Standort: debatte.ORF.at / Meldung: "Wohin driftet Großbritannien?"

Wohin driftet Großbritannien?

Großbritanniens EU-Austritt ist auf Schiene, jetzt wird auch noch neu gewählt - zur Stärkung der regierenden Konservativen. Welche Motive werden dabei verfolgt? Was bedeutet der bevorstehende "Brexit" für das Land, was für die EU? Wohin driftet Großbritannien?

Beitrag schreiben

weitere Debatten

625 Beiträge

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

Nachdem TMay für Remain gekämpft hat

xx1xx, 23.04. 19:12

müsste sie nun einen harten Wahlkampf für Remain führen.

Antworten

springbox, 23.04. 19:22

TMay hat ab ihrem 12. Lebensjahr dafür gekämpft, einmal Premierministerin zu werden. That's all .....

gandalf, 24.04. 03:13

War sie nicht schon immer auf "UK first" und "Mia san mia" unterwegs?

geiles wahlversprechen

kicker61, 23.04. 16:28

Labour-Chef verspricht Briten bei Wahlsieg mehr Feiertage

Im Kampf um Wählerstimmen hat der in die Defensive geratene Chef der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, den Briten zusätzliche freie Tage in Aussicht gestellt. Corbyn versprach den Briten heute vier weitere gesetzliche Feiertage, sollten sie ihn bei der vorgezogenen Neuwahl am 8. Juni zum Premierminister wählen.

So könnten die Briten „mehr Zeit mit der Familie verbringen“, sagte Corbyn. Außerdem solle mit den zusätzlichen Feiertagen das gespaltene Land geeint werden.

Antworten

springbox, 23.04. 18:04

Weil's eh keine anderen Probleme derzeit haben, die Briten.
Wenn er im Wahlkampf noch mehr solche guten Angebote hat, sollte man eine psychiatrische Untersuchung beantragen.

xx1xx, 23.04. 19:05

Möglich wäre noch eine einmalige Gutschrift von 100 Pfund Sterling für Pensionisten ...?

springbox, 23.04. 19:38

>>xx1xx: Die Omi dann der jungen Familie gibt, damit sie an den zusätzlichen Feiertagen auch zusätzlich was zum Verbraten hat :-)

meeting, 23.04. 21:32

@xx1xxx
Besser 100 Pfund in der Hand als 350 Pfund Mio auf dem Dach.

....nach der neuen Wahl wieder Richtung Verbleib in der EU !

iris, 22.04. 20:59

Das Volk will es so weil nur eine geringe Zahl der Drahtzieher vom Brexit abschöpfen möchte u.- würde.

Antworten

xx1xx, 22.04. 23:26

Das Volk wurde über den Brexit getäuscht, schamlos hintergangen und vollkommen betrogen. Von einigen neoliberalen Spekulanten, die genau wissen, wie man falsche Informationen aufschaukelt um daraus Profit auf Kosten der Allgemeinheit zu schöpfen.

springbox, 23.04. 10:21

Es gibt eine Untersuchung gegen N.Farage und A.Banks.
Interessant, dass auch hier Cambridge Analytical wieder involviert ist, wie schon bei den US-Wahlen. Na ja, wen wundern solche unglaublichen Wahlergebnisse, wenn illegal gezielte Gehirnwäsche bei ausgesuchten Wählergruppen angewendet wird. Dagegen sollten Gesellschaft und verantwortungsvolle Politik gezielt vorgehen um zukünftig psychisch manipuliertes Stimmvieh zu verhindern.
https://www.theguardian.com/politics/2017/apr/21/leave-eu-under-investigation-over-eu-referendum-spending

jimmyantipolis, 23.04. 11:07

Zumal die Tendenz in der Wählerpräferenz klar in erhebliche Gewinne der Konservativen zu gehen scheint, wird durch die Wahl der Brexit in keiner Weise verhindert werden können.

xx1xx, 23.04. 13:06

Diese Wahl ist absolut notwendig. Es ist nun die Aufgabe aller Parteien die Rolle Englands in der EU genau zu beleuchten und zu hinterfragen.
Vermutlich dauert das länger als bis zum 8. Juni. Man sollte daher die Wahl in GB zeitgleich mit der Wahl in Deutschland ansetzen. Vielleicht gibt es dann in beiden Ländern einen Richtungswechsel?

xyungelöst, 23.04. 14:22

Warum soll es nicht zum Brexit kommen??? Darüer wurde bereits abgestimmt und die sollen das durchziehen - mit gutem Beispiel vorangehen.

disputatio, 23.04. 16:26

es sei denn die Premierministerin nimmt dieses Ergebnis als Legitimation dafür machen zu können was sie für richtiger hält - das wäre ja dann der eigentliche Wert einer "Abgabe seiner Stimme" @Jimmy - aber das wird's natürlich nicht spielen eh klar

springbox, 23.04. 19:18

>>xx1xx; das ist ja lieb von dir. Ich bin eigentlich der Meinung, dass alle, im britischen Parlament vertretenen politischen Parteien genügend Erfahrung hätten haben müssen, um zeitgerecht für einen Brexitfall gerüstet zu sein, wenn sie dann auch noch dafür stimmen, weil sie Schiss vor einigen ihrer Wähler haben, bzw. zumindest in diesen 9 Monaten vor dem Auslösen des Art. 50 genug Zeit gehabt haben, sich auf solide Verhandlungen vorzubereiten, oder der Bevölkerung klar zu machen, dass für eine so schwerwiegende Entscheidung doch noch ein Referendum mit klarerer Entscheidungsaussage der Wähler notwendig wäre. Haben sie nicht und die Uhr tickt! Alleine die Frage was aus den EU-Bürgern in GB und den Briten in der EU wird, duldet keine taktischen, weiteren Verzögerungen. Wenn man nicht direkt betroffen ist, kann man leicht sagen, dass es 2019 eh vorbei ist. Aber diese Menschen wollen und brauchen so bald wie möglich Klarheit über ihre weitere Zukunft.

xx1xx, 23.04. 22:20

TMay hat das Amendment der Lords bereits abgelehnt. Dieses Amendment hätte bestimmt, dass EU Bürger, die jetzt im UK wohnen, britische Staatsbürger werden und damit bleiben können. Den Briten in der EU geht es da viel besser. Sie werden bleiben können.

springbox, 23.04. 22:39

>>xx1xx; ich habe die Diskussionen im House of Lords verfolgt und feststellen können, dass dort derzeit anscheinend mehr gesunde Gehirnmasse (trotz dem Vorwurf Altersdurchschnitt - Alzheimer, nur vererbte Mandate, etc. ..) im Raum ist, als im House of Commons, dem britischen Souverän. Soll mich und andere das jetzt beruhigen?

xx1xx, 24.04. 00:18

Das muss etwas mit der schlechten Schulbildung in Eaton zu tun haben.

aus der aktuellen Times

lokivonasgard, 22.04. 16:23

US-Präsident Donald Trump wird offener für Handelsabkommen mit EU. "Es wächst die Einsicht, dass es mehr im Interesse der USA liegt, ein Freihandelsabkommen mit der EU als mit Großbritannien zu schließen", wie die Zeitung "Times" berichtet. / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com

Antworten

40pips, 22.04. 16:53

EU oder UK ... würde sagen, mit beiden wäre es noch besser. Also unabhängig voneinander derartige Abkommen zu schließen, ist in dieser Situation wahrscheinlich der Weisheit letzter Schluss.

Dieses immer mehr zur Schau gestellte Konkurrenzdenken zwischen UK und Resteuropa hat die Grenze der Dummheit schon längst überschritten.
Brexit ist und bleibt Brexit, daran gibt es nichts zu rütteln, Brexit ist außerdem die Sache der Briten, sie können sich entscheiden, wie sie wollen. Das geht niemanden etwas an.
Ob es gut oder schelcht wird, weiß noch keiner. Im Augenblick überwiegen klar die Nachteile für UK, kann sich aber in Jahren durchaus ändern.

ukglobal, 22.04. 16:55

"Davon unberuehrt bleiben die Verhandlungen zwischen den USA und GB zu einem zuegigen Handelsabkommen. Ein solches koennte um 1-2 Jahre frueher erfolgen, als die komplizierten Detailfragen mit dem Block der 27 anderen Staaten. Man stehe hier [in Washington] noch ganz unter dem Eindruck der fruchtlosen TTIP Verhandlungen."

