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Fahnen vor Big Ben

"Brexit": Wer profitiert, wer verliert?

Großbritannien und die EU verhandeln über inhaltliche Fragen zum "Brexit". Wie kompliziert werden die Gespräche? Woran wird es sich am meisten spießen? Wer profitiert, wer verliert?

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735 Beiträge

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ronaldo34, 26.07. 16:00

steigen die Polen aus

Antworten

ecomo, 26.07. 16:16

Die werden eher hinausgeworfen, wenn's so weiter machen!

lokivonasgard, 26.07. 17:06

@ronaldo34, 26.07. 16:00
Und warum sollten sie das tun?

kakanien, 26.07. 18:23

lokivonasgard
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du eine sinnvolle Antwort bekommst.

ukglobal, 26.07. 18:59

Nicht nachvollziehbar warum Polen, das wie wenig andere Laender von der EU-Mitgliedschaft profitiert und profitierte, austreten wollte. Erst recht nicht da die grosse Mehrheit der Polen gerne in der EU ist.

Wahrscheinlicher ist dass Italien dazu neigt, falls Grillo's Movement tatsaechlich an die Macht kommen sollte.

pikzehn, 26.07. 21:30

@ecomo
Ist das überhaupt möglich, ein Mitgliedsland hinauswerfen?

Ich denke, Brüssel wird den Polen ein paar "Weise" schicken.
So ca. 10, weil ja Polen mehr Einwohner hat als Österreich.

lokivonasgard, 26.07. 22:35

@pikzehn, 26.07. 21:30
Letztens hat wer einen link reingepostet, dass das sogar bei Verletzung der Grundrechte der EU mit einfacher Mehrheit geht. War auch erstaunt, aber ja - es geht grundsätzlich :o)

pikzehn, 26.07. 23:10

Danke loki
Aber warum habens Griechenland nicht rausgeworfen? Wäre um vieles billiger gewesen.

ronaldo34, 26.07. 23:14

Weil dann das Prestigeprojekt einheitliche Währung den Bach runter gegangen wäre.

lokivonasgard, 27.07. 00:17

@pikzehn, 26.07. 23:10
Welches der Grundrechte der EU hätte Griechenland verletzt gehabt? Das ganze war schon so formuliert, dass die EU z.B. nicht das Abdriften eines Mitgliedstaates in eine Diktatur finanziert. Dann kann diese Möglichkeit zum Einsatz kommen. Also mit Blick auf Polen nicht so unwahrscheinlich. Oder wenn die Türkei dabei gewesen wäre, dann sicher nach dem, was da im letzten Jahr passiert ist.

@ronaldo34, 26.07. 23:14
Griechenland aus dem Euro zu entlassen mit seinem vernachlässigbaren Beitrag zur Euro-Wirtschaft wäre sicher nicht das Ende des Euros gewesen. Allerdings wäre das politische Signal fatal gewesen. Es war eine rein politische Entscheidung. Sicher auch davon getrieben, dass z.B. deutsche Bankinstitute nicht durch eine Pleite und Zahlungsunfähigkeit Griechenlands in Schieflage kommen sollten.

manz, 27.07. 01:12

Auch die deutsche Einheit gleich nach dem Mauerfall war eine politische Entscheidung, keine wirtschaftlich sinnvolle. Den Solidaritätszuschlag für den teuren Aufbau Ost zahlen die Deutschen nach wie vor.

Immer weniger Briten werden Autos kaufen

xx1xx, 26.07. 14:27

Den verbleibenden Rest wird vielleicht eine spezialisierte Werkstätte in NI abdecken? Da sind dann auch Sonderanfertigungen für Kunden und Linksverkehr möglich.
GB versucht China zu werden und glaubt damit einen vergleichbaren Wirtschaftsboom auslösen zu können. Aber China ist schon viel weiter. Der Trend geht zu einer engen Kooperation mit der EU.

Antworten

ecomo, 26.07. 14:47

Vergiss nicht ukglobals "Wunderzug" aus Shanghai, der die Weltwirtschaft revolutionieren wird ;-)

lokivonasgard, 26.07. 14:50

@xx1xx, 26.07. 14:27
"Da sind dann auch Sonderanfertigungen für Kunden und Linksverkehr möglich."

Wie unsinnig diese Aussage ist, kann man an der Karte erkennen. So wenig Linksverkehr gibt es nicht auf dieser Welt...

https://de.wikipedia.org/wiki/Links-_und_Rechtsverkehr

ecomo, 26.07. 14:54

Viel aber auch nicht! Indien und Indonesien reisst die halt rauss. Die Frage ist ob man diesen Markt von GB aus bedient?

ukglobal, 26.07. 15:02

>>14:27, 14:47 und 14:54

Wie unsinnig die Beitraege sind kann man daran erkennen, dass 88% der Autoexporte von UK fuer den kontinentalen Rechtsverkehr gebaut werden, und zu 90% im Rekord-Exportjahr 2016.

ecomo, 26.07. 15:10

Als EU-Mitglied :-)

lokivonasgard, 26.07. 15:26

@ecomo, 26.07. 14:54
Irland, GB, Indien, Pakistan, Bangladesh, Nepal, Thailand, Malaysia, Indonesien, Papua Neuguinea, Australien, Neuseeland, Südafrika, Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe, Mosambik, Tansania, Kenia, Uganda, Guyana, Surinam (um mal nur die wichtigsten zu nennen), sind zwar teilweise recht arm, haben allerdings in Summe immerhin fast 2.4Mrd Menschen aus (also etwas weniger als ein Drittel der Weltbevölkerung). Ich denke nicht, dass man das kleinreden sollte und kann ;o)

@ecomo, 26.07. 15:10
Eher gebaut von europäischen und asiatischen Herstellern, sollten die Steuervorteile auf der Insel von möglichen Zöllen aufgefressen werden, werden diese Firmen sehr schnell damit sein, die Produktion wo anders hin zu verlagern.

ecomo, 26.07. 16:19

@loki
Davon entfallen alleine auf Indien und Indonesien 1,6 Mrd, das wollte ich damit sagen. Nur glaube ich eben nicht, dass man in GB Autos für den indischen und indonesischen Markt baut!?

lokivonasgard, 26.07. 16:59

@ecomo, 26.07. 16:19
" Nur glaube ich eben nicht, dass man in GB Autos für den indischen und indonesischen Markt baut!?"
Nein, tut man nicht. Ich wollte damit nur anmerken, dass der Hinweis von wegen "wer braucht schon Autos für Linksverkehr" nicht zielführend ist. Allerdings baut man auf der Insel eh für den Rechtsverkehr für den Rest der Welt die meisten Autos.

Bisher eben weil die Steuern auf der Insel besonders niedrig waren (und die Löhne nicht sonderlich hoch). Man wird sehen, ob das nach einem Brexit (für den europäischen Markt) immer noch gilt.

ecomo, 26.07. 17:11

@loki
ich als eu würde eher zusehen, dass ich die bisherige autoproduktion in gb für die eu in die eu hole!

lokivonasgard, 26.07. 17:37

@ecomo, 26.07. 17:11
Ich als EU würde lieber drauf schauen, dass am Ende eine Partnerschaft herauskommt, mit der beide leben können.

Die Briten wollen ab 2040 Benzin und Diesel Autos verbieten!

ecomo, 26.07. 11:23

Die können jetzt schon keine Autos bauen und mussten deshalb ihre Hersteller an ausländische Konzerne verkaufen, wie soll das bei Elektroautos funktionieren?

Antworten

ukglobal, 26.07. 11:28

Offensichtlich kennst du keine Daten zur Britischen Autoindustrie, und must den Bericht ueber Elektroautos falsch uebersetzt oder verstanden haben.

ecomo, 26.07. 11:30

Offensichtlich weisst du nicht, wer in GB Autos baut.

ukglobal, 26.07. 11:32

So ist das mit Frankreich idente Vorhaben nicht das Verbot von Benzin betriebenen Fahrzeugen ab 2040, sondern das Verkaufsverbot von solchen Autos vorgesehen. Der Plan sieht vor, ab 2050 solche Fahrzeuge von Britischen Strassen zu verbannen. Es ist ein ambitionierter Plan, mit Frankreich abgestimmt.

ukglobal, 26.07. 11:34

>>11:30
Offensichtlich weisst du nicht, dass GB der 3.groesste Auto-Exporteur in Europa ist, und 2016 einen Export Rekord von ueber 1.4 Millionen Fahrzeugen erzielt hat.

ecomo, 26.07. 11:40

Offensichtlich weisst du nicht, dass GB der 3.groesste Auto-Exporteur in Europa ist, und 2016 einen Export Rekord von ueber 1.4 Millionen Fahrzeugen erzielt hat.
----------------------------------------------------------
An wen wollt ihr nach dem Brexit eure Autos exportieren....an USA und Indien?

ukglobal, 26.07. 11:44

Global... das inkludiert sogar Staaten in Europa

ecomo, 26.07. 11:49

Das wird man dann erst sehen! Ihr träumt (ihr ist eigentlich falsch, denn du bist genauso wenig ein Brite wie ein Südafrikaner oder sonst was) ja immer noch vom Ausstieg ohne Ausstieg!

ukglobal, 26.07. 11:57

Um mich, und deine Irrtuemer ueber mich, geht es auch in diesem Forum nicht.

