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Hinweisschild einer Elektro Tankstelle

Wie E-Autos sinnvoll fördern?

Die Regierung geht beim Ausbau der E-Mobilität weiter in die Offensive. Wie erfolgsversprechend sind die Maßnahmen? Welchen Sinn haben Zuschüsse für die Anschaffung? Was für eine Rolle spielt die Infrastruktur? Wie E-Autos sinnvoll fördern?

Um alle Vorteile und Fakten der sog. alternativen Energieformen rascher zu lösen als auf die neuerliche Entstehung von fossilen Energieträger zu warten, ist die Sonnenenergie die wirklich unendlich erscheinende Resource
grasti506

täte mich interessieren, warum es nicht gelingt, elektrische energie zu speichern. zb hat der weitest entwickelt e pkw, der tesla s ein gewicht von 2 to, davon wiegt der akkusatz 1 to. mit dieser 1 to kann man gerade 400 km fahren.
bartolini

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778 Beiträge

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Beiträge

Ein E-Auto...

truckolix, 21.03. 04:00

kommt für mich aus heutiger Sicht nicht in Frage.
Erstens. Ich bezweifle das es überhaupt die nötige infrastruktur zum Laden der Dinger gibt. Damit meine ich jetzt nicht Stromtankstellen oder so, sondern generell die Menge an Strom die dazu nötig ist. Wenn man bedenkt das an manchen Tagen im Sommer oder im Winter schon jetzt das Stromnetz gefährlich nahe an seine Leistungsgrenzen kommt und dann noch bedenke das nur eine Ladestation (vorallem bei Schnellladern) gut und gerne 15-20 KW schluckt kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen wie das gehen soll ohne die infrastrukturellen Kapazitäten um das (sagen wir) 3-4 Fache zu erhöhen.
Der zweite Punkt sind die Kosten.
Alleine in der Anschaffung eines halbwegs anständigen E-Autos sind die Kosten (von der Reichweite einmal abgesehen) so hoch das ich mir einen herkömmlichen Kleinwagen kaufen und 150T KM fahren kann bis sich die Anschaffung für das E-Auto ausgegeben hätte...
Wenn man dann noch bedenkt das dazu noch der Strom kommt der - in Folge massiver Aufrüstung der Infrastrukturen und Beschaffs-Defitzite - mit Sicherheit (trifft natürlich auch die Haushalte) ums Doppelte teurer werden wird als er jetzt ist und der Austausch der Accus, kommt man mit dem herkömlichen KFZ sogar noch deutlich weiter...
Modelle mit Batteriemiete ala Renault kann man schon so vergessen denn die Kosten im Betrieb schon jetzt weit höher als ich zur Zeit ausgebe. Natürlich wird Kraftstoff in Zukunft auch teurer werden aber im Hinblick auf sinkende Nachfrage infolge des E-Auto-Hypes dem doch einige Folgen werden sinkt die Nachfrage und somit auch die Teuerungsrate...
So seh ichs im Moment...
Alternativ würde ich Wasserstoff vorschlagen. An der Fahrzeugtechnik muß nicht viel geändert werden, Wasserstoff ist einfach und dezentral herzustellen und verbrennen tut er auch zu Wasser welches durch Verdunstung wieder in den natürlichen Kreislauf zurrück kehrt...
Wasserstoff ist gefährlich und kann explodieren? Sicher, aber das kann Benzin (in gasförmigen Zustand) auch...
Es hat sich allerdings in punkto Sicherheit bei den Tanks zB. viel getan und das Zeug diffundiert auch nicht mehr so extrem wie früher...
Und noch etwas... Wenn schon der Verbrennungsmotor unbedingt fallen soll bietet Wasserstoff außerdem noch einen perfekten Übergang zum E-Auto. Nämlich als Treibstoff für die Brennstoffzelle welche ebenfalls nur Wasser ausscheidet....
Eines Tages werden diese Zellen günstiger und somit Erschwinglich. Das wäre dann keine h

Antworten

truckolix, 21.03. 04:01

halbgare lösung sondern eine echte Alternative die sogar mich vom Kauf eines E-Autos überzeugen könnten...

effenbeisser, 21.03. 06:21

truckolix - ich gebe dir vollkommen recht!! ich hatte mal die gelegenheit mit einem e-auto mitzufahren und mich mit dem fahrer so ganz allgemein über seine erfahrungen mit dem e-auto zu unterhalten. das war eigentlich sehr ernüchternd!! vorallem ist vieles umständlich bzgl. nutzung öffentlicher tankstellen usw.
erst vor kurzem war mal eine gute doku im tv (natürlich nicht auf orf), wo der gigantische strombedarf ermittelt wurde, wenn ca. 5000 e-autos gleichzeitig tanken. das entspricht der energieleistung eines größeren akw's!! und was sind schon bitte 5000 autos?!
vergiss bei der wasserstoff-technologie aber nicht, dass die H2-gewinnung teilweise ebenfalls hohe energieeinsätze voraussetzt und du dasselbe problem nur auf eine andere art und weise hast!!

