Standort: debatte.ORF.at / Meldung: ""Fake News": Wem kann man heute noch glauben? "

Mann hält Mobiltelefon

"Fake News": Wem kann man heute noch glauben?

Falsche Nachrichten und bewusst gestreute Gerüchte sorgen laufend für Aufregung. Wie anfällig sind die Menschen für Manipulationen und Verschwörungstheorien? Wie kann diesen Phänomenen begegnet werden? Was können Medienkonsumentinnen und -konsumenten tun, um ein möglichst adäquates Bild der Wirklichkeit zu bekommen? Wem kann man heute noch glauben?

Beitrag schreiben

weitere Debatten

384 Beiträge

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

Also früher gabes ja nur den ORF,da gab es für...

gscheitbär06, 22.05. 22:16

...mich die Pfichtsendungen

ZiB und ZiB2, dann kamen Privatsender, Jetzt kann man über das Netz millionenfache Meldungen lesen, wer soll da noch wissen, was echt, wahr oder sonst was ist

Antworten

alfredsinnegger, 22.05. 22:50

Die Pravda bzw. den Spiegel konnte man damals auch schon lesen, was aber keinen Unterschied machte.

arbes, 22.05. 23:07

PULS 4 jetzt schauen, da sieht man die jene, die keine "Fake News" bringen, oder?

Es lohnt den zentralen biologischen Begriff

wässrigeswienerwürstchen, 22.05. 18:46

"Honest Signal" zu kennen...

https://en.wikipedia.org/wiki/Signalling_theory#Honest_signals

Antworten

keine news von FB&Co

sphinx1981, 22.05. 16:08

FB nutze ich nur mehr ganz selten. Ich betrachte ausschließlich private Nachrichten von (echten) Freunden.

Links von irgendwelchen dubiosen Seiten beachte ich nicht.

Ich vertraue eher auf die traditionellen Quellen. ORF/Oe1, Presse, SZ, SN, Standard, ZDF oder was halt gerade zu bekommen ist...
das ist natürlich dass was viele als Systemmedien bezeichnen... und viele als zu Linkslastig sehen.

ich muss auch zugeben, dass auch ich manchmal nicht mit den Rückschlüssen dieser Medien einverstanden bin.

wichtig für ich ist aber, das man die Leute kennt die für diese Nachrichten verantwortlich sind und eben auch für Falschmeldungen die Verantwortung tragen müssen.

bei einer Sputnik-News oder rechte Hetzseiten, da sind die Hintermänner im verborgenen und die müssen sich halt für nix rechtfertigen.
das ist für mich eben der große unterschied.

Antworten

bauernfänger, 22.05. 16:27

Kann mich Ihres Meinungsbildungsverfahrens anschließen. Im Falle eines öffentlich rechtlichen Mediums aber ist mir "Linkslastigkeit" ein Dorn im Auge.

Ist halt sehr schade das man mit seiner Meinung allein gelassen wird und wir in einer Zeit des Gesinnungsfaschismus leben.

Selbst die Lotte Tobisch - heutzutage haben nur Frauen und Rote die Deutungshochheit - sagt in einer "Im Zentrum" Diskussionsrunde

"Wir sind nicht tolerant"

Du kannst Deinen Kindern nur beibringen sich selbst ein Urteil zu bilden und sie anhalten möglichst anständige Menschen zu sein, wissend das sie auch nur Durchschnitt sind.

prisma, 22.05. 16:53

ihr beide mit eurer ´Seitendenkerei´ liegt daneben,
aber ja, knapp daneben ist auch verfehlt

Ich glaub nur dem Karl

nakai, 22.05. 15:55

Ich glaub nur dem Karl Valentin. Der hat noch noch nie eine Wahrheit gelogen.

Antworten

kristian, 22.05. 16:21

Jep!
Ich auch!

grasti506, 22.05. 20:14

Valentin, nicht Walentin. Du sagst ja auch Vogel und nicht Wogel. oder ? ;-))

Die drei Siebe des Sokrates..

schrupi2, 22.05. 14:24

umgekehrt angewandt...

