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Geht die britische "Brexit"-Taktik auf?

Mit einer möglichst frühen Wahl will sich die britische Premierministerin Theresa May für die anstehenden "Brexit"-Verhandlungen rüsten. Werden die Konservativen im Juni den erwarteten Wahlsieg schaffen? Oder sorgen die proeuropäischen Wähler für eine Überraschung? Geht die britische "Brexit"-Taktik auf? Wie geht es in Großbritannien weiter?

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519 Beiträge

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Beiträge

für uns Österreicher nur am Rande interessant

mahner, 19.05. 20:52

in 5 Jahren wird man wissen, ob es den Briten besser geht.

Obwohl eben das eigene Volk zu erhalten keine ökonomische Forderung ist.

Viel Länder haben für ihre Freiheit große materielle Einbußen hinnehmen müssen.

Aber das verstehen die EU-Jubler eh nicht.

Antworten

geier, 19.05. 21:33

Freiheit.....materielle Einbüssen anderer....Äpfel und Birnen....

xcountry, 19.05. 21:57

ojeh, der mahnt schon wieder!

regionaut, 19.05. 22:43

der Mahner ist aber eher ein ins britische Brexit Desaster hinein tappender Naivling.

mirabeau, 20.05. 00:00

"1998 betrug der Wert, unter dem die niedrigsten zehn Prozent der Bruttojahreseinkommen lagen, 2.761 Euro. Bis 2015 sank er auf 2.472 Euro. Bereinigt um die Inflation ergibt das einen Rückgang auf 65 Prozent des Vergleichswertes von 1998....

Im Gegensatz dazu kletterte der Wert, über dem die zehn Prozent der Bezieher der höchsten Einkommen liegen, nominal um 44 Prozent von 42.590 auf 61.309 Euro, was auch real ein Plus von vier Prozent bedeutet."

schreibt der ORF .
http://orf.at/stories/2371982/2371867/

Minus 35% für die untersten 10% der Einkommensbezieher.
Plus 4% für die obersten 10% der Einkommensbezieher.

Die Arbeiter verloren insgesamt real seit dem EU Beitritt 13% Einkommen.

Die EU und vor allem der Euro ist ein Globalisierungsvehikel, das auf lange Sicht Westeuropäische Löhne auf Osteuropäisches Niveau hinunter treiben wird. Brexit war nur die Revolte dagegen, wie Mark Blyth, Professor für Political Economy an der Brown University meint

https://www.youtube.com/watch?v=nwK0jeJ8wxg

carlo, 20.05. 01:08

Die EU und vor allem der Euro ist ein Globalisierungsvehikel, das auf lange Sicht Westeuropäische Löhne auf Osteuropäisches Niveau hinunter treiben wird.
................................................
Die Meinige hat dies vom Jahr 2000 an, immer definitiv ausgesprochen, als ruchbar wurde das fast der gesamte ehemalige Osten zur EU stossen soll.
Ich habe es ihr nie geglaubt, heute weis ich längst, das sei recht hatte. Aber auch damals hätte ich es besser wissen müssen.

vollgegeneu, 20.05. 09:10

Jemand die Anstalt im ZDF gesehen? Nein? Dann unbedingt ansehen, danach ändert man seine positive Meinung gegenüber der EU ziemlich rasch. Und die Briten verlassen das sinkende Schiff gerade noch rechtzeitig. Auch Österreich wird noch in den sauren Apfel beissen dürfen.

lokivonasgard, 20.05. 11:01

@mahner, 19.05. 20:52
"Viel Länder haben für ihre Freiheit große materielle Einbußen hinnehmen müssen."
Ah, man bereitet sich also schon auf die zu erwartenden "Einschnitte" vor. Nicht schlecht.

@mirabeau, 20.05. 00:00
Wenn deine Behauptung, dass die EU für die Reallohnverluste verantwortlich ist zutreffen würde, dann dürften ja Staaten außerhalb der EU keine solche aufweisen. Tun sie aber dennoch und die Schere zwischen Arm und Reich geht in vielen dieser Länder noch weiter auf. Wie erklärst du das dann? Oder ist es nicht eher naheliegend, dass die größte Wirtschaftskrise seit 1929 ihre Spuren hinterlassen hat?

Es ist eine Sache, die Ungleichheit von Vermögen zu diskutieren und möglichst dagegen vorzugehen. Eine andere ist es, wenn man versucht, all diese Entwicklungen der EU in die Schuhe zu schieben.

@vollgegeneu, 20.05. 09:10
Ist dir die Bedeutung von Satire klar?

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