Zum "Traeumen": viele Projekte in der Menschheitsgeschichte haben ihren Ursprung in Traeumen. Das hat auch GB gross gemacht.

ecomo, 26.07. 12:29

nicht träumen, sondern ausbeuten hat gb gross gemacht!

sheepshagger, 26.07. 12:49

Wer ist denn ueberhaupt noch ein eigenstaendiger britischer Automobilhersteller? Morgan Motors. Ein anderer faellt mir beim besten Willen nicht ein. Britische Automobilfabriken sind mittlerweile nur mehr die Werkbaenke internationaler Automobilkonzerne, die dort produzieren, weil die Arbeitnehmerrechte und die Bezahlung unter europaeischem Standard sind. Speziell fuer die Japaner wird es keinerlei Sinn mehr machen, weiterhin in UK zu produzieren, wenn UK aus der EU ist. ich wuerde also nicht allzusehr auf die Leistungskraft der englischen Automobilbranche setzen .....

ukglobal, 26.07. 13:21

>>12:49

Gerade die japanischen Autohersteller haben in den letzten Monaten Hunderte Millionen in die britische Autoindustrie investiert und Werke zum Ausbau freigegeben. Und damit die Exporte des UK weiter anzufeuern - egal wie letztendlich der Auszug aus dem Block aussehen wird.

ecomo, 26.07. 13:26

alles beschlossen und initiiert vor dem brexit oder glaubst du solche investitionen haben eine vorlaufzeit von wenigen wochen?
so naiv muss man erst mal sein!

ukglobal, 26.07. 14:13

>>13:26
Erst informieren, dann posten, mein Rat fuer Dich.

Ich habe Entscheidungen angesprochen, die nach November 2016 in Tokyo getroffen wurden, also 5 Monate nach dem Referendum, und nach intensiven Verhandlungen mit der Britischen Regierung. Investitionen, die ab Herbst 2017 greifen. Aus ganz logischen Gruenden: weil Brexit GB zu einem noch attraktiveren Finanz- und Industriestandort macht.

ecomo, 26.07. 14:45

@ukglobal
Zum einen schreibst du oben in keinster Weise ein Datum oder impliziert " in den letzten Monaten" automatisch November 2016?
Zum anderen, gibt's zu deinen "Entscheidungen" auch Quellen oder sind das mal wieder deine alternativen Fakten?

ecomo, 26.07. 14:57

Anscheinend hat die britische Regierung die japanischen Autohersteller mit massiven Subventionen geködert! Für den Ausbau ihrer Kapazitäten darf der Steuerzahler blechen! Dumping Löhne und Nullzins-Politik für Großkonzerne....wird lustig auf der Insel, wenn die Regierung ein zweites China/Cayman Islands nahe Europa installieren möchte!

ukglobal, 26.07. 15:08

>>14:57
Gibt's zu deinen Observationen auch Quellen oder sind das mal wieder deine alternativen Fakten?

springbox, 26.07. 15:16

>>ecomo; Nein, aber die Japaner haben gleich klargestellt unter welchen Bedingungen die Investitionen in UK durchgeführt werden:

https://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=britischer-automobilsektor-faehrt-ins-ungewisse,did=1674700.html

sheepshagger, 26.07. 17:07

Durch die EU-Mitgliedschaft UKs waren die dort produzierten japanischen oder chinesischen Fahrzeuge "made in EU" - das geht jetzt verloren. Aber du wirst uns sicherlich einreden, dass das ueber tolle Vertraege wettgemacht oder sogar verbessert wird ....

Bist du eigentlich irgendwie mit der 45 verwandt? Manchmal verhaeltst Du dich jedenfalls so ...

GB BIP +0.3% (Q/Q)

lokivonasgard, 26.07. 10:43

In der ersten Abschätzung stieg das BIP in GB im 2. Quartal um 0.3% (von Analysten wurden nur 0.2% erwartet). Damit bleibt das BIP-Wachstum in GB weiterhin deutlich hinter dem Wachstum in der EU, die wieder bei 0.5% erwartet wird. Wie schon im 1. Quartal dürfte damit GB weiterhin am Ende der Liste der EU28 zu liegen kommen (im 1. Quartal schnitten nur Italien und Griechenland schwächer ab, als GB).

Dabei hat der Dienstleistungssektor (also v.a. die Finanzdienstleister) mit einem Zuwachs von 0.4% noch am besten abgeschnitten, derweil die Industrie noch stärker unter die Räder gekommen ist.

Die Daten zeigen klar die Auswirkungen der Brexit-Gespräche. Insbesondere das produzierende Gewerbe in GB kommt zunehmend unter die Räder. Da sich parallel dazu auch noch das Wirtschaftswachstum in den USA stark eintrübt, wird zeitversetzt ein weiteres Abwärtsmoment in GB zu erwarten sein.

Dies fügt sich in das Gesamtbild für GB ein, wo seit 2014 ein stetiger Abwärtstrend beim BIP (auf Dollar-Basis) zu beobachten ist. Dieser Abfall - und das sollte zu denken geben! - ist etwa halb so stark wie jener in der Krise von 2008/09, welche bekanntlich als die größte Wirtschaftskrise seit 1929 dasteht.

Antworten

ukglobal, 26.07. 11:25

Dass das Wirtschaftswachstum in UK leichter ansteigt als in anderen Industrial nations ist wenig verwunderlich, und nicht in Folgen eines Brexit Referendums zu suchen. Anders als im dubiosen Posting disseminiert hat UK kraeftiges Wachstum 2015 und 2016 produziert, als weite Teile der EU kein oder sogar negatives Wachstum erzielten. Konstant ist die Expansion der Britischen Wirtschaft seit 2010, als die Konservative Partei die Regierung stellate.

Fuer die 2. Jahreshaelfte ist mit einer Beschleunigung des Wachstums zu rechnen, in einer Groessenordnung die dem EU-Durchschnitt, und ueber dem Eurozonen-Durchschnitt, entspricht. Besonders in London, der Lokomotive der gesamten Britischen Wirtschaft, sind Grossprogramme in Infrastruktur (Projekte im Wert von £75 Milliarden sind derzeit im Gang, ein weiteres von £30 Milliarden beginnt in Kuerze) Garant fuer weiterhin solides Wachstum und - wie schon bisher - Vollbeschaeftigung. Die Arbeitslosenrate ist nicht zufaellig halb so hoch wie im EU Durchschnitt.

ecomo, 26.07. 11:29

Als EU-Mitglied...

kakanien, 26.07. 11:33

armer ukglobal, bekommt jeden tag mehrmals von lokivonasgard eine kopfwäsche und kann sich nicht herauswinden.

ecomo, 26.07. 11:53

@ukglobal
Dir ist aber schon klar, dass deine tolle 8 Jahre-Statistik von GB als EU-Vollmitglied stammt? Das sagt genau gar nichts aus über die Entwicklung GB nach dem Brexit.
Klar, wenn man davon ausgeht, dass sich für GB nach dem Brexit absolut nichts ändert, was den Zugang zum Binnenmarkt betrifft, dann kann man so naive Milchmädchenrechnungen wie du anstellen!

lokivonasgard, 26.07. 13:31

@ukglobal, 26.07. 11:25
Vor dem Brexit-Votum lag das Wirtschaftswachstum auf der Insel regelmäßig im Spitzenfeld der EU. Ein halbes Jahr (eine typische Zeitskala, in welcher Veränderungen in der Wirtschaft sichtbar werden) schaut das nicht mehr so aus. Die Korrelation ist evident.

"Fuer die 2. Jahreshaelfte ist mit einer Beschleunigung des Wachstums zu rechnen"
Das sehen Experten anders, die sogar eine Rezession innerhalb der nächsten 12 Monate für die Insel für möglich erachten. Und alle Frühindikatoren zeigen deutlich nach unten, im Gegensatz beispielsweise zur Entwicklung in Deutschland (der letzte Ifo-Geschäftsklimaindex ist sogar wider Erwarten noch weiter auf ein neues Allzeithoch gestiegen!). GB ist derzeit die einzige große Volkswirtschaft, welche dieses Jahr kein überdurchschnittliches Wachstum schaffen wird. So schauen die traurigen Fakten für die Insel aus. (siehe z.B. https://news.guidants.com/#!Artikel?id=5430401)

Die Brexit-Uhr tickt und die Briten tun das, was sie...

meeting, 26.07. 07:42

...am Besten können.

Abwarten und Tee trinken. Keine Hiobs-Botschaft kann sie aus der Ruhe bringen und sie glauben der MInderheitsregierung die Übergangsphase, die nicht mit dem Verhandlungspartner abgesprochen wurde. Der Brexit ist raus aus der öffetnlichen Diskussion, das Parlament macht Ferien.

Antworten

ukglobal, 26.07. 08:32

Das Posting beschreibt eine Fiktion.

Welche "Hiobs-Botschaften" soll es geben, die die Britische Politik bewegen soll? Die jahrelangen besseren Wirtschaftsdaten als im EU-Block? Wer soll eine "Minderheitsregierung" sein, und an welcher "Uebergangsphase" glaubt man, die mit einem "Verhandlungspartner" abgesprochen werden muesste? Hier, in GB, ist die Brexit-Debatte tagtaeglich in den Schlagzeilen, also in der "Oeffentlichen Diskussion". Die Sommerpause des Parlaments ist Tradition (wie in allen Demokratien, und erst recht im weniger demokratischen EU-Parlament), und wird planmaessig dann gebrochen, wenn tatsaechlich Hiobs-Botschaften eintreffen.

