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Was wird anders in Niederösterreich?

Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) hat sein Amt an Ex-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner übergeben. Was bleibt von der Ära Pröll? Wie wird die neue Landeshauptfrau sich und das Land positionieren? Was wird sich in Niederösterreich ändern?

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135 Beiträge

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... soviel dazu ...

redmadrüber, 20.04. 09:19

Pröll hat es sicher immer gut mit NÖ gemeint und auch im Großen und Ganzen „sein“ Bundesland positiv weitergebracht. Er hat auch immer den Eindruck vermittelt, alles im Griff zu haben und für Probleme Lösungen parat zu haben – war natürlich sehr beruhigend fürs Volk, und daher erklärt sich auch die immer wiederkehrende Absolute.
ABER - ohne den Onkel Erwin ging halt bzgl. Postenschacherei auch genau nix – „Karriereleichen“ pflastern sicher seinen Weg, denn einmal was gegen den Onkel gemotzt oder das falsche Parteibücherl und du bist halt nix geworden, oder wurdest abmontiert – ein VOLLBLUTKLIENTELLPOLITIKER halt.

Bei der „Hannerl“ muss man noch warten, aber Sympathiebolzen ist sie schon mal keine … und irgendwie wirkt sie so ein bisschen inkompetent (vielleicht tue ich ihr da unrecht, und es liegt nur an ihrem Auftreten und ihrer klobigen und nicht überzeugenden Retorik – ist natürlich Geschmackssache, aber auf mich wirkt ihr Auftreten unsympathisch – ja eigentlich fürchterlich – TUT LEID). Sie soll mal „werkeln“ – die Chance steht ihr zu!!!

Antworten

borntobeunique, 20.04. 09:32

@redmadrüber 09:19

-----
Pröll hat es sicher immer gut mit NÖ gemeint
-----

Wie wir ja alle wissen, ist das Gegenteil von "gut" nicht "schlecht", sondern "gut gemeint".

redmadrüber, 20.04. 09:44

... ist mir bewusst, und daher auch die Formulierung "im Großen und Ganzen" ... NIE IST IMMER ALLES GUT ODER ALLES SCHLECHT ... oder die Wahrheit liegt meist in der Mitte ... Weisheiten des Lebens eben!

barrent, 22.04. 20:54

Die Sachen, welche nicht so gut waren, die werden aber langsam oeffentlich! Die "Proellstiftung" ist ja dagegen eine Kleinigkeit!
Ein Witz, dass dieser Mann so lange auf diesem Sessel kleben konnte!

Ganz neutral betrachtet, dürften die Niederösterreicher, (und nur um diese...

gscheitbär06, 19.04. 19:54

...geht es),

mit Pröll zufrieden gewesen sein, da er sonst keine absoluten Mehrheiten erreicht hätte

Antworten

carlo, 19.04. 20:45

Nehme ich einmal stark an,

rasmuachl, 19.04. 20:50

...und was wird aus den weinköniginnen ?

gscheitbär06, 19.04. 21:09

rasmuchel

gehen die Dich oder mich irgend etwas an?

kuota, 19.04. 21:31

er macht sich halt Sorgen ob der Pepi eh brav Alimente zahlt

disputatio, 20.04. 00:33

ganz neutral betrachtet:

Bei einer Wahlbeteiligung von rund 70,87 Prozent bei der vergangenen Landtagswahl entfielen auf die ÖVP 495557 gültige Stimmen, das sind rund 50,79 Prozent.

In Relation zu den Wahlberechtigten gesetzt sind es rund 35,28 Prozent.
In Relation "zu den Niederösterreichern" - also allen Einwohnern sind es rund 29,97 Prozent.

Aufgrund der diesbezüglichen gesetzlichen Regelungen (die die stärkste Partei bevorzugen - das ist in anderen Bundesländern genauso) erhielt die ÖVP dadurch 30 der 56 Mandate das sind 53,57 Prozent.