USTR 22-apr-2017

ukglobal, 22.04. 16:56

Daher ueberwiegen klar die mannigfaltigen Vorteile der Entscheidung, die EU zu verlassen.

rebekka7, 22.04. 19:03

Abwarten, denn US Präsident Donald Trump setzt noch immer auf das Auseinanderfallen von der EU.

RESPONSIBLE GOVERNANCE - Get the drift?

ukglobal, 22.04. 10:14

Das Wahlmanifest 2017, in dessen Vollzug auch "Brexit" faellt, muss notgedrungen von jenem Manifest abweichen, das 2015 den knappen Wahlsieg fuer die Conservatives gebracht hat. David Cameron, eben einer laestigen und hinderlichen Koalition mit den "Fib Dems" entkommen, drohte ein neuerliches "Hung Parliament", und eine wahrscheinliche Koalition der Sozialisten mit den opportunistischen Wendehaelsen der Clegg-Truppe. Unter dem Eindruck dieser dunklen Moeglichkeiten kam das Manifesto 2015 zustande, und die enthaltenen Versprechungen darin retteten die Wahl, "and saved the day."

Nun ist es alles anders, und wir arbeiten fieberhaft an dem Anfang Mai praesentierten neuen Wahlmanifest. Darin werden Steuererhoehungen und andere Belastungen ebenso nicht mehr kategorisch ausgeschlossen, wie auch nicht mehr an dem verhassten "Triple Lock" fuer die Alten festgehalten. Diese 2015 schlecht konzipierte und nicht durchdachte Garantie, dass Pensionen jaehrlich dreifach abgesichert sind mit mindestens +2.5% Steigerung [der Anstieg soll, 1. so weit ansteigen wie durchschnittliche Einkommen auch, oder 2. um die jaehrliche Inflation, oder 3. 2.5% - - was immer am hoechsten ist!], soll nicht mehr beibehalten werden, und 2019 auslaufen. Auch ein Anstieg der VAT wird nicht mehr ausgeschlossen.

Die noch 2015 ausgeschlossenen unpopulaeren Massnahmen sind volkswirtschaftlich notwendig, um das Budget schneller auszubalancieren. Zu einer Zeit, wo der Wahltriumph fast schon garantiert ist - im Gegensatz zu 2015 - kann man sich wirtschaftlich verantwortungsvolle leisten. Zumal die Linken immer dasselbe fordern: mehr Geld den Leuten zu versprechen, in dem man noch schneller Schulden aufnimmt. Das hat GB ja erst an den Rand der Katastrophe 2010 gebracht.

"Drifting towards fiscal responsibility," mag ein Schreckgespenst und "alien concept" fuer die Rumpf-EU bedeuten; deshalb draengte man ja den laestigen Mahner ueberhaupt erst aus dem Verbund von 'supposedly independent nations.'

You get the drift, huh?

Antworten

springbox, 22.04. 11:29

Die Endverbraucher und die "Alten" werden das zu würdigen wissen, lieber ukglobal!

ukglobal, 22.04. 12:05

Ein bisschen 'fine-tuning' des NHS und das Alten-Problem wird 'manageable'.

nichtnichts, 22.04. 12:05

" mag ein Schreckgespenst und "alien concept" fuer die Rumpf-EU bedeuten "

Sicher, aber Hauptsache ist, dass der Brexit schnell vollzogen wird, dann kümmern wir uns wieder um die Aliens aus dem unendlichen Universum ....

meeting, 22.04. 12:52

@towhomitmayconcern
Dass der Brexit und auch der schwere Fehler, die Austrittsverhandlungen vor einer Neuwahl auszulösen wirtschaftliche Nachteile bringen wird, die man noch nicht abschätzen kann wussten die von Gove als Nazis verunglimpften Experten. Das Geld in den öffentlichen Kassen wird knapper nur die Unternehmenssteuer wird immer mehr gesenkt werden. Um das britische Gesundheitswesen auf eurpäisches Niveau zu bringen, wird man an großen Rädern drehen müssen. Alte Menschen werden in der europäischen Kultur nicht als Problem angesehen. Obwohl die Londoner Regierung dem Volk eine Vielzahl zusätzlicher Probleme aufgehalst hat stürzt sie sich einen Wahlkampf. Da wird viel Arbeit weiter liegen bleiben und ich meine nicht nur den Brexit. Es gibt eine Bewegung, die taktisch wählen möchte, also darum wirbt einer Theresa May keinen Blankocheck zu geben. Die vielen Chamäleone unter den Tories haben jetzt einen starken parteiübergreifenden Gegner. Es wird nicht mehr funktionieren mit einem Bus durchs Land zu geistern und mit absurden Zahlen und Parolen zu beschriften.

springbox, 22.04. 13:03

>>ukglobal; Ja genau, durch Erhöhung der MwSt. und Rentenkürzungen kann man das an die Wand gefahrene NHS sicher besser managen. Die Behandlungen, Medikamente und med. Hilfsmittel werden durch die gehobene VAT, evtl. zusätzlich anfallende Zölle einfach teurer. Die Renten sinken, die Löhne stagnieren. Das wird alle britischen Endabnehmer, die ja wie wir alle, sicher gerne higher charges for lower service bezahlen,ganz besonders freuen und sie werden die Tories für ihr schwarz-weiß-Denken am Wahltag adeln.

gandalf, 22.04. 13:19

Rumpf-EU :-)

Es sagte der Appendix nach seiner Entfernung: "Nun schaut mal wie ihr ohne mich zurecht kommt". ;-)

meeting, 22.04. 13:23

@towhomitmayconcern
" das Alten-Problem wird 'manageable'."
So spricht man hier in England nicht über ältere oder alte Menschen. Den Respekt gegenüber älteren Menschen habe ich hier als sehr wohltuend wahrgenommen.

ukglobal, 22.04. 13:40

springbox,schrieb am 22.04. 13:03eine Antwort:
">>ukglobal; Ja genau, durch Erhöhung der MwSt. und Rentenkürzungen kann man das an die Wand gefahrene NHS sicher besser managen..."
- - - - - -
"MwST."??

Die Pensionen wurden 2016 und 2017 um jeweils +2.5% erhoeht, und werden auch 2018 und 2019 derart ansteigen. Gleichzeitig fiel der Steuerfreibetrag auf £12,500 pro Jahr (also fast 75% der Pensionen sind steuerfrei).

ukglobal, 22.04. 13:43

Ich wuerde gerne wissen um wieviel Pensionen in dem fernen Land gestiegen sind?

bpcs, 22.04. 14:19

das an die wand gefahrene nhs retten..... ich verstehe die debatte nicht, die probleme mit dem nhs sind doch angeblich durch die wahnsinnigen savings, die der brexit mit sich bringt, längst schnee von gestern.......

springbox, 22.04. 14:26

>>uk: MwSt = Mehrwertsteuer = VAT = Value Added Tax!
Was meinst du genau mit fast 75% der Pensionen sind steuerfrei? Dass ihr 75% Mindestrentner habt, die steuerbefreit sind? Wir haben im fernen Land ungefähr 9 %.

40pips, 22.04. 14:49

Genauso wie erwartet ..... das Leben auf der Insel wird für die meisten noch schwieriger.
Nicht nur, dass seit dem Tag des Referendums JEDER, der hier lebt, durch Pfund-Abwertung automatisch eine Verschlechterung erfahren musste, es geht in dieser Tonart weiter.
Meine Aussage bestätigt sich immer und immer wieder --> jede, absolut jede Aussage, die von den Brexitern in ihrer Kampagne in den Äther geblasen wurde, war eine infame Lüge ..... jede!

Der kleine Mann von der Straße, der gar nicht verstanden hat, worum es überhaupt ging, ist eben darauf reingefallen.