Auch Auslaender wie "meeting" duerfen eine Meinung zu Brexit haben. Eine kritische Meinung wird dann glaubhaft, wenn sie logische und tatsaechliche Vorgaenge interpretiert. Solche fehlen im Posting.

tibetterrier, 26.07. 09:19

"Auch Ausländer dürfen eine Meinung haben".
Das lassen wir uns jetzt ganz langsam und intensiv zu Gemüte führen

lokivonasgard, 26.07. 09:39

@ukglobal, 26.07. 08:32
"Wer soll eine "Minderheitsregierung" sein, und an welcher "Uebergangsphase" glaubt man, die mit einem "Verhandlungspartner" abgesprochen werden muesste?"
Wer hier postet, sollte wenigstens etwas die aktuellen Entwicklungen mitverfolgen, damit solche offensichtlich rhetorischen Fragen überflüssig sind.

"Eine kritische Meinung wird dann glaubhaft, wenn sie logische und tatsaechliche Vorgaenge interpretiert. "
Damit disqualifizierst du so ziemlich alles, was du hier postest...

@tibetterrier, 26.07. 09:19
Ja, da hatte er offenbar einen schwachen Moment ;o)

ukglobal, 26.07. 10:18

Eine Regierung, die 327 von 643 Sitzen im Unterhaus haelt ist nicht in der Minderheit.

Neben Unwissenheit ueber die Britischen Unterhausverhaeltnisse wird auch Unsicherheit in Grundrechnungsarten offenkundig.

ökonom, 26.07. 10:45

Neben Unwissenheit ueber die Britischen Unterhausverhaeltnisse wird auch Unsicherheit in Grundrechnungsarten offenkundig.
-----
Im kritisierten Posting ist von Minderheitsregierung die Rede. Minderheitsregierung = minority government.

"In the 2017 General Election, the Conservatives won the most seats and votes, but lost their majority in the House of Commons. The Conservative Party, led by Theresa May, formed a minority government, with 317 seats, on 9 June 2017."

https://en.wikipedia.org/wiki/Minority_government

Es

reminder, 25.07. 17:23

profitiert GB, sonst hätten sie es nicht gemacht.
(EU entspricht nicht dem Status der Gründungsphilosophie)

es verlieren die Nettozahler der EU zumal kaum zu erwarten
ist, dass die EU ihre Overheadkosten reduziert.
(da verzichtet der fette Hund eher auf seine Wurst...)

Die Unfähigkeit, das Asyl - Migrantenproblem auf EU Ebene
anzugehen (eine "gute" Lösung ist schwer..) motiviert die
Briten zu dem Schritt ebenso wie die Kosten und die EU - "solidarischen" Kredtirisiken.

Die Schweiz beweist als Numer 1 in Europa, dass es ohne
das Bündnis EU gut geht.
Die Steuer- und Abgabenquote ist vorbildlich in Europa
ebenso wie das demokratische System wo Bürger in der
Tat "direkt" mitts kausaler Abstimmung mitreden können.

Exportzuwächse trotz hoher Löhne und hoher Preise
sagen Einiges aus trotz fast dem doppeltem BIP vs. Ö
und ähnlicher Einwohnerzahl.
Leistung schafft Wohlstand, nicht Bünde, Parteien und
sonst. Organisationen.

Antworten

ökonom, 25.07. 18:21

Es profitiert GB, sonst hätten sie es nicht gemacht.
-------
Das nenn ich mal ein profundes Argument!

Wissenschaftlich betrachtet ist die obige Entscheidung ein klassischer Fall von Selbstüberschätzung:

1. Konzentration auf das Ziel – "Brexit" – unter Vernachlässigung relevanter Basisraten – daraus entstehen Planungsfehler.
2. Konzentration auf das eigene Wollen – "Brexit" – unter Vernachlässigung der Pläne und des Könnens der anderen (EU).
3. Glaube an kausale Rollen von Fähigkeiten, unter Vernachlässigung der Rolle des Zufalls. Daraus resultiert eine Anfälligkeit für die Illusion der Kontrolle.
4. Konzentration auf das vorhandene Wissen, unter Vernachlässigung des Nicht-Wissens, dadurch wird die Richtigkeit der eigenen Überzeugung überschätzt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstüberschätzung

Verbale Ergüsse dieser kognitiven Verzerrungen sind hier sehr häufig nachzulesen ...

ukglobal, 25.07. 18:57

"Verbale Ergüsse dieser kognitiven Verzerrungen sind hier sehr häufig nachzulesen ..."
- - - - -
Das erkennt man im Kommentar von 18:21, aber noch ueberboten mit Fehleinschaetzungen aufgrund fehlender Informationsaufnahme aus dem Ausland; wahrscheinlich auch eine irrationale Solidaritaet mit einer Block-Autoritaet, die man als unfehlbare Oberste Instanz auch ueber die eigene Staatszugehoerigkeit verehrt. Daraus wird jedes andere Land, das aus solcher "Solidaritaet" auszubrechen wagt, nicht nur als Block-Feind, sondern als eigener Feind auch betrachtet.

tibetterrier, 25.07. 19:00

Wie gesagt - das UK als aussichtsreicher Kandidat für den "Darwin Award"

ukglobal, 25.07. 19:09

Wie gesagt, da weiss jemand nicht wofuer der Darwin Award verliehen wird, und an wen er ausschliesslich vergeben wird.

lokivonasgard, 25.07. 21:20

@reminder, 25.07. 17:23
"Die Unfähigkeit, das Asyl - Migrantenproblem auf EU Ebene
anzugehen (eine "gute" Lösung ist schwer..) motiviert die
Briten"
Inwiefern sind die Briten davon besonders betroffen?

"Die Schweiz beweist als Numer 1 in Europa, dass es ohne
das Bündnis EU gut geht. "
Was natürlich Unsinn ist, da die Schweiz Abkommen mit der EU hat, so dass die meisten EU Gesetze beispielsweise direkt in Schweizer nationales Recht übergehen...

Du hast zur Schweiz übrigens vergessen, dass Schweizer Pensionisten ein dreimal höheres Risiko für Altersarmut haben, als österreichische.

@ukglobal, 25.07. 19:09
"Wie gesagt, da weiss jemand nicht wofuer der Darwin Award verliehen wird, und an wen er ausschliesslich vergeben wird."
Offenbar, aber warum gibst du plötzlich so unumwunden zu, dass du keine Ahnung hast?

reservebuddha, 25.07. 21:26

"Die Unfähigkeit, das Asyl - Migrantenproblem auf EU Ebene
anzugehen"

Das ist de facto die Unfähigkeit der Mitgliedsstaaten, sich auf EU-Ebene zu einigen. Die EU selbst hat da gar keine Kompetenzen, ist weder befugt noch beauftragt. Insofern gehen die Briten, weil die anderen Mitgliedsstaaten genauso unfähig dazu sind wie sie selber.

"Die Schweiz beweist als Numer 1 in Europa, dass es ohne
das Bündnis EU gut geht. "

Die Schweiz beweist, dass sie 90% der EU-Bestimmungen ohne Mitbestimmungsrecht übernehmen muss, also de facto in einem "Bündnis" der Junior-Partner bleiben wird. Dasselbe wird GB auch passieren, allerdings ist die Schweiz wesentlich besser aufgestellt und kann es sich auch leisten.

"Die Steuer- und Abgabenquote ist vorbildlich in Europa
ebenso wie das demokratische System wo Bürger in der
Tat "direkt" mitts kausaler Abstimmung mitreden können."

Niemand hindert irgendeinen EU-Mitgliedsstaat, Teile des Schweizer Modells zu adaptieren. Das ist wahrlich kein Argument.

"Leistung schafft Wohlstand, nicht Bünde, Parteien und
sonst. Organisationen."

Hohes Lohnniveau schafft Wohlstand. Die Leistung wird bei uns genauso erbracht, nur vergleichsweise erbärmlich bezahlt.

ukglobal, 25.07. 21:56

lokivonasgard,schrieb am 25.07. 21:20eine Antwort:
@ukglobal, 25.07. 19:09
"Offenbar, aber warum gibst du plötzlich so unumwunden zu, dass du keine Ahnung hast?"
- - - - -
Offenbar bist DU es der wieder einmal etwas nicht verstanden hat und vom Kontext keine Ahnung hat.

ökonom, 26.07. 07:18

ad 18:57
-------
Vielen Dank für diese Offenbarung.

Der Versuch, wissenschaftlich fundierte Theorien durch Unterstellung politisch motivierter Zugänge zu desavouieren, ist ein gutes Indiz dafür, dass dieses Bestreben einem wissenschaftsfremden Umfeld entspringt.

Die darin geäußerten Unterstellungen bzw. Schlussfolgerungen geben eine interessante Einsicht in die Gedankenwelt einer politisch bedingen Blindheit wider, aus deren Biotop sich solche Kommentare nähren.

Auch wenn dies vermutlich unbeabsichtigt ist, so bestätigt der erwähnte Kommentar auf anschauliche Weise, dass die zuvor kritisierte Theorie, insbesondere der Punkt 4, sowohl auf Gruppen, als auch auf Individuen anwendbar ist.

UK economy on solid footing

ukglobal, 25.07. 14:25

Gutes Wachstum (weit grosser als der EU-Block Durchschnitt in den letzten 8 Jahren), stark gefallene Arbeitslosigkeit (halb so hoch wie im Block-Durchschnitt und am Tiefstand seit 2005) mit Rekordbeschaeftigung ... trotz aller Unkenrufe die man seit einem Jahr von selbsternannten Finanzgenies aus Europa hoeren kann.

