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Pallas Athene

Wie steht es um die Demokratie?

Eine autoritäre Politik gewinnt wieder an Zuspruch - auch in Österreich. Bei einer aktuellen Umfrage wünschte sich die Hälfte der Befragten einen "starken Mann", ein Viertel sogar einen Diktator. Was verbirgt sich hinter dem Ruf nach einem "starken Mann"? Wo muss die Politik ansetzen, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurückzugewinnen? Wie steht es um die Demokratie?

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733 Beiträge

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Beiträge

eine Facette der Demokratie

reminder, 21.04. 17:47

zeigt aktuell der Rücktritt von Frau Mag. Rabner - Koller.

++ sie wollte Kosteneffizienz ohne Leistungsverlust

++ als Unternehmerin ist sie autonom und effektives Handeln
gewöhnt.

++die "Bewahrer" sind pragmatisert , verdienen gut und
wollen das genau nicht was Frau R-K wollte.

++ beispielhaft für viele Vorgänge wo seit Jahren Verbesserung
möglich wäre.

Amüsant:
Minister Stöger im ORF am Donnerstag, Zitat:
"Frau Rabner - Koller übertreibt ein bisschen" (bisschen!!)

derselbse 1 Tag später:
"Frau R- K übertreibt maßlos" lt ORF Teletext. (maßlos!!)

Unterstellung: Anordung der SP Zentrale an Stöger
schärfer zu formulieren. (SP vs. VP wie gewohnt...)

Da mußte der Parteibuchinhaber und Minister "eh für alles"
natürlich sofort seine fachkundige Einschätzung korrigieren...
Genau das stinkt in diesem Land.

Antworten

apophis, 21.04. 17:52

Ich sag ja ... Diese Minister, Berufspolitiker kennen das gar nicht mehr, wenn nichts weiter geht. Verstehe die Frau Mag. Rabner - Koller vollauf

iwasois, 21.04. 17:59

Es wäre mM. sinnvoller gewesen, die Reformgegner an den Pranger zu stellen, als das Handtuch zu werfen.
So aber hat sie nichts erreicht, es wird Gegenargumentiert und sie wird als "Übertreiberin" dargestellt und in einigen Tagen findet sich wer der ihr Überforderung vorwirft. Wetten???

reservebuddha, 21.04. 18:05

Hat eigentlich jemand überlegt, was sie gefordert hat, warum Dritte damit nicht einverstanden waren, etc.?

Ich kenne die Situation nicht, aber wenn es so einen Streit gibt, wäre man doch gut beraten, sich alle Argumente anzuhören, bevor man vom Leder zieht.

Oft genug fordern Leute "Reformen", die konkret darin bestehen, ohnehin bereits überlastete Leute noch höher zu belasten, um das als "Sparmaßnahmen" zu verkaufen. Ich weiß nicht, ob es in dem Fall so gewesen ist. Ich will da niemandem etwas vorwerfen. Aber von vorn herein davon auszugehen, dass der Fall klar ist, ist aus meiner Sicht nicht das Gelbe vom Ei.

reminder, 21.04. 18:35

FRau Rabner - Koller führt seit Jahren ihr Bauunternehmen
erfolgreich. Sie hat pol. Erfahrung.

Warum klappen in Österreich Reformen nicht und das seit
Jahrzehnten?

Es sind die "Besitzstandsbewahrer" die um ihre Jobs
kämpfen und da meist pragmatisiert scheitern sinnhafte
Reformen bevor man sie angegangen hat.

Wäre es anders würde Österreich nicht nachhinken
sondern dank guten Exporten und Fremdenverkehr eine Leaderposition in Europa haben.

So haben wir Rekordsteuern und Abgabenquoten.
Vom Bruttolohn samt LNK erhält der Arbeitnehmer
gerade mal ein Drittel netto!

Vom Nettolohn kommen dann noch indirekte Steuern und
Gebühren weg und daher (!!) kommen auch Mittelständler
finanziell in die Bredouille.
Staat laß nach schrieb 1985 Herr Dr. W. Schüssel!

Ergebnis 2107:
WER will sich in diesem Staat noch abplangen
wenn mehr als 50 % vom BIP der Staat kassiert und
mit SWAP, HAA, Eurofighter usw. verprasst?

brauser, 21.04. 18:35

Aus ihrer eigenen Sicht geht ja was weiter. Die sind vir lauter selbstverwaltung und sich wichtig im Kreis drehen alle Burn-out gefaehrdet.

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