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Flüchtlinge: Was kann Europa Nordafrika bieten?

Die EU feilt an einem Flüchtlingsdeal mit dem Bürgerkriegsland Libyen. Wie effizient ist eine Politik, die vor allem Fluchtwege abriegeln will? Was brauchte es, damit Menschen nicht mehr an Flucht denken? Welche Perspektiven kann Europa Menschen, die in Nordafrika keine Lebensgrundlage mehr für sich sehen, bieten?

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505 Beiträge

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Beiträge

da gab es vor kurzem eine doku über die machenschaften

yz450f, 20.03. 20:51

von nestle.
iwo mitten in afrika gab es dörfer rund um eine wasserquelle, die menschen konnten (über)leben.
dann kaufte nestle die quelle, stellt eine fabrik zum abfüllen hin, macht einen zaun um die fabrik und quelle und die leute dort müssen ab sofort für das abgepackte wasser bezahlen. gut ein paar davon haben jetzt arbeit in der fabrik, aber bei weitem nicht alle.
die folge: die mehrzahl der leute hat nur mehr verunreinigtes wasser.

frage: was hält mich in so einer gegend wenn ich jung bin und die hoffnung habe in europa alles im überfluss zu haben?

Antworten

austriaforever, 20.03. 21:15

@yz450f
Sie haben sicher eine Quelle für diese haarsträubende Story, nicht wahr?

prisma, 20.03. 21:44

austriavorever
er hat sie sicherlich !
hier zwei Links:
**WASSER NESTLE
https://www.youtube.com/watch?v=IfqmuC5wnak *
**Die Dritte Welt wird zur Ader gelassen: die Wassergeschäfte der Firma Nestlé
http://www.claro.de/magazin/die-dritte-welt-wird-zur-ader-gelassen-die-wassergeschaefte-der-firma-nestl-898/ **

prisma, 20.03. 21:46

austriavorever
Noch was:
Schokolade
* https://www.youtube.com/watch?v=Lqk9tm9WLIk **

prisma, 20.03. 21:56

austriavorever
*Projekt in Nord-Äthiopien Zwangsumsiedlung mit Weltbank-Geld?
Stand: 20.01.2015 21:00 Uhr
http://www.tagesschau.de/ausland/weltbank-101.html **

sonne21, 20.03. 22:08

Schlimm ... Die gehören alle eingesperrt!
Für die westafrikanischen Länder Burkina Faso, Mali und die Elfenbeinküste steht die Baumwolle für Hoffnung und Leid zugleich. Mehr als zehn Prozent der weltweiten Jahresexporte kommen aus Afrika und 15 bis 20 Millionen Kleinbauernfamilien leben dort von dem „weißen Gold“.

Durch die Subventionen der EU und der USA für deren einheimische Produkte haben die Bauern im Süden Afrikas mit niedrigen Abnahmepreisen für Baumwolle zu kämpfen. Sie machen Verluste und bleiben teilweise sogar auf ihrer Ernte sitzen, was gerade für Burkina Faso als einem der ärmsten Länder der Welt gravierende Folgen hat. Viele Bauern Burkina Fasos betrachten den Anbau von Gen-Baumwolle als eine Möglichkeit, dieser Misere zu entgehen und ihre Umsätze zu steigern. Doch letztendlich begeben sie sich in eine enorme Abhängigkeit von Pflanzenzüchtern, da die Saat für Biotech-Pflanzen jedes Jahr neu gekauft werden muss.

7plus, 20.03. 22:52

Wer hat denen die Quelle eigentlich verkauft? Ich meine, es gibt ja auch bei uns Bestrebungen, das Wasser frei zu vermarkten. Wer hat zugelassen, dass die Quelle verkauft wird, die muss ja vorher auch jemandem gehört haben, einer Kommune oder einem Einheimischen.
Was läuft da, das könnte für uns eine Warnung sein.

7plus, 20.03. 22:58

Und noch was: Sollten wir jemals so dämlich sein und unser Wasser verhökern, hilft uns hinterher NIEMAND.

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