Heute hat die CBI die Daten fuer Factory Output bekanntgegeben, die den hoechsten Anstieg seit 1995 dokumentieren. "British manufacturing is alive and well, and rises at a faster pace than the service sector," bestaetigt CBI. Manufacturers' optimism rose to the highest level in 40 years.

Antworten

ukglobal, 25.07. 14:27

Soweit zu jener Seite die von dem Fallenlassen einer EU-Mitgliedschaft profitiert.

ukglobal, 25.07. 14:29

Die Britische Regierung hat heute auch neuerlich daran erinnert, dass die Rechte von Auslaendern in GB am besten von Britischer Justiz abgesichert werden, und mit 1.4.2019 die Zustaendigkeit eines ECJ endet.

ukglobal, 25.07. 14:31

Nach dem CBI Report zog das Pfund Sterling kraeftig an und liegt nun bei $1.3080.

nullnullsieben, 25.07. 14:46

Der in wirtschaftlichen Fragen völlig ahnungslose Poster verkennt dabei leider, dass nicht das Pfund angezogen sondern der Dollar ziemlich abgesackt ist.
Aber so spinnt sich halt jeder seinen eigenen Traum . . .

tibetterrier, 25.07. 14:51

Zusatz zu "in wirtschaftlichen Fragen völlig ahnungslos". Ausserdem vergleicht er eine aktuelle Zahl beim Wachstum mit einer Durchschnittszahl von 8 Jahren - warum ein völlig sinnloser Zeitraum von 8 Jahren ? Damit genau die Rezessionszeit 2008/2009 hineinfällt. Leider ist diese Manipulation so plump, dass sie sofort durchschaut wurde

ukglobal, 25.07. 14:51

>>14:46
Der Kommentar reflektiert auf die eigene "voellige Ahnungslosigkeit in wirtschaftlichen Fragen."

nullnullsieben, 25.07. 14:53

@tibetterrier
Unter uns Wissenschaftlern sagt man:
Traue keiner Statistik, die du nicht selbst manipuliert hast. ;)

tibetterrier, 25.07. 14:53

Gegenüber dem Euro ist das Pfund übrigens in der letzten Woche um über 2 % gefallen......

ukglobal, 25.07. 14:55

>>tibetterrier
Es ist begruessenswert, dass die aufgezeigten Tatsache eines schnelleren Wirtschaftswachstums in UK in den letzten 8 Jahren, samt besten Arbeitslosenzahlen seit 12 Jahren, ohne Widerspruch geblieben ist.

Der Zeitraum ist von mir gewaehlt worden, weil er das letzte Jahr der sozialistischen Regierung, und sieben Jahre erfolgreicher Konservativer Politik, abdeckt.

tibetterrier, 25.07. 14:57

uk, lesen lernen !
Ich habe selbstverständlich auf den widerspruch hingewiesen, dass eine aktuelle Zahl mit einer Durchschnittszahl verglichen wird, was wirtschaftswissenschaftlich unkorrekt ist.

ukglobal, 25.07. 14:59

tibetterrier, lessen lernen!

Ich habe zwei voellig verschiedene Wachstumsfakten aufgezaehlt, nicht mitr einander verglichen!

ukglobal, 25.07. 15:01

Das eine war "Factory Output/ Industrial Production", das andere GDP Growth

tibetterrier, 25.07. 15:01

netter Versuch, uk. "weit grösser" ist keine Aufzählung, sondern ein Vergleich.

ukglobal, 25.07. 15:08

Das eine war "Factory Output/ Industrial Production", das andere GDP Growth

ecomo, 25.07. 15:09

UK economy on solid footing
--------------------------------------------
Richtig Englischlehrer.....als EU-Mitglied :-)

ukglobal, 25.07. 15:10

??

ecomo, 25.07. 15:12

Das wundert mich nicht :-)

tibetterrier, 25.07. 15:15

oh nein, uk. In den beiden ersten Zeilen Deines Postings von 14:25 hast Du einen aktuellen Wachstumswert im UK mit einem Durchschnittswert von willkürlich herangezogenen 8 Jahren in der EU verglichen (Wobei nicht einmal Dein not-Argument mit der konservativen Regierung stimmt, denn die gabs erst Ende 2010)

ukglobal, 25.07. 15:22

Und nochmals: die beiden Auflistungen betreffen zwei unterschiedliche Wirtschaftsdaten: GDP growth einerseits, und factory output andererseits

ukglobal, 25.07. 15:23

oh nein, tibetterrier
"Der Zeitraum (8 Jahre) ist von mir gewaehlt worden, weil er das letzte Jahr der sozialistischen Regierung (2009), und sieben Jahre erfolgreicher Konservativer Politik, abdeckt (2010-2017)

tibetterrier, 25.07. 15:24

haha, jetzt kann (oder will) er nichteinmal mehr seine eigenen Postings lesen und/oder verstehen !

ecomo, 25.07. 15:24

GDP growth einerseits, und factory output andererseits...
------------------------------------------------------------------
Richtig Englischlehrer.....als EU-Mitglied :-)

ukglobal, 25.07. 15:31

>>15:24

Die droppings machen keinen Sinn

ecomo, 25.07. 15:36

Warum machst du es dann?

ukglobal, 25.07. 15:37

??
Was soll ich um 15:24 gemacht haben??

springbox, 25.07. 15:37

>>uk; Hier kommt Hilfe über Twitter von deinem Präsidenten:
‪Working on major Trade Deal with the United Kingdom. Could be very big & exciting. JOBS! The E.U. is very protectionist with the U.S. STOP!‬2:16 nachm. · 25. Juli 2017
Hab auch eine passende Antwort gefunden:
Not possible to work on a trade deal with U.K until terms of Brexit are known - perhaps after 2019. Haven't your advisors told you this?

reservebuddha, 25.07. 15:40

"Die Britische Regierung hat heute auch neuerlich daran erinnert, dass die Rechte von Auslaendern in GB am besten von Britischer Justiz abgesichert werden"

Leider werden sie ja nicht von der britischen Justiz, sondern von der britischen Politik (zusammen mit der EU in eben diesen Brexit-Verhandlungen) definiert, also birgt so eine Aussage maximal einen frommen Wunsch.

ukglobal, 25.07. 15:42

>>springbox
My advisers (mind the spelling) have informed me that talks are already underway with several nations on a trade deal, among them the US. Such deals cannot be signed before the Brexit date, but readied for conclusion.

ukglobal, 25.07. 15:46

reservebuddha,schrieb am 25.07. 15:40eine Antwort:
"Leider werden sie ja nicht von der britischen Justiz, sondern von der britischen Politik (zusammen mit der EU in eben diesen Brexit-Verhandlungen) definiert, also birgt so eine Aussage maximal einen frommen Wunsch."
- - - - - -
Das ist falsch, da es um das Ende des Wirkungsbereichs des ECJ zugunsten Britischer Gerichte (Justiz) geht, und nicht um den Austausch des ECJ Wirkungsbereichs durch das Parlament. Zumindest hier in England sind Justiz und Parlament getrennt

springbox, 25.07. 16:11

>>uk; Es kann nicht wirklich sinnvoll verhandelt werden, weil die Bedingungen der Brexit-Vereinbarungen nicht bekannt und abgeschlossen sind. Man sollte sich lieber auf die Brexit-Verhandlungen konzentrieren, um zeitnah eine gute Lösung zu finden. Leere Phrasen, ohne eine Chance auf Ergebnisse zu dreschen, ist in UK'S jetziger Situation kontraproduktiv und rächt sich bei den Verhandlungen zum Verbleib im Binnenmarkt.

ukglobal, 25.07. 16:18

>>springbox
Beides kann man machen: den best moeglichen Deal mit der EU, und gleichzeitig mit anderen Staaten ausserhalb der EU verhandeln - so wie es ja auch geschieht. Da der Brexit auf jeden Fall kommt, muss man sich auf Trade Deals mit Drittstaaten konzentrieren, ohne ein eventuelles Ergebnis mit der EU abzuwarten.

springbox, 25.07. 17:09

>>ukglobal;
Natürlich, machen kann man alles. Wie es euch gefällt! Nur sollte man zur rechten Zeit am rechten Ort sein und dazwischen keine leeren Kilometer machen.
Diese Regierung in UK scheint aber, trotz offener Brexit-Baustellen und Wunden wohin man sieht, noch immer nicht auf Experten hören zu wollen und ist an Unvernunft wahrscheinlich eh nur noch von Trump himself zu übertreffen.

ukglobal, 25.07. 17:46

Am Thema Brexit arbeiten rund 3,200 Experten hier (in London), auf die durchaus gehoert wird - und sogar in den Sondierungen involviert sind. "Leere Kilometer" (wenn ich das richtig verstehe) kann man allenfalls zwischen London und Bruessel vermuten; trotzdem machen rund 200 Experten alleine aus London die woechentlichen Exkursionen nach Bruessel.

springbox, 25.07. 20:56

>>ukglobal;
Kluge Politik würde zumindest warten, bis die zukünftige Gesetzeslage, diverse Regelungen im Warenverkehr nach der EU (z.B. bei Lebensmitteln) klar definiert sind, überhaupt der Grundstein zur Selbstbestimmung was Freihandelsabkommen betrifft, gelegt ist und dann erst mit Verhandlungen beginnen. Jetzt ist UK noch EU-Mitglied und als solches gar nicht legalisiert Freihandelsabkommen alleine für sich zu verhandeln.
Also, ich nehme das eher als Joke, bzw. als Sommerpausenunterhaltung und nicht als ernsthafte Verhandlung wahr. Mit den Hausaufgaben im eigenen Land sollte man beginnen, aber nicht gleich mit der Tür in's Haus fallen, zumal man auch noch um eine evtl. Verlängerungsphase der Gültigkeit bisheriger Binnenmarktregeln bis zum vollständigen Austritt bemüht sein könnte? Eure derzeitige, in offensichtlicher Ohnmacht befindliche Regierung zäumt das Pferd von hinten auf, was aber keine Überraschung ist.

lokivonasgard, 25.07. 21:16

@ukglobal, 25.07. 14:25
"Gutes Wachstum (weit grosser als der EU-Block Durchschnitt in den letzten 8 Jahren), "
Mit einem Blick auf das letzte Jahr wird klar, dass dieses Wachstum sehr stark von der nicht in Frage gestellten Mitgliedschaft in der EU abhing wie auch deine übrigen Ausführungen. Danke für dieses imposante Beispiel, warum GB in der EU gut aufgehoben war. Die aktuellen Wirtschaftszahlen zeigen allerdings, dass GB weit hinter den EU Schnitt zurückgefallen ist, was deiner "Argumentation" konterkariert.