Mir persönlich ist es egal, weil ich den Staat nicht brauche und mein Leben so gestalten kann, wie ich will, aber zig-Millionen andere können das leider nicht und sind von den Lügen so mancher britischer Politiker abhängig.

ukglobal, 22.04. 15:05

>>40pips
Offensichtlich hast du noch nie mit dem UK zu tun gehabt, und hast keinerlei Zugang zu Informationen ueber das Land und seine Wirtschaft. Deshalb ist bisher noch nie ein Punkt von dir angesprochen worden, der auch nur entfernt mit der Realitaet zu tun hat.

Seit dem Referendum, in dessen Vorfeld BEIDE Seiten uebertrieben haben, hat sich die Lage des Landes grundsaetzlich verbessert. Weniger Arbeitslose (12-Jahrestief, halb so hoch wie in der Zone der Verurteilten), hoechster Beschaeftigungsgrad in der Geschichte, kraeftige Steuererleichterungen, fallendes Budgetdefizit und kraeftiges Plus im Aussenhandel - global ausgerichtet - schaffen jene Voraussetzungen, warum die Konservativen bei 48% Zuspruch in der Bevoelkerung liegen.

ukglobal, 22.04. 15:11

>>springbox
Typo: 25% unserer Pensionisten geniessen voellige Steuerbefreiung, die Zahl der Mindestpensionaere liegt bei 12%. von 2016-2019 wird die Pension um 2.5% pro Jahr erhoeht, danach wird es einen neuen Modus geben, der die Zuwaechse auf jaehrlich etwa 1.4% druecken.

Ich wuerde gerne wissen um wieviel Pensionen in dem fernen Land gestiegen sind?

meeting, 22.04. 15:59

@towhomitmayconcern
Als ein wirklich in England lebender weiß ich dass die Council-Tax angehoben wurde. Die Council-Tax ist eine Steuer, die absurderweise unabhängig vom Einkommen berechnet wird, also nach der Wohngegend. Die Kriterien sind überhaupt nicht klar. In meinem Fall hat sich die Steuer von 180 £auf 188 £monatlich erhöht. Ich diskutiere immer lieber mit authentischen Personen.

jimmyantipolis, 22.04. 16:05

Die Council-Tax ist eine Steuer, die absurderweise unabhängig vom Einkommen berechnet wird, also nach der Wohngegend.

unsere grundsteuer wird ebenso vollkommen unabhängig vom einkommen berechnet, die umsatzsteuer und viele andere steuern auch.

ukglobal, 22.04. 16:18

>>jimmyantipolis

Selbstverstaendlich ist das so. Nur wer wie oben ersichtlich, von wirtschaftlicher, sozialer, gesellschaftlicher und politischer Entwicklung in GB nichts mitbekommt, und dem internationale Standards unbekannt sind, koennte sich darueber erregen. Es waere verrueckt, wenn ich eine Poll Tax an meinem Einkommen bemessen saehe, und mein Nachbar, der die Haelfte verdient, im Nebenhaus auch nur die Haelfte der Poll Tax zahlen muesste. Das waere Unrecht.

springbox, 22.04. 16:19

>>uk: Die Pensionen im fernen Land stiegen prozentuell nicht so stark. 2016 um 1,2 % und 2017 um 0,8 %. Es gibt zusätzlich Einmalzahlungen, etc. ... Darum geht es aber nicht, weil sich unsere Sozial- und Steuersysteme wahrscheinlich sowieso zu stark unterscheiden und auch die Grundbedürfnisse anders liegen. Fest steht, dass die garantierten 2,5 % aus Triple Lock nicht mehr eingehalten werden nach 3 Jahren. Das hast du so geschrieben und dass auch ein Anstieg der VAT angedacht wird, was die Briten nicht freuen wird. Die garantierten 2,5% werden nicht eingehalten, warum sollte man an die 1,4 % glauben?
Es geht darum, dass den Briten versprochen wurde "nach dem EU-Austritt wird alles besser". Das wird aber aus vielen Gründen nicht der Fall sein. Keine Regierung wird das stemmen können, nur ein, spezifisch auf der Insel stattfindendes Wirtschaftswunder, was bezweifelt werden darf.

ukglobal, 22.04. 16:21

Der Kommentar von 15:59 ignoriert auch die Tatsache, dass es nicht die Regierung ist, die die Council Tax festlegt. Das ist Sache der Councils.

ukglobal, 22.04. 16:23

>>springbox
Ich bin sicher dass auch bei euch fallweise Steuern erhoeht, Tarife eingefuehrt und Leistungen des Staates veraendert werden. Und bei euch das genauso wenig von einem "Brexit" beeinflusst ist wie hier.

ukglobal, 22.04. 16:30

"Es geht darum, dass den Briten versprochen wurde "nach dem EU-Austritt wird alles besser". "
- - - - --
Trotz intensiver Betiligung an der Kampagne konnte ich nie feststellen, dass irgend jemand je behauptet haette, durch "Brexit wuerde ALLES besser werden."

springbox, 22.04. 16:30

Natürlich uk, immer wenn unseren Regierungen das Wasser bis zum Hals steht, greifen sie noch tiefer in die Taschen der Steuerzahler!!

ukglobal, 22.04. 16:38

>>springbox
Da geht es uns besser, seit 2010; grosse Steuererleichterungen fuer Einkommen unter £50,000 und diverse Hilfen fuer Klein- und Mittelbetriebe haben fuer gutes Wachstum und Senkung der Arbeitslosen gebracht, und trotzdem um 15% mehr Steuereinnahmen fuer den Staat erbracht.

ukglobal, 22.04. 16:41

Sicherlich wuerden sich bei euch Pensionisten freuen, wenn sie 4 auf einanderfolgenden Jahren jeweils 2.5% Erhoehungen haetten.

springbox, 22.04. 17:05

Tja ukglobal, bei uns kann es noch aufwärts gehen. Die Hoffnung lebt. In UK scheint ein "Von nun an geht's bergab" vorprogrammiert und sogar manifestiert werden zu müssen (10:14)
Ein Bild zu 16:30 sagt mehr als ....

http://www.gettyimages.at/ereignis/greenpeace-re-brands-boris-johnsons-brexit-battlebus-655690921?#vote-leave-battle-bus-is-rebranded-outside-the-houses-of-parliament-picture-id576855514

meeting, 23.04. 12:59

@towhomitmayconcern
Man muss nicht England leben und arbeiten um zu wissen, dass die Council-Tax keine Kopfsteuer(auf Englisch head-tax oder poll-tax) ist. Die Council-Tax wird nach einem absurden System, das keine objektiven Kriterien hat, nach der Lage der Wohnung oder des Hauses berechnet. So zahlt ein Angestellter mit geringen Einkommen und 4 Kindern das gleiche wie ein alleinstehender Gutverdiener, wenn er in der gleichen Wohngegend eingestuft ist.
Hier geht es nicht mehr darum ob man wirklich gutes Wissen über England hat, sondern eine gewisse Grundintelligenz. Es ist keine Schande nachzuschauen, wenn man etwas nicht weiß.

In die Unabhängigkeit...

meinerseits, 21.04. 16:41

...von einem überhudelt zusammengeschusterten Koloss auf tönernen Füßen.

Antworten

meinerseits, 21.04. 16:42

Was gedeihen soll, muss wachsen und nicht zusammengepickt werden.

meinerseits, 21.04. 16:53

Wollte schreiben: ... und nicht aus rein kapitalistischen Interessen zusammengepickt werden.

gscheitbär06, 21.04. 21:18

meinerseits,

glaubst wirklich, dass ein Brite, Franzose Deutscher, Österreicher usw., jemals für die EU gestimmt hätte, wenn er gewusst hätte, dass er in Zukunft für die Armut in Osteuropa aufkommen muss?

xx1xx, 21.04. 21:41

Quelle?