An "Vorzugsstimmen" erhielt der amtierende Landeshauptmann 267842 gültige Stimmen das sind mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen für die ÖVP und ist vermutlich österreichweit ein Rekordergebnis.

richter, 20.04. 08:35

@disputatio: Und? Was sagt uns das jetzt?
Es ist immer so in der Demokratie, dass die Nichtwähler den Wahlgewinner unterstützen. Und außerdem gilt dieses System für alle gleich, daher hätte die SPÖ, die Stronachs, die NEOS, die Grünen und die Blauen mit genau demselben Wahlergebnis dieselbe Sitzanzahl im Landtag bekommen.
Daher ist es gerecht so und ich persönlich finde es auch gut, dass die stärkeren Parteien bevorzugt werden, die Fraktalisierung der Parteienlandschaft führt zu keinen sinnvollen Mehrheiten und zu Problemen bei der Umsetzung von wichtigen Vorhaben, weil nur mehr Partikularinteressen befriedigt werden und keine großen Lösungen mehr möglich sind.

"Es ist ein gutes Land!"

wertkonservativer, 19.04. 17:56

Ich bin wirklich froh und stolz, in unserem schönen Niederösterreich zu leben!
Das Land ist in seiner Vielfalt wunderschön, ist gut geführt und verwaltet, hat auch in Kunst und Kultur viel zu bieten!

Es ist ein gutes Land!

Antworten

tomjoad, 19.04. 18:12

Bist Du Landwirt oder Beamter?

wald4, 19.04. 18:39

Nein Landeshauptfrau

borntobeunique, 19.04. 19:04

@wertkonservativer 17:56

Danke für Deinen Beitrag. Das ist NOCH ein Beweis dafür, daß Satire alles darf.

Für JML gilt das Credo des Lügners Wolfgang Schüssel und seiner Komplizen: Hände falten, Gosch'n halten!

wald4, 19.04. 19:32

Pragmatisierter Landwirt aber kein ÖVP Wähler.

borntobeunique, 19.04. 19:43

@wald4 19:32

Was für eine Art von Landwirtschaft wird hier angesprochen?

Schließlich haben wir die Auswahl zwischen
*Herndlbauer (Milch- und/oder Schlachtvieh)
*Kerndlbauer (hauptsächlich Getreideproduktion)
*Saubauer (Schweinezucht)
*Winzer
*Obstbauer
*Gemüsebauer
*Gärtner
*Waldbewirtschafter (inklusive Förster und Jäger)
*Fischzüchter
u. dgl. m.

wald4, 19.04. 19:47

Ich wollte nur gegen irgendwelche Vorurteile von @tomjoad dagegenhalten.(Beamter oder Landwirt)
Des war so aufgelegt.

tobias, 19.04. 19:58

Auf die neue Landesfürstin wartet eine Menge Arbeit, denn soooo toll ist NÖ nun auch wieder nicht. Vergleicht man es mal mit seinem Nachbarn OÖ, dann schauen die NÖer ganz schön alt aus. Landesschulden 5x so hoch, doppelt so hohe Arbeitslosentrate, obwohl größer als OÖ weniger Wirtschaftsleistung, sogar im Tourismus hat OÖ die Nase voll. Und würde ein großer Teil von NÖ nicht vom Großraum Wien profitieren, dann würde es dort ähnlich wie in Kärnten ausschauen. Ach ja, beim Weinbau haben sie die Nase vorne....NOCH!!!!

carlo, 19.04. 20:44

Landesschulden 5x so hoch,
-------------------------------------
Habe es mir angesehen - sind nur 4 x so hoch - dafür sind Oberösterreichs Geneinden höher verschuldet, als die von Niederösterreich.
Und was den Wein betrifft - das wiegt alles auf.
Da wir OÖ nie ankommen - da fehlen Jahrhunderte.

alpensymphonie, 19.04. 22:56

Ich ziehe das Schlägler Bier dem Wein sowieso vor - und da hat NÖ noch ein paar Jahrhunderte vor sich ;-)

wald4, 19.04. 23:20

Zwettler Bier das Rat ich dir.