matschgerant, 21.03. 06:45

Ja so ist halt jede tolle Idee nur so gut wie ihre Umsetzung. Elektroautos sollten eigentlich die Überschüsse nutzen und nicht neue Spitzen erzeugen. Was logistisch bei den meisten Nutzern auch machbar wäre, weil einteilbar. Für den Wasserstoff gilt das auch, es gibt halt (noch) keine nachhaltige Produktion.

truckolix, 21.03. 06:54

Ist mir klar. Es besteht allerdings die Möglichkeit die Produktion an Orten stattfinden zu lassen wo man Strom aus Wind, Gezeiten oder Solarkraftwerken (Möglichkeiten gibts genug) explizit für die H2 Produktion produziert...
Dann transportiert man den H2 und der kann dann (wofür auch immer) wieder zu Strom gemacht werden...
Ergo: Nicht wirklich ein Problem.

truckolix, 21.03. 06:59

Äm matschgerant ich fürchte bei 200.000 E-Autos werden uns die "Stromüberschüsse" schon längst ausgegangen sein, selbst in der optimistischen Annahme das Jeder sein Auto just bei einem gerade vorherschendem Überschuß laden kann... ;)

matschgerant, 21.03. 07:00

H2 sehe ich im Schiffsverkehr. Mittlerweile wissen schon mehr, dass die größten Frachtschiffe genauso viel Dreck machen wie weltweit der Straßenverkehr. Schiffe könnten H2 bei Offshorewindparks selbstabholen, genial oder?

matschgerant, 21.03. 07:03

@truck
Auf jedes Dach Photovoltaik und dann gibt es genug Überschüsse. Noch dazu energieautark, ohne Saudis bzw. Russen, die uns erpressen können.

truckolix, 21.03. 07:20

Äm und was machen wir in der Nacht (also dann wenn die Meisten schlafen und laden könnten)? Abgesehen davon das so eine Dachfläche eines durchschnittlichen Hauses bei optimalem Lichteinfall in der Lage ist spitze gerade mal 15 KW (unsere schafft das um die Mittagszeit bei strahlendem Sonnenschein und Südausrichtung gerade so lala...) zu liefern?
Bei mir läuft übrigens die Warmwasseraufbereitung über die selbe Anlage und zwar zwischen den Panelen. (allerdings mit "Kühlmittel" und Wärmetauscher samt Wärmepumpe)...
In einer Stadt wie Wien in der im Schnitt 10-15 parteien in so einem Haus leben... rechnes dir aus...
So nebenbei nicht alle Dächer gehen nach Süden, nicht jeden Tag scheint die Sonne, auch dauert der Sommer nicht 365 Tage im Jahr (im Winter bist aufgeschmissen) und die Dinger bleiben auch nicht ewig sauber und gehören gewartet will man keine Verluste haben... Und, und und...
Damit will ich sagen: Es hört sich einfacher an als es ist....

zackprack75, 21.03. 07:26

>>matsch
"Für den Wasserstoff gilt das auch, es gibt halt (noch) keine nachhaltige Produktion."

aber für giftakkus schon? ressourcen? entsorgung?

effenbeisser, 21.03. 07:50

Truck - PV ist eine derzeit höchst ineffiziente Energieerzeugung mit einem Wirkungsgrad von rund 10% was ich weiß!! Wenn du dann noch den Strom in H2 umwandeln willst dann ist das in der Theorie schon machbar aber in der Praxis wohl kaum rentabel?!

pythagoras111, 21.03. 07:55

@matsch: Photovoltaikanlage? unrentabel! Kosten-Nutzen! ebenso Solaranlagen..... ich stell mir doch nicht als Privater aus Jux und Tollerei eine solche Anlage auf. Rechnet man die Kosten der Anlage auf den Ertrag ist es ein Problem. Solaranlagen rechnen sich erst nach ca. 12-15 Jahren. und da ist da die Technologie schon so überholt, dass die Anlage sowieso erneuert werden muss... = Nullsummenspiel!

truckolix, 21.03. 08:02

Na gut. PV is aber nicht die Einzige Form von Solarkraftwerken...
Was ich eigentlich meinte war das kostenlose Energie überall zu finden ist beziehungsweise an manchen Stellen im Überfluss vorhanden ist. Man muß nur zugreifen. Dort wo es sie gibt kann man dann produzieren...

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