40pips, 21.04. 23:25

Es hätte auch keiner in Osteuropa für die EU gestimmt, wenn die nicht massenweise kassieren könnten.

bergler, 21.04. 23:40

>gscheitbär,
der Geiz ist halt ein Luader, hoffentlich kannst deinen Bauch trotzdem schön rund halten?

meeting, 22.04. 00:53

"glaubst wirklich, dass ein Brite, Franzose Deutscher, Österreicher usw., jemals für die EU gestimmt hätte, wenn er gewusst hätte, dass er in Zukunft für die Armut in Osteuropa aufkommen muss?"
Alter Schwede, das kommt mir jetzt spanisch vor. Jetzt muss man schon für Armut aufkommen. Was kostet Armut? Muss da ein Franzose Deutscher, Österreicher usw.(Schwede?)viel Geld zahlen um einem Ungarn, Tschechen usw.(Polen?) die Armut zu ermöglichen?. Irgendwie sind das keine bärenstarken Aussagen.

meinerseits, 22.04. 06:49

Wortklauberei! So dumm wirst du wohl nicht sein, nicht zu kapieren, wie es gemeint ist.

xx13, 22.04. 09:00

nein. meinerseits hat es schon richtig verstanden, die genannten lander "kommen" für die armut in vielen anderen regionen dieser welt auf - d.h. sie verursachen sie und schöpfen ihren wohlstand daraus.

nicht durch die genialität und fleissigkeit der leute in diesen ländern ist deren wohlstand gegründet (ware wohl auch sehr rassistischer, wenn diese glaubten sie seien um soviel besser, als all die anderen), sondern durch historisch gewachsene schreiende ungerechtigkeiten auf dieser welt. und wenn wir mal ruhe und frieden haben wollen müssen, warden wir um eine gerechte verteilung (und damit wesentliche einbußa an wohlstand bei uns) nicht herumkommen, oder wir zetteln weiter dutzende kriege in der ganzen welt an, und lassen ganze regionen im chaos versinken... nur lassen sie sich dass halt immer weniger gefallen und wir spüren die auswirkungen immer mehr auch bei uns... so geduldig wie die afrikaner lassen sich nicht alle ausnutzen...

40pips, 22.04. 09:53

"schreiende ungerechtigkeiten auf dieser welt"
-------------------------------------------------------------------------------
Es ist nur so, dass es diese gar nicht gibt. Man quasselt also dauernd über nicht existente Dinge.

à propos Neuwahlen

springbox, 21.04. 13:19

Gina Miller ist wieder da! Zusammen mit
einer Gruppe von öffentlich-rechtlichen Menschen macht sie Crowdfunding um die Leute dazu zu bringen, ihre Stimme am 8.Juni taktisch zu nutzen. Die Zukunft des Landes liegt in den Händen der Leute.
-----
Um den Brexit-Deal-Prozess transparent, ehrlich und demokratisch zu machen.
-----
Sie wollen das Geld nutzen, um Kandidaten zu unterstützen die versprechen, eine volle und freie Abstimmung über den Brexit-Deal zu gewährleisten.
Sie werden auch mit anderen Organisationen mit den gleichen Zielen zusammenarbeiten.
-----
Unterstützung der parlamentarischen Kandidaten, die versichern, die Optionen für das britische Volk offen zu halten, um sicherzustellen, dass die nächste Regierung kein Mandat hat, die Rechte der Briten und die Beziehung zu Europa zu zerstören.
-----
Wenn der Deal, den die nächste Regierung verhandelt, nicht mit ihren aktuellen Bedingungen übereinstimmt, sollten die Abgeordneten das beste für Großbritannien tun und ihn ablehnen. "Wir werden die Abgeordneten bitten, zu versprechen, ihr freies Denken zu behalten und sich nicht dazu zwingen zu lassen, der nächsten Regierung einen Blankoscheck für den letzten Deal zu geben. "
-----
Sie starten eine taktische Abstimmungskampagne, die darauf abzielt, eine endgültige Abstimmung über den Brexit-Deal zu gewährleisten, eine wirklich solide Abstimmung, die für Großbritannien am besten ist.
Hat bereits ca. £188,000.00 eingebracht.
Let's go ready to vote .........

Antworten

dersichnenwolftänzelt, 21.04. 14:17

Gefällt mir gar nicht. Das Referendum hat schon stattgefunden, da braucht es keine weitere Abstimmung mehr.
Meine Symphathie liegt bei den Kräften die den Fremdkörper UK aus der EU entfernen - und das so schnell wie möglich. Wenngleich natürlich aus ganz anderen Motiven, wie unser geschätzter ukglobal.
Ein Beispiel: Die Briten haben sich damals gegen das Europäische Weltraumprogramm ausgesprochen - und zwar sehr vehement.
Es war nur Frankreich zu verdanken, dass es dennoch umgesetzt wurde.
Hätte man damals den Briten gefolgt, wären Programme wie die Ariane oder auch die ISS niemals zustande gekommen und Europa würde mittlerweile technologisch hinter den Russen und Chinesen liegen.

Europa ist Kontinentaleuropa - England war da nie ein Teil davon.

bergler, 21.04. 14:26

>springbox,
wer ist Gina Miller?

springbox, 21.04. 14:46

>>bergler?
Ist die pol. Aktivistin die vorm High Court, bzw. Supreme Court erwirkt hat, dass das Parlament in die Brexit Verhandlungen und Beschlüsse mit einbezogen werden muß und ein Mitspracherecht haben sollte.

springbox, 21.04. 14:57

>>dersichnenwolftänzelt; EU ist auch nicht Europa und das Sprüngerl über'n Kanal in ein durchaus reizvolles Land zu freundlich gesinnten Menschen, relativiert sich in der heutigen Zeit.

bergler, 21.04. 14:59

oojee, dann wird es noch komplizierter werden, dann kann die May schon alle Freizeitpläne absagen.

dersichnenwolftänzelt, 21.04. 15:10

>springbox: Das ist nicht das Thema: Ich mag Land und Leute.
Das hat aber nichts mit der Politik zu tun, die in UK eben immer schon ein Stück weit isolationistisch war. Der Brexit ist nur die logische Fortsetzung dieser Politik und wird der EU neue Möglichkeiten eröffnen.

ukglobal, 21.04. 15:58

dersichnenwolftänzelt,schrieb am 21.04. 14:17eine Antwort:
"Meine Symphathie liegt bei den Kräften die den Fremdkörper UK aus der EU entfernen - und das so schnell wie möglich. Wenngleich natürlich aus ganz anderen Motiven, wie unser geschätzter ukglobal."
- -- - -
Vor allem sind mir degradierende und herabwuerdigende Begriffe wie "Fremdkoerper entfernen" zu deutsch, und inakzeptabel.

Da habe ich bessere, und Dutzende andere Argumente fuer Brexit, der aber ohnehin nicht zur Wahl steht; er wurde bereits entschieden.

ukglobal, 21.04. 16:00

dersichnenwolftänzelt,schrieb am 21.04. 15:10eine Antwort:
"Das hat aber nichts mit der Politik zu tun, die in UK eben immer schon ein Stück weit isolationistisch war."
- - - - -
Da kennst du eben UK nicht, das sich seit seiner Existenz global ausgerichtet hat, und dem die Nabelschau der Europaeer zu provinziell ist.

nichtnichts, 21.04. 16:09

" zu provinziell "

sehr gut gesagt -haha-, besonders wenn die Insel am Rande Europas schwimmt ...

dersichnenwolftänzelt, 21.04. 16:09

>ukglobal
"Fremdkörper entfernen" ist weder degradierend noch herabwürdigend. Deutsch ist es, ja. Ist aber nunmal unsere Verkehrssprache in diesem Forum.

