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Wird Macron den Erwartungen gerecht?

In seinen ersten Wochen im Amt hat Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron vor allem außenpolitisch eine gute Figur gemacht. Nach der Parlamentswahl kann er nun auf eine absolute Mehrheit bauen. Welche Herausforderungen kommen auf ihn zu? Wie kann es ihm gelingen, seine Pläne umzusetzen? Kann Macron den Erwartungen gerecht werden?

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505 Beiträge

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Forum

Macron drängt gemeinsamen Haushalt für die Euro-Zone

comentarista, 22.06. 15:56

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will die Eurozone mit einem eigenen Budget, einem eigenen Finanzminister und einer "demokratisch kontrollierten Regierung" ausstatten. Seiner Meinung nach, sollen Deutschland und Frankreich über die Zukunft Europas entscheiden.

Vor dem EU-Gipfel in Brüssel hat der französische Präsident Emmanuel Macron seine Forderungen nach einer Vertiefung der Euro-Zone bekräftigt.

Unterdessen lehnt Polen, dass nicht in der Eurozone ist, eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Eurozone, ausdrücklich ab: „Wenn man jetzt damit beginnen will, eigene politische Strukturen wie einen Finanzminister oder einen gemeinsamen Haushalt für die Euro-Zone zu schaffen oder ein Investitionsprogramm nur für Euro-Länder aufzulegen, dann spaltet man die EU,“ sagt der polnische Außenminister Witold Waszczykowski

Dies wäre sehr gefährlich: „Das könnte das Ende der Europäischen Union bedeuten.“ Polen lehne ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten ab. „Dieses Konzept würde in einem Desaster enden“, sagte Waszczykowski. „Die Erinnerung an das geteilte Europa ist in Polen noch wach. Solchen Plänen werden wir ganz bestimmt nicht zustimmen.“ (afp/dpa)

Macrons Kabinett will Ausnahmezustand verlängern

carlo, 22.06. 15:41

Die französische Regierung bringt ein neues Anti-Terror-Gesetz auf den Weg.
Die Behörden erhalten damit noch weitreichendere Befugnisse bei der Terrorabwehr.
Kritiker schlagen Alarm.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kabinett-von-emmanuel-macron-will-ausnahmezustand-verlaengern-15072471.html

PS Was für Kritiker?- das können nur Kritiker sein von rechtsdermitte.

rebekka7, 22.06. 19:44

Man breite bis zum nächsten Mal das Fell des Schweigens darüber. In einem wird man sehen was aus Frankreich und Macron tatsächlich geworden ist, oder von den Lorbeeren übrig geblieben ist.

Macron gesteht Interventions-Fehler ein

comentarista, 22.06. 11:23

In einem Interview für europäische Medien, darunter für die italienische Zeitung „Corriere della Sera“, sagte Macron: „Mit mir kommt diese Form des Neokonservatismus, die vor zehn Jahren von Frankreich importiert wurde, zum Ende. Die Demokratie kann nicht von außen eingebracht werden, ohne dass Völker darin involviert werden. Frankreich war nicht am Irak-Krieg beteiligt und hatte damit recht. Aber es beging einen Fehler, indem es in den Libyen-Krieg eintrat. Welches sind die Ergebnisse dieser Invasionen? Zerstörte Länder, in denen Terrorgruppen florieren.
Ich möchte nicht, dass Derartiges in Syrien geschieht.“

geroman, 22.06. 19:38

https://www.wsj.com/articles/frances-macron-shifts-countrys-stance-on-removing-assad-from-power-1498145163?mod=e2tw
-
France’s Macron Shifts Country’s Stance on Removing Assad From Power
-
Na immerhin :-)

Die Lichtgestalt Macron

swann53, 22.06. 08:52

4 Minister mussten gleich wieder ausgetauscht werden; stellt euch vor das wäre bei schwarz-blau in Österreich passiert ;-)

Manchmal sagen Zahlen alles

mahner, 21.06. 22:07

Die von unseren Medien angezettelte Bewunderung für Macron hält sich in Grenzen. Ganze 486 Beiträge zeigen das.