@ukglobal, 25.07. 14:29
Womit es wohl keinen Deal geben wird und GB über die Klippe schippert.

@ukglobal, 25.07. 14:31
"Nach dem CBI Report zog das Pfund Sterling kraeftig an und liegt nun bei $1.3080."
Uninformiert wie immer. Zum einen fiel der Kurs ebenso schnell wieder, wie er angestiegen war. Zum anderen stieg der Kurs bereits in den letzten Wochen an, nicht erst nach dem CBI Report. Der Anstieg heute beträgt satte 0.06% im Moment. Wow! Unter dem Strich bleibt also "nur mehr" ein Absturz des Pfunds von 13% zum Dollar und von 16% zum Euro. Gratulation!

@tibetterrier, 25.07. 14:51
Wo du Recht hast, hast du Recht. Und wenn man aktuell die Wirtschaft in GB mit der in D vergleicht, dann bekommt man erst richtig Angst um die Insel, weil man sieht, was möglich gewesen WÄRE.

@ukglobal, 25.07. 15:42
"My advisers (mind the spelling) have informed me"
Stand es etwa noch nicht im britischen Boulevard?

reservebuddha, 25.07. 21:31

"Das ist falsch, da es um das Ende des Wirkungsbereichs des ECJ zugunsten Britischer Gerichte (Justiz) geht, und nicht um den Austausch des ECJ Wirkungsbereichs durch das Parlament. Zumindest hier in England sind Justiz und Parlament getrennt"

Richtig, sind sie. Und da die einschlägigen Gesetze auch bei euch immer noch vom Parlament gemacht werden, und nicht von der Justiz, stimmt meine Bemerkung natürlich vollinhaltlich: Die Rechte der EU-Ausländer sind in den Händen der Politik, und nicht der Justiz. Die sorgt höchstens dafür, dass durchgesetzt wird, was die Parlamentarier beschließen, garantiert aber keineswegs für den Fortbestand besagter Rechte.

xx1xx, 26.07. 06:59

Die Brexit Verhandlungen sind soweit einmal gescheitert, solange die Briten den EU Bürgern in ihrem Land alle Rechte nehmen wollen. Man kann sagen es ist TMays persönliches Scheitern.

Und noch weiter...

lokivonasgard, 25.07. 13:39

Die Auftragslage britischer Unternehmen hat sich im Juli gemäß dem von der „Confederation of British Industry“ erhobenen CBI-Report „Industrial Trends“ verschlechtert. Der Index, die Auftragseingänge von Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe misst, sank im Juli auf zehn Punkte. Analysten hatten im Konsens lediglich mit einem Rückgang auf zwölf Zähler gerechnet, nach 16 Punkten im Vormonat Juni.
Quelle: Guidants News http://news.guidants.com

Antworten

Es geht munter weiter...

lokivonasgard, 25.07. 10:17

Mit der Investmentbank Mizuho Securities hat die Bankenmetropole Frankfurt das mittlerweile vierte japanische Finanzinstitut an den Main locken können. Die zur Mizuho Financial Group Inc gehörende Mizuho Securities Co Ltd bestätigte, die notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet zu haben, um Frankfurt zur europäischen Drehscheibe auszubauen. Zuvor hatten bereits Daiwa, Nomura und die Sumitomo Mitsui Financial Group diesen Weg eingeschlagen.

Die Banken bereiten sich damit auf die Zeit nach dem Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union vor, um ihren Kunden einen ununterbrochenen Service auf dem europäischen Kontinent bieten zu können. Zurzeit noch in Großbritannien ansässige Auslandsbanken verlieren mit dem EU-Austritt des Landes 2019 wahrscheinlich die Möglichkeit, auf dem Kontinent Geschäfte machen zu können, wenn sie dort nicht mit einer eigenen Niederlassung vertreten sind.

Die Finanzplatzlobby Frankfurt Main Finance rechnet damit, dass in diesem Jahr mindestens zwölf Banken ihre Entscheidung für die Mainmetropole ankündigen werden.

Quelle: Guidants News http://news.guidants.com

Antworten

ukglobal, 25.07. 10:29

Die Quelle sagt genug...
In dem Posting wird geflissentlich vergessen", dass es sich um zusaetzliche Bueros der Firmen handelt, und nicht zum Nachteil des Standortes London geschieht.

Die Entwicklung in der Zukunft laesst vorausahnen, wie die Schere zwischen dem low-tax London und dem high-tax (and accelerating) Standort Frankfurt - nicht zuletzt dank einer sozialistisch inspirierten Lokalpolitik - immer weiter auseinander klaffen wird.

Steuersenkungen in London, und Erhoehungen (und zusaetzlich geplanten Steuern) im EU-Block, werden die Ansiedelungen besonders in DeutschesLand zu einem unoekonomischen Unternehmen machen.

lokivonasgard, 25.07. 10:46

@ukglobal, 25.07. 10:29
"Die Quelle sagt genug..."
Stimmt, nämlich, dass die Nachricht verlässlich ist.

"In dem Posting wird geflissentlich vergessen", dass es sich um zusaetzliche Bueros der Firmen handelt, und nicht zum Nachteil des Standortes London geschieht."
Ebenso wie in britischen Quellen von "move" und nicht von "expand" die Rede ist, ist auch in deutschen Quellen immer von umziehen, statt erweitern die Rede. Dein Kommentar belegt daher mal wieder deine Uninformiertheit.

Der Rest ist deine übliche Propaganda.

ukglobal, 25.07. 10:50

Guido's guide ants verstehen sich als 'echo chamber' von Reuters, wobei es stets Uebersetzungsschwierigkeiten und zusaetzlich eingebaute eigene Erfindungen gibt, die das Medium fuer den wirtschaftlich interessierten Leser unbrauchbar machen. Am besten liesse sich die website mit RT und DW vergleichen.

Dein Kommentar belegt daher mal wieder deine Uninformiertheit. Der Rest ist deine übliche Propaganda.

xx1xx, 25.07. 11:13

Franfirt ist gut, Wien ist besser. Aber nur für die Spitzeninstitute wirklich interessant.

sheepshagger, 25.07. 11:44

Shit! Frankfurt ist das Zentrum des Sozialismus und ich Trottel hab immer nach Havanna geschaut! Na jetzt ist mir auch klar, warum ich mit der Revolution immer gescheitert bin! :-((((

Von wegen weitergehenden Steuersenkungen in London: ich bin begeistert! Bald werdet ihr es schaffen, Negativsteuern in London zu haben. Die Chicago-Boyz schaffen das Paradies auf Erden!

Ohne die Euphorie auch nur im Geringsten einschraenken zu wollen: habt ihr eigentlich schon Ideen, wie ihr zB die Ausgaben fuer oeffentliche Ausgaben bestreiten wollt? Wie ihr die Ausgaben vom Militaer bis zum Gesundheitswesen, vom Schulwesen bis zu den Pensionen oder auch die Apanagen an die Hochwohlgeborenen von Windsor weiter bezahlen wollt, wenn die Steuern immer niedriger werden? Alles privatisieren und die Royals etwa wirklich arbeiten und ihr Geld selbst verdienen lassen?!? Da krieg ich doch gleich eine steife Oberlippe ....

sheepshagger, 25.07. 11:52

Ich glaube, ich kenne zumindest einen Eurer Ansaetze: Reduzieren der Sozialausgaben, hab ich recht? Und jeder, der wirklich arbeiten will, findet auch Arbeit - und sei's ein 1-Pfund Job als Tellerwaescher beim Polen ums Eck. Halt - den gibt's ja bald auch nicht mehr! Aber man kann sich ja nicht um alles kuemmern ....

ukglobal, 25.07. 11:53

sheepshagger,schrieb am 25.07. 11:44eine Antwort:
"Shit! Frankfurt ist das Zentrum des Sozialismus und ich Trottel..."
- - - - -
Das laesst man am besten fuer sich so stehen, weil es auf nichts Vorangegangenes Bezug nimmt.

ukglobal, 25.07. 11:55

>>11:52

Sonderbare Vermutungen, zu denen wenigstens England keinen Grund gibt (Schottland eher).