...und ein Empire zu errichten hat nichts mit einer globalen Ausrichtung zu tun, sondern mit der Unterjochung und Ausbeutung Schwächerer. Aber lassen wir die Geschichte Geschichte sein.

jimmyantipolis, 21.04. 16:47

tja, gina miller wird politisch rein gar nichts reissen.

springbox, 21.04. 17:09

>>jimmyantipolis: Wenn du das sagst ....

sheepshagger, 21.04. 17:13

"Vor allem sind mir degradierende und herabwuerdigende Begriffe wie "Fremdkoerper entfernen" zu deutsch, und inakzeptabel." - und das vom lohnschreiber, der seit Jahren immer wieder herabwuerdigende Wortschoepfungen fuer die EU verwendet ....

jimmyantipolis, 21.04. 17:19

springbox
reden wir im juli weiter. ein gerichtsverfahren zu gewinnen macht die frau definitiv nicht zum neuen stern am politischen himmel.

springbox, 21.04. 18:15

>>jimmyantipolis: Da ich das mit dem pol.Stern nicht erwähnt, oder behauptet habe, weiß ich nicht, was ich dir hier antworten sollte.
Schlechte Laune? Lachen entspannt und macht sympathisch :-)

mirabeau, 21.04. 18:51

Gina Miller ist eine britische Hedge-Fund-Managerin (Das aktuelle Portfolio des Funds von Gina Miller beträgt rund 100 Millionen Pfund), die vor Gericht durchsetzte, dass das britische Parlament in die Brexit-Verhandlungen einbezogen wurde. Ihre Hoffnungen, dass das Parlament dem BREXIT nicht zustimmen würde, erfüllten sich allerdings nicht.

Das britsche Parlament beschloss den Austritt nach Artikel 50 mit 498 Ja-Stimmen, bei 114 Gegenstimmen.

Ob eine reiche Hedge-Fund-Managerin aus der City of London mit durschaubaren Eigeninteressen tatsächlich Einfluß auf die Parlamentswahl nehmen kann, wage ich allerdings sehr stark zu bezweifeln.

Was hingegen "öffentlich-rechtliche Menschen" sein sollen, das weiß ich nicht.

fredvomjupiter, 22.04. 09:09

Mit der Entfernung eines Fremdkörpers wird bspw.
in der Medizin die Entfernung eines Tumors beschrieben - die Formulierung passt also schon.

springbox, 22.04. 11:21

>>mirabeau, du hast natürlich recht. Es sollte vielleicht heissen: Eine für öffentliches Recht und Gesinnung eintretende Gruppe ...... War vielleicht zu schlampig in der Übersetzung, sorry .....
Aktuell £242,000,00 im Crowdfunding-Pott.

Scheint so als hätte "Trumpi"

ecomo, 21.04. 10:39

kapiert, dass er von den Briten wirtschaftlich nicht viel zu erwarten hat und überschüttet deshalb die EU mit Lob!

Antworten

Wenn die Theresa May etwas klüger wäre

bergler, 21.04. 10:19

dann sollte sie eine Doppelwahl veranstalten.
Eine Parlamentswahl wie vorgesehen und nochmals gleichzeitig eine Brexit Abstimmung. Dann liegen die Karten alle auf dem Tisch mit denen man gut weiter arbeiten kann.
Sonst muss sie immer gegen eine Volksmehrheit regieren.
Die erste Brexit Abstimmung war ja nur mit Lügen gepflastert die von einigen rechten Aufqatschern angeheizt wurden.

Antworten

ukglobal, 21.04. 10:26

Theresa May beweist dass sie von hoher Intelligenz, bestimmter Entschlossenhaeit, Prinzipientreue, bestem politischen Instinkt und wahrhaftiger Fuehrungskraft ist.

Und - wie alle Briten - ein Gespuer fuer Demokratie haben - und daher nicht Themen wie Wahlen mit Popmusik und slapstick, wie im Posting suggeriert, vermischen.

doofrat, 21.04. 12:36

"She warned UK voters that Brexit could have seriously damaging effects on the economy, the security, and even the current form of the United Kingdom.

Though often quiet during the campaign, May said that leaving the EU would be “fatal for the Union with Scotland”, as the Scottish National Party (SNP) would most likely try again for independence if Scotland voted to remain while the UK as a whole voted to leave."
------------------------------------------
Prinzipientreue? Bester politischer Instinkt?

"Wahrhafte Führungskraft"
Aber in Neuwahlen flüchten, statt zu arbeiten.

Das Versprechen keine Neuwahlen abzuhalten, hat ja auch sehr lange gehalten.

40pips, 21.04. 13:06

Eine "Doppelwahl" ist nicht erforderlich.
Sondern ..... die Parteien sollen sich im Wahlkampf verpflichtend und unmissverständlich klar zu einem Programm erklären, für das sie stehen.
Dann hat das Wahlvolk die Optionen, aus denen es selektieren kann.
Das genügt .... auch wenn gerade gewisse britische Politiker eindrucksvoll bewiesen haben, wie gut sie im Lügen sind.

ukglobal, 21.04. 13:16

>>40pips
Du hast recht, dass eine Wahl, gleichzeitig eine Wiederholung des Referendums, "nicht notwendig" ist, und auch undemokratisch waere - also voellig ausgeschlossen.

Das Election Manifesto wird Anfang Mai veroeffentlicht, und ist - wie manifestos zuvor - bindend fuer die Dauer des Parlaments sein.

Gibraltar

inventor, 20.04. 22:51

sollte dem Haus Österreich wieder zurückgegeben werden.

Antworten

xx1xx, 21.04. 00:36

Wenn Zoll-Grenzen zu GB kommen und das ist der bisherige Wunsch in Westminster, dann kann es keine Schlupflöcher, Ausschlussgebiete geben. England könnte innerstaatlich aus Gibraltar oder Nordirand Waren, Facharbeiter beziehen, die aus der EU kommen, ohne zollpflichtig, überprpfungspflichtig zu werden. Damit fielen dann aber auch alle anderen Zoll-Barrieren.

reservebuddha, 21.04. 04:18

Diese Gabe könnt aber nur seine Hoheit der Kaiser aus dem Hause Habsburg in Empfang nehmen.

inventor, 21.04. 08:35

Er sollte seine Senioratsrechte im Hause Habsburg rechtzeitig
an seinen Ältesten, Kronprinz Ferdinand Zvonimir, abtreten, dieser Karl!

gb hat beschlossen,

bartolini, 20.04. 20:23

sich von der eu nicht mehr papierln zu lassen.
die briten sind stark, sie stehen das gegen die eu durch.

Antworten

xx1xx, 20.04. 21:10

Natürlich stehen sie das durch. Zumindest einige.

ökonom, 20.04. 23:21

gb hat beschlossen,
bartolini, 20.04. 20:23
sich von der eu nicht mehr papierln zu lassen.
---------
Was für ein einfältiger und kleingeistiger Zugang. Da verwechselt jemand bevorstehende sozio-ökonomische Veränderungen in Europa mit einem Fußballmatch. GB gegen die EU, wer kann sich so etwas wünschen, wem soll das nützen?

suchender, 21.04. 11:38

Herr Ökonom, die EU hat ja schon den Anpfiff zu diesen Fußballmatch gegeben!

Bei der Wahl im Juni ...

bbeight, 20.04. 18:47

... können die Briten, die ja mehrheitlich inzwischen gegen den Brexit sind, die richtige Wahl treffen und einiges rückgängig machen ! Dieser Schuss könnte für May nach hinten losgehen, aber eigentlich war sie ja auch immer gegen den Brexit ...

Antworten

jimmyantipolis, 20.04. 18:49

die wahrscheinlichkeit, dass may enorme mandatszugewinne einfährt. liegt bei 90 prozent, dass sie mandate verliert, bei 0,9 promille. also glückauf deiner hoffnung ;)

ukglobal, 20.04. 20:53

bbeight,schrieb am 20.04. 18:47
"... können die Briten, die ja mehrheitlich inzwischen gegen den Brexit sind, die richtige Wahl treffen und einiges rückgängig machen !"
- - - - - -
Die "richtige Wahl" zeichnet sich ab: die Conservatives, die fuer die Mehrheit der Briten Brexit durchfuehren, legen auf 48% zu (Mandatsgewinn rund 85 Sitze), die vehementesten Remain Fanatiker, LibDems ("Fib-Democrats") bei 12% (14 Sitze).