Und 4 Eigentore an einem einzigen Tag zeigen die ganze wackelige Geschichte Macron deutlich auf.

So wird es weitergehen.

Viel Blabla und keine Taten.

anonymb, 21.06. 22:11

Was hat das mit den Medien zu tun?

Habe nirgends etwas vom Hero Macron dem Weltenretter gelesen.
Welche Medien sollen das sein?

mahner, 21.06. 22:22

@ano

Die Partei MODEM erhielt für 1,1 Millionen Stimmen 42 Mandate

Die Front National für 1.6 Millionen Stimmen ganze 8 Mandate.

So schaut das Wahlrecht im Lande der Französischen Revolution aus.

Wiege der Demokratie.

Ich las in keinem System-Medium darüber die kleinste Rüge.

anonymb, 21.06. 22:24

Was ist ein System Medium?

carlo, 22.06. 00:35

Wiege der Demokratie?

Frankreich garantiert nicht.
Im übrigen ist "Demokratie" Glückssache.

http://plus.faz.net/evr-editions/2017-06-22/45812/361507.html

totorohime, 22.06. 07:37

@das ist mehrheitswahlrecht, gewinn deinen wahlkreis oder bekomme gar nix (grob gesagt) und wenn das personal in den kreisen nicht überzeugend genugl ist das sie nur die landesweiten lePen stimmen absahnen, dann gibts halt keine gewonnenen wahlkreise und nur 8 mandate

manz, 22.06. 08:28

Die Zahlen in Italien sprechen für sich. Dort wechselt fast alle zwei Jahre die Regierung, weil zu viele Kleinparteien Stimmen bekommen, keine Koalitionen zusammenbringen oder wenn, diese bald wieder platzen lassen. Diese Zahlen sprechen für eine 5%-Hürde und ein Mehrheitswahlrecht.

soso,

dergrossenagus, 21.06. 19:42

haben sich 4 Minister geschlichen... wenn ich der Macron wär, hätt ich da gleich meine Hanseln hingehuckt oder noch besser, deren Jobs auch gleich mit übernommen!!! Weil mehr als Zeitung lesen und Kaffe saufen tun die auch nicht... aber 4 zusätzliche Gehälter noch dafür würd ich mir ncht durch d'Lappen gehen lassen!!!

grasti506, 21.06. 21:08

iJa, Ja, nagus, grosser, Du bist aber nicht Macron, das ist eben das Problem mit den Hättiwaris, von denen Du einer zu sein scheinst.

mahner, 21.06. 22:13

auch dergroßea sollte sich an den Inhalt des Forum halten.

Was hat Herr Le Pen damit zu tun,

"wird Macron den Erwartungen gerecht" .....?????

dergrossenagus, 22.06. 01:18

@mahner: wenn der Le Pen das Kunststück vollbracht hätt, wär's dem Macron leichter... das hat der damit zu tun!!! Der VdB könnt ohne den Strache auch besser schlafen...

abgesehen davon hätt ich Bahnmanager werden sollen, anstatt Hotelmanager... weil da ist der Kern Kanzler worden und dort hat sich der Macron d'Verteidigungsministerin von der Bahn geholt!!!

manz, 22.06. 08:30

In Österreich fordert man Sauberkeit in der Politik, und wenn Macron sie in Frankreich herstellt, ist das plötzlich eine Katastrophe. Da soll sich jemand auskennen!

dergrossenagus, 22.06. 10:32

@manz: kloa... wo gibt´s denn sowas??? Politik und sauber??? Da hätt ma ja nix mehr in Wirtshaus zum Schimpfen und in der Zeitung zum Lesen!!!

Recht hat er, der Le Pen!!!

dergrossenagus, 21.06. 02:13

Die Le Pen zum Rücktritt auffordern und d´ganze Parteiführung...

Hätt gleich ganz d´Auflösung von dem ultrarechten Verein fordern sollen!!! Braver Bub jedenfalls...