Wenn ich eine Nachricht lese:
Ist die Nachricht für mich relevant, nein? dann ist auch der Wahrheitsgehalt unwichtig.
Wenn eine Nachricht für mich relevant ist, hat der Inhalt eine Auswirkung auf mich?
Nein, dann ist auch der Wahrheitsgehalt unwichtig?
Kann ich den Inhalt der Nachricht nachvollziehen und"glaube" ich was dort steht, oder "glaube" ich es nicht.
Wenn ich den Nachrichtinhalt nachvollziehen kann und ich daran "glaube", dann ist es für mich "Wahrheit".
Wenn ich nicht daran "glaube", warum steht hier für mich etwas falsches?

Antworten

Zu guter Letzt gibt es ja ehrenamtliche

bastiat, 22.05. 14:03

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich um fb kümmern.
Teilweise tun sich da immer wieder bekannte Politiker/innen hervor, was sicher viele dazu anregt es ihnen gleich zu tun und das Netz laufend zu durchstöbern und nach Fragwürdigem Ausschau zu halten.

Antworten

Früher gabs

djtom1, 22.05. 13:50

die Quacksalber die dir alles mögliche eingeredet haben. Heute heißt es halt "Fake News". Hats schon immer gegeben....

Antworten

kristian, 22.05. 16:23

Das kann man, alleine schon wegen der Breitenwirkung, so gut wie überhaupt nicht vergleichen!

glaube nichts und niemandem

emperor, 22.05. 12:15

und befolge keinen ratschlag - auch diesen nicht ;-)

Antworten

Wem kann man heute noch glauben?

niloteur2, 22.05. 12:01

Nur mehr den engsten Verwandten. Der Rest der Welt ist auf Lug und Trug aufgebaut. Die Politiker lügen wie gedruckt. Zum Beispiel hat man uns in die Eu hineingelogen. Die Werbung schüttet uns mit Unwahrheiten, Halbwahrheiten und Übertreibungen zu. Selbst beim ORF gibt es Fallen, in die der Anfänger hineintappt: So zählen die aktuellen Wetter-Berichte und -Vorschauen nicht mehr zu den Nachrichten, damit man dazwischen Werbung hineinschwindeln kann. Ein "Nachrichtenvorspann" soll die Zuseher täuschen, dass das reguläre Newsprogramm schon begonnen habe. Statt der erwarteten Nachrichtenfortsetzung gibt es Werbung. Euphemismen werden verwendet, wie etwa "Sparen" statt "Kürzen" und "Wegnehmen". Die EU-Directives wurden gleich vom Anfang an falsch übersetzt mit "Richtlinien" statt "Anweisungen" oder "Anordnungen", nur um die EU schmackhafter zu machen. Auch Unterlassungen können eine Form von Lügen sein: Kurz, zum Beispiel, spricht hauptsächlich von Flüchtlingsproblematik und unterschlägt seine Einstellung zur Volkswirtschaft. Möglicherweise ist er Neoliberaler und will sich erst dann 'outen', wenn er irrtümlich in eine Führungsposition gewählt wurde und dann nicht mehr gleich wieder eliminiert werden kann.

Antworten

helene1, 22.05. 12:08

Sie meinen, man könne heutzutage nur mehr den engsten Verwandten Glauben schenken, denn der "Rest der Welt sei auf Lug und Trug" aufgebaut. Dass würde also heissen, dass ich um Sie und Ihre engsten Verwandten am besten einen weiten Bogen machen sollte, was ihre Glaubwürdigkeit anbelangt; schliesslich sind Sie ja nicht mit mir verwandt.

niloteur2, 22.05. 12:34

@helene1
Werte Helene! Natürlich haben Sie Recht, mir nicht glauben zu müssen. Aber mit meiner Meinungsäußerung schade ich wenigstens niemandem, was man von Institutionen und Menschen, die an den Machthebeln sitzen, nicht sagen kann.

lokivonasgard, 22.05. 12:37

@niloteur2, 22.05. 12:34
"Aber mit meiner Meinungsäußerung schade ich wenigstens niemandem"
Naja, wenn du mit deinem Posting dazu beiträgst, dass sich die Bevölkerung in Minigruppen einigelt, dann wäre das schon ein großer Schaden für die Bevölkerung, meinst nicht?

helene1, 22.05. 13:11

Na ja, niloteur2, die offene Gesellschaft ist halt irgendwie mühsam, richtig? Sie setzt zum Funktionieren den mündigen Bürger voraus, der sich seines Verstandes bedient, und der ihn das Spiel der Werbung, der Medien, der Politiker und der Institutionen durchschauen läßt. Wie Ihr Eingangspost belegt sind Sie ja diesbezüglich auf der richtigen Seite; unbedarft sind ja immer nur die anderen.