55% der Briten sind fuer Brexit, 75% der Briten wollen, das Brexit zuegig stattfindet.

reservebuddha, 20.04. 21:12

Ein Zeichen für eklatanten Bildungsmangel.

xx1xx, 20.04. 21:13

Ukglobal, ich vermute dein Wahlprogramm nun zu kennen. Es soll um einen harten Brexit ohne jegliche Rücksicht auf die EU geworben werden.

meeting, 20.04. 21:20

@890ß345 Ich verhunze hiermit mehrere Namen.
Wer sich mit dem englischen Wahlrecht auskennt, weiß, dass man von der Anzahl der Stimmen nicht einfach auf die Anzahl der Stimmen umrechnen kann. Oder gibt es da einen Algorithmus?Warum hat May die Wahl nicht vor der Auslösung des Artikel 15 versucht in Gang zu setzen? Wertvolle Zeit für das britische Volk geht verloren. Wahlkämpfen hams ja schon immer besser können als arbeiten.

ukglobal, 20.04. 21:29

@890ß345 Ich verhunze hiermit einen Namen.

Was besagt Artikel 15? Es ging keine "wertvolle Zeit verloren" weil die EU selbst erst Mitte Juni zu Verhandlungen faehig ist. Wer sich im Britischen Wahlrecht noch immer nocht auskennt, klingt dann so wie 890ß345.

Die Mehrheit der Konservativen wird von 20+17 auf rund 115 ansteigen, bewahrheiten sich derzeitige Umfragen.

ukglobal, 20.04. 21:31

"Wer sich mit dem englischen Wahlrecht auskennt, weiß, dass man von der Anzahl der Stimmen nicht einfach auf die Anzahl der Stimmen umrechnen kann. "

Was immer das heissen soll...

meeting, 20.04. 21:36

@dadada es soll sich nur der angesprochen fühlen, der es auch wirklich möchte. Ich möchte keinen zwingen.
Tippfehlersuche ist ein Zeichen von inhaltlicher Schwäche. Es ist der Artikel 50. Algorithmus heißt auf Englisch "algorithm". Man kann ja Tippfehler erwähnen und trotzdem inhaltlich antworten.

meeting, 20.04. 21:39

Wer sich mit dem englischen Wahlrecht auskennt, weiß, dass man von der Anzahl der Stimmen nicht einfach auf die Anzahl der Sitze im Parlament umrechnen kann.

ukglobal, 20.04. 21:39

doofus doo be doo be doo

Deine algorithms waren nicht das Problem.

Wie man 15 statt 50 schreiben kann schon eher. Und dann ist da der Unsinn "... weiß, dass man von der Anzahl der Stimmen nicht einfach auf die Anzahl der Stimmen umrechnen kann."

ukglobal, 20.04. 21:41

meeting,schrieb am 20.04. 21:39eine Antwort:
"Wer sich mit dem englischen Wahlrecht auskennt, weiß, dass man von der Anzahl der Stimmen nicht einfach auf die Anzahl der Sitze im Parlament umrechnen kann."
- - - - - - -
DUH!
Das geht bereits aus meinem Kommentar von 20:53 hervor. What took you so long?

meeting, 20.04. 21:45

@towhomitmayconcern
meeting, 20.04. 21:39
Wer sich mit dem englischen Wahlrecht auskennt, weiß, dass man von der Anzahl der Stimmen nicht einfach auf die Anzahl der Sitze im Parlament umrechnen kann.
Jetzt sama(sind wir) schon gespannt mit welchem Algorithmus die Stimmen auf Sitze und umgekehrt umgerechnet werden.

meeting, 20.04. 21:49

@towhomitmayconcern
Also britische Demoskopen fragen: Wieviele Sitze würden sie unserer Therese bei den nächsten Wahlen mehr geben?

ukglobal, 20.04. 21:53

doofus doo be doo be doo

Es geht nicht um "algorithms" sondern gewonnene Wahlkreise. 2015 hatten die Conservatives 36.9% der Stimmen, und 330 Sitze (knappe, absolute Mehrheit).

Die Hochrechnungen aus den current polls ergeben 48% Waehleranteil, und einen Mandatsgewinn von etwa 85 Sitzen auf 415 insgesamt.

mirabeau, 21.04. 09:34

"... können die Briten, die ja mehrheitlich inzwischen gegen den Brexit sind, die richtige Wahl treffen und einiges rückgängig machen "
-----------
Sie irren, wenn sie glauben, es ginge bei dieser Wahl igendwie noch mal um den Brexit.
Die Briten sind eine alte Demokratie. Dort akzeptiert man Abstimmungsergebnisse, und lässt die Abstimmung nicht einfach so lange wiederholen, bis einer Elite das Ergebnis gefällt.

doofrat, 21.04. 12:46

Aber die Lügen der Brexit-Befürworter könnten doch abgestraft werden. Gerade in einer alten Demokratie!

Armutimport durch EU-Austritt stoppen.

bildschnitzer, 20.04. 09:40

Ein blödes Konzept, das da England vorexerziert hat.----Hoffentlich folgt nicht jetzt auch noch Frankreich diesem Beispiel. Die Personenfreizügigkeit in Verbindung mit dem Zusammenschluss reicher mit armen Ländern hat natürlich in den reichen Ländern zur Verschärfung der neoliberalen Einkommensschere geführt. Da die Menschen ungern ihren Status verlieren möchten, sind sie jetzt in den reichen Ländern immer mehr für "Aufgabe der Personenfreizügigkeit".-----Das man das Problem vielleicht auch mit "Aufgabe des Neoliberalismus" lösen könnte, ist noch nicht so ganz in den Brennpunkt gerückt.

Antworten

gscheitbär06, 20.04. 10:01

Selbst Bruno Kreisky sagte: "Es lässt sich halt niemand gerne etwas wegnehmen"

springbox, 20.04. 10:44

>>bildschnitzer; Neoliberalismus ist die Grundlage unserer Sozialwirtschaft. Heisst: es gibt Krankengeld, Arbeitslosenunterstützung und Unmengen an weiteren sozialen Unterstützungen und vor allem Freiheiten am Markt. Es sollen freie Arbeiter um die besten Jobs und freie Unternehmer um die besten Ideen ringen. Das ist unter Neoliberalismus zu verstehen. Diesen abzuschaffen hieße jetzt also bedingungslose Rückkehr zu was genau?

rebekka7, 20.04. 11:03

Ist es noch niemandem aufgefallen ?

Wir leben bereits in einer post-Neoliberalen Zeit. Im Fußball würde man dazu sagen, die Vertreter dieser Ideologie haben sich selbst ins Out gedribbelt.

springbox, 20.04. 12:31

>>rebekka7; Das ist mir schon klar. Nur sollte Neoliberalismus nicht als Schimpfwort missbraucht werden, weil die Grundidee nicht die schlechteste war.
Durch die laufenden Umgehungen der dafür notwendigen Regulierungen für Unternehmen, z.B. Reduzierung der Körperschaftsteuern und auch durch andere Steuervorteile für zu groß und undurchschaubar gewordene Konzerne, sowie durch unser Konsumverhalten ist der wirtschaftl. Ausgleich zu Sozialleistung verloren gegangen. Es ist praktisch, sich ein techn. Gerät in einem kleinen Geschäft zwar vorführen zu lassen, es dann aber über Internet viel preisgünstiger, (weil keine zusätzlichen Facharbeiter zu bezahlen sind, nur Billigarbeitskräfte im Expedit des Shops beschäftigt sind) zu bestellen und nach Hause liefern zu lassen. Dasselbe gilt für Bekleidung, Lebensmittel, und und ..... Man kann praktisch alles preisgünstig, ohne den Hintern heben zu müssen - höchstens wenn der Paketbote an der Türe läutet (wenn er überhaupt die Zeit hat, zu läuten) im Internet bestellen.
WIR geben den Regierungen und Lobbyisten dafür das ok, dass unsere KMU'S und Läden, die für gut bezahlte Arbeitsplätze und dementsprechende staatl. Abgaben sorgen würden, einer nach dem anderen zusperren muß und bekommen die Auswirkungen natürlich gewaltig mit den Arbeitslosen und Vergessenen zu spüren. Somit stehen wir trotz, oder gerade wegen aller gigantischen Möglichkeiten durch Technik wieder dort, was funktionierender Neoliberalismus eigentlich verhindern sollte, die Reichen nur reicher und große Unternehmen noch mächtiger zu machen.