Jetzt muss nur noch der Hofer den Strache da für d´FPÖ auffordern auch zurückzutreten und der Kickl d´Vereinsauflösung einreichen!!!

manz, 21.06. 10:19

Der Haken dabei: bei Hofer und Strache gibt es keinen Familienzwist, der politisch ausufert.

dergrossenagus, 21.06. 10:33

@manz: glaubst???

Nach außen hin lachen alle 2, intern denkens sich sicher vom jeweils anderen, dass der einem im Weg steht!!!

manz, 22.06. 08:34

Wenn es intern Zwist gibt und nach außen nicht, dann ist der nicht ausgeufert wie bei den Le Pens.

Wird Macron den Erwartungen gerecht?

jimmyantipolis, 20.06. 18:35

aber klar doch, den erwartungen der wirtschaftslobbies, die nach neoliberaler wirtschaftspolitik geradezu lechzt.

manz, 21.06. 10:22

Wirtschaftstreibenen sind Emotionen wie "lechzen" in der Regel fremd. Mit Emotionen wird man kein erfolgreicher Unternehmer.

carlo, 21.06. 13:19

Manz versteht scheinbar nicht was @jimmy meint.
Oder will es nicht verstehen.

rebekka7, 21.06. 19:09

Wenn gleich zu Beginn, unmittelbar nach der Absoluten, eine ganze Reihe wichtiger Regierungsmitglieder Macron den Rücken zeigen, dann verheißt das nichts Gutes.

carlo, 21.06. 20:08

@rebecca
Das ist kein Problem, Ministerkandidaten gibt es in Frankreich- im Land der Eliten - wie Sand am Meer.
Das die meisten von den Sozialisten und Konservativen kommen, das verblüfft mich allerdings.
also doch "Alter Wein in neuen Schläuchen".

Die österreichische Sozialistin Mona Duzdar hat da Problem doch richtig erkannt
"Politik in Frankreich ein Projekt der Eliten"

https://kurier.at/politik/inland/duzdar-politik-in-frankreich-ein-projekt-der-eliten/262.362.853

manz, 22.06. 08:36

Was politische Laien anrichten können, kann man gerade in den USA beim Anti-Eliten-Präsidenten verfolgen.

Le Pen bleibt völlig unbedeutend

nathan, 20.06. 11:58

Emmanuel Macron wird vieles, aber nicht alles verbessern können. Am wichtigsten ist jedoch, dass Le Pen völlig unbedeutend bleibt. Damit sich die Angsthasen in ganz Europa wieder beruhigen können. Die EU, der Euro, die Welt... wird doch nicht untergehen! Nach 10 Jahren Weltwirtschaftskrise wird der jetzt beginnende Wirtschaftsaufschwung die Unzufriedenen immer mehr verkleinern. Und die Gefahr, die von den Nationalisten und Rechtsextremen ausgegangen ist, dürfte endgültig vorbei. Schade, dass dafür auch die Negativbeispiele Trump und Brexit notwendig waren, damit die Menschen wieder zur Vernunft kommen. Denn der Spruch "Schlechter kann es nicht mehr werden!", der von den Populisten immer wieder gebraucht wird, ist ja wohl das Dümmste, was jemals gesagt wurde. Es geht immer noch schlechter. Siehe Hitler, Stalin, Pol Pot...

manz, 20.06. 14:12

Ob Le Pen unbedeutend BLEIBT, wird sich erst weisen. Genauso wie der vermutete "Trend" zu Rechtspopulisten überzogen war wäre auch ein völliges Abschreiben des Phänomens verfrüht. In Frankreich hat das Le PEN'sche Wahldebakel viel mit einer Politikerpersönlichkeit, der von Macron, zu tun. Wenn so eine Persönlichkeit wieder wegfällt, kann Le Pen auch schnell wieder da sein. Da kommt auf Macron viel politische Arbeit zu. Wie lange es dauert, bis aus einer Bewegung eine konsolidierte Partei wird, hat man bei den Grünen ab den 70er Jahren mit diversen Richtungskämpfen und Abspaltungen gesehen.

nathan, 20.06. 14:24

>manz
Du hast völlig recht, dass man den Widerstand vieler Menschen gegen das Lernen nicht unterschätzen darf. Es wird immer wieder Leute geben, die auf die Tricks der Nationalisten und Rechtspopulisten reinfallen. So wie es immer Touristen geben wird, die in Spanien gegen die "Hütchen-Spieler" gewinnen wollen.

carlo, 20.06. 14:32

Wenn so eine Persönlichkeit wieder wegfällt, kann Le Pen auch schnell wieder da sein.
---------------------------------
Marine Le Pen war in Frankreich noch NIE da.
Sie musste ausweichen auf das EU-parlament, dort schaffte sie den Einzug , weil sie Listenerste der FN war.