kakanien, 25.07. 11:57

ukglobal 11:53

ukglobal 10:29
"...Standort Frankfurt - nicht zuletzt dank einer sozialistisch inspirierten Lokalpolitik..."

sheepshagger, 25.07. 12:01

Es verlangt ja keiner, dass du verstehst, was andere hier schreiben - aber dein eigenes Geschreibsel solltest wenigstens halbwegs behirnen und dich auch dessen erinnern .... Aber selbst damit scheinst du ueberfordert zu sein!

ukglobal, 25.07. 12:07

>>kakanien
Richtig; von Frankfurt ueber Hessen, zu Berlin und - wie im comment auch angefuehrt - im lokalen EU-Bereich. ["Steuersenkungen in London, und Erhoehungen (und zusaetzlich geplanten Steuern) im EU-Block"]
- - -
>>sheepshag
"Es verlangt ja keiner, dass du verstehst, was andere hier schreiben - aber dein eigenes Geschreibsel solltest wenigstens halbwegs behirnen und dich auch dessen erinnern .... Aber selbst damit scheinst du ueberfordert zu sein!"

sheepshagger, 25.07. 12:23

na Absaetze kopieren duerftst ja mittlerweile gelernt haben - Respekt!
Die Frage bleibt: ist das schon Intelligenz oder doch nur angelerntes Verhalten? Ich trau es mich nicht zu entscheiden ....

ukglobal, 25.07. 12:40

Hinweis: Ich bin nicht das Thema

Forumsthema: "Brexit": Wer profitiert, wer verliert?

lokivonasgard, 25.07. 12:41

@sheepshagger, 25.07. 11:44
"Shit! Frankfurt ist das Zentrum des Sozialismus und ich Trottel hab immer nach Havanna geschaut! Na jetzt ist mir auch klar, warum ich mit der Revolution immer gescheitert bin! :-(((("
LOL, du alter Revoluzzer!

"Von wegen weitergehenden Steuersenkungen in London"
Das Problem ist: Die Londoner Regierung hat diesbezüglich wenig Spielraum, da ihr aufgrund ihres Budget-Defizit wenig Spielraum bleibt.

sheepshagger, 25.07. 11:52
Ja, da hast du wohl Recht.

@sheepshagger, 25.07. 12:23
Ja, das macht er immer, wenn ihm das Latein ausgeht ;o)

ecomo, 25.07. 14:30

ukglobal,schrieb am 25.07. 10:29 eine Antwort:

Die Entwicklung in der Zukunft laesst vorausahnen, wie die Schere zwischen dem low-tax London und dem high-tax (and accelerating) Standort Frankfurt - nicht zuletzt dank einer sozialistisch inspirierten Lokalpolitik - immer weiter auseinander klaffen wird.

Steuersenkungen in London,
------------------------------------------------------------
Etwas anderes als als Steueroase einen Handeslkrieg mit der EU vom Zaun zu brechen, wird den Briten wohl auch nicht übrig bleiben. Wie man glauben kann, man erhielte damit nach dem Ausstieg einen uneingeschränkten Zugang zum Binnenmarkt , kann auch nur dem Geist eines englischen Aushilfslehrers entspringen!

Vergangene Weltreiche kehren nie zurück.

katerlysator, 24.07. 20:17

Das lehrt die Geschichte.

Antworten

xx1xx, 24.07. 21:29

Das ist falsch. Es kann nämlich nicht als richtig bewiesen werden.

katerlysator, 24.07. 22:59

Habs aber selber gesehen.
Beim beobachten der Weltgeschichte ;-)

nullnullsieben, 25.07. 09:43

Das haben vergangene Weltreiche mit dahingeschiedenen Kaminkehrern* gemein - beide kehren nie wieder ;)

*Anmerkung des Autors für Angehörige anderer (deutschsprachiger) Kulturkreise: d.s. Schornsteinfeger

sheepshagger, 25.07. 09:47

Kater: China scheint grad das Gegenteil zu beweisen :-)

lokivonasgard, 25.07. 09:51

@sheepshagger, 25.07. 09:47
Du bist gemein! Ich wollte katerlysator auffordern, mal ein wenig tiefer in der Geschichte zu graben. Mir fallen nämlich einige Beispiele ein, die das Gegenteil nahelegen ;o)

zwosi, 25.07. 09:54

nicht ganz: Chiina war weder noch ist es ein "Weltreich", sondern schlicht ein großes Reich. Und als solches erlebt es keine Wiederkehr, sondern lange fortdauernden Bestand.

lokivonasgard, 25.07. 10:21

@zwosi, 25.07. 09:54
Mit "Wiederkehr" ist eine wirtschaftliche Wiederkehr, bzw. die politische Bedeutung in der (bekannten) Welt. Es gibt einige Staaten, welche eine große politische Bedeutung in der damals bekannten Welt inne hatte, dann praktisch in die Bedeutungslosigkeit hinabsank, um schließlich wieder aufzusteigen.

Um ein (recht altes) Beispiel zur Anregung zu bringen: Das Babylonische Reich, welches sogar erobert wurde und im Neubabylonischen Reich wieder aufgerichtet wurde. China hätte ich übrigens auch dazu gezählt: im 17. Jh wirtschaftlich mindestens so bedeutend, wie GB oder Spanien. Anfang des 20. Jh. wirtschaftlich komplett in die Knie gezwungen und nun wieder auf dem Weg (wenn nicht schon am Ziel), eine wirtschaftliche Weltmacht zu sein.

tibetterrier, 25.07. 10:33

Wenn man katerl's Ausdruck "Weltreich" mit dem (geschichtswissenschatlch richtigerem) Ausdruck "Imperium" ersetzt, dann stimmts.

lokivonasgard, 25.07. 10:39

@tibetterrier, 25.07. 10:33
Das trifft den Nagel genau auf den Kopf :o)

sheepshagger, 25.07. 11:59

was taet ich ohne euch beide. Wohl restlos verbloeden ...
Habt dank, ihr intellektuelle Speerspitze der ORF-Foren!
:-D

Trübe Aussichten für USA und GB

nullnullsieben, 24.07. 17:53

http://orf.at/stories/2400422/2400417/
Sieht so aus, als ob sich GB da jetzt dem falschen Bräutigam an den Hals geworfen hätte . . .

Antworten

lokivonasgard, 24.07. 21:49

@nullnullsieben, 24.07. 17:53
Ja,die Wirtschaftsdaten der USA haben sich seit Jahresbeginn sukzessive eingetrübt. Dass da irgendwann auch der IWF in seinen Prognosen nachzieht, war klar. Solche Entwicklungen verwundern aber aus mehreren Gründen wenig (und haben daher auch relativ wenig mit aktuellen politischen Machthabern zu tun):
1. In den USA zog die Wirtschaft viel früher an, als in den meisten Staaten Europas (einzig Deutschland kann da fast mithalten). Die amerikanische Wirtschaft befindet sich daher in einem deutlich späteren Bereich des Konjunkturzyklus.
2. In den USA wurde mit einer Normalisierung der Zins-Situation begonnen. Davon ist Europa noch weit entfernt. Ein beträchtlicher Teil des Wirtschaftswachstums in Europa ist daher auf die immer noch ultra-lockere Geldpolitik der EZB zurückzuführen (nicht in D). In GB schaut die Lage etwas anders aus. Da hier wegen des anstehenden Brexit die Wechselkurse in den Keller gerauscht sind, ist die Inflation stabil und deutlich über 2% gestiegen. Die Notenbank ist daher im Dilemma, ob sie die Zinsen nun senken soll (zwecks Ankurbelung der Wirtschaft) oder steigern (um die Inflation im Griff zu halten).
3. Weder in den USA, noch in Europa ist das Wirtschaftswachstum derzeit von einem Produktivitätszuwachs getrieben. Das deutet darauf hin, dass eine erhebliche Gefahr für Blasenbildung besteht, sowohl hier wie dort. Teilweise sieht man das bereits am Immobilienmarkt. Ganz schlimm schaut es diesbezüglich derzeit in der Schweiz aus.
4. Die Wirtschaft in den USA ist nach Trumps Wahl davon ausgegangen, dass er seine Wahlversprechen umsetzen würde, was die Gewinne der Firmen zu Lasten der kleinen Angestellten hätte explodieren lassen. Doch Trump kann seine Ankündigungen nicht umsetzen, v.a. fehlt ihm der finanzielle Spielraum. Hier ist Europa klar im Vorteil, da die Wirtschafts-Lok Deutschland seit Jahren auf eine Beschränkung der öffentlichen Ausgaben hinarbeitet und seit einiger Zeit sogar Budget-Überschüsse aufweist. Daher gibt es in diesem Punkt in Europa (im Gegenteil zur USA und GB) deutlich mehr Spielraum.
5. Die Flüchtlinge haben in Deutschland (trotz Überschuss) zu erhöhten Ausgaben geführt, welche wie ein (eigentlich gar nicht benötigtes) Konjunkturprogramm wirken. Damit zieht D ganz Europa hinter sich her.

lokivonasgard, 24.07. 21:50

6. Wenn auch viel zu wenig, wurden doch in Europa einige Reformen durchgeführt, welche in einigen Problemländern des Südens (Spanien, Portugal und langsam auch Griechenland - Italien und Frankreich sind hier die Ausnahme) langsam greifen. Das lässt für die Zukunft bessere Wirtschaftsdaten erwarten.

