beschichtungen in Motoren, Einspritzanlagen etc. beschäftigen. Da hör ich ständing nur von Problemen weil die Technik in modernen Dieselmotoren bis auf's Äusserste ausgereizt ist. Die Dinger halten nicht was sie sollten und die Entwickler sollten Wunder vollbringen die in den seltensten Fallen machbar sind.

solidstate, 23.08. 13:09

segler
Stimmt. Diesel sind heutzutage wesentlich anspruchsvoller als Benziner und daher auch viel schadensanfälliger als früher.

emperor, 23.08. 13:12

herz
stimmt teilweise. grade die 1.9 tdi (pumpe düse) haben teilweise enorm viel ausgehalten. abgastechnisch jedoch unfassbar mies, war ja aber allen egal damals. auch die 2.0 tdi (cr) halten mitunter sehr lange. letztens in der werkstatt eines freundes einen mit gut 300tkm gesehen. motor läuft wie ein einser. aber ohne brauchbare abgasnachbehandlung damals, daher auch katastrophale abgase.
fazit: vag hat den diesel nicht ansatzweise sauber bekommen (andere eh auch teilweise nicht) und daher geschummelt, weil die sonst alle frühzeitig übern Jordan gegangen wären.spricht nicht gerade für wirklich guten motorenbau.

emperor, 23.08. 13:14

solid
daher gehört der diesel ja weg! das steht sich schon lange nimmer dafür.
weisst wer gute motoren zb baut?
japan (allen voran Honda) - top benziner immer schon gebaut
bmw hat auch gute motoren, speziell die reihensechser.
vag baute noch nie sonderlich gute motoren!

solidstate, 23.08. 13:18

emperor
Ich weiss nicht wie es bei BMW jetzt ist, aber ich hatte einen Wagen mit 2 Liter BMW-Motor von 2004.
Er war ja nicht schlecht, aber bei jedem 2. mal Tanken war ein Liter Motoröl fällig.

emperor, 23.08. 13:44

solid
falls das der 2.0 6zyl war kann ich das schon glauben. der war ja auch heftig brustschwach mit seinen 150ps und wirklich eher anfällig. brauchbares hat da immer erst beim 3liter reihensechser angefangen.

maxheadroom, 23.08. 17:37

@segler 12:48:
Im Unterschied zu einem Zahnriemen sind beginnende Probleme mit der Kette bei sorgfältiger Inspektion oft diagnostizierbar (nachlassende Spannung - Geräusche). Darauf bezog sich mein posting, aber nicht nur, wie in vielen Posts hier bestätigt, hatte der TFSI mehr als genug Qualitätsprobleme mit der Steuerkette.
Aus einem bekannten Problem mit der Steuerkette ein generelles Haltbarkeits-Problem von Benzinmotoren ableiten zu wollen ist erstens technisch falsch und zweitens hart an der Grenze der Seriosität.

maxheadroom, 23.08. 17:42

"Wer keinen ordentlichen Benzinmotor bauen kann ist nicht in der Lage einen Dieselmotor zu bauen. Zweiter ist nämlich um einiges anspruchsvoller in der Fertigung."

Auch das ist ziemlich banalisierender Unsinn.
Vor allem wenn Fertigungs- oder Qualitätsprobleme bei Zulierferfirmen auftreten (wie das offensichtlich beim TFSI der Fall war).
Oder eine falsche Spezifikation seitens des Herstellers angegeben wird.

Der tägliche Weg in die Arbeit...

matschgerant, 23.08. 11:31

...den ich zugegeben aus verschiedenen Gründen auch mit dem (Klein)Wagen erledige, gibt Raum für Beobachtungen. So würde ich sagen wäre ein hoher Prozentsatz der Mitbenutzer der Straße in der Lage, für diesen Weg ein relativ kleines E-Auto mit wenig Akkukapazität zu erledigen, ohne irgendeine Einbuße an Mobilität. Verglichen werden immer nur Maximalanforderungen und -angebote. Natürlich ist ein Tesla ein Nischenprodukt und dessen Akkus in Sachen Primärenergie und Rohstoffressourcen nicht komplett unfragwürdig. Sieht man aber den tatsächlichen Bedarf, schaut die Sache anders aus. Man muss nur wollen.

Antworten

it21, 23.08. 11:47

Oft sind aber gerade die Kleinwagen die
Dreckschleudern: ("so dreckig wie ein Luxusdampfer")

http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/feinstaub-bei-benzinern-daimlers-smart-schlusslicht-beim-partikelausstoss/19785582-2.html

matschgerant, 23.08. 11:54

Das ist aber nicht, weil sie klein sind. Mein stinknormaler Sauger hat beste Werte.

querdenker, 23.08. 11:12

Ich habe mal eine Studie über die Bremsstaubbelastung auf den Bahnhöfen gelesen.

Eigentlich müsste jeder Bahnfahrer, der regelmässig fährt, durch diesen Feinstaub und die Konzentration den schwersten Lungenkrebs haben.

Und das bei der umweltfreundlichen elektrischen Eisenbahn.

Wir können z.B. künftig auch den Aufenthalt in den Bahnhöfen verbieten. Wo fängt man an Verbote einzurichten und wo hört man auf ?

Antworten

matschgerant, 23.08. 11:21

Genau, nichts machen und den Kopf in den Dieselrußhaufen stecken, der österreichweit jährlich anfällt. Und in die Stickoxyd-Wolke. Wäre interessant, das einmal zu visualieren.

it21, 23.08. 11:42

Ich bin für ein Bremsverbot für Schienenfahrzeuge,
denn offensichtlich gilt auch hier:
Wer bremst, verliert...