FN hatten bis jetzt nur einen einzigen Sitz im französichen Parlament- jetzt schafften sie acht.
Und Marine Le Pen gewann direkt ihren Wahlkreis.

Das sie bei den Präsiwahlen 35% stemmte- finde ich gar nicht so übel.Das sie niemals Präsi von Frankreich werden wird, ist eine andere Geschichte.

reservebuddha, 20.06. 17:55

"Emmanuel Macron wird vieles, aber nicht alles verbessern können."

Ich glaube eher, dass er viel kaputt machen und damit sowohl Le Pen als auch Melenchon in die Hände spielen wird, wobei in meinem Fall klar ist, wer von denen meine Sympathien hat.

jimmyantipolis, 20.06. 18:23

buddah
tja, das gefühl habe ich auch. bin bei hochgejubelten neo bzw. wirtschaftsliberalen, denen man die quadratur des kreises zutraut, von natur aus skeptisch.

mahner, 20.06. 21:18

@Nathan

Wenn man von 20 Parteien die Drittgrößte wird, ist man be Pseudodemokraten wie du "unbedeutend".

Vor allem, wenn ein Wahlrecht, zugeschneidert auf die beiden Größten, bewirkt, daß Macron 26.000 Stimmen, die Republikaner 36.000 Stimmen, die FN aber 200.000 Stimmen für 1 Mandat braucht.

Da schlägt dann das Herz der Pseudodemokraten höher......

mahner, 20.06. 21:29

@carlo

Wer kann in der Politik sagen....Niemals....

Ich jedenfalls nicht. Strache sagen vor 10 Jahren Umfragen 5 % voraus, es wurden 10%. Heute ist er Einer der drei großen Politiker, die für die nächste Regierung infrage kommen.

Auch in Frankreich mehren sich die Stimmen, die dieses absurde Wahlrecht reformieren. wollen..

Repubikaner, FN, Sozialisten,Kommunisten, Modem haqben zusammen mehr Wähler als Macron, aber erhielten nur 202 Mandate, Macron mit weniger Stimmen 302.

Das wird viele Wähler zu echten Feinden Macrons machen und letztlich entscheiden auch in Frankreich endgültig die Wähler und nicht das Wahlgesetz. Siehe den Niedergang Hollandes mit seiner Politik und seinen Sozialisten. Die nächsten Wahlen folgen ......

carlo, 21.06. 08:50

@mahner
Das das Wahlrecht in Frankreich völlig für Arsch und Freidrich ist, ist ja nichts unbekanntes.Gemacht von Konservativen und Sozialisten für sich.

Aber es trifft nicht zu, wenn es um den Präsidenten geht.
Und geht es nun einmal alle gegen einen.
Und da meinte ich, das eine Kandidat der Le Pen heist, in Frankreich nie Präsiednt werden werden wird.
Alles hat seine historischen Gründe.
Was in 30, 40 Jahren oder noch mehr ist, weis ich natürlich auch nicht.
Es kann ja ein völlig anderer "le Pen" kommen.