Wem glauben ? Dem, der sagt 'Ich lüge immer' ;-))

dosimeter, 22.05. 08:40

Und das sagt anscheinend Great President am glaubwürdigsten.

Antworten

dergrossenagus, 22.05. 11:36

@dosimeter: wenn der, der was sagt, dass er immer lügt, dann kann man dem auch nicht glauben, weil alles, was der sagt, Lüge ist, aber wenn alles was er sagt, Lüge ist und der das sagt, dann ist ja das die Wahrheit, aber er kann nicht die Wahrheit sagen, weil alles, was er sagt ja Lüge ist und der daher nicht die Wahrheit sagen kann!!!

lokivonasgard, 22.05. 12:38

das würde ja bedeuten, dass man nur Kretern glauben dürfte... Ob das die Lösung ist?

alle medien wären gut beraten, wenn sie .....

grazerbert1, 21.05. 11:35

...ihren schreiberinnen folgende wörter abgewöhnen würden:
fieberhaft, panisch, unermüdlich, spitzenleistung etc etc
diese werden inflationär gebraucht und haben mit der beschreibung des genannten zustands schob gar nichts mehr zu tun.

ansonsten schalte ich mein hirnkastl ein und denke nach, ob die meldung eingermaßen sinnvoll klingt.....

Antworten

Meine Erfahrung mit Medien (ORF, Zeitungen) ist eindeutig.

übrigens, 21.05. 09:35

Überall wo über Ereignisse oder Sachverhalte berichtet wurde, wo ich als Insider beteiligt war, gab es eine derart verdrehte bis vollkommen falsche Berichterstattung, daß ein Konsument unmöglich den wahren Sachverhalt daraus hätte ableiten können.

Wenn das überall so ist, was ich annehme, sind so gut wie alle News zumindest teilweise Fake News.

Weil eines darf nie vergessen werden, in den seltensten Fällen ist etwas wirklich so, wie es sich von außen präsentiert.

Antworten

lokivonasgard, 21.05. 17:23

Jaja, wie beim anthropogenen Klimawandel. Da haben wir deine Insider-Kenntnisse bereits erleben dürfen.

iwasois, 21.05. 19:29

Wer seinen Bericht gut schreibt, kommt in die Zeitung und wird bezahlt. Gut geschrieben ist ein Bericht dann wenn er reißerisch, aufregend, interesseheischend geschrieben ist.
Er muss nicht unbedingt wahr sein, aber auch nicht ganz gelogen. ;o)))

emperor, 22.05. 12:13

loki
also ich glaub net so wirklich an den menschgemachten klimawandel. und wenn, is eh auch wurscht, weil es wird eh passieren, wie alles passiert. also wo ist das problem?

helene1, 22.05. 12:14

@übrigens: Das muss ja ein furchtbarer Zustand sein, in dem Sie sich befinden. Wenn Ihr Befund stimmt, wonach Sie von "falscher Berichterstattung" nur so umzingelt sind, wird Ihnen jegliche Möglichkeit genommem sich ein Bild von der Wirklichkeit in zahllosen Politikfeldern zu machen. Schliesslich können Sie ja nicht überall Insider sein, oder doch?

lokivonasgard, 22.05. 12:27

@emperor, 22.05. 12:13
Das hat nicht mit glauben oder nicht glauben zu tun, sondern mit harten wissenschaftlichen Fakten. Die wissenschaftliche Evidenz für einen anthropogenen Klimawandel ist erdrückend.

Die Politik kann nur gegen offensichtliche Fakten agieren, wenn die Bevölkerung sich dessen nicht fix bewusst ist. Ansonsten kann sowas passieren, wie in den USA mit Trump. Ist hingegen auch der Druck aus der Bevölkerung stark genug, dann würde so ein Unsinn gar nicht aufs Tableau kommen.

