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Was wird anders in Niederösterreich?

Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) hat sein Amt an Ex-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner übergeben. Was bleibt von der Ära Pröll? Wie wird die neue Landeshauptfrau sich und das Land positionieren? Was wird sich in Niederösterreich ändern?

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136 Beiträge

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Beiträge

Ganz neutral betrachtet, dürften die Niederösterreicher, (und nur um diese...

gscheitbär06, 19.04. 19:54

...geht es),

mit Pröll zufrieden gewesen sein, da er sonst keine absoluten Mehrheiten erreicht hätte

Antworten

carlo, 19.04. 20:45

Nehme ich einmal stark an,

rasmuachl, 19.04. 20:50

...und was wird aus den weinköniginnen ?

gscheitbär06, 19.04. 21:09

rasmuchel

gehen die Dich oder mich irgend etwas an?

kuota, 19.04. 21:31

er macht sich halt Sorgen ob der Pepi eh brav Alimente zahlt

disputatio, 20.04. 00:33

ganz neutral betrachtet:

Bei einer Wahlbeteiligung von rund 70,87 Prozent bei der vergangenen Landtagswahl entfielen auf die ÖVP 495557 gültige Stimmen, das sind rund 50,79 Prozent.

In Relation zu den Wahlberechtigten gesetzt sind es rund 35,28 Prozent.
In Relation "zu den Niederösterreichern" - also allen Einwohnern sind es rund 29,97 Prozent.

Aufgrund der diesbezüglichen gesetzlichen Regelungen (die die stärkste Partei bevorzugen - das ist in anderen Bundesländern genauso) erhielt die ÖVP dadurch 30 der 56 Mandate das sind 53,57 Prozent.

An "Vorzugsstimmen" erhielt der amtierende Landeshauptmann 267842 gültige Stimmen das sind mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen für die ÖVP und ist vermutlich österreichweit ein Rekordergebnis.

richter, 20.04. 08:35

@disputatio: Und? Was sagt uns das jetzt?
Es ist immer so in der Demokratie, dass die Nichtwähler den Wahlgewinner unterstützen. Und außerdem gilt dieses System für alle gleich, daher hätte die SPÖ, die Stronachs, die NEOS, die Grünen und die Blauen mit genau demselben Wahlergebnis dieselbe Sitzanzahl im Landtag bekommen.
Daher ist es gerecht so und ich persönlich finde es auch gut, dass die stärkeren Parteien bevorzugt werden, die Fraktalisierung der Parteienlandschaft führt zu keinen sinnvollen Mehrheiten und zu Problemen bei der Umsetzung von wichtigen Vorhaben, weil nur mehr Partikularinteressen befriedigt werden und keine großen Lösungen mehr möglich sind.

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