Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Wie politisch sind Studierende?" / Kommentaransicht

Wie politisch sind Studierende?

Die Wahl zur Österreichischen HochschülerInnenschaft hat die historisch niedrigste Wahlbeteiligung gebracht. Warum ist nur rund jeder und jede vierte Studierende zur Wahl gegangen? Wie gut und wichtig ist die politische Vertretung der Studierenden überhaupt? Wie politisch sind Studierende?

zurück zur Debatte

209 Beiträge

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Beiträge

allesamt unwählbar

montarenbici, 19.05. 22:15

Ich war wahlberechtigt und wäre gerne zur Wahl gegangen, doch keine Fraktion vertritt meine Interessen. Keine.

Nach meinem Verstand ist es meine Pflicht vernünftig zu studieren, es ist schließlich mein Beruf (ob das Wort "Beruf" das ganz genau trifft, darüber lässt sich streiten). Immerhin wird mein Studium von meinen Eltern und vom Staat Österreich finanziert, da ist es nur respektvoll es auch in der Regelstudienzeit zu beenden. Und wenn ich in einem Kurs mal speziell gut abschneide, freue ich mich auch darüber.

Also würde ich Vertreter in der ÖH brauchen, die für engagierte Studenten eintreten, doch das tut keine einzige Fraktion. Da geht es nur um mehr Geld für Studenten, mehr Toleranzzeit, etc. Ich möchte, dass eine Universitätskultur aufgebaut wird, wo Leistung im Fokus steht, alle anderen, die nur Faullenzen, haben an der Uni nichts verloren. Wenn das eine Fraktion in Zukunft so vertritt, dann hat sie meine Stimme, ansonsten nicht. Und folglich werde ich auch in Zukunft nicht zur Wahl gehen.

Antworten

superikonoskop, 19.05. 23:10

Mit Dir als Patienten hätten wir nie einen gesellschaftlichen Fortschritt erzielt...
Der Edison hat was neues gemacht, mit seiner Birne..
Und der Zuckerberg, und blabl.
Tu nur so weiter, du wirst verlieren!
So wie Trump!"

P.S: Die Pubertät kann echt ganz lange dauern...

Ich würde mich an deiner Stelle von den Eltern, dem Bauernbund, dem CV, Pfadfindern, Jungschar, katholischer Jugend, Identitären, dem MKV und Mensa distanzieren und einmal die Sau rauslassen!

reservebuddha, 20.05. 00:00

"Da geht es nur um mehr Geld für Studenten, mehr Toleranzzeit, etc."

Was ist eine "Toleranzzeit"?

Was hat das mit Faulenzen zu tun, wenn Studierende schlicht und einfach berufstätig sind, oder Kinder haben, oder welche Gründe auch immer?

Warum wird das eigentlich immer bewertet, in welcher Zeit jemand studiert? Wen interessiert das?

effenbeisser, 20.05. 06:43

Buddha- hast du schon mal eine Uni von innen gesehen?? Ich arbeite seit Jahren auf so einer und kenne natürlich auch viele Studenten! Gerade jene die neben Studium auch noch arbeiten müssen sind auch jene, die am meisten weiter bekommen! Weil sie eben wissen, wie die Welt da draußen so abläuft! Und jene die Ewigkeiten für ein Studium brauchen leben meist in einer Scheinwelt oder haben stinkreiche Eltern zuhause sitzen, wo es in Wahrheit um gar nichts geht!

molly66, 20.05. 08:19

Die Wahlbeteiligung zeigt welchen Stellenwert die Fraktionen bei den Studierenden haben.
Würde man das Budget für den Support Studierender ausgeben und nicht für zB "NO WKR Randale" u.ä. würde man manche vielleicht ernster nehmen können.
Die Studierenden haben mehr (Vertretung) verdient, als derzeit angeboten wird.

montarenbici, 20.05. 13:33

@effenbeisser
wenigstens jemand im Forum, der erkennt, wie es an den Unis abläuft

reservebuddha, 20.05. 19:48

"Buddha- hast du schon mal eine Uni von innen gesehen??"

Ja.

Ich verstehe grade deshalb nicht, welchen Sinn es haben soll, ein Studium zeitlich zu begrenzen.

zurück zur Debatte