silke71, 21.06. 09:24

Le Pen hat mit dem FN ihre Sitze vervierfacht wenn ich mich nicht irre und fast 40% bei der Präsidentenwahl erhalten und trotzdem wird sie niemals einer Regierung angehören noch Präsidentin werden. Wilders hat Stimmen dazugewonnen und wird trotzdem niemals Ministerpräsident werden. Die afd wird in den Bundestag einziehen und trotzdem niemals in einer Regierung sitzen geschweige denn den Kanzler stellen. Alle diese von der eu ausgerufenen schicksalswahlen wurden von vielen Medien und Politikern dazu herangezogen um einen Sieg gegen die rechtspopulisten zu propagieren der wenn man die Wahlergebnisse hernimmt aber niemals stattgefunden hat. Nur um sich nachher als den grossen Sieger hinzustellen obwohl die altpartein überall eingebüsst haben und die bösen rechtspopulisten haben zugelegt. Bis auf die FPÖ wird keine der angeführten Personen bzw. Parteien jemalseine grössere Rolle im jeweiligen Land spielen. Und die Aussage das sich die unzufriedenen verringern werden entbehrt jeder Realität.

Für Präsident Macron ist das ein Schlag.

carlo, 20.06. 11:26

Scheinbeschäftigungsaffäre Französische Verteidigungsministerin Goulard tritt zurück

Gerade erst im Amt gibt Sylvie Goulard ihren Posten als Verteidigungsministerin schon wieder auf.
Grund ist eine Scheinbeschäftigungsaffäre um ihre Partei MoDem.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/rueckschlag-fuer-emmanuel-macron-sylvie-goulard-tritt-zurueck-15068841.html

PS Wird nicht beim letzten "Schlag" bleiben, bei dem zusammengwürfelten Haufen.

manz, 20.06. 14:15

Gerade Goulard als "Altpolitikerin" einer "Altpartei" ist für den "zusammengewürfelten Haufen" von Macron nicht repräsentativ, sondern verstärkt das Bild von verkrusteten Strukturen der bisherigen französischen Parteien.

carlo, 20.06. 14:36

sondern verstärkt das Bild von verkrusteten Strukturen der bisherigen französischen Parteien.
.............................................
Jetzt auf einmal sind sie "verkrustet"
Wie den das?

reservebuddha, 20.06. 17:59

Die Scheinbeschäftigungsgeschichte in Frankreich betrifft als Dunkelziffer sicher eine große Minderheit bis Mehrheit dort, und wer zu hoch hinaus will, aber nicht konveniert, bei dem veröffentlicht man sie halt: Siehe Fillon. Es stellt sich also eher die Frage, bei wem sie sich unbeliebt gemacht hat.

jimmyantipolis, 20.06. 18:20

politischen korruption ist in frankreich nomalstzustand. bei den gierschlünden aller parteien.

mausolos, 20.06. 10:17

die Frage ist nichts sehr gescheit gestellt. Wer kann heute schon wissen, ob "Macron den Erwartungen gerecht" wird ausser der neunmalkluge Filzmaier?

manz, 20.06. 14:18

Immerhin ist Macron schon ein Monat im Amt. Da lässt sich schon etwas sagen. Außerdem wird nicht nach "wissen" gefragt, sondern nach "einschätzen".

mahner, 20.06. 21:33

@manz

Man muß dich bewundern.....

Welches Gesetz wurde beschlossen, wo es doch keinen Nationalrat gab ?????

Für dich sind schöne Reden Taten.

Solche Bewunderer wecken nur Erstaunen.

Ich hoffe er startet jetzt endlich mit den Privatisierungen staatsnaher Betriebe!

raimund, 20.06. 08:14

Mal schauen, ob er nur ein Ankündigungskaiser ist oder ein Macher.

matschgerant, 20.06. 10:01

Möchtest kaufen?

raimund, 20.06. 12:07

Vielleicht gibt es ein paar Schnäppchen!

reservebuddha, 20.06. 18:00

"Ich hoffe er startet jetzt endlich mit den Privatisierungen staatsnaher Betriebe!"

Das wäre ein ziemlicher Holler. Allerdings befürchte ich, dass er genau das tun wird.