Da liegt also das Problem. Und, um auf das Thema des Threads zurückzukommen, durch Fake News bezüglich des anthropogenen Klimawandels wird eben einer glaubwürdigen Motivation für und durch die Bevölkerung unglaublich geschadet.

xcountry, 22.05. 22:48

emperors Aussage, es wird eh passieren... ist die typische Ausrede der breiten trägen Masse, damit man sich ja nicht engagieren muss, nicht über Lösungen nachdenken muss, etc.

Für mich ist das Thema einfach eine Modeerscheinung...

effenbeisser, 21.05. 06:32

die vorallem jenen dienlich ist, die gerne mit Vorurteilen kommen und dreckig argumentieren! Denn es erleichtert natürlich ungemein die Verteidigung seines Standpunktes, wenn man auf jede Gegendarstellung mit "Fake News" reagiert!! Dabei ist das ganze Thema schwachsinnig, denn wer hat denn schon die Wahrheit gepachtet?? Wohl am ehesten nur der, der unmittelbar am Geschehen beteiligt ist und selbst da kann es unterschiedliche Wahrnehmungen geben! Denn was sind denn die Gegenbeweise von Fake News?? Wohl doch auch wiederum nur Artikel aus dem Internet, wo irgendjemand behauptet, die Wahrheit zu wissen?! Das aber gerade diese Quellen Fake News sein könnten und gerade damit die Meinungsmacher gesteuert wird, ist vielen Verschwörungstheoretikern offenbar nicht klar!!

Antworten

"Fake News": Wem kann man heute noch glauben?

sülzheimer, 20.05. 21:49

-

Also ich wäre bei den Meldungen von ORF.at vorsichtig. Nein, nicht das sie sie Fakes wären.

Aber ein Medienkritiker hat sehr treffend gesagt, in Österreich sind weniger die "Lügenmedien" ein Problem, als die "Lückenmedien".

Also was uns als Nachrichten vorenthalten wird.

Beispiel - die Schlagzeile der ÖH-Wahl: Da war nichts davon zu lesen, dass der VSSTÖ die mit Abstand größten Zugewinne gehabt hat. Was eigentlich die wichtigste Nachricht gewesen wäre, wie wir auch in den online-Tageszeitungen, wie die "Presse" in den Headlines lesen konnten.

Antworten

alfredsinnegger, 20.05. 23:04

http://fm4.orf.at/stories/2842797

110 Milliarden Dollar Waffendeal von Trump,

homeroid, 20.05. 21:16

was dann teilweise hinunter regnet in Jemen - das ist bestimmt kein Fake News.
Das kann man schon glauben.

Antworten

alfredsinnegger, 20.05. 23:22

Natürlich sollte man,
in gutmütiger Weise,
diesen 110-Milliarden-Umsatz
Ländern überlassen, die humaner sind
und die dieses Geld notwendiger brauchen.
Zumal ja nur Israel davon profitiert,
wenn der Iran in Schach gehalten wird.

c3po, 21.05. 10:36

Die Frage ist auch wie lange sich die saudische Königsfamilie noch an der Macht halten kann.
Man hat den radikalen Isalm in die westliche Welt exportiert um nich von einem zu westlich geprägten Isalm bedroht zu werden.
Nun scheint der radikale Islam langsam selber zur Bedrohung für die Saudis zu werden.
Wenn nicht ausreichend Milliarden aus den Erdölgeschäften in das Volk gepumpt werden, dann wird es ungemütlich werden.
Bei dem derzeitigen Ölpreis werden sich die Saudis keine 10 Jahre mehr halten können.
Die Aufrüstung könnte auch in diese Richtung gesehen werden. Den Feind im eigenen Land zu bekämpfen.
In 10 Jahren könnte es allerdings sein das sich das Blatt gewendet hat und die Waffen gegen den Westen eingesetzt werden.

alfredsinnegger, 21.05. 21:59

Nicht immer so negativ denken:
Atomwaffen wurden immerhin im Bürgerkrieg gegen das eigene Volk bisher noch nicht verwendet.