Ich denke, die Liste ist nicht vollständig :o)

nullnullsieben, 24.07. 22:49

Wow, danke loki!
Das habe jetzt sogar ich als Ottonormaldenker verstanden. :)

Wer gewinnt und wer verliert.

lokivonasgard, 24.07. 15:28

Bekanntlich ergibt eine funktionierende Gemeinschaft ein Ergebnis, welches mehr als die Summe ihre Einzelteile darstellt. So war es auch mit GB in der EU.
Aufgrund des Brexit werden beide Seiten unter dem Brexit zu leiden haben, wirtschaftlich aber auch politisch.
Wir leben in einer globalisierten Welt - dies ist allein schon unseren Kommunikationstechnologien geschuldet (jeder, der behauptet, die Globalisierung aufhalten oder rückdrehen zu können, lügt daher schamlos). In dieser globalisierten Welt ist eine vollständige Selbstbestimmung am ehesten noch in Staaten wie Nordkorea erreichbar. Da sich GB sicher nicht in diese Richtung entwickeln wird, wird das Hauptversprechen der Brexit-Befürworter, nämlich eine echte Selbstverwaltung GBs, nicht realisierbar sein. Hinzu kommt, dass die Wirtschaftsleistung auch bestimmt, welche Konditionen man von potentiellen Handelspartnern eingeräumt bekommt. Je kleiner der antanzende Staat, um so geringer der (Ver)Handlungsspielraum. Dieses Prinzip spiegelt sich natürlich auch in den Brexit-Verhandlungen selbst wider und führte bisher dazu, dass die Briten bereits etliche ihrer ursprünglichen (Wunsch)Forderungen aufgegeben haben.
Es wird auf beiden Seiten auch zu wirtschaftlich negativen Auswirkungen kommen. Diese werden beim kleineren Partner - also GB - gravierender ausfallen. Das lässt sich abschätzen: GB importiert ca. die Hälfte seiner Waren aus der EU. Die EU hingegen ca. 20% ihrer Waren auf die Insel. Sollten entsprechende Waren mit Zöllen belegt werden, so werden auch die Auswirkungen etwa in dem Verhältnis 5:2 sein, zu Ungunsten der Insel, wobei die Rechnung natürlich nur eine sehr grobe Abschätzung ist.
Gibt es auch Gewinner? Ja, die gibt es auch, nämlich all jene, die z.B. nun in Verhandlungen zu Handelsverträgen u.ä. an Gewicht dazugewinnen. Dies dürften insbesondere die größeren Staaten, also z.B. die USA, China, aber auch Russland sein.

Antworten

swann53, 24.07. 16:05

"Bekanntlich ergibt eine funktionierende Gemeinschaft ein Ergebnis, welches mehr als die Summe ihre Einzelteile darstellt. So war es auch mit GB in der EU."

Schlüsselwort ist FUNKTIONIEREND ...

ukglobal, 24.07. 16:16

Der Dynamo, der UK nun zum Absprung aus dem Block ermaechtigt, war die NICHT funktionierende Gemeinschaft.

lokivonasgard, 24.07. 16:17

@swann53, 24.07. 16:05
Du kannst gerne Beispiele anführen, wo die Gemeinschaft nicht funktioniert hat.

swann53, 24.07. 16:23

"Du kannst gerne Beispiele anführen, wo die Gemeinschaft nicht funktioniert hat."

zB. Asylkrise. Und nicht wieder "deshalb brauchen wir eine vertiefte EU", die wird es nicht geben, realistisch gesehen

ukglobal, 24.07. 16:28

Das Brechen fundamentaler Kriterien seit etwa 1998, verschaerft durch die Etablierung einer Einheitswaehrungszone. Verfehlte Finanz- und Fiskalpolitik, Verschwendung von oeffentlichen Geldern, unzaehlige Doppelgleisigkeiten, globaler Machtanspruch und Expansionswut, etc...

lokivonasgard, 24.07. 17:28

@swann53, 24.07. 16:23
Inwiefern hat denn bitte schön durch die "Asylkrise" die Gemeinschaft zwischen GB und der EU nicht funktioniert?

@ukglobal, 24.07. 16:28
"Das Brechen fundamentaler Kriterien seit etwa 1998,"
a) Im Einverständnis mit GB.
b) Inwiefern hat dies die Gemeinschaft mit der EU nicht funktionieren lassen?

"Etablierung einer Einheitswaehrungszone."
Du meinst jene, an der GB gar nicht beteiligt ist?

"Verfehlte Finanz- und Fiskalpolitik,"
Was ja wohl nationale Kompetenzen sind und nicht EU-Kompetenzen. Also wenn hier eine Verfehlung vorliegen, dann nur auf britischer Seite. Und wie können solche Verfehlungen die Gemeinschaft mit der EU belasten?

"Verschwendung von oeffentlichen Geldern, unzaehlige Doppelgleisigkeiten,"
Es wäre schön, wenn du hier ganz konkrete Beispiele bringen könntest, anstatt nur Plattitüden.

"globaler Machtanspruch und Expansionswut,"
Du meinst genau das, was deiner Meinung nach GB jetzt gerade macht? Auch hier hätte ich bitte gerne KONKRETE Beispiele und keine Sätze aus dem Brexit-Handbuch.

nullnullsieben, 24.07. 17:42

Dies passt mir nicht und das stört mich auch und ohne wär sowieso alles besser, abgesehen davon dass meine Mami auch immer schon gesagt hat . . .
. . . what a wimpy and whiny ******

ökonom, 24.07. 18:24

Sehr gute Analyse von loki. Global gesehen ist die EU der demokratischste und fortschrittlichste Verbund von Staaten unterschiedlicher Nationen. Von der EU gehen Impulse aus, die für den gesamten Globus als vorbildhaft gelten.

Während unzählige Menschen bereit sind ihr Leben zu riskieren, um in der EU leben zu dürfen, gibt es innerhalb der EU Menschen, die es weniger zu schätzen wissen, dass sie hier leben dürfen.

Dieses Paradox lässt sich anhand der Verhaltensökonomie des Menschen erklären. Es geht dabei um die Referenzpunkte des Individuums, die zur Bewertung der persönlichen Situation dienen. Je höher diese Referenzpunkte gesetzt sind, um so wahrscheinlicher ist die Unzufriedenheit. Da reicht es dann nicht einmal mehr, in der wohlhabendsten und friedlichsten Ecke dieser Erde leben zu dürfen, um sich des Lebens zu erfreuen.

Die kognitionspsychologischen Prozesse dahinter sind recht komplex, und hängen von vielen automatisierten Wahrnehmungs-, Urteils-, und emotionalen Prozessen ab.

Neben den persönlichen Referenzpunkten bilden noch die Verlustaversion und das Prinzip der abnehmenden Empfindlichkeit eine "Mixtur" die das Gehirn nicht mehr langsam denken lassen. In Notsituationen mag dies hilfreich sein, zur Bewertung eines so komplexen Bereiches wie es die EU darstellt, ist das Schnelldenken jedoch völlig ungeeignet.

Wenn sich nun Schnelldenker in der Politik auf den Weg machen, an der Verlustaversion des Wahlvolkes herumzustochern, dann können Ergebnisse wie ein "Brexit" herauskommen.

Von einem "langsam gedachten" und neutralen Referenzpunkt aus betrachtet, wird es daher kaum plausible Erklärungen für die Sinnhaftigkeit eines "Brexit" geben.

Gewinner kann es bei so einer unsinnigen Aktion daher keine geben (außer wie es loki schon erkannt hat, wenn dann außerhalb der beiden Parteien "EU" und "UK").

Wenn es etwas Positives bringen kann, dann den Umstand, dass UK in den Geschichtsbüchern unter dem Fachbegriff des "optimistischen Märtyrers" seinen Platz finden wird. (Ein optimistischer Märtyrer bringt wertvolle Erkenntnisse für die Allgemeinheit, und schadet sich durch den überzogenen Optimismus dabei selbst).

tibetterrier, 24.07. 18:44

ökonom - das UK als Kandidat für den "Darwin Award" ?
:-)

ökonom, 24.07. 19:05

ökonom - das UK als Kandidat für den "Darwin Award" ?
:-)
----
Ja, könnte hinkommen. :-)))

lokivonasgard, 24.07. 20:57

@ökonom, 24.07. 18:24
Ja, von diesem Verhaltensparadox habe ich auch schon gelesen. So geht es der übergroßen Mehrheit der Menschen in Österreich beispielsweise so gut wie noch nie in der Geschichte. Doch weil der Zuwachs an Wohlstand (du nennst das Referenzpunkt) so hoch gehängt wird, wird ein langsamerer Anstieg des Wohlstandes bereits als Abstieg interpretiert. Es ist schlicht absurd.