bergler, 20.04. 12:46

Die Briten sind ein typisches Herdenvolk. Das May Leitschaf schreitet zielgerichtet voran und das Volk trampelt hinter her.
Vor einigen Wochen haben sie noch gegen den Brexit demonstriert und jetzt sind die Umfragewerte für die Tories schon wieder gut.
In 2 Jahren werden sich alle gemeinsam nach dem EU Austritt um dem Scherbenhaufen herum versammeln und die Lady May mit dem Johnson werden dann sagen, die Schuld habt ihr ja selber, ihr hättet auch anders wählen können.

prisma, 20.04. 13:19

bergler
nur die Briten ein Herdenvolk ?

ecomo, 20.04. 13:20

@springbox
Das, was du beschreibst nennt sich "soziale Marktwirtschaft"! Neoliberalismus ist Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren! Alles zugunsten einiger Weniger, die dafür nicht einmal reele Werte schaffen!

prisma, 20.04. 13:29

springbox
** Nicht der Kapitalismus ist gescheitert, sondern die Suche nach Alternativen
Weil gerade Krise ist, hat Kritik am mit Abstand erfolgreichsten ökonomischen Betriebssystem aller Zeiten Hochkonjunktur. Eine Idee, was an seine Stelle treten könnte, hat aber niemand
http://diepresse.com/ **
Nachrichtenmedien können (dürfen) nicht sagen dass wie Art der Kapital-Wirtschaft
zum Scheitern verurteilt ist.
Der Kommunismus ist eine gute Idee aber nicht direkt auf Dauer zu realisieren.
Der Kapitalismus ist besser aber durch die Deregulierung auch bewegt sie sich auch auf den ´Abgrund´ zu

ukglobal, 20.04. 13:34

bergler,schrieb am 20.04. 12:46eine Antwort:
"Die Briten sind ein typisches Herdenvolk."
- - - -
Abgesehen davon, dass das Posting ausgesprochen dumm ist, schwingt auch noch Fremdenhass mit. Denn der "bergler" sucht sich gezielt Briten aus fuer einen Unfug der auf alle Voelker gleich zutrifft, wuerde man der verworrenen Logik folgen.

springbox, 20.04. 13:35

>>ecomo; Neoliberalismus war die Grundlage für die soziale Marktwirtschaft! Der "Begriff" wird heute leider ganz ins Gegenteil verkehrt und als Schimpfwort aus bestimmten, sagen wir mal, etwas radikaleren Richtungen verwendet.

prisma, 20.04. 13:43

bergler
Volk bedeutet Ansammlung von Menschen, du kannst dies sicherlich Herden nennen.
Ein Volk ist ein soziales Gebilde das auch für gemeinsame Ziele arbeitet, also schaffen und absichern.
Was sind Narzissten ? `Im Alltagsverständnis ist ein Narzisst ein Mensch, der sich sehr auf sich selbst bezieht und dabei andere vernachlässigt.`
Also könnte man allgemein einen Narzissten als `Trittbrettfahrer´ der Sozialgemeinschaft (Herde) bezeichnen

ökonom, 20.04. 14:07

Der Begriff "Neoliberalismus" ist ein „wesensmäßig umstrittener Begriff“ - (Essentially Contested Concept) - und kann unterschiedlich verwendet werden: "Neben der wirtschaftsgeschichtlichen Bedeutung gibt es neuere Begriffsverwendungen von Neoliberalismus als politisches Konzept, Entwicklungsmodell, Ideologie und akademisches Paradigma[1] sowie als „Kampfbegriff“[2] oder „politisches Schimpfwort“.[3] Neoliberalismus erscheint heute als wesensmäßig umstrittener Begriff (Essentially Contested Concept). https://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus

In so ferne ist eine Diskussion über den Neoliberalismus müssig, weil die Proponenten und Opponenten nicht deklarieren, welche Form des Neoliberalismus sie in ihrem Beitrag meinen.

springbox, 20.04. 14:53

>>ökonom, glaube schon, dass ich mich klar in Richtung wirtschaftsgeschichtlichen Neoliberalismus deklarieren konnte. Der Begriff wird heute auch anderweitig verwendet, sollte er aber nicht !!

ukglobal, 20.04. 15:02

Dank des Eintrages des "springbox" von 13:35 konnte, dank Wiederholung, auch oekonom einen durchwegs korrekten Kommentar abgeben.

Was selten der Fall ist, und ich mein Kompliment nicht vorenthalten moechte

ökonom, 20.04. 15:26

@springbox - Dein geschätzter Eintrag war Anlass für mich, mich zu diesem Thema zu äußern, denn er war wie Du richtig sagst, gut deklariert und begründet. Das hätte ich zur Klarheit noch erwähnen müssen. Die anderen Beiträge gehen m.E. eher in die Richtung "Ideologie" und somit gibt es zum selben Begriff keine diskussionsrelevanten Überschneidungen. War wie gesagt zur Unterstützung und besserem Verständnis Deines Zuganges gedacht.

swann53, 20.04. 15:39

"Es sollen freie Arbeiter um die besten Jobs und freie Unternehmer um die besten Ideen ringen"

Der war gut!
Träum süß weiter...

springbox, 20.04. 17:03

>>swann53; der Begriff Neoliberalismus stammt aus dem vorigen Jahrhundert und stand halt mal für diese Ideale. Damals, nach den Kriegen war das durchaus ernst gemeint. Was daraus durch die Allgemeinheit gemacht wurde, ist eine andere Geschichte.

xx1xx, 20.04. 17:07

@springbox
Neoliberalismus war genau das Gegenteil (nicht zu verwechseln mit "Grundlage") einer sozialen Marktwirtschaft.

springbox, 20.04. 17:35

>>xx1xx; Ich lass es gut sein, denn wie Einstein schon zitierte: Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.

mrspex, 20.04. 17:47

Schaut doch genau was die Personenfreizügigkeit brachte, Kriminalität, Arbeitsamt,etc. etc.
Das sich die Briten und viele andere gerne abschotten wollen ist legitim,hoffentlich bald auch Österreich. Mir reicht schon langsam mit den Ausländern die hier nur die Rosinen picken

ökonom, 20.04. 18:33

Schaut doch genau was die Personenfreizügigkeit brachte,
------------------
Gerade mal 300.000 Lebens- und Arbeitsplätze für Auslandsösterreicher und -österreicherinnen innerhalb der EU. Die sollen alle wieder zurück, wenn sich die anderen abschotten?

mrspex, 20.04. 20:21

Richtig. Zuhause gibts auch Arbeit, und nicht um unser teuer geld

xx1xx, 20.04. 21:07

Springbox, "soziale Marktwitrschaft" bedeutet die Marktwirtschaft sozialer zu gestalten, sozial ist dabei das Adjektiv und Marktwirtschaft das Substantiv. Nicht umgekehrt, wie du argumentierst: soziale Errungenschaften nach dem Beispiel des Neoliberalismus zu Kapital zu machen (zu vermarkten).

reservebuddha, 21.04. 04:23

Man darf an den Bedeutungswandel des Begriffs "Neoliberalismus" erinnern, der früher einmal genau das bedeutet hat, was @springbox dankenswerter weise angedeutet hat, mittlerweile aber das Gegenteil hiervon.

Der Ordo-Liberalismus, um den es hier geht, hat eine segens- und erfolgreiche Praxis begründet. Der heutige Neoliberalismus ist allerdings genau das nicht mehr, sondern gleicht eher der Reinkarnation des Manchester-Liberalismus.

Early election boost for Tories

ukglobal, 20.04. 09:30

In der ersten Umfrage nach Verkuendung der vorgezogenen Wahlen zieht die Konservative Partei weiter davon, und versetzt der Ukip einen weiteren Schlag: mit lediglich noch 7% Support ist Ukip so schwach wie seit sieben Jahren nicht mehr. Sie hat keine Chance auf einen Unterhaus-Sitz. Fuer die Tories errechnet man einen Gewinn von 85 Sitzen, und einer Mehrheit von 112 Sitzen (37 Sitze derzeit).