Aktueller wäre wohl die Frage: "Wann geht Häupel?"

derwisser, 20.06. 07:35

grasti506, 21.06. 21:12

Ob der geht? Womöglich wankt er, es ist bekanntlich nicht leicht, die Bühne zu verlassen. Manche fliegen sogar runter und reissen einen Fritzelack . ;-))

..Natürlich......

tiefflieger, 19.06. 21:41

Hat er doch im Gegensatz zu Trump alle Staatsnahen Medien in Europa für sich..... die werden ihn schon so manchen Schnitzer ausbügeln sodass sich solcher auch noch als Große Errungenschaft darstellt

mahner, 19.06. 21:51

@tiefflieger

Das zieht eine Weile, aber auch in Österreich geht der Krug so lange zum Brunnen bis er bricht. 22% für die 2 Kandidaten der Regierung warf wohl der Todesstoß für Eine von beiden.

Alle Medien rechnen mit einer Koalition mit den Freiheitlichen.

So wird es Macron auch ergehen.

panagoulis, 19.06. 22:03

gar interessant:

http://www.salzburg24.at/frankreich-heinz-christian-strache-distanziert-sich-nach-macron-sieg-von-front-national/4991147

"Die FPÖ in Österreich hat am Sonntagabend als Reaktion auf den Ausgang der französischen Präsidentschaftswahl die inhaltlichen Unterschiede zur Front National betont. Via Facebook hatte Heinz-Christian Strache Marine Le Pen zuvor noch gratuliert. "

matschgerant, 19.06. 22:40

Trump hat Fox News hinter sich (gehabt), mehr geht dort fast nicht. "Staatsnahe Medien", was soll das in den USA sein? Au Backe!

mahner, 20.06. 21:43

@pana

jaja seeehr komisch!

Weil in der EU-SP-Fraktion alle dieselbe Politik machen und bei den Konservativen dasselbe.

Frankreich ist eine Großmacht und Sicherheitsratsmitglied.

Österreich ein kleines, aber feines Land. Neutral aber wirtschaftlich sehr mit Deutschland verbunden. Da gibt es sicher viele Gemeinsamkeiten, aber auch viel Gemeinsames.

Macrons Partei im Tief

mahner, 19.06. 19:46

schaut man sich die Wahlzahlen an (original im französischen Innenministerium, so erkennt man, daß Macron nur von 25% der wahlberechtigten Franzosen gewählt wurde.

Sie schwach war noch nie eine Präsidenten-Partei in Frankreich.

Darüber kann auch nicht der Jubel unserer EU-hörigen Medienlandschaft hinwegtäuschen.

Es gibt noch das Internet, wo man sich selber orientieren kann.

matschgerant, 19.06. 20:13

Naja dann hat der FN so ungefähr 5-6 % nach der Rechnung.

mahner, 19.06. 21:36

@matsch

Der FN wird auch von unseren Medien nicht als großer Sieger hochgejubelt.

Und wie weit es Wähler abschreckt, wenn man 200.000 Stimmen für 1 Mandat braucht, während es Macron es mit 26.000 Stimmen bekommt, die FN zu wählen (verlorene Stimme)) ist auch eine Frage.

Ein Skandal: als 3.stärkste Partei bekommt man für 9% Stimmenanteil 8 Mandate.

Die Kommunisten bekamen für 1,20% 10 Mandate.

matschgerant, 19.06. 22:07

@mahner
Du bist doch der, der immer meint, dass andere Länder fern seinen und man doch im eigenen Land usw. Und jetzt kennst da wirklich das letzte Detail und regst dich auf. Sehr konsequent :-D

carlo, 20.06. 09:32

Schau Mahner das Wahlgesetz haben Konservative und Sozialisten vor vielen Jahren geschaffen um alle anderen von der Macht - sprich Futtertrog - fernzuhalten.
Jetzt bekamen sie halt selber -dank diesem Wahlgesetz - einen Tritt in den Toches.
Könnte ja eines Tages da Pendel völlig nach rechts ausschlagen.Wer weis.
Dann wäre das Wahlsystem es echt ungerecht,würden viele jammern.
Ich sage ja immer die "demokratischen "Spielregeln wurde in von Parteien erschaffen, nie vom Volk sanktioniert.

PSAuch in Österreich ist das wahlsystem zutiefst ungerecht.
Hat die FPÖ, als sie dreimal in der Regierung war, anstalten getroffen es zu ändern?
Mir ist nichts bekannt.