borntobeunique, 20.04. 08:13

Als Nichtbiertrinker kann ich weder für oder gegen das eine oder andere Bier sein. Aber dafür kenne ich mich mit Haushaltsutensilien aus: Ob Frau JML im übertragenen Sinne der "neue Besen" ist, der gut kehren soll, wissen wir alle zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Aber: Frau JML brachte ihren eigenen Besen mit in Ihre Arbeitsräume. Allerdings handelt es sich dabei um keinen Kehrbesen. Spätestens in der Walpurgisnacht wird sie diesen Besen wieder aktivieren. Dann kann man sie bei guter Sicht damit fliegen sehen. So gesehen ist der Zeitpunkt der Amtsübergabe von Herrn Pröll gut gewählt.

wertkonservativer, 20.04. 14:36

Mein Gott, Leute!

Wie kann man mich eigentlich so arg missverstehen?
Ich singe ein Loblied auf meine schöne Heimat, und Ihr motschkert herum, als sei Niederösterreich ein Niemandsland!!

Traurig, sowas!!!!!

tomjoad, 19.04. 17:25

Ich hoffe, die Johanna legt sich voll ins Zeug!

Antworten

tomjoad, 19.04. 17:30

Das auch in NÖ einmal was weiter geht!!!!

borntobeunique, 19.04. 17:47

Es steht zu befürchten, daß unter Frau JML in Niederösterreich so gut wie nichts weiter geht, weil so gut wie alles weitergeht!

ehre,..

rasmuachl, 19.04. 14:29

...wem ehre gebührt,... besser machen wird schwer, ...beibehalten wäre ok,...

Antworten

bock, 19.04. 14:33

Sie könnte durchaus versuchen, aus der Wohnbaunummer rauszukommen.
Was Pröll mit seinen Landesräten schon gut gemacht hat (und das war wohl auch ein massgeblicher Teil seines Erfolges): Bei jeder grösseren Veranstaltung war er oder ein Landesrat/Landesrätin präsent. Als Wähler hatte man das Gefühl, es gibt da Bürgernähe. Freie Minuten hatten die LR wohl aber so gut wie keine. Dafür war das Schmerzensgeld aber sicher nicht gerade das geringste :-)

crazykaro, 19.04. 14:41

Wohnbaunummer? Zweckgebundes Geld zu verwenden wie es einem passt ... ist doch kein Problem ... und schon gar nicht in NÖ

demogratias, 21.04. 09:45

Ich mag keine Bürgernähe!
Ich bin erwachsen, daher muss ich mich nicht von anmaßenden Menschen betabschen lassen (ich kenn die gar nicht, ich hab eine Liste gewählt, von der ich erwarte, dass sie meinen Wähler-Auftrag erfüllt).
Bürgernähe bedeutete für mich: es darf niemanden geben, der ausgegrenzt wird.
Und ? Pröll hat viele ausgegrenzt: alle, die sich nicht unterworfen haben. Das macht Assad, Orban, Erdogan, Trump ..... auch.
So what?

Alles Gute unserer Landeshauptfrau.

wald4, 19.04. 13:55

Ich schätze sie schon als sehr kompetent und Veränderungsfreudig ein, denn solche Wahlergebnisse wie beim Pröll sind wahrscheinlich Geschichte.

Antworten

borntobeunique, 19.04. 17:11

Dein Beitrag zeigt vorbildlich, daß Satire alles darf! Danke dafür!

wald4, 19.04. 18:40

Danke.

einer geht,

dergrossenagus, 19.04. 13:33

d´andere kommt...

dank dem Pröll muss man nur 1x wem Ruhegenuss zahlen nach fast 25 Jahren, anstatt 5 Maxerln.

Am besten jeden gleich auf Lebenszeit im Amt lassen. Kommt auf Dauer am billigsten!!!