" In Notsituationen mag dies hilfreich sein, zur Bewertung eines so komplexen Bereiches wie es die EU darstellt, ist das Schnelldenken jedoch völlig ungeeignet."
ich denke, es wäre schon viel gewonnen, wenn überhaupt gedacht würde ;o)

xx1xx, 25.07. 07:49

Die Briten wollen nur Cameron einen Denkzettel verpassen, mehr nicht. Nun ist er zurückgetreten, damit haben sie ihr Ziel erreicht.

ecomo, 25.07. 09:20

ukglobal,schrieb am 24.07. 16:28 eine Antwort:

Das Brechen fundamentaler Kriterien seit etwa 1998, verschaerft durch die Etablierung einer Einheitswaehrungszone. Verfehlte Finanz- und Fiskalpolitik, Verschwendung von oeffentlichen Geldern, unzaehlige Doppelgleisigkeiten, globaler Machtanspruch und Expansionswut, etc...
-------------------------------------------------------------
Trifft haargenau auf die Briten zu....danke für die Auflistung!

ukglobal, 25.07. 10:17

>>17:28
Die vielen Beispiele fuer ein schlechtes Funktionieren des Blocks der 28 wurden in unzaehligen Beitraegen in vergangenen Foren bereits gelistet und abgehandelt. Sie sind, auch im Hinblick auf die zu erwartende Entwicklung im Block, fast ein Garant fuer die eventuelle Implosion des EU-Blocks, und dienten seit Jahren als Katalysator fuer den Exit des UK, und den regelmaessig wiederkehrenden Ausbruchsversuchen anderer Mitglieder. Naechses Land? Italien

lokivonasgard, 25.07. 10:51

@ukglobal, 25.07. 10:17
Nur ging es nicht um den Reformbedarf in der EU an sich, sondern um die Frage, durch welche Punkte die Gemeinschaft zwischen GB und der EU "nicht funktioniert" haben soll.

" Sie sind, auch im Hinblick auf die zu erwartende Entwicklung im Block, fast ein Garant fuer die eventuelle Implosion des EU-Blocks,"
In Anbetracht der Prognosegenauigkeit deiner Vorhersagen bedeutet dies wohl, dass die EU noch wenigstens 100 Jahre vor sich hat.

sheepshagger, 25.07. 12:06

"... den regelmaessig wiederkehrenden Ausbruchsversuchen anderer Mitglieder. Naechses Land? Italien"

Also so verrueckt sind nicht einmal die daemlichsten Italiener (ok, vielleicht gibt's ein paar amerikanische Doppelstaatsbuerger, die neigen ja zu solchen Spinnereien, wie wir hier wissen).

Es wird zu einem hard Brexit kommen

xx1xx, 24.07. 08:19

Boris Johnson verhandelt schon mit den Amerikanern darüber ob sie ihnen ihr überschüssiges Rindfleisch abkaufen wollen. Werden sie, im Gegenzug zu weitreichenden Konzessionen bis hin zum Beitritt in die USA.
Somit sind weitere Verhandlungen über die wirtschaftlichen Beziehungen zur EU sinnlos geworden.

Antworten

ukglobal, 24.07. 08:26

Erfunden

xx1xx, 24.07. 09:08

Nein, die sind sinnlos geworden.
http://www.bbc.co.uk/programmes/p058w7nt

ecomo, 24.07. 09:10

@xx1xx
Das sich die Briten an den Rockzipfel der Amis hängen ist ja alternativlos! Wem wollen die sonst ihre Produkte verkaufen, wenn sie aus der EU rauss sind?

beachviper, 24.07. 11:21

was kann stotter-boris schon verhandeln?
und wie lange kann sich der maybot noch halten?
immer am seidenen faden einer ultra-rechten ni-partei?

Was das UK der EU schuldet - die berühmten 60 Mrd:

facts, 23.07. 21:09

Pensionsverpflichtungen: 7.7 Mrd
Offene Zahlungsverpflichtungen: 29.2 Mrd
Fonds für regionale Entwicklung, Sozialfonds, Kohäsionsfonds: 13.7 Mrd
Fonds Für ländliche Entwicklung/Fischerei: 3.7 Mrd
Copernicus-Programm: 0.4 Mrd
Grenzüberschreitende Infratrukturprojekte: 1.2 Mrd
Juncker-Investitionsfond: 1.9 Mrd
Fonds für Entwicklungshilfe und Migration: 1.7 Mrd

Siehe:
http://www.faz.net/aktuell/brexit/brexit-grossbritannien-muss-milliarden-fuer-eu-ausstieg-zahlen-14931671.html

Antworten

ukglobal, 23.07. 21:27

Seit der Veroeffentlichung der Zahlen, die offiziell keine Seite bestaetigt hat, haben sich erheblich differenzierte Betraege ergeben. Unter Einrechnung der Britischen Forderungen wird der Netto-Betrag rund £8 Milliarden betragen.

ukglobal, 23.07. 21:29

Aus der Kommission waren "beruehmte 100 Milliarden" kolportiert worden. Was zu Recht als "extortionist & immoral" gegeisselt wurde. The commission can whistle [for] it.

facts, 23.07. 21:38

Etwas Substantielleres als die reine Behauptung wär mal eine Minimalvorraussetzung.

ecomo, 24.07. 06:38

mehr als alternative fakten hat er nicht!

xx1xx, 24.07. 07:10

Worauf begründen sich die britischen Gegenforderungen? Gibt es dazu Verträge?

lokivonasgard, 24.07. 09:31

@xx1xx, 24.07. 07:10
Natürlich gibt es auch hier Verträge. So besitzt die EU beispielsweise Grundwerte und Gebäude, die auch mit einem britischen Anteil erworben wurden. Entsprechend ist dieser Anteil bei Ausscheiden GBs gegenzurechnen. Alles, was derzeit gemeinsame materielle Werte der EU darstellen, ist auf diese Weise aufzurechnen.

xx1xx, 24.07. 09:37

Nein ist es nicht. Die Briten mussten es ja auch nicht bezahlen, als sie beigetreten sind. Und sie müssen es auch nicht bezahlen, wenn sie wieder beitreten wollen.
Darüber bestehen keine Verträge.

xx1xx, 24.07. 09:49

Offenbar glaubt ukglobal die Briten hätten ein Recht darauf ihre Mitgliedsbeiträge aus 40 Jahren zurückzufordern?

UK scheint immer unseriöser aufzutreten. Das ist natürlich eine Warnung an alle zukünftigen Handelspartner.

ecomo, 24.07. 10:51

@lokivonasgard
So besitzt die EU beispielsweise Grundwerte und Gebäude, die auch mit einem britischen Anteil erworben wurden.
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Also das kann ich mir beim besten nicht vorstellen!
Wenn ich mit meinem Mitgliedsbeitrag den Kauf des Vereinsheims mitbezahlt habe, kann ich wohl kaum beim Austritt meinen Anteil zurückfordern.

lokivonasgard, 24.07. 11:16

@ecomo, 24.07. 10:51
Doch, kann man. Immerhin gehört ein Teil der Gebäude den Briten. Zumindest hat die Financial Times in ihrer Aufstellung, was die Briten zu zahlen haben und was den Briten zusteht, das so aufgelistet. Da ist von die Rede von:

"Depending on the exact calculation the net bill to be presented to the UK is likely to be in the region of €55bn to €75bn, reflecting Britain’s share of the EU’s property and cash assets, some elements of Britain’s budget rebate negotiated by Mrs Thatcher in 1984 and the UK’s share of spending in the current budget period running to 2020."

https://www.ft.com/content/db2716aa-5026-11e7-a1f2-db19572361bb

Stell dir vor, dass (auch) mit dem Geld der Briten Tafelsilber gekauft worden wäre. Dann steht es ihnen zu, das mitzunehmen (gehört ihnen ja) oder sich entsprechend auszahlen zu lassen, sie haben das dann ja gewissermaßen "in die Ehe" eingebracht.

Dabei geht es natürlich nicht um die gesamten Beiträge der Briten aus 40 Jahren, sondern um die jeweiligen Zeitwerte der erworbenen Objekte. Das macht das ganze nicht einfacher zu berechnen...

xx1xx, 24.07. 11:27

lokivonasgard, 24.07. 11:16
@ecomo, 24.07. 10:51
Doch, kann man. Immerhin gehört ein Teil der Gebäude den Briten.
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Unsinn. Den Briten gehört nichts. Das ganze Gebäude gehört der EU, mit oder ohne die Briten.
Hier fehlt grundlegendes rechtliches Verständnis bei den Deutschen.

xx1xx, 24.07. 11:38

Deutschen Journalisten.

lokivonasgard, 24.07. 13:56

@xx1xx, 24.07. 11:27
Du argumentierst in genau derselben Masche wie der User ukglobal. Faktenresistent und die Expertise von echten Experten nicht erfassend. Und du bist offenbar nicht in der Lage, Texte sinnerfassend zu lesen, sonst wäre dir vielleicht aufgefallen, dass der Artikel von der Financial Times - also keineswegs einem "Deutschen Blatt" verfasst worden ist.

reservebuddha, 24.07. 14:58

Ach was, wenn Rolls Royce und Bentley deutsche Marken sind, warum sollte das nicht auch für die "Financial Times" gelten? *duckkkkkkk*

xx1xx, 24.07. 17:24

Diese Journalisten sind keine Experten. Sie verweisen nur auf den "unbekannten Experten".
Expertisen bezieht man auch nicht von der FT. Selbstverständlich ist es Unsinn was dort geschrieben stehe, siehe oben.

lokivonasgard, 24.07. 17:29

@xx1xx, 24.07. 17:24
Genau wie ukglobal argumentiert. Sicher, dass ihr zwei Personen seid?

xx1xx, 24.07. 21:27

Wer sind diese "unbekannten Experten" der FT?
Das ist doch verdächtig. Jedenfalls belanglos.

bregret

dieflüssin, 23.07. 13:57

Antworten

beachviper, 23.07. 20:32

...wird nicht kommen.
warum auch?

reservebuddha, 24.07. 11:15

Ziemlich sicher wird der kommen. Richtig freuen tut sich in London wohl niemand mit Verantwortung (und Verantwortungsgefühl) über den Brexit.

beachviper, 24.07. 11:23

wetten, dass nicht?