CON: 48% 415 Sitze (+85)
LAB: 24% 158 (-71)
LIB: 12% 13 Sitze (+4)
Ukip: 7% 0 Sitze
SNP: 48 Sitze (-6)
- -
Die Umfrage wollte auch wissen wer bester Premierminister waere.

T May: 54%
Corbyn: 15%
Clegg: 12%

Antworten

borntobeunique, 20.04. 09:38

@ukglobal 09:30

Zu den von Dir genannten Umfragezahlen: Wie verläßlich sind diese Zahlen in GB? Die Frage stelle ich angesichts der Tatsache, daß die österreichischen Umfrager sich in der letzten Zeit mehrmals blamierten.

ukglobal, 20.04. 09:45

Es ist eine Momentaufnahme; das Umfrage-Buero ist recht verlaesslich, lag beim Referendum in Schottland haargenau (55-45) und beim Brexit Referendum mit 50-49 ("too close to call") gegen Brexit dem Ergebnis am naechsten. Es war auch das einzige das eine relative Mehrheit fuer die Konservativen in den letzten Wahlen voraussagte, alle anderen sahen Labour als Sieger.

borntobeunique, 21.04. 16:12

Danke, @ukglobal 09:45, leider las ich Deine Antwort erst jetzt.

Die Tories sind glücklich...

matschgerant, 20.04. 07:40

...zuerst führt Cameron in ein "wir wollen eh nicht austreten, stimmen aber ab" Abenteuer, dann ernten sie noch tolle Umfragenergebnisse. Wirklich gut, dass Europa diese Briten bald nicht mehr dabei hat, die versauten mit ihren Extrawürsten schon seit langem die EU. Viel Macht für May und Co. bei Austrittsverhandlungen ist auch für uns gut. Dann kommen Kaliber wie Johnson und Co., nichts zum Fürchten.

Antworten

40pips, 20.04. 07:50

Das ist falsch. Die Briten hatten als einzige noch Vernunft behalten und erkannt, dass ein Sowjeteuropa, zu dem viele es machen wollen, der größte Unsinn der letzten Jahrzehnte ist.
Man muss nicht extra erwähnen, dass seit langem eine Krise die nächste jagt.

borntobeunique, 20.04. 07:55

@40pips 07:50

-----
Man muss nicht extra erwähnen, dass seit langem eine Krise die nächste jagt.
-----

Warum erwähnst Du es dann extra?

matschgerant, 20.04. 07:56

Und welche Krise hat Staaten außerhalb der EU nicht auch erreicht?

borntobeunique, 20.04. 08:02

@matschgerant 07:56

Beispielsweise erreichte die "Flüchtlingskrise", um sie einmal so zu nennen, Länder wie Island oder Liechtenstein nicht.

40pips, 20.04. 08:17

Warum erwähnst Du es dann extra?
--------------------------------------------------------------------------
Weil es der eine oder andere immer noch nicht intus hat.

xx1xx, 20.04. 08:24

Zum Glück hatten wir in der Krise die EU. Sonsg hätten die Spekulanten längst das Land verspeist.

borntobeunique, 20.04. 09:11

@xx1xx 08:24

Österreich verspielte seine historische Chance, der EG, wie sie 1994 noch hieß, nicht beizutreten. Heute hängen wir leider viel zu tief drin. Ohne diesen leidigen Beitritt wären wir heute wirtschaftlich deutlich besser dran. Man schaue sich nur Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz an. Diese Länder gehören der EU nicht an. Diesen Ländern geht es wirtschaftlich besser als uns. Zu den drei genannten Ländern wird sich über kurz oder lang auch Großbritannien gesellen.

matschgerant, 20.04. 09:12

@born
Das ist lächerlich, Liechtenstein finden sie nicht und Island ist mit dem Schlauchboot nicht erreichbar.

bergler, 20.04. 09:13

Die Theresa May ist doch wunderfoul, jetzt hat sie dem britischen Volk ein Kuckucks Ei in das Nest gelegt. Bis der kleine Vogel flugtauglich ist wird er gepflegt und gehedschelt und später werden alle Briten aus dem EU Nest hinaus geschmissen.

borntobeunique, 20.04. 09:29

@bergler 09:13

Theresa May legte niemandem ein Kuckucksei ins Nest. Der Brexit war das Ergebnis einer Volksabstimmung. Diejenigen, die für den Brexit stimmten, waren - wenn auch nur knapp - in der Mehrheit. Theresa May ist lediglich damit befaßt, den Brexit als Kanzlerin (prime minister) umzusetzen. Es ist in dem Zusammenhang verständlich und nachvollziehbar, daß sie, die ja nicht aufgrund einer Wahl Kanzlerin wurde, ihre Legitimität in einer solchen Wahl bestätigen lassen will. Natürlich spielen dabei auch taktische Überlegungen eine Rolle.

ökonom, 20.04. 09:59

Ohne diesen leidigen Beitritt wären wir heute wirtschaftlich deutlich besser dran.
--------------
Das ist reine Mutmaßung, und mit keinerlei wissenschaftlicher Methodik verifizierbar. Es ist auch nicht feststellbar, wie es der Schweiz oder Norwegen innerhalb der EU ginge, und daher sind auch diese Vergleiche ohne Aussagekraft. Wissenschaftlich belegbar ist, dass jede Form der Kooperation große Vorteile gegenüber Konkurrenzdenken und Eigenbrötlerei hat. Wer die EU als Kooperationsprojekt sieht, wird darin Vorteile erkennen. Wer meint, im Alleingang bessere Ergebnisse erzielen zu können, wird die EU als Nachteil empfinden. Aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet ist Österreich gut bedient, ein Teil der EU zu sein.

mrspex, 21.04. 09:05

@ökonom
Wohl von der EU abhängig, sonst nicht so Lobhudelei.
Die EU bringt nur Grosskonzernen etwas, die genug Geld haben die kleinen zu vernichten. Jeder Auftrag in Österreich muss ausgeschrieben werden, weil sonst nicht EU konform. Und wer gewinnt? Firmen aus dem Osten mit tiefstpreisen die kein österr. Betrieb zahlen kann. Oder Unternehmen aus dem Westen die halt ohne Gewinn in den Markt drängen und die österr. Kleinbetriebe killen.
Niemand ist besser darn in einem grossen teich.

borntobeunique, 21.04. 15:27

@mrspex 09:05

Da bin ich ganz bei Dir, @mrspex.

@ökonom 09:59

Die sogenannten Experten wollen uns immer weismachen, wie schlecht wir als Einzelstaat dastünden. Das ist verantwortungslos. Erstens: Wir waren vor dem Beitritt zur EG, jetzt EU, Mitglied der EFTA. Das hat mit den anderen Ländern Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island, Schweden und Finnland bestens funktioniert und wurde trotzdem aufgegeben. Zweitens: Die "Berechnungen" verdienen diese Bezeichnungen nicht, denn es wird wie in der mikroökonomischen Basis als Teilbereich der Volkswirtschaftslehre "ceteris paribus" gerechnet. Dabei geht man davon aus, daß sich nur ein Faktor ändert (in diesem Falle: Weg aus der EFTA, hinien in die EG/EU) und alle anderen Faktoren gleichbleiben. Man unterstellt durch diese verfälschende Darstellung unserem Land, daß es im Falle eines Nichtbeitritts untätig geblieben wäre. Und genau das ist der Denkfehler, der zu einem falschen Ansatz führt! Österreich hatte bis zur Volksabstimmung 1994 eine lange, erfolgreiche Verhandlungstradition. Daran hätte man im Falle eines Nichtbeitritts zur EG/EU anknüpfen können. Mit entsprechendem Verhandlungsgeschick hätte man sich ähnlich wie Norwegen oder die Schweiz positionieren können. Auf diese Weise müßte man nicht bei allen nachteilbringenden Aktionen der EG/EU mitmachen. Die Selbstbestimmung wäre in viel stärkerem Ausmaß gewahrt geblieben und dem Land ginge es wirtschaftlich (und wahrscheinlich auch politisch) wesentlich besser, als dies momentan der Fall ist.