Antworten

gandalf, 19.04. 14:41

Da wäre ich mir nicht so sicher. Langzeit Herrscherinnen hinterlassen zu meist Folgekosten. z.B. Wiederaufbau und Reparationszahlungen...

crazykaro, 19.04. 14:52

Nun ja .. unser Erwin hat uns nur positives hinterlassen ... und eine Landeshauptstadt hat er sogar neu erbaut ... *gg*

dergrossenagus, 19.04. 15:02

@gandalf: na dann, dann muss ich der Langzeitherrscher werden!!!

Dann ist in ein paar Jahren die depperte Republik auf Vordermann gebracht und d´Chinesen und Amis rennen uns d´Tür ein, wie wir Wirtschaftsmacht #1 geworden sind...

bock, 19.04. 15:04

Die Landeshauptstadt war unter Siegfried Ludwig.
Beschlussfassung 1986. Ludwig war bis 1992 Landeshauptmann.

Einen Schutzpatron hat ein jeder

napoleon1943, 19.04. 12:54

nur er darf kein Spaßverderber sein.
Warum sind schon Denkmäler aus der Mode gekommen?
Gibt es für Pröll keines?
Ahnt er schon ,wie schnell die Wähler ihm verlassen werden haben.

Antworten

Eine Politikerin mit Gefühl und Ehrlichkeit

reminder, 19.04. 11:46

wie sagte Frau Mikl - Leitner vor politisch "Eingeborenen"?

Zitat: "her mit dem Zaster, her mit der Marie"

Also ehrlich ist die Dame wenn es um das Geld geht das
Andere erwirtschaftet haben.

Ich hoffe sie kann mehr und beweist es auch!

Antworten

Pröll hinterläßt vieles

crazykaro, 19.04. 11:18

Hauptsächlich Schulden. Darauf kann "man" schon stolz sein. Und "frau" kann dann locker flockig diesen Weg weitergehen. Bravo!

Antworten

karlheinzi, 19.04. 11:28

Es kommt selten etwas besseres nach!

richter, 19.04. 12:07

Ich möchte Pröll nicht verteidigen, aber er hinterlässt nicht nur Schulden, sondern auch eine ausgebaute Infrastruktur, weshalb sich immer mehr Betriebe statt in Wien nun in Niederösterreich ansiedeln. Die Wirtschaftskraft des Landes ist enorm gewachsen, das Kulturleben ist regelrecht aufgeblüht, zahlreiche vergammelte Schlösser, Burgen, Museen und sonstige Sehenswürdigkeiten wurden ausgebaut und "leben" jetzt wieder.
Wo Licht ist, ist auch Schatten, aber so wie @crazy das sieht ist es wohl nicht.
Pröll war einer, der über den Tellerrand blicken konnte. Das hat das Land weitergebracht. Die Neider werden das nie anerkennen. Macht nichts, sollen sie in ihrer eigenen Galle weiterköcheln.

bock, 19.04. 13:31

@crazykaro: Nenn mit einen Landeshauptmann / eine Landeshauptfrau welche(r) in der Amtszeit permanente Budgetüberschüsse erwirtschaftet hat. Nur einen!

crazykaro, 19.04. 14:32

Das ist schade und erbärmlich, dass es keinen einzigen gibt. Findest nicht auch?

bock, 19.04. 14:34

Das ist jetzt keine Antwort. Du hast das genützt, um Pröll hinterherzutreten. Und das war mit dem Argument verzichtbar wie ein Kropf.

crazykaro, 19.04. 14:39

Dann lasset uns ihn loben ... den guten Erwin ... Kärnten hat viel weniger Schulden und wird überall nur verdammt ...

25 Jahre im Amt, aber es gibt noch immer keine Donaubrücke

gscheitbär06, 19.04. 10:49

zw. Klosterneuburg und Korneuburg.

Antworten

bock, 19.04. 10:55

Und die wird auch die nächsten 20 Jahre nicht kommen.
Das war 40 Jahre ein Thema. Klosterneuburg wollte die nie.
Die letzte Chance war bei der Anbindung der S1 mit der A22 und der "Umfahrung" Klosterneuburg. Wieder war Klosterneuburg dagegen. Nachdem das fertig war, ging der BM von Klosterneuburg, Schmuckenschlager kam und wollte eine Brücke.
Klosterneuburg soll im Verkehr ersaufen. Sie wollten es nicht anders.

bock, 19.04. 10:56

Klosterneuburg will übrigens eine Brücke, aber nicht in Klosterneuburg. Die wollen den Verkehr aus dem Tullnerfeld aus Klosterneuburg weg und bei Stockerau auf die A22 bringen.
Damit es in Klosterneuburg teuer bleibt. Und man in der "Republik" unter sich ist. :-)

richter, 19.04. 12:02

@gscheitbär: Und es ist gut so! Was würde eine Donaubrücke zwischen Klosterneuburg und Korneuburg bewirken? Wohl nur einen zusätzlichen Megastau bei der Wieneinfahrt, weil ein paar tausend versuchen würden, der Nordbrücke auszuweichen.
Wäre ein völlig sinnloses Investment und würde den Wiener Verkehrsstau ins ohnehin schon überlastete Klosterneuburg verschieben.
@bock: du kennst offensichtlich die Situation in Klosterneuburg nicht. Die zusätzliche Brücke wäre eine katastrophale Fehlentscheidung, weil sie den Verkehr in die falsche Richtung anziehen würde, und zwar von der Donauuferautobahn Richtung Klosterneuburg und nicht weg von Klosterneuburg Richtung Donauuferautobahn. Bgm. Schmuckenschlager hat das auch noch nicht erkannt, der bemerkt den Schaden immer erst, wenn er schon passiert ist!

bock, 19.04. 12:48

@richter: Genau deshalb schrieb ich ja, dass Klosterneuburg die Brücke nicht in Klosterneuburg haben möchte.
Wenn die im Bereich Greifenstein stehen würde, würde von der A22 niemand (nur Leute mit zu viel Zeit und wenig Hirn) der Nordbrücke über das Donau-Südufer ausweichen versuchen. Allerdings würde alles, was sich hinter Klosterneuburg befindet - das östliche Tullnerfeld) über die Brücke auf die A22 ausweichen, um sich nicht durch Klosterneuburg stauen zu müssen.

richter, 19.04. 12:56

@bock: Sorry, das habe ich dann falsch verstanden. Klar würde eine Brücke weit nördlich von Klosterneuburg einiges an Verkehr aus dem Tullnerfeld abschöpfen. Das löst dann aber das Wiener Problem um die Nordbrücke herum nicht.
Böse gesagt könnte dort nur mehr Vassilakou helfen: auf jeder Seite der Nordbrücke eine Spur für den Radverkehr wegnehmen und schon ist alles gelöst!
;=)

obietrice, 19.04. 13:06

Also ich finde die Rollfähre noch immer super, da brauch ich keine Brücke ;-)

Eigentlich wird sich nicht viel ändern,

dorfbetrachter, 19.04. 10:30

denn die ÖVP wird weiter die Mehrheit haben und die SPÖ wird weiter absinken, wenn sie keinen NÖ-gestandenen und bekannten Spitzenkandidaten aufbringt und auf einen eigentlich unbekannten ehemaligen Wiener Polizisten greifen muß.

Antworten

bock, 19.04. 10:37

Was die SPÖ betrifft, stimme ich Dir zu.
Stadler als Spitzenkandidat war ja ein Treppenwitz. Die SPÖ - jene Partei die immer gegen die Spekulanten wittert - bestellt den Bürgermeister von St. Pölten, der knöcheltief im Spekulationsrad watete.
Ich bin froh, dass eine Frau an der Spitze steht. Ob das allerdings bei den Wählern gut ankommt... da hab ich noch immer meine Zweifel.

eigentlich beachtlich dass 3 Landesfuersten jetzt gehen...

schroedingerscat, 19.04. 10:28

Kassasturz moechte ich in keinem der betreffenden Bundeslaender machen muessen...

Antworten

bock, 19.04. 10:35

Der Kassasturz nennt sich Landesbudget.
Oberösterreich steht da gut da. Dafür steht den Gemeinden das Wasser bis zur Oberkante Unterlippe. NÖ hat eine ziemlich hohe Verschuldung, liegt aber mit Wien defacto gleichauf (wenn man die Ausgliederungsspiele in Wien mal durchschaut hat).

crazykaro, 19.04. 14:44

Kassasturz. Ist doch lächerlich. Den Schulden stehen doch Werte gegenüber, die vielmehr als die Schulden ausmachen.
Ha, ha ... said the Clown ... oder Erwin ... oder Michael ... oder ...

Statt einem Zauberer kommt jetzt eine Zauberin!!

wadlbeisser11, 19.04. 10:03

Und sie zaubert jetzt das nicht geringe Landeshauptmannfraugehalt auf ihr Konto. Das wars!!

Antworten

bittersweet21, 19.04. 10:26

Achso. Du meinst PolitikerInnen sollten ehrenamtlich arbeiten, und von der Bevölkerung mit Naturalien versorgt werden, wie es einst bei manchen Landärzten gerne Brauch gewesen wäre (aus Sicht der Bevölkerung). *lol*
Wieso missgönnt man Führungskräften ihre Gehälter?

crazykaro, 19.04. 14:46

Man missgönnt bei Erfolgen keinem die Gehälter ... nur ...

Was bleibt von der Ära Pröll?

bock, 19.04. 09:46

Pröll war ein Landeshauptmann, der sich extrem lange und extrem gut im Sattel halten konnte.
Pröll hat in NÖ viel umgesetzt - sowohl das Infrastruktur, Schulen und Kindergärten betrifft.
Auch kulturell setzte er beachtenswerte Akzente. Die Verkaufszahlen der NÖ Card und die Besucherzahlen sprechen für sich.
Nach 10 Jahren in Wien und 10 Jahren in NÖ fällt es mir leicht zu sagen, wo es für Familien besser zu wohnen ist: Eindeutig in NÖ.
Pröll steht auch für eine Erfolgsgeschichte seiner Partei. Niemand hätte geglaubt, dass die VP in NÖ nochmals die "Absolute" erreichen würde.

Die "Veranlagung" der Wohnbaugelder schätze ich bereut er schon lange. Es war ein Thema, dass ihn mehr als ein Jahrzehnt verfolgte.

Von Mikl-Leitner würde ich mir wünschen, dass Wien und NÖ im Bereich der Verkehrsanbindung mit Öffis als auch im hochrangigen Strassennetz endlich an einem Strang ziehen.

Antworten

waluliso, 19.04. 10:13

Das stimmt schon, aber was übersehen wird. Er hat das alles nicht selbst bezahlt. Es war alles von unserem Geld.
Er hat sich gut vermarktet, das ist schon alles.
Beispiel: Wenn die staatliche ÖBB Steuergeld für die Mariazellerbah bekommen hat, haben alle Menschen und Medien geschrien, und dann auf einmal, Megabau in Laubenbachmühle, neue Triebwagen, auch von unserem Geld, und? ... Jubel, wie toll der nicht ist der Kaiser aus NÖ!!!

bock, 19.04. 10:30

Naja, es gibt keinen Landeshauptmann der sich nicht an "unserem" Geld bedient.
Und bei der Lauberbachmühle war wenigstens die Landesausstellung. Jetzt wirkt das schon ein wenig einsam und verlassen.

demogratias, 19.04. 11:43

Ja, er hat viel gemacht. Es war sicher nicht alles nachhaltig, aber er war ein aktiver LH. Was ich ihm vorwerfe: demokratiepolitisch war Pröll ein Desaster.
Und seine Vasallen, die noch nicht in Pension gehen, sind das ebenso. Hier wird Mikl Leitner sich als Vasallin erweisen oder viel Gutes zu tun haben.
Was einsam regieren für ein Land bedeutet, sehen wir mittlerweile weltweit. RUS bis USA. Inklusive TR.
Wir werden uns bald entscheiden müssen, wie wir weitermachen wollen: miteinander, konstruktiv, oder